CH178250A - Verfahren zur Herstellung von Reflexkopien. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Reflexkopien.

Info

Publication number
CH178250A
CH178250A CH178250DA CH178250A CH 178250 A CH178250 A CH 178250A CH 178250D A CH178250D A CH 178250DA CH 178250 A CH178250 A CH 178250A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sensitive
grid
layer
radiation
carrier
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Naamlooze Vennootschap Grinten
Original Assignee
Naamlooze Vennootschap Chemisc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Naamlooze Vennootschap Chemisc filed Critical Naamlooze Vennootschap Chemisc
Publication of CH178250A publication Critical patent/CH178250A/de

Links

Landscapes

  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Reflexkopien-    Bei der Herstellung von Kopien durch  Bestrahlung von wenig oder nicht lichtdurch  lässigen Originalen oder solchen, die zwar  mehr oder weniger durchlässig sind, jedoch  auf beiden Seiten ein Bild tragen, wie zum  Beispiel zweiseitig     besühriebene    oder     be-          d-ruo-kte    Schrift- oder Drucksachen und der  gleichen, ist man auf die     voni    Original     re-          flektierten    Strahlen angewiesen.  



  Ausser hierzu dienenden Verfahren, bei  .denen eine Kamera oder zum mindesten ein  Objektiv gebraucht wird, sind auch     Verfall-          ren    bekannt, bei denen     sieb.,das    empfindliche  Material in Kontakt mit dem Original oder  in dessen Nähe befindet.  



  Derartige Verfahren sind unter anderem  in August Albert, "Die     Reflektograptie    für  <B>C</B>       RepToduktionen    ohne     phat-,egraphisehe    Ka  mera", (Halle     192.2)    beschrieben. Eine Er  klärung des, Wesens dieser Verfahren ist von  R.<B>A.</B>     Rei3    in     "Eder's        Jahrbuel-i    für Photo-         gra,phie    und     Reproduktionste-chnik    für das  Jahr<B>1903",</B> Seite<B>110,</B> gegeben.

   Die     Erfin-          .dung    berührt dieses Gebiet, so.     da3    auch im  folgenden der Einfachheit     halbe-r        das        be,-          sehriebene    Verfahren zur     Reflektographie     gerechnet wird und die damit erhaltenen Ko  pien mit     "Reflüxkapien"    bezeichnet werden  sollen.  



  Die     ReflektogTaphie    ist noch. unvollkom  men. Bei ihrer Anwendung auf die ver  schiedenen photographischen Verfahren, wie  die mit Silber-, Chrom und     Diazoverbindun-          gen    arbeitenden, und auf die -vielen andern  Verfahren weist sie in mehr     o#deT        wenicrer     grossem Masse den Nachteil auf,     dass    sie  selten oder nie schleierfreie     bezw.    kräftige  Kopien liefert.

   Die Ergebnisse, sind vor  allem     unvollkommen,    wenn die     Reflekto,-          graphie    in ihrer bis 'heute bekannten     FoTm,     wie sie von     Kögel    in dem Patent     Nr.   <B>30,2786</B>  vorgeschlagen ist, auf die     Diazotypie    ange  wandt wird, die den Vorteil geringer Kosten      aufweist und gegebenenfalls unmittelbar       po-sitive    Kopien zu erhalten     gestaItet.     



  Eine geringe Verbesserung wird erhalten,  wenn man gemäss der französischen Patent  schrift     Nr.   <B>608947</B> in den Lichtweg in der       Näbedes    empfindlichen Materials, und zwar  an der der Lichtquelle zugekehrten Seite, ein       Aledium    einschaltet, das die Strahlen zer  streut und nach der     Seitades    empfindlichen  Materials     reflektiert.    Dabei bleibt die Strah  lung gleichmässig verteilt, während jedoch  -die<B>VOM</B> Original reflektierten Strahlen, die  nach dem     Durchgang-durch    die empfindliche  Schicht nicht absorbiert     Gind,    teilweise für  die Formierung des Bildes: erhalten bleiben,  wodurch eine geringe Erhöhung der Kraft.

    der Reflexkopien erreicht wird.  



  Es wurde nun     --efundeu,        dass.    man die  Kraft der     durelt        Reflektographie    erhaltenen.  Kopien erhöhen und ausserdem die, nachfol  gend     angegeibenen    Vorteile erzielen kann,  wen man     gemässider    Erfindung das Original  mit einem     Schielitträger,    der wenigstens eine  empfindliche, die verwendete,     fürdie        Sehicht     aktive Strahlung kaum zerstreuende Schicht  enthält oder trägt, bedeckt, und das Original  ,durch diesen die empfindliche Schicht fra  genden oder enthaltenden     Schiehtträger    hin  durch einer Bestrahlung aussetzt, welche,

    bevor sie durch, die, empfindliche Schicht hin  durchgegangen ist, in kleine Gebiete grösse  rer und kleinerer     photo:cheraischer    Wirksam  keit aufgeteilt wurde.  



  Dadurch unterscheidet sieh das, vorlie  gende Verfahren wesentlich von den bekann  ten Formen der     Reflektogra-phie.    Auch von  .der Form, wie sie in der französischen Pa  tentschrift     Nr.   <B>608947</B> beschrieben ist, unter  scheidet sich die Erfindung wesentlich, weil  ,gemäss dieser     Patents-chrift    nur in der mat  tierten Fläche zeitweise     die    Homogenität der  Strahlung in geringem Masse aufgehoben  wird,     wä        hrend    sie eich infolge ihrer     Diffusl-          tät    beim Austreten wieder sofort homogeni  siert.  



  Die oben und nachfolgend verwendete       Bezei-eb.nung        "Reflektographie"    schliesst also  eine Erweiterung dieses Begriffes gegenüber    seiner früheren Bedeutung in sich, und zwar  eine Erweiterung um das vorliegende Ver  fahren, das, aber nur soweit es, den allge  meinen Verlauf und die endgültigen Ergeb  nisse betrifft, der bekannten     Reilektographie     entspricht und nur wegen dieser     äusserlielien     Ähnlichkeit dieselbe Bezeichnung erhalten  hat,

         Dao    gemäss der     D4        riindung    erstrebte Ziel  .der Aufteilung der Strahlung in kleine Ge  biete grösserer und kleinerer     photochemisüher     Wirksamkeit     lässt    sieh mit     Vorteil,durcli    die  Anwendung örtlich kleinerer und örtlich     grö-          ZD          sserer    Strahlungsintensität erreichen.  



  Zur     Veimeidung    von     Missverständnissen     sei     no,eli    bemerkt,     dass    ein Unterschied in       photo-cheraischer    Wirksamkeit zwischen  Strahlungen gleicher Intensität bestehen  kann, wenn die Strahlen untereinander eine  verschiedene Wellenlänge und     dadureb.    ein  verschieden grosses photochemisches Vermö  gen haben.     Deraxtige    Gebiete von gleicher  oder nahezu gleicher Intensität, jedoch von  verschiedenem     photoehemisehen    Vermögen,  werden zum Beispiel durch die Anwendung  prismatischer Rasterungen erhalten.  



  Vorzugsweise verwendet man eine mög  lichst gerichtete Strahlung. Die     Ausdrüake     "gerichtete     Strahlung".und        "para.Ilel    gerich  tete Strahlung" sind hier in einem bestimm  ten weiten Sinn zu verstehen, und zwar der  art,     dass    zum Beispiel eine Strahlung durch  eine     punktförmige    oder nahezu punktförmige  Lichtquelle bei einem Abstand, der nicht  beträchtlich grösser also die Abmessungen des  zu bestrahlenden Systems ist, ebenfalls un  ter den     Ausdru#el#:        "pardil#el    gerichtete Strah  lung" fällt.

   Die Strahlen haben zwar an  verschiedenen, in grösserem Abstand vonein  ander     lieo-enden    Stellen der     Eintrittsober-          fläche    des zu bestrahlenden Systems unter  einander verschiedene Richtungen, jedoch  sind an diesen Stellen selbst und in deren  unmittelbarer Umgebung in der     Eintritts-          oberfläche    praktisch nur Strahlen einer be  stimmten Richtung vorhanden.

   Inder Praxis  ist es nämlich ohne weitere Hilfsmittel  äusserst     ecliwierig    und in vielen Fällen sogar      praktisch unmöglich, eine vollkommen pa  rallel gerichtete Strahlung (welche also eine  in allen Punkten überall gleiche Richtung  aufweist) von genügender Intensität über  einer grösseren Oberfläche zu verwirklichen.

    Deshalb ist eine Strahlung,     die    zum Bei  spiel von einer     punktförmigen    oder nahezu       punktförmigen    Strahlenquelle, wie zum Bei  spiel von einer     Bo#genlampe    in nicht zu ge  ring     ein        Abstande    ausgeht, für die Zwecke  der     Erfindunc    mit     beträchtlieller    Annähe  rung (wenigstens im     Vergleie.11    mit einer  .diffusen Strahlung) praktisch als eine paral  lel gerichtete Strahlung zu betrachten.  



  Statt einer punktförmigen Strahlenquelle  kann     vorteilha-ft        auell    eine     linien-    oder band  förmige Lichtquelle verwendet werden, wenn  die für das Erzeugen -der     Reflexkopieverwen-          dete    Aufteilung der Strahlung in kleine Ge  biete von grösserer und kleinerer     plioto,oliemi-          e,cher    Wirksamkeit     linienförmig    ist.

   In einem       derarti-,en    Fall     istes    bei der Anwendung des  Verfahrens nach der Erfindung vorteilhaft,  die     linien-    oder bandförmige Strahlenquelle  parallel oder     naliezu    parallel zu den Linien  der Aufteilung anzuordnen. Bei der Verwen  dung einer     linien-    oder bandförmigen     Stroh-          lenquelle        muss,    man, wie oben angegeben, im  Sinne des vorhergehend Gesagten, wenigstens  bei relativ nicht zu grosser Breite der     band-          fürmio,en        Strahlenquell.e,    auch diese Strah  lung als parallel gerichtet betrachten.

   Die  Strahlen haben dann zwar in ihrer Projek  tion auf eine senkrecht zu den aufgeteilten       linienfürmigen    Gebieten liegende Fläche an  verschiedenen, in grösserem Abstand vonein  ander liegenden Linien der     Eintrittsober-          fläellp    des zu bestrahlenden Systems unter  einander verschiedene     Richtangen,    jedoch  sind an diesen Linien selbst- und in deren  unmittelbarer Umgebung in der Eintritts  oberfläche praktisch nur Strahlen vorhanden,  die in der     obenerwähnten    Projektion eine be  stimmte     Ri#chtun-,    haben.  



       tD     In einfacher Weise erhält man die ge  wünschte Wirkung-, wenn man die     Bestrah-          luno-    durch einen     sogenannten        "Ra-ster"    -vor  nimmt, den man zwischen der StrahlungG-    quelle     und    dem mit der empfindlichen  Schicht versehenen Träger anbringen kann,  vorzugsweise in unmittelbarer Nähe dieses  Trägers und gegebenenfalls in unmittelbarer  Berührung damit. Dieser Raster kann ein  Deckungsraster, jedoch auch ein Linsen-,  Prismen- oder sonstiger Raster sein.  



  Versuche ergaben,     #dass,    man beim Ge  brauch eines Deckungsrasters allein, in     be.-          stimmten    Fällen noch bessere Ergebnisse er  zielen kann, wenn die     Rasteroberfläehe,     wenigstens     ander    der empfindlichen Schicht       zugekehrtenSeite,        6taxk    reflektiert, zum Bei  spiel spiegelt.

   Ein Reflexionsvermögen der  deckenden Rasterteile nach der Seite der       Stra,hlenquelle    hin besitzt überdies noch den  Vorteil,     dass    die abgefangenen Strahlen nach  der Seite der Lichtquelle zurückgeworfen  werden, so     dass,    wenn diese mit einem     Re-          fl#ekto,r    versehen ist oder wenn zum Beispiel  auf einer rotierenden oder nicht rotierenden       7,ylindp-roberflä,che    oder dergleichen gearbei  tet wird, diese Energie nicht oder wenigstens  nicht ganz verloren geht.

       Au-oh    ist es hier  bei ein Vorteil,     dass    der     Raeter    weniger er  wärmt wird und daher gegebenenfalls nicht       o-ekühlt    zu werden 'braucht, wie das bei Ra  stern, deren deckende Teile die Strahlen<B>ab-</B>  sorbieren,     erwünselit    sein kann.  



  Vorteilhaft verwendet man einen mit  empfindlichem Material versehenen Träger,  der mit Rastern versehen ist, welche vorzugs  weise so gewählt sind,     dass    sie sich wieder  von, demselben entfernen lassen, zum Beispiel  mechanisch oder durch Waschen mit Was  ser oder andern Lösungsmitteln oder     durcb.     Waschen und     gleiehzeitige    mechanische Be  handlung oder auf     eonstige    Art. Auch in  diesem Falle vermag es Vorteile zu bieten,  wenn man ein reflektierendes Rastermaterial  wählt.

   Auch hier lassen sich     Deckunge-,     Linsen-, Prismen- oder andere Raster ver  wenden; dabei können die Linsen- und     Pris-          menraster    in dem Träger nach Art einer       Gaufrierung    angebracht sein.  



  Auch kann man vorteilhaft einen mit  empfindlichem Material versehenen Träger  verwenden, der als Rastermaterial einen      Stoff aufweist, der     photo,rliemierli    wirksame  Strahlen, zum Beispiel ultraviolette Strah  len, zurückhält, jedoch die übrigen     Stralilen.          durchlässt.     



  Ebenfalls:     vorteilha.ft    ist die Verwendung  von mit empfindlichem und einem Raster  material     verisehenen        Trä#gern,    welches Raster  material sich durch chemische Behandlung  oder     durGli        Bestrahluug    und dergleichen  entfernen oder wenigstens schwächen oder       unsielltbar    machen     lUt.     



  Enthält der zur Anwendung gelangende,  mit empfindlichem Material versehene     Trä,-          ger    einen Stoff, zum Beispiel die     empfind-          lielie    Materie selbst, welche die     photoclie-          misch    wirksamen Strahlen zurückhält,     daun     kann 'mit Vorteil diese Materie derart in  oder über den Träger verteilt -sein,     dass,    darin  kleine Gebiete mit verschiedenen Mengender  Materie entstehen;

   mit andern Worten, die  Verteilung erfolgt in der Art eines Rasters,  so     dass    stellenweise weniger     und    stellenweise  mehr oder alle Strahlen durchgelassen     wer-          ,den.     



  In den     d-rei    letzten Fällen braucht gege  benenfalls nach dem Zustandekommen des  Bildes nichts entfernt zu werden. Diese Ver  fahren     oin-d    vor allem dann von Vorteil, wenn  sie mit Verfahren kombiniert     wer-den,    wie  sie in der     Diazetypie    bekannt sind und bei  denen auch nichts entfernt zu werden  braucht.

   Die Zusätze, die dann     fürdie    Ver  fahren als solche verwendet werden, können,  soweit erforderlich, so gewählt werden,     dass          oie    das Rastermaterial     der    gewünschten Än  derung unterziehen,     beiGpielsweise    entfärben,  wenn zum Beispiel das     R,"lermaterial    aus  einem Farbstoff besteht, der durch ein bei  der Nachbehandlung zuzusetzendes, Reagenz,  zum Beispiel     Alka.Ii,    entfärbt wird.

   Die An  wendung von mit gerastertem, -empfindlichem  Material oder mit Rastern     veilsehenen    Trä  gern hat den Vorteil,     dass    der Raster wäh  rend der Bestrahlung     nic1A        veTs#ehiebbar    ist.  



  Mit Vorteil können die mit Rastern und  mit empfindlichem Material     verseUenen        Trä,-          ger    in     vorbestrahltem    Zustand Verwendung  finden. Die     Voribestrahlung    erfolgt dann    vorteilhaft mit einem absorbierenden     Hinter-          grun-d    und mit einer möglichst gerichteten  Strahlung.  



  Weiter wurde gefunden,     dass,    die Art der  Rasterung, sowohl eines Rasters für sieh, als  auch eines. mit dem     S#ehisshtteä"u-er        bezw.        der     empfindlichen Schicht vereinigten     Rasüm#,     sowie auch die Art des Trägers oder der  empfindlichen Schicht selbst einen     Einfluss          au,f    die erhaltene Wirkung ausübt.  



  Insbesondere wurde gefunden,     dass,        da-s     Verhältnis der Oberfläche der deckenden  Teile zur     Gesamtoberflä.eli#e,    wenn beide  innerhalb eines bestimmten Gebietes gemes  sen werden, von     Einfluss    ist. Dieses Verhält  nis     lässt    sich bei Deckungsrastern im allge  meinen genau, bei     lÄnsien-,    Prismen-, oder  andern     Ra.stern    im Mittel angeben.

   Nennt  man dieses Verhältnis den     "Deckungsfaktor"     des Rasters, dann kann man sagen,     dass,     wenn der     Deckungsfaktor    gross ist, auch eine  intensivere Bestrahlung erforderlich ist, wo  bei dann jedoch eine     krIftigere    Kopie erhal  ten wird. Ist der Deckungsfaktor klein, dann  kommt man zwar mit     eineT    geringeren Be  strahlung aus, jedoch werden dann weniger  kräftige Kopien erzielt.

   Durch Änderung       des        D,eol,-ungs-fal,.tors        lässt    sich also, das     eor-          liegende    Verfahren im Zusammenhang mit  andern Umständen auf das- zu erreichende  Ziel abstimmen. So wird man zum Beispiel  vorzugsweise einen grösseren Deckungsfak  tor beim Kopieren eines wenig     kräftigeii     Originals und einen kleineren beim Kopieren  eines kräftigen Originals. wählen, von dem  nur Kopien anzufertigen sind, an die keine  hohen Ansprüche gestellt     -wer-den    und bei de  ren Herstellung man Strahlungsenergie spa  ren will.  



  Auch wurde, gefunden,     dass,    die     Feinh,#it     der Rasterung von     Einfluss-    auf das     Ergeb-          nie    ist.     Fürdie    Feinheit der Rasterung wird  nachfolgend für den Fall einer Linienraste  rung, worunter auch eine     schaohbrettairtige          Rasterung   <B>zu</B> verstehen ist, die Breite der  ,deckenden Teile in Millimetern herangezogen.  Bei andern     Ra-stern    dienen funktionell ent  sprechende Masse, diesem Zweck.

        Die mit einer bestimmten Feinheit der  Rasterung verbundene Wirkung ist zum Teil  von dem Abstand     bezw.    dem mittleren<B>Ab-</B>  stand zwischen empfindlicher Materie oder  empfindlicher Schicht und Original     ab-          hänuig.    Dieser Abstand wird nachfolgend  Bildabstand genannt und in Millimetern     aus-          credrückt.    Die für eine     voll.st#andi-e    oder an  nähernd vollständige     pho-to#eli#emiso-h#e        Ihn-          sützung    einer bestimmten Menge     empfindli-          eher    Materie erforderliche Strahlung ist bei  konstantem 

      DeekungsUktor    abhängig von  der Feinheit des Rasters. Geht man zum  Beispiel von einer Feinheit<B>1</B> bei einem Bild  abstand von     0,0f3    mm aus, so nimmt die     er-          forderli,che    Bestrahlung bei zunehmender  Feinheit ab. Zugleich nimmt die Schönheit  der Kopie zu. Das für die     gewöhnlisshePraxis     <B>kn</B>       olünstio-Ste    Gebiet liegt bei einem Bildabstand  von zum Beispiel     0,0#3    mm zwischen den  Feinheiten<B>1,0</B> und     O#,01.    Bei kleinerem Bild  abstand liegt die obere Grenze tiefer, bei grö  sserem     Bil#dabstan#d    höher.

   Die Erfindung  ist jedoch nicht auf das, Arbeiten mit Raste  rungen beschränkt, deren Feinheiten     zwi-          sehen    den angegebenen Grenzen liegen. Wei  terhin ändert sich das günstigste Gebiet mit  der Art der     OberfläGlie    des Originals     bezw.     dessen dunkleren Teilen     und    ist     abhänglic     von der Beschaffenheit des empfindlichen  Stoffes und des Trägers, der räumlichen     La-          ,gerung    der Schicht in dem Träger oder in  <B>D</B>     e-,          bezug    auf den Träger, einer gegebenenfalls  anzuwendenden     Zwisehens-chicht,

      dem     R.e-          flexionsvermögen    des     RaGtermaterials,    der  Wellenlänge der angewandten     Straklen,    ihrer  Zerstreuung     usw.,        Idas    alles im Zusammen  hang mit den     Anfürderungen,    die man an die  Kopie stellt. Durch einfache     Versu.a'he        lässt     ,sieh die günstigste Feinheit für einen be  stimmten Fall feststellen.  



  Was den Bildabstand anbelangt,     eo    wurde       Icr        ,efunden,        dass        dieser        inden        am        meisten        vo        r-          kommenden    Fällen mit Vorteil klein gewählt  wird. Bei abnehmendem Bildabstand wird  die Kopie schärfer, während auch ihre Kraft  zunimmt.

   Ein bestimmter Bildabstand     lässt     sich in der Praxis zum Beispiel durch die    Wahl eines Trägers von bestimmter Dicke  oder auch durch das Anbringen einer     Zwi-          schensehicht    erzielen. Der     Bildahstand    wird,  wenn keine Zwischenschichten angewandt       werden,dureh    die Lage der Schicht in     bezug     auf den, Träger und die Dicke des Trägers  bestimmt.

   Der     praktiech    mögliche kleinste       Bilda-bstand    ist daher in bestimmten Fällen  durch die praktisch     mögliehe    kleinste Dicke  des Trägers     bestimmtdie    ihrerseits von dem  Material des Trägers und den praktischen  Möglichkeiten im Zusammenhang mit     vler     Lage der Schicht in     bezug    auf den Träger  abhängig ist.  



  Wie bereits oben angegeben, werden Bild  abstand und Feinheit vorteilhaft aufeinander  eingestellt.  



  Sowohl die deckenden, als, auch die  durchlässigen Teile der zur Verwendung ge  langenden Rasterung können die Form von  Strichen, Punkten, runden oder     vi-ereckic,:3#l     Flächen     usw.    besitzen. Als Mass für die  Feinheit der Rasterung, wofür oben bei       Linienra,sterung    die lineare Breite der     de-k-          kenden    Teile diente,     lässt    sich in vielen Fäl  len nur ein Mittel aus- mehreren Massen     neb.-          men,    zum Beispiel in dem Fall,     dass    die  .durchlässigen Teile aus runden Flächen     be-          ,stehen,

          so-wie        au-eh    bei     Lineen-,    Prismen- und  andern     Rosterungen.     



  Es wurde gefunden,     dass    vor allem bei  geringerer Feinheit eine einfache,     Linienra.-          sterung    Vorteile hinsichtlich der erforder  lichen Strahlungsenergie und der Kraft der  Kopien besitzt.     Ebeneo,    vorteilhaft ist     aucl-1     eine gute, regelmässige verteilte, zum Beispiel  in den Ecken gleichseitiger Dreiecke ange  brachte Punktrasterung, deren Punkte, je       na,ch        Deakunggsfaktor    und Feinheit, aus     klei-'          neren    oder grösseren runden oder angenähert  runden, durchlässigen     FlIchen    bestehen.

    Eine Linienrasterung kann jedoch bei gerin  gerer Feinheit     bezw.    kleinem Deckungsfak  tor gewisse Schwierigkeiten beim Kopieren  von Linien oder andern mit der Rasterung       _parallel    verlaufenden Bildteilen ergeben.  Treten solche Schwierigkeiten auf, dann  kann     man    durch geeignete Anordnung der      Rasterung oder durch Anwendung eines an  dern     Rmters    Abhilfe schaffen.

   Allgemein  wurde gefunden,     dass    es vorteilhaft ist, wenn  man mit     Raoterungen    von einer derartigen  Form arbeitet,     dass    die Zone der     deckenden     Teile, die den     gTössten    oder grössten     mittle-          ren    Abstand von den Rändern dieser Teile  besitzt, möglichst parallel mit diesen Rän  dern verläuft. Bei grösserer Feinheit ist  Obiges von geringerem     Einfluss.     



  Die     llasterung    kann     auf    vielerlei Arten  erzielt worden sein, zum Beispiel auf photo  graphischem     Wege"durch    mechanische Bear  beitung,     durali    Bespritzen, Zerstäuben,       I)nre,hlö#e,h-ern        usw.    Vollständige oder teil  weise     Durchlächerung    ist mit Vorteil, an dem  mit empfindlichem Material versehenen  Träger selbst anwendbar.  



  Für den Fall,     dass    die empfindliche<B>Ma-</B>  terie     durcli    die Bestrahlung ihr Absorptions  vermögen verändert oder verliert (was zum  Beispiel bei vielen     Diazoverbindungen    ein  tritt), kann man die Rasterung vorteilhaft  mittelst einer vorhergehenden, durch einen  Raster hindurch erfolgenden Bestrahlung  erzielen;

   in     diesein    Fall nimmt     der    mit dem       empfindlichein    Material versehene Träger     ilie     Rasterung des bei der     Vorbestrahlung    ver  wendeten Rasters an.     Beidieser        Vorbestrah-          lung    gelangen vorzugsweise nicht nach der  Seite des empfindlichen Materials hin     reflek-          fierende    Raster, sowie eine möglichst parallel  gerichtete Strahlung und ein absorbierender  Untergrund zur Anwendung; derartige, mit  empfindlichem Material versehene> Träger  lassen sieh dann ohne Raster oder Rasterung  verwenden.  



  Die     fürdie    Herstellung von Reflexkopien       gehräuchlichen    Hilfsmittel, wie Bestrahlung  mit bestimmten     Liehtarten,    Bestrahlung  -durch bestimmte Strahlenfilter     usw.,    lassen  sich auch bei dem     vorliegen-den    Verfahren  anwenden, doch     erl-1ält    man mit Hilfe des Ver  fahrens (gemäss der Erfindung) auch ohne  ,derartige Hilfsmittel     b#rau#e,'h-bare    Kopien ge  nügender Kraft, und zwar auch von Origina  len, deren dunkle Teile nicht schwarz, son-         dern    zum Beispiel gefärbt sind, wie mit far  biger Tinte geschriebene oder gedruckte  Originale und dergleichen,

       diebeim    Kopieren  mittelst Bestrahlung durch das Original hin  durch nur mässig gute oder     schleehte    Ko  pien liefern würden. Es ist gerade einer der  Vorteile der Erfindung,     dass    man mit Strah  len kurzer Wellenlänge arbeiten kann, die  man bei den bekannten     Reflexkopierverfah-          ren    vorzugsweise vermeidet.

   Dieser Vorteil  besteht vor allem darin,     dass,    man nunmehr  mit den Verfahren, die in der     Haaptsache     nur für Strahlen kürzerer Wellenlänge ge  eignet sind, wie die mit     Diazo-    und     älln-          liehen    Verbindungen arbeitenden Verfahren,  bessere Reflexkopien zu erzielen vermag.  



  Als Schichtträger     lässt    sieh prinzipiell     jr,-          der    geeignete lichtdurchlässige Stoff     verwen-          .den.    Vorzugsweise, macht man von regel  mässig gebauten Trägern Gebrauch,     welG'he     die     Strahlungsrithtung    wenig verändern und  von möglichst grossem     DurchlIssigkeitsver-          mögen    sind, wie zum Beispiel Glas-, Zellu  loid, regenerierte Zellulose,     Gelatinefolie    oder  dergleichen, auch     Kalkierpapier,        Kalkier-          leinen    oder dergleichen,

   die eine genügende  Durchlässigkeit besitzen, sind zu verwenden.  



  Die empfindlichen Schichten können auf       .der    einen oder auf beiden Seiten eines- Trä  gers angebracht sein; sie können sieh     aueh     so     in    dem Träger befinden,     dass    sie, die ge  samte Masse des Trägers durchsetzen.     Je-          .doch    werden die besten Ergebnisse erzielt,  wenn einseitig mit empfindlicher Materie  versehene Träger verwendet werden     und     wenn die empfindliche Seite vorzugsweise  vom Original abgekehrt     unddaher    dem Ra  ster zugewandt     iG#t.     



  Die<B>Ei</B>     rfindung        lässt    sieh -bei allen     ge-          brämehlichen    empfindlichen Schichten, wie  solche mit Silber-,     Diazo-    und andern Ver  bindungen, und zwar vorzugsweise bei den  .direkten     Positiv-Verfahren    anwenden, wie  zum Beispiel bei der positiven     Diazotypie,     bei der unmittelbar positive Bilder in  Schwarz und verschiedenen Farben erhalten  werden können. Die Menge empfindlicher       bezw.    farbbildender oder -deckender Materie      pro     Oberfläolieneinlieit    ist     fürdie    Kraft des  Bildes mitbestimmend.  



  <I>Beispiel I:</I>  Auf einer     Bromsilberplatte    wird auf  photographischem Wege eine Punktraste  rung der mittleren Feinheit<B>0,1</B>     und    des     Dek-          kungsfaktors   <B>0,6</B> angebracht. Die     Bildsübicht     der so erhaltenen gerasterten Platte wird mit  der empfindlichen Schicht eines     Bromsilber-          films    in Berührung gebracht. An der nicht  empfindlichen Seite dieses     FilmG    liegt     ain     Original, das zum Beispiel aus einer     Druck-          Seite    bestehen soll.

   Die drei so vereinigten  Teile werden in der üblichen Weise in einem  Kopierrahmen zusammengehalten und durch  die Rasterplatte     hindurcli    fünf Sekunden  mittelst einer     50-kerzigen    Glühlampe in  20 cm Abstand belichtet. Nach der     Belieli-          tun   <B>g</B> wird der     Bromeilberfilm    in der ge  wöhnlichen Weise entwickelt,

   fixiert und       ges        (x        pült.        Man        erhält        eine        negative        Kopie        des     Originals von grösserer Kraft, als sie eine  Kopie zeigen     würd#e,    die     ma.n    unter sonst  gleichen Umständen ohne Rasterplatte erhält.

      <I>Beispiel</I>     II:        -          Eie        Glaeplatte    wird einseitig mit einer  spiegelnden, dünnen     Blattsilberschieht    verse  hen und auf letzterer ein     Linien-rasier        von     der Feinheit 0,2 und dem     Deckungsfaktor     <B>0,8</B>     angebraeht.    Das empfindliche Blatt be  steht     au-s    einer beiderseitig mit einer alkoho  lischen Lösung von     Diazo-l-,dim-ethy#lamino-          4-methyl-2-benzo.',    behandelten     Gelatinefolie.     



       1)ffl    Original ist zum Beispiel ein mit der  Schreibmaschine hergestellter Brief. Nach  Bestrahlung mit der möglichst gerichteten  Strahlung einer Bogenlampe wird     der    Film  in einer alkalischen     Phlorogluzinlösung    ent  wickelt, der Salze zugesetzt sind. Man er  hält ein positives Bild, das kräftiger ist als  ein unter sonst gleichen Bedingungen mit       Jiffuser    Strahlung oder ohne Rasier erhal  tenes Bild.  



  <I>Beispiel</I>     III:     Auf einer beiderseitig mit     Diazo-1-dinie.          i-hylamino-4-benzollbsun,g    behandelten Zellu-         losefolie    von<B>0,06</B> mm Stärke bringt man  einseitig einen     Linienra-ster    von der Feinheit  <B>0,5</B> und dem     Deekungsfaktor   <B>0,8</B>     an.     



  Das zu diesem     Zjweck        aufzudrusskende          Rastermaterial    kann wie folgt zusammen  gesetzt werden.     Man   <U>nimmt</U><B>1,00,</B> Teile Was  ser,<B>6</B> Teile Kasein,<B>6</B> Teile Zucker und setzt  soviel Aluminiumpulver zu,     #dass    sich eine ge  nügende Deckkraft ergibt.  



       Zwischendas-    empfindliche Blatt und das  Original legt man noch eine transparente       Zwisehenschicht    von<B>0,1</B> mm Stärke.  



  Man bestrahlt derart mit einer     Quecksil-          berdampflampe,        dass,die        mitdem    Rasier ver  sehene Seite der Lichtquelle zugekehrt     isst.     Nach der Bestrahlung     wird,däs    Blatt in einer  alkalischen Lösung     ein-er        Azokomponente    ent  wickelt. Bei dieser Entwicklung kann man,  wenn sich das Rastermaterial nicht von  selbst     a116st,    über die Oberfläche reiben, wo  durch die     Rastersahicht    entfernt wird.

   Man  erhält ein positives Bild, das eine grössere  Kraft als ein Bild hat, das man     untereanst     gleichen Bedingungen ohne Rasier erhalten  haben würde.  



  Wird das Blatt unter Verwendung eines  absorbierenden Hintergrundes (vor der     Lie-          ferun,g)    von der der Lichtquelle zugekehrten  Rasterseite her     vorbestraIlt,    dann kommt der  Verbraucher mit einer     kürzer-en    Bestrahlungs  zeit aus, um das gewünschte Ergebnis zu  erzielen. Diese     Vorbestrahlung    erfolgt vor  zugsweise, mittelst gerichteter Strahlung.    <I>Beispiel IV:</I>  Ein<B>0,16</B> mm starker     Zelluloidfilm    wird  an einer Seite mit     in.    dem Material selbst     tr)--          zubrin-genden        Zylin#derlinsen    versehen.  



  Der Zylinderradius beträgt etwa<B>0, 031</B> mm.  Der Abstand der Brennpunkte voneinander  beträgt 0,04 mm. Diesen Abstand nennt man       in    diesem Falle die Feinheit     der        Raeterung.     Diese ist     alsogleich    0,04. Die nicht mit dem  Rasier versehene Seite wird mit     einerdünnen     Schicht von     p-Diazo#diphenylamin    überzogen.

    Der Film wird mit >der überzogenen Seite  gegen einen     Zeitungsaussühnitt    gelegt, wo  bei mit Vorteil während der Bestrahlung      auf die von der Lichtquelle abgewandte  Seite des     Zeitungsausselinittes    eine schwarze,       absarbierende        Hinterschiclit    gelegt wird.  Nach der Bestrahlung mit Bogenlicht kann  man in     ein-er    dafür geeigneten     Entwicklungs-          appa-ratur    eine dünne Schicht einer     alkali-          sehen    Lösung     Ader        Azakoraponente,    aufbrin  gen. Es wird so ein positives Bild erhalten.

    Man nimmt vorzugsweise einen möglichst  .grossen     Dückungsfaktor,        in-dem    man die  empfindliche Schicht in oder     nalle    dem     Liu-          senbrennpunkt    anbringt     und    gerichtete  Strahlung anwendet.  



  <I>Beispiel V:</I>  Ein transparenter Träger wird durch  seine gesamte Masse hindurch mit     Diazo-l-          #diäthylamino-4-benzol    versehen. Man bringt  das<B>80</B> erhaltene     empfindli:Glie    Blatt in     uu-          mittelbare    Berührung mit einem nicht     spie-          geln-den    Rasier von der Feinheit<B>0,1</B>     und        dem     Deckungsfaktor<B>0,6</B> und bestrahlt     dureln    die  sen Rasier hindurch mit möglichst     gerichtt,-          ter    Strahlung, wobei man dafür sorgt,

       dass     sich hinter dem empfindlichen Blatt ein  schwarzer absorbierender Hintergrund be  findet.  



  Nach dieser Belichtung wird das derart       vorgerasterte    empfindliche Blatt allein auf  das zu kopierende Original gelegt, durch das,  empfindliche Blatt hindurch bestrahlt und  ,danach in üblicher Weise entwickelt. Man       erhältein    kräftigeres, Bild, als man es unter  sonst gleichen Bedingungen ohne die ange  gebene     Vorbestrahlung    erhalten würde.

      <I>Beispiel</I>     VI:     Eine beiderseitig mit     p-Diazo#diphenyl-          amin        be-strichene    transparente Folie wird  derart durchlöchert,     dass    darin längliche  Öffnungen von<B>1</B> cm Länge und<B>0,1</B> mm  Breite mit Zwischenräumen     von   <B>0,1</B> mm ent  stehen.

   Der     so.    erhaltene     RaGter    besitzt also  ,eine Feinheit von<B>0,1</B> und einen     Deekungs-          faktür    von<B>0,5.</B> Um die     Pestigkeit    dieser  Folie nicht zu sehr zu beanspruchen, kann  man die     Striehreihen    gegeneinander     vers-cho-          ben        anürdnen.       Man legt die     durchlächerte    Folie auf das  Original und bestrahlt mit möglichst gerich  teter Strahlung einer Bogenlampe.  



  Nach Entwicklung mit     alkalisther        Azo-          komponente    erhält man ein positives Bild.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Heristellung von Reflex kopien, dadurch gekennzeichnet, dass man das Original mit einem Schiehtträger, der <B>C,</B> wenigstens mit ein-er empfindlichen, die ver wendete, für die Schicht aktive Strahlung kaum zers#treuenden Schicht versehen ist, be deckt und das Original durch diesen mit empfindlichem Material versehenen Träger hindurch ein-er Bestrahlung aussetzt, welche, bevor sie durch die empfindliche Schicht hin durchgegangen ist, in kleine Gebiete grösse rer und kleinerer photoehemiessher Wirksam keit aufgeteilt wurde.
    UNTERANSPRüCHE <B>:</B> <B>1 .</B> Verfahren nach. Pätentanspruch, da durch> gekennzeichnet, dass, als empfitd- liehe Schicht eine positive Diazotyp- schiebt verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruah, da durch gekennzeichnet, dass die Auftei lung der Strahlung in kleine Gebiete grösserer und kleinerer Intensität statt findet.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentansprucli, ila- .durch gekennzeichnet, dass die Bestrah lung möglichst gerichtet ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auftei lung der Strahlun.g stattfindet durüh Vorschaltung eines Rasters vor der emp- findliahen Schicht.
    <B>5.</B> Verfahren nach Unteranspruch. 4, da- #clurell gekennzeichnet, dass ein Deckungs- rasier verwendet wird. <B>6.</B> Verfahren nach Unteranspruth. 4, da durch gekennzeichnet, dass ein Linsen- rasier verwendet wird.<B>-</B> <B>7.</B> Verfahren nach Unteranspruch 4, da- ,durch gekennzeichnet, dass ein Prismen- rasier verwendet wird.
    <B>8.</B> Verfahren na-eh Unteranspruch<B>5,</B> da durch gekennzeichnet, dass ein nach der empfindlichen Sebieht hin reflektieren der Raster verwendet wird. <B>9.</B> Verfahren nach Unteranspruch 4, dar ,durch gekennzeichnet, dass man einen Raster verwendet, der mit dem mit emp findlichem Material versehenen Träger verbunden ist.
    <B>10.</B> Verfahren nach Unteranspruch, <B>9,</B> da- dureb. gekennzeichnet, dass man einen Raster verwendet, der mit dem Schicht träger derart verbunden ist, dass er sich von denselben wieder entfernen lässt. <B>11.</B> Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, man einen Seihichtträger verwendet, der mit emp findlicher, in diesem Falle absorbieren der Materie in rasterartiger Verteilung, versehen ist. 12.
    Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man einen Schiehtträger verwendet, der mit en-Lp- findlicher absorbierender Materie, die durch Bestrahlung ihr Absorptionsver- mö#gen vermindert und die vorher einer Vorbestrahlung durch einen Raster aus gesetzt wurde, versehen ist.
    <B>13.</B> Verfahren nach Unteransprueli 12, da- .durch gekennzeichnet, dass man die Reflexkopie mittelst der vorbestrahlten empfindlichen Schicht, welche die Rolle .eines Rasters versiellt, ohne Verwen dung eines weiteren Raeters herstellt. 14. Verfahren nach Unteranspruth <B>11,</B> da durch gekennzeichnet, #dass eine raster artige perforierte empfindliche Schiebt <B>C</B> verwendet wird.
CH178250D 1932-09-14 1933-09-06 Verfahren zur Herstellung von Reflexkopien. CH178250A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL178250X 1932-09-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH178250A true CH178250A (de) 1935-07-15

Family

ID=19777257

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH178250D CH178250A (de) 1932-09-14 1933-09-06 Verfahren zur Herstellung von Reflexkopien.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH178250A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1802988B2 (de) Elektrophoretofotographisches Verfahren und Vorrichtung zu dessen Durchführung
DE1572025C3 (de) Photographisches Aufzeichnungsmaterial für das Silbersalz-Diffusionsverfahren
DE2249060C2 (de) Kopien hoher optischer Dichte
CH178250A (de) Verfahren zur Herstellung von Reflexkopien.
AT145512B (de) Verfahren zur Herstellung von positiven Rückstrahlkopien (Reflexkopien), Blätter un Hilfsmittel dafür.
DE698994C (de) Verfahren zum Herstellen von gerasterten Kopiervorlagen fuer den Hochdruck
DE634308C (de) Verfahren zur Herstellung von positiven Reflexkopien unter Verwendung positiv kopierender Diazotypschichten
DE624535C (de) Verfahren zur Herstellung von Reflexkopien
US2468680A (en) Halftone screen for use in the
DE1797590A1 (de) Farbbildaufzeichnungsmaterial
DE643040C (de) Verfahren zum Kopieren von Reflexkopien, die mittels rasterfoermiger Aufteilung der Strahlung erhalten sind, oder von weiteren Kopien davon
DE2037038C3 (de)
AT156105B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Linsenrasterfarbenkopien von Linsenrasterfarbenphotographien.
DE952052C (de) Verfarhen zur Herstellung von Kopiervorlagen fuer die Anfertigung von Strichetzungen nach Halbtonbildern auf photomechanischem Wege
AT143855B (de) Verfahren zum seitenrichtigen Kontaktkopieren von Aufnahmen auf mit Linien- oder Linsenrasterung versehenen photographischem Material auf photographisches Material mit Linsenrasterung.
DE2751741A1 (de) Informationstraeger und verfahren zu seiner herstellung
DE708247C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme mehrfarbiger Kinofilme
AT241625B (de) Selbstentwicklerfilmpack zur Herstellung von Röntgenbildern nach dem Silberdiffusionsübertragungsverfahren
DE1471659C (de) Warmekopierverfahren und vorrichtung
DE1497081B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kopien eines auf elektrophotographischem Wege hergestellten Bildes
AT149372B (de) Verfahren zum Kopieren mit Hilfe von positiven Diazotypschichten.
DE2038584C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer Siebdruckschablone mit Raster
DE696563C (de) Verfahren zur Aufnahme von Laufbildern
DE1273322B (de) Verfahren zur Herstellung von Reflexkopien
DE701687C (de) Verfahren zur Herstellung von mehrfarbigen Kopien