CH178283A - Elektrische Schweisseinrichtung. - Google Patents

Elektrische Schweisseinrichtung.

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CH178283A
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electrical
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welding
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Elektrische     Schweisseinrichtung.       Die Erfindung bezieht sich auf elektrische  Schweisseinrichtungen, bei denen der den       Schweisselektroden    zugeführte Strom mit Hilfe  von gittergesteuerten Entladungsgefässen mit  Lichtbogen- oder     lichtbogenartiger    Entla  dung gesteuert wird. Die gittergesteuerten  Entladungsgefässe sind dabei zweckmässig  gittergesteuerte     ,,luecksilberdampfgleichrich-          ter    oder gittergesteuerte Entladungsgefässe  mit Gas- oder Dampffüllung und Glühkathode.  



  Die Erfindung ist darauf gerichtet, solche  Einrichtungen derart weiter auszubilden,  dass in einfacher und besonders wirksamer  Weise erreicht werden kann, dass der den  Schweisselektroden zuzuführende Strom wäh  rend vorbestimmter Zeitintervalle fliesst.  



  Nach der Erfindung wird die Einrichtung  so getroffen, dass in dem     Steuergitterkreis     der den Schweissstrom steuernden Entladungs  gefässe ein elektrisches, aus Kapazität und  Widerstand bestehendes Zeitelement vorge  sehen ist, das durch vorübergehende Ände  rung der Gitterspannung die Stromdurch-         lässigkeit    der Entladungsgefässe während  eines vorgeschriebenen     Zeitintervalles    bewirkt.  Das Zeitelement ist zweckmässig einstellbar  eingerichtet, indem der Widerstand oder die  Kapazität oder beide veränderbar sind.  



  Das Zeitelement kann unmittelbar eine  Änderung der Grösse der Gitterspannung be  wirken und während eines vorgeschriebenen  Zeitbetrages aufrecht erhalten und dadurch  die Stromdurchlässigkeit des Entladungsge  fässes     bezw.    der Entladungsgefässe in den  gewünschten Zeitintervall bewirken, oder  aber es kann das Zeitelement indirekt eine  Änderung der Gitterspannung bewirken und  während eines vorgeschriebenen Zeitbetrages,  während dessen die Entladungsgefässe strom  führend sein sollen, aufrecht erhalten. Für  den letzteren Fall besteht eine besonders  vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung  darin, dass durch das Zeitelement eine Ände  rung der Phasenlage einer Gitterwechselspan  nung bewirkt und während des vorgeschrie  benen Zeitbetrages aufrecht erhalten wird.

        Die Einrichtung ist zweckmässig so ge  troffen, dass das Zeitelement     bezw.    der Gitter  kreis durch einen mit dem     Schweisselektro-          denschalter    gekuppelten Schalter so umschalt  bar ist, dass beim Umlegen des Schalters  die Stromdurchlässigkeit des Entladungsge  fässes,     bezw.    der Entladungsgefässe einsetzen  kann und nach einem durch das Zeitelement  bestimmten     Zeitbetrage    wieder gesperrt ist.  



  Die gittergesteuerten Entladungsgefässe  können direkt in den Stromkreis des Schweiss  stromes eingeschaltet oder in irgend einer  Weise, vielfach am besten     transformatorisch          (Reihentransformator)    an den Schweissstrom  kreis angekoppelt sein. Es kann für jede  Stromrichtung des Wechselstromes ein Ent  ladungsgefäss vorgesehen sein.

   In gewissen  Fällen ist es     indessen    vorteilhaft, mit     gleich-          Lyerichtetem    Strom zu arbeiten, in beson  deren Fällen ist es wiederum vorteilhaft,  nur mit der Gleichrichtung. einer der beiden  Halbwellen des Wechselstromes zu arbeiten  und dementsprechend lediglich eine Entla  dungsröhre vorzusehen, die nur in einer der  beiden Halbwellen des Wechselstromes strom  durchlässig gemacht werden kann     (einano-          diges    Gefäss, vorzugsweise mit Glühkathode).  



  In der     Abb.    1 ist ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung dargestellt für den Fall, dass  das Zeitelement unmittelbar eine Gittergleich  spannung vorübergehend auf zwei gegen  sinnig parallel geschaltete Entladungsgefässe  einwirken lässt, so dass diese während eines  durch das Zeitelement bestimmten     Zeitinter-          valles    stromführend sind.

   Die beiden Ent  ladungsgefässe     F"    und     F2    besitzen die Ano  den     Ai        bezw.        B2    und die     Glühkatkoden        .Zi'i          bezw.        g2.    Sie sind mit einer Quecksilber  dampffüllung versehen und arbeiten mit       lichtbogenartiger    Entladung.

   Die beiden Ent  ladungsgefässe sind in der gezeichneten Weise  in den Stromkreis der Primärwicklung des  Schweisstransformators     Ts    eingeschaltet, an  dessen Sekundärwicklung die Schweisselek  troden E angeschlossen sind.     Wi    ist die       Wechselstromquelle    für den Schweissstrom.  Zur Erzeugung der Gitterspannung dient  ebenfalls eine Wechselspannung     1V2,    die    demselben Netz wie die Wechselspannung       Wi    entnommen werden kann. Durch die  Wechselspannung     W2    werden in der ge  zeichneten Weise über die Ventile V (bei  spielsweise Trockengleichrichter) die Kon  densatoren     Ci    und     C2-    aufgeladen.  



  Die Arbeitsweise der Anordnung ist nun  die folgende: In der Ruhestellung der Schal  ter     Si    und     ,S2    werden die Kondensatoren     Zi,          Z2    über die Spannungsteiler     Pi,        P2    aufge  laden. Die Schalter     Si    und<B>82</B> sind so mit  den. Schweisselektroden E     bezw.    deren Be  tätigungsschalter gekuppelt, dass nach Fest  setzung des Schweissgutes die Schalter um  gelegt werden.

   Dadurch gelangt die positive  Seite der Kondensatoren     Zi,        Z2    an die Gitter       Gi,        G2    der Entladungsgefässe     Fi,        F2.    Die  Röhren     Fi,        F2    können infolgedessen zünden  und sie brennen nun so lange, bis die Kon  densatoren     Zi,        Z2    über die Widerstände     Wj,          bezw.        W2    umgeladen sind.

   Die Zahl der  Halbwellen, in denen die Röhren Strom füh  ren, lässt sich durch geeignete Wahl     bezw.     Änderung von Widerstand und Kapazität in  der gewünschten Weise einstellen.  



  In der     Abb.    2 ist ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung dargestellt für den Fall,  dass die Entladungsröhren, die mit den  Schweisselektroden     bezw.    mit dem Schweiss  transformator ebenso wie in     Abb.    1 zusam  mengeschaltet sind, dadurch gesteuert wer  den, dass das Zeitelement eine     Phasenum-          klappung    einer Gitterwechselspannung ver  ursacht und dadurch die Stromdurchlässig  keit der Röhren in einem vorgeschriebenen  Zeitintervall bewirkt.

     Die Steuergitter der Röhren     Fi,        F2    er  halten - die Steuerspannung über den Trans  formator     T2    mit den zwei Sekundärwicklun  gen, von denen je eine über einen Strom  begrenzungswiderstand mit dem Steuergitter  einer der Röhren     Fi,        F2    verbunden. Die  Primärwicklung des Transformators     T2    ist  an die eigentliche Steuereinrichtung ange  schlossen, die von einer Wechselspannung       W2    gespeist wird, die vorzugsweise dem  selben Netz wie die Spannung     TL    entnom  men ist.

   Die Spannung W2 ist an die Pri-           märseite    eines Transformators T angeschlos  sen, auf dessen Sekundärseite der Wider  stand W und der Autotransformator     Ti    in  Reihe geschaltet sind.  



  Die Steuereinrichtung arbeitet nun folgen  dermassen: In der Ruhestellung schliesst der  Schalter S den Kondensator C kurz. Wird  nun     S    mit den Elektroden bewegt und um  geschaltet, so wird über den Widerstand Wz  und die Gleichrichter G, G der Kondensator  C geladen. Durch den Ladevorgang des     Kon-          densators    C wird der Transformator     T,    be  lastet.

   Der Kreis, bestehend aus dem Wider  stand W und dem Transformator     Ti    ist nun  so dimensioniert, dass bei unbelastetem Trans  formator     T;    sein Scheinwiderstand gross ge  gen den     ohm'schen    Widerstand, bei belaste  tem Transformator der Widerstand W gross  gegen den Scheinwiderstand des Transforma  tors     Ti    ist. Es ergibt sich daraus, dass bei  Belastung des Transformators     Ti    sich die  Phase der der Anordnung entnommenen Git  terwechselspannung drehen muss. Damit wird  die Gitterspannung der Röhren     Fi,   <I>A</I> positiv.

    Da nun der Strom des     Kondensators    C mit  wachsender Ladung kleiner wird, schiebt  sich entsprechend der     Urössen    der jeweiligen  Belastung des Transformators T die Phase  langsam bis auf ihren     Leerlaufzustand    zu  rück. Entfernt man die Elektroden vonein  ander, so legt sich der Schalter     S    in die  Ruhestellung und der Kondensator C wird  wieder entladen. Die Zahl der Schweisshalb  wellen lässt sich durch Änderung des Wider  standes Wz variieren. Die Steuerkreise für  beide Röhren bilden eine Einheit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Schweisseinrichtung, insbeson dere für Punktnaht- oder Strichschweissung, bei welcher der den Schweisselektroden zu geführte Strom durch gittergesteuerte Ent- ladungsgefässe mit lichtbogenartiger Entla dung gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Steuergitterkreis ein elektrisches, aus Kapazität und Widerstand bestehendes Zeitelement vorgesehen ist, das durch vor übergehende Änderung der Gitterspannung die Stromdurchlässigkeit der Entladungsge fässe während eines vorgeschriebenen Zeit intervalles bewirkt. UNTERANSPRÜUCHE 1. Elektrische Schweisseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitelement einstellbar ist.
    2. Elektrische Schweisseinricbtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitelement bezw. der Gitterkreis durch einen mit dem Schweisselektroden- schaltergekuppelten Schalter so umschalt bar ist, dass beim Umlegen des Schalters die Stromdurchlässigkeit der Entladungs gefässe einsetzen kann und nach einem durch das Zeitelement bestimmten Zeit betrage wieder gesperrt ist. 3. Elektrische Schweisseinrichtung nach Un teranspruch 2; dadurch gekennzeichnet, dass durch das Zeitelement, bei Betäti gung des Schalters, unmittelbar eine Än derung der Grösse der Gitterspannung be wirkt und während eines vorgeschriebenen Zeitbetrages aufrecht erhalten wird. 4.
    Elektrische Schweisseinrichtung nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Zeitelement, bei Betätigung des Schalters, eine Änderung der Phasen lage einer Gitterwechselspannung bewirkt und während eines vorgeschriebenen Zeit betrages aufrecht erhalten wird.
CH178283D 1933-09-19 1934-09-17 Elektrische Schweisseinrichtung. CH178283A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763973C (de) * 1936-09-30 1952-10-13 Siemens Schuckertwerke A G Elektrische Halbwellen-Punktschweissung mit Hilfe eines gittergesteuerten Entladungsgefaesses

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763973C (de) * 1936-09-30 1952-10-13 Siemens Schuckertwerke A G Elektrische Halbwellen-Punktschweissung mit Hilfe eines gittergesteuerten Entladungsgefaesses

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