CH178375A - Einrichtung mit mindestens einer indirekt geheizten Entladungsröhre. - Google Patents

Einrichtung mit mindestens einer indirekt geheizten Entladungsröhre.

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CH178375A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  • Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)

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  Einrichtung mit mindestens einer indirekt geheizten     Entladungsröhre.       Die vorliegende     Erfindung        betrifft    eine  Einrichtung mit mindestens einer indirekt  geheizten Entladungsröhre, bei welcher eine  äussere Abschirmung in Verbindung mit  einer innerhalb des     Entladungsgefässes    ange  ordneten     Abschirmeinrichtung    eine praktisch  vollkommene Entkopplung der     Heizstromzu-          führungen    gegen die übrigen Elektroden der  Röhre ergeben.  



  In Empfangsgeräten und Verstärkern  werden     vielfach    Entladungsröhren mit indi  rekt geheizter     Kathode    verwendet,     welche     aus einem Netz über     Vorschaltwiderstände          bezw.        Übertrager    gespeist werden.

   Beim  Betrieb ergeben sich Störungen dadurch, dass  Spannungen von der Frequenz des Heiz  stromes durch die     Heizstromzuführungen    auf  
EMI0001.0015     
  
    die <SEP> @'@hre <SEP> kapazitiv <SEP> übertragen <SEP> werden. <SEP> Um
<tb>  die,. <SEP> :rangen <SEP> vorzubeugen, <SEP> wurde       in verschiedener Weise versucht, die       Heizstromzuführungen    innerhalb der Röhre  gegen     diel    - geheizten Elektroden elektro-    statisch abzuschirmen.

   Die Erfahrung hat  jedoch gelehrt, dass es, insbesondere wenn an  die     Brummfreiheit    d es     Gerätes.    grosse Anfor  derungen gestellt werden,     bezw.    wenn. es sich  um Verstärker mit hohen     Verstärkungszah-          len    handelt, nicht genügt, die Abschirmung  auf das Innere der     Entladungsröhre    zu be  schränken, sondern dass es vielmehr notwen  dig ist, diese auch ausserhalb derselben fort  zusetzen.  



  Gemäss vorliegender Erfindung wird eine  Einrichtung mit     mindestens    einer indirekt  geheizten     Entladungsröhre        derart    ausgebil  det, dass der zu einem elektrostatischen  Schirm gegen die     Störwirkung    des den Heiz  draht durchfliessenden Wechselstromes ver  längerte     Kathodenschichtträger    an einen       ausserhalb    .der Röhre befindlichen Schirm  elektrostatisch anschliesst.

   Unter einem       "elektrostatischen        Anschluss,"    ist in diesem  Zusammenhang zu verstehen,     dass    der äussere  Schirm     entweder    mit dem innerhalb der           Röhre        angeordneten        ;Schirm    eine so lange  Strecke parallel läuft oder diesem zumindest  derart nahe kommt,     bezw.    dessen Fortset  zung bildet, so dass die     Störspannungen,    wel  che an :den auf der einen Seite der Ab  schirmung liegenden     Heizstromzuführungen          wirksam    sind, :

  durch den zwischen den bei  den Abschirmungen verbleibenden Spalt hin  durch kein merkliches Feld auf der     andern          Seite    der     Abschirmung    hervorrufen können.  Die innerhalb und ausserhalb der Röhre be  findlichen Abschirmungen werden zweck  mässig leitend     miteinander    verbunden und  dort, wo dies zu umständlich sein sollte oder  infolge eines Potentialunterschiedes     unzu-          lässig    ist,     kapazitiv        miteinander        verbunden,

       wobei die Kopplungskapazität durch zwei  auf der     Innen-    und Aussenseite des Röhren  kolbens befindliche Belegungen gebildet  werden kann. Ein Teil der Abschirmung  kann auch durch     einen        .derartigen    Überzug  der Röhrenwand gebildet     werden.     



  Einige     Ausführungsbeispiele    der Erfin  dung sind auf der Zeichnung in den     Fig.    1  bis 4     :dargestellt.     



  In der     Fig.    1 bedeutet 1 den keramischen       Kathodenträger,    in dessen     Innerem    sich das  Heizelement 2, welches mit Zuführungen 3.  4 versehen     ist,    befindet. Über den Kathoden  träger ist eine zweckmässig oben geschlossene  Metallhülse 5 geschoben, auf welche der  Elektronen     emittierende    gestrichelt darge  stellte Belag aufgebracht ist. Um die  Kathode     herum        sind        in    an sich     bekannter     Weise die     übrigen    Elektroden, zum Beispiel  das     Gitter    6 und die Anode 7 angeordnet.

    Das     Elektrodensystem    ist in     einem    Glaskol  ben 8 eingeschlossen. An die     Kathodenhülse     5 ist     eine        Abschirmung    9     angeschlossen,    wel  che bis an die Innenwand     -des    Glaskolbens  8 heranreicht und aussen .ihre Fortsetzung  in     einem        Abschirmgehäuse    10 findet.

   In  der Figur ist zum Ausdruck     gebracht,        :dass     die beiden     Abschirmeinrichtungen    9     und    10       eine        Strecke    parallel zueinander verlaufen,  so dass alle von .den     Heizstromzuführungen     3 und 4 ausgehenden Kraftlinien praktisch    auf diesen     Schirmen    endigen und der Raum  ausserhalb der     Abschirmung    praktisch     stör-          feldfrei    ist. In dem     Abschirmgehäuse    10  wird zweckmässig der     Heiztransformator    11  angeordnet.

   Der     Ans:chluss    an das Netz er  folgt durch ein abgeschirmtes Kabel 12.  Zwecks vollkommener     Abschirmung    ist es  ratsam, ,die     innerhalb    und ausserhalb der  Röhre befindlichen     Schirme    9     bezw.    10 gal  vanisch     miteinander    zu verbinden und beide  beispielsweise an     Erdpotential    zu legen.

   Wo  sich     eine    leitende Verbindung, beispielsweise  infolge bestehender     Potentialdifferenz,    nicht  herstellen lässt,     kann    der     Zusammensehluss     auch über     .einen    Kondensator erfolgen, dessen       Kapazität    so gross ist, dass er für die Stör  frequenz     annähernd    einen Kurzschluss     bildet.     



  Eine weitere     Ausführungsform    ist in der       Fig.    2     :Üabrgestellt,    in welcher,     ,soweit    es sich  um     äquivalente    Elemente handelt, die glei  chen Bezeichnungen     wie    in der     Fig.    1 ver  wendet werden. Die leitende Hülse der Ka  thode 5, ist soweit     verlängert,        dass    sie in den       Quetschfuss    20 eingeschmolzen werden kann.

    Um die     Schwierigkeiten    einer vakuumdichten       Einschmelzung    eines solchen Metallröhrchens  zu umgehen, wird über dieses ein einseitig       geschlossenes    Glasröhrchen 21     geschoben,          welches:        sich    ohne Schwierigkeit     mit    :dem       Quetschfuss    verschmelzen lässt. In die     Ein-          stülpung    des     Quetschfusses    wird ein Metall  röhrchen 22 eingeschoben, das bis zum Boden       des    Röhrensockels 23 reicht und das Glas  röhrchen 2,1 umschliesst.

   Die     Abschirmung          wird    auf der     Montageplatte    des     Gerätes     fortgesetzt, indem diese     beispielsweise    mit  einer Metallfolie 2'4 belegt ist. Die zum     An-          schlu3    der     Heizspannungs-Stromzuführungen     :dienenden Buchsen 25, 26 sind     innerhalb     eines Metallstutzens 27 angeordnet, der eine       Verlängerung    .des im Sockel der Röhre be  findlichen     Metallrohres    22 bildet.

   Die     Zu-          führung    der Heizspannung erfolgt wieder       wie    in     Fig.    1 durch ein     abgeschirmtes     Kabel 28.  



  Die Ausführungsform gemäss     Fig.    3 un  terscheidet sich von denen nach     Fig.    1 und 2      insofern, als die     Heizstromzuleitungen    an  einer     andern    Seite des Glaskolbens wie die       iibrigen        Elektrodenzuführungen        eingesohmol-          zen    sind. An die Kathodenhülse 5 ist ein       hleta.llschirm    3,0     angeschlossen,    der bis an  die     Innenwand        -des        Glaskolbens,    heranreicht  und den Innenraum der Röhre praktisch in  zwei Teile zerlegt.

   Der Glaskolben ist aussen.  zumindest unterhalb des Schirmes 30 mit  einer Metallschicht 31 überzogen. Wie man  aus der Figur ohne weiteres ersieht, verläuft       der    Schirm 30 stellenweise mit dem Aussen  belag 31 parallel, so.     dass    dadurch die Bele  gungen eines     Kondensators    gebildet werden,  dessen     Dielektrikum    die Kolbenwand ist.  Auf diese Weise wird eine     elektrostatische     Kopplung zwischen dem Schirm 30 und dem       Aussenbelag    31 hergestellt.

   In dem Gerät ist  eine Abschirmung 32 angeordnet, welche  sich an den Aussenbelag 31 der Röhre an  schliesst und daher die Entkopplung der     Heiz-          zuleitungen    zu den übrigen     Elektrodenzufüh-          rungen    wirksam     vervollständigt.     



  Die in     Fig.    3 dargestellte Konstruktion  kann auch in der Weise abgeändert werden,  dass der Metallbelag 31 nicht an der Aussen  wand des Kolbens befestigt,     sondern    an der  Innenseite der Gefässwand, zum Beispiel in  Form einer     Verspiegelung,    angebracht ist.  Der Metallbelag 31 wird     zweokmässig    auf  Kathodenpotential gebracht, am einfachsten  durch unmittelbaren Kontakt mit dem     Me-          tallschirm    30. Der     Anschlussi    der     Absehirm-          elemente    32 an den Metallbelag erfolgt dann  natürlich     kapazitiv.     



  Eine weitere Ausführungsform ist in der       Fig.    4 angedeutet, gemäss welcher die Röhre  ebenfalls mit zwei     Quetschfüssen    versehen  ist. Durch den obern     Quetschfuss    40 werden  lediglich die     Heizstromzuleitungen    heraus  geführt, während der untere     Quetschfuss    41  alle übrigen     Elektrodenzuführungen    auf  nimmt. Die Kathodenhülse 5     ist    mit einem       Fortsatz    versehen und in dem obern     Quetsch-          fuss    40 eingeschmolzen.

   Der obere     Quetsch-          fuss    40 wird von einer Metallhülse 42 um  schlossen, welche parallel zu der Verlänge  rung der Kathodenhülse verläuft. In glei-    eher     Weise    wie früher setzt sich der Ab  sehirmzylinder 42 in einer     Schirmwand    43  fort, welche infolge der parallelen Führung  der     Zylinderflächen    42 und 5 mit letzterer       kapazitiv        hinreichend    fest gekoppelt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung mit mindestens einer indirekt geheizten Entladungsröhre, dadurch gekenn zeichnet, dass, er zu einem elektrostatischen Schirm gegen die .Störwirkungen des den Heizdraht durchfliessenden Wechselstromes verlängerte Kathodenschichtträger an einen ausserhalb der Röhre befindlichen Schirm elektrostatisch anschliesst.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da- ,durch b kennzeichnet, dass der ausserhalb der Röhre angeordnete Schirm mit .der innerhalb der Röhre befindlichen elektro statischen Abschirmung galvanisch ver bunden ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .der ausserhalb der Röhre angeordnete Schirm mit der innerhalb der Röhre befindlichen elektro statischen Abschirmung kapazitiv ver bunden ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wand des Entladungsgefässes ganz oder teilweise mit einem Metallbelag versehen, ist, welcher .den elektrostatischen Ansehluss zwischen den innerhalb und den ausserhalb der Röhre befindlichen Abschirmeinrichtun- gen bewirkt. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass innerhalb des Röhrenkolbens ein mit dem metallischen Kathodenschi:chtträger verbundenes und bis an die Kolbenwand heranreichendes Abschirmorgan vorgesehen ist. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die innere Kolbenwand mit einer mit der Kathode leitend verbundenen Metallverspiegelung versehen ist.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da- clurch gekennzeiehnet, dass die Heizstrom- zuleitungendurch einen Quetschfuss aus der Röhre, herausgeführt sind, durch den keine andern Elektrodenzuleitungen hin- durchgeführt sind.
CH178375D 1933-07-05 1934-07-02 Einrichtung mit mindestens einer indirekt geheizten Entladungsröhre. CH178375A (de)

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