CH178517A - Mechanische Waschvorrichtung für Waschherde. - Google Patents

Mechanische Waschvorrichtung für Waschherde.

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CH178517A
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Hunkemoeller Laurenz
Hunkemoeller Anton
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Hunkemoeller Laurenz
Hunkemoeller Anton
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F13/00—Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, with agitators therein contacting the articles being washed 
    • D06F13/02—Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, with agitators therein contacting the articles being washed  wherein the agitator has an oscillatory rotary motion only

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Description


  Mechanische Waschvorrichtung für Waschherde.    Gegenstand der Erfindung ist eine me  chanische Waschvorrichtung für Waschherde,  welche mit einem in dem Waschkessel hän  gend angebrachten Wäschebeweger versehen  ist, der weder am Waschkessel, noch am  Deckel desselben gelagert ist, sondern seine  feste Stützung ausserhalb des     Waschkessels     besitzt. Dadurch wird der Vorteil erzielt,  dass die Waschvorrichtung ohne Vornahme  irgendwelcher Änderungen am Waschkessel  mit bereits vorhandenen Waschherden ver  einigt werden kann.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 einen senkrechten Querschnitt der  Waschvorrichtung in der Arbeitsstellung,  und  Fig. 2 den gleichen Querschnitt in der  Ruhelage mit teilweiser Änderung einiger  Einzelheiten gegenüber Fig. 1.  



  In Fig. 1 ist ein heizbarer Waschherd a  in der gebräuchlichen     Ausführung    darge-    stellt, und zwar der obere, mit einem Was  sermantel versehene Teil im Schnitt und der  untere Teil mit der Feuerungseinrichtung  beispielsweise für feste Brennstoffe in An  sicht. In die obere Öffnung des Waschher  des a ist der Waschkessel b eingesetzt, der  mit einem Blechdeckel c verschlossen ist. Im  Waschkessel b wird die Wäsche normaler  weise nach vorherigem Waschen von Hand  oder mittelst einer Waschmaschine in einer       Seifenlauge    gekocht, während das zum     Wa-          sehen    benötigte heisse     Waes    er im Wasserman  tel des Waschherdes a bereitet wird.

   Bei der  vorliegenden Einrichtung wird jetzt das  Waschen. und Kochen der     Wäsche    in einen  einzigen Arbeitsgang vereinigt mit Hilfe  einer in den Waschkessel eingebauten     Waseh-          vorrichtung,    bei welcher die kochende Wä  sche durch-     oszillierende    Drehbewegungen  des     Wäschebewegers    d gereinigt wird. Letz  terer ist an einem festen     .Stützrohr    e hän  gend     gelagert,        eo    dass er den Boden     des     Waschkessels b nicht berührt.

   Er ist mit      Flügeln bezw. vorstehenden Rippen oder  Zapfen versehen, welche die Wäsche bei der  Drehbewegung mitnehmen und sie durch die  Reibung an den Kesselwänden und haupt  sächlich durch die Spülwirkung der durch  die Gewebe strömenden heissen Seifenlauge  reinigen. Der Wäschebeweger d ist unten  beispielsweise mit einer tellerförmigen Fuss  platte f versehen, auf welcher die Wäsche  aufliegt. Dadurch wird erreicht, dass die       gesamte    im Kessel befindliche Wäsche an der  Drehbewegung teilnimmt, ohne auf dem Bo  den des Kessels aufzuliegen.  



  Der Wäschebeweger d wird durch den  Wassermotor y hin- und hergedreht, dessen  Einrichtung und Wirkungsweise als be  kannt vorausgesetzt werden kann. Das Mo  torgehäuse ist mit dem Stützrohr e fest ver  bunden und mittelst des wagrechten Gelenk  zapfens h auf der Stützstange i gelagert, die  in der auf dem Fussboden festgeschraubten  Tragsäule k in geeigneter Weise befestigt  ist. Der Motor g überträgt seine Drehbewe  gung durch die Welle l und die konischen  Zahnräder m und mn' auf die vier- oder sechs  kantige Kupplungswelle n, die sowohl mit  dem Zahnrad m' als auch mit dem     Wäsche-          beweger    d achsial verschiebbar gekuppelt ist.  Sie wird im Zahnrad m' dureh die mit einem  Handgriff versehene Schraube o festgezo  gen, nach deren Lösung sie sich nach ab  wärts aus dem Zahnrad m' herausziehen lässt.

    Dadurch kann der Wäschebeweger d von der       Antriebsvorrichtung    und dem Motor g los  gekuppelt werden, wie in Fig. 2 dargestellt  ist. Dann lässt sich das Stützrohr e um den  Gelenkzapfen h nach aufwärts aus dem  Waschkessel b herausschwenken und an  schliessend um die senkrechte Achse der  Stützstange i soweit seitlich verdrehen, dass  der Waschkessel frei zugänglich wird und  zwecks Entleerung und     Reinigung    aus dem  Waschherd herausgehoben werden kann.  Auch den Wäschebeweger kann man auf  diese Weise nach vollendeter Wäsche be  quem aus dem Kessel entfernen.

   Durch die  Stellschraube p lässt sich das     mittelst    einer  Gabel den Gelenkzapfen h tragende Stück,    das sich auf der Stützstange ä drehen kann,  in jeder Stellung festklemmen und gleich  zeitig mit Hülfe einer mit dem Motorgehäuse  verbundenen Kulisse die jeweilige Winkel  stellung von Motor und Kraftübertragungs  vorrichtung fest verriegeln.  



  Die Wirkungsweise der erläuterten     Wasch-          vorrichtung    ergibt sich ohne weiteres aus der  Zeichnung und unterscheidet sich von der  jenigen der bekannten     Wa,sühmaschinen    nur  dadurch, dass der     Waechvorgang    gleichzeitig  mit dem Kochen im Waschkessel erfolgt.,  also in kochender Lauge, was eine gründ  lichere und     schnellere    Reinigung zur Folge  hat. Der     hauptsächlichste    Vorteil der dar  gestellten Vorrichtung besteht darin,     dass    sie  mit den überall in Gebrauch befindlichen,  normalen Waschherden ohne     konstruktive          Änderung    der letzteren kombiniert werden  kann.

   Der meist aus     Kupferblech    hergestellte  und deshalb empfindliche Waschherd und  Waschkessel wird durch die Erschütterun  gen und     Arbeitskräfte    der Vorrichtung nicht  beansprucht, da. diese ausserhalb     -des    Herdes  durch die am Fussboden     festgeschraubte     Tragsäule k aufgefangen werden.

   Statt die  ser Befestigung am Fussboden kann     auch     eine ähnliche' Abstützung auf einem festen       Träger        an        einer        in        der        Nähe        des     befindlichen Wand vorgesehen sein, in  welchem die     Stützstange    i in gleicher Weise  wie in     Fig.    1     dargestellt,        fee.tgeschraubt    ist.

    Wie die Ausführung nach     Fig.    2 zeigt, kann  die     Tragstütze    q für die Waschvorrichtung  aber auch     gleichzeitig    als Fuss für den  Waschherd a dienen und eventuell gegen den  entsprechenden vorhandenen Fuss ausgewech  selt werden. Bei dieser Anordnung wird       vorteilhafterweise    oben um den Rand des       Waecbherdes    ein breites Messing- oder Eisen  band r gelegt und mit dem     obern    Ende der       Tragstütze    q fest verschraubt, um dem gan  zen System einen festen Verband zu geben,  ohne den Blechmantel des Waschherdes ört  lich zu stark zu beanspruchen.  



  Die Bewegungsübertragung vom Motor  auf den     Wäschebeweger    kann auch auf  irgendeine andere,     bekannte    Art erfolgen,      ohne dass das Wesen der Erfindung dadurch  berührt würde. An Stelle der in Fig. 1 ge  zeichneten konischen Zahnräder können die  Antriebswellen l und     n    auch durch ein oder  mehrere Kardangelenke mit einander ver  bunden sein. Die festen Wellen l und n  können auch durch eine biegsame Welle er  setzt sein, die in einem im Bogen von 90    von der wagrechten in die senkrechte Rich  tung übergeführten festen Stützrohr dreh  bar gelagert ist.

   Ebenso kann auch der  Wäschebewegerselbst eine beliebige andere,  bekannte Form oder Wirkungsweise erhalten,  also beispielsweise statt der oszillierenden  eine auf- und abgehende Stampfbewegung  ausführen, oder auch als um eine wagrechte  Achse drehbare Wäschetrommel ausgebildet  sein. Durch Abwärtsverlegung des gelenki  gen Drehzapfens lt ungefähr in die Höhe des  WNäschebewegers kann das Loskuppeln des  letzteren von seinem Antriebsmechanismus       auch    entbehrlich gemacht werden, da, in die  sem Falle das Stützrohr e samt dem daran  befestigten Wäschebeweger sich aus dem  Kessel b um den Zapfen     h    ausschwenken und  dann seitlich verdrehen lässt.

   An Stelle der  belenkigen Verbindung um den wagrechten  Drehzapfen lt kann das Stützrohr e auch eine  starre Verbindung mit der Stützstange i er  halten und     letztere    in einem genügend lan  gen Futterrohr in der Tragsäule     k    senkrecht  verschiebbar geführt sein. Dann lässt sich die  ganze Waschvorrichtung bei Ausserbetrieb  setzung in senkrechter Richtung aus dem  Waschkessel herausheben und darauf um  eine senkrechte Achse seitlich aus dem Be  reich des Kessels herausdrehen, um letzte  ren aus dem Waschherd entfernen zu können.  Dabei kann das     senkrechte    Herausheben der  Waschvorrichtung aus dem Kessel durch  eine bekannte Windevorrichtung, beispiels  weise aus Zahnstange mit Ritzel und Hand  kurbel bestehend, erleichtert werden.

   Wenn  die Tragsäule k für sich getrennt mit dem  Fussboden fest verschraubt wird, kann sie  vorteilhafterweise gleichzeitig einen Träger  für den Sockel einer aufzusetzenden Wäsche  zentrifuge s aufweisen bezw. mit einem sol-    eben starr verbunden sein, wie in Fig. 1 in  punktierten Linien angedeutet ist. Auf diese  Weise wird ein besonderes Fundament für  die Zentrifuge erspart. An Stelle des Was  sermotors g kann natürlich ohne weiteres  auch ein     Elektromotor,    oder eventuell auch  ein Verbrennungsmotor angebracht werden,  der durch ein geeignetes Übersetzungs- und  Kurbelgetriebe den Wäschebeweger antreibt.  Mangels einer .geeigneten Kraftquelle kann  der Antrieb der     Waschvorrichtung    auch von  Hand durch einen drehbaren oder pendeln  den     Kurbelmechanimus;    erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mechanische Waschvorrichtung fürWasch- herde, gekennzeichnet durch einen in dem Waschkessel hängend angebrachten Wäsche- beweg er, der weder am Waschkessel, noch am Deckel desselben gelagert ist, sondern seine feste Stützung ausserhalb des Wasch- kessels besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Waschvorrichtung nach Patentanspruch mit motorisehem Antrieb, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kraftübertragung vom Motor auf den Wäschebeweger durch mit- telst Zahnräder oder Kardangelenke ver bundene feste Wellen erfolgt, die in einem festen Stützrohr gelagert sind, an dem der Wä,schebeweger beweglich aufgehängt ist. 2.
    Waschvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs vorrichtung für den Wäschebeweger eine biegsame Welle besitzt, die in einem festen Stützrohr gelagert ist, an dem der Wäschebeweger beweglich aufgehängt ist. 3.
    Waschvorrichtung nach Patentanspruch, mit motorischem Antrieb, dadurch ge kennzeichnet, dass der Wäschebeweger samt Antriebswelle bezw. Antriebswellen, einem den Wäschebeweger hängend tra genden Stützrohr und Motor senkrecht aus dem Waschkessel herausgehoben und dar auf um eine senkrechte Achse seitlich aus dem Bereich des Waschkessels herausge- dreht werden kann, um letzteren aus dem Waschherd herausheben zu können. 4.
    Waschvorrichtung nach Patentanspruch, mit motorischem Antrieb, dadurch ge kennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung für den Wäschebeweger samt dem An triebsmotor um einen ortsfesten, wagrech ten Drehzapfen nach aufwärts aus dem Waschkessel herausgesehwenkt und darauf um eine senkrechte Achse seitlich aus dem Bereich des Waschkessels herausgedreht werden kann, um letzteren aus denn Waschherd herausheben zu können. 5. Waschvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trag säule zur Lagerung der Waschvorrichtung gleichzeitig als I'undamentsoekel für eine Wäschezentrifuge ausgebildet ist.
CH178517D 1934-07-27 1934-07-27 Mechanische Waschvorrichtung für Waschherde. CH178517A (de)

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