CH178558A - Verfahren zum Entfetten und Reinigen von Gegenständen. - Google Patents

Verfahren zum Entfetten und Reinigen von Gegenständen.

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CH178558A
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Wacker Gesellschaft Alexander
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Wacker Chemie Gmbh
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  Verfahren zum Entfetten und Reinigen von Gegenständen.    Bei er Entfettung von Gegenständen,  insbesondere aus Metall,     mittelst    fettlösender  Mittel, zum Beispiel     Chlorkohlenwasserstof-          fen,    macht man die Beobachtung, dass nach er  folgter Entfettung immer noch Staubteilchen,  zum Beispiel Schmirgel, Lagerstaub und der  gleichen, haften bleiben. Ihre Entfernung in  Verbindung mit der Entfernung ist er  wünscht, um eine nachfolgende, meist nur  mittelst Handarbeit ausführbare Entstaubung  zu ersparen.

   Dies kann, wie gefunden wurde,  erreicht werden, wenn die Gegenstände mit  Emulsionen aus Fettlösungsmitteln, zum Bei  spiel     Chlorkohlenwasserstoffen    und Wasser  unter Zusatz von     Emulgierungsmitteln,    -bei  erhöhter Temperatur behandelt werden. Man  benützt hierzu zweckmässig die gebräuch  lichen     Metallentfettungsapparate    mit Rück  flusskühlern oder mit Vorrichtungen zur Wie  dergewinnung der Lösungsmittel. Dabei kann  man vorteilhaft die Gegenstände zuerst in  einem     Lösungsmittel    entfetten, dann mit der    Emulsion behandeln und schliesslich nochmals  mit reinem Lösungsmittel abspülen.

   Die Rei  henfolge dieser Arbeitsgänge kann je nach  Art des Reinigungsgutes und der Verschmut  zung geändert werden, wobei die Lösungs  mittel in kaltem, warmem oder     dampfförmi-          gem        Zustand    verwendet werden können.  



  Zur Herstellung der nötigen Emulsionen  kann man als     Emulgierungsmittel    in be  kannter Weise fett- oder harzsaure Alkalien  und deren Derivate, zum Beispiel     Sulfonie-          rungsprodukte    oder ähnlich wirkende Ver  bindungen, oder wasserunlösliche Metall  seifen, ferner Netzmittel wie sie zum Beispiel  in der Textilindustrie gebräuchlich sind usw.  verwenden.

   Die     Herstellung    der Emulsionen  kann auch in der Weise erfolgen, dass man  eine Komponente des     Emulgierungsmittels     mit Wasser und einem Lösungsmittel, zum  Beispiel     Trichloräthylen,    mischt und dann die  andere Komponente, zum Beispiel ätz- oder  kohlensaure     Alkalien    oder ähnlich wirkende      Verbindungen, zum Beispiel     ,B,        ,8,        ,B-Trioxy-          triäthylamin,    zugibt. Es hat sich ferner ge  zeigt, dass es zweckmässig ist, ausserdem Mit  tel zuzusetzen, die dem Blindwerden der Ge  genstände entgegenwirken und auch allenfalls  die Stabilität der Emulsion erhöhen.

   Hierzu  eignen sich zum Beispiel     Phenole,        alipha-          tische    Basen, zum Beispiel     Dibutylamin,        aro-          mai:.sehe    Basen, zum Beispiel Anilin,     Pyridin          usw.    Schon ganz geringe Mengen dieser Zu  sätze, zum Beispiel 0,5 bis 1     %    zur Emulsion,  erzeugen meist einen ausreichenden Effekt.  



  Die Zusammensetzung der Emulsion kann  je nach Art der     Lösungs-    und     Emulgierungs-          mittel,    sowie mit Rücksicht auf die zu be  handelnden Gegenstände in weiten Grenzen  schwanken. Man verwendet zum Beispiel  zum Reinigen und Entstauben von Metall  teilen, die mit 01 oder Polierpaste ver  schmutzt sind, eine Emulsion von 2,5 bis     30,'7r")          Lösungsmittel,    zum Beispiel     Trichloräthylen,     1 bis 2 %     Kmulgierungsmittel,    0,5 bis 1  Stabilisatoren, sowie etwa<B>70%</B> Wasser.  



  Die Reinigung mittelst der Emulsion er  folgt bei erhöhter     Temperatur,        zum    Beispiel  in offenen oder geschlossenen Gefässen wie sie  für die Metallreinigung üblich sind, wobei  die entstehenden Dämpfe durch einen Kühler  niedergeschlagen und das Kondensat in das  Behandlungsgefäss zurückgeleitet werden  können. Mit Rücksicht auf die Vor- und  Nachbehandlung mit     Lösungsmitteln    ist es  zweckmässig, das     Reinigungsgefäss    in bekann  ter Weise mit mehreren Behandlungskam  mern auszurüsten.  



       Nachdem    die Gegenstände mit der Emul  sion aus Lösungsmittel und Wasser behandelt  sind, werden sie vorzugsweise mit reinem  Lösungsmittel ein- oder mehrmals     nachge-          "=aschen.    Da an den mit der Emulsion be  handelten Gegenständen geringe Mengen der  Emulsion haften bleiben,     wird    in das reine       Lösungsmittel    immer etwas Emulsion ein  geschleppt, :die allmählich das Lösungsmittel  zum Nachwaschen unbrauchbar macht.

   Die  ser Übelstand kann, wie gefunden wurde,,  behoben werden,     wenn    man das zur Nach-         behandlung        dienende    Fettlösungsmittel fort  laufend oder zeitweise destilliert und das  Kondensat wieder zur Reinigung verwendet  oder wenn man es, -ebenfalls fortlaufend oder  zeitweise, durch eine     Filtriervorriehtung     schickt, in welcher meist in ausreichendem  Masse das Wasser und die     Emulgierungs-          mittel,    zum Beispiel fettsaurer Kalk, zurück  gehalten werden.  



  Man kann auch so verfahren,     .dass    man  das zur Nachbehandlung dienende Fett  lösungsmittel durch einen     Wasserabscheider     treten lässt, in welchem das Wasser vom Fett  lösungsmittel getrennt wird, welches letztere  dann durch Destillation gereinigt und wieder  in einen     Behandlungsbehälter    geleitet wird.  Das im     Wasserabscheider    sich abtrennende  Wasser kann wieder in das mit einer Emul  sion aus Wasser und     Fettlösungsmittel    ent  haltende Gefäss geleitet werden.  



  Es besteht auch die Möglichkeit, das zur  Nachbehandlung dienende und mit Emulsion  verunreinigte     Fettlösungsmittel    zu destil  lieren und dann das Destillat durch einen       Wasserabscheider    zu schicken. Das abge  schiedene Wasser kann man in das mit einer  Emulsion aus Wasser und     Fettlösungsmittel     gefüllte Gefäss einlaufen lassen, während man  das Lösungsmittel zur Herstellung einer  neuen Emulsion verwenden oder in ein mit  Lösungsmittel gefülltes, zum Nachwaschen  der Gegenstände bestimmtes Gefäss leiten  kann.  



  Im folgenden werden einige Ausführungs  formen des Verfahrens und Vorrichtungen       beschrieben,    welche sich beispielsweise zur  Ausübung des erfindungsgemässen Verfah  rens eignen. Es ist dabei angenommen, dass  Lösungsmittel, die schwerer als Wasser sind,  zum Beispiel     Chlorkohlenwasserstoffe,    ver  wendet werden und dass die Behandlung der  Gegenstände bei erhöhter     Temperatur    vor  genommen wird.  



  In     Fig.    1 ist 1 ein Behälter, welcher  etwa zur Hälfte mit einer Emulsion aus  Wasser und     Fettlösungsmittel    gefüllt ist. 2  und 3 sind     Nachwaschbehälter,    welche reines  Fettlösungsmittel enthalten. Mit 4 sind      Kühlschlangen bezeichnet, welche sich im       obern    Teil der Behälter befinden, um das  Austreten von     Lösungsmitteldämpfen    in den  Arbeitsraum zu verhindern. Der     Wasserab-          scheider    6 ist durch ein Rohr 5 mit dem  Gefäss 1, durch ein anderes Rohr 7 mit dem  Gefäss 2 verbunden, und zwar mündet das  Rohr 7 im Gefäss 2 etwas unterhalb des  obern Randes der Scheidewand B.

   Ein drit  tes Rohr 9 führt vom     'Vasserabscheider    zur  Destillierblase 10. Aus dieser treten die       Lösungsmitteldämpfe    durch das Rohr 11  zum Kühler 12, der eine     Kondensatableitung     13 zum Gefäss 3 besitzt.     Anstatt    zwei kön  nen auch mehr oder weniger     Nachwa.sch-          behäIter    angeordnet sein, ebenso können auch  mehrere mit der Emulsion gefüllte Gefässe  vorgesehen sein.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  folgende: Die zu reinigenden Gegenstände  werden zuerst in die heisse Emulsion aus  Wasser und Lösungsmittel im     Behälter    1  getaucht. Dann werden die Gegenstände in  heissem reinem Lösungsmittel, und zwar zu  erst im Behälter 2 und dann in     Behälter    3  nachgespült. Bei dem Verbringen der Ge  genstände von einem Behälter in den an  dern können sie durch kurzes Verweilen in  der Höhe der Kühlrohre 4 getrocknet     bezw.     vom Lösungsmittel befreit werden. Das Lö  sungsmittel aus Gefäss 2, in welches immer  etwas Emulsion aus dem Behälter 1 einge  schleppt wird, läuft durch das als     Überlauf     wirkende Rohr 7 in den     Wasserabscheider     6.

   Im     Wasserabscheider    6 trennt sich die  Emulsion und das Lösungsmittel kann durch  (las Rohr 9 in die Destillierblase 10 über  fliessen. Die wässerigen Anteile werden  durch das Rohr 5 in den Behälter 1 zu  rückgeleitet. Aus der Destillierblase 10 ge  langen die Dämpfe durch das Rohr 11 in  den Kühler 12, wo sie niedergeschlagen  werden. Das Kondensat läuft dann durch  das Rohr 13 in einen der     Nachwasch-          behälter,    zweckmässig in den letzten, 3.

   Es  wird auf diese Weise erreicht, dass die  Emulsion einerseits wieder in das erste Be  handlungsgefäss 1 zurückgeführt wird und    anderseits wird das     Nachwaschgefäss    3 immer  mit frisch destilliertem     Lösungsmittel    be  schickt, aus dem es dann über die Scheide  wand 8 in den Behälter 2 überläuft. Das  Lösungsmittel vollführt auf     diese@eise     unter steter Reinigung einen Kreislauf.  



  Eine andere Ausführungsform des Ver  fahrens ist in     Fig.    2 dargestellt. Hier sind  drei Gefässe 1,<B>2,73</B> angeordnet, die über der  Flüssigkeit Kühlschlangen 4 besitzen. Das  erste Gefäss ist mit einer Emulsion aus Fett  lösungsmittel und Wasser, das zweite und  dritte mit reinem     Fettlösungsmittel    zum       achwaschen    der Gegenstände gefüllt. Vom  N  Gefäss 2 führt eine Zuleitung 5 zur Destil  lierblase 6, aus der die Dämpfe durch das  Rohr 7 in den Kühler 8 treten. Dieser ist  verbunden mit einem     Wasserabscheider    9,  der mit seinem obern Ablauf 10 an das  erste Gefäss 1, mit seinem untern Ablauf  11 an das Gefäss 3 angeschlossen ist. .  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  folgende: Die Gegenstände werden zuerst  ähnlich wie bei der Vorrichtung gemäss       Fig.    1 in den Behälter 1 getaucht, dann in  Behälter 2 und 3 mit reinem Lösungsmittel  nachgespült. Aus dem Gefäss 2 läuft das  Lösungsmittel durch .das als Überlauf wir  kende Rohr 5 in die Destillierblase 6. Die  aus Wasser und     Lösemittel    bestehenden  Dämpfe werden im Kühler 8 niedergeschla  gen. Das Kondensat wird durch den Was  serabscheider 9 getrennt, und zwar läuft der  wässerige     Anteil    in das Gefäss 1 und das  Lösungsmittel in das Gefäss 3.

   Auf diese  Weise     -wird    -dem Behälter 3, in dem die  Gegenstände zuletzt nachgewaschen werden,  immer frisches Lösungsmittel     zugeführt.     Vom Behälter 3 läuft das Lösungsmittel  über die Trennwand 12 in den Behälter 2.  Dieser ,gibt seinen     LTberschuss    durch das Rohr  5 an die Destillierblase 6 ab, so dass der  Kreislauf des Lösungsmittels geschlossen ist.  Wie schon bei der Vorrichtung gemäss     Fig.    1  angeführt, ist auch die Vorrichtung gemäss       Fig.    2 auf eine bestimmte Anzahl von Be  handlungsgefässen nicht beschränkt.      Eine einfachere Vorrichtung ist in     Fig.    3  dargestellt.

   Sie besteht aus zwei Gefässen 1  und 2, welche oben mit Kühlmänteln 3 ver  sehen sind. In das Gefäss 2 mündet ein       Saugrohr    4 zum Filter 5, das mit der Pumpe  6 verbunden ist, deren     Abflussrohr    7 in den       Behälter    2 mündet.  



  Bei dieser Vorrichtung werden die Gegen  stände zuerst in den Behälter 1, der mit  einer Emulsion aus Wasser und Lösungs  mittel gefüllt ist, getaucht und dann im Ge  fäss 2, das reines Lösungsmittel enthält,  nachgewaschen. Zur     Abscheidung    der ein  geschleppten     Emulsionsbestandteile    und     Un-          reinigkeiten    wird das Lösungsmittel im Be  hälter 2 zeitweise oder fortlaufend     mittelst     der Pumpe 6 durch das     Filter    5 abgesaugt.  Auf .diese Weise wird das     Lösungsmittel    im  Behälter 2 in einem   für viele Zwecke aus  reichenden Masse rein ,gehalten.  



  Zur Ausübung des erfindungsgemässen  Verfahrens können die     beschriebenen    Vor  richtungen in verschiedenartiger Weise ab  geändert oder auch andere Vorrichtungen  verwendet werden. Ihre Bauart richtet sich  vor allem nach den Eigenschaften der ver  wendeten Lösungsmittel und nach .der Be  schaffenheit der zu reinigenden Gegen  stände.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Entfetten und Reinigen von Gegenständen, insbesondere aus Metall, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegen stände mit einer Emulsion aus Wasser und Fettlösungsmittel unter Zusatz von Emul- gierungsmitteln bei erhöhter Temperatur be handelt werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, ,dass Emulsionen verwendet werden, welche Mittel zur Stabilisierung der Emulsion und zur Verhinderung des Blindwerdens von Me tallen enthalten. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als Fett- lösungsmittel Chlorkohlenwasserstoffe verwendet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Gegen stände mit Lösungsmittel vorbehandelt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Vorbehandlung mit kaltem Lösungsmittel erfolgt. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Vorbehändlung mit heissem Lösungsmittel erfolgt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Vorbehandlung mit gas förmigem Lösungsmittel erfolgt. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Gegen stände mit Lösungsmittel nachbehandelt werden. B. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Nachbehandlung mit kaltem Lösungsmittel erfolgt. 9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Nachbehandlung mit heissem Lösungsmittel erfolgt. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, da.ss die Nachbehandlung mit dampfförmigem Lösungsmittel erfolgt. 11. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass das zur Nachbehandlung die nende Fettlösungsmittel zwecks Reini <B>gung</B> abdestilliert wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdestillieren des Fettlösungsmittels fortlaufend er folgt. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdestillieren des Fettlösungsmittels zeitweise erfolgt. 14. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass das zur Naehbehandlung die nende Fettlösungsmittel fortlaufend durch eine Filtriervorrichtung ,geschickt wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass das zur Nachbehandlung die nende Fettlösungsmittel zeitweise durch eine Filtriervorrichtung geschickt wird. I6.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass aus dem zur Nachbehandlung dienenden Fettlösungsmittel die einge schleppten Wasser- und Emulsionsbe- standteile durch einen Wasserabscheider abgetrennt werden, worauf der wässerige Anteil in den mit der Emulsion gefüll ten Behälter eingeleitet und das abge schiedene Fettlösungsmittel, durch De stillation gereinigt, wieder zur Nachbe handlung der Gegenstände verwendet wird. 17.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass das zur Nachbehand lung dienende Fettlösungsmittel durch Destillation gereinigt und hierauf in einem Wasserabscheider vom Wasser be freit wird, von dem aus der wässerige Anteil in den mit der Emulsion gefüll ten Behälter, das Fettlösungsmittel in einen Nachbehandlungsbehälter geleitet wird. 18.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verfahren in Vor richtungen mit Kühler für die entwik- kelten Dämpfe durchgeführt wird, wobei das Kondensat in eines oder mehrere der Behandlungsgefässe zurückgeführt wird. 19. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass es in zur Metallreini gung bestimmten offenen Vorrichtungen durchgeführt wird. 20. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass es in zur Metallreini gung bestimmten, geschlossenen Vorrich tungen durchgeführt wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch die Anordnung mindestens zweier im obern Teil mit Kühlvorrichtungen versehener Gefässe, von denen .eines eine Emulsion aus Wasser und Fettlösungsmittel und ein an deres im wesentlichen wasserfreies Fett lösungsmittel enthält, wobei das letztgenannte Gefäss mit einer Reinigungsvorrichtung für Glas Fettlösungsmittel in Verbindung steht. UNTERANSPRÜCHE: 21.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass von dem im wesentlichen reines Fettlösungsmittel ent haltenden Gefäss (2) ein Saugrohr (4) zu einem Filter (5) führt, das an eine Pumpe (6) angeschlossen ist, deren Ab laufrohr (7) im Gefäss (2) mündet. 22.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass mehrere oben mit Kühlvorrichtungen versehene Behäl ter angeordnet sind, von denen einer (1) eine Emulsion aus Fettlösungsmittel und Wasser, die andern im wesentlichen wasserfreies Fettlösungsmittel enthalten, wobei einer der letztgenannten Behälter (2) durch eine hfiberlaufleitung (7) an einen Wasserabscheider (6) angeschlos sen ist, der einerseits eine Ableitung (5) für die wässerigen Bestandteile zu dem mit Emulsion gefüllten Behälter (1) und anderseits eine Ableitung (9)
    für das Fettlösungsmittel zu einer Destillierblase (10) besitzt, wobei die Destillierblase durch eine Rohrleitung (11) mit einem Kühler (12) und dieser durch eine Kon- densatableitung (13) mit einem der im wesentlichen wasserfreies Fettlösungs mittel enthaltenden Behälter (3) in Ver bindung steht. 22.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet,.dass mehrere oben mit Kühlvorrichtungen versehene Be hälter angeordnet sind, von denen einer (1) eine Emulsion aus Fettlösungsmittel und Wasser, die andern im wesentlichen wasserfreies Fettlösungsmittel enthalten, wobei von den letzteren einer mit einer Destillierblase (G) für das Fettlösungs mittel verbunden ist, die an einen Küh ler (8) zur Kondensation der Lösungs- mitteldämpfe angeschlossen ist, von dem das Kondensat in einen Wasserabscheider (9) fliesst, der einerseits mit einem Rohr (11)
    für Ableitung des Lösungsmittels ii. einen der im wesentlichen wasserfreies Fettlösungsmittel enthaltenden Behälter (8) und anderseits mit einem Rohr (10) für die Ableitung der wasserhaltigen Be standteile in den die Emulsion enthal tenden Behälter (1) versehen ist. 24. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Be hälter für die Emulsion angeordnet sind.
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