CH178558A - Verfahren zum Entfetten und Reinigen von Gegenständen. - Google Patents
Verfahren zum Entfetten und Reinigen von Gegenständen.Info
- Publication number
- CH178558A CH178558A CH178558DA CH178558A CH 178558 A CH178558 A CH 178558A CH 178558D A CH178558D A CH 178558DA CH 178558 A CH178558 A CH 178558A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- solvent
- dependent
- emulsion
- fat
- fat solvent
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 29
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 title claims description 13
- 238000005238 degreasing Methods 0.000 title claims description 6
- 239000002904 solvent Substances 0.000 claims description 80
- 239000000839 emulsion Substances 0.000 claims description 39
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 36
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 9
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 9
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 7
- 239000003995 emulsifying agent Substances 0.000 claims description 7
- 150000008280 chlorinated hydrocarbons Chemical class 0.000 claims description 4
- 238000004821 distillation Methods 0.000 claims description 4
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 claims description 3
- 239000000470 constituent Substances 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 16
- 238000001914 filtration Methods 0.000 claims 2
- 238000009833 condensation Methods 0.000 claims 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 claims 1
- 238000009795 derivation Methods 0.000 claims 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims 1
- 239000004519 grease Substances 0.000 claims 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 claims 1
- 238000009958 sewing Methods 0.000 claims 1
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 claims 1
- ZMANZCXQSJIPKH-UHFFFAOYSA-N Triethylamine Chemical compound CCN(CC)CC ZMANZCXQSJIPKH-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- PAYRUJLWNCNPSJ-UHFFFAOYSA-N Aniline Chemical compound NC1=CC=CC=C1 PAYRUJLWNCNPSJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- JUJWROOIHBZHMG-UHFFFAOYSA-N Pyridine Chemical compound C1=CC=NC=C1 JUJWROOIHBZHMG-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- XSTXAVWGXDQKEL-UHFFFAOYSA-N Trichloroethylene Chemical group ClC=C(Cl)Cl XSTXAVWGXDQKEL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 2
- JQVDAXLFBXTEQA-UHFFFAOYSA-N dibutylamine Chemical compound CCCCNCCCC JQVDAXLFBXTEQA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 2
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 2
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 2
- 201000004569 Blindness Diseases 0.000 description 1
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 description 1
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 description 1
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 125000001931 aliphatic group Chemical group 0.000 description 1
- 125000003118 aryl group Chemical group 0.000 description 1
- BVKZGUZCCUSVTD-UHFFFAOYSA-N carbonic acid Chemical compound OC(O)=O BVKZGUZCCUSVTD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000003518 caustics Substances 0.000 description 1
- 235000014113 dietary fatty acids Nutrition 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 229910001651 emery Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000194 fatty acid Substances 0.000 description 1
- 229930195729 fatty acid Natural products 0.000 description 1
- 150000004665 fatty acids Chemical class 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 239000004571 lime Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 150000002989 phenols Chemical class 0.000 description 1
- 238000005498 polishing Methods 0.000 description 1
- UMJSCPRVCHMLSP-UHFFFAOYSA-N pyridine Natural products COC1=CC=CN=C1 UMJSCPRVCHMLSP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000010992 reflux Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 239000000344 soap Substances 0.000 description 1
- 239000003381 stabilizer Substances 0.000 description 1
- 238000006277 sulfonation reaction Methods 0.000 description 1
- 239000004753 textile Substances 0.000 description 1
- 239000000080 wetting agent Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
Description
Verfahren zum Entfetten und Reinigen von Gegenständen. Bei er Entfettung von Gegenständen, insbesondere aus Metall, mittelst fettlösender Mittel, zum Beispiel Chlorkohlenwasserstof- fen, macht man die Beobachtung, dass nach er folgter Entfettung immer noch Staubteilchen, zum Beispiel Schmirgel, Lagerstaub und der gleichen, haften bleiben. Ihre Entfernung in Verbindung mit der Entfernung ist er wünscht, um eine nachfolgende, meist nur mittelst Handarbeit ausführbare Entstaubung zu ersparen.
Dies kann, wie gefunden wurde, erreicht werden, wenn die Gegenstände mit Emulsionen aus Fettlösungsmitteln, zum Bei spiel Chlorkohlenwasserstoffen und Wasser unter Zusatz von Emulgierungsmitteln, -bei erhöhter Temperatur behandelt werden. Man benützt hierzu zweckmässig die gebräuch lichen Metallentfettungsapparate mit Rück flusskühlern oder mit Vorrichtungen zur Wie dergewinnung der Lösungsmittel. Dabei kann man vorteilhaft die Gegenstände zuerst in einem Lösungsmittel entfetten, dann mit der Emulsion behandeln und schliesslich nochmals mit reinem Lösungsmittel abspülen.
Die Rei henfolge dieser Arbeitsgänge kann je nach Art des Reinigungsgutes und der Verschmut zung geändert werden, wobei die Lösungs mittel in kaltem, warmem oder dampfförmi- gem Zustand verwendet werden können.
Zur Herstellung der nötigen Emulsionen kann man als Emulgierungsmittel in be kannter Weise fett- oder harzsaure Alkalien und deren Derivate, zum Beispiel Sulfonie- rungsprodukte oder ähnlich wirkende Ver bindungen, oder wasserunlösliche Metall seifen, ferner Netzmittel wie sie zum Beispiel in der Textilindustrie gebräuchlich sind usw. verwenden.
Die Herstellung der Emulsionen kann auch in der Weise erfolgen, dass man eine Komponente des Emulgierungsmittels mit Wasser und einem Lösungsmittel, zum Beispiel Trichloräthylen, mischt und dann die andere Komponente, zum Beispiel ätz- oder kohlensaure Alkalien oder ähnlich wirkende Verbindungen, zum Beispiel ,B, ,8, ,B-Trioxy- triäthylamin, zugibt. Es hat sich ferner ge zeigt, dass es zweckmässig ist, ausserdem Mit tel zuzusetzen, die dem Blindwerden der Ge genstände entgegenwirken und auch allenfalls die Stabilität der Emulsion erhöhen.
Hierzu eignen sich zum Beispiel Phenole, alipha- tische Basen, zum Beispiel Dibutylamin, aro- mai:.sehe Basen, zum Beispiel Anilin, Pyridin usw. Schon ganz geringe Mengen dieser Zu sätze, zum Beispiel 0,5 bis 1 % zur Emulsion, erzeugen meist einen ausreichenden Effekt.
Die Zusammensetzung der Emulsion kann je nach Art der Lösungs- und Emulgierungs- mittel, sowie mit Rücksicht auf die zu be handelnden Gegenstände in weiten Grenzen schwanken. Man verwendet zum Beispiel zum Reinigen und Entstauben von Metall teilen, die mit 01 oder Polierpaste ver schmutzt sind, eine Emulsion von 2,5 bis 30,'7r") Lösungsmittel, zum Beispiel Trichloräthylen, 1 bis 2 % Kmulgierungsmittel, 0,5 bis 1 Stabilisatoren, sowie etwa<B>70%</B> Wasser.
Die Reinigung mittelst der Emulsion er folgt bei erhöhter Temperatur, zum Beispiel in offenen oder geschlossenen Gefässen wie sie für die Metallreinigung üblich sind, wobei die entstehenden Dämpfe durch einen Kühler niedergeschlagen und das Kondensat in das Behandlungsgefäss zurückgeleitet werden können. Mit Rücksicht auf die Vor- und Nachbehandlung mit Lösungsmitteln ist es zweckmässig, das Reinigungsgefäss in bekann ter Weise mit mehreren Behandlungskam mern auszurüsten.
Nachdem die Gegenstände mit der Emul sion aus Lösungsmittel und Wasser behandelt sind, werden sie vorzugsweise mit reinem Lösungsmittel ein- oder mehrmals nachge- "=aschen. Da an den mit der Emulsion be handelten Gegenständen geringe Mengen der Emulsion haften bleiben, wird in das reine Lösungsmittel immer etwas Emulsion ein geschleppt, :die allmählich das Lösungsmittel zum Nachwaschen unbrauchbar macht.
Die ser Übelstand kann, wie gefunden wurde,, behoben werden, wenn man das zur Nach- behandlung dienende Fettlösungsmittel fort laufend oder zeitweise destilliert und das Kondensat wieder zur Reinigung verwendet oder wenn man es, -ebenfalls fortlaufend oder zeitweise, durch eine Filtriervorriehtung schickt, in welcher meist in ausreichendem Masse das Wasser und die Emulgierungs- mittel, zum Beispiel fettsaurer Kalk, zurück gehalten werden.
Man kann auch so verfahren, .dass man das zur Nachbehandlung dienende Fett lösungsmittel durch einen Wasserabscheider treten lässt, in welchem das Wasser vom Fett lösungsmittel getrennt wird, welches letztere dann durch Destillation gereinigt und wieder in einen Behandlungsbehälter geleitet wird. Das im Wasserabscheider sich abtrennende Wasser kann wieder in das mit einer Emul sion aus Wasser und Fettlösungsmittel ent haltende Gefäss geleitet werden.
Es besteht auch die Möglichkeit, das zur Nachbehandlung dienende und mit Emulsion verunreinigte Fettlösungsmittel zu destil lieren und dann das Destillat durch einen Wasserabscheider zu schicken. Das abge schiedene Wasser kann man in das mit einer Emulsion aus Wasser und Fettlösungsmittel gefüllte Gefäss einlaufen lassen, während man das Lösungsmittel zur Herstellung einer neuen Emulsion verwenden oder in ein mit Lösungsmittel gefülltes, zum Nachwaschen der Gegenstände bestimmtes Gefäss leiten kann.
Im folgenden werden einige Ausführungs formen des Verfahrens und Vorrichtungen beschrieben, welche sich beispielsweise zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfah rens eignen. Es ist dabei angenommen, dass Lösungsmittel, die schwerer als Wasser sind, zum Beispiel Chlorkohlenwasserstoffe, ver wendet werden und dass die Behandlung der Gegenstände bei erhöhter Temperatur vor genommen wird.
In Fig. 1 ist 1 ein Behälter, welcher etwa zur Hälfte mit einer Emulsion aus Wasser und Fettlösungsmittel gefüllt ist. 2 und 3 sind Nachwaschbehälter, welche reines Fettlösungsmittel enthalten. Mit 4 sind Kühlschlangen bezeichnet, welche sich im obern Teil der Behälter befinden, um das Austreten von Lösungsmitteldämpfen in den Arbeitsraum zu verhindern. Der Wasserab- scheider 6 ist durch ein Rohr 5 mit dem Gefäss 1, durch ein anderes Rohr 7 mit dem Gefäss 2 verbunden, und zwar mündet das Rohr 7 im Gefäss 2 etwas unterhalb des obern Randes der Scheidewand B.
Ein drit tes Rohr 9 führt vom 'Vasserabscheider zur Destillierblase 10. Aus dieser treten die Lösungsmitteldämpfe durch das Rohr 11 zum Kühler 12, der eine Kondensatableitung 13 zum Gefäss 3 besitzt. Anstatt zwei kön nen auch mehr oder weniger Nachwa.sch- behäIter angeordnet sein, ebenso können auch mehrere mit der Emulsion gefüllte Gefässe vorgesehen sein.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die zu reinigenden Gegenstände werden zuerst in die heisse Emulsion aus Wasser und Lösungsmittel im Behälter 1 getaucht. Dann werden die Gegenstände in heissem reinem Lösungsmittel, und zwar zu erst im Behälter 2 und dann in Behälter 3 nachgespült. Bei dem Verbringen der Ge genstände von einem Behälter in den an dern können sie durch kurzes Verweilen in der Höhe der Kühlrohre 4 getrocknet bezw. vom Lösungsmittel befreit werden. Das Lö sungsmittel aus Gefäss 2, in welches immer etwas Emulsion aus dem Behälter 1 einge schleppt wird, läuft durch das als Überlauf wirkende Rohr 7 in den Wasserabscheider 6.
Im Wasserabscheider 6 trennt sich die Emulsion und das Lösungsmittel kann durch (las Rohr 9 in die Destillierblase 10 über fliessen. Die wässerigen Anteile werden durch das Rohr 5 in den Behälter 1 zu rückgeleitet. Aus der Destillierblase 10 ge langen die Dämpfe durch das Rohr 11 in den Kühler 12, wo sie niedergeschlagen werden. Das Kondensat läuft dann durch das Rohr 13 in einen der Nachwasch- behälter, zweckmässig in den letzten, 3.
Es wird auf diese Weise erreicht, dass die Emulsion einerseits wieder in das erste Be handlungsgefäss 1 zurückgeführt wird und anderseits wird das Nachwaschgefäss 3 immer mit frisch destilliertem Lösungsmittel be schickt, aus dem es dann über die Scheide wand 8 in den Behälter 2 überläuft. Das Lösungsmittel vollführt auf diese@eise unter steter Reinigung einen Kreislauf.
Eine andere Ausführungsform des Ver fahrens ist in Fig. 2 dargestellt. Hier sind drei Gefässe 1,<B>2,73</B> angeordnet, die über der Flüssigkeit Kühlschlangen 4 besitzen. Das erste Gefäss ist mit einer Emulsion aus Fett lösungsmittel und Wasser, das zweite und dritte mit reinem Fettlösungsmittel zum achwaschen der Gegenstände gefüllt. Vom N Gefäss 2 führt eine Zuleitung 5 zur Destil lierblase 6, aus der die Dämpfe durch das Rohr 7 in den Kühler 8 treten. Dieser ist verbunden mit einem Wasserabscheider 9, der mit seinem obern Ablauf 10 an das erste Gefäss 1, mit seinem untern Ablauf 11 an das Gefäss 3 angeschlossen ist. .
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Gegenstände werden zuerst ähnlich wie bei der Vorrichtung gemäss Fig. 1 in den Behälter 1 getaucht, dann in Behälter 2 und 3 mit reinem Lösungsmittel nachgespült. Aus dem Gefäss 2 läuft das Lösungsmittel durch .das als Überlauf wir kende Rohr 5 in die Destillierblase 6. Die aus Wasser und Lösemittel bestehenden Dämpfe werden im Kühler 8 niedergeschla gen. Das Kondensat wird durch den Was serabscheider 9 getrennt, und zwar läuft der wässerige Anteil in das Gefäss 1 und das Lösungsmittel in das Gefäss 3.
Auf diese Weise -wird -dem Behälter 3, in dem die Gegenstände zuletzt nachgewaschen werden, immer frisches Lösungsmittel zugeführt. Vom Behälter 3 läuft das Lösungsmittel über die Trennwand 12 in den Behälter 2. Dieser ,gibt seinen LTberschuss durch das Rohr 5 an die Destillierblase 6 ab, so dass der Kreislauf des Lösungsmittels geschlossen ist. Wie schon bei der Vorrichtung gemäss Fig. 1 angeführt, ist auch die Vorrichtung gemäss Fig. 2 auf eine bestimmte Anzahl von Be handlungsgefässen nicht beschränkt. Eine einfachere Vorrichtung ist in Fig. 3 dargestellt.
Sie besteht aus zwei Gefässen 1 und 2, welche oben mit Kühlmänteln 3 ver sehen sind. In das Gefäss 2 mündet ein Saugrohr 4 zum Filter 5, das mit der Pumpe 6 verbunden ist, deren Abflussrohr 7 in den Behälter 2 mündet.
Bei dieser Vorrichtung werden die Gegen stände zuerst in den Behälter 1, der mit einer Emulsion aus Wasser und Lösungs mittel gefüllt ist, getaucht und dann im Ge fäss 2, das reines Lösungsmittel enthält, nachgewaschen. Zur Abscheidung der ein geschleppten Emulsionsbestandteile und Un- reinigkeiten wird das Lösungsmittel im Be hälter 2 zeitweise oder fortlaufend mittelst der Pumpe 6 durch das Filter 5 abgesaugt. Auf .diese Weise wird das Lösungsmittel im Behälter 2 in einem für viele Zwecke aus reichenden Masse rein ,gehalten.
Zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens können die beschriebenen Vor richtungen in verschiedenartiger Weise ab geändert oder auch andere Vorrichtungen verwendet werden. Ihre Bauart richtet sich vor allem nach den Eigenschaften der ver wendeten Lösungsmittel und nach .der Be schaffenheit der zu reinigenden Gegen stände.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Entfetten und Reinigen von Gegenständen, insbesondere aus Metall, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegen stände mit einer Emulsion aus Wasser und Fettlösungsmittel unter Zusatz von Emul- gierungsmitteln bei erhöhter Temperatur be handelt werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, ,dass Emulsionen verwendet werden, welche Mittel zur Stabilisierung der Emulsion und zur Verhinderung des Blindwerdens von Me tallen enthalten. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als Fett- lösungsmittel Chlorkohlenwasserstoffe verwendet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Gegen stände mit Lösungsmittel vorbehandelt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Vorbehandlung mit kaltem Lösungsmittel erfolgt. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Vorbehändlung mit heissem Lösungsmittel erfolgt. 6.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Vorbehandlung mit gas förmigem Lösungsmittel erfolgt. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Gegen stände mit Lösungsmittel nachbehandelt werden. B. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Nachbehandlung mit kaltem Lösungsmittel erfolgt. 9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Nachbehandlung mit heissem Lösungsmittel erfolgt. 10.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, da.ss die Nachbehandlung mit dampfförmigem Lösungsmittel erfolgt. 11. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass das zur Nachbehandlung die nende Fettlösungsmittel zwecks Reini <B>gung</B> abdestilliert wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdestillieren des Fettlösungsmittels fortlaufend er folgt. 13.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdestillieren des Fettlösungsmittels zeitweise erfolgt. 14. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass das zur Naehbehandlung die nende Fettlösungsmittel fortlaufend durch eine Filtriervorrichtung ,geschickt wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass das zur Nachbehandlung die nende Fettlösungsmittel zeitweise durch eine Filtriervorrichtung geschickt wird. I6.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass aus dem zur Nachbehandlung dienenden Fettlösungsmittel die einge schleppten Wasser- und Emulsionsbe- standteile durch einen Wasserabscheider abgetrennt werden, worauf der wässerige Anteil in den mit der Emulsion gefüll ten Behälter eingeleitet und das abge schiedene Fettlösungsmittel, durch De stillation gereinigt, wieder zur Nachbe handlung der Gegenstände verwendet wird. 17.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass das zur Nachbehand lung dienende Fettlösungsmittel durch Destillation gereinigt und hierauf in einem Wasserabscheider vom Wasser be freit wird, von dem aus der wässerige Anteil in den mit der Emulsion gefüll ten Behälter, das Fettlösungsmittel in einen Nachbehandlungsbehälter geleitet wird. 18.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verfahren in Vor richtungen mit Kühler für die entwik- kelten Dämpfe durchgeführt wird, wobei das Kondensat in eines oder mehrere der Behandlungsgefässe zurückgeführt wird. 19. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass es in zur Metallreini gung bestimmten offenen Vorrichtungen durchgeführt wird. 20. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass es in zur Metallreini gung bestimmten, geschlossenen Vorrich tungen durchgeführt wird.PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch die Anordnung mindestens zweier im obern Teil mit Kühlvorrichtungen versehener Gefässe, von denen .eines eine Emulsion aus Wasser und Fettlösungsmittel und ein an deres im wesentlichen wasserfreies Fett lösungsmittel enthält, wobei das letztgenannte Gefäss mit einer Reinigungsvorrichtung für Glas Fettlösungsmittel in Verbindung steht. UNTERANSPRÜCHE: 21.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass von dem im wesentlichen reines Fettlösungsmittel ent haltenden Gefäss (2) ein Saugrohr (4) zu einem Filter (5) führt, das an eine Pumpe (6) angeschlossen ist, deren Ab laufrohr (7) im Gefäss (2) mündet. 22.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass mehrere oben mit Kühlvorrichtungen versehene Behäl ter angeordnet sind, von denen einer (1) eine Emulsion aus Fettlösungsmittel und Wasser, die andern im wesentlichen wasserfreies Fettlösungsmittel enthalten, wobei einer der letztgenannten Behälter (2) durch eine hfiberlaufleitung (7) an einen Wasserabscheider (6) angeschlos sen ist, der einerseits eine Ableitung (5) für die wässerigen Bestandteile zu dem mit Emulsion gefüllten Behälter (1) und anderseits eine Ableitung (9)für das Fettlösungsmittel zu einer Destillierblase (10) besitzt, wobei die Destillierblase durch eine Rohrleitung (11) mit einem Kühler (12) und dieser durch eine Kon- densatableitung (13) mit einem der im wesentlichen wasserfreies Fettlösungs mittel enthaltenden Behälter (3) in Ver bindung steht. 22.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet,.dass mehrere oben mit Kühlvorrichtungen versehene Be hälter angeordnet sind, von denen einer (1) eine Emulsion aus Fettlösungsmittel und Wasser, die andern im wesentlichen wasserfreies Fettlösungsmittel enthalten, wobei von den letzteren einer mit einer Destillierblase (G) für das Fettlösungs mittel verbunden ist, die an einen Küh ler (8) zur Kondensation der Lösungs- mitteldämpfe angeschlossen ist, von dem das Kondensat in einen Wasserabscheider (9) fliesst, der einerseits mit einem Rohr (11)für Ableitung des Lösungsmittels ii. einen der im wesentlichen wasserfreies Fettlösungsmittel enthaltenden Behälter (8) und anderseits mit einem Rohr (10) für die Ableitung der wasserhaltigen Be standteile in den die Emulsion enthal tenden Behälter (1) versehen ist. 24. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Be hälter für die Emulsion angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE178558X | 1933-10-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH178558A true CH178558A (de) | 1935-07-31 |
Family
ID=5706206
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH178558D CH178558A (de) | 1933-10-20 | 1934-06-20 | Verfahren zum Entfetten und Reinigen von Gegenständen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH178558A (de) |
-
1934
- 1934-06-20 CH CH178558D patent/CH178558A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH515345A (de) | Verfahren zum Reinigen von Wolle | |
| DE2019418A1 (de) | Verbessertes Verfahren zur chemischen Reinigung | |
| AT143307B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entfetten von Gegenständen aus starrem Material, insbesondere aus Metall. | |
| DE2243448A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur entfernung von oel und wasser aus komprimierter luft | |
| CH178558A (de) | Verfahren zum Entfetten und Reinigen von Gegenständen. | |
| DE2831080A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum loesungsmittelentzug aus dem abgas bei der chemischen reinigung | |
| AT85326B (de) | Verfahren zur Aufarbeitung der bei der Raffinierung von Kohlenwasserstoffen, insbesondere Mineralölen, mit Schwefelsäure sich abscheidenden Säureharze. | |
| DE410169C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Waschen von OElen | |
| DE1942324A1 (de) | Verfahren zur Behandlung von Kleidungsstuecken | |
| DE551144C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Benzin | |
| DE577626C (de) | Vorrichtung zur Behandlung von Fluessigkeiten mit fluechtigen Extraktionsmitteln | |
| DE920419C (de) | Verfahren zum Trocknen von wasserfeuchten Gegenstaenden aus starrem Material | |
| DE699206C (de) | endigen Produkten aus Rohoelen oder Steinkohlenteeroelen | |
| DE345350C (de) | Verfahren zum Entfernen der Fettsaeuren, Harze, Bitter- und Schleimstoffe aus Fetten und OElen | |
| DE752645C (de) | Verfahren zur Abscheidung von Phenolen, organischen Basen u. dgl. aus Industrieabwaessern | |
| DE396545C (de) | Verfahren zum kontinuierlichen und fraktionierten Abtreiben von benzolhaltigem Waschoel | |
| DE1769985A1 (de) | Verfahren zur Entfettung von Wolle | |
| DE927913C (de) | Verfahren zum Waschen von Rohwolle mittels eines organischen Loesungsmittels | |
| DE629995C (de) | Benzolwaschoel | |
| DE579394C (de) | Verfahren zur Herstellung von gereinigtem Teer | |
| DE678514C (de) | Verfahren zum Entfetten von Metallen und aehnlichen nicht absorbierenden Gegenstaenden mit fluechtigen Loesungsmitteln | |
| DE735322C (de) | Verfahren zur Entfaerbung von gereinigten, hochsiedenden Teerkohlenwasserstoffen | |
| DE2609892A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur chemischen reinigung von textilien | |
| DE339027C (de) | Verfahren zur Entfernung der freien Fettsaeuren aus Fetten oder OElen | |
| DE1768144A1 (de) | Verfahren zum Regenerieren von Loesungsmitteln des Sulfolan-Typs |