CH178593A - Vorrichtung zum Verfolgen eines gegenüber dem Vorrichtungsstand beweglichen Zieles. - Google Patents

Vorrichtung zum Verfolgen eines gegenüber dem Vorrichtungsstand beweglichen Zieles.

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CH178593A
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N V Nederlandsche Ins Nedinsco
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Nl Instr Compagnie Nedinsco Nv
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    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G5/00Elevating or traversing control systems for guns

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Description


  Vorrichtung zum Verfolgen eines     gegenüber    dem     Vorrichtungsstand          beweglichen    Zieles.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum Verfolgen eines gegenüber dem     Vorrich-          tungsstand    beweglichen Ziels, mit einer ein  stellbaren Zieleinrichtung, die durch ein mit  einer     Handantriebsvorrichtung    versehenes       Steuergetriebe    eingestellt werden kann, und  mit zwei Geschwindigkeitswechselgetrieben,  vieren jedes ein mittelst Motors mit konstan  ler Geschwindigkeit bewegtes, treibendes  Glied und ein durch dieses Glied     angetrie-          henes    Glied enthält,

   das zum Zwecke der  Änderung seiner Geschwindigkeit durch  eine Einstellvorrichtung gegenüber dem trei  benden Glied verstellt werden kann, wobei  von dem einen Geschwindigkeitswechsel  getriebe das getriebene Glied mit der Ziel  einrichtung gekuppelt ist, so dass diese noch  motorisch eingestellt werden kann, und die  Einstellvorrichtung sowohl mit jener Hand  antriebsvorrichtung, als auch mit dem ge  triebenen Glied des andern Geschwindig-         keitswechselgetriebes    gekuppelt ist, so dass  sie sowohl durch die     Handantriebsvorrich-          tung,    als auch durch dieses getriebene Glied  beeinflusst wird.  



  Nach der Erfindung erhält man     eine    zur  Bedienung nur eine einzige Handantriebs  vorriehtung erfordernde und deshalb     bequem     zu handhabende Vorrichtung dieser Art, die,  wie Versuche ergeben haben, auch bei ver  änderlicher Winkelgeschwindigkeit der     Vi-          sierlinie    einen sehr schnellen Ersatz des  Handantriebes durch     motorischen-        Antrieb     erlaubt, wenn von jenem andern Geschwin  digkeitswechselgetriebe die Einstellvorrich  tung mit jener     Handantriebsvorrichtung    und  das getriebene Glied mit der Zieleinrichtung  gekuppelt wird.  



  Um zu vermeiden, dass bei der Einleitung  der Zielverfolgung die durch den motorischen  Antrieb erzeugte Bewegung der     Visierlinie     zu gross wird, womit ein Hin- und Her-      steuern an der     Handantriebsvorriehtung    ver  knüpft sein würde, empfiehlt es sich, zwi  schen die Einstellvorrichtung jedes der bei  den Geschwindigkeitswechselgetriebe und die       Flandantriebsvorrichtung        eine    lösbare Kupp  lung einzuschalten.  



  Die Zeichnung veranschaulicht schema  tisch eine     Grundrissansicht    einer der Erfin  dung entsprechenden Vorrichtung.  



  Die Vorrichtung enthält zwei Geschwin  digkeitswechselgetriebe, von denen das eine  mit einer Reibscheibe 1 und einem längs  einer genuteten Welle 2     verschieblichen    Reib  rad 3 versehen ist, während das andere eine  Reibscheibe 4 und ein längs einer genuteten  Welle 5     verschiebliches    Reibrad 6 aufweist.  Mit Hilfe von     Kegelradgetrieben    7 und 8  werden die Reibscheiben 1 und 4 durch einen  Motor 9 mit konstanter Geschwindigkeit an  getrieben.

   Zum Verstellen des     Reibrades    3  längs der Welle 2 dient ein     Mutterstück    10,  das mit einer Gewindespindel 11 im Eingriff  steht, während zum Verstellen .des Reibrades  6 längs der Welle 5 ein     Mutterstück    12.

   dient,  das in eine Gewindespindel 13     eingreift.    Zum  Antrieb der Gewindespindel 11 ist ein Diffe  rentialgetriebe 14 vorgesehen, dessen eines       Kronrad    15 auf einer Welle 16 sitzt, die  mittelst eines     Kegelradgetriebes    17 mit der  Welle 5 gekuppelt ist und dessen anderes       Kronrad    18 auf einer Welle 19 sitzt, die       mittelst    eines     Kegelradgetriebes    20, einer  Welle 21 und einer lösbaren Kupplung 22  mit einer Welle 23 gekuppelt ist, auf der  ein Handrad 24 befestigt ist.

   Ein Kegelrad  25 überträgt die Drehung der beiden Pla  netenräder 26 und 27 des Differentialgetrie  bes 14 um die Achse der Wellen 16 und 19  auf ein mit der Gewindespindel 11 fest ver  bundenes Kegelrad 28. Die Gewindespindel  13 ist mittelst eines     Kegelradgetriebes    29,  einer Welle 30, eines     Kegelradgetriebes    31,  einer Welle 32, einer lösbaren Kupplung     33,     einer Welle 34, eines     Kegelradgetriebes    35,  einer Welle 36 und eines     Kegelradgetriebes     37 mit der Welle 23 gekuppelt. 38 bezeich  net ein Zielfernrohr, zu dessen Antrieb ein       Differentialgetriebe    39 vorgesehen ist.

   Das    eine     Kronrad    40 dieses Differentialgetriebes  sitzt auf einer Welle 41, die     mittelst    eines       Kegelradgetriebes    42, einer Welle 43, eines       Kegelradgetriebes    44, einer Welle 45 und  eines     Kegelradgetriebes    46 mit der Welle 5  gekuppelt ist, während das andere     Kronrad     47 auf einer Welle 48 sitzt, die durch ein  Differentialgetriebe 49 angetrieben wird.

   Ein  Stirnrad 50 überträgt die Drehung der beiden  Planetenräder 51 und 52 des Differential  getriebes 39 um die Achsen der Wellen 41  und 48 auf das Stirnrad 53 einer Welle 54,  die     mittelst    eines     Kegelradgetriebes    55 mit  dem Zielfernrohr 38 gekuppelt ist. Von .dem  Differentialgetriebe 49 sitzt das eine     Kron-          rad    56 auf einer Welle 57, die     mittelst    eines       Kegelradgetriebes    58 mit der Welle 2 ge  kuppelt ist. Das andere     Kronrad    59 sitzt  auf der Welle 60, die     mittelst    eines Kegel  radgetriebes 61 mit der Welle 23 gekuppelt  ist.

   Ein Kegelrad 62 überträgt die Drehung       vier    beiden Planetenräder 63 und 64 des  Differentialgetriebes 49 um die Achsen der  Wellen 57 und 60 auf ein Kegelrad 65, das  auf der Welle 48     befestigt    ist.  



  Um die Vorrichtung zur Verfolgung eines  Ziels gebrauchsfertig zu machen, ist dafür zu  sorgen, dass jedes der beiden Reibräder 3 und  6 in der Mitte der zugehörenden Reibscheibe  1     bezw.    4 .steht. Zu dem Zwecke ist das  Handrad 24 zu drehen, nachdem jeweils die  eine oder die andere der beiden Kupplungen  22 und     33    eingeschaltet ist.

   Alsdann ist bei  gelösten Kupplungen 22 und     33    der     Klotor     9 anzulassen. .Soll ein Ziel verfolgt werden,  so ist bei gelösten Kupplungen 22 und     33     das Handrad 24, das     mittelst    der Glieder 47  bis 55     und    59 bis 65- auf das Fernrohr 38  wirkt, zu drehen, bis das Bild des Ziels im  Fernrohr sich mit der Zielmarke des Fern  rohres deckt.

   Darauf ist die Kupplung 22  einzurücken und das Handrad 24 weiter so  zu betätigen, dass Zielbild und Zielmarke in  Deckung     bleiben.    Das Einrücken der Kupp  lung 22 hat zur Folge, dass die Welle 23  durch die Glieder 1.8 bis 28 auf die Gewinde  spindel 11 einwirkt und das Reibrad 3 aus  der     Mitte    der Reibscheibe 1 verstellt, wo-      durch die Welle 2 durch den Motor 9 einen  Antrieb erfährt, und zwar mit einer Winkel  geschwindigkeit, die von dem jeweiligen  Abstand des Reibrades 3 von der     Mitte    der  Reibscheibe 1 abhängt und die mit der  Dauer der Verdrehung des Handrades 24  zunimmt.

   Da die Welle 2 durch die Glieder  9 7 bis 58 und 62 bis 65 mit dem Fernrohr  38 gekuppelt ist, so erhält das Fernrohr  ausser dem Handantrieb einen motorischen  Antrieb, der grösser und grösser wird und,  falls die Bewegung der     Visierlinie    nach dem  Ziel konstante Winkelgeschwindigkeit hat,  schliesslich so gross wird, dass eine weitere  Betätigung des Handrades 24 überflüssig  ist. Ist die Winkelgeschwindigkeit der       Visierlinie    veränderlich, was der Beobachter  am Fernrohr 38 daraus ersieht, dass kein  Ruhezustand des Handrades 24 zustande  kommt, so schaltet er noch die Kupplung 33  ein.

   Dadurch erfährt beim Drehen am Hand  rad 24 auch die Gewindespindel 13 des Reib  radgetriebes 4, 6 eine Verdrehung, die sich  so auswirkt, dass die Welle 5 einen Antrieb  durch den Motor 9 erhält und einerseits,  infolge der Kupplung der Welle 5 mit dem  Fernrohr 38 durch die 'Glieder 39 bis 46 und  50 bis 55, das Fernrohr infolge der gewähl  ten Verhältnisse einen zusätzlichen     moto-          ri.sehen    Antrieb erfährt, und anderseits,  infolge der Kupplung der Welle 5 mit der  Gewindespindel 11 durch die Glieder 15 bis  17 und 25 bis 28, die Gewindespindel 11.  ebenfalls infolge der gewählten Verhältnisse  zusätzlich verdreht wird und dadurch die  Winkelgeschwindigkeit der Welle 2 ver  grössert wird.

   Ist die Beschleunigung der       Visierlinie    konstant, so kommt nach kurzer  Zeit ein Ruhezustand des Handrades 24  zustande. Ist weder die Winkelgeschwindig  keit noch die Beschleunigung der     Visierlinie     konstant, so ist ein rein motorischer Antrieb  des Fernrohres 38 überhaupt nicht zu er-    zielen, und es ist eine dauernde Betätigung  des Handrades 24 erforderlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verfolgen eines gegen über dem Vorrichtungsstand beweglichen Ziels, mit einer einstellbaren Zieleinrichtung, die durch ein mit einer Handantriebsvorrich- tung versehenes Steuergetriebe eingestellt werden kann, und mit zwei Geschwindig- keitswechselgetrieben, deren jedes ein mit- telst Motors mit konstanter Geschwindigkeit bewegtes, treibendes Glied und ein durch dieses Glied angetriebenes 'Glied enthält, das zum Zwecke der Änderung seiner Geschwin digkeit durch eine Einstellvorrichtung gegen über dem treibenden Glied verstellt werden kann,
    wobei von dem einen Geschwindig keitswechselgetriebe das getriebene Glied mit der Zieleinrichtung und die Einstellvor richtung sowohl mit jener Ilandantriebsvor- richtung, als auch mit dem getriebenen Glied des andern Geschwindigkeitswechselgetriebes gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass von diesem andern GeschwindigkeitswecUsel- getriebe (4, 5, 6, 12, 13) die Einstellvorrich tung (12, 13) mit jener Handantriebsvorrich- tung (24) und das getriebene Glied (6) mit der Zieleinrichtung (38) gekuppelt ist.
    UNTERANSPRUC±Z: Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen die Ein stellvorrichtung (10, 11 bezw. 12, 13) jedes der beiden Geschwindigkeitswechselgetriebe (1, 2, 3, 10, 11 und 4, 5, 6, 12, 13) und die Handantriebsvorriehtung (24) eine lösbare Kupplung (22 bezw. 33) eingeschaltet ist.
CH178593D 1933-12-12 1934-12-03 Vorrichtung zum Verfolgen eines gegenüber dem Vorrichtungsstand beweglichen Zieles. CH178593A (de)

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