CH178681A - Verfahren zur Herstellung von Metallniederschlägen auf Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Metallniederschlägen auf Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Netalluiedersehlägen auf Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Metallniederschlägen auf Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass der Niederschlag durch Erwärmen des Leucht- körpers in einer ein Metallkarbonyl auf weisenden Atmosphäre erzeugt wird.
Das Verfahren kann beispielsweise in der Weise ausgeführt werden, dass man zu nächst einen mit einem Metallkarbonyl be schickten Glühlampenkolben durch äussere Erwärmung bis zum Sublimationspunkt des verwendeten Metallkarbonyls erwärmt, nach dem man die Luft aus dem Glühlampen kolben durch Evakuieren entfernt hat und eventuell durch inerte Gase ersetzt hat.
Dann wird der Leuchtkörper in der aus Metall- karbonyl und eventuell inertem Gas beste llenden Atmosphäre zweckmässig elektrisch mindestens auf die Zersetzungstemperatur des angewendeten Metallkarbonyls erhitzt. Das sich hierbei aus der Gasphase abschei- dende Metall bewirkt eine Verbesserung der Güte der Lampe, indem bei gegebener Le bensdauer die Lichtausbeute erhöht wird oder bei gegebener Lichtausbeute -die Le bensdauer der Lampe verlängert wird. Die sich abscheidende Metallschicht verwächst vollständig mit dein Leuchtkörper und zeigt eine ihrer Entstehung aus der Gasphase entsprechende dichte und glatte Oberfläche.
Man kann den Niederschlag auf dem (xlüh- körper auch schon vor dem Einbringen des selben in den Glühlampenkolben herstellen Zur Ausführung des Verfahrens kann man beispielsweise ein Metallkarbonyl in festem Zustande in den Glühlampenkolben einbringen. Man kann dann die Luft aus dem Glühlampenkolben entfernen und erhitzt ihn bis zur Sublimationstemperatur des ver wendeten - Metallkarbonyls. Hierauf erhitzt man den Leuchtkörper durch elektrischen Strom in der Metallkarbonylatmosphäre
bis über die Zersetzungstemperatur des Kar- bonyls, wobei sieb das reine Metall abschei det und auf der Oberfläche des Leucht körpers niederschlägt. Die entstehenden gas förmigen Zersetzungsprodukte, namentlich CO können während dieses Vorganges ab gesaugt werden. Verwendet man beispiels weise Wolframkarbonyl, um auf einem Wolf ramkörper Wolfram niederzuschlagen, so liegt die Sublimationstemperatur des Wolf- ramkarbonyls je nach Druck beispielsweise bei 40 bis<B>500</B> C und seine Zersetzungstem peratur beispielsweise bei etwa 300 C.
Die Niederschläge können auch derart erzeugt werden, dass man den Glühdraht durch ein Rohr zieht, welches mit Wolfram- karbonyl und einem Hilfsgas beschickt ist, das die Oxydation des Glühdrahtes beim Erwärmen desselben verhindert.
Wenn man ein Karbonyl verwendet, das als Metallkomponente ein anderes Metall als das Metall des Leuchtkörpers aufweist, so bildet sich zunächst bei der Zersetzungstem peratur dieses Karbonyls ein Niederschlag des aus dem Metallkarbonyl abgeschiedenen Metalles auf dem Glühkörper. Bei höherer Erhitzung des Glühkörpers mit seiner Auf lageschicht lässt sich eine Legierung der beiden Metalle erzielen. So kann beispiels weise auch ein Wölframglühkörper in einer ein anderes Metall als Wolfram enthaltenden Metallkarbonylatmosphäre erhitzt werden.
Der Leuchtkörper kann auch in einer-aus einem Gemisch verschiedener Metallkarbonyle bestehenden Atmosphäre erhitzt werden.
Mau kann zur Ausübung des Verfahrens die Metallkarbonyle auch in Lösung z. B. in Benzollösung verwenden. Man hat dann zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass die Temperatur des Leuchtkör- pers zwecks Zersetzung des Metallkarbonyls nicht so hoch gesteigert wird, dass gleich zeitig eine Zersetzung des Lösungsmittels, z. B. des Benzols erfolgt, damit keine Kar bidbildung am Leuchtkörper eintritt.
Die Karbidbildung lässt sich leicht ausschliessen, weil die Zersetzungstemperatur der Metall karbonyle weit unterhalb der Bildungstem peratur von beispielsweise Wolframkarbid etwa aus Benzoldampf und Wolfram liegt. Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass eine Karbidbildung erwünscht ist, beispiels weise um einen höheren Widerstand des Leuchtkörpers zu erzielen. Die Karbidbildung lässt sich dann, nachdem sich zunächst das reine Metall auf dem Leuchtkörper abge schieden hat durch Erhitzung des Leucht- körpers über die Zersetzungstemperatur des Lösungsmittels z.
B. des Benzols erreichen. Zwecks Karbidbildung kann auch der Leucht- körper unmittelbar etwas über die Zersetzungs temperatur des organischen Lösungsmittels des Karbonyls erhitzt werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:-</B> . Verfahren zur Herstellung vön Metall niederschlägen auf Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederschlag durch Erwärmen des Leucht- körpers in einer ein Metallkarbonyl auf weisenden Atmosphäre erzeugt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein ein anderes Me tall als das Metall des Leuchtkörpers ent haltendes Metallkarbonyl verwendet wird und auf der Oberfläche des Leuchtkörpers eine Legierung erzeugt wird. -2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wolframglühkör- per in einer Wolframkarbonylatmosphäre erhitzt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wolframglühkörper in einer ein anderes Metall als Wolfram enthaltenden Metallkarbonylatmosphäre erhitzt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtkörper in einer aus einem Gemisch verschiedener Metallkarbonyle bestehenden Atmosphäre erhitzt wird. 5.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein luftfreier Glüh lampenkolben bis zum Sublimationspunkt des Metallkarbonyls erhitzt wird, worauf- hin der Leuchtkörper elektrisch min destens auf die Zersetzungstemperatur des angewendeten Metallkarbonyls erhitzt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallkarbonyl in einem flüssigen Mittel gelöst in den Glühlampenkolben gebracht wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das Metallkarbonyl in Benzol gelöst ist. B.Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 5, 6 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass zwecks Karbidbildung auf der Oberfläche des Leuchtkörpers seine Temperatur auf die Bildungstemperatur des Karbides über die Zersetzungs temperatur des Benzols hinaus erhöht wird.
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| CH178681D CH178681A (de) | 1934-08-01 | 1934-08-01 | Verfahren zur Herstellung von Metallniederschlägen auf Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen. |
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