CH178845A - Gezogenes Zinnbronze-Rohr für die Herstellung von Lagerschalen, und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Gezogenes Zinnbronze-Rohr für die Herstellung von Lagerschalen, und Verfahren zur Herstellung desselben.

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CH178845A
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Roehrenwerk Gesells Carobronze
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Carobronze Roehrenwerk Ges M B
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Description


  Gezogenes     Zinnbronze-Rohr    für die Herstellung von     lagerschalen,     und     Verfahren    zur Herstellung desselben.    Gegenstand der Erfindung ist ein gezo  genes     Zinnbronzerohr    für die Herstellung  von Lagerschalen, sowie ein Verfahren und  eine Vorrichtung zur Herstellung eines  solchen.  



  Es hat sich herausgestellt, dass man die  Lagereigenschaften der bis jetzt hergestell  ten Lagerschalen aus einem gezogenen Zinn  bron7erohr, bei welchem das Gefüge aus  gleichartigen     Einzelkristallnen    gebildet und  jeder     Einzelkristallit    homogen ist, verbessern  kann.  



  So hat es sieh als wichtig herausgestellt,  bei dem aus dem letzten Fertigzug erhaltenen  Rohr die ausgeprägten Gleitlinien innerhalb  der     Einzelkristallite    zu erhalten, denn diese  Gleitlinien geben dem Schmiermittel eine  grössere Haftfähigkeit und wirken sich da  her als ein wichtiges Hilfsmittel aus, um  auch bei hohen spezifischen Lagerbelastun-    gen und hoher Umfangsgeschwindigkeit der  Welle ein Fressen des Lagers zu vermeiden.  



  Beim Herstellungsverfahren kommt es  darauf an, den Vorgang der Homogenisie  rung der Gesamtstruktur, sowie der Einzel  kristallne nicht nur durch     Glühungen    her  beizuführen, sondern unter möglichst weit  gehender Heranziehung von Ziehvorgängen,  bei denen der Hohlstutzen zugleich einer  Pressung unterworfen wird. In je grösserem  Umfange solche Ziehvorgänge unter Pres  sung zur     Herbeiführung    der Homogenisie  rung herangezogen werden, um so besser  werden die Lagereigenschaften des Materials.

    Die Herstellung eines     Zinnbronzerohres    mit  ausgeprägten Gleitlinien innerhalb der Ein  zelkristallite kann deshalb derart erfolgen,  dass aus Zinnbronze ein Hohlstutzen mit ver  schiedenartigen     Einzelkristalliten    gegossen  wird und dieser     Stutzen    durch ein aus ab  wechselnden Glüh- und Ziehvorgängen be-      stehendes Ziehverfahren homogenisiert wird,  wobei der Stutzen mit noch     inhomogenem     Gefüge bei den ersten Ziehvorgängen zu  gleich einer Pressung unterworfen wird und  die Homogenisierung unter     Mitheranziehung     der Wirkung des Pressens erfolgt.  



  Als Vorrichtung zur Durchführung des  Verfahrens kann eine solche zur Anwendung  kommen, bei welcher sich ein Dorn beim  Ziehen und Pressen konzentrisch in der     Ka-          liberöffnung    befindet, aus der er heraus  nehmbar ist.  



  Verwendet man hochzinnhaltiges und       hochphosphorhaltiges    Bronzematerial, so ist  dessen Sprödigkeit zu berücksichtigen. Fer  ner können durch das Bestreben, den leicht  verbrennbaren Phosphor so vollständig wie  nur irgend möglich im Material zu erhalten,  weitere Verbesserungen erzielt werden.  



  Bereits bei der Herstellung des Hohl  stutzens durch den Guss können sich eine  Mehrzahl von     Schwierigkeiten    einstellen. Zu  nächst besteht die Schwierigkeit der Erlan  gung eines gleichmässigen Gefüges des Hohl  stutzens infolge Verschiedenheiten der Ab  kühlverhältnisse bei verschiedenen Wand  stärken des     Hohlstutzens.    Dies kann vermie  den werden,     indem    zum Giessen des Hohl  stutzens eine Kokille zur Anwendung ge  langt, deren Wandstärke so stark bemessen  ist, dass unabhängig von der Wandstärke des  Hohlstutzens dieser ein aussen und innen  gleiches     Gussgefüge    aufweist, welches aus       a-Mischkristallen    und     ss-Grundmasse    besteht.  



  Weitere Schwierigkeiten können durch  Anwendung eines ungeeigneten Kernmate  rials entstehen. Phosphorbronze hat nämlich  einen sehr starken Schwund von fast 11/2 %.  Ist der Kern nicht nachgiebig genug, so bil  den sieh im Hohlstutzen Wärmerisse, die  zwar mit .blossem Auge nicht sichtbar sind,  aber das Ziehen unmöglich machen, da der  Stutzen dabei an diesen     Rissstellen    einreisst.  Eine genügende Elastizität des Kernmate  rials ist daher von ausschlaggebender Wich  tigkeit.     Zweckmässig    kommt ein Sandkern  zur Verwendung.

      Trotz seiner Elastizität soll aber der  Kern sehr stabil sein, damit er sich nicht  während des Giessens der Länge nach wirft,  denn er ist unten und oben in der Kokille  zentriert, und wenn sich der Kern Wirft, wird  der Stutzen     ungleichwandig,    und daher un  brauchbar, denn die     Ungleichwandigkeit    lässt  sich durch die späteren Ziehvorgänge nicht  beseitigen und     ungleichwandige    Lagerscha  len sind     nipht    absatzfähig.  



  Durch die     Verwendung    einer Kokillen  wandung, beispielsweise aus Gusseisen, aussen  und eines Sandkernes innen, wird der Hohl  stutzen nicht genügend gleichmässig für den       Ziehvorgang.    Er enthält beispielsweise     Guss-          spannungen.    Mit Rücksicht auf die geringe  Dehnung und sehr niedrige Festigkeit von  etwa 28 kg pro mm\, also eine schlechte     Zieh-          barkeit    dieses Materials, wird es     zweckmässig     sein, diese     Spannungen    vor     tiefgellenden     Verformungen durch Glühen herauszubrin  gen.

   Anderseits wird man aber nicht die bei  sonstigen Bronzen übliche Glühtemperatur  von etwa 650 bis<B>700'</B>     anwenden,    da der  Phosphor     herausbrennen,    und eine     Änderung     der     Gussstruktur    eintreten würde. Um dieses  zu vermeiden, können     Glühtemperaturen    zwi  schen etwa 550 und<B>580'</B> angewendet wer  den.  



  Bei der ersten Verformung ist das Mate  rial noch äusserst spröde und von geringer  Festigkeit und Dehnung. Es hat sich aber  herausgestellt, dass die besten Lagereigen  schaften erhalten werden, wenn die Homo  genisierung des Materials unter weitgehender  Mitwirkung der     Verformungsvorgänge    her  beigeführt wird. Es ist also vorteilhaft, wenn  der erste Zug - im Gegensatz zum Streck  zug - als Kompressionszug (Verdichtungs  zug) durchgeführt wird. Dazu können mit  Rücksicht auf die sehr     ungünstigen    Zieh  eigenschaften des Materials     Langdornzüge     angewendet werden.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind im  Schema Zieheinrichtungen beispielsweise  dargestellt, welche bei dem vorstehend be  schriebenen Verfahren zur Anwendung kom  men können, und zwar zeigt:           Fig.    1 einen     wagrechten    Mittelschnitt  durch eine Ziehvorrichtung mit Langdorn,  wie eine solche für etwa die ersten drei Züge  benötigt wird,       Fig.    2 einen entsprechenden Mittelschnitt  durch eine Ziehvorrichtung mit Nagelkopf,  wie er beispielsweise etwa für den vierten  bis sechsten oder siebenten Zug Anwendung  findet;

         Fig.    3, 4 und 5 zeigen schematisch im  Querschnitt drei verschiedene Stadien zur       Heisstellung    der Spitze an einem zu ziehen  den Rohr zwecks Durchführung eines     soge-          nannten        "Spitzzuges"    (im Gegensatz zu dem  in     Fig.    1 schematisch dargestellten "Lang  dornzug" und zu dem in     Fig.    2 dargestellten       "Nagelzug")    ;

         Fig.    6 zeigt einen Längsschnitt durch  ein Ausführungsbeispiel eines     Spitzzuges;          Fig.    7 zeigt einen Längsschnitt durch die  Anordnung bei einem     "Dimensionierungs-          zug"    (im Gegensatz zum     "Verdichtungszug"     oder     "Kompressionszug").     



  In den beiden     Fig.    1 und 2 ist überein  stimmend die Ziehscheibe mit c, das dem  Ziehvorgang unterworfene Rohr mit e und  die     einerends    am Hohlstutzen angegossene  Innenborte mit d bezeichnet. In beiden Fäl  len ist die Ziehrichtung von unten nach oben.  



  In     Fig.    1 ist die Stelle des Langdornes b,  an welcher die Zangenbacken angreifen, mit  a bezeichnet, und in     Fig.    2 der Ziehnagel  mit     a',    dessen Nagelkopf mit     a2,    der Zieh  dorn mit     b'    und dessen Dornstange mit     b2     bezeichnet.  



  Um eine Bearbeitung des Ausgangsstut  zens zwecks Schaffung einer Angriffsmög  lichkeit für das Ziehorgan zu vermeiden,  kann der Hohlstutzen an einem Ende gleich  mit einem Innenwulst gegossen werden, wel  cher zum Angriff des Ziehteils bei den  Langdorn- und Nagelzügen dient.  



  Zwischen je zwei Ziehvorgängen wird  eine     Glühung    zwischengeschaltet. Die er  sten     Glühungen    erfolgen zweckmässig bei  Temperaturen zwischen 550 und<B>580',</B> wäh  rend bei den     Glühungen    am Ende des Ge  samtverfahrens das Innehalten dieser nied-         rigen    Grenzen nicht mehr dieselbe Bedeutung  hat, weil die Verluste an Phosphor dann  nicht mehr so leicht eintreten.  



  Mit den Ziehscheiben     und    Ziehringen;  wie sie in der Praxis allgemein üblich und  bekannt sind, wäre es nicht möglich, eine  Bronze zu ziehen, welche praktisch noch  keine Dehnung und Festigkeit hat. Erst  vom dritten bis vierten Zuge ab hat das Ma  terial Zieheigenschaften, welche es ermög  lichen, mit normalen Zieheinrichtungen zu  arbeiten.  



  Es sind enorme Kräfte notwendig, um  das Material e bei den ersten Zügen durch  die Ziehscheibe c und über den Dorn b zie  hen zu können. Damit die Borte oder der  Wulst d des Hohlstutzens e Anlage an der  Stirnfläche vorn am Dorn b findet, muss die  ser Dorn b am vordern Ende abgesetzt sein,  und dadurch muss notwendigerweise der  Querschnitt des Dornhalses a stark vermin  dert sein.  



  Bei den Zügen wird dieser schwache       Querschnitt    äusserst stark beansprucht. Es  bestand also die Aufgabe, die Gefahr des  Reissens des Dornhalses a zu beseitigen.  Diese Aufgabe wurde wie folgt gelöst:  Der Hals a des Ziehdornes b, .sowie der  Hals     a'    des Ziehnagels     a2    werden mit ge  windeähnlichen Einkerbungen versehen,  durch welche der Querschnitt des Halses a  nur im geringen Masse vermindert wird.  Gleichzeitig erhalten auch die Greifbacken z  der Ziehzange s     (vergl.        Fig.    6) ein entspre  chendes Gewinde.  



  Beim Ziehen greifen beide Gewinde in  einander. Der Hals<I>a</I>     bezw.        a'    wird aber  nicht etwa in die Ziehzange eingeschraubt,  sondern die Backen s der Ziehzange sind be  weglich und     in    dem Zeitpunkt, in welchem  die Ziehzange an die Zugkette angehängt  wird, schliesst sich die Ziehzange selbsttätig.  



  Die Flächen des Gewindes, welche die  Zugkraft aufnehmen, sind fast senkrecht zur  Achse des     Dornes    angeordnet und bieten in  ihrer Gesamtheit eine grössere Auflagefläche,  als der     Querschnitt    des Ziehhalses beträgt.      Aus diesem Grunde wird also die Gefahr  des     Abreissens    des Halses vermieden.  



  Der hauptsächlichste     Unterschied    der bei  den in den ersten beiden Figuren dargestell  ten Ziehvorrichtungen besteht darin, dass bei  der Ziehvorrichtung gemäss     Fig.    2 in übli  cher Weise während des Ziehens der Zieh  dorn     b1    zwischen der Ziehscheibe c feststeht  und     ,sich    nur der Ziehnagel     a',        a'''    mit dem  dem Ziehvorgang     unterworfenen    Rohr e be  wegt, so dass also an der äussern und an der  innern Rohroberfläche eine starke etwa glei  che Reibung auftritt, während bei der Zieh  vorrichtung gemäss     Fig.    1 der Ziehdorn von  der äussern Gestalt eines Langdornes,

   wel  cher beispielsweise aus Stahl besteht, mit  seiner vollen Länge die Bewegung der Zan  genbacken mitmacht, so dass nur an der  äussern Oberfläche des Rohres die starken  Reibungskräfte auftreten,     während    an der  innern Oberfläche des Rohres nur diejenigen  Reibungskräfte auftreten, soweit sie mit der  Streckdeformation des Ziehmaterials an der  innern Oberfläche zusammenhängen, wodurch  das Ziehen spröder und wenig fester Mate  rialien ermöglicht ist, wie es beispielsweise  auch der Hohlstutzen insbesondere bei den  ersten Zügen darstellt.  



  Nach Beendigung eines jeden Zuges auf  dem Langdorn wird dieser aus dem Rohr  nach hinten herausgezogen.  



  An Stelle der Durchführung eines Zuges  als     Langdornzug    gemäss     Fig.    1 oder als Na  gelzug gemäss     Fig.    2 wird auch bei Ziehvor  gängen, soweit anwendbar, der Zug als       Spitzzug    durchgeführt, wie beispielsweise in       Fig.    3 bis 6 in einem Ausführungsbeispiel  dargestellt. Die Ausdrücke     Langdornzug,     Nagelzug und     Spitzzug        beziehen    sich auf die  Art und Weise, in welcher die Zugkräfte auf  das zu ziehende Material übertragen werden.

    Während beim     Langdornzug        (vergl.        Fig.    1)  der Langdorn b zusammen mit dem Mate  rial e durch das Zieheisen hindurchläuft und  gleichzeitig gewissermassen als beweglicher  Ziehdorn dient, wird beim Nagelzug der  Ziehdorn     b1    feststehend     zwischen    der     Zieh-          eisenöffnung    festgehalten, jedoch wird die    Kraft vom Ziehnagel a auf das Rohr e da  durch übertragen, dass sich der im Durch  inesser grössere Nagelkopf     a2    hinter einen  Innenwulst d des Rohres e legt.  



  Beim     Spitzzug        (vergl.        Fig.    6)     wird    da  gegen das vordere Ziehende des Rohres, wel  ches ursprünglich gemäss     Fig.    3 kreisrund ist,  zunächst seitlich zusammengedrückt, bei  spielsweise so, dass ein zusammengedrücktes  Ende von der Form gemäss     Fig.    4 entsteht,  welche Form dann nochmals in der Richtung  von oben nach unten so zusammengepresst  wird, dass ein massiver Querschnitt entsteht,  beispielsweise von der Form gemäss     Fig.    5.

    Die Spitze des zu ziehenden Rohres ist dann  nicht mehr hohl, sondern massiv, und da  durch ist es möglich, die Ziehkette 1e über  die     Ziehzangenschenkel    s, s mittelst der Zieh  backen z,     z,    wie aus     Fig.    6 ersichtlich, ein  wirken zu lassen.  



       Fig.    7 zeigt in einem Längsschnitt ein  Ausführungsbeispiel eines     Dimensionierungs-          zuges.    Die in dieser Figur zur Anwendung  gebrachten Bezugszeichen sind dieselben wie  bei den andern Figuren. Während beim  Kompressionszug im wesentlichen nur eine  mechanische Behandlung des Innengefüges  des Ziehmaterials erfolgt, dient ein     Dimen-          sionierungszug    ausschliesslich oder im we  sentlichen nur dem Zweck der Veränderung  des Aussen- und Innendurchmessers des Zieh  materials.  



  Das Verfahren kann beispielsweise derart  ausgeführt werden, dass bei den ersten drei  Zügen die Verdichtungswirkung überwiegt.  Diese Züge werden daher vorteilhaft als       Langdornzüge    durchgeführt, während bei  den nächsten drei oder vier Zügen bereits die  Streckwirkung überwiegt. Diese Züge wer  den daher zweckmässig als Nagelzüge durch  geführt.  



  Nach dem sechsten bis siebenten Zug ist  die Umwandlung des ursprünglichen     Guss-          gefüges    zum reinen     Mischkristallgefüge    meist  erreicht.  



  Dementsprechend wird bei den Zügen all  mählich immer mehr vom Verdichtungszug  auf den Streckzug übergegangen, und je      mehr das Material verdichtet und homogeni  siert ist, desto weniger genau brauchen auch  die niedrigen     Ausglühtemperaturen    inne  gehalten zu werden. Man kann also bei den       Zirischenglühungen    steigende     Glühtempera-          turen    anwenden, indem die ersten     Zwischen-          Z,1     <B>01</B> bei Glühtemperaturen bis zu 600    vorgenommen werden, während bei den spä  teren     Zwischenglühungen    allmählich stei  gende Glühtemperaturen über 600   bis maxi  mal<B>900'</B> zur     Anwendung    kommen.

   Erst die  auf den sechsten bis siebenten Zug folgenden  Züge sind reine     Dimensionierungszüge.    Das  Material ist nämlich inzwischen so durch  gearbeitet, homogenisiert und verfestigt, dass  nunmehr die Züge als     Spitzzüge    in üblicher  Weise durchgeführt werden können. Die  ersten Züge werden zweckmässig unter Ver  wendung derart bemessener Innen- und  Aussenkaliber durchgeführt, dass unter Ver  meidung einer Streckwirkung im wesent  lichen nur eine Verdichtung des Gefüges  erfolgt.    Durch die Ziehvorgänge wird das zur  Herstellung von Lagerschalen oder Lager  büchsen dienende Rohr gleichmässig über den  ganzen Querschnitt verdichtet.

   Die Quer  schnittsverminderungen, welche bei den ein  zelnen Zügen insgesamt erzeugt werden,  sind zum Beispiel ungefähr 70 bis 80% be  zogen auf den Querschnitt des Ausgangs  materials.  



  Nach dem letzten Zuge wird nicht noch  einmal ausgeglüht. Das aus dem letzten  Zuge kommende Rohr, dessen     Schliffbild     ganz deutlich ausgeprägte Gleitlinien auf  weist, kann dann in die mechanische Werk  stätte gelangen, wo es auf Länge geschnitten  wird, um in diesem Zustand     dann    dem jewei  ligen speziellen Verwendungszweck entspre  chend dimensioniert zu werden.  



  Die beispielsweise zweckmässig bei dem  vorstehenden Verfahren zur Anwendung   kommenden Durchmesser und Wandstärken  von Stutzen und Zügen ergeben sich aus der  nachstehenden Tabelle:  
EMI0005.0013     
  
    <I>Tabelle <SEP> der <SEP> Zugeinteilung <SEP> der <SEP> verschiedenen <SEP> Stutzen <SEP> vom <SEP> Guss <SEP> aus:</I>
<tb>  1. <SEP> 64 <SEP> X <SEP> 33 <SEP> mm <SEP> = <SEP> 15,5 <SEP> mm <SEP> Wandstärke <SEP> Guss
<tb>  55X31 <SEP> " <SEP> -12 <SEP> "
<tb>  48 <SEP> X <SEP> 28 <SEP> " <SEP> = <SEP> 10 <SEP> Dornzüge
<tb>  44 <SEP> <B><I>X <SEP> 2</I></B> <SEP> 6 <SEP> " <SEP> = <SEP> 9 <SEP> "
<tb>  41;

   < 25 <SEP> " <SEP> = <SEP> 8 <SEP> "
<tb>  37 <SEP> X <SEP> 24 <SEP> " <SEP> --- <SEP> 6,5 <SEP> " <SEP> Spitzzüge
<tb>  33 <SEP> X <SEP> 22 <SEP> " <SEP> = <SEP> 5,5 <SEP> " <SEP> "
<tb>  2. <SEP> 68 <SEP> X <SEP> 45 <SEP> mm <SEP> = <SEP> 11,5 <SEP> mm <SEP> Wandstärke <SEP> C <SEP> ii1)
<tb>  63 <SEP> X <SEP> 43 <SEP>   <SEP> = <SEP> 10 <SEP> "
<tb>  57 <SEP> X <SEP> 40 <SEP> " <SEP> = <SEP> 8 <SEP> Dornzüge
<tb>  52 <SEP> X <SEP> 38 <SEP> ,- <SEP> 7 <SEP> ,>
<tb>  47 <SEP> X <SEP> 36 <SEP> " <SEP> = <SEP> 5,5 <SEP> " <SEP> Nagelzüge
<tb>  43 <SEP> X <SEP> 34 <SEP> " <SEP> = <SEP> 4,5 <SEP> " <SEP> "
<tb>  39 <SEP> X <SEP> 32 <SEP> " <SEP> = <SEP> 3 <SEP> Spitzziig
<tb>  3.

   <SEP> 75 <SEP> X <SEP> 38 <SEP> mm <SEP> = <SEP> <B>18,5</B> <SEP> mm <SEP> Wandstärke <SEP> Guss
<tb>  68 <SEP> X <SEP> 36 <SEP> " <SEP> = <SEP> 16 <SEP> "
<tb>  63 <SEP> X <SEP> 35 <SEP> " <SEP> = <SEP> 14 <SEP> Dornzüge
<tb>  56 <SEP> X <SEP> 33 <SEP> " <SEP> = <SEP> 11,5 <SEP> " <SEP> "       
EMI0006.0001     
  
    51 <SEP> X <SEP> 31 <SEP> mm <SEP> = <SEP> 10 <SEP> mm <SEP> Wandstärke <SEP> Nagelzug
<tb>  48 <SEP> X <SEP> 30 <SEP> " <SEP> - <SEP> 9 <SEP> "
<tb>  Spitzzüge
<tb>  44X28 <SEP> " <SEP> = <SEP> 8 <SEP> "
<tb>  4.

   <SEP> 75 <SEP> X <SEP> 45 <SEP> mm<B>=</B> <SEP> 15 <SEP> mm <SEP> Wandstärke <SEP> (' <SEP> u <SEP> ss
<tb>  68X43 <SEP> " <SEP> =12,5 <SEP> " <SEP> "
<tb>  62 <SEP> X <SEP> 41 <SEP> " <SEP> - <SEP> 10,5 <SEP> " <SEP> Dornzüge
<tb>  57X39 <SEP> " <SEP> = <SEP> 9
<tb>  53 <SEP> X <SEP> 37 <SEP> " <SEP> = <SEP> 8 <SEP> "
<tb>  49 <SEP> X <SEP> 35 <SEP> ,> <SEP> = <SEP> 7 <SEP> Spitzzüge
<tb>  45 <SEP> X <SEP> 33 <SEP> " <SEP> = <SEP> 6 <SEP> "
<tb>  86 <SEP> X <SEP> 54 <SEP> mm <SEP> = <SEP> 16 <SEP> mm <SEP> Wandstärke <SEP> Guss
<tb>  79 <SEP> >X <SEP> 52 <SEP> " <SEP> = <SEP> 13,5 <SEP> " <SEP> <B>11</B>
<tb>  73 <SEP> X <SEP> 50 <SEP> " <SEP> = <SEP> 11,

  5 <SEP> " <SEP> Dornzüge
<tb>  68 <SEP> X <SEP> 48 <SEP> " <SEP> = <SEP> 10 <SEP> "
<tb>  64 <SEP> X <SEP> 46 <SEP> " <SEP> - <SEP> 9 <SEP> Nagelzug
<tb>  60 <SEP> X <SEP> 44 <SEP> " <SEP> = <SEP> 8 <SEP>  " <SEP> - <SEP> Sp <SEP> itzzü <SEP> g
<tb>  e
<tb>  56X42 <SEP> 7
<tb>  6. <SEP> <B>1.00</B> <SEP> X <SEP> 57 <SEP> mm <SEP> = <SEP> 21,5 <SEP> mm <SEP> Wandstärke <SEP> Guss
<tb>  93 <SEP> X <SEP> 55 <SEP> " <SEP> = <SEP> 19 <SEP> "
<tb>  87 <SEP> X <SEP> 53 <SEP> " <SEP> <B>--17</B> <SEP> Dornzüge
<tb>  81 <SEP> X <SEP> 51 <SEP> " <SEP> = <SEP> 15
<tb>  75 <SEP> X <SEP> 48 <SEP> " <SEP> <B>--13,5</B> <SEP> " <SEP> "
<tb>  67 <SEP> X <SEP> 45 <SEP> ,

  > <SEP> = <SEP> 1I <SEP> Nagelzüge
<tb>  63 <SEP> X <SEP> 43 <SEP> " <SEP> - <SEP> 10 <SEP> "       Die nachstehende Tabelle zeigt einige Ausführungsbeispiele der zur     Anwendung     kommenden     Querschnittsverminderungen:     
EMI0006.0004     
  
    <I>Tabelle <SEP> der <SEP> Querschnittsverminderung <SEP> beim <SEP> Ziehen <SEP> von <SEP> Carobronzerohren.</I>
<tb>  Wand <SEP> Querschnitt <SEP> Querschnittsabnahme
<tb>  .e- <SEP> mm <SEP> dicke
<tb>  mma
<tb>  mm <SEP> mm <SEP> 2 <SEP> in <SEP>  /o <SEP> zusammen
<tb>  64 <SEP> X <SEP> 33 <SEP> 15,5 <SEP> 2362
<tb>  55 <SEP> X <SEP> 31 <SEP> 12 <SEP> 1621 <SEP> 741 <SEP> 31,4
<tb>  48 <SEP> X <SEP> 28 <SEP> 10 <SEP> 1194 <SEP> 427 <SEP> 18,1
<tb>  44 <SEP> X <SEP> 26 <SEP> 9 <SEP> 990 <SEP> 204 <SEP> 8,

  6
<tb>  41 <SEP> X <SEP> 25 <SEP> 8 <SEP> 829 <SEP> ' <SEP> 161 <SEP> 6,8
<tb>  37 <SEP> X <SEP> 24 <SEP> 6,5 <SEP> 623 <SEP> 206 <SEP> 8,7
<tb>  33 <SEP> X <SEP> 22 <SEP> 5,5 <SEP> 475 <SEP> <U>148 <SEP> 6,3</U> <SEP> 79,9 <SEP>  /o
<tb>  zusammen <SEP> 1887 <SEP> <B>79,90/,</B>       
EMI0007.0001     
  
    uerschnittsabnahme
<tb>  Wand  .e' <SEP> Querschnitt
<tb>  mm <SEP> dicke
<tb>  mm <SEP> mm <SEP> 2 <SEP> in <SEP>  /o <SEP> zusammen
<tb>  68X <SEP> 45 <SEP> 11,5 <SEP> 2042
<tb>  63X <SEP> 43 <SEP> 10 <SEP> 1665 <SEP> 377 <SEP> 18,5
<tb>  57 <SEP> X <SEP> 40 <SEP> 8,5 <SEP> 1295 <SEP> 370 <SEP> 18,1
<tb>  52 <SEP> X <SEP> 38 <SEP> 7 <SEP> 1)90 <SEP> 305 <SEP> 14,9
<tb>  47 <SEP> X <SEP> 36 <SEP> 5,5 <SEP> 717 <SEP> 273 <SEP> 13,4
<tb>  43 <SEP> X <SEP> 34 <SEP> 4,5 <SEP> 544 <SEP> 173 <SEP> 8,5
<tb>  39 <SEP> X <SEP> 32 <SEP> 3;

  5 <SEP> 391 <SEP> <U>153 <SEP> 7,5</U> <SEP> 80,9 <SEP> %
<tb>  zusammen <SEP> 1651 <SEP> 80,9 <SEP> %
<tb>  75 <SEP> X <SEP> 38 <SEP> 18,5 <SEP> 3284
<tb>  68 <SEP> X <SEP> 36 <SEP> 16 <SEP> 2614 <SEP> 670 <SEP> 20,4
<tb>  <B>6</B>3 <SEP> X <SEP> 35 <SEP> 14 <SEP> 2<B>1</B>55 <SEP> 459 <SEP> 14
<tb>  56 <SEP> X <SEP> 33 <SEP> 11,5 <SEP> 1608 <SEP> 547 <SEP> 16,6
<tb>  51X <SEP> 31 <SEP> 10 <SEP> 1288 <SEP> 320 <SEP> 9,7
<tb>  48 <SEP> X <SEP> 30 <SEP> 9 <SEP> 1103 <SEP> 185 <SEP> 5,6
<tb>  /0
<tb>  44.

   <SEP> X <SEP> 28 <SEP> 8 <SEP> 905 <SEP> <U>198 <SEP> 6</U> <SEP> <B>72,30</B>
<tb>  zusammen <SEP> 2379 <SEP> 72,4 <SEP> %
<tb>  75 <SEP> X <SEP> 45 <SEP> 15 <SEP> 2828
<tb>  68 <SEP> X <SEP> 43 <SEP> 12,5 <SEP> 2180 <SEP> 648 <SEP> 22,9
<tb>  63 <SEP> X <SEP> 41 <SEP> 10,5 <SEP> 1699 <SEP> '481 <SEP> 17
<tb>  57 <SEP> X <SEP> 39 <SEP> 9 <SEP> 1357 <SEP> 342 <SEP> 12,1
<tb>  53 <SEP> X <SEP> 37 <SEP> 8 <SEP> 1131 <SEP> -226 <SEP> 8
<tb>  49 <SEP> X <SEP> 35 <SEP> 7 <SEP> 924 <SEP> 207 <SEP> 7,3
<tb>  45 <SEP> X <SEP> 33 <SEP> 6 <SEP> 735 <SEP> <U>189 <SEP> 6,7</U> <SEP> 74,0 <SEP> %
<tb>  zusammen <SEP> 2093 <SEP> 74,0 <SEP> %
<tb>  86 <SEP> X <SEP> 54 <SEP> 16 <SEP> 3519
<tb>  79 <SEP> X <SEP> 52 <SEP> 13,5 <SEP> 2778 <SEP> 741 <SEP> 21,1
<tb>  73 <SEP> X <SEP> 50 <SEP> 11,5 <SEP> 2221 <SEP> 557 <SEP> 15,8
<tb>  68 <SEP> X <SEP> 48 <SEP> 10 <SEP> 1822 <SEP> 399 <SEP> 11,

  3
<tb>  64 <SEP> X <SEP> 46 <SEP> 9 <SEP> 1555 <SEP> 267 <SEP> 7,6
<tb>  60 <SEP> X <SEP> 44 <SEP> 8 <SEP> 1306 <SEP> 249 <SEP> 7,1
<tb>  56 <SEP> X <SEP> 42 <SEP> 7 <SEP> 1078 <SEP> <U>228 <SEP> 6,5</U> <SEP> 69;4 <SEP> %
<tb>  zusammen <SEP> 2441 <SEP> 69,4%
<tb>  100 <SEP> X <SEP> 57 <SEP> 21,5 <SEP> 5302
<tb>  94 <SEP> X <SEP> 55 <SEP> 19 <SEP> 4417 <SEP> 885 <SEP> 16,7
<tb>  87 <SEP> X <SEP> 53 <SEP> 17 <SEP> 3739 <SEP> 678 <SEP> 12,7
<tb>  81 <SEP> X <SEP> 51 <SEP> 15 <SEP> 31<B>1</B>0 <SEP> 629 <SEP> 11.8
<tb>  75 <SEP> X <SEP> 48 <SEP> 13,5 <SEP> 2608 <SEP> 502 <SEP> 9,7
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<tb>  63 <SEP> X <SEP> 43 <SEP> 10 <SEP> 1665 <SEP> <U>271 <SEP> 5,1</U> <SEP> 68.6 <SEP> 0/0
<tb>  zusammen <SEP> 3637 <SEP> 68,6 <SEP> %

Claims (1)

  1. PATENTANSPRirCHE : I. Gezogenes Zinnbronzerohr für die Her stellung von Lagerschalen, bei welchem das Gefüge aus gleichartigen Einzelkri- stalliten gebildet und jeder Einzelkri- stallit homogen ist, gekennzeichnet durch ausgeprägte Gleitlinien innerhalb der Einzelkristallite. II. Verfahren zur Herstellung eines gezo genen Zinnbronzerohres nach Patentan spruch I,
    wobei aus Zinnbronze ein Hohlstutzen mit verschiedenartigen Ein zelkristallnen gegossen wird und dieser Stutzen durch ein aus abwechselnden Glüh- und Ziehvorgängen bestehendes Ziehverfahren homogenisiert wird, da durch gekennzeichnet, dass der Stutzen mit noch irrhomogenem Gefüge bei den ersten Ziehvorgängen zugleich einer Pressung unterworfen wird und die Homogenisierung unter Mitheranziehung der Wirkung des Pressens erfolgt.
    III. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch einen Dorn, welcher sich beim Ziehen und Pressen konzen trisch in der Kaliberöffnung befindet und aus dieser herausnehmbar ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zum Giessen des Hohlstutzens eine Kokille zur An wendung gelangt, deren Wandstärke so stark bemessen ist, dass unabhängig von der Wandstärke des Hohlstutzens dieser ein aussen und innen gleiches Gussgefüge aufweist, welches aus a-Mischkristallen und ss-Grundmasse besteht. 2. Verfahren nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch die Verwendung eines elastischen Kernes in der Giess kokille für den Hohlstutzen, welcher einem Schwund von fast 11/2% nachzu geben vermag. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das erst malige Ausglühen des Hohlstutzens vor dem ersten Zuge bei einer Ausglühtem- peratur von 550 bis<B>580'</B> C erfolgt, so dass unter Beibehaltung sowohl der Guss- struktur, als auch des Phosphorgehaltes lediglich das Material des Stutzens span nungsfrei wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der fast keine Dehnung und eine nur sehr niedrige Festigkeit aufweisende Hohlstutzen zu erst einem Kompressionszug unterwor fen wird.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass beim Ziehen des Hohlstutzens während etwa der er sten sechs Züge allmählich vom reinen Kompressionszug zum reinen Streckzug übergegangen wird, während erst die weiteren Züge der fertigen Dimensionie rung des Rohres dienen, wobei vor den einzelnen Kaltzügen Ausglühungen vor genommen werden. Verfahren nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch die Durchführung etwa der ersten drei Züge als Langdorn züge. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die ersten Züge unter Verwendung derart bemes sener Innen- und Aussenkaliber durch geführt werden, dass unter Vermeidung einer Streckwirkung im wesentlichen nur eine Verdichtung des Gefüges er folgt.
    Verfahren nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch die Anwendung stei gender Glühtemperaturen bei den Zwi- schenglühungen, indem die ersten Zwi- schenglühungen bei Glühtemperaturen bis zu<B>600'</B> vorgenommen werden, während bei den späteren Zwischen glühungen allmählich steigende Glüh- temperaturen über 600 bis maximal <B>900'</B> zur Anwendung kommen.
    Verfahren nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch einen an einem Ende mit einer Innenborte versehenen Gussstutzen, hinter welche sich bei den Kaltzügen der Langdornschaft und spä ter der Ziehnagel unter Mitnahme des Stutzens durch die Ziehscheibe mit sei ner Stirnfläche legt. 1(). Verfahren nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch die Durchführung etwa des vierten bis sechsten Zuges als Nagelzüge. 11. Verfahren nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch die Durchführung der Züge vom etwa siebenten Zug an als Spitzzüge. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die vollstän dige Umwandlung des ursprünglichen Gussgefüges zum reinen Mischkristall- gefüge etwa nach den ersten sechs bis sieben Zügen vollendet ist. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass erst nach vollständiger Homogenisierung des Ge füges die Durchführung der reinen Di- mensionierungszüge erfolgt.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III, gekennzeichnet durch einen Langdorn (b), welcher während des Ziehvorganges die Ziehbewegung der Zangenbacken (s, z) und daher auch des Ziehgutes (e) durch die Ziehscheibe (c) mitmacht, und dessen Länge der Länge des Ziehgutes entspricht.
CH178845D 1932-11-25 1933-10-26 Gezogenes Zinnbronze-Rohr für die Herstellung von Lagerschalen, und Verfahren zur Herstellung desselben. CH178845A (de)

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