CH178848A - Verfahren zur Herstellung von Wälzlagerkäfigen aus Kunstharz oder einer ähnlichen Masse. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Wälzlagerkäfigen aus Kunstharz oder einer ähnlichen Masse.Info
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- F16C19/18—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows for both radial and axial load with two or more rows of balls
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Description
Verfahren zur Herstellung von Wälzlagerkäfigen .aus Kunstharz oder einer ähnlichen Masse. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Wälzlagerkäfigen aus zu nächst bildsamen und nachher erhärtendem Werkstoff, wie Kunstharz oder dergleichen, sowie einen nach diesem Verfahren hergestell ten Wälzlagerkäfig.
Es sind sowohl ein- wie mehrteilige Wälz lagerkäfige dieser Art bekannt, und bei den mehrteiligen Käfigen hat man die Elemente durch Vernieten, Verkleben oder dergleichen verbunden. Alle diese Verbindungsarten haben aber keine voll befriedigenden Ergebnisse ge zeitigt.
Die Erfindung schafft einen Weg, der .es gestattet, die Teile sicher und einfach, sowie in wirtschaftlicher Weise zu vereinigen, und zwar werden gemäss der Erfindung in die mit entsprechenden Aussparungen versehenen Käfigteile, während sie sich im warmen Zu stand befinden, Verbindungselemente, zweck mässig aus Metall, mit zapfenartigen Eingriffs teilen, zum Beispiel mit geeigneter Passung, eingefügt, und die Käfigteile werden dann durch Aufschrumpfen mit den Eingriffsteilen, die die Käfigelemente in richtiger Lage zu einander halten, zuverlässig verbunden.
Der nach der Erfindung hergestellte Wälz lagerkäfig ist durch die Zeichnungen in zwei zweckmässigen Ausführungsbeispielen darge stellt, und zwar für ein zweireihiges Kugel lager. Dabei sind die Fig. 2, 3 und 6 gegen über den andern in kleinerem Massstabe ge zeichnet. . Es zeigt Fig. 1 einen radialen Querschnitt durch die beiden Kugellagerreihen, Fig. 2 eine Draufsicht auf eine der Käfig hälften mit eingesetzten, verteilten Verbin dungsstücken, Fig. 3 eine entsprechende Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 4 schaubildlich einen Teil .eines Käfigelementes, Fig. 5 ebenfalls schaubildlich ein einzelnes (metallisches) Verbindungselement;
Fig. 6-8 zeigen in den Fig. 3-5 ent sprechenden Darstellungen eine abgeänderte Ausführungsform mit Abstandshaltern recht eckigen Querschnittes.
Die Wälzkörper a, im Beispiel Kugeln, die in üblicher Weise durch innere Lauf kränze b und äussere Laufkränze c abgestützt werden, werden durch Käfige geführt, die aus je zwei Ringen d, d1 aus einem ursprünglich bildsamen, später erhärtenden Stoff bestehen, wie Kunstharz oder dergleichen. Diese bei den Hälften, die an den einander zugekehr ten Seiten mit kugeligen Pfannen e zur Auf nahme der Kugeln versehen sind, werden gemäss der Erfindung dadurch nach Einbrin gung der Kugeln miteinander verbunden und im gewünschten Abstand gehalten, dass zwi schen den Pfannen e Aussparungen f ange bracht werden, in die zapfenartige Enden g von Abstandsstücken oder Verbindungsglie dern h. eingesetzt- werden.
Die Abmessungen der Aussparungen f bezw. der Zapfen g sind so gewählt, dass die Zapfen mit geeignetem Sitz, zum Beispiel Presssitz, in die Ausspa rungen einpassen, und zwar während sich die Teile d, d1 im warmen Zustand befinden. Nach Erkalten und Erhärten der Ringteile werden die Abstandsglieder dann - an den Zapfen vollkommen fest umspannt.
Bei der Ausführung nach Fig. 1-5 haben die Abstandsstücke h und ihre Zapfen g, und diesen entsprechend die Aussparungen f' run den Querschnitt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 6-8 haben die entsprechenden Teile<I>h', g'</I> und<I>f'</I> beispielsweise vieleckigen, zum Beispiel rechteckigen Querschnitt.
Die Verbindung kann bei beiden Ausfüh rungsformen noch dadurch besonders innig gestaltet werden, dass man die zapfenförmi gen Eingriffsenden g oder g' aufrauht oder mit feinen Vertiefungen, zahnartigen Vor sprüngen oder dergleichen versieht, wie dies in der Zeichnung bei k in Fig. 5 und bei i' bezw. k' in Fig. 6 und 8 angedeutet ist.
Die Verbindung durch Einfügen und Auf schrumpfen nach Fertigstellung der beiden Käfigringe d, d1 hat gegenüber dem Mitein pressen und Einformen, Eingiessen oder der gleichen der Verbindungsglieder in die bild samen Massen den grossen Vorteil, dass keine überschüssige Masse an die Verbindungsglie der gelangt, deren Entfernung zeitraubend und teuer ist. Auch macht die Erfindung die Verwendung verwickelter Pressformen unnötig.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Wälziager- käfigen aus Kunstharz oder einer ähnlichen, zunächst bildsamen, später erhärtenden Masse, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zu beiden Seiten jeder Wälzkörperreihe angeordnete Ringe an der gegeneinander gekehrten Seite mit Aussparungen ver sehen werden, in die Abstandsglieder mit zapfenartigen Enden im warmen Zustand der Ringe eingefügt und durch Schrump fen befestigt werden.II. Lagerkäfig, hergestellt nach dem Verfah ren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Eingriffsteile der zapfenförmigen Enden der Verbindungs glieder an den von Kunstharz oder der gleichen umfassten Stellen aufgerauht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH178848 | 1934-03-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH178848A true CH178848A (de) | 1935-08-15 |
Family
ID=40863390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH178848D CH178848A (de) | 1934-03-13 | 1934-11-29 | Verfahren zur Herstellung von Wälzlagerkäfigen aus Kunstharz oder einer ähnlichen Masse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH178848A (de) |
-
1934
- 1934-11-29 CH CH178848D patent/CH178848A/de unknown
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