CH178849A - Weichfassende Schraubenbandkupplung. - Google Patents

Weichfassende Schraubenbandkupplung.

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CH178849A
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Zadow Waldemar
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Zadow Waldemar
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  Weichfasende Schraubenbandkupplung.    Gegenstand der Erfindung ist eine weich  fassende Schraubenbandkupplung, die im ein  gerückten Zustand das Drehmoment von bei  den Seiten her und auf jeder Seite in beiden  Drehrichtungen übertragen kann.  



  Die Erfindung     betrifft    insbesondere eine  weitere Ausgestaltung einer solchen an sich  bekannten Schraubenbandkupplung, um sie  auch für den Fall gebrauchen zu können,  dass es unbekannt ist, von welcher Seite das  Drehmoment herkommt.  



  Zweck der Erfindung ist, die Ausrück  bewegung eines Kupplungsteils dadurch un  abhängig davon zu machen, von welcher  Seite her das Drehmoment übertragen werden  soll und welche Drehrichtung augenblicklich  eingehalten wird, dass bei gleichbleibender  Richtung der Ausrückbewegung jeweils das  jenige Ende des Schraubenbandes vom Kup  plungszylinder abgehoben wird, das vom  Drehmoment entlastet ist. Dies geschieht  zweckmässig in der Weise, dass das im ein-    gerückten Zustande der Kupplung vom Dreh  moment vollbelastete Schraubenbandende als  Fixpunkt für das die Bewegung des andern  Schraubenbandendes bewirkende Gestänge  während des Ausrückens der Kupplung be  nutzt wird.

   Um dabei-bei jeder Kombination  von Kraftfluss und Drehsinn immer die gleiche  Schaltrichtung für das Ein- und Ausrücken  möglich zu machen, ist zweckmässig im Ge  stänge zwischen den beiden Federbandenden  zum Bewegen derselben ein Element zur  Umkehr der Bewegungsrichtung des einen  Federbandendes gegenüber dem andern vor  gesehen.  



  Die konstruktive Durchbildung der Er  findung lässt viele Ausführungsformen zu.  Die. Zeichnung gibt als Darstellungsbeispiel  eine Anordnung wieder, bei der das Schrau  benband mit seiner Aussenfläche das Dreh  moment überträgt.  



       Fig.    1 zeigt eine Stirnansicht,     Fig.    2 einen  Längsschnitt und     Fig.3    einen Querschnitt  nach der Linie     ca-b    der     Fig.    2.      c ist derjenige Kupplungsteil, dessen  Innenzylinderfläche die Reibfläche für das       Schraubenband    d bildet. Die beiden Enden  ei und     e2    des Schraubenbandes d münden in  je einen Schieber f1 bezw. f2, die parallel  zur Achse des Kupplungsteils g verschiebbar  und gegen Eigendrehung gesichert angeord  net sind.

   Fig. 3 lässt erkennen, wie die bei  den Schieber<I>f</I>     i    und<I>f 2 in</I> den Kupplungs  teil     ,g    verschiebbar eingebettet sind und wie  die Schraubenbandenden ei und e2 in gegen  über dem Teil     ,g    vorspringende Vorsprünge  der Schieber eingreifen. Die beispielsweise  Ausbildung der Enden des Schraubenbandes  ist aus Fig. 4 ersichtlich. Am äussern Ende  des Schiebers f1 befindet sich eine Lücke  in die der einarmige Hebel h eingreift. Mit  seinem andern Ende ist er mit dem     doppel-          armigen    Hebel j drehbar verbunden. Fig. "o  zeigt den Hebel h von oben gesehen.

   Der  Hebel j greift mit seinem andern Ende in  eine Lücke des Schiebers f 2 und ist durch  Bolzen k auf dem Kupplungsteil     g    schwing  bar gelagert. In den Hebel h greift mit  einem Zapfen     l    die Muffe<I>m</I> ein, die im vor  liegenden Ausführungsbeispiel verschiebbar  auf dein Kupplungsteil g angeordnet ist.  



  Angenommen, das Drehmoment lastet mit  voller Kraft auf dem. Schraubenbandende e2,  so dass dieses kraftschlüssig zwischen dem  treibenden und getriebenen Teil der Kupplung  verkuppelt ist, so kann der Hebel j infolge  der Festhaltung des Schiebers f2 nicht be  wegt werden. Dagegen ist das andere Schrau  benbandende ei und der Schieber f1 ent  lastet, so dass der in letzteren eingreifende  Hebel h bewegt werden kann. Wenn nun  die Muffe<I>m</I> in Richtung des Pfeils<I>n</I> ver  schoben wird, so findet der Hebel h in dem  blockierten Hebel j einen     Stützpunkt    und  gibt die von der     Muffe    übertragene Bewegung  auf den Schieber f1 ab. Hierdurch wird das  Schraubenbandende ei vom Kupplungszylin  der abgehoben, wodurch der Windungsdurch  messer verkleinert und die Entkupplung voll  zogen wird.  



  Wenn nun umgekehrt das Drehmoment  über das Schraubenbandende ei übertragen    wird, dann ist der Schieber f1 blockiert und  der Schieber     f2    entlastet. Der Hebel h findet  dann auf dem Schieber f1 einen festen Stütz  punkt. Wenn dann die Muffe m wieder in  der Richtung des Pfeils n bewegt wird, dann  gibt der Hebel h die ihm erteilte Bewegung  auf den nicht blockierten Hebel j ab. Da  dieser Hebel als doppelarmiger Hebel aus  gebildet ist, kehrt er die Bewegungsrichtung  gegenüber vorhin um und bewegt den Schie  ber     f2    nach der entgegengesetzten Richtung,  wodurch das Schraubenbandende e2 so be  wegt wird, dass die Kupplung ausgerückt  wird.  



  Wenn dagegen die Kupplung eingerückt  werden soll, so erfolgt die Bewegung der  Muffe in entgegengesetzter Richtung und die  übrigen Vorgänge für das Einkuppeln er  folgen sinngemäss.  



  Man sieht, dass der Entkupplungsvorgang  bezüglich beider Drehrichtungen auf der Um  kehr der Bewegungsrichtung und in der  selbsttätigen, wechselseitigen Inanspruch  nahme der Schraubenbandenden als Stütz  punkte beruht. Es ist daher unwesentlich,  von welcher Art die der Umkehr der Be  wegungsrichtung der Federbandenden die  nende Einrichtung ist. Es können zum Bei  spiel Winkelhebel, Zahntriebe, Kurventriebe  und dergleichen benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Weichfassende Schraubenbandkupplung, die im eingerückten Zustande das Dreh moment von beiden Seiten her und auf jeder Seite in beiden Drehrichtungen übertragen kann, dadurch gekennzeichnet, dass bei beiden Drehrichtungen bei gleichbleibender Richtung der Ausrückbewegung eines Kupplungsteils jeweils dasjenige Schraubenbandende vom Kupplungszylinder abgehoben wird, das vom Drehmoment entlastet ist. UNTERANSPRCCHE 1. Weichfassende Schraubenbandkupplung ge mäss Patentanspruch, dadurch gekennzeich net,. dass das im eingerückten Zustande der Kupplung vom Drehmoment vollbe- lastete Schraubenbandende als Fixpunkt für das die Bewegung des andern Endes des Schraubenbandes bewirkende Gestänge während des Ausrückens der Kupplung benutzt wird. 2.
    Weichfassende Schraubenbandkupplung ge mäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Gestänge zwischen den beiden Federbandenden zum Bewegen derselben beine Ein- und Aus rücken der Kupplung ein Element ,zur Umkehr der Bewegungsrichtung des einen Federbandendes gegenüber dem andern vorgesehen ist.
CH178849D 1933-11-02 1934-10-22 Weichfassende Schraubenbandkupplung. CH178849A (de)

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