CH178859A - Kolbenpumpe. - Google Patents

Kolbenpumpe.

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CH178859A
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Stoutz Robert De
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Stoutz Robert De
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B3/00Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F01B3/04Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis the piston motion being transmitted by curved surfaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
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    • F04B1/20Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • F04B1/2014Details or component parts
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Kolbenpumpe.       Vorliegende Erfindung betrifft eine Kol  benpumpe mit Hubkurven für den Antrieb  der Kolben und mit einem     Steuerdrehschie-          ber,    wie sie zum Beispiel als Spinnpumpen  verwendet werden und bei welchen die Kol  ben parallel oder radial zur Drehase der  Pumpe angeordnet sein können und die Trom  mel drehend oder fest im Gehäuse angeordnet  sein kann.  



  Insbesondere von solchen Spinnpumpen  wird ein sehr hoher     Gleichförmigkeitsgrad     bezüglich der Fördermenge verlangt. Schwan  kungen der Fördermenge von     -i-    - 0,1     %    sind  für die Fadenerzeugung schon schädlich. Die  Gleichförmigkeit der Fördermenge hängt nun  lediglich vom Druckhub der Kolben ab und  nicht vom Saughub, welch letzterer nach be  liebigem Gesetz, also mit beliebiger Ge  schwindigkeit erfolgen kann, sogar mit Un  terbrechungen, vorausgesetzt, dass die erfor  derliche Flüssigkeitsmenge angesaugt wird.  



  Hauptbedingung für eine gleichförmige  Fördermenge ist, dass der Druckhub der    Kolben ohne axiales Spiel erfolgt, das heisst,  dass die Kolben während des ganzen Druck  hubes durch die     Druckhubkurve    zwangs  läufig und stetig bewegt werden.  



  Nun ist aber infolge der Abnützung der  Organe des Kolbenantriebes immer ein ge  wisses axiales Spiel vorhanden, welches zur  Folge hat, dass der Druckhub jeweils mit  einer gewissen Verspätung beginnt,     wodurch     Unregelmässigkeiten in der Fördermenge ent  stehen.  



  Zur Ausgleichung dieses axialen Spiels  werden bisher federnde Zwischenglieder ver  wendet, durch welche die Kolben entweder  mittelbar oder     unmittelbar    beständig an die       Druckhubkurve    angedrückt werden. Solche  Federn haben aber den Nachteil, dass sie  einen grossen zusätzlichen Druck auf die An  triebsorgane ausüben und somit eine grosse       Abnützung    der letzteren zur Folge haben.  Ausserdem sind sie, wie alle Federn über  haupt, nicht genügend zuverlässig, weil sie  nicht zwangsläufig arbeiten.

        Bei der Kolbenpumpe gemäss der Erfin  dung werden     nun    die genannten Mängel da  durch beseitigt, dass die Hubkurven derart  ausgebildet sind, dass der Saughub um eine       Überschussstrecke    länger ist als der die För  dermenge der Pumpe     bestimmende    Druckhub  der Kolben und die in dem     Überschussteil    des  Saughubes zu     viel    angesaugte Flüssigkeits  menge vor dem mit der Anfangsgeschwin  digkeit Null beginnenden Druckhub in den  Saugkanal zurückgedrückt wird.  



  Es wird also jeder Kolben im Saughub  weiter zurückbewegt, als dem Beginn des die  Fördermenge     bestimmenden    Druckhubes ent  spricht, und während der zugehörige Zylinder  noch mit dem Saugkanal in Verbindung  steht, vor dem Abschluss des Zylinders durch  das Steuerorgan, also auch vor Beginn des  Förderhubes soweit zurückbewegt, dass die zu  viel angesaugte Flüssigkeitsmenge in den  Saugkanal zurückgedrückt wird.  



  Man erreicht dadurch, dass schon vor Be  ginn des die Fördermenge der Pumpe be  stimmenden     Druckhubes    der Kolben ohne  Spiel an der Druckkurve anliegt, und dann,       unter    Einfluss seiner Reibung im Zylinder       und    des hydrostatischen Förderdruckes, wäh  rend des ganzen Druckhubes an derselben  verbleibt.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine     Kolbenpumpe    im     Längs-          schnitt;          Fig.    2 zeigt     eine        Ansicht    der Steuerfläche  des vordern Deckels mit den Steuerkanälen,  und       Fig.    3 zeigt eine     Abwicklung    der Hub  kurven mit     verschiedenen    Stellungen eines  Kolbens in schematischer Darstellung.  



  Die als Beispiel gewählte Pumpe ist eine  axiale     Mehrkolbenpumpe    mit axialen Hub  kurven und umlaufender     Kolbentrommel.     Diese in     Fig.    1 dargestellte Pumpe weist ein  Gehäuse 1 mit zwei aufgeschraubten     Dek-          keln    2     und    3 auf, von welchen letzterer als  Wellenlager dient und die Steuerkanäle ent  hält. Im Gehäuse 1 dreht sich der von der    Welle 4 angetriebene Rotor 5, welcher die       einzelnen    zur     Pumpenaxe    parallelen Zylin  derbohrungen 6 enthält. In diesen Bohrun  gen bewegen sich die Kolben 7.  



  Am     hintern    Deckel 2 des Gehäuses be  findet sich eine gegen Drehung gesicherte       axiale    Hubkurve 8, auf welcher die in dem  Rotor 5 verschiebbar geführten     Gleitbolzen     9 gleiten. Diese Gleitbolzen drücken auf die  Kolbenköpfe 10.  



  Bei Drehung des Rotors werden also in  bekannter Weise ,die Kolben für den Druck  hub vorwärts bewegt, indem die     Gleitbolzen     9 auf der Hubkurve 8 auflaufen.  



       Die.    Rückbewegung (Saughub) der Kol  ben wird durch eine axiale Hubkurve 11 be  wirkt, welche durch Stifte gegen     Drehung     gesichert im Gehäuse gehalten ist. Auf die  ser Hubkurve gleiten die Enden der in Nuten  des Rotors 5 geführten Gleitklötze 13, wel  che mit ihren Nasen 14 gegen     die    Kolben  köpfe 10 drücken, wodurch die Kolben im  Saughub gegen die Gleitbolzen 9 und letz  tere gegen die Druckkurve 8 zurückgebracht  werden.  



  Die Welle 4 hat einen kugelförmigen An  satz 15 und durch die Feder 16 wird dieser  gegen den Rotor 5 und letzterer gegen die  Steuerfläche des Deckels 3 angedrückt, wobei  die Feder 16 mittels eines Federtellers und  einer Kugel am Deckel 2 abgestützt ist.  



  Der Deckel 3 enthält an der Steuer  fläche einen Saugkanal 17 und einen Druck  kanal 18 (Fix. 2) und die einzelnen Zylin  derbohrungen des Rotors 5 werden bei der  Drehung abwechselnd mit diesen beiden  Steuerkanälen in Verbindung gebracht. Der  Rotor ist also zugleich     Steuerorgan.     



  Die Flüssigkeit tritt bei 19 in die Pumpe  ein und gelangt durch die Kanäle 20 und  21 in den Saugkanal 17 und aus diesem in  die Zylinder. Sie wird dann durch die Kolben  in den Druckkanal 18 gedrückt und tritt  durch den Kanal 22 bei 23 aus der Pumpe  aus.  



       In        Fig.    3 ist der Deckel 3 mit der Steuer  fläche, dem Saugkanal 17 und dem Druck-           kanal    18, ferner die     Saughubkurve    11 und  die     Druckhubkurve    8 abgewickelt,     sowie    der  Kolbenantrieb schematisch dargestellt. Au  sserdem sind verschiedene Stellungen I bis       VIII    des Kolbens 7 angegeben.  



  Der Kolben 7 gleitet bei dieser schema  tischen Darstellung     unmittelbar,    also ohne  den Gleitbolzen 9 der     Fig.    1 auf der Druck  hubkurve B. Die Nase 13 entspricht den       Gleitklötzen    13 der     Fig.    1 und gleitet auf der       Saughubkurve    11.  



  Es ist angenommen, dass, infolge Abnüt  zung der gleitenden Teile, ein axiales Spiel s  vorhanden ist.  



  Der Kolben bewegt sich in der Abwick  lung mit dem Rotor 5 von links nach rechts,  während der Deckel 3 mit den Steuerkanälen  17 und 18, sowie die Kurven     11    und 8 still  stehen.  



  Die Kurve 8 ist zusammengesetzt aus  einem     ansteigenden    Kurventeil I bis     III,     einer geraden Strecke     III    bis IV, einem ab  fallenden Kurventeil IV bis     VI,    einem an  steigenden Kurventeil     VI    bis     VIII    und einer  geraden Strecke     VIII    bis I.  



  Die Kurve 11 ist eine     Äquidistante    zur  Kurve B.  



  a ist die Länge des Druckhubes, welcher  die Fördermenge der Pumpe bestimmt, a     +    b  ist die Länge des Saughubes, welcher also um  die Strecke b länger ist, als der Druckhub a.  Von     VI    bis     VIII    steigt die Kurve 8 wieder  an, während der Zylinder noch mit dem  Saugkanal 17 in Verbindung steht, so dass  der im Hubteil b angesaugte     Flüssigkeits-          überschuss    in den Saugkanal 17 zurückge  drückt wird. Wenn der Kolben in     VIII    an  gelangt ist, enthält der Zylinder genau die  Flüssigkeitsmenge, welche im Druckhub     rz     gefördert werden muss, und wird durch das  Steuerorgan 3 abgeschlossen.

   Von     VIII    bis I  steht der Kolben still, liegt aber an der  Kurve 8 an, weil er bei     VII    anfing dieselbe  zu berühren. Der Kolben gleitet     weiter    von       VIII    bis     III    auf der Kurve 8, so dass der  normale Druckhub I bis     III,    welcher der  Fördermenge entspricht, genau gesetzmässig    ohne Spiel erfolgt.     Hierbei    bleibt die Nase.  13 von der Kurve 11 um das Spiel s ent  fernt, und zwar bis V, wo der Saughub be  ginnt. Der ganze Hub beträgt also     a        +    b - s.

    Der Kolben steht still von     VIII    bis I, von       III    bis V und von     VI    bis     VII.     



  Das axiale Spiel s kann durch fortschrei  tende Abnützung den Wert b erreichen,     ohne     dass die gesetzmässige Förderarbeit, die nur  vom Druckhub I bis     III    abhängt, irgendwie  beeinflusst wird.  



  Alle Kolben der Pumpe arbeiten in glei  cher Weise.  



  Durch die beschriebene Ausbildung der  Kolbenpumpe wird erreicht, dass die Abnüt  zung des Kolbenantriebes unschädlich ge  macht wird und dies ohne Anwendung von  Federn, wodurch an sich schon der Flächen  druck und infolgedessen die Abnützung be  deutend vermindert wird. Ausserdem erfolgen  alle     Kolbenbewegungen    zwangsläufig, also  mit grösster Sicherheit.  



  Die Bauart der Pumpe könnte auch eine  ganz andere als die dargestellte sein, zum  Beispiel könnten die Kolben radial angeord  net sein     und    von radialen Kurven bewegt  werden. Die Trommel könnte stillstehen und  es könnte ein besonderer     Drehsebieber    vor  handen sein, welcher sich zusammen mit den  Hubkurven drehen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolbenpumpe mit Hubkurven für den Antrieb der Kolben und mit einem Steuer drehschieber, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubkurven derart ausgebildet sind, dass der Saughub um eine Überschussstrecke län ger ist als der die Fördermenge der Pumpe bestimmende Druckhub der Kolben und die in dem Überschussteil des Saughubes zu viel angesaugte Flüssigkeitsmenge vor dem mit der Anfangsgeschwindigkeit Null beginnen den Druckhub in den Saugkanal zurückge drückt wird. UNTERANSPRUCH:
    Kolbenpumpe nach Patentanspruch, bei welcher jeder Kolben beim Übergang des Zy- linders vom Saugkanal auf den Druckkanal während eines Zeitintervalles stillsteht, da durch gekennzeichnet, dass die Hubkurven derart ausgebildet sind, dass der Flüssigkeits- überschuss in jedem Zylinder in den Saug- kanal zurückgedrückt wird, bevor der Zy linder durch das Steuerorgan abgeschlossen wird und bevor der Kolben seinen normalen Druckhub aus dem Stillstand beginnt.
CH178859D 1935-02-02 1935-02-02 Kolbenpumpe. CH178859A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN117419021A (zh) * 2023-12-19 2024-01-19 深圳市恒永达科技股份有限公司 分析设备用的恒流输液泵及分析系统

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN117419021A (zh) * 2023-12-19 2024-01-19 深圳市恒永达科技股份有限公司 分析设备用的恒流输液泵及分析系统
CN117419021B (zh) * 2023-12-19 2024-03-19 深圳市恒永达科技股份有限公司 分析设备用的恒流输液泵及分析系统

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