CH178883A - Indirekt heizbare Kathode für elektrische Entladungsröhren. - Google Patents

Indirekt heizbare Kathode für elektrische Entladungsröhren.

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CH178883A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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Description


  Indirekt heizbare Kathode für elektrische Entladungsröhren.    Die Erfindung bezieht sich auf indirekt  heizbare Kathoden für elektrische Entladungs  röhren, die aus einem (z. B.     rohrförmigen)     Kathodenkörper, in dessen Innern ein Heiz  körper angebracht ist, bestehen. Vorzugs  weise kann zwischen diesen beiden Körpern  eine Schicht eines isolierenden Materials an  geordnet sein.  



       Man    hat schon verschiedene Mittel vor  geschlagen, um derartige Kathoden in Entla  dungsröhren zu halten; eine am meisten üb  liche Ausführungsart besteht darin, das an  beiden Enden offene Kathodenröhrchen an  einem Ende mit einem Körper zu versehen,  der an der Aussenseite des Kathodenröhrchens  befestigt ist und mit Hilfe dessen die Kathode  in einer Unterstützung gehaltert ist. Dieser  Körper lässt das     Kathodenröhrchen    offen und  liegt ausserhalb der Achse des Kathoden  röhrchens.

   In dieser Weise kann die Kathode  mittelst des genannten Befestigungskörpers  unmittelbar von     Jer    Quetschstelle des Teller  rohres getragen werden; es ist aber auch    möglich, diesen Körper an dem andern, von  der Quetschstelle des Tellerrohres entfernten  Ende in der beschriebenen Weise an der  Kathode zu befestigen und diese Kathode  mit Hilfe dieses Körpers, in einer in der  Röhre angebrachten Unterstützung, z. B. in  einer isolierenden Platte, zu befestigen.

   Bei  den     Halterungsarten    haftet der Nachteil an,  dass eine vorzügliche Zentrierung der Kathode  in bezug auf die andern Elektroden sehr  schwierig ist; ausserdem zeigt sich der Nach  teil, dass sehr viel Wärme sowohl von den  beiden offenen Enden der Kathode ausgestrahlt  wird, als auch durch Leitung an dem in  folge der     Biegungsbeanspruchung    verhältnis  mässig dicken Unterstützungskörper entlang  verloren geht.  



  Man hat schon vorgeschlagen, den Ka  thodenkörper an einem der Enden zusammen  zukneifen und die Kathode mit Hilfe eines  an der Aussenseite dieses Kathodenkörpers  angebrachten Organes in einer Unterstützung  zu befestigen; dieser Konstruktion haftet      aber gleichfalls der Nachteil an, dass eine  gute Zentrierung der Kathode sehr schwierig  ist, während ausserdem der Wärmeverlust  durch Leitung noch immer ziemlich gross ist;  weil auch hier das genannte Organ nicht  sehr dünn gemacht werden darf. Ausserdem  ist in diesem Falle der Abstand von der  emittierenden Oberfläche der Kathode bis zum  Gitter nicht an allen Stellen der Kathoden  oberfläche gleich gross, so dass die charakteri  stischen Eigenschaften der Röhre sich ändern  können und zum Beispiel eine kleinere Steilheit  auftreten kann.

   Diese letztere Schwierigkeit  weisen auch die schon bekannten Konstruk  tionen auf, gemäss welchen die Randpartien  der Kathodenflächen an einem der Enden  der Kathode gegeneinander gebogen sind und  in dieser Weise einen sich im Innern der  Kathode befindenden, dünnen Unterstützungs  stab umschliessen.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Ka  thodenkonstruktion, bei der diese Nachteile,  wenn nicht aufgehoben, so doch wesentlich  verringert sind. Gemäss der Erfindung ist die  indirekt heizbare Kathode, die aus einem  Kathodenkörper, in dessen Innern ein Heiz  körper angebracht ist, besteht, an einem  Ende mit Hilfe eine, mindestens nahezu in       derAehse    des Kathodenkörpers liegenden und  an diesem Körper befestigten, zur Hauptsache  dünnen Organes unterstützt und derart abge  schlossen, dass der Durchmesser der Rand  partien der Kathode nicht wesentlich anders  ist als derjenige des übrigen Teils der Ka  thode. Vorzugsweise befindet sich eine Schicht  eines isolierenden Materials zwischen dem  Heiz- und Kathodenkörper.

   Es hat sich in  diesem Falle als sehr vorteilhaft erwiesen,  die Kathode- an einem Ende mit Hilfe eines  im Innern des Kathodenkörpers befestigten  Organes abzuschliessen, und zwar zweckmässig  dadurch, dass dieses Organ an der Stirnfläche  der Kathode eine senkrecht     zrr    der Längs  richtung der Kathode liegende, letztere ab  schliessende Fläche bildet, wobei von dieser  Fläche ein ungefähr in der Achse der Ka  thode liegender Körper ausgeht, mit Hilfe  dessen die Kathode in einer Unterstützung    befestigt ist; das     Absehliessungs-    und Be  festigungsorgan kann hiermit aus einem Stück  gebildet sein.  



       Nachder    Erfindung sind die oben erwähnten       Schwierigkeiten    vermieden. Durch Anordnung  eines     Organes,    das mindestens nahezu in der  Achse     derKathode    liegt, kann die Kathode sehr  leicht zentriert werden. Durch die     Abschliessung     der Kathode an     wenigstens    einem Ende wird  erreicht, dass der Wärmeverlust durch Strah  lung erheblich verringert wird, während durch  Verwendung eines verhältnismässig dünnen       Befestigungsorganes,    denn dieses Organ kann  dünn sein, weil es in der Achse der Kathode  angebracht ist, ebenso die Verluste durch  Wärmeableitung erheblich verringert werden.  



  Diese Wärmeverluste können darin noch  weiter herabgesetzt werden, wenn dieser Be  festigungskörper aus einem die Wärme     schleeht     leitenden Material, z. B. aus einer Nickel  Eisenlegierung, hergestellt wird. Gegebenen  falls ist es aber auch vorzuziehen, diesen  Körper ganz oder teilweise aus einem     Stoff     mit verhältnismässig geringem Strahlungsver  mögen, z. B. aus Kupfer, anzufertigen. Es  treten überdies keine Änderungen in den  Röhrencharakteristiken auf, weil die Kathode  derart abgeschlossen ist, dass die Randpartien  derselben bezüglich des Durchmessers nicht  wesentlich anders sind als der übrige Teil  der Kathode.

   Dies kann dadurch erreicht  werden, dass der Kathodenkörper mit Hilfe  eines Organes abgeschlossen wird, das an der  Stirnfläche der Kathode eine senkrecht zur  Längsrichtung der Kathode liegende Fläche  besitzt, von deren Mitte derjenige Teil des  Organes ausgeht, der die Kathode in einer  Unterstützung haltert.  



  Wir haben gefunden, dass die vorliegende  Erfindung     insbesondere    bei solchen Kathoden  mit Vorteil angewendet wird, die einen Na  thodenkörper     aufweisen,    der ganz oder teil  weise aus einem Material besteht, das ein  geringeres     Strahlungsvermögen    aufweist als  Nickel; als Beispiele dieser Stoffe sind Kupfer  und Silber zu erwähnen. Bei Verwendung  derartiger Stoffe als Kathodenmaterial, spielt      die Wärme, die durch Ableitung und Aus  strahlung an den Enden der Kathoden ver  loren geht, eine so grosse Rolle, dass sich die  Erfindung als wichtiger Fortschritt erweist.  



  In der Zeichnung stellt     Fig.    1 eine Ent  ladungsröhre dar, die ein Ausführungsbeispiel  einer Kathode gemäss der Erfindung aufweist.       Fig.    2 zeigt eine Seitenansicht des Elektroden  systems, während     Fig.    3 und 4 das     Halterungs-          und        Abschirmungsorgan    vergrössert zeigen.  



  In     Fig.    1 ist die Wand 7 der Röhre am  unteren Ende mit einer Quetschstelle 2 ver  sehen, in welcher die     Zuführiings-    und Stütz  drähte der verschiedenen Elektroden befestigt  sind. Beidseitig des     Elektrodensystems    wer  den die Elektroden mittelst zwei aus     Grlimmer     bestehenden Platten 3 in richtigem Abstand  voneinander gehalten.

   Das     Elektrodensystem     ist aus einer Anode 4, die in diesem Falle git  terförmig ausgebildet ist, aus einem auf zwei  Gitterstäben     fi    gewickelten Gitter 6 und einer  Kathode 7     zusammengesetzt.    Letztere be  steht aus     einemHeizkörper    der     unterZwischen-          fügung    von isolierendem Material im Innern  eines Kathodenköpers angebracht ist; in dem  hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist die  ser Körper wenigstens teilweise aus Kupfer  hergestellt. An der Aussenseite ist er mit einem  Elektronen emittierenden Stoff bedeckt.

   Am  oberen Ende der Kathode ist, wie aus den       Fig.    3 und 4 zu ersehen ist, ein Körper 8       angebracht,    der auf der Innenseite des Ka  thodenkörpers befestigt ist. Auf diesem Körper  befindet sieh, in der Achse der Kathode, ein       Befestigungsorgan    9, mit Hilfe dessen die  Kathode in der     Glimmerplatte    3 befestigt  ist. Dieses Organ kann zugleich als Strom  zuführungsleiter des Kathodenkörpers ver  wendet werden, in diesem Falle ist dieser  Zuführungsleiter mittelst eines aussen um das       l',lelztrodensystem    geführten Leiters 10 durch  die Quetschstelle     derRöhre    nach aussen geführt.

    Wiewohl, wie in     Fig.    3 gezeigt, der Kathoden  körper 7 am Ende eine geringe Durchmesser  vergrösserung aufweist, ist diese jedoch so  gering, dass sie die     Röhrenkennlinien    nicht  beeinträchtigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Indirekt heizbare Kathode für elektrische Entladungsröhren, die aus einem Kathoden körper besteht, -in dessen Innern ein Heiz- element angebracht ist, dadurch gekennzeich net, dass die Kathode, an einem Ende mit Hilfe eines mindestens nahezu in der Achse des Kathodenkörpers liegenden und an diesem Körper befestigten, zur Hauptsache dünnen Organes, unterstützt und derart abgeschlossen ist, dass der Durchmesser der Randpartien der Kathode nicht wesentlich anders als der jenige des übrigen Teils der Kathode ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Kathode nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kathodenkörper an einem Ende von einem im Innern dieses Körpers befestigten Organ dadurch abge schlossen wird, dass dieses Organ an der Stirnfläche der Kathode eine senkrecht zur Längsrichtung der Kathode stehende, letztere abschliessende Fläche aufweist und dass dieses Organ zur Halterung der Ka thode einen von der genannten Fläche ausgehenden, annähernd in der Achse der Kathode liegenden Teil aufweist, mit Hilfe dessen die Kathode in einer Unterstützung angeordnet ist. 2. Kathode nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Kathode ab schliessende Teil des Organes und der zur Halterung der Kathode dienende Teil des Organes zusammen aus einem Stück be stehen. 3.
    Kathode nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die Kathode ab schliessende und unterstützende Organ aus einem die Wärme schlecht leitenden Ma terial besteht. 4. Kathode nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Organ aus Nickel-Eisen besteht. ä. Kathode nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kathodenkörper und das die Kathode abschliessende und unterstützende Organ mindestens teilweise aus einem Material hergestellt sind, das ein geringeres ZVärmeausstrahlungsvermö- gen aufweist als Nickel. 6.
    Kathode nach Unteranspruch ä, dadurch gekennzeichnet, dass diese Körper minde stens teilweise aus Kupfer hergestellt sind. 7. Kathode nach Unteranspruch b, dadurch gekennzeichnet, dass diese Körper minde stens teilweise aus Silber hergestellt sind.
CH178883D 1933-06-20 1934-05-28 Indirekt heizbare Kathode für elektrische Entladungsröhren. CH178883A (de)

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