CH178910A - Schaltungsanordnung, bei der eine Mehrgitterröhre zum Modulieren und gleichzeitig zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen dient. - Google Patents
Schaltungsanordnung, bei der eine Mehrgitterröhre zum Modulieren und gleichzeitig zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen dient.Info
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Description
Schaltungsanordnung, bei der eine 1Vlehrgitterröhre zum Nodulieren und gleichzeitig zur Erzeugung von Hoehfrequenzsch-%vingungen dient. - Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung, bei der eine Mehrgit- terröhre zum Modulieren und gleichzeitig zur Erzeugung von hochfrequenten elektrischen Schwingungen benutzt wird, und bei der in einen der Gitterkreise ein Oszillatorkreis auf genommen ist und die zur Erzeugung -von Schwingungen dienenden Elektroden der Ka thode näher als dasjenige Gitter liegen,
an dem eine veränderliche Vorspannung zur Regelung .der Verstärkung liegt.
Zweck der Erfindung ist, die Schaltungs anordnung derart auszubilden, dass. die Am plitude und die Frequenz der erzeugten Schwingungen unabhängig von der Laut- stärkeregelung sind.
Nach der Erfindung ist der Anodenkreis der Mehrgitterröhre mit .dem Oszillatarkreis gekoppelt, und diese * Kopplung ist derart bemessen, dass die Amplitude und die Fre quenz der erzeugten Schwingungen von der Regelung der Verstärkung unabhängig sind. Die Erfindung ist besonders für Zwischen- frequenzüberlagerungs-Empfangsschaltungen wichtig, bei .der selbsttätige Lautstärkerege- lung angewendet wird.
Die Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeich nung dienen zur Erläuterung der Erfindung, stellen jedoch keine Ausführungsbeispiele derselben dar.
In den Fig. 3 und 4 sind beispielsweise Ausführungsformen der Schaltung nach der Erfindung abgebildet.
In Fig. 1 ist mit T eine Entladungsröhre bezeichnet, die einen Glühkörper H, eine Ka thode C und eine Anode 6 enthält. Zwischen der Kathode C und der Anode 6 ist eine An zahl von Gittern 1, 2, 3, 4 und- 5 angebracht, von denen das Gitter 4 mit einem auf die zu empfangende Frequenz abgestimmten Kreis verbunden ist. Dieser Kreis enthält einen Kondensator 18 und die Sekundärwicklung eines Transformators 22, dem die empfange nen Hochfrequenzsehwingungen, deren Fre- quenz zum Beispiel 500 bis 1500 KHz be trägt, zugeführt werden.
Der Leiter 20 ist mit einer veränderlichen Spannungsquelle ver bunden, deren Spannung entsprechend der Amplitude der zu empfangenden Hochfre- quenzschwingungen variiert. Die örtlichen Schwingungen werden in einem Kreis er zeugt, der durch eine Spule. 11 und einen Kondensator 12 gebildet wird. Dieser Kreis ist mit dem Gitter 1 über einen Kondensator 10 verbunden, und zwischen .dem Gitter 1 und der Kathode C ist ein Ableitungswider stand 9 angeordnet. Die Vorspannung für das Gitter 1 wird durch den Spannungsab fall über einen Widerstand 7 geliefert, der zwischen der Kathode C und Erde liegt und durch einen Kondensator 8 überbrückt wird.
Die Anode 6 ist mit einer Anodenspannungs- quelle von zum Beispiel 250 Volt über einen Kreis verbunden, der eine Selbstinduktion 16 und einen Kondensator 17 enthält, und der auf die erwünschte Mittelfrequenz von zum Beispiel 175 KHz abgestimmt ist. Das Gitter 2, das als Anode zur Erzeugung der örtlichen Schwingungen dient und im folgen ,den Oszillatoranode genannt wird, ist über eine Rückkopplungsspule 13 und einen Wi derstand 14, der .durch einen Kondensator 15 überbrückt wird, mit der Anodenspan nungsquelle verbunden. Die Rückkopplungs spule 13 ist mit der Spule 11 gekoppelt, wo durch in dem Oszillatorkreis 11, 12 Schwin gungen erzeugt werden.
Die Schutzgitter 3 lind 5 werden innerhalb oder ausserhalb der Röhre leitend miteinander verbunden und werden über einen Leiter 23 an eine positive Spannungsquelle von zum Beispiel 50 bis 100- Volt angelegt.
Es hat sich gezeigt, dass wenn beider be schriebener Schaltung die Vorspannung des Steuergitters 4 in Abhängigkeit von der Am plitude der empfangenen Schwingungenmehr negativ wird, die Amplitude der örtlich er zeugten Schwingungen zunimmt. Auch hat es sich gezeigt, dass sich die Frequenz der örtlichen Schwingungen ändert. Bei einer Änderung der Vorspannung .des Gitters 4 von -3 bis -30 Volt wurde beobachtet, dass bei einem Generator, der mittelst des Kondensa- tors 12 auf eine Frequenz von 1000 KHz ab gestimmt war, die Frequenz um 500 Hz a1 nahm.
Die in Fig. 2 dargestellte Schaltung ent spricht vollkommen der in Fig. 1 abgebilde ten Schaltung; aber in diesem Fall liegt die Rückkopplungsspule 1 < 3 auch im Anoden kreis, wodurch nicht nur der Strom der Os- zillatoranode 2, sondern auch der Anoden strom der Röhre durch die Spule fliesst. Es hat sich gezeigt, dass in dieser Schaltung die Amplitude der örtlichen Schwingungen ab nimmt, wenn die Vorspannung des Gitters 4 mehr negativ wird.
Auch hat es sich her ausgestellt, dass bei einer Oszillatorfrequenz von 1000 KHz die Frequenz bei einer Ände rung der Vorspannung des Gitters. 4 von -3 bis -30 Volt um 700 Perioden zunahm.
Um zu erreichen, dass die Amplitude und die Frequenz der örtlich zu erzeugenden Schwingungen bei einer Änderung der Vor spannung des Gitters 4 konstant bleiben, kann die Rückkopplungsspule 13 in dem Kreis der Oszillatoranode 2 angeordnet sein, während nur ein Teil des Anodenstroms der Röhre T durch diese Spule fliesst, wobei die ser Teil derart bemessen ist, dass sich die durch die beiden Ströme herbeigeführten Wirkungen ausgleichen. Eine solche Schal- tung ist in Fig. 3 dargestellt, in der die Anode 6 mit einem zwischen den Enden der Spule 13 liegenden Punkt verbunden ist.
Das gleiche Resultat kann durch Verwen dung von zwei Rückkopplungsspulen er reicht werden, von denen jede mit der Spule 11 gekoppelt ist, wie in der Schaltung nach Fig. 4 veranschaulicht ist, wobei die im Aus gangskreis der Röhre T liegende Spule 28 eine geringere Windungszahl, zum Beispiel einen Drittel der Windungszahl der Spule 13, hat, die in dem mit der Oszillatoranode 2 verbundenen Kreis liegt.
Bei den in Fig. 3 und 4 dargestellten Schaltungen ist der auf die erwünschte Mit telfrequenz abgestimmte Kreis 16, 17 induk tiv mit einem Kreis 24, 25 gekoppelt, der in dem Eingangskreis eines MitteIfrequenzver- stärkers liegt.
Bei Anwendung der Erfin dung in einer Zwischenfrequenzüberlage- rungsempfangsschaltung, bei welcher der Mittelfrequenzverstärker auf eine bestimmte Frequenz eingestellt ist, wird somit vermie den, dass die Differenzfrequenz zwischen den empfangenen Schwingungen und den örtlich erzeugten Schwingungen bei einer Änderung der Gitterverspannung von der Mittelfre- (Iuenz abweicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung mit einer 112ehr- gitterröhre, die zum Modulieren und gleich zeitig zur Erzeugung von hochfrequenten, elektrischen Schwingungen dient, bei der in einen der Gitterkreise ein Oszillatorkreis auf genommen ist und beider .die zur Erzeugung der hochfrequenten Schwingungen dienenden Elektroden der Kathode näher als dasjenige Gitter liegen, an dem eine veränderliche Vor- :spannungzum Regeln der Verstärkung liegt, dadurch gel:ennzeiehnet, dass der Anoden kreis der Mehrgitterröhrc mit dem Oszilla- torkreis gekoppelt ist, wobei die Kopplung derart bemessen ist, dass die Amplitude und die Frequenz der örtlichen Schwingungen von der Regelung der Verstärkung unab hängig ist. ÜNTERAN SPRtrCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Anodenkreis der Mehrgitterröhre eine Spule aufgenommen ist, die induk tiv mit dem Oszillatorkreis. gekoppelt ist. ?.Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode der Mehrgitterröhre mit einem zwischen den Enden der zur Erzeugung der örtlichen Schwingungen dienenden Rückkopplungsspule liegenden Punkt verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US178910XA | 1933-04-27 | 1933-04-27 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH178910A true CH178910A (de) | 1935-08-15 |
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ID=21785118
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|---|---|---|---|
| CH178910D CH178910A (de) | 1933-04-27 | 1934-04-19 | Schaltungsanordnung, bei der eine Mehrgitterröhre zum Modulieren und gleichzeitig zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen dient. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH178910A (de) |
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1934
- 1934-04-19 CH CH178910D patent/CH178910A/de unknown
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