CH178918A - An Warenhüllen oder Behältern anzubringendes Reklameblatt. - Google Patents

An Warenhüllen oder Behältern anzubringendes Reklameblatt.

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CH178918A
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CH
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Inventor
Fankhauser-Schraemli Lina
Original Assignee
Fankhauser Schraemli Lina
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
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Description


  An Warenhüllen oder Behältern anzubringendes     ]Reklameblatt.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein an Warenhüllen oder Behältern anzu  bringendes Reklameblatt, das einen mit einer  Rabattangabe versehenen Streifen besitzt,  der an einem zerreissbaren Teil des Blattes  derart befestigt ist, dass nach Anbringen des  Blattes die Rabattangabe erst durch Zerrei  ssen .dieses Teils sichtbar gemacht werden  kann.  



  Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes veranschaulicht die bei  liegende Zeichnung.  



       Fig.    1 zeigt die hintere Seite des als  Flaschenetikette ausgebildeten Reklame  blattes;       Fig.    2 ist ein Querschnitt durch eine mit  dem Reklameblatt versehene Flasche, und       Fig.    3 zeigt ein als     Schokoladenpackung     ausgebildetes Reklameblatt.  



  In     Fig.    1 ist die     Flaschenetikette    1 vom  linken Längsrand her mit zwei bis etwa zur       Etikettenlängsmitte    reichenden Perforations  linien 2, 3 versehen, zwischen denen auf der  dargestellten     Etikettenrückseite    der Teil 4    eines längs seiner     Quermittellinie    5 falzbaren  Streifens aufgeklebt ist. Die Innenseite die  ses Streifens trägt auf dem Teil 4 die Num  mer 50 und kann auf dem andern, dem Teil  6 den Namen der Firma tragen, die zum  Beispiel den Flascheninhalt produziert.

   Vor  dem Aufkleben der so präparierten Flaschen  etikette wird der Streifen längs der Linie 5  gefalzt, so     dass    der Teil 6 auf .die die Num  mer 50 tragende Seite des Teils 4 zu liegen  kommt und so die Nummer abdeckt. Wie  aus     F'ig.    1 ersichtlich, ist der Streifen so     an-          geordnet"    dass der Falz über den Etiketten  rand hinausragt. Die Etikette mit dem ge  falzten Streifen wird dann in der aus     Fig.    2  ersichtlichen Art auf die gefüllte Flasche 7  geklebt, wobei jedoch zweckmässig ein An  kleben des Teils 6 des Streifens an die  Flasche vermieden wird.  



  Der Käufer der Flasche kann .dann den  Streifen an     .dem    hervorstehenden Falz er  fassen und ihn zusammen mit dem zwischen  den Perforationslinien 2, 3 liegenden Teil der  Etikette abreissen. Die Etikette wird also      zerstört und kann nicht widerrechtlich ein  zweites     142a.1    verwendet werden. Da .der die  Nummer tragende Teil des Streifens an der  Etikette festgeklebt ist, bleibt die Nummer  bis zum Abreissen des Streifens unsichtbar.  Der Streifen mit dem daran haftenden     Eti-          kettenteil    wird dann dem Verkäufer vor  gewiesen, der dann anhand der auf den Teil  4 gedruckten Nummer den letzterer entspre  chenden Rabatt feststellt.  



  Bei der in     Fig.        ss.    dargestellten     Schoko-          ladenpackung    ist mit 8 die äussere Papier  hülle derselben bezeichnet. Diese ist mit zwei       Perforationslinien    9 und 10 versehen, die       einerends    gegen einen Querschlitz 11 zulau  fen.

   In diesen     Querschlitz    wird der wie in       Fig.    1 ausgebildete und wie oben beschrie  bene gefalzte Streifen eingesteckt, so, dass der  Falz aus dem Querschlitz 11 herausragt und  der Teil 4 des Streifens sich an die Innen  seite der Papierhülle, der Teil 6 dagegen  sich an die unter der Papierhülle befindliche,  übliche innere Hülle, die zum Beispiel aus  Metallfolie oder     Pergamin    bestehen kann,  anlegt. Der an den Aussenseiten mit Kleb  stoff versehene, gefalzte Streifen wird dann  mit der     innern    und äussern Hülle der Packung  verklebt. Ein Abreissen des Streifens hat  dann eine Zerstörung der Packung zur Folge.

    Ohne dieses Zerreissen der um die Schokolade  geschlagenen und verschlossenen Hülle ist ein       Si.chtbarm"hen    -der Rabattangabe nicht  möglich.  



  Das Material für den Streifen wird na  türlich zweckmässig so gewählt, dass es  schwerer zerreissbar ist als der zu     zerreissende     Teil des Reklameblattes. Der     Streifen    be  steht also zweckmässig aus zähem Karton  oder auch aus einem Gewebe.     Die    Perfora  tionslinien an dem zu zerreissenden Teil des  Blattes können auch in     Fortfall    kommen.

    Das Befestigen des Streifens kann auch auf  andere Weise als durch Kleben erfolgen, bei  spielsweise mittelst Agraffen, die derart aus  gebildet und     angebraeht    sein können, dass  eine Loslösung des Streifens ohne Beschädi  gung des zerreissbaren Teils des Blattes     nichL          D        1möglich    ist. Bei Anwendung von Klebmit-         teln    wählt man     zweckmässig    solche, .die in  Wasser weder löslich noch     quellbar        sind,    zum  Beispiel Lösungen von     Zellulosederivaten    in  organischen Lösungsmitteln, Kautschuklö  sungen<B>USW.</B>  



  Die die Rabattangabe tragende Seite des  Streifens kann mit einem     Überdruck    verse  hen sein, derart, dass Fälschungen der Ra  battangabe sofort erkennbar sind.  



  Es ist nicht nötig,     dass    der Streifen     stets     in gefalztem     Zustand    am Blatte angebracht  ist. In     gewissen    Fällen kann     auch    ein ein  facher Streifen genügen, wenn dafür gesorgt  wird, dass durch die Art der     Anbringung    des  Streifens und seiner Befestigung die Rabatt  angabe nicht vor dem Abreissen eingesehen  werden kann.  



  Das beschriebene     Reklameblatt    eignet     sich     zur Verwendung in Verbindung mit allen  solchen Warenhüllen, die entweder als solche  zerreissbar sind oder mindestens einen zerreiss  baren Teil aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An Warenhüllen oder Behältern anzu bringendes Reklameblatt, gekennzeichnet durch einen mit einer Rabattangabe versehe- nen Streifen, der an einem zerreissbaren Teil des Blattes derart befestigt ist, dass nach An bringen des Blattes die Rabattangabe erst durch Zerreissen dieses Teils sichtbar ge macht werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Reklameblatt nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Streifen an einem zwischen Perforationslinien lie genden Teilstück des zerreissbaren Teils des Blattes befestigt ist.
    2. Reklaaneblatt nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Streifen in einen Schlitz des zerreissbaren Teils des Blattes eingesteckt und mit diesem Teil fest verbunden ist. 3. Reklameblatt nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, -das eine zerreissbare äussere Hülle bildet, dadurch gekennzeich net, dass der in einen Schlitz der äussern Hülle eingesteckte Streifen gleichzeitig mit einer innern Hülle fest verbunden ist. 4.
    Reklameblatt nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der zerreissbare Teil des Blattes als aufklebbare Etikette ausgebildet ist. 5. Reklameblatt nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass die die Rabatt angabe tragende Seite des Streifens mit einem Überdruck versehen ist, der den Zweck hat, Fälschungen der Rabattan gabe kenntlich zu machen,
CH178918D 1934-11-24 1934-11-24 An Warenhüllen oder Behältern anzubringendes Reklameblatt. CH178918A (de)

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