An Warenhüllen oder Behältern anzubringendes ]Reklameblatt. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein an Warenhüllen oder Behältern anzu bringendes Reklameblatt, das einen mit einer Rabattangabe versehenen Streifen besitzt, der an einem zerreissbaren Teil des Blattes derart befestigt ist, dass nach Anbringen des Blattes die Rabattangabe erst durch Zerrei ssen .dieses Teils sichtbar gemacht werden kann.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes veranschaulicht die bei liegende Zeichnung.
Fig. 1 zeigt die hintere Seite des als Flaschenetikette ausgebildeten Reklame blattes; Fig. 2 ist ein Querschnitt durch eine mit dem Reklameblatt versehene Flasche, und Fig. 3 zeigt ein als Schokoladenpackung ausgebildetes Reklameblatt.
In Fig. 1 ist die Flaschenetikette 1 vom linken Längsrand her mit zwei bis etwa zur Etikettenlängsmitte reichenden Perforations linien 2, 3 versehen, zwischen denen auf der dargestellten Etikettenrückseite der Teil 4 eines längs seiner Quermittellinie 5 falzbaren Streifens aufgeklebt ist. Die Innenseite die ses Streifens trägt auf dem Teil 4 die Num mer 50 und kann auf dem andern, dem Teil 6 den Namen der Firma tragen, die zum Beispiel den Flascheninhalt produziert.
Vor dem Aufkleben der so präparierten Flaschen etikette wird der Streifen längs der Linie 5 gefalzt, so dass der Teil 6 auf .die die Num mer 50 tragende Seite des Teils 4 zu liegen kommt und so die Nummer abdeckt. Wie aus F'ig. 1 ersichtlich, ist der Streifen so an- geordnet" dass der Falz über den Etiketten rand hinausragt. Die Etikette mit dem ge falzten Streifen wird dann in der aus Fig. 2 ersichtlichen Art auf die gefüllte Flasche 7 geklebt, wobei jedoch zweckmässig ein An kleben des Teils 6 des Streifens an die Flasche vermieden wird.
Der Käufer der Flasche kann .dann den Streifen an .dem hervorstehenden Falz er fassen und ihn zusammen mit dem zwischen den Perforationslinien 2, 3 liegenden Teil der Etikette abreissen. Die Etikette wird also zerstört und kann nicht widerrechtlich ein zweites 142a.1 verwendet werden. Da .der die Nummer tragende Teil des Streifens an der Etikette festgeklebt ist, bleibt die Nummer bis zum Abreissen des Streifens unsichtbar. Der Streifen mit dem daran haftenden Eti- kettenteil wird dann dem Verkäufer vor gewiesen, der dann anhand der auf den Teil 4 gedruckten Nummer den letzterer entspre chenden Rabatt feststellt.
Bei der in Fig. ss. dargestellten Schoko- ladenpackung ist mit 8 die äussere Papier hülle derselben bezeichnet. Diese ist mit zwei Perforationslinien 9 und 10 versehen, die einerends gegen einen Querschlitz 11 zulau fen.
In diesen Querschlitz wird der wie in Fig. 1 ausgebildete und wie oben beschrie bene gefalzte Streifen eingesteckt, so, dass der Falz aus dem Querschlitz 11 herausragt und der Teil 4 des Streifens sich an die Innen seite der Papierhülle, der Teil 6 dagegen sich an die unter der Papierhülle befindliche, übliche innere Hülle, die zum Beispiel aus Metallfolie oder Pergamin bestehen kann, anlegt. Der an den Aussenseiten mit Kleb stoff versehene, gefalzte Streifen wird dann mit der innern und äussern Hülle der Packung verklebt. Ein Abreissen des Streifens hat dann eine Zerstörung der Packung zur Folge.
Ohne dieses Zerreissen der um die Schokolade geschlagenen und verschlossenen Hülle ist ein Si.chtbarm"hen -der Rabattangabe nicht möglich.
Das Material für den Streifen wird na türlich zweckmässig so gewählt, dass es schwerer zerreissbar ist als der zu zerreissende Teil des Reklameblattes. Der Streifen be steht also zweckmässig aus zähem Karton oder auch aus einem Gewebe. Die Perfora tionslinien an dem zu zerreissenden Teil des Blattes können auch in Fortfall kommen.
Das Befestigen des Streifens kann auch auf andere Weise als durch Kleben erfolgen, bei spielsweise mittelst Agraffen, die derart aus gebildet und angebraeht sein können, dass eine Loslösung des Streifens ohne Beschädi gung des zerreissbaren Teils des Blattes nichL D 1möglich ist. Bei Anwendung von Klebmit- teln wählt man zweckmässig solche, .die in Wasser weder löslich noch quellbar sind, zum Beispiel Lösungen von Zellulosederivaten in organischen Lösungsmitteln, Kautschuklö sungen<B>USW.</B>
Die die Rabattangabe tragende Seite des Streifens kann mit einem Überdruck verse hen sein, derart, dass Fälschungen der Ra battangabe sofort erkennbar sind.
Es ist nicht nötig, dass der Streifen stets in gefalztem Zustand am Blatte angebracht ist. In gewissen Fällen kann auch ein ein facher Streifen genügen, wenn dafür gesorgt wird, dass durch die Art der Anbringung des Streifens und seiner Befestigung die Rabatt angabe nicht vor dem Abreissen eingesehen werden kann.
Das beschriebene Reklameblatt eignet sich zur Verwendung in Verbindung mit allen solchen Warenhüllen, die entweder als solche zerreissbar sind oder mindestens einen zerreiss baren Teil aufweisen.