CH179040A - Verfahren zur Herstellung von Schnüren aus einer mehrere Schichten aufweisenden Bahn. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schnüren aus einer mehrere Schichten aufweisenden Bahn.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Schnüren aus einer mehrere Schichten aufweisenden Bahn. Es sind bereits Schnüre bekannt, die aus parallel liegenden, gezwirnten Fäden und einem Gummistreifen, der diese umschliesst, bestehen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung einer Schnur, hergestellt aus einer. mehrere Schich ten aus dicht nebeneinanderliegenden, pa rallelen Fäden und einem Bindestoff be stehenden Bahn. Die ebenfalls Gegentand der Erfindung bildende Schnur ist dadurch gekennzeichnet, dass sie viereckigen Quer schnitt besitzt und auf zwei einander gegen überliecenden Seiten nur parallele Fäden, auf den beiden andern Seiten. aber neben Fäden auch die Schichten aus Bindestoff zeigt.
Erfindungsgemäss werden die Schnüre in der Weise hergestellt, dass die Bahn durch Trennen in Längsrichtung der Fäden in Schnüre zerlegt wird.
In der Zeichnung sind in den Fig. 1 und 2 zwei verschiedene Bahnen dargestellt, aus denen Schnüre hergestellt werden können; Fig. 3 zeigt eine Bahn, die auf beiden Seiten der Bindestoffschicht zueinander ver setzt liegende Fäden aufweist, und Fig. 4 einen Querschnitt eines Ausfüh rungsbeispiels einer solchen Schnur.
Eine nach dem Verfahren gemäss der Er findung hergestellte Schnur weist bei der Anwendung zur Herstellung gummigetränk ter Textilstoffe den bekannten Schnüren gegenüber@den wesentlichen Vorteil auf, dass die Bindestoffeinlage, Gummi (Kautschuk) etc., auf zwei Seiten frei in die Oberfläche der Schnur mündet,
so dass die Bindestoff- masse beim Pressen bezw. Vulkanisieren des aus den Schnüren gewobenen Stoffes an den Seitenflächen der Schnur frei .heraustreten und die Zwischenräume zwischen den für die Herstellung des gewobenen Stoffes verwen deten einzelnen Schnüre ausfüllen kann. Zur Herstellung der Schnüre kann auch Cordstoff, das ist eine mit parallelen, dicht aneinanderliegenden Fäden belegte Gummi bahn, Verwendung finden.
Dieser wird, nachdem auch auf der Gummiseite in Längs richtung dicht aneinanderliegend parallele Fäden aufgebracht worden sind, in Längs- richtung der Fäden zum Beispiel durch Rei ssen oder Schneiden in Schnüre zerlegt. Dabei kann die Zerlegung so vorgenommen werden, dass auf der einen Seite .der Bindeschicht zwei und auf der andern Seite drei Fäden liegen. Auf diese Weise bekommt man eine Schnur mit trapezförmigem Querschnitt, bei welcher die zwischenliegende Gummischicht an beiden Schrägseiten ausmündet.
Der Vor teil, den man bei .der Herstellung der Schnur in dieser Weise erzielt, besteht darin, dass die Schnur glatter ist und daher zum Beispiel während des Webens leichter zu handhaben ist. Diese Eigenschaft beruht darauf,,dass die zwischenliegende Gummischicht von der brei teren aus drei Einzelfäden bestehenden Fa denschicht geschützt ist.
Eventuell können auch mehrere Schichten aus Gummi oder dergleichen Verwendung finden, so dass eine Schicht aus dicht anein- anderliegenden, parallelen Fäden und eine Schicht aus Gummi oder dergleichen ab wechselnd aufeinander folgen, wobei doch die: beiden äussern Schichten auf jeden Fall aus Fäden bestehen sollen.
Die Fig. 1 zeigt beispielsweise eine Bahn aus Gummi (Kautschuk) mit beidseitig auf gebrachten, parallelen Fäden, die für die Herstellung von Schnüren bestimmt ist. Diese Bahn besteht aus zwei äussern Schichten 1, 2 aus parallelen, dicht aneinanderliegenden Fäden und einer Mittelschicht 3 aus Gummi.
Zwecks Herstellung von Schnüren aus dieser Bahn wird .diese parallel zu den Fäden zer schnitten, zum Beispiel nach den Geraden A, .B, C und so weiter, wodurch man Schnüre bekommt, die viereckigen Querschnitt be sitzen, deren breite Seite drei dicht anein- anderliegende Fäden zeigt, während auf den schmalen Seiten neben Fäden auch die Binde stoffschichtensichtbar sind. Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch einen Stoff, dessen eine Seite aus parallelen Fäden 1, die andere dagegen aus einer Gummi schicht 3 besteht. Es kann sich dabei um einen sogenannten Cordstoff handeln.
Damit: dieser Stoff verwendet werden kann, muss Yorgängig dem erfindungsgemässen Verfahren auch die andere Seite der Gummischicht 3 mit parallelen Fäden 2 belegt werden, und zwar so, dass die letzteren versetzt zu den Fäden 1 sind (siehe Fig. 3).
Alsdann wird die nun so vorbereitete Bahn nach den Gera den<I>D, E, F</I> und so weiter durch schiefe Schnitte zerschnitten, so dass Schnüre resul tieren, wie Fig. 4 sie zeigt, die auf der einen Seite der Bindestoff schicht zwei Fäden 1 und auf der andern Seite drei Fäden 2 besitzen. Die so erstellte Schnur besitzt, wie die Zeich nung zeigt, ungefähr trapezförmigen Quer schnitt mit möglichst glatter Oberfläche, trotzdem Gummi beim Pressen leicht an den Seitenflächen heraustreten kann.
Für die die Fadenschichten bildenden Fäden werden mit Vorteil mehrfache Zwirne genommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von Schnüren aus einer Bahn, die mehrere aus dicht aneinanderliegenden parallelen Fäden be stehende Schichten aufweist, die je .durch eine Bindestoffschicht voneinander ge trennt sind, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Bahn durch Trennen in Längsrich tung der Fäden in Schnüre zerlegt wird.II. Nach dem Verfahren gemäss dem Patent anspruch I hergestellte Schnur, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnur vier eckigen Querschnitt aufweist und .dass auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten nur parallele Fäden, auf den bei den andern Seiten aber neben Fäden auch die Schichten aus Bindestoff sicht bar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE179040X | 1932-07-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH179040A true CH179040A (de) | 1935-08-31 |
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ID=5706996
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH179040D CH179040A (de) | 1932-07-19 | 1933-07-19 | Verfahren zur Herstellung von Schnüren aus einer mehrere Schichten aufweisenden Bahn. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH179040A (de) |
-
1933
- 1933-07-19 CH CH179040D patent/CH179040A/de unknown
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