CH179040A - Verfahren zur Herstellung von Schnüren aus einer mehrere Schichten aufweisenden Bahn. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schnüren aus einer mehrere Schichten aufweisenden Bahn.

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CH179040A
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Frederik Hansen Caspar
Meier Erling
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Frederik Hansen Caspar
Meier Erling
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  Verfahren zur Herstellung von Schnüren aus einer mehrere Schichten  aufweisenden Bahn.    Es sind bereits Schnüre bekannt, die aus  parallel liegenden, gezwirnten Fäden und  einem Gummistreifen, der diese umschliesst,  bestehen.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun ein Verfahren zur Herstellung einer  Schnur, hergestellt aus einer. mehrere Schich  ten aus dicht     nebeneinanderliegenden,    pa  rallelen Fäden und einem Bindestoff be  stehenden Bahn. Die ebenfalls Gegentand  der Erfindung bildende Schnur ist dadurch  gekennzeichnet, dass sie viereckigen Quer  schnitt besitzt und auf zwei einander gegen  überliecenden Seiten nur parallele Fäden,  auf den beiden andern Seiten. aber neben  Fäden auch die Schichten aus Bindestoff  zeigt.  



  Erfindungsgemäss werden die Schnüre in  der Weise hergestellt, dass die Bahn durch  Trennen in Längsrichtung der Fäden in  Schnüre zerlegt wird.  



  In der Zeichnung sind in den         Fig.    1     und    2 zwei verschiedene Bahnen  dargestellt, aus denen Schnüre hergestellt  werden können;       Fig.    3 zeigt eine Bahn, die auf beiden  Seiten der     Bindestoffschicht    zueinander ver  setzt liegende Fäden aufweist, und       Fig.    4 einen Querschnitt eines Ausfüh  rungsbeispiels einer solchen     Schnur.     



  Eine nach dem Verfahren gemäss der Er  findung hergestellte Schnur weist bei der  Anwendung zur Herstellung gummigetränk  ter Textilstoffe den bekannten Schnüren       gegenüber@den    wesentlichen Vorteil auf, dass  die     Bindestoffeinlage,    Gummi (Kautschuk)       etc.,    auf zwei Seiten frei in die Oberfläche  der Schnur     mündet,

      so dass die     Bindestoff-          masse    beim Pressen     bezw.    Vulkanisieren des  aus den Schnüren gewobenen Stoffes an den       Seitenflächen    der Schnur     frei    .heraustreten  und die Zwischenräume zwischen den für die  Herstellung des gewobenen Stoffes verwen  deten einzelnen Schnüre ausfüllen kann.      Zur Herstellung der Schnüre kann auch  Cordstoff, das ist eine mit parallelen, dicht       aneinanderliegenden    Fäden belegte Gummi  bahn, Verwendung finden.

   Dieser     wird,     nachdem auch auf der     Gummiseite    in Längs  richtung dicht     aneinanderliegend    parallele  Fäden aufgebracht worden sind, in     Längs-          richtung    der Fäden zum Beispiel durch Rei  ssen oder Schneiden in Schnüre zerlegt. Dabei  kann die Zerlegung so vorgenommen werden,  dass auf der einen Seite .der Bindeschicht  zwei und auf der andern Seite drei Fäden  liegen. Auf diese Weise     bekommt    man eine  Schnur mit     trapezförmigem    Querschnitt, bei  welcher die zwischenliegende     Gummischicht     an beiden Schrägseiten ausmündet.

   Der Vor  teil, den man bei .der Herstellung der Schnur  in dieser Weise erzielt, besteht darin, dass die  Schnur glatter ist und daher zum Beispiel  während des Webens     leichter    zu handhaben  ist. Diese Eigenschaft beruht     darauf,,dass    die  zwischenliegende Gummischicht von der brei  teren aus drei Einzelfäden bestehenden Fa  denschicht geschützt ist.  



  Eventuell können auch mehrere Schichten  aus Gummi oder dergleichen Verwendung  finden, so dass eine Schicht aus dicht     anein-          anderliegenden,    parallelen Fäden und eine  Schicht aus Gummi oder dergleichen ab  wechselnd aufeinander folgen, wobei doch  die: beiden äussern Schichten auf jeden Fall  aus Fäden bestehen sollen.  



  Die     Fig.    1 zeigt beispielsweise eine Bahn  aus     Gummi        (Kautschuk)    mit beidseitig auf  gebrachten, parallelen Fäden, die für die  Herstellung von Schnüren     bestimmt    ist. Diese  Bahn besteht aus zwei äussern Schichten 1, 2  aus parallelen, dicht     aneinanderliegenden     Fäden und     einer        Mittelschicht    3 aus Gummi.

    Zwecks Herstellung von Schnüren aus dieser  Bahn wird .diese parallel zu den Fäden zer  schnitten, zum Beispiel nach den Geraden  A,     .B,    C und so weiter, wodurch man Schnüre  bekommt, die viereckigen Querschnitt be  sitzen, deren breite Seite drei dicht     anein-          anderliegende    Fäden zeigt, während auf den  schmalen Seiten neben Fäden auch die Binde  stoffschichtensichtbar sind.         Fig.    2 zeigt einen     Schnitt    durch einen  Stoff, dessen eine Seite aus parallelen Fäden  1, die andere dagegen aus einer Gummi  schicht 3 besteht. Es kann sich dabei um  einen sogenannten Cordstoff handeln.

   Damit:  dieser Stoff verwendet werden kann, muss       Yorgängig    dem     erfindungsgemässen    Verfahren  auch die andere Seite der     Gummischicht    3  mit parallelen Fäden 2 belegt werden, und  zwar so, dass die letzteren versetzt zu den  Fäden 1 sind (siehe     Fig.    3).

   Alsdann     wird     die nun so vorbereitete Bahn nach den Gera  den<I>D, E, F</I> und so weiter     durch    schiefe  Schnitte     zerschnitten,    so dass     Schnüre    resul  tieren, wie     Fig.    4 sie zeigt, die auf der einen  Seite der Bindestoff     schicht    zwei Fäden 1 und  auf der andern     Seite    drei Fäden 2 besitzen.  Die so erstellte Schnur besitzt,     wie    die Zeich  nung zeigt, ungefähr     trapezförmigen    Quer  schnitt mit möglichst glatter Oberfläche,  trotzdem Gummi beim Pressen leicht an den  Seitenflächen heraustreten kann.  



  Für die die Fadenschichten bildenden  Fäden werden mit Vorteil mehrfache Zwirne  genommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von Schnüren aus einer Bahn, die mehrere aus dicht aneinanderliegenden parallelen Fäden be stehende Schichten aufweist, die je .durch eine Bindestoffschicht voneinander ge trennt sind, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Bahn durch Trennen in Längsrich tung der Fäden in Schnüre zerlegt wird.
    II. Nach dem Verfahren gemäss dem Patent anspruch I hergestellte Schnur, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnur vier eckigen Querschnitt aufweist und .dass auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten nur parallele Fäden, auf den bei den andern Seiten aber neben Fäden auch die Schichten aus Bindestoff sicht bar sind.
CH179040D 1932-07-19 1933-07-19 Verfahren zur Herstellung von Schnüren aus einer mehrere Schichten aufweisenden Bahn. CH179040A (de)

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CH179040D CH179040A (de) 1932-07-19 1933-07-19 Verfahren zur Herstellung von Schnüren aus einer mehrere Schichten aufweisenden Bahn.

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