CH179057A - Rahmenschuh, insbesondere für Sportzwecke, und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Rahmenschuh, insbesondere für Sportzwecke, und Verfahren zur Herstellung desselben.

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CH179057A
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CH
Switzerland
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Inventor
Schuhfabrik Kreuzlingen A G
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Schuhfabrik Kreuzlingen A G
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00—Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/12—Special watertight footwear

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Rahmenschah,        insbesondere    für     Sportzwecke,    Verfahren  zur Herstellung desselben.    Der den Erfindungsgegenstand bildende,  insbesondere für Sportzwecke bestimmte  Rahmenschuh besitzt einen Dichtungsstrei  fen, welcher die den Rahmen an seinem In  nenrand mit dem Schaft verbindende Naht,  den untern Schaftrand und die Nählippe der  Brandsohle, sowie die Naht auf der Innen  seite überdeckt.  



  Es ist auf diese Weise ein wasserdichter       Nahtabschluss    erreicht, was hauptsächlich  für Bergschuhe, Skischuhe usw. von grossem  Vorteil ist. Als Dichtungsstreifen eignet  sich besonders ein Leinenband, welches  zwecks     Festklebens    mit     Guttapercha    bestri  chen ist: jedoch kann eventuell auch ein  Streifen aus Öltuch oder feingewobenem,  mit Terpentin und Stearin imprägniertem  Gewebe oder aus anderem wasserdichten  Material verwendet werden.  



  Die     Zeichnung    dient zur Erklärung eines       Ausführungsbeispiels    dieses Rahmenschuhes,  sowie eines Herstellungsverfahrens, welches  ebenfalls Gegenstand der     Erfindung    ist.         Fig.    1 ist eine Schnittdarstellung quer  durch den Schuh im     I3erstellungszustand,     zum Teil vor und zum Teil nach dem Um  legen des Dichtungsstreifens, und       Fig.    2 zeigt in kleinerem Massstab     eine     Unteransicht desselben mit teilweisem       Schnitt.     



  Für den nur teilweise dargestellten schwe  ren Schuh ist eine Brandsohle 1 verwendet,  wie solche ihrer     Beschaffenheit    nach für ge  wöhnliche Rahmenschuhe üblich sind.     Mit     der Nählippe 2 der Brandsohle 1 ist durch  eine Naht 3 ausser dem Rahmen 4 und dem  Schaft 5 auch der Dichtungsstreifen 6 ver  bunden, welcher dünner ist als der Rahmen  4 und die drei Lagen a, b und c des Schaf  tes 5. Der Zustand des Schuhes nach Aus  führung dieser in einem Arbeitsgang voll  zogenen Näharbeit ist ohne weiteres aus der  rechtsseitigen     Schnitthälfte    der     Fig.    1 er  sichtlich.  



  In der Folge wird der dünne Dichtungs  streifen 6, welcher vorteilhaft aus einem           Leinenband    besteht und somit sehr schmieg  sam ist,     um        seinen    durch die Naht 3 fest  gehaltenen Innenrand umgelegt und, wie  sich aus der linksseitigen Schnitthälfte der       Fig.    1 ergibt, über den untern Rand des  Schaftes 5, sowie über die Nählippe unter       Überdeckung    der Naht auf der Innenseite  bei 8 auf die durch den     Lippenriss    gebildete  Fläche der Unterseite der Brandsohle 1 ge  zogen     und    an dieser festgeklebt.

   Zu letz  terem Zwecke ist der Dichtungsstreifen  6 mit     Guttapercha    bestrichen, und zwar auf  seiner ganzen Klebseite, so dass er ausser an  der Brandsohle und deren Nählippe 2 auch  am Schaft 5 und am Rahmen 4 festklebt,  was einen entsprechend sicheren wasserdich  ten Abschluss der Verbindungsnaht 3 ergibt.  In     Fig.    2 ist der Dichtungsstreifen 6 an  einer Stelle angehoben veranschaulicht.  



  Gemäss der linksseitigen Schnitthälfte  der     Fig.    1, sowie nach     Fig.    2 ist der fest  geklebte     Dichtungsstreifen    6 an seinem auf  der Unterseite der Brandsohle 1 befindlichen  Teil von der durch Kork gebildeten Ausball-    masse 7 überdeckt. Dadurch ist der Dich  tungsstreifen 6 gut eingebettet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRirCHE . I. Rahmenschuh, insbesondere für Sport zwecke, gekennzeichnet durch einen Dichtungsstreifen, welcher die den Rah men an seinem Innenrand mit dem Schaft verbindende Naht, den untern Schaftrand und die Nählippe der Brand- söhle, sowie die Naht auf der Innen seite, zwecks wasserdichten Nahtab schlusses, überdeckt.
    II. Verfahren zur Herstellung des Rahmen schuhes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit dem Rahmen und dem Schaft der Dichtungs streifen an der Nählippe der Brandsohle festgenäht wird, worauf der Dichtungs streifen um die Verbindungsnaht um gelegt und über den untern Rand des Schaftes, sowie über die Nählippe der Brandsohle gezogen und an dieser fest geklebt wird.
CH179057D 1934-11-01 1934-11-01 Rahmenschuh, insbesondere für Sportzwecke, und Verfahren zur Herstellung desselben. CH179057A (de)

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