CH179112A - Photographische Kamera mit Federwerk für den Filmtransport. - Google Patents
Photographische Kamera mit Federwerk für den Filmtransport.Info
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Description
Photographische Kamera mit Federwerk für den Filmtransport. Die Erfindung betrifft eine photogra phische Kamera, bei welcher der Filmtrans port durch ein Federwerk selbsttätig be wirkt wird. Diese Kamera besitzt erfin dungsgemäss eine mit gezahüten, in die Per foration des Filmstreifens eingreifenden Seheiben versehene und durch das Federwerk angetriebene Filmtransportrolle,
welche ausser dem Vorschieben des Films über zwischen geschaltete Triebelemente die Spannung des Verschlusses und eines die Schliessbewegung der Verschlussseheibe verzögerndes Hemm werkes und den Antrieb eines Zählwerkes für die erfolgten Bildbelichtungen bewirkt, -elche Tätigkeiten durch Niederdrücken und Aufwärtsbewogen eines unter Federkraft stehenden Auslöseschiebers eingeleitet wer den.
Durch den selbsttätigen Filmtransport ist die Möglichkeit gegeben, den Apparat bei allen Aufnahmen vor den Augen zu halten; ohne nach jeder Aufnahme den Film mit der Hand -weiterdrehen zu müssen. Die Zeichnung stellt ein Ausführungs beispiel der Kamera dar.
Es zeigt Fig. 1 die Kamera in senkrechtem Mittel schnitt nach Linie A-B der Fig. 2, Fig. 2 die Kamera in horizontalem Schnitt nach Linie C-D der Fig. 1, Fig. ä einen Schnitt nach Linie E-F der Fig. 1, Fig. 4 eine Sperrvorrichtung für das Federwerk, Fig. 5 die Kamera geschnitten nach Linie C-D der Fig. 1,
mit Hemmwerk zur Ver zögerung der Belichtungszeit, Fig. 6 das' Hemmwerk in grösserem Mass- stabe.
Die Filmtransportrolle zeigt nicht die übliche Ausbildung als Hohlzylinder, sondern sie besteht aus einer Welle 2a mit zwei mit Transportzähnen versehenen Stirnscheiben ?. Letztere sind an zwei gegenüberliegenden Seiten abgeflacht, um dem Filmband wäh rend der Belichtung eine gute Aufläge zu geben (vergleiche Fig. 1 und 5). An einer der Scheiben sitzt ein Anschlagstift 3, der hinter eine Anschlagleiste 4 greift, die an einem Zahnrad 6 fest angebracht ist. Dieses Zahnrad 6 sitzt drehbar auf einem Bolzen 6a, der auf einem Schieber 68 befestigt ist, der einen durch die Kamerawandung grei fenden Auslöseknopf 14 hat.
Der Schieber 68 führt sich zwischen Führungsplatten 90 und 91, die an der Wandung des den Me chanismus aufnehmenden Gehäuses 92 be festigt sind. Hierbei greift der das Zahnrad 6 tragende Bolzen 6a durch einen Schlitz in der Führungsplatte 90. Das dem Auslöse knopf 14 gegenüberliegende Ende des Schie bers 68 ist mittelst einer Zugfeder 93 mit einem Punkte an der festen Führungsplatte 91 verbunden, so dass unter dem Einfluss die ser Feder der Schieber ständig gegen die Kamerawandung vorgedruckt gehalten wird. Infolgedessen kehrt der Schieber nach Los lassen des niedergedrückten Auslöseknopfes 14 selbsttätig in seine ursprüngliche Lage zurück (Fig. 3).
Die Zähne des Zahnrades 6 greifen in einen Trieb 8, -auf dessen Achse die Verschlussscheibe 10 sitzt. Auf der Achse 2a der Transportrolle ist ein Zahnrad 60 be festigt. In dieses Zahnrad greift die Verzah nung eines Federhauses 61 ein, welches mit einer aus dem Zwischenrad 62, Ankerrad 63 und Anker 64 bestehenden Ablaufhemmung in Eingriff steht.
Die im Federhaus befindliche Feder wird in irgendeiner üblichen Art mit Hilfe eines Aufzugsschlüssels oder Aufzugknopfes auf gezogen.
Wenn die Feder gespannt ist, so wird die Transportrolle durch den Eingriff des Federhauses in das Zahnrad 60 gedreht und der Sperrstift 3 fasst hinter die Anschlagleiste 4 (Fig. 5), wodurch das Zahnrad 6 gedreht wird und mit ihm über den Trieb 8 die Verschlussscheibe 10. Eine in der Verschluss- scheibe befindliche Offnung wird hierbei am Objektiv vorbeigeführt und eine mit der Ver- schlussscheibe in Verbindung stehende Feder 11 gespannt.
Ein Deckflügel 94 (Füg. 2 und 4) ver hindert aber, dass hierbei schon eine Belieh- tung stattfindet. Der Deckflügel ist als zwei armiger, um den Punkt 95 drehbarer Hebel ausgebildet, wobei der eine längere Hebelarm die Deckplatte trägt, während der kürzere Hebelarm mit einem Stift 96 in einen Schlitz des Schiebers 68 greift. Auf diese Weise wird erreicht, dass durch Herunterdrücken des Auslöseknopfes 14 bezw. des Schiebers 68 der Deckflügel 94 ausgeschwenkt und so lange in der ausgeschwenkten Stellung ge halten wird, als der Auslöseknopf herunter gedrückt ist.
Das Zahnrad 6 kann durch Drücken auf den Auslöseknopf 14, der auf den Sohieber 68 wirkt, so verschoben wer den, dass die Anschlagleiste 4 aus dem Be reich des Sperrstiftes 3 kommt und das Zahn rad 6 unter der Wirkung der auf die Ver- schlussscheibe wirkenden Feder 11 sich zu rückdreht (Fig. 4). Beim Drücken des Aus löseknopfes 14 wird gleichzeitig der erwähnte Deckflügel ausgeschwenkt und beim Zurück schnellen der Verschlussscheibe 10 erfolgt die Belichtung.
Da bei diesem Vorgange der Anschlagstift $ an der Transportrolle 2 kei nen Widerstand mehr an der Anschlagleiste 4 findet, so würde das Federwerk und damit die Transportrolle ungehemmt ablaufen. Eine einfache Vorrichtung verhindert aber diesen Ablauf und bewirkt,
dass beim Niederdrük- ken des Auslöseknopfes 14 das Federwerk stillsteht und nur die Belichtung erfolgt und beim Wiederhochgehen des unter Federwir- hung stehenden Auslöseknopfes 14 der Film nur um eine Bildlänge weiter transportiert wird. Ein Hebel 66 ist schwenkbar um einen Drehpunkt 67 angeordnet.
Mit einem Arm greift dieser Hebel in eine Aussparung des von dem Auslöseknopf 14 betätigten Schie bers 68, mittelst welchem, wie oben beschrie ben, die Leiste 4 aus dem Bereich des Sperr- sLiftes 3 gedrückt wird. Wird nun zum Zwecke der Belichtung der Auslöseknopf nie dergedrückt, so legt sich das andere Ende des Hebels 66 hemmend in den Weg einer am Anker 64 befestigten Nase oder eines son stigen Teils der Ablaufhemmung, wodurch eine Bewegung des Federwerkes verhindert wird (Fig. 4).
Beim Wiederloslassen des Auslöseknopfes, also nach erfolgter Belich tung wird die Ablaufhemmung wieder frei gegeben und nunmehr kann der an der Trans portrolle sitzende Stift 3 die beim Loslassen des Auslöseknopfes wieder hochgedrückte Anschlagleiste 4 erfassen und bis zu einem Anschlag 6b vordrücken (Fig. 2). Die Be- t' der Filmtransportrolle entspricht hierbei einer Bildlänge. Der Verschluss wird dabei wieder gespannt.
Der ganze Vorgangs zyklus kann sich wiederholen: 2\Tiederdrücken des Auslösers. dabei Sperrung der Ablauf bemmung und Auslösen des Verschlusses bei der tiefsten Stellung des Auslösers. Beim Loslassen des Knopfes des Auslösers 14: Freigabe der Ablaufhemmung, dadurch Ab laufen des Federwerkes mit Filmtransport rolle und Verschlussspannen.
Die Zusammenarbeit zwischen der Trans portrolle 2, dem Sperrstift 3 und der An schlagleiste 4 zum Zwecke des Filmtrans portes wird nun gleichzeitig auch zur Be tätigung der Teile ausgenutzt. die bei Zeit belichtungen die Schliessbewegung der Ver- sehlussscheibe verzögern. In Fig. 5 und 6 sind diese Teile dargestellt. Dieses Hemm werk wird auch durch das den Filmtransport bewirkende Federwerk mittelst des Zahn rades 6 gespannt.
An der Unterseite des Zahnrades 6 ist ein Stift 78 befestigt, welcher sich bei dem Filmtransport gegen die Stirnfläche eines um 79' auf dem Zahnsegment 83 drehbar be festigten Hebels 79 legt.
Das Zahnsegment 83 ist um eine Achse 84, die in der Wand des Gehäuses 92 für den Mechanismus befestigt ist, drehbar an geordnet. Der Hebel 79 wird nun von dem Stift 78 beim Drehen des Zahnrades 6 mit seiner gerundeten Aussenkante oder Rücken in einer entsprechenden Ausnehmung eines um einen Festpunkt 80b am Gehäuse dreh baren Schleifhebels 80 zum Anliegen ge bracht. Dieser Schleifhebel ruht mit seiner Nase 80a auf einer Nockenscheibe 81 auf einer Welle 12, welche zur Aussenseite der Kamera führt und mit welcher die Feder 11, welche auf die Verschlussscheibe wirkt, ge spannt wird.
Wenn der Stift 78 nun infolge Drehung des Zahnrades 6 auf die Schrägfläche des Hebels 79, der in dem Schleifhebel liegend nicht mehr ausweichen kann, weiter drückt, so wird das Zahnsegment 83 gezwungen, sich weiterzudrehen um den Punkt 84 in der Pfeilrichtung I. Das Zahnsegment 83 greift in einen Trieb 87a, der auf einer ebenfalls um 84 schwenkbaren Brücke 87 angebracht ist. Diese Brücke trägt ausserdem das Anker rad 85. Bei dieser Bewegung des Zahnseg mentes 83 wird das Zahnrad 85 auf der Brücke 87 aus dem Bereiche des Ankers 86 gebracht, so dass letzterer bei der Bewegung des Zahnsegmentes 83 nicht mitbewegt wird.
Es wird also beim Schwenken des Zahn segmentes 83 in Pfeilrichtung I die Brücke 87 mit dem Ankerrad 85 gleichzeitig in der selben Richtung bis zu einem Anschlag aus dem Bereich des Ankereingriffes gebracht. Erfolgt nun der Auslösevorgang, bei welchem die Anschlagleiste 4 von ,dem Stift der Film transportrolle abgleitet, so wird zunächst das Zahnsegment 83 unter der Wirkung der Feder 88 zurückbewegt entgegen der Pfeil richtung I. Hierbei wird die schwingende Brücke 87 mit dem Ankerrad 85 über den Trieb 87a, der in das Zahnsegment 83 ein greift. ebenfalls ausgeschwenkt und so das Ankerrad 85 wieder in den Bereich des Ankers 86 gebracht.
Nunmehr wird beim Auslösen auch gleichzeitig unter der Wir hung der Feder 11 die Verschlussscheibe mit dem daran befestigten Stift 73 ohne jede Hemmung zurückspringen. Hierbei trifft der Stift 73 sofort auf den Kreisbogen 89 des Zahnsegmentes 83 auf. während das lang same, durch das Abschnurren des Ankers ver langsamte Zurückdrehen des Zahnsegmentes 83 beginnt. Wenn der Stift 73 auf dem Kreisbogen 89 aufliegt, ist das Objektiv ge öffnet. Erst dann, wenn das Zahnsegment 83 so weit zurückgeglitten ist, dass der Stift 73 von dem Kreisbogen 89 abfallen kann, schliesst sich das Objektiv. Das Spannen die ser Hemmvorrichtung jedesmal nach Ablauf erfolgt also gleichzeitig mit dem Filmtrans port.
Bei einer Kamera, die, wie beschrieben, ihre Funktionen durch eine aufgespeicherte Federkraft erfüllt, darf kein grosser Kraft verlust entstehen. Ein solcher Verlust an Kraft würde aber dann eintreten, wenn man eine der bisher üblichen Vorrichtungen zum Ausgleich des wachsenden Spulenumfanges der Aufwickelspule anwenden würde.
Bei diesen Vorrichtungen wurden zum Beispiel die Aufwickelspulen gleitend oder federnd auf einen Mitnehmerkern gesetzt und, wenn die Spule einen solchen Umfang angenom men hatte, dass damit mehr Film aufge wickelt als vom Transport nachgeschoben würde, so musste die Aufwickelspule auf ihrem Kern zwangsläufig gleitend nachgeben. Der dazu notwendige Kraftaufwand spielt bei der Betätigung einer Kamera mit der Hand keine Rolle; bei der begrenzten Feder kraft der vorliegenden Kamera könnte ein grosser Kraftverlust zu Transportstörungen führen.
Darum ist bei der gezeichneten Kamera eine starre Verbindung zwischen Transport rolle und Aufwickelspule 49 vorgesehen, und zwar ein Zahnradgetriebe 50, 51, 52 (Fig. 2). Die Übersetzung dieses Getriebes ist so ge wählt, dass im Anfang weniger Film auf gewickelt wird, als die Transportrolle ab zieht, so dass auf dem Spulenkern 49 der Film in nicht fest aufeinanderliegenden Wicklungen vorhanden ist. Nach einer ge wissen Anzahl von Aufnahmen ändert sich dieses Verhältnis jedoch, da der Umfang der Aufwickelspule inzwischen langsam grösser geworden ist. Daher wird jetzt mehr Film aufgewickelt, als von der Transportrolle nachgeschoben wird.
Dieses kann sich aber nicht mehr nachteilig auswirken, da der an fangs zuviel nachgeschobene und in losen Windungen auf dem iSpulenkern vorhandene Filmteil nun allmählich fester zusammenge rollt wird. In der Praxis zeigt es sich, dass man auf diese Art eine grosse Anzahl von Aufnahmen machen kann, ohne da.ss ein ela stischer Ausgleich notwendig ist, der die ver- fügbare Federkraft schwächen und den auto- matischen. Transport stören würde.
Durch geeignete Wahl der Übersetzung und des Verhältnisses zwischen Transport rolle und Umfang der Filmspule ist es mög lich, die Grenze der Verwendungsmöglichkeit der starren Verbindung soweit zu legen, dass die Einrichtung für die bei Kleinbildkameras erwünschte grosse Anzahl von Aufnahmen verwendbar ist.
Diese feste und für den automatischen Transport wertvolle ,starre Verbindung zwi schen Transportrolle und Filmaufwickel- spule lässt sich nun gerade, weil sie starr ist, auf überaus einfache Art und Weise auch zur Zählung der Aufnahmen ausnutzen. Wählt man zum Beispiel an der Transport rolle ein Zahnrad 50 von 24 Zähnen und am Mitnehmer für die Filmspule ein Zahnrad 52 von 25 Zähnen, so wird bei jeder Um drehung der Filmtransportrolle, die zum Bei spiel eine Bildlänge ausmachen würde, die Stellung des Filmspulen-Mitnehmers sich um einen Zahn verändern.
Eine am Filmmitneh- mer angebrachte Zählscheibe 1 oder eine an dieser angebrachte Markierung wird daher nach jedem Bildwechsel um @.@4 des Teil kreises weitergerückt sein. Wird unter der Zählscheibe eine entsprechende Skala 54 an gebracht, so kann man an dieser die Zahl der Belichtungen ablesen. Da die Zahnradüber tragung in der beschriebenen starren Verbin dung schon vorhanden ist, so ist für das ge samte Zählwerk nur eine einzige Skala ohne irgendwelche andere Teile nötig.
Die ge samte Anordnung bedeutet eine beträchtliche Vereinfa-ehung des Gesamtmechanismus, da besondere Einrichtungen für das Zählwerk und Teile zum .Ausgleich des wachsenden Umfanges der Filmspule überflüssig sind.
Zusammengefasst: Es wird hei der ge schilderten Einrichtung, nachdem mau die Feder aufgezogen hat, beim Druck auf den Auslöser zunächst der Verschluss ausgelöst, also belichtet - und dann erfolgen beim Los lassen des Auslösers folgende Vorgänge selbsttätig und gleichzeitig: Transport des Films, Abmessung der Bildlänge, Aufwick- lang des Films, Zählung der Aufnahme, Spannen des Verschlusses und Spannen des Zeit- und Hemmwerkes.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Photographische Kamera mit durch ein Federwerk selbsttätig bewirktem Filmtrans port, gekennzeichnet durch eine mit gezahn- ten, in die Perforation des Filmstreifens ein- (,-reifenden Scheiben versehene und durch das Federwerk angetriebene Filmtranspürtrolle, welche ausser dem Vorschieben des Films über zwischengeschaltete Triebelemente die Span nung des Verschlusses und eines die Schliess hewegung der Verschlussscheibe verzögernden Hemmwerkes und den Antrieb eines Zähl werkes für die erfolgten Bildbelichtungen be wirkt,welche Tätigkeiten durch Niederdrük- ken und selbsttätiges Aufwärtsbewegen eines unter Federkraft stehenden Auslöseschiebers über einen das Getriebe beeinflussenden An- aehlagatift einer Zahnscheibe der Filmtrans portrolle eingeleitet werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1..Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit gezahnten, in die Perforation des Filmstreifens eingrei fenden Scheiben (2) versehene Filmtrans portrolle ein Zahnrad (60) trägt, mit wel chem sie in den äussern Zahnkranz eines Federhauses (61) eingreift, wobei der An schlagstift (3) einer dieser Zahnscheiben die Getriebeteile zum Spannen des Ver schlusses und des Hemmwerkes betätigt._'. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass durch Niederdrücken eines aus dem Kameragehäuse heraus ragenden Griffknopfes (14) am Auslöse schieber (68) über einen zweiarmigen Sperrhebel die Ablaufhemmung des Feder werkes des Federhauses, welches mit einem auf der Welle der Filmtransportrolle be festigten Zahnrade (60) kämmt, während der Belichtungszeit stille gesetzt wird, so dass erst beim selbsttätigen Zurückgehen des Auslösesehiebers (68) @dureh Federwirkung die Transportrolle sich weiterdreht,bis der an der Zahnscheibe der Transportrolle be findliche Anschlagstift (3) mit einer in Abhängigkeit von dem Auslöseschieber stehenden Anschlagleiste (4) zusammen trifft, wodurch der Film um eine Bild länge weiterbewegt wird. 3. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass der an einer Zahn scheibe (2) der Filmtransportrolle vorge sehene Anschlagstift (3) bei nicht herun tergedrücktem Auslöseschieber sich hinter eine Anschlagleiste (4) auf einem unter der Welle der Filmtransportrolle durch den Auslöseschieber verschiebbaren Zahn rad (6) legt, welches in ein Zahnrad (8)auf der Achse der Verschlussscheibe ein greift, wobei .das Zahnrad (6) beim Los lassen des Auslöseschiebers sich unter der Wirkung der auf die Verschlussscheibe wirkenden Feder (11) zurückdrehen kann. 4. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Auslöseschieber (68) mit einer Aussparung am einen Arm eines zweiarmigen, um einen festen Drehpunkt (67) schwenkbaren Hebel angreift, wäh rend der andere Arm (66) mit seinem winkelig abgebogenen Ende bei niederge drücktem Auslöser vor eine Nase eines Ankers (64) tritt und so die Bewegung des Federwerkes hemmt. 5.Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass durch den an der ge- zahnten Seheibe der Filmtransportrolle vorgesehenen Anschlagstift (3) über ein Zahnrad (6) mit Anschlagleiste (4) das Hemmwerk zur Veränderung der Belich tungszeit geschaltet wird, welches Hemm werk ein um einen Drehpunkt (84) .schwenkbares Zahnsegment (83) besitzt, das mit einem Zahnrädchen (87a) eines auf einer um denselben Drehpunkt (84) schwenkbaren Brücke (87) angeordneten Ankerrades (85) kämmt, wobei das Zahn rad (6) mit einem Anschlagstift (78) gegen einen drehbaren Hebelarm (79) an dem Zahnsegment (83) stösst,-der mit sei ner abgerundeten Aussenkante in einer ent sprechenden Ausnehmung eines Schleif- hebels (80) ruht, welcher mit einer Nase (80a) auf einer Nockenscheibe (81) aufruht, die zum Spannen einer die Verschluss- scheibe (10) beeinflussenden Feder (11) dient und auf einer Welle (12) sitzt, wo bei das Zahnsegment (83) mit einer bogen förmigen Aussenkante (89) gegen einen Anschlagstift (73) auf einer auf der Dreh welle (9) der Versühlussscheibe (10) be festigten Scheibe (76) sieh legt. 6.Kamera nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die schwingende Brücke (87) ein Anker rad (85) trägt und beim Spannen des Hemmwerkes so verschwenkt wird, dass das Ankerrad ausser Eingriff mit dem Anker (86) kommt und bei Ablauf des Uemmwerkes Anker und Ankerrad wie der in Eingriff bringt. 7.Kamera nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmtransportrolle mittelst eines Zahn rades (50) mit einem ein oder mehrere Zähne mehr aufweisenden Zahnrad (52) der Filmspule (49) zusammenwirkt, so dass bei ,jeder Umdrehung der Filmtransport rolle, die eine Bildlänge ausmacht, die Stellung des Zahnrades (52) der Filmspule (49) um die der unterschiedlichen Zähne zahl entsprechende Teilkreisgrösse sich ver ändert, wodurch eine am Aufwickelknopf (1) vorgesehene Markierung nach jedem Bildwechsel um .die Grösse dieses erwähn ten Teilkreises vorrückt,wobei unter .der 14Iarl#ierung an dem Aufwiekelknopf auf der Aussenseite des Kameragehäuses eine Skala (54) zwecks Vervollständigung der Zählvorrichtung angeordnet ist. B. Kamera nach Patentanspruch und Unter ansprücben 2 und 7,dadurch gekennzeich net, -dass die Filmtr ansportrolle mit der Aufwiekelspule durch eine Zahnradüber setzung (50, 51, 52) verbunden ist, wobei das Übersetzungsverhältnis so gewählt ist, dass die Drehung der Spule nicht ausreicht,um den von der Transportrolle beigescho- benen Film aufzurollen.
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