CH179112A - Photographische Kamera mit Federwerk für den Filmtransport. - Google Patents

Photographische Kamera mit Federwerk für den Filmtransport.

Info

Publication number
CH179112A
CH179112A CH179112DA CH179112A CH 179112 A CH179112 A CH 179112A CH 179112D A CH179112D A CH 179112DA CH 179112 A CH179112 A CH 179112A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
film
transport roller
gear
toothed
wheel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Co Otto Berning
Original Assignee
Berning & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Berning & Co filed Critical Berning & Co
Publication of CH179112A publication Critical patent/CH179112A/de

Links

Landscapes

  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description


  Photographische Kamera mit Federwerk für den     Filmtransport.       Die Erfindung betrifft eine photogra  phische Kamera, bei welcher der Filmtrans  port durch ein Federwerk selbsttätig be  wirkt wird. Diese Kamera besitzt erfin  dungsgemäss eine mit     gezahüten,    in die Per  foration des Filmstreifens eingreifenden       Seheiben    versehene     und    durch das Federwerk  angetriebene     Filmtransportrolle,

      welche ausser  dem Vorschieben des Films über zwischen  geschaltete Triebelemente die     Spannung    des  Verschlusses und eines die     Schliessbewegung     der     Verschlussseheibe    verzögerndes Hemm  werkes und den Antrieb eines Zählwerkes  für die erfolgten Bildbelichtungen bewirkt,        -elche    Tätigkeiten durch Niederdrücken und  Aufwärtsbewogen eines unter Federkraft       stehenden        Auslöseschiebers    eingeleitet wer  den.  



  Durch den selbsttätigen Filmtransport ist  die Möglichkeit gegeben, den Apparat bei  allen Aufnahmen vor den Augen zu halten;  ohne nach jeder Aufnahme den Film mit der  Hand     -weiterdrehen    zu müssen.    Die Zeichnung stellt ein Ausführungs  beispiel der Kamera dar.

   Es zeigt       Fig.    1 die Kamera in senkrechtem Mittel  schnitt nach Linie     A-B    der     Fig.    2,       Fig.    2 die Kamera in horizontalem  Schnitt nach Linie     C-D    der     Fig.    1,       Fig.        ä    einen     Schnitt    nach Linie     E-F     der     Fig.    1,       Fig.    4 eine Sperrvorrichtung für das  Federwerk,       Fig.    5 die Kamera     geschnitten    nach Linie       C-D    der     Fig.    1,

   mit Hemmwerk zur Ver  zögerung der Belichtungszeit,       Fig.    6 das' Hemmwerk in grösserem     Mass-          stabe.     



  Die     Filmtransportrolle    zeigt nicht die  übliche Ausbildung als Hohlzylinder, sondern  sie besteht aus einer Welle 2a mit zwei mit  Transportzähnen versehenen Stirnscheiben ?.  Letztere sind an zwei     gegenüberliegenden     Seiten abgeflacht, um dem Filmband wäh  rend der Belichtung eine gute Aufläge zu  geben (vergleiche     Fig.    1 und 5). An einer      der Scheiben sitzt ein Anschlagstift 3, der  hinter eine Anschlagleiste 4 greift, die an  einem Zahnrad 6 fest angebracht ist. Dieses  Zahnrad 6 sitzt drehbar     auf    einem Bolzen  6a, der auf einem Schieber 68 befestigt ist,  der einen durch die Kamerawandung grei  fenden     Auslöseknopf    14 hat.

   Der Schieber  68 führt sich zwischen Führungsplatten 90  und 91, die an der Wandung des den Me  chanismus aufnehmenden Gehäuses 92 be  festigt sind. Hierbei greift der das Zahnrad  6 tragende Bolzen 6a durch einen Schlitz in  der     Führungsplatte    90. Das dem Auslöse  knopf 14 gegenüberliegende Ende des Schie  bers 68 ist     mittelst    einer Zugfeder 93 mit  einem Punkte an der festen Führungsplatte  91 verbunden, so dass unter dem Einfluss die  ser Feder der Schieber ständig gegen die  Kamerawandung vorgedruckt gehalten wird.  Infolgedessen kehrt der Schieber nach Los  lassen des niedergedrückten     Auslöseknopfes     14 selbsttätig in seine ursprüngliche Lage  zurück     (Fig.    3).

   Die Zähne des Zahnrades  6 greifen in einen Trieb 8, -auf dessen Achse  die     Verschlussscheibe    10 sitzt. Auf der Achse       2a    der Transportrolle ist ein Zahnrad 60 be  festigt. In dieses Zahnrad greift die Verzah  nung eines Federhauses 61 ein, welches mit  einer aus dem Zwischenrad 62, Ankerrad 63  und Anker 64     bestehenden    Ablaufhemmung  in Eingriff steht.  



  Die im Federhaus befindliche Feder     wird     in irgendeiner üblichen Art mit Hilfe eines  Aufzugsschlüssels oder Aufzugknopfes auf  gezogen.  



  Wenn die Feder gespannt ist, so wird  die Transportrolle durch den Eingriff des  Federhauses in das Zahnrad 60 gedreht und  der     Sperrstift    3 fasst hinter die Anschlagleiste  4     (Fig.    5), wodurch das Zahnrad 6 gedreht  wird und mit ihm über den Trieb 8 die       Verschlussscheibe    10. Eine in der     Verschluss-          scheibe    befindliche     Offnung    wird hierbei am  Objektiv vorbeigeführt und eine mit der     Ver-          schlussscheibe    in Verbindung stehende Feder  11     gespannt.     



  Ein Deckflügel 94 (Füg. 2 und 4) ver  hindert aber, dass hierbei schon eine Belieh-         tung        stattfindet.    Der Deckflügel ist als zwei  armiger, um den Punkt 95 drehbarer Hebel  ausgebildet, wobei der eine längere Hebelarm  die Deckplatte trägt, während der kürzere  Hebelarm mit einem Stift 96 in einen Schlitz  des Schiebers 68 greift. Auf diese Weise  wird erreicht, dass durch Herunterdrücken  des     Auslöseknopfes    14     bezw.    des Schiebers  68 der Deckflügel 94 ausgeschwenkt und so  lange in der ausgeschwenkten Stellung ge  halten wird, als der     Auslöseknopf    herunter  gedrückt ist.

   Das Zahnrad 6 kann durch  Drücken auf den     Auslöseknopf    14, der auf  den     Sohieber    68     wirkt,    so verschoben wer  den, dass die Anschlagleiste 4 aus dem Be  reich des Sperrstiftes 3 kommt und das Zahn  rad 6 unter der Wirkung der auf die     Ver-          schlussscheibe    wirkenden Feder 11 sich zu  rückdreht     (Fig.    4). Beim Drücken des Aus  löseknopfes 14 wird gleichzeitig der erwähnte  Deckflügel ausgeschwenkt und beim Zurück  schnellen der     Verschlussscheibe    10 erfolgt die  Belichtung.

   Da bei diesem     Vorgange    der  Anschlagstift $ an der Transportrolle 2 kei  nen Widerstand mehr an der Anschlagleiste  4 findet, so würde das Federwerk und damit  die Transportrolle ungehemmt ablaufen. Eine  einfache Vorrichtung verhindert aber diesen  Ablauf und bewirkt,

   dass beim     Niederdrük-          ken    des     Auslöseknopfes    14 das     Federwerk          stillsteht    und nur die Belichtung erfolgt und  beim     Wiederhochgehen    des unter     Federwir-          hung    stehenden     Auslöseknopfes    14 der Film  nur um eine Bildlänge     weiter        transportiert     wird. Ein Hebel 66 ist schwenkbar um einen  Drehpunkt 67 angeordnet.

   Mit einem Arm  greift dieser Hebel in eine Aussparung des  von dem     Auslöseknopf    14 betätigten Schie  bers 68, mittelst welchem, wie oben beschrie  ben, die Leiste 4 aus dem Bereich des     Sperr-          sLiftes    3 gedrückt wird. Wird nun zum  Zwecke der Belichtung der     Auslöseknopf    nie  dergedrückt, so legt sich das andere Ende des  Hebels 66 hemmend in den Weg einer am  Anker 64 befestigten Nase oder eines son  stigen Teils der Ablaufhemmung, wodurch  eine Bewegung des Federwerkes verhindert  wird     (Fig.    4).

   Beim     Wiederloslassen    des           Auslöseknopfes,    also nach erfolgter Belich  tung wird die Ablaufhemmung wieder frei  gegeben und nunmehr kann der an der Trans  portrolle sitzende Stift 3 die beim Loslassen       des        Auslöseknopfes    wieder hochgedrückte  Anschlagleiste 4 erfassen und bis zu einem  Anschlag 6b     vordrücken        (Fig.    2). Die     Be-          t'    der     Filmtransportrolle    entspricht  hierbei einer Bildlänge. Der     Verschluss    wird  dabei wieder gespannt.

   Der ganze Vorgangs  zyklus kann sich wiederholen:     2\Tiederdrücken     des Auslösers. dabei Sperrung der Ablauf  bemmung und Auslösen des Verschlusses bei  der tiefsten Stellung des Auslösers. Beim  Loslassen des Knopfes des Auslösers 14:  Freigabe der Ablaufhemmung, dadurch Ab  laufen des Federwerkes mit Filmtransport  rolle und     Verschlussspannen.     



  Die Zusammenarbeit zwischen der Trans  portrolle 2, dem Sperrstift 3 und der An  schlagleiste 4 zum Zwecke des Filmtrans  portes wird nun gleichzeitig auch zur Be  tätigung der Teile ausgenutzt. die bei Zeit  belichtungen die Schliessbewegung der     Ver-          sehlussscheibe    verzögern. In     Fig.    5 und 6  sind diese Teile dargestellt. Dieses Hemm  werk wird auch durch das den Filmtransport  bewirkende Federwerk mittelst des Zahn  rades 6 gespannt.  



  An der Unterseite des Zahnrades 6 ist  ein Stift 78 befestigt, welcher sich bei dem       Filmtransport    gegen die Stirnfläche eines  um 79' auf dem Zahnsegment 83 drehbar be  festigten Hebels 79 legt.  



  Das Zahnsegment 83 ist um eine Achse  84, die in der Wand des Gehäuses 92 für  den Mechanismus befestigt ist, drehbar an  geordnet. Der Hebel 79 wird nun von dem  Stift 78 beim Drehen des Zahnrades 6 mit  seiner gerundeten Aussenkante oder Rücken  in einer entsprechenden     Ausnehmung    eines  um einen Festpunkt     80b    am Gehäuse dreh  baren Schleifhebels 80 zum Anliegen ge  bracht. Dieser Schleifhebel ruht mit seiner  Nase 80a auf einer     Nockenscheibe    81 auf  einer Welle 12, welche zur Aussenseite der  Kamera führt und mit welcher die Feder 11,    welche auf die     Verschlussscheibe    wirkt, ge  spannt wird.  



  Wenn der     Stift    78     nun    infolge Drehung  des Zahnrades 6 auf die Schrägfläche des  Hebels 79, der in dem Schleifhebel liegend  nicht mehr ausweichen kann,     weiter    drückt,  so wird das Zahnsegment 83 gezwungen, sich  weiterzudrehen um den Punkt 84 in der  Pfeilrichtung I. Das Zahnsegment 83 greift  in einen Trieb 87a, der auf einer ebenfalls  um 84 schwenkbaren Brücke 87 angebracht  ist. Diese Brücke trägt ausserdem das Anker  rad 85. Bei     dieser    Bewegung des Zahnseg  mentes 83 wird das Zahnrad 85 auf der  Brücke 87 aus dem Bereiche des Ankers 86  gebracht, so dass letzterer bei der Bewegung  des Zahnsegmentes 83 nicht mitbewegt wird.

    Es wird also beim Schwenken des Zahn  segmentes 83 in Pfeilrichtung I die Brücke  87 mit dem Ankerrad 85 gleichzeitig in der  selben     Richtung    bis zu einem Anschlag aus  dem Bereich des Ankereingriffes     gebracht.     Erfolgt nun der     Auslösevorgang,    bei welchem  die Anschlagleiste 4 von ,dem Stift der Film  transportrolle abgleitet, so wird zunächst das  Zahnsegment 83 unter der Wirkung der  Feder 88 zurückbewegt entgegen der Pfeil  richtung I. Hierbei wird die schwingende  Brücke 87 mit dem Ankerrad 85 über den  Trieb 87a, der in das Zahnsegment 83 ein  greift. ebenfalls ausgeschwenkt und so das  Ankerrad 85 wieder in den Bereich des  Ankers 86 gebracht.

   Nunmehr wird beim  Auslösen auch gleichzeitig unter der Wir  hung der Feder 11 die     Verschlussscheibe    mit  dem daran befestigten Stift 73 ohne jede  Hemmung     zurückspringen.    Hierbei trifft der  Stift 73 sofort auf den Kreisbogen 89 des  Zahnsegmentes 83 auf. während das lang  same, durch     das    Abschnurren des Ankers ver  langsamte Zurückdrehen des Zahnsegmentes  83 beginnt. Wenn der Stift 73 auf dem  Kreisbogen 89 aufliegt, ist das Objektiv ge  öffnet. Erst dann, wenn das Zahnsegment 83  so weit zurückgeglitten ist, dass der Stift 73  von dem Kreisbogen 89 abfallen kann,  schliesst sich das Objektiv. Das Spannen die  ser     Hemmvorrichtung    jedesmal nach Ablauf      erfolgt also gleichzeitig mit dem Filmtrans  port.  



  Bei     einer    Kamera, die, wie beschrieben,  ihre Funktionen durch eine aufgespeicherte  Federkraft erfüllt, darf kein grosser Kraft  verlust entstehen. Ein solcher     Verlust    an  Kraft würde aber dann eintreten, wenn man  eine der bisher üblichen Vorrichtungen zum  Ausgleich des wachsenden     Spulenumfanges     der     Aufwickelspule    anwenden würde.

   Bei  diesen Vorrichtungen wurden zum Beispiel  die     Aufwickelspulen    gleitend oder federnd  auf einen     Mitnehmerkern    gesetzt und, wenn  die Spule einen solchen Umfang angenom  men hatte, dass damit mehr Film aufge  wickelt als vom Transport nachgeschoben  würde, so musste die     Aufwickelspule    auf  ihrem Kern zwangsläufig gleitend nachgeben.  Der dazu     notwendige    Kraftaufwand spielt  bei der     Betätigung    einer Kamera mit der  Hand keine Rolle; bei der begrenzten Feder  kraft der vorliegenden Kamera könnte ein  grosser Kraftverlust     zu        Transportstörungen     führen.  



  Darum ist bei der gezeichneten Kamera  eine starre Verbindung zwischen Transport  rolle und     Aufwickelspule    49 vorgesehen, und  zwar ein Zahnradgetriebe 50, 51, 52     (Fig.    2).  Die Übersetzung dieses Getriebes ist so ge  wählt, dass im Anfang weniger Film auf  gewickelt wird, als die Transportrolle ab  zieht, so dass auf dem     Spulenkern    49 der  Film in nicht fest     aufeinanderliegenden     Wicklungen vorhanden ist. Nach einer ge  wissen Anzahl von Aufnahmen ändert sich  dieses Verhältnis jedoch, da der Umfang der       Aufwickelspule    inzwischen langsam grösser  geworden ist. Daher wird jetzt mehr Film  aufgewickelt, als von der Transportrolle  nachgeschoben wird.

   Dieses kann sich aber  nicht mehr nachteilig auswirken, da der an  fangs zuviel nachgeschobene und in losen  Windungen auf dem     iSpulenkern    vorhandene  Filmteil nun allmählich     fester    zusammenge  rollt wird. In der     Praxis    zeigt es sich, dass  man auf diese Art eine grosse Anzahl von  Aufnahmen machen kann, ohne     da.ss    ein ela  stischer Ausgleich notwendig ist, der die ver-         fügbare    Federkraft schwächen und den     auto-          matischen.    Transport stören würde.  



  Durch geeignete Wahl der Übersetzung  und des Verhältnisses zwischen Transport  rolle und Umfang der Filmspule ist es mög  lich, die Grenze der Verwendungsmöglichkeit  der starren Verbindung soweit zu legen, dass  die     Einrichtung    für die bei Kleinbildkameras  erwünschte grosse Anzahl von Aufnahmen       verwendbar    ist.  



  Diese feste und für den automatischen  Transport     wertvolle        ,starre    Verbindung zwi  schen Transportrolle und     Filmaufwickel-          spule    lässt sich nun gerade, weil sie starr ist,  auf überaus einfache Art und Weise auch  zur Zählung der Aufnahmen ausnutzen.  Wählt man zum Beispiel an der Transport  rolle ein Zahnrad 50 von 24 Zähnen und am       Mitnehmer    für die Filmspule ein Zahnrad  52 von 25     Zähnen,    so wird bei jeder Um  drehung der     Filmtransportrolle,    die zum Bei  spiel eine Bildlänge ausmachen würde, die  Stellung des     Filmspulen-Mitnehmers    sich um  einen Zahn verändern.

   Eine am     Filmmitneh-          mer    angebrachte Zählscheibe 1 oder eine an  dieser angebrachte Markierung wird daher  nach jedem     Bildwechsel    um     @.@4    des Teil  kreises weitergerückt sein. Wird     unter    der  Zählscheibe     eine    entsprechende Skala 54 an  gebracht, so kann man an dieser die Zahl der  Belichtungen ablesen. Da die Zahnradüber  tragung in der     beschriebenen    starren Verbin  dung schon vorhanden ist, so ist für das ge  samte Zählwerk nur eine einzige Skala ohne  irgendwelche andere Teile nötig.

   Die ge  samte Anordnung bedeutet eine beträchtliche       Vereinfa-ehung    des Gesamtmechanismus, da  besondere Einrichtungen für das Zählwerk  und Teile zum     .Ausgleich    des wachsenden  Umfanges der Filmspule überflüssig sind.  



  Zusammengefasst: Es wird     hei    der ge  schilderten Einrichtung, nachdem mau die  Feder aufgezogen hat, beim Druck auf den  Auslöser zunächst der Verschluss ausgelöst,  also belichtet - und dann erfolgen beim Los  lassen des Auslösers folgende Vorgänge  selbsttätig und gleichzeitig: Transport des       Films,    Abmessung der Bildlänge, Aufwick-      lang des Films, Zählung der Aufnahme,  Spannen des Verschlusses und Spannen des  Zeit- und Hemmwerkes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Photographische Kamera mit durch ein Federwerk selbsttätig bewirktem Filmtrans port, gekennzeichnet durch eine mit gezahn- ten, in die Perforation des Filmstreifens ein- (,-reifenden Scheiben versehene und durch das Federwerk angetriebene Filmtranspürtrolle, welche ausser dem Vorschieben des Films über zwischengeschaltete Triebelemente die Span nung des Verschlusses und eines die Schliess hewegung der Verschlussscheibe verzögernden Hemmwerkes und den Antrieb eines Zähl werkes für die erfolgten Bildbelichtungen be wirkt,
    welche Tätigkeiten durch Niederdrük- ken und selbsttätiges Aufwärtsbewegen eines unter Federkraft stehenden Auslöseschiebers über einen das Getriebe beeinflussenden An- aehlagatift einer Zahnscheibe der Filmtrans portrolle eingeleitet werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1..
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit gezahnten, in die Perforation des Filmstreifens eingrei fenden Scheiben (2) versehene Filmtrans portrolle ein Zahnrad (60) trägt, mit wel chem sie in den äussern Zahnkranz eines Federhauses (61) eingreift, wobei der An schlagstift (3) einer dieser Zahnscheiben die Getriebeteile zum Spannen des Ver schlusses und des Hemmwerkes betätigt.
    _'. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass durch Niederdrücken eines aus dem Kameragehäuse heraus ragenden Griffknopfes (14) am Auslöse schieber (68) über einen zweiarmigen Sperrhebel die Ablaufhemmung des Feder werkes des Federhauses, welches mit einem auf der Welle der Filmtransportrolle be festigten Zahnrade (60) kämmt, während der Belichtungszeit stille gesetzt wird, so dass erst beim selbsttätigen Zurückgehen des Auslösesehiebers (68) @dureh Federwirkung die Transportrolle sich weiterdreht,
    bis der an der Zahnscheibe der Transportrolle be findliche Anschlagstift (3) mit einer in Abhängigkeit von dem Auslöseschieber stehenden Anschlagleiste (4) zusammen trifft, wodurch der Film um eine Bild länge weiterbewegt wird. 3. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass der an einer Zahn scheibe (2) der Filmtransportrolle vorge sehene Anschlagstift (3) bei nicht herun tergedrücktem Auslöseschieber sich hinter eine Anschlagleiste (4) auf einem unter der Welle der Filmtransportrolle durch den Auslöseschieber verschiebbaren Zahn rad (6) legt, welches in ein Zahnrad (8)
    auf der Achse der Verschlussscheibe ein greift, wobei .das Zahnrad (6) beim Los lassen des Auslöseschiebers sich unter der Wirkung der auf die Verschlussscheibe wirkenden Feder (11) zurückdrehen kann. 4. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Auslöseschieber (68) mit einer Aussparung am einen Arm eines zweiarmigen, um einen festen Drehpunkt (67) schwenkbaren Hebel angreift, wäh rend der andere Arm (66) mit seinem winkelig abgebogenen Ende bei niederge drücktem Auslöser vor eine Nase eines Ankers (64) tritt und so die Bewegung des Federwerkes hemmt. 5.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass durch den an der ge- zahnten Seheibe der Filmtransportrolle vorgesehenen Anschlagstift (3) über ein Zahnrad (6) mit Anschlagleiste (4) das Hemmwerk zur Veränderung der Belich tungszeit geschaltet wird, welches Hemm werk ein um einen Drehpunkt (84) .schwenkbares Zahnsegment (83) besitzt, das mit einem Zahnrädchen (87a) eines auf einer um denselben Drehpunkt (84) schwenkbaren Brücke (87) angeordneten Ankerrades (85) kämmt, wobei das Zahn rad (6) mit einem Anschlagstift (78) gegen einen drehbaren Hebelarm (79) an dem Zahnsegment (83) stösst,
    -der mit sei ner abgerundeten Aussenkante in einer ent sprechenden Ausnehmung eines Schleif- hebels (80) ruht, welcher mit einer Nase (80a) auf einer Nockenscheibe (81) aufruht, die zum Spannen einer die Verschluss- scheibe (10) beeinflussenden Feder (11) dient und auf einer Welle (12) sitzt, wo bei das Zahnsegment (83) mit einer bogen förmigen Aussenkante (89) gegen einen Anschlagstift (73) auf einer auf der Dreh welle (9) der Versühlussscheibe (10) be festigten Scheibe (76) sieh legt. 6.
    Kamera nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die schwingende Brücke (87) ein Anker rad (85) trägt und beim Spannen des Hemmwerkes so verschwenkt wird, dass das Ankerrad ausser Eingriff mit dem Anker (86) kommt und bei Ablauf des Uemmwerkes Anker und Ankerrad wie der in Eingriff bringt. 7.
    Kamera nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmtransportrolle mittelst eines Zahn rades (50) mit einem ein oder mehrere Zähne mehr aufweisenden Zahnrad (52) der Filmspule (49) zusammenwirkt, so dass bei ,jeder Umdrehung der Filmtransport rolle, die eine Bildlänge ausmacht, die Stellung des Zahnrades (52) der Filmspule (49) um die der unterschiedlichen Zähne zahl entsprechende Teilkreisgrösse sich ver ändert, wodurch eine am Aufwickelknopf (1) vorgesehene Markierung nach jedem Bildwechsel um .die Grösse dieses erwähn ten Teilkreises vorrückt,
    wobei unter .der 14Iarl#ierung an dem Aufwiekelknopf auf der Aussenseite des Kameragehäuses eine Skala (54) zwecks Vervollständigung der Zählvorrichtung angeordnet ist. B. Kamera nach Patentanspruch und Unter ansprücben 2 und 7,dadurch gekennzeich net, -dass die Filmtr ansportrolle mit der Aufwiekelspule durch eine Zahnradüber setzung (50, 51, 52) verbunden ist, wobei das Übersetzungsverhältnis so gewählt ist, dass die Drehung der Spule nicht ausreicht,
    um den von der Transportrolle beigescho- benen Film aufzurollen.
CH179112D 1933-07-31 1934-07-27 Photographische Kamera mit Federwerk für den Filmtransport. CH179112A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE179112X 1933-07-31
FR80933X 1933-09-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH179112A true CH179112A (de) 1935-08-31

Family

ID=25756010

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH179112D CH179112A (de) 1933-07-31 1934-07-27 Photographische Kamera mit Federwerk für den Filmtransport.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH179112A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3249668C2 (de)
DE1922263A1 (de) Mit Federkraft betriebene und mit einem Film geladene photographische Kamera und Kassette
DE942061C (de) Einaeugige Spiegelreflexkamera mit gekuppeltem Filmtransport und Verschlussaufzug
DE1262763B (de) Filmschalt- und Sperrvorrichtung fuer eine photographische Kamera
AT146263B (de) Photographische Kamera.
DE720133C (de) Photographische Einzelbildkamer mit Federwerk
DE2244824C3 (de) Fotografische Kamera für Film, der je Bild ein Perforationsloch aufweist
DE733826C (de) Rollfilmkamera
DE414775C (de) Rollfilmkamera
AT121308B (de) Filmkamera.
DE2706406B2 (de) KameraverschluB mit X-Kontakt und Belichtungssteuerung
DE583353C (de) Filmeinfaedelvorrichtung
DE877988C (de) Verschlusseinrichtung fuer photographische Kameras
DE1007616B (de) Filmschaltgetriebe fuer eine photographische Kamera
DE2658608A1 (de) Schlitzverschluss fuer eine fotografische kamera
DE721923C (de) Lichtbildaufnahmegeraet mit Spannverschluss und getrennten Betaetigungsorganen fuer Filmvorschub, Verschlussspannen und Verschlussausloesen
DE706315C (de) Photographische Kamera mit Schlitzverschluss
DE585976C (de) Rollfilmkamera
DE839595C (de) Kleinbildkamera
DE1497975C (de) Kamera mit einschiebbarer Filmkas sette
DE234650C (de)
DE638853C (de) Rollfilmkamera
AT220477B (de) Verfahren und Vorrichtung zum spulenwechsellosen Betrieb von Kameras zur Aufnahme von Laufbildern
CH226239A (de) Rollfilmkamera.
DE572596C (de) Rollfilmkamera