CH179148A - Rollendruckwerk zum zahlenmässigen Registrieren von Werten. - Google Patents

Rollendruckwerk zum zahlenmässigen Registrieren von Werten.

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CH179148A
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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Description


  Rollendruckwerk zum zahlenmässigen Registrieren von Werten.    Bei der zahlenmässigen Registrierung von       Werten,        namentlich    bei der     Erfassung    von       periodischen        Mittelwerten    physikalischer  Grössen, ist es von ausschlaggebender Be  deutung, dass neben einer genauen Registrie  rung der Werte die Arbeitsvorgänge beim  Drucken sicher und in möglichst kurzer Zeit  vor sich gehen.  



  Bisher ist kein Druckwerk bekannt ge  worden, das diese Aufgabe in einwandfreier  Weise löst. Man ist beispielsweise so vor  gegangen, dass man zwei Druckwerke anord  nete, von denen sich immer eines in Arbeit       befindet    und das andere gleichzeitig in die  Grundstellung     zurückkelrt.     



  Eine solche     Einrichtung    hat aber grosse       Nachteile.    Erstens ergibt sich eine .doppelte  Kolonne für das     Drucken,    das heisst viel  Platzerfordernis für die Zahlen, was wieder  einen     breiten        Registrierstreifen        bedingt    und  eine mühsame     Ablesung    zur Folge hat, da  die     Zahlenwerte        wechselweise    der einen und  andern Kolonne zu entnehmen sind.

       Zweitens     erfordert sie einen verwickelten und viele    Teile aufweisenden Mechanismus, wobei be  sonders die zweifache     Anordnung    der Teile  des Druckwerkes selbst     ins    Gewicht fallen.  



  Bei     Registrierwerken,    seien sie nun     schei-          ben-        bezw.        zeiger-    oder rollenförmiger Gestalt  und Anzeigende oder Druckende, erfolgt.

   der  Antrieb auf das der     niedrigsten        Zahlenstelle     entsprechende Glied (Scheibe, Zeiger oder  Rolle), was     praktisch    verunmöglicht, dem       Registrierwerk    beidem Zurückbringen in ,die       Grundstellung    die     Beschleunigung    zu er  teilen, die in vielen Fällen erforderlich wäre,  um     hierdurch    die     eigentliche    Aufgabe, bei  spielsweise     Messwerte    periodenweise zu regi  strieren, nicht zu     beeinträchtigen.     



  Vorliegende Erfindung schafft ein neues  Rollendruckwerk, das ermöglicht, solche  Druckwerke     weitgehendst    und auch da in nur  einem einzigen Exemplar anwenden zu kön  nen, wo dies bei der üblichen     Antriebsart     eines solchen     R.egistrierwerkes    bis jetzt nicht  angängig war.  



  Gemäss der Erfindung steht bei     einem     Rollendruckwerk zum zahlenmässigen Regi-           strieren    von     Werten,    wie sie beispielsweise       durch        Messwerte    dargestellt werden,     mit    der  die     Messwerte    gebenden     Stelle    eine andere als  die der niedrigsten     Zahlenstelle        entsprechende     Druckrolle in Antriebsverbindung.  



  Vorzugsweise besteht die Antriebsverbin  dung mit der der zweiten     Zahlenstelle    ent  sprechenden Rolle.  



  Die Zeichnung zeigt     schematisch    ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung, und zwar in       Fig.    1 in schaubildlicher Darstellung,  und in       Fig.    2 im     Seitenriss    mit     Bezug    auf     Fig.    1  vor der     der    niedersten     Zahlenstelle    entspre  chenden Druckrolle.  



  In der Zeichnung ist von dem     Druckwerk     nur das dargestellt, was zum Verständnis der  Erfindung notwendig ist, wobei im     Interesse     leicht     fasslicher    Darstellung Auseinander  zerrungen vorgenommen wurden. Das Bei  spiel sei als in einem periodisch registrieren  den     Messapparat,    wie einem     sogenanntenlMa-          ximumzähler    angewendet, zu betrachten.  



  In einem solchen Apparat wird der     Mess-          wert        kontinuierlich    oder durch Impulse auf  ein Rollendruckwerk übertragen und am       S:chluss    jeder     Messperiade    wird der dann     regi-          strierte        Messwert    einem     Registrierpapierstrei-          fen    aufgedruckt.  



  Bei :dem Rollendruckwerk gemäss dem  Ausführungsbeispiel der Erfindung ist :eine  Antriebswelle 1, welche zur     Übertragung    des       Messwertes    dient,     durch        ein    Getriebe 2 mit  einer Welle 3 verbunden. Auf dieser Welle  ist ein Arm 4 fest, welcher     _durch    eine Klinke  5 ein Schaltrad 6 im Sinne :des Pfeils 7 mit  nimmt.

   Gegen das     :Schaltrad    6 ist unter dem  Druck .einer Feder 8 ein     Stirnrad    9 gedrückt,  es wird also     duroh    Friktion mitgenommen und       überträgt    seine Drehung auf ein, .auf einer  Welle 10 festes     Stirnrad    11, :das seinerseits  mit einem Stirnrad 12 kämmt, welches lose  drehbar auf einer Welle 13 sitzt. Die ge  nannte Friktion stellt nur eine     Sicherungs-          einrichtung    gegen Beschädigung dar und     ist     für die Arbeitsweise des Druckwerkes wir  kungslos.

   Das     .Stirnrad    12 ist     reit    einer an  ihrem Umfang Zahlentypen aufweisenden         Druckrolle    14 fest verbunden und die Welle  13 trägt, lose auf ihr drehbar, noch weitere  Druckrollen 15 und 16. Die Druckrolle 15  entspricht der niedersten     Zahlenstelle,    das  heisst bei dem im     Ausführungsbeispiel    ange  nommenen dekadischen Zählsystem zum Bei  spiel den Einern, die Druckrolle 14 den Zeh  nern und die     Druckrolle    16 den     Hundertern.     Der     Druckrolle    16 sind noch weitere Druck  rollen auf der Welle 13 folgend gedacht, und  zwar noch solche für     Tausender    und Zehn  tausender.

    



  Auf der Welle 10 sitzen ein     Sternräd    17.  ein mit hundert Zähnen versehenes Stellrad  18 und ein mit zehn Zähnen versehenes -Stell  rad 19 fest. Das Sternrad 17 hat     entsprechend     des dekadischen     Zählsystems    in Übereinstim  mung mit den Zahlentypen der Druckrolle 14  zehn Zacken, von :denen jede an der einen  Flanke,     wiederum    entsprechend dem deka  dischen Zählsystem und in Übereinstimmung  mit den Zahlentypen der     Dru:ekrolle    15 zehn  Stufen aufweist. Mit :dem Sternrad 17 wirkt  die Nase 20 eines Hebels 21 zusammen, wel  cher Hebel ein festes Ganzes mit einem Hebel  22 bildet und lose drehbar auf einer Achse  23 sitzt.

   Mit der Druckrolle 15 ist eine Kur  venscheibe 24 fest verbunden, die nach einem  Schneckengang geordnete, in ihrer Zahl der  Teilung der Rolle 15 entsprechende Sperr  stufen (das heisst also zehn solche) aufweist.  Mit dieser Kurvenscheibe 24 wirkt eine Sperr  nase 25 des Hebels 22 zusammen.  



  Auf der Welle 13 sitzt ein mit einem An  schlag 26 versehener Arm 27 fest. Gegen  den Anschlag 26 sucht unter der Wirkung       einer    Feder 28, die einerseits an der Welle  13 fest ist, ein aus der     Druckrolle    15 heraus  ragender Bolzen 29, an dem die Feder 28  anderseits     befestigt    ist, anzuliegen. Auf der  Welle 13 sind bei den weiteren     Druckrollen     14, 16 und auch :den nicht gezeichneten mit  je     einer        Sperrnase    versehene Muffen 30 be  festigt, deren Nasen mit je einer an einer  der Druckrollen 14, 16 usw. festen Sperr  klinke 31 zusammenwirken.

   Die Welle 13  trägt ein auf ihr     festsitzendes    Zahnrad 32,      das mit einem auf der Achse 23 lose dreh  baren Zahnsegment 33 kämmt.  



  34 ist eine     Steuerwelle,    auf der Nocken  35, 36, 37, 38, 39 und 40 festsitzen. Gegen  den N     oeken    35 liegt mit einer Rolle ein Arm  41 an, der ein festes Ganzes mit -dem Seg  ment     33    bildet, wobei eine Feder 42 das stete  Anliegen des Armes am Nocken     bewirkt.    Ge  gen den Nocken 38 liegt unter der Wirkung  einer Feder 43 mit     einer    Rolle der eine Teil  eines Doppelhebels 44 an, welcher Doppelhebel  lose drehbar auf der Achse 23 sitzt und des  sen anderer Teil durch eine Nase 45 mit dem  Stellrad 18 in Wirkungsverbindung steht.

    Gegen den Nocken 36 liegt     unter    der Wir  kung einer Feder 46 mit einer Rolle der eine  Teil     eines    Doppelhebels 47 an, welcher Dop  pelhebel wiederum lose drehbar auf der Achse  23 sitzt und durch eine Nase 48 mit dem  Stellrad 19 in Wirkungsverbindung steht.

    An einer seitlichen Verlängerung 49 des Dop  pelhebels 47 ist ein Stössel 50     angelenkt,     welcher auf federnde Arme 51 von Winkel  hebeln 52 wirkt, welche Winkelhebel je  dar-eh Eingreifen zwischen zwei Zähne eines  auf der Druckrolle 16,     bezw.    der nicht dar  gestellten weiteren Druckrollen festen Schalt  rades 53, bei Druck des Stössels 50 auf     die     federnden Arme 51, die genaue Einstellung  der     Druckrollen    auf die     jeweils    zu druckende  Typenzahl derselben bewirken und im übri  gen eine     Sperre    gegen Rückdrehen dieser  Rolle darstellen.

   Von den Winkelhebeln 52  und ihren Armen 51 ist nur derjenige, der  mit dem Schaltrad 53 der     Druckrolle    16 zu  sammenwirkt, dargestellt.  



  Der Nocken 37     steuert    einen Hebel 54,  welcher zusammen mit einem Doppelhebel 55  lose drehbar auf einer Achse 56 sitzt und  durch eine zwischen beiden Hebeln     angeord-          nete    Feder 57 gegen einen Anschlag 58 des  Hebels 55 gedrückt wird, so dass die Hebel  als einheitlich Ganzes um die Achse 56  schwingen, wobei jedoch die Feder 57 eine  Elastizität in der einen Drehrichtung ergibt,       was        mechanische    Beschädigungen vermeiden  soll.

   Auf der Welle 10     sitzt    noch     ein    Nocken  59     fest,    der sieh in einer     kulissenartigen    Aus-         bildung    60     des    Doppelhebels 55 bewegt.

   An  diesem     kulissenartigen    Teil, der eine An  schlagnase 60' aufweist,     ist    ein Schalthebel  61     angelenkt,    welcher entsprechend den, den  drei     obern        Zahlenstellen    zugehörigen Druck  rollen 16 (von .denen zwei nicht gezeichnet  sind) in drei     ;Zinken    gegabelt zu     denken    ist  und von den Nocken 59     und    37     gesteuert     wird.

   Der Schalthebel 61 und seine Gabelun  gen bewirken hierbei in bekannter Weise die       sogenannte        Zehnerschaltung    von der einen  dieser drei     Druckrollen    auf die andere, indem  jede seiner Gabelungen durch eine Nase 61'  mit einer grösseren     Ausnehmung    53' des  Schaltrades 53 in     Wirkungsverbindung    steht.  Die Nasen 61' sind verschieden lang, so dass  je nach der     Stellung    der Schalträder 53 bei  der     Schaltbewegung    des Schalthebels 61 die  Zehnerübertragung erfolgt.

   Da es sich bei  dieser Schaltung um eine solche bekannter  Art handelt und diese demgemäss     ausserhalb     des Rahmens der Erfindung liegt, erübrigt  sich hier eine weitere Erläuterung dieser       Schalteinrichtung.     



  Gegen den Nocken 39     liegt    mit einer Rolle  und     unter    dem Zug     einer    Feder 39'     ein    Arm  22' an, der an der Nabe .der Hebel 21, 22  sitzt.  



  Der Nocken 40     beeinflusst    einen Hebel 62,       welcher        unter    dem Zug einer Feder 63     mit-          telst    einer Rolle stets an dem Nocken 40  anliegt. Der Hebel 62 sitzt auf einer Welle  64 fest, welche     Welle    auf ihr fest angeord  nete Druckhämmer 65 trägt, wobei vor jeder  der Druckrollen 15, 14, 16 usw. ein solcher  Druckhammer liegend zu denken ist.  



  Ein zu bedruckender Papierstreifen 66 ist  über Rollen 67 (auf der Zeichnung ist nur  eine derselben ersichtlich) zwischen den  Druckrollen 15, 14, 16 usw. und den Druck  hämmern 65 durchgeführt und in der Gegend  der     Drucklinie    X ist zwischen den Papier  streifen und den     Druckhämmern    65 noch ein  Farbband 68 vorgesehen.  



  Während den     einzelnen        Registrierperioden     dreht sich die Welle 1 entsprechend dem     Mess-          wert,    der damit. auf das     Druekrollenwerk     übertragen     wird.    Am Ende jeder einzelnen           Registrierperiode    macht die Welle 34 eine  Umdrehung, und zwar aus einer Lage heraus,  die der Winkellinie 0 nach der Sektorenan  gabe in     F'ig.    1 links entspricht. In dieser  Lage stehen zu Beginn einer     Registrierperiode     alle Rollen des     Druckrollenwerkes    auf 9, wie  es die     Fig.    1 zeigt.

   In dieser Lage sind     zu-          nächst    die Hämmer 65 gehoben, die Nase 20       steht    mit kleinem     Luftspalt    der höchsten  Stufe einer Zacke des     Sternrades    17 gegen  über und die Nase 25 liegt nahe der Bahn  der höchsten     Sperrstufe    der Kurvenscheibe  24, jedoch noch ausserhalb derselben, so dass  die Druckrolle 15 mit dem Bolzen 29 an dem  Anschlag 26 anliegt.

   Im     weiteren    ist das  Stellrad 18 von der Nase 45 und das Stellrad  19 von .der Nase 48 frei und das Stellrad 19  liegt so zu 48,     .dass    ein Zahn desselben mit  seiner Spitze in seiner     Drehrichtung    wenig  vor der     Bewegungsbahn    der Nase 48 liegt. Im  weiteren liegt der Nocken 59 so zur Kulisse  60, dass seine     Spitze        die    Anschlagnase 60' der  letzteren frei lässt. Endlich ist der Stössel 50  gehoben, so dass die Winkelhebel 52 lose an  die Schalträder 53 anliegen.  



  Angenommen, es sei während der nächsten       Registrierperiode    der     Messwert    0, das heisst es  finde kein zu registrierender Verbrauch statt,  so bleiben zunächst alle Druckrollen 15, 14,  16 usw. auf 9 stehen. Nach Beendigung der       Registrierperiode    macht die Welle 34 die er  wähnte Umdrehung, und zwar in Richtung  des Pfeils 69.

   Hierbei kommt, nachdem ,die  Welle 34 um den Sektor I .gedreht wurde,  der Nocken 38 zur Wirkung, indem er die  Rolle des     Doppelhebels    44 freigibt, so dass     die     Nase 45 in das     Stellrad    18     eintritt,    dieses und  damit das     Sternrad    17 genau richtend, so,  dass die Nase 20 genau der     höchsten    Stufe der  ihr gerade gegenüberliegenden Zacke des  Sternrades 17 zugekehrt ist.

   Ist die Welle  34 um den Sektor     II    gedreht, so gibt der  Nocken 39 den Hebel 21, 22 frei, so dass die  Nase 20 sich an     die    genannte höchste Stufe  des Sternrades 17 anlegt und die Nase 25 in  die Bahn der höchsten     Sperrstufe    von 24 tritt.  



  Beim Drehen der Welle 34 in den Sektor       III    dreht der     Nocken    37 -die Hebel 54, 55    und lässt sie, wenn .die Welle 34 in den Sektor  IV kommt, wieder in ihre frühere Stellung  zurückkehren. Dadurch     wird,dem    gegabelten  Schalthebel 61 eine .einmalige Schubbewe  gung erteilt, das heisst .die Druckrolle 16, so  wie .die nicht     bezeichneten    Druckrollen wer  den auf 0     geschaltet.    Die Schubbewegung       wird.    ermöglicht, weil in .der festgestellten  Lage der Welle 10, wie erwähnt, die An  schlagnase 60' den höchsten Punkt .des     Nok-          kens    59     passieren    kann.

   Ist die Welle 34 um  den Sektor     III        gedreht,    so kommt die Rolle  des Doppelhebels 47 auf eine     Abstufung    des  Nockens 36 zu liegen, wodurch der Hebel 47  um     soviel    geschwenkt     wird,    dass     seine    Nase  48 den     genannten    Zahn des     Stellrades    19 hin  tergreift, ohne jedoch irgend eine     Drehwirkung     auf dieses Stellrad auszuüben.

   Gleichzeitig  kommt die Rolle des Armes 41 an den Abfall  des Nockens 35 anzuliegen und beim Weiter  drehen der Welle 34 in den     Sektor    IV wird  unter dem Zug der Feder 42     mittelst    des Seg  mentes 33 die Welle 13 entgegen der Richtung  des Pfeils 7,0 gedreht. In dieser Drehrichtung  sind die Druckrollen 14, 16 usw. gegen Dre  hen gesperrt, und zwar diejenige 14 durch das  Getriebe von .der Welle 3 her und die     übrigen     durch die in die     Schalträder    53 eingreifenden  Hebel 52.

   Die Drehung der Welle 13 wirkt  sich in .dieser Richtung nur auf die Einer  druckrolle 15 aus, welche unter .dem Zug der  Feder 28 dem Arm 27 folgen kann, indem  ihr Bolzen 29 an dem Anschlag 26 anliegend  bleibt, bis die     Kurvenscheibe    24 mit der höch  sten, der     0-Stellung    entsprechenden Sperr  stufe von 24 an der Nase 25 anschlägt.  



  Hat sich die Welle 34 bei der Weiter  drehung um den Sektor V gedreht, so hebt  der Nocken 38     .den    Doppelhebel 44 an, so       dass        dessen-Nase    45 das Stellrad 18 frei gibt.  Um die gleiche Zeit     gleitet    .die Rolle des Dop  pelhebels 47 an dem Nocken 36 ab, so dass  .die Nase 48 an der bezüglich der Drehrich  tung     rückwärts    liegenden Flanke des Zahnes  des Stellrades 19, den die Nase vorher hinter  griffen     hatte,    bis in den Grund dieser Flanke  gleitet,

   also .das Stellrad 19 um einen Zahn  vorwärts schaltet und daher     gleichzeitig    die           Druekrolle    14 auf 0     einstellt.    Hierbei ratscht  das     Sehaltrad    6 unter der Klinke 5, so dass  die Drehung nicht auf die Welle 3 übertragen  wird.  



  Die Freigabe des     Stellrades    18 durch die  Nase 45 hat auf .die Einstellung     der    Druck  rolle 15 keinen     Einfluss    mehr, weil diese  Rolle durch den Anschlag der Nase 25 an .der  Kurvenscheibe 24 in der Nullage gehalten ist.  Da die Einstellung des Stellrades 19 durch  die Nase 48 weniger als     '/"    des Umfanges des  Stellrades 17 (an dessen     Zaokenspitzen    ge  messen) beträgt, ist das Eintreten der Nase  20     iu    die Bahn der äussersten     Zaekenstufen     dieses Stellrades     bedeutungslos,    da die  nächste Zacke des     Stellrades    17 die Nase 20  nicht erreicht.  



  Die letzt erwähnte Bewegung des Doppel  hebels 47 hat     auch    eine     Abwärtsbewegung    des  Stössels 50 zur Folge, so dass dieser auf die  Federarme 51 drückt     und    die Hebel 52 durch  Drücken gegen zwei Zähne der Schalträder  53 die Druckrolle 16, so wie die beiden nicht  Gezeichneten; genau auf 0 einstellen.  



  Kommt die Welle 34 in den Sektor     VT     zu liegen, so schnappt die Rolle des Hebels  62 von dem Nocken 40 ab, so     dass    die Druck  hämmer 65     ge@:en    das     Registrierpapier    66  schlagen und     unter    Mitwirkung des Farbban  des 68 den auf den Druckrollen     eingestellten     Wert, das heisst 00000 auf das     Registrier-          papier    66 zum Abdruck bringen.  



  Die     Druckhämmer    65 sind in konstruk  tiver Beziehung so ausgestaltet, dass sie gleich  nach dem Drucken wieder von dem     Regi-          strierpapier    wegbewegt werden, so dass sie die  Weiterschaltung, sowohl der     Druckrollen;     als auch des     Registrierpapiers    nicht stören  und kein     Verschmieren    des     Registrierpapieres     verursachen. Diese Ausbildung bedarf hier  keiner     weiteren    Erläuterung, da sie nicht zur  Erfindung gehört und derartig wirkende  Druckhämmer bekannt sind.  



  Beim Weiterdrehen der Welle 34 gegen  den Sektor     VIII    werden von den Nocken 36  und 39 die Hebel 47 und 22' wieder ange  hoben, so     da.ss    das     Stellrad    19 von der Nase    48 freigegeben wird, der Stössel 50 die     Feder-          arme    51 frei gibt und die Kurvenscheibe 24  von der Nase 25 ausgelöst wird. Dem letz  teren     zufolge    kehrt die Druckrolle 15 unter  dem Zug der Feder 28 gegenüber dem Arm  27 in ihre frühere Lage zurück, indem ihr  Bolzen 29 sieh wieder an den Anschlag 26  anlegt.  



  Dreht sich .die Welle 34 weiter in den  Sektor IX so hebt der Nocken 35 den Arm  41 wieder an, so dass die Welle 13 zurück  gedreht, das heisst im Sinne .des Pfeils 70  bewegt wird.     Dadurch    fassen die Sperrnasen  der Muffen 30 die Klinken 31 und drehen  die     Druckrollen    14, 16     und,die    nicht gezeich  neten, zusammen mit     .den    Teilen 17, 18, 19  und 59 in die     ursprüngliche    Stellung zurück.  Die Druckrolle 15 wird hierbei durch .den An  schlag 26 ebenfalls in die ursprüngliche Stel  lung, das heisst wie die andern Druckrollen  auf die     Zahlenstelle    "9\-\ gedreht.  



  Der Hebel 62 ist etwa schon von der Sek  terstellung     VII    weg wieder von dem Nocken  40 angehoben worden und erreicht ungefähr  nach der Sekterstellung IX seine ursprüng  liche Lage wieder, dadurch die     Druekhämmer     65 in     Arbeitsbereitschaft        bringend.     



  Auf den     Rest    der Drehung der Welle 34  ist der ganze     Mechanismus    wieder in der       arbeitsbereiten    Lage.  



  Findet entgegen -der     vorgängigen    An  nahme in einer     Registrierperiode    ein Ver  brauch statt, so ergibt sieh folgende Arbeits  weise:  Angenommen der     mittlere        Messwert    be  zogen auf eine     Registrierperiode    sei 124     Ein-          beiten,    wobei die     Druekrolle    14 für zehn Ein  heiten um eine     Zahlenstelle    vorwärts gescho  ben werden     muss.    Für 124 Einheiten muss  diese     Druckrolle    14 .daher 1,24 Umdrehung  machen.

   Während der     Registrierperiode    wird  dann von der Welle 1 her die Druckrolle 14  gedreht. Diese erreicht am Ende der Periode  nur eine     Zwischenstellung        zwischen    den       Druckzahlen    "1" und "2", und zwar deshalb,  weil, wie eingangs der Wirkungsweise be-           schrieben,    die     Ausgangsstellung    die Ziffer  "9" ist.

   Kommt nach der Beendigung der       Registrierperiode        @    die Welle 34 zur Wir  kung, so trifft im     Sinne    der     vorgeschil-          derten    Bewegungsvorgänge im     Mechanis-          mus    des Druckwerkes die Nase 20 auf  die vierte Stufe     eines    Zahnes des     Sternrades     17, das heisst die     Nase    20 fühlt auf dieser       Stufe    die Stellung .der Nase 25 gegenüber  der Kurvenscheibe 24 ein.

   Wird dann im  Verlauf des Fortganges der Arbeitsbewegun  gen die Welle 13 gedreht, so folgt die Druck  rolle 15 dieser Drehung, bis die Kurven  scheibe 24 mit der der     Drucktype    "4" .dieser  Rolle entsprechenden Sperrstufe gegen die  Nase 25 stösst, .das heisst die Druckrolle 15  durch die Kurvenscheibe 24 auf die dem zu  registrierenden Wert entsprechende Zahl ein  gestellt ist.

   Die Nase 48 dreht, entsprechend  dem früher beschriebenen Arbeitsgang die  Druckrolle 14 auf Ziffer     "2".    Der Nocken  37 dreht nach der ersten Umdrehung der  Welle 10, während welcher .der Nocken 59  die Druckrolle 16 und die nicht gezeichneten  von     "9"    auf     "0"        geschaltet        hatte,    mittelst des  Schalthebels 61 die Druckrolle 16 von     "0"     auf "1" weiter.

   Da durch das Schalten der  Druckrolle 16 von "9" auf     "0"    die Nase 61  aus der grossen     Ausnehmung    53' ,des Schalt  rades 53 herausgehoben wird, bleiben die Ga  belungen des     .Schalthebels    61 auf die beiden  nicht .gezeichneten Druckrollen 'höherer Ord  nung bei der vom Nocken 37 her bewirkten  Schaltbewegung wirkungslos, so dass diese in  der     "0"-Stellung    bleiben. Schlagen dann mit       Fortschreiten    der Drehung der Welle 34 die       Druckhämmer    65 auf das     Registrierpapier,    so  wird auf :diesem -die Zahl 00124 gedruckt.  



  Ist beispielsweise     derMesswert    in einer       Registrierperiode    265     Einheiten,    so werden,  wie bei der letztbeschriebenen     Übertragung     bis zum     Inwirkgkommen    der Welle 34 die  Druckrolle 14 auf eine     Zwischenstellung    zwi  schen den Druckzahlen "5" und "6" und die  Druckrolle 16 auf die Zahl     "1"        eingestellt,          wobei,der    Nocken 59 (da die Welle 10 mehr  als zwei Umdrehungen macht) .diese Druck  rolle um zwei Zahlen, das heisst auf "1" dreht.    Das     Drehen    .der Welle 34 stellt dann das  Druckwerk auf 00265.  



  Das Rollendruckwerk gemäss der Erfin  dung kann auch für ein anderes als deka  disches Zählsystem Verwendung finden, nur  müssen dann ausser den Druckrollen die Stell  räder, das zum Einfühlen dienende     Sternrad     und die zum     Einstellen    der     niedrigsten        Zah-          lenstelle    dienende Kurvenscheibe entspre  chend ausgebildet sein.  



  Dadurch, dass bei dem Rollendruckwerk  gemäss der Erfindung mit der die     Messwerte     gebenden Stelle eine andere als die der nied  rigsten     Zahlenstelle    entsprechende Rolle in  Antriebsverbindung steht, ist es nicht not  wendig, für das     Zurückbringen    des Druck  werkes, selbst in kurzer, praktisch     nicht        ins     Gewicht fallenden Zeit, diesem     Druckwerk     eine hohe Beschleunigung zu geben, da die  angetriebene Rolle um so viel langsamer ge  dreht werden muss, als ihr Verhältnis im  Zählsystem gegenüber der der niedrigsten       Zahlenstelle    entsprechenden Druckrolle ist.

    Dementsprechend ist es möglich ein solches       Druckwerk    in nur einem Exemplar auch dort  anwenden zu können, wo     flies    bis jetzt nicht  möglich war, beispielsweise wie dies nach der  Beschreibung angenommen ist, in Maximum  zählern mit Druck- oder     Registrierstreifen.     Die     Verwendungsmöglichkeit    des Erfin  dungsgegenstandes ist jedoch keineswegs an  einen solchen     Maximumzähler    gebunden, viel  mehr kann das Druckwerk überall da An  wendung finden, wo     es    sich darum handelt,  Arbeitsvorgänge,     wie    sie zum Zurückbringen  eines Druckwerkes in die     Grundstellung    not  wendig sind,

   in möglichst kurzer Zeit und die  Arbeitsweise des Gesamtmechanismus, in den  .das     Druckwerk    eingegliedert ist, nicht stö  rend, zu bewältigen. Das Druckwerk kann  in diesem Sinne beispielsweise     auch    in     Re-          ehenwerken    Anwendung finden.  



  Anstatt     wie    beim     beschriebenen    Ausfüh  rungsbeispiel die     zweite        Druckrolle    anzu  treiben,     könnte    auch die     dritte    Rolle     von,der     Welle 3 her angetrieben werden, in     welchem     Fall diese Rolle noch langsamer gedreht wer-      den muss, als nach dem Ausführungsbeispiel.  Dann müsste die Rolle 14 durch Mittel ge  steuert werden, die den     Mitteln,    welche nach  dem Ausführungsbeispiel die Rolle 15  steuern, gleich sind.  



  Der Antrieb der Welle 34 erfolgt im Zu  sammenhang mit den Arbeitsvorgängen im  Druckwerk und ist nur dort von der Zeit ab  hängig, wo es sich um die Anwendung des  Druckwerkes in zeitgesteuerten     Registrier-          werken    handelt. Findet also das Druckwerk       beispielsweise    in einem Rechenwerk Anwen  dung, so ist. die Ausgestaltung so, dass die  Welle 34 nur in Abhängigkeit des     Druckens     und unabhängig von einem Zeitintervall ge  dreht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollendruckwerk zum zahlenmässigen Re gistrieren von Werten, wie sie beispielsweise durch Messwerte dargestellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass mit der die Messwerte gebenden Stelle eine andere als die der nied rigsten Zahlenstelle entsprechende Druck rolle in Antriebsverbindung steht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Rollendruckwerk nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass -die der zweiten Zahlenstelle entsprechende Rolle mit der die Messwerte gebenden Stelle in Antriebsverbindung steht.
    2. Rallen.druekwerk nachdem Patentan spruch und dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Einstel lung der der niedrigsten Zahlenstelle entsprechenden Rolle von einem Fühl- und einem Einstellorgan in Verbindung mit einem Rückstellorgan erfolgt, derart, .dass diese Rolle beim Einstellungsvorgang dem Rückstellorgan folgen kann, bis sie durch Anschlag des Einstellorganes in der dem zu registrierenden Messwert ent sprechenden Stellung arretiert wird.
    3. .Rollendruckwerk nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rück- stellorgan auf einer, während des Ein stellungsvorganges sich drehenden Welle festsitzt und die Rolle bis zum Anschlag des Einstellorganes unter Federwirkung mit dem Rückstellorgan gekuppelt ist. 4.
    Rollendruckwerk nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass .das Fühl- organ ein .Sternrad ist, .dessen Zackenzahl der Teilung der zweiten, das heisst der angetriebenen Druckrolle entspricht und dessen einzelne Zacken Stufen aufweisen, die in ihrer Zahl mit der Teilung der der untersten Zahlenstelle entsprechen- den Druckrolle zusammenstimmen, dass das Einstellorgan eine, mit der letzt genannten Druckrolle ein festes Ganzes bildende Kurvenscheibe ist,
    die nach einem Schneckengang geordnete, in ihrer Zahl mit der Teilung dieser Druckrolle übereinstimmende Sperrstufen aufweist und da.ss mit dem Sternrad ein Tast- und mit der Kurvenscheibe ein Sperrhebel in Wirkungsverbindung steht, welche Hebel ein festes Ganzes miteinander bilden und beim Einstellungsvorgang von einem Nocken freigegeben werden, das Ganze so, dass der Tasthebel durch Auftreffen auf eine der Stufen des Sternrades den Sperrhebel so einstellt, dass dieser die Kurvenscheibe beim Einstellungsvorgang durch Anschlagen von deren entsprechen der Stufe an ihn arretiert, wenn die der untersten Zahlenreihe entsprechende Druckrolle die dem zu registrierenden Messwert entsprechende Stellung erreicht hat.
    5. Rollendruckwerk nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, da durch .gekennzeichnet, dass auf der Welle des Sternrades wie dieses, ein Stellrad festsitzt, das eine der Gesamtzahl der Stufen des Sternrades entsprechende Zahl von Zähnen .aufweist, beim Einstellungs vorgang von einer, durch einen Nocken gesteuerten Nase gesperrt wird und .das Sternrad genau auf den Tasthebel ein stellt. 6.
    Rollendruckwerk -nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Welle des Sternrades ein zweites Stell rad sitzt, das eine der Einteilung der Druckrolle der zweiten Zahlenstelle ent sprechende Zähnezahl aufweist und mit einer von einem Nocken gesteuerten Nase in Wirkungsverbindung steht, welche Nase die genaue Einstellung dieser Druckrolle bewirkt. 'l. Rollendruckwerk nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die das Rückstellorgan tragende Welle von einem Nocken gesteuert wird,
    der zusammen mit den übrigen Nocken auf einer Welle sitzt, die kurz vor dem Druckvorgang beginnt eine Umdrehung auszuführen. und dadurch über die Nocken die ver schiedenen Arbeitsvorgänge bewirkt.
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