CH179152A - Vorrichtung zum Antrieb von Tongeräten, insbesondere von Schmalfilmtongeräten. - Google Patents

Vorrichtung zum Antrieb von Tongeräten, insbesondere von Schmalfilmtongeräten.

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CH179152A
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Klangfilm Gmbh
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  Vorrichtung zum Antrieb von     Tongeräten,    insbesondere von     Schmalfilmtongeräteu.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zum Antrieb von Tongeräten. Sie  kann bevorzugt verwendet werden beim An  trieb von     Schmalfilmtongeräten.    Bei den bis  herigen     Tonfilmgeräten    ordnete man die  Steuerstelle entweder vor der Nachwickel  rolle des Bildprojektors an und förderte den  Film mittelst der     Nachwickelrolle    von der       Tonsteuerstelle    weg zur     Aufwickelspule    oder  setzte hinter der     Tonsteuerstelle    eine beson  dere Transportrolle,

   wenn die Steuerstelle in  Laufrichtung des Filmes hinter der Nach  wickelrolle angeordnet wurde.  



  Diese bisherigen Antriebseinrichtungen  bedingen besondere     konstruktive    Massnahmen,  die insbesondere da schwierig sind, wo es  sich darum handelt, bereits vorhandene Bild  projektoren in     Tonbildprojektoren    umzuwan  deln. Dagegen zeichnet sich die erfindungs  gemässe Antriebsvorrichtung dadurch aus,  dass mit ihrer Hilfe vornehmlich alte Bild  projektoren in Tonfilmprojektoren umgewan-         delt    werden können, ohne dass besondere kon  struktive Schwierigkeiten zu erwarten sind.  Die Erfindung weist noch besondere tech  nische     Vorteile    gegenüber den bekannten  Einrichtungen dieser Art auf, die besonders  in der Einfachheit der Konstruktion liegen,  so dass selbst ein Laie mit ihnen ohne Schwie  rigkeit umgehen kann.

   Dies ist wichtig für  das Gebiet der transportablen und Schmal  film-Tongeräte.  



  Die Erfindung besteht nun darin,     dass    bei  Tongeräten, bei denen der Film von der       Nachwickelrolle    zur Steuerstelle hintranspor  tiert wird, die mit ihrer Antriebsachse fest  verbundene     Aufwickelspule    den Film an der  Steuerstelle vorbeizieht und die     Aufwickel-          spule    ihren Antrieb über einen     Riementrieb     von der     Nachwickelrollenachse    aus erhält. In  dieser Vorrichtung erübrigt es sich, beson  dere Transportelemente zwischen der Steuer  stelle anzuordnen.

   Da sich die von der Auf  wickelspule auf den Film ausgeübte Zug-           spannung    mit der Zahl der Wicklungen  ändert, ist es angezeigt, hierfür einen Aus  gleich zu schaffen. Dies kann dadurch er  reicht werden, dass man an dem die Auf  "vickelspule antreibenden Riementrieb einen  Riemenspanner vorsieht, dessen Spannung  vorzugsweise eingestellt werden kann, und  ausserdem zur Verbesserung der Wirkung  einen Riemen aus besonderem Material  (Fischhaut) verwendet. Nach den von der     An-          melderin    angestellten Untersuchungen ist das  Material des für den vorliegenden Antrieb  verwendeten Riemens von besonderer Bedeu  tung.

   Die Schwierigkeit bestand vornehm  lich darin, für den Riementrieb den zum Aus  gleich der durch die     Aufwickelspule    hervor  gerufenen Transportschwankungen erforder  lichen Schlupf zu erhalten. Die bekannten  Riemenmaterialien wie Leder, Gummi, Baum  wolle genügten diesen Anforderungen nicht  in dem Masse wie die von der     Anmelderin     beispielsweise vorgeschlagenen Riemen aus  Fischhaut.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstan  des der Erfindung sei anhand der Figur er  läutert.  



  Der Film 1 wird von der nicht gezeich  neten     Nachwickelrölle    in Richtung des Pfeils  2 zur Tonrolle 3 transportiert. Die Tonrolle  kann in bekannter Weise als feststehende  Bahn oder als umlaufende Rolle mit einer  Schwungmasse ausgebildet sein. In ihrem  Innern befindet sich die Photozelle 4. In  dem Gehäuse 5 befindet sich .die Tonlampe  und die Tonoptik. Von der Tonrolle 3 wird  der Film durch die     Aufwickelspule    6 fort  gezogen. Die     Aufwickelspule    6 erhält     ihreiL     Antrieb von der Rolle 7 mittelst Riemen 8  über die Rolle 9. Die Rolle 9 ist mit der  Achse 10 ebenso wie die     Aufwickelspule    6  starr verbunden.

   Die Rolle 7 sitzt auf der  in     Bildprojektoren    vorhandenen Achse der  üblichen     Nachwickelrolle,    die in bekannter  Weise kontinuierlich angetrieben wird. De:  Riemen besteht vorzugsweise aus Delphin-    haut mit rechteckigem Querschnitt. Zur  Regelung der Riemenspannung vermag sich  die Rolle 11 am Hebel 12     um    die fest  gelagerte Achse der Rolle 13 unter dem Ein  fluss der Federspannung 14 zu drehen. Die  Spannung der Feder 14 kann durch bekannte  zusätzliche Einrichtungen besonders geregelt  werden.  



  Die beschriebene Vorrichtung hat sich als  besonders geeignet erwiesen zum     Antrieb    von       Schmalfilmtongeräten,    da sie den Kraft  bedarf für den Transport des Filmes nicht  wesentlich erhöht, so dass beim Umbau sol  cher Geräte in Tongeräte die alte Kraftquelle  verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Antrieb von Tongeräten, insbesondere von Schmalfilmtongeräten, bei denen der Film von der üblichen Nachwickel rolle zur Steuerstelle hin transportiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit ihrer Antriebsachse fest verbundene Aufwickel- spule den Film an der Steuerstelle vorbei zieht, wobei die Aufwickelspule ihren An trieb über einen Riementrieb von der Nach wickelrollenachse aus erhält. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadureli gekennzeichnet, da.ss ein regelbarer Rie menspanner vorgesehen ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb der Auf wickelspule ein Riemen aus Fischhaut ver wendet wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb der Auf wickelspule ein Riemen aus Delphinhaut verwendet wird.
CH179152D 1934-01-13 1935-01-07 Vorrichtung zum Antrieb von Tongeräten, insbesondere von Schmalfilmtongeräten. CH179152A (de)

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