CH179205A - Glühdrahtkerze. - Google Patents
Glühdrahtkerze.Info
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Description
Glühdrahtkerze. Die Erfindung bezieht sich auf Glühkerzen. Bei bekannten Kerzen dieser Art steht der eigentliche Glühdraht, das heisst die Heiz- spirale mit den metallischen Teilen des Kerzenkörpers in leitender Verbindung, so dass die Heizspirale über diese metallischen Teile mit den Anschlussklemmen verbunden ist. Dadurch, dass die Heizspirale direkt Kontakt mit diesen metallischen Teilen macht, wird sie derart stark abgekühlt, dass nur gerade noch die mittlere Partie derselben glühend bleibt. Ausserdem braucht es infolge dieser starken Abkühlung eine beträchtliche Zeit, bis der Glühzustand erreicht ist.
Diese Verhältnisse bedingen eine unwirtschaftliche Ausnützung der Heizenergie.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch behoben, dass der aus Metall be stehende Zündkerzenkörper wenigstens zwei teilig ist und die Stromzu- und Ableitungs organe der Heizspirale zwischen den Metall teilen des Kerzenkörpers festgeklemmt werden, wobei diese Zu- und Ableitungsorgane durch Körper aus Isolationsmaterial gegen diese Metallteile, welche Rillen zur Aufnahme dieser Zu- und Ableitungsorgane besitzen, isoliert sind.
Auf der Zeichnung sind Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes veran schaulicht.
Fig. 1 ist eine Ansicht einer ersten Aus führungsform der Kerze ; Fig. 2 ist eine um 90 gegenüber Fig. 1 gedrehte Ansicht und teilweise im Schnitt; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie a-b in der Fig. 2, wobei die einzelnen Teile auseinander genommen sind Fig.4 ist ein Schnitt nach der Linie a-b in der Fig. 2; Fig.5 ist ein Schnitt nach der Linie c-cl in der Fig. 2, wobei die einzelnen Teile auseinandergenommen sind;
Fig. S ist ein Schnitt nach der Linie c-d in der -Fig. 2 ; Fig. 7 ist ein Längsschnitt einer Kerze mit gegenüber derjenigen nach den Fig. 1-6 etwas anderer Ausbildung des Kerzenkörpers.
In den Figuren bedeuten e und f die bei den Metallhälften des Kerzenkörpers. g ist die eigentliche Heizspirale, deren beide Zu leitungsstücke h und i zwischen den genann ten beiden Metallhälften e und feingeklemmt sind. Diese beiden Metallhälften sind bei spielsweise durch Nieten<I>k,</I> l und<I>m</I> zusam mengehalten.
Die beiden Zuleitungsstüeke h und<I>i</I> sind durch Isolationsplatten<I>n</I> und o gegen die beiden Metallhälften e und f iso liert, die je zwei Rillen p besitzen, in welche sich die Isolationen n, o und die beiden Zu leitungsstücke lt, <I>i</I> beim Znsammenpressen der beiden Metallhälften- hineinlegen. Fig. 3 zeigt im Schnitte die nicht zusammengepresste Lage der einzelnen Teile und Fig. 4 den zusammengepressten Zustand, d. h. die fertige Kerze.
Analog zeigen die beiden Schnitte 5 und 6 das der Heizspirale gegenüberliegende Ende der Kerze. g, r sind die auf den Zu leitungsteilen<I>h, i</I> liegenden Isolationsstücke. s, t sind Blechstücke, welche zur Aufnahme der Klemmschrauben u, <I>v</I> für den Anschluss der Strom-Zu- und Ableitungskabel dienen, und iv, x sind wieder Isolationsplatten für die Isolierung der Blechstücke gegen die Metallhälften e, f innerhalb der letzteren.
Statt die beiden Metallhälften<I>e, f</I> der Kerze zusammenzunieten, können dieselben auch durch einen Schrumpfring zusammen gehalten werden ; eine beispielsweise Aus führungsform ist durch Fig. 7 gegeben. In derselben sind e und f wieder die beiden Metallhälften des Kerzenkörpers; y, z sind zwei Schrumpfringe, welche warm aufgezo gen werden und beim Erkalten die beiden Metallhälften e und f fest zusammenziehen.
Um im weiteren den Gesamtwiderstand der Glühdrahtkerze den vorliegenden Bedürf nissen anpassen zu können, können beispiels weise die Zu- und Ableitungsdräbte der Heiz- spirale ganz oder teilweise verkupfert oder in ein Kupferrohr gelegt werden, d. h. all gemein gesprochen, zu diesen Zu- und Ab leitungsstücken der Heizspirale Metallstücke elektrisch parallel geschaltet werden, die einen Widerstandskoeffizienten besitzen, der von demjenigen der Heizspirale verschieden ist.
Die gleiche Wirkung kann auch dadurch erreicht werden, dass die Zu- und Ableitungs stücke der Heizspirale aus einem von der Heizspirale verschiedenen Material gemacht werden, d. h. aus einem Material, das auch wieder einen andern Widerstandskoeffizienten hat. Diese Ausführungsbeispiele sind auf der Zeichnung nicht weiter dargestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Glühdrahtkerze, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Metall bestehende Zündkerzen körper wenigstens zweiteilig ist und die Stromzu- und Ableitungsorgane der Reiz spirale zwischen den Metallteilen des Kerzen körpers festgeklemmt sind, wobei diese Zu- und Ableitungsorgane durch Körper aus Iso lationsmaterial gegen diese Metallteile, wel che Rillen zur Aufnahme dieser Zu- und Ab leitungsorgane besitzen, isoliert sind.UNTERANSPRttCHE: 1. Glühdrahtkerze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Klemmittel für den Anschluss der Stromzu- und Ab leitungskabel der Glühdrahtkerze auf Blechstücke montiert sind, welche zwischen den Metallteilen des Kerzenkörpers ge halten werden, wobei diese Blechstücke gegen die Zu- und Ableitungsteile der Heizspirale und gegen die Metallteile des Kerzenkörpers innerhalb des letzteren isoliert sind. 2. Glühdrahtkerze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallteile des Kerzenkörpers durch Nieten zusammengehalten werden.3. Glühdrahtkerze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallteile des Kerzenkörpers durch mindestens einen Schrumpfring zusammengepresst werden. 4. Glühdrahtkerze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu den Zu- und Ableitungsteilen der Heizspirale Metallstücke elektrisch parallel gelegt sind, deren Widerstandskoeffizient von demjenigen der Heizspirale verschie den ist. 5. Glühdrahtkerze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu- und Ableitungsteile der Heiz- spirale aus Material bestehen, das einen Widerstandskoeffizienten besitzt, der von demjenigen der eigentlichen Heizspirale verschieden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE179205X | 1933-11-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH179205A true CH179205A (de) | 1935-08-31 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH179205D CH179205A (de) | 1933-11-10 | 1934-10-11 | Glühdrahtkerze. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH179205A (de) |
-
1934
- 1934-10-11 CH CH179205D patent/CH179205A/de unknown
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