CH179207A - Vergaser an Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Vergaser an Verbrennungskraftmaschinen.

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CH179207A
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CH
Switzerland
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mixture
cavity
fuel
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serving
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English (en)
Inventor
Aktiengesellsch Metro-Vergaser
Original Assignee
Metro Vergaser Aktiengesellsch
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/23Fuel aerating devices
    • F02M7/24Controlling flow of aerating air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description


  Vergaser an Verbrennungskraftmaschinen.    Die Erfindung betrifft einen Vergaser an  Verbrennungskraftmaschinen, der sich erfin  dungsgemäss dadurch auszeichnet, dass in dem  Schwimmergehäuse ein als Schaumgemisch  speicher dienender Hohlraum angeordnet ist,  in welchen ein mit Schlitzen versehenes, oben  mit der Atmosphäre verbundenes,     rohrförmi-          ges    Brennstoffzerstäubungsorgan hineinragt,  und dass der als Gemischspeicher dienende  Hohlraum oberhalb des Brennstoffniveaus  durch einen mit seitlichen Öffnungen     ver-          sehenen    Hohlzylinder mit einer Stelle des  Ansaugrohres verbunden ist, die im Sinne der       Gemischströmungsrichtung    betrachtet vor  der Drosselklappe liegt,

   wobei eine vor der  Einmündung des Hohlzylinders in das An  saugrohr     li        egendeStelle    des     Zylinderinnernmit     einer im Sinne der     Gemischströmungsrich-          tung    betrachtet hinter der Drosselklappe lie  genden Stelle des Ansaugrohres durch einen  Kanal verbunden ist, und dass der unterhalb  des Brennstoffniveaus liegende Teil des  den Gemischspeicher bildenden Hohlraumes  durch Kanäle mit der Atmosphäre verbun  den ist.

      Um dem Fahrkomfort zu genügen, wird  bei verschiedenen Vergasern von Verbren  nungskraftma.schinen eine Beschleunigungs  pumpe     verwendet,    welche bewirkt, dass den  Motoren, wenn sie mit ganz niedrigen Dreh  zahlen laufen und wenn     ein    plötzliches,  brüskes Öffnen der Drosselklappe zwecks Be  schleunigung im direkten Gang stattfindet,  eine genügende Menge     Brennstoffluftgemisch     zum einwandfreien Arbeiten zugeführt wird.  Diese Beschleunigungspumpen     bedingen    oft  eine Brennstoffverschleuderung sowie eine  unerwünschte Komplikation und Verteue  rung der Vergaser.  



  Der erfindungsgemässe Vergaser ermög  licht ohne     Bechleunigungspumpen    mit allen  ihren Nachteilen     auszukommen,    jedoch .die  Vorteile der Beschleunigungspumpen auszu  nützen.  



  Dieser Vergaser weist ferner den Vorteil  auf, dass dem Motor bei plötzlichem Öffnen  der Vergaserdrosselklappe niemals nur rei  ner,     unzerstäubter    Brennstoff zugeführt  wird, so dass das schädliche Auswaschen der  Zylinder verhindert wird.      Ein Ausführungsbeispiel des Vergasers  gemäss der Erfindung ist in der beiliegenden  Zeichnung dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt  durch das Ansaugrohr und den Vergaser;  Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie  C-D der Fig. 1.  



  In einem Schwimmergehäuse G befindet  sich ein Schwimmer S, welcher den Zweck  hat, das Brennstoffniveau A-B auf gleicher  Höhe konstant zu halten. In dem Schwim  mergehäuse G ist ein Hohlraum 1 angeord  net, welcher als Gemischspeicher dient. Der  Hohlraum 1 wird unten von einem zylindri  schen Fortsatz 2 begrenzt, der durch eine  Bohrung 3 mit dem flüssigen Brennstoff des  Schwimmergehäuses G in Verbindung steht.  In dem Fortsatz 2 ist ein als Rohr ausgebil  detes Brennstoffzerstäubungsorgan 4 ange  ordnet. Das obere Ende des Organes 4 wird  von einer Kappe 5 gehalten, die in der obern  Wand des Schwimmergehäuses G einschraub  bar und ausschraubbar ist. In der Kappe 5  ist ein Kanal 6 angeordnet, durch welchen  der innere Hohlraum der Kappe 5 mit der  Aussenluft Verbindung hat.  



  Längs der Mantellinien des rohrförmigen  Brennstoffzerstäubungsorganes 4 sind Längs  schlitze 7 angebracht.  



  An den über dem Brennstoffniveau A-B  liegenden obern Teil des Gemischspeichers 1  ist ein Hohlzylinder 8 angeschlossen, welcher  in die Hauptvergasungskammer 9 ragt, und  zwar an einer Stelle, die im     Sinne    der Strö  mungsrichtung     des    Gemisches betrachtet vor  der Drosselklappe liegt. Im Ansaugrohr R  befindet sich die Drosselklappe 10. Der  Hohlzylinder 8 ist mit längs den Mantel  linien regelmässig verteilten Öffnungen 11  versehen. Diese Öffnungen 11 sind als  Schlitze ausgebildet. Sie können auch als  Löcher ausgebildet sein. Die von dem Ge  mischspeicher 1 abgewendete volle Stirn  fläche 12 des Zylinders 8 ist geschlossen und  wirkt als Prallboden für das Schaumgemisch.  



  Am Ausgang des Gemischspeichers 1  mündet ein Kanal 13 in den Zylinder B. Die  ser Kanal 13 stellt eine Verbindung zwischen    dem Raum M über der Drosselklappe 10 und  dem Zylinder 8 einerseits und dem Gemisch  speicher 1 anderseits her. Eine einstellbare  Düse 14 regelt den Einlassquerschnitt des  Kanals 13. In dem dem Ansaugrohr R zuge  wendeten untern Teile der Wand des  Schwimmergehäuses G sind Kanäle 15, 18       angeordnet,    welche den unter dem Brenn  stoffniveau     befindliehen    Teil des Hohlrau  mes mit der Atmosphäre verbinden.  



  Die Wirkungsweise des dargestellten Ver  gasers ist folgende:  Bei Stillstand des Motors ist das Schwim  mergehäuse G wie üblich mit Brennstoff bis  zur Kennlinie     A-B    gefüllt. Ebenso     befin-          .det    sich Brennstoff im     untern        Fortsatz    2 des  Gemischspeichers 1, welcher .durch das Or  gan 4 und den untern Teil der Schlitze 7  in den Hohlraum des     Fortsatzes    2 gelangen  kann. Mit Brennstoff sind auch die Kanäle  15, 18 gefüllt.  



  Der ganze obere Teil des     Hohlraumes    des  Gemischspeichers 1 ist vollständig frei von  Brennstoff.  



  Wird der Motor in Bewegung versetzt, so  entsteht durch die Saugwirkung ,der Kolben  ein Unterdruck im Saugrohr     1V1,    der sich bei  geschlossener Drosselklappe 10 durch den Ka  nal 13 auf den Hohlraum des Gemischspei  chers 1, ferner auf den Hohlzylinder 8 und  den mit dem Gemischspeicher 1 durch den  obern Teil der Schlitze 7 in Verbindung  stehenden obern     Hohlraumteil    des Organes 4       überträgt.    Zufolge dieses Unterdruckes be  steht das Bestreben, dass atmosphärische Luft  vom Kanal 18 und von dem Kanal 6 her in  den Gemischspeicher 1 strömen     will.    Da  diese atmosphärische Luft aber auf ihrem  Wege durch den in den Kanälen 15,

   im       Fortsatz    2 und im untern Teil des Organes  4 befindlichen     Brennstoff        hindurchgesaugt     wird, sättigt sie sich vollständig mit Brenn  stoffteilchen und bildet so ein schwer mit  Brennstoff übersättigtes Schaumgemisch, das  den obern     Hohlraumteil    des Gemischspeichers  1 anfüllt. Dieses ganze Schaumgemisch  würde das Bestreben zeigen, durch den Hohl  zylinder 8 in die     Vergasungskammer    9 aus-      zuströmen, wenn nicht der durch Pfeil 16 an  gedeutete, durch die Schlitze 11 des Zylin  ders 8 angesaugte Luftstrom die Wirkung  eines Ventils übernehmen würde und das  Schaumgemisch nur bis etwa zu der Stelle  17 strömen liesse.

   Ein kleiner Teil des er  zeugten Schaumgemisches wird durch den  Kanal 13 dem Saugrohr M und demgemäss  dem Motor zugeführt und wird als Leerlauf  gemisehmenge durch die Düse 14 begrenzt.  



  Wird dann die Drosselklappe 10 ganz  brüsk geöffnet, so verschwindet die Saug  wirkung durch den Kanal 13 und ebenso hört  der Gegenstrom 16 der Luft auf. Dafür aber  erzeugt der nun gemäss dem Pfeile 19 ein  strömende und über den ganzen Umfang des  Zylinders 8 hinwegstreichende Hauptluft  strom an diesem Umfang des Zylinders 8  eine Injektorwirkung. Dadurch wird der Un  terdruck im Gemischspeicher 1 ganz erheb  lich verstärkt und durch die Kanäle 6 und  18 strömt plötzlich infolgedessen eine grosse  Luftmenge mit ziemlich hoher Geschwindig  keit, welche das ganze, sich im Hohlraum  des Gemischspeichers 1 befindliche Schaum  gemisch mit grosser Gewalt in den Hohl  raum des Zylinders 8 und an die Prallwand  12 treibt.

   An dieser Prallwand 12 werden  etwa noch vorhandene Brennstofftröpfchen  durch die Prallwirkung restlos zerstäubt und  das Brennstoffluftgemisch wird durch die  Schlitze 11 in das Rohr R und in den Haupt  luftstrom geschleudert. Durch das Organ 4  fliesst sofort neuer Brennstoff aus dem  Schwimmergehäuse G nach und vermischt  sich auch sofort wieder mit der durch die  Kanäle 6 und 18     einströmenden    Frischluft,       wobei    fortwährend ein in seiner Beschaffen  heit gleichbleibendes Schaumgemisch im  Hohlraum 1 erzeugt wird, welches in gleich  mässigem Strom dem Hauptluftstrom im An  saugrohr R zufliesst.  



  Da mit steigender Motordrehzahl die       Saugwirkung    auf den Gemischspeicher 1  immer grösser wird, so würde bei der be  schriebenen Anordnung von einem gewissen  Augenblick an zu viel Brennstoff in den  Motor gesaugt werden können. Dies wird    durch das auf eine ganz bestimmte Menge  abgestimmte Organ 4 verhindert.  



  Ferner wirkt der durch den Kanal 6 ein  fliessende Frischluftstrom von einer gewissen  Geschwindigkeit an bremsend auf die von  dem Organ 4 herströmende Brennstoffsäule.  Das ganze System kann so abgestimmt und       eingestellt    werden, dass bei jeder Belastung  und Drehzahl     automatisch    die richtige Ge  mischzusammensetzung und     Menge    erzeugt  wird.  



  Der Zylinder 8 ist so ausgebildet, dass an  seinen Längsschlitzen 11 intensive Wirbel  entstehen, in welche das in den Zylinder 8  einfliessende und an den     Prallbo.den    12 an  stossende Schaumgemisch hineingerissen wird  und dadurch innig mit dem Hauptluftstrom  19 vermischt wird, wodurch eine nicht un  erhebliche Brennstoffersparnis erzielt wird.  



  Das Schwimmergehäuse G mit dem Ge  mischspeicher 1 braucht nicht     unbedingt    an  der     Drosselklappenka.mmer    angebaut sein,  sondern kann auch an einer beliebigen ge  eigneten andern Stelle angebracht sein.  



  Die     beispielsweise    als Hutschraube aus  gebildete Kappe 5 ermöglicht das Heraus  nehmendes Organes 4, ohne     -dass    dazu ein  Werkzeug     benutzt    zu     werden    braucht, in  kürzester Zeit. Dies ist ein besonderer Vor  teil bei der Einregulierung des Vergasers,  bei Rennen, bei schmutzigem     Brennstoff     und dergleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vergaser an Verbrennungskraftmaschi- nen, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Schwimmergehäuse .ein als Schaumgemisch speicher dienender Hohlraum angeordnet ist, in welchen ein mit Schlitzen versehenes, oben mit der Atmosphäre verbundenes, rohrförmi- ges Brennstoffzerstäubungsorgan hineinragt, und dass der als Gemischspeicher dienende Hohlraum oberhalb des Brennstoffniveaus durch einen mit seitlichen Öffnungen ver- sehenen Hohlzylinder mit einer Stelle des Ansaugrohres verbunden ist,
    die im Sinne der Gemischströmungsrichtung betrachtet, vor der Drosselklappe liegt, wobei eine vor der Einmündung des Hohlzylinders in das Ansaugrohr liegende Stelle des Zylinder innern mit einer im Sinne der Gemischströ mungsrichtung betrachtet hinter der Drossel klappe liegenden Stelle des Ansaugrohres durch einen Kanal verbunden ist, und dass der unterhalb des Brennstoffniveaus liegende Teil des den Gemischspeicher bildenden Hohlraumes durch Kanäle mit der Atmo sphäre verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vergaser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der als Gemisch speicher dienende Hohlraum nach unten mit einem zylindrischen Fortsatz ver sehen ist. 2.
    Vergaser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil des Brennstoffzerstäubungsorganes von einer in der obern Wand des Schwimmergehäu ses eingeschraubten Kappe gehalten wird, welche einen Kanal aufweist, der .dieses Organ mit der Atmosphäre verbindet. 3. Vergaser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den als Gemisch speicher dienenden Hohlraum mit dem Ansaugrohr verbindende Hohlzylinder mit längs den Mantellinien verlaufenden Schlitzen versehen ist, und dass dessen dem genannten Hohlraum abgewendete volle Stirnfläche als Prallwand für das Schaumgemisch dient.
CH179207D 1935-01-15 1935-01-15 Vergaser an Verbrennungskraftmaschinen. CH179207A (de)

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