CH179248A - Niederdruck-Verdampfungsbrenner. - Google Patents

Niederdruck-Verdampfungsbrenner.

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CH179248A
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C Finck Charles
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C Finck Charles
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  • Spray-Type Burners (AREA)

Description


      Niederdruck-Verdampfungsbr        enner.            Verdampfungsbrenner    sind bekannt, bei  welchen die Aussen- und Innenluft als     soge-          nannte    Verbrennungsluft in den gern der       Brennerflamme    eingeführt wird. Es erfolgt  somit lediglich eine Mischung von Luft und       Brennstoff    im     Brennertiegel    selbst. Solche       Verdampfungsbrenner    sind lediglich zur Ver  brennung leichter Brennstoffe bei geringer  Leistung geeignet, können somit nicht zur  Verbrennung schwerer Öle bei Erzielung  einer grossen Leistung dienen.

   Ausserdem  tritt bei diesen bekannten     Verdampfungs-          brennern    gerne eine Verkokung ein.  



  Diese erwähnten Nachteile zu beheben, ist  der Zweck der vorliegenden Erfindung. Der  den Gegenstand vorliegender     Erfindung    bil  dende Brenner kann zum Beispiel derart aus  gebildet sein, dass er zur Verbrennung     sch-,ve-          rer    Öle bei grosser Leistung unter Vermei  dung der Verkokung des Brennstoffes ge  eignet ist. Er kann zum Beispiel als Bren  ner für Restaurationskochherde und Koch  kessel ausgebildet sein.

   Der vorliegende Nie-         derdruckverdampfungsbrenner,    mit einem  den     Brennertiegel    überragenden Düsenkopf  zeichnet sich dadurch aus, dass der Düsen  kopf in der Mitte des     Brennertiegels    ange  ordnet ist und an     seinem    Fusse ringsum ge  gen den Boden des     Brennertiegels    gerichtete       Luftaustrittsöffnungen    und an     seinem    obern  Ende ringsum schräg auswärts gerichtete       Luftaustrittsöffnungen,    welche höher liegen  als der     Brennertiegelrand,    besitzt,

   und dass in  den     Seitenwänden    des     Brennertiegels    selbst  ein Kranz aufwärts gerichteter Luftaustritts  öffnungen vorgesehen ist. Dadurch wird  erreicht, dass die zur     Verbrennung    notwen  dige Luft unter Druck einerseits dem gern  der Flamme an verschiedenen Stellen zuge  führt und dass anderseits die hochsteigende       Flamme    durch die aus den Öffnungen in den       Seitenwänden    des     Brennertiegels    austretende  Druckluft mit     einem    Luftmantel     eingehüllt     wird,

   welche Flamme oberhalb des Brenner  tiegelrandes durch die aus den schräg aus  wärts gerichteten     Luftaustrittsöffnungen         ausströmende, schräg in die Flamme eintre  tende Druckluft fächerartig in die Breite ge  drängt wird, so dass der äussere Luftmantel  in die Flammenspitzen dringt. Die durch  das im     Brennertiegel    entstandene aufge  wühlte     Gasluftgemisch    sich bildenden Koh  lenoxyde werden grösstenteils im Brenner  tiegel selbst verbrannt.

   Die aus den Öff  nungen in den Seitenwänden des Brenner  tiegels und aus den Öffnungen am obern  Ende     .des    Düsenkopfes     austretende    Druck  luft     siehert,    indem sie auf den obern Teil  der Flamme auftrifft, die Verbrennung noch  nicht verbrannter Kohlenoxyde, wodurch eine  heisse auf eine grosse Fläche verteilte Flamme  mit sehr grossem Wärmeeffekt erreicht wird.  



  Zwei     Ausführungsbeispiele    des Erfin  dungsgegenstandes sind in der Zeichnung       dargestellt,    und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch einen  rechteckigen Brenner, zum Teil in Ansicht,       Fig.    2 einen Grundriss -dazu,       Fig.    3 einen     Querschnitt    durch den Bren  ner;       Fig.    4 zeigt einen Querschnitt durch einen       runden    Brenner, zum Teil in     Ansicht,    und       Fig.    5 einen     Grundriss    dazu.  



  Der in     Fig.    1 bis 3 :dargestellte Brenner  besitzt rechteckige Form, und zwar besitzt  er einen     Brennertiegel    1, der     parabelförrnig     nach oben gerichtete     Seitenwände    2 aufweist.  In der Mitte .des     Brennertiegels    1 .sitzt aus  hebbar der Düsenkopf 6, der aus einem äu  ssern     Düsenkopfkörper    6'     und    einem in die  sem eingesetzten Düsenkern 7 besteht. Letz  terer verteilt die in den Düsenkopf 6 von  einer Zuleitung 8 kommende Pressluft gleich  mässig.

   Der Düsenkern 7 und der freie obere  Rand des äussern     Düsenkopfkörpers    6' bilden  zusammen am ganzen     'Umfange    gleichmässig  verteilte Öffnungen 9. Unmittelbar über dem  innern Rand 10 des     Brennertiegels    1 befin  den sich im äussern     Düäenkopfkörper    6'     Lö-          .eher    11, 11', die zum Teil gegen den Boden  des     Brennertiegels    gerichtet sind. Der Luft  kasten 5 besitzt einen Zuleitungsstutzen 12  mit Drosselklappe 13.

   Eine     selche    kann  ebenfalls in der Zuleitung 8     vorgesehen        sein.       Die freien nach oben gerichteten Seitenwände  sind mit nach oben gerichteten Löchern 14  versehen, derart,     dass    diese     Luftaustrittsöff-          nungen    etwas     unter    dem     Tiegelrand    ausmün  den. Die Löcher 14 stehen mit dem Luft  kasten 5 in Verbindung. Die Teile 1, 6 und  7 besitzen, wie die     Fig.    2 zeigt, rechteckige       Form.     



  Der durch die Zuleitung 14'     (Fig.    2) dem  Tiegel 1 zugeführte Brennstoff wird auf be  kannte Art und Weise entzündet und     durch     die Zuleitungen 8 und 12 wird Pressluft in  den     Düsenkopf    6     bezw.    in den Luftkasten 5  geblasen.

       Vam    Düsenkopf 6     tritt    die Press  luft zum Teil durch die Löcher 11 direkt in  ,den Feuerraum und bildet mit .dem Brenn  stoff ein brennbares     Gasluftgemisch.    Dieses       aufgewühlte        Gasluftgemisch    und die sich  bildenden Kohlenoxyde werden durch die  aus den Löchern 11' in den Tiegel eintretende  Pressluft gegen die heissen     Brennerfegelsei-          tenwände    gedrückt und mischen sich ober  halb     .deG        Brennertiegels    1 mit der aus     :

  Öff-          nungen    14 und 9     ausströmenden    Pressluft.  Die durch die Löcher 14     strömende    Press  luft bildet einen Luftmantel rings um die  Flamme in vertikaler Richtung. Die Luft  menge -dieses Luftmantels tritt zum Teil in       .las    Feuer, währenddem der übrige Teil erst  dann mit :dem Feuer in Verbindung kommt,  wenn der     Luftstrom,    der durch die     offnun-          gen    9 auf die Flamme auftrifft und diese von  innen nach aussen verbreitet, die Verbreitung  der Flamme bewirkt hat.

   Dieser Vorgang  erfolgt bedeutend oberhalb des     Brennerran-          des,    derart,     .da.ss    sich die Flamme auf eine  grosse Fläche     verteilt,    flach unter einer Heiz  platte     hindurchstreichen    kann,     wodureh    eine  rasche, zweckmässige Wärmeabgabe     erreicht     wird, wobei die durch die Luftunterteilung  bewirkte, ausserordentlich     heisse    Flamme den  Wärmeeffekt noch wesentlich steigert.

   Diese  heisse Flamme entsteht durch die totale Ver  brennung auch :der sehr schwer brennbaren       Rohstoffpaxtikelderen    Verdampfung sich bis  gegen die Flammenspitzen vollzieht; denn  gerade dort wird noch stark erhitzte Luft       zugeführt.    15     (Fig.    3) ist ein     Überlaufrohr.         In den     Fig.    4 und 5 ist ein Brenner in  runder Ausführung gezeigt.

   Der Brenner  tiegel 16 ist wiederum von einem Luftkasten  17     umgeben.    Im     Tiegelzentrum    sitzt ein  Rohr 19, über das der Düsenkopf 20 ge  stülpt ist, so     da-ss    die Verbrennungsluft       nveclks    starker Erhitzung auf Umwegen  durch die Öffnungen 21 und     22    in den Tiegel  I6 strömen kann. Die Öffnungen 21 sind als  radial angeordnete Längsschlitze ausgebildet,  es können aber auch lediglich runde Löcher  vorgesehen sein. Im     obern    Teil des Düsen  kopfes 20 sind Löcher 23 vorgesehen, analog  den Öffnungen 9 des Brenners nach     Fig.    1  bis 3 und für den gleichen Zweck.

   Das     Rohr     19 ist unmittelbar über einem     regulierbaren     Luftstutzen ?d des Luftkastens 17     etwas          ausgeweitet.    25 ist die Ölzuleitung, 26 die       rberlaufleitung    und<B>297</B> sind in den Seiten  wänden des Tiegels vorgesehene Luftlöcher.  die     etwas    unter dem     Tiegelrand    ausmünden.  Die Arbeitsweise dieses Brenners ist dieselbe  wie beim Brenner nach     Fig.    1 bis 3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mit flüssigen Brennstoffen und Pressluft betriebener Niederdruckverdampfungsbrenner mit einem den Brennertiegel überragenden Düsenkopf, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkopf in der Mitte des Brennertiegele angeordnet ist und an seinem Fusse ringsum gegen den Boden des Brennertiegels gerich tete Luftaustrittsöffnungen und an seinem obern Ende ringsum schräg auswä.rtG gerich tete Luftaustrittsöffnungen,
    welche höher lie gen als der Brennertiegelrand, besitzt, und dass in den Seitenwänden des Brennertiegel:s selbst ein Kranz aufwärts gerichteter Luft auestrittsöffnungen vorgesehen ist. UNTERANSPRUCH: _Terdampfungsbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da,ss die Luftaustrittsöffnungen (14) in den Seiten wänden des Brennertiegels ausserhalb des Tie- gelrandes, etwas unter diesem ausmünden.
CH179248D 1933-08-29 1934-08-18 Niederdruck-Verdampfungsbrenner. CH179248A (de)

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