CH179267A - Anordnung zur telephonischen Uhrzeit-Ansage. - Google Patents

Anordnung zur telephonischen Uhrzeit-Ansage.

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CH179267A
CH179267A CH179267DA CH179267A CH 179267 A CH179267 A CH 179267A CH 179267D A CH179267D A CH 179267DA CH 179267 A CH179267 A CH 179267A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00—Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/04—Indicating the time of the day
    • G04C21/12—Indicating the time of the day by electro-acoustic means
    • G04C21/14—Electro-acoustic time announcement, i.e. spoken

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  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description


  Anordnung zur     telephonischen        Uhrzeit-Ansage.       Die Erfindung bezieht     ,sieh    auf eine Ein  richtung zur     telephonischen    Zeitansage. Der  artige Einrichtungen sind an     sich    schon be  kannt.     :So    ist zum Beispiel schon vorge  schlagen worden, die Stunden und     Minuten     getrennt     aufzuzeichnen    und     durch    geeignetes  wechselweises Ein- und Ausschalten von     zwei          Abtastorganen    für die Stunden und die Mi  nuten eine kontinuierliche Zeitansage zu er  halten.

   Die bisherigen     Einrichtungen    sind  aber sehr kompliziert und dadurch sehr teuer.  Zum Beispiel wird bei einer Ausführung vor  geschlagen, die gesamten zur     Zeitansage    be  nötigten Apparaturen synchron mit der Zeit  zu bewegen,     bezw.    absatzweise in Abhängig  keit von der Uhrzeit. Dies bedingt aber einen  erheblichen Aufwand an Mitteln, um den  synchronen Lauf aufrecht zu erhalten.  



  Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt,  in Anlagen dieser Art, die Stunden und die  Minuten ansagende Sprachtöne in Form von  Tonspuren auf einen Tonträger (Platte oder    Trommel) aufzutragen und sie durch zum  Beispiel aus der Bildtelegraphie bekannte  optische Mittel abtasten zu lassen. Hierbei  tritt nämlich sowohl bei den Tonträgern, als  auch bei den     Abtastorganen    (Photozellen)  auch bei dauerndem Betrieb überhaupt keine  Abnutzung ein. Es wurde schon vorgeschla  gen, die Aufzeichnung der Stunden und Mi  nuten auf Kreisringen oder Kreisbögen vor  zunehmen, derart, dass die zwölf oder vier  undzwanzig den Stunden entsprechenden  Kreisbögen auf dem einen Tonträger und  die den 60     Minuten    entsprechenden Kreis  ringe auf einen andern Tonträger aufge  bracht werden.

   Bei einer vollen Ausnutzung  der Kreisringe zur Tonaufzeichnung ist es  nun aber     schwierig,    die Tonabnehmer in ge  eigneter Weise so zu     steuern,    dass ein ab  wechselndes Aussendender Stunden und Mi  nuten     gewährleistet    ist.     Ausserdem    sind die  diese Steuerung der Tonabnehmer vorneh  menden Schaltorgane der Abnutzung unter-      werfen.

   Dieser Nachteil     kann    zum Beispiel  dadurch vermieden werden, dass die Minuten  und     Stunden    nur auf nicht in sich     geschlos-          eenen,    voneinander getrennten Kreisbögen       aufgezeichnet    werden, und dass die Tonträger  derart miteinander gekoppelt und relativ zu  den Tonabnehmern angeordnet sind,     dass,          wenn    der eine Tonabnehmer die ihm zuge  ordnete Tonaufzeichnung abtastet, der andere  Tonabnehmer über den keine Tonaufzeich  nung besitzenden Teil seines Tonträgers hin  weggleitet.

   Die Grösse der Kreisbögen für  ,die Stunden und die Minuten und die Anord  nung der Tonträger- zueinander und zu den  Tonabnehmern kann dann leicht derart ge  troffen werden, dass sofort nach .der Ansage  der Stunden die Ansage der Minuten er  folgt.  



  Eine weitere vorteilhafte Massnahme bei  derartigen Anlagen besteht darin, dass ausser  der     telephonischen    Ansage der     .Stunden    und  Minuten auch noch eine genaue     Sekunden-          übermittlung    erfolgt, ohne dass die zur An  sage der Stunden und Minuten dienende  Einrichtung genau mit der     Uhrzeit    syn  chronisiert werden muss. Dies geschieht  zweckmässig dadurch, dass während der letz  ten- Sekunden jeder Minute die Zeitansage  unterbrochen wird, und an ihrer Stelle durch  eine direkt von .der Hauptuhr gesteuerte Ein  richtung, zum Beispiel 10 Sekundenimpulse  oder ein mehrere Sekunden andauerndes       Schlusszeiehen    übermittelt werden.

   Im fol  genden sind einige Ausführungsbeispiele des       Erfindungsgegenstandes    anhand der     Abbil-          Üungen    1 bis 6 beschrieben.  



  Die     Fig.    1 zeigt ein     Prinzipbild    der ge  samten Anlage. Der Teilnehmer T erreicht  über die     Vorwähler        VW,    Gruppenwähler       GW    und Leitungswähler<I>LW</I> des Amtes<I>A</I>  die     Zeitzeichensammelschiene        Zs,    die über  den Überträger     Ue    an die beiden Tonabneh  mer     T1    und     T=    angeschlossen ist. Unter den  Tonabnehmern drehen sich die beiden Ton  träger, von denen der eine     St    die Stunden  kreisbögen, der andere     31    die Minutenkreis  bögen trägt.

   Aus der Anordnung der Kreis  bögen     in    der     Abbildung    ist auch ersichtlich,    wie eine     Überlappung    der Minuten- und Stun  denansagen vermieden wird. Es ist selbst  verständlich auch möglich und liegt im Rah  men der Erfindung, die Aufzeichnung der  Minuten und     Stunden    auf einem     einziuen     Tonträger vorzunehmen, indem zum Beispiel  die Radien sämtlicher Stundenringe grösser  sind als der grösste Minutenring oder umge  kehrt. Die Anordnung der beiden Tonabneh  mer muss dann in entsprechender Weise so  erfolgen, dass ebenfalls wieder keine Über  lappung der Ansagen für die Stunden und  die Minuten eintritt.  



  In der     Fig.    2 ist eine beispielsweise Kon  struktion einer der Ansage der Minuten die  nenden Einrichtung dargestellt. Ein auf einer  Grundplatte ruhender Motor 1 treibt mit sei  nem     Ritzel    2     mittelst        eines    Getriebes 3-10  .die Achse 11 fortdauernd und mit     konstanter     Drehzahl, mit der in geeigneter Weise der  Tonträger 12 verbunden ist.

   Dem Tonträger  12 gegenüber ist der Tonabnehmer 13 fest  angeordnet, während die Teile 7-11 mit  dem     Tonträger    12 von einem um die Achse  15 schwenkbar gelagerten Rahmen 14 getra  gen werden.     Mittelst    der Feder 16 wird der  Rahmen 14 mit seinem Stift 17 gegen die       Exzenterscheibe    18 gezogen. Diese     Exzen-          terschiebe    sitzt auf einer Welle 19, die     mit-          telst    der Zahnräder 20-22 und 23 von dem  Motor 2 über eine nicht gezeichnete Rutsch  kupplung angetrieben wird.

   Die     Sperrun;     der     Exzenterscheibe    erfolgt durch das mit  dem     Zahnrade    21 fest verbundene Klinken  rad 23 mit der Sperrklinke 24, die unter der  Kontrolle des von einer Hauptuhr gesteuerten  Magneten 25 steht. Wird der Magnet 25 von  .der Hauptuhr     H        (Fig.    3) durch einen Mi  nutenimpuls erregt, so zieht er seinen Anker  an und gibt dadurch mittelst der Klinke 24  das Klinkenrad 23 für eine Drehung um eine  halbe Zahnteilung frei.

   Nach Abschaltung  ,des Magnetes 25 durch .die Hauptuhr H kehrt  dann der Anker 6 wieder in     die    gezeichnete  Stellung zurück, und das Klinkenrad 23       fühl-    wiederum eine einer halben Zahn  teilung entsprechende     Bewegung    aus. Durch  diese beiden Bewegungen des     Klinkenrades         23 ist die     Exzenterscheibe    18 um einen be  stimmten Winkelbetrag weiter gedreht wor  den. Der auf ihrem Umfange gleitende Stift  17 hat gleichzeitig damit den Rahmen 14  und damit den Tonträger 12 um einen be  stimmten Weg relativ zu dem Tonabnehmer  13 bewegt. Dieser Weg ist nun so bemessen,  dass er dem     Abstande    zweier Kreisringe ent  spricht.

   Durch die Form der     Exzenterscheibe     <B>18</B> wird ferner bewirkt, dass bei der Drehung  der Scheibe um die ersten<B>180'</B> während  der ersten 30 Minuten der Tonabnehmer den  ersten, dritten, fünften usw. Ring (vom  Rande der Scheibe nach dem Mittelpunkt hin  gezählt) abtastet, während er bei der fol  genden Drehung der     Exzenterscheibe    um  <B>1.80'</B> während der letzten 30 Minuten die  übrigen Kreisringe abtastet, indem er in einer  der vorhergehenden Reihenfolge entgegenge  setzten Richtung, nämlich von den Bögen  kleineren Radius zu den Bögen grösseren  Radius fortschreitend wieder über den Ton  träger gleitet. Dadurch nimmt nach Ablauf  von 60 Minuten der Tonträger wieder seine  ursprüngliche Stellung relativ zum Tonab  nehmer ein.

   Diese Anordnung hat sich be  sonders vorteilhaft erwiesen, da dadurch eine       gleichmässige    langsame Bewegung des Ton  trägers     bezw.    des Tonabnehmers erzielt wird,  während bei den bisher üblichen     Anordnun-          nen,    gemäss .denen der Tonabnehmer stets von  Ringen grösseren Radius zu Ringen kleineren  Radius geführt wird, es .notwendig war, nach  der 60. Minute den Tonabnehmer schnell auf  den der ersten Minute entsprechenden Kreis  ring wieder zurückführen.  



  Auf der Achse 11 des Tonträgers 12 ist  ferner noch eine     Nockenseheibe    26 angeord  net, die einen Kontakt Cl steuert, dessen  Wirkung später     erläutert    wird. Der auf der       Exzenterscheibe    18 angebrachte Stift 27, der  bei einer bestimmten Stellung der     Egzenter-          scheibe    den Kontakt e2 schliesst, dient zur       Fortschaltung    der     Stundenansageeinriehtung.     Während nämlich die bisher beschriebene  Einrichtung,

   abgesehen von der andern Form  der die Bewegung des Tonabnehmers relativ  zum Tonträger bewirkenden     Egzenterscheibe       in gleicher Weise für die     Stundeneinriehtung     vorgesehen ist, ist dieser Nocken 2 7 mit dem  Kontakt e2 nur bei der Minuteneinrichtung  vorhanden, und zwar erfüllt er folgende Auf  gabe: Beim Übergang von einer Stunde auf  .die nächste Stunde, also in der 60.

   Minute  der ersten     Stunde,    nimmt die     Exzenterscheibe     die gezeichnete .Stellung ein und schliesst mit  dem Stift 27 den Kontakt     e2.    Diese Kon  taktschliessung bewirkt ein     Zusammenwirken     mit den von der Hauptuhr ausgehenden Mi  nutenimpulsen (siehe Abbildung 3) durch  eine Betätigung des dem Magneten 25 der  Minuteneinrichtung entsprechenden Magneten  28 der     Stundeneinrichtung,    die somit einen  Sehritt weitergeschaltet wird.  



  Die Schaltung der in der     Abb.    2 sche  niatisch dargestellten Tonabnehmer 13 für  die Stunden- und Minutenansage ist in der       I        ig.    4 dargestellt. Die beiden Tonabnehmer  13' und 13" liegen parallel über den Kon  takt     cc2,    der zum Ein- und Ausschalten der  Zeitansage während der letzten Sekunden  jeder Minute dient, im Eingang ,des Verstär  kers     V.    Die verstärkten     Tonabnehmerströme     fliessen dann durch den Überträger     Ue    zu  den     Zeitzeichensammelschienen        Zs        (Abb.    1).  



  An der Primärseite des Transformators       Ue    liegt ferner noch über den einen Kontakt  eines     Wechselkontaktes    b und den Ruhekon  takt a3 der Kondensator C, der in der ge  zeichneten Stellung des Wechselkontaktes mit  einer     f''rleiohspannung    aufgeladen und nach  Umlegen des Wechselkontaktes über die Pri  märseite des Transformators     U   <I>e</I> entladen  wird.

   Diese Einrichtung wird von -der  zweckmässig ebenfalls im Amte angeordneten  Hauptuhr     mittelst    des Rades 29     (Fig.    5) ge  steuert, das durch Schliessen des Kontaktes  31 mittelst seines Nockens 30 das Relais     B     einmal pro Sekunde erregt, und somit den  Wechselkontakt b kurzzeitig     umlegt.    Diese  Sekundenimpulse gehen aber nur auf die       Zeitzeichensammelschienen,    wenn der Kon  takt a3 des Relais A der     Fig.    6     geschlossen     ist. Die Wirkungsweise des Relais A ist fol  gende: Der Kontakt     Cl    der     Fig.    2 sei ge  schlossen.

   Das     Nockenrad    32, das     synchron              reit    dem     Nockenrad    der Hauptuhr umläuft,  befindet sich in der gezeichneten     Stellung     und hält somit den Kontakt 33 offen. Das  Rad 32 ist so ausgebildet, dass es genau nach  Ablauf einer Minute den Kontakt 33 schliesst  und somit das Relais 4 über den Kontakt       cl    zum Ansprechen bringt. Dadurch werden  die Kontakte     a1    und     a=    geschlossen, der Kon  takt     a3    geöffnet.

   Durch den     Kontakt        a1    legt  sich das Relais in einen Haltestromkreis       (-f-,    33,     _4,        cc,   <I>-).</I> Der Kontakt     a@    schaltet  .die beiden Tonabnehmer, zum Beispiel die       beiden    Photozellen 13' und 13" ein. Wäh  rend dieser Zeit erfolgt nun die     telephonische          Zc:ita.ii,age,    wie sie oben beschrieben worden  ist.

   Es ist ersichtlich, dass durch die     Ver-          wenc?ring    des     Kontaktes        e,.    das Relais A nur  ansprechen und somit die Zeitansage nur  dann beginnen kann, wenn der Tonträger sich  in einer     ;anz    bestimmten Lage     relativ    zum  Tonabnehmer befindet, da nur dann der Kon  takt cl geschlossen wird     (Fig.    2). Durch ge  eignete Anordnung des     Nockenrades    26 auf  der Achse 11     (Fig.    2) kann also die Ein  schaltung der Zeitansage in dem gewünsch  ten Augenblick vorgenommen werden, in dem  keine Verstümmelung der Zeitansage eintritt.

    Die von dem     Rade    29 der     Abb.    5     herrüh-          xenden    Impulse können während der     Zeit-          ansage    nicht mehr durch das Öffnen des  Kontaktes     a.        (Fig.    4) auf die Seite des Pri  märtransformators     Ue    einwirken und sind so  mit abgeschaltet.  



       Kürz    vor dem Ende jeder Minute, zum  Beispiel fünf oder zehn Sekunden vorher,       wird    durch das     Nockenrad    32 der Kontakt  33 wieder geöffnet, das Relais A fällt ab,  sobald der Kontakt     c,_    geöffnet ist. Die Kon  takte     a1    und     a2    werden wieder geöffnet     und     damit die     Zeitansage    unterbrochen, der Kon  takt     a3    dagegen wird geschlossen und damit  die     obenbesehriebene    Aussendung der .Sekun  denimpulse bewirkt.  



  Verwendet man eine Einrichtung, die mit  mehreren     Abtastorganen    versehen ist, .dann  kann leicht der Nachteil     entstehen,    dass die  von dem     einen        Abtastorgan    abgenommene  Sprache erheblich lauter ist als die des an-    lern     Abtastorgans.    Aus diesem Grunde ist  eine den     Abtastorganen    entsprechende Zahl  von die Lautstärke getrennt beeinflussenden  und getrennt einstellbaren Mitteln vorge  sehen.

   Ordnet -man nämlich diese     Mittel    so  an, dass jedes je ein     Abtastorgan    regelt, dann  kann in einfacher Weise vor Inbetriebnahme  des Apparates durch Einstellung dieser Mit  tel die Lautstärke der von verschiedenen Ab  tastorganen herrührenden Ansagen gleich  mässig gross gemacht werden.  



  Die     Fig.    7 zeigt ein zweites Ausführungs  beispiel. Auf der Trommel 1 sind durch Auf  bringen von Filmbändern oder dergleichen  die Tonschriften für die Stundenansage bei  2 und für die Minutenansage bei 3 ange  bracht. Als     Abtastorgan    für die Stunden  dient die     Ringphotozelle    4 und für die Mi  nuten die Photozelle 5. Es liegt selbstver  ständlich im Rahmen der Erfindung an Stelle  von     Ringphotozellen    anders konstruierte Zel  len zu benutzen. Diese Photozellen sind in  den Gehäusen 6 und 7 angebracht, die in  irgend einer geeigneten Weise auf     Schlitten     längs der Trommel 1 transportiert werden  können.

   Durch Zugfedern 8, 9 werden sie  mit den an ihnen befestigten Rollen 10, 11  gegen     Exzenterscheiben    12, 13 gezogen. Diese       Egzenterscheiben    haben die Aufgabe, die       Abtastvorrichtungen        minutlich        bezw.    stünd  lich um einen Schritt vorwärts zu transpor  tieren, indem zum Beispiel das Relais 14  durch von der     Hauptuhr    ausgehende Impulse  stündlich und das Relais 15     minutlich    er  regt wird.

   Diese Relais     geben    bei Betätigung  ihrer Anker die auf der Trommelachse an  geordneten Rutschkupplungen 16, 17 für eine  Umdrehung frei, wodurch mittelst geeigneter  Übersetzungen die     Egzenterseheiben    12 und  13     durch    die fortdauernd umlaufende Trom  melachse um einen bestimmten Winkel ge  dreht werden. Diese     Drehung    bewirkt dann  .das Abtasten der     Aufzeichnungen    für die  Minuten und     Stunden.    Als Lichtquellen für  die     Abtastorgane    dient je eine Kinolampe 18,  1.9, deren Licht durch die Linsen 20, 21 ge  sammelt wird.

   Von dort aus gehen die beiden  Lichtstrahlen parallel zu der Trommelachse      zu den     Abtastorganen    6, 7 und werden in  diesen durch die Prismen 22, 23 senkrecht  auf die Achse der Trommel gelenkt. Die  weiterhin vorgesehenen     Linsensysteme    24,  25 spitzen dann die Lichtstrahlen zu und be  wirken in der von der Bildtelegraphie her  bekannten Weise die     Abtastung    .der auf der  Trommel befindlichen Aufzeichnungen.

   Um  nun sämtliche auf die Lautstärke der von  den     Abtastorganen    herrührenden Sprache  einwirkenden Momente in möglichst einfacher  Weise so abgleichen zu können, dass keine       Lautstärkeschwankungen    bei der     Zeitansage     mehr auftreten, ist in den Stromkreisen der  Lampen 18, 19 je ein Widerstand 26, 27  vorgesehen. Diese Widerstände können ge  trennt voneinander eingestellt werden, und  es ist nunmehr durch Einstellung der beiden  Widerstände ohne Schwierigkeiten möglich,  die Lautstärke der Zeitansage konstant zu  halten.

   Es liegt im Rahmen der Erfindung,  an Stelle von Widerständen, die in den  Stromkreis der die Lichtstrahlen erzeugenden  Lampen eingeschaltet werden, zum Beispiel  optische Mittel zu verwenden, die in den  Lichtstrahl eingeführt werden können und  bei ihrer Verstellung mehr oder weniger  Licht durchlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur telephonischen Uhrzeit ansage, bei der die Stunden und Minuten getrennt auf ein oder mehreren Tonträgern aufgezeichnet sind und durch ein oder meh rere Abtastorgane abwechselnd abgetastet erden, gekennzeichnet durch eine in Ab hängigkeit der anzusagenden Stunden und Minuten erfolgende Relativbewegung zwi schen den Abtastorganen und den Tonträgern und eine fortdauernde, von den Stunden und Minuten unabhängige Bewegung der Ton träger. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stunden und Minuten je auf Kreisringen oder Kreisbogen gesondert aufgezeichnet sind. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Stunden und Minuten auf nebeneinander liegenden Ringen oder Kreisbögen auf gezeichnet sind, und dass Mittel vorge sehen sind, welche die Tonträger relativ zu den Abtastorganen so steuern, dass die der jeweiligen Uhrzeit entsprechenden Kreisringe abgetastet werden. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sowohl die Stunden, als auch die Minuten nur auf Kreisbögen kleiner als<B>360'</B> aufgezeich net sind, und da.ss die Tonträger für die Stunden und die Minuten dauernd um laufen und so miteinander gekuppelt sind, dass keine Überlappung der Tonan sagen für die Stunden und die Minuten eintritt. 4.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stunden und die Minuten auf einem gemeinsamen Tonträger auf Kreisbögen oder Kreis ringen aufgezeichnet und die Abtast- organe derart angeordnet sind, dass je weils nur ein einer Stunde oder einer Minute entsprechender Bogen oder Ring abgetastet wird. 5.
    Anordnung nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass die räumliche Reihenfolge der einzelnen Kreisbögen nicht der Reihenfolge der einzelnen Zeit einheiten entspricht, und dass .die Ton abnahme von einem Kreisbogen zum darnach abzutastenden, unter Übersprin gen eines räumlich neben dem ersten an geordneten Kreisringes erfolgt derart, dass das Abtastorgan nach einer Hin- und Herbewegung über die Kreisringe sämtliche Kreisringe abgetastet hat. 6.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch ein syn chron mit dem Stundenzeiger einer Uhr bewegtes Schaltorgan nach Erreichen der 60. Minute ein Kontakt geschlossen wird, der die Einstellung des Stundentonab- tastorgans auf die nächste Stunde be wirkt. 7. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass während eini ger Sekunden am Ende jeder Minute die, Zeitansage unterbrochen wird, und dass während dieser Zeit durch direkt von einer Hauptuhr gesteuerte, den Schluss der Minute kennzeichnende .Sekunden zeichen zum Empfänger gegeben werden. B.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass zu Beginn jeder Minute der Ton so eingeschaltet und zu Beginn der Se kundenzeichen so ausgeschaltet wird, dass keine Verstümmelung der Zeitansage ein- tritt. 9. Anordnung nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Einstel lung der Tonträger relativ zu den Ab tastorganen bewirkende Mittel von einem dauernd laufenden Motor über eine Rei- bungskupplung unter der Kontrolle eines von einer Hauptuhr gesteuerten Relais angetrieben werden.
    10. Anordnung nach Patentanspruch mit mehreren Abtastorganen, die wechselnd die Ansage der Stunden und Minuten bewirken, gekennzeichnet durch den Ab tastorganen einzeln zugeordnete, die ge trennte Regelung der Lautstärke ermög lichende, getrennt einstellbare Mittel: 11. Anordnung nach Patentanspruch mit optisch arbeitenden Abtastorganen, da durch gekennzeichnet, dass die Laut stärke beeinflussende Mittel in die Strom kreise .der die Abtastlichtstrahlen er zeu genden Lampen eingeschaltet sind.
CH179267D 1933-12-29 1934-08-06 Anordnung zur telephonischen Uhrzeit-Ansage. CH179267A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042434B (de) * 1955-04-13 1958-10-30 Landis & Gyr Ag Anordnung zur UEbermittlung von Zaehlerstaenden ueber eine Telephonleitung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042434B (de) * 1955-04-13 1958-10-30 Landis & Gyr Ag Anordnung zur UEbermittlung von Zaehlerstaenden ueber eine Telephonleitung

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