CH179295A - Anordnung für die nachgiebige Lagerung eines getragenen Teils auf einem tragenden Teil. - Google Patents
Anordnung für die nachgiebige Lagerung eines getragenen Teils auf einem tragenden Teil.Info
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Description
Anordnung für die naebgiebige Lagerung eines getragenen Teils auf einem tragenden Teil. Die Erfindung bezieht sich auf eine An ordnung für die nachgiebige Lagerang eines getragenen Teils auf einem tragenden Teil.
Diese Anordnung kennzeichnet sich er findungsgemäss dadurch, dass zwischen dem tragenden und dem getragenen Teil ein aus einem glockenförmigen nachgiebigen Gummi körper und einem diesen in Umfangsrich- iung zusammenhaltenden Metallkörper be stehender Pufferkörper angeordnet ist, der einer Bewegung des getragenen Teils gegen über dem tragenden Teil durch teilweise radiale Komprimierung des Gummikörpers nachgiebigen Widerstand entgegensetzt, und dass mindestens an dem einen Teil Mittel vorgesehen sind, die mit dem Pufferkörper in Eingriff stehen,
so dass einer seitlichen Bewegung des nachgiebigen Pufferkörpers gegenüber den zueinander bewegbaren tra genden und getragenen Teilen ein Wider stand entgegengesetzt wird. Auf der Zeichnung sind mehrere Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan des dargestellt.
Fig. 1 zeigt in Ansicht eine charakte ristische Anwendung der Anordnung für die Lagerung eines getragenen Körpers auf einem tragenden Teil, wobei der letztere im Schnitt dargestellt ist; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1; Fig. 3 veranschaulicht eine Draufsicht auf den in den Fig. 1 und 2 dargestellten nachgiebigen Pufferkörper; die Fig. 4, 4a, 4b, 4c sind schematische Schnitte durch mehrere nachgiebige Puffer körper mit verschiedener Widerstandsfähig keit gegenüber Verformungen; Fig. 5 ist ein Schnitt durch einen ab geänderten nachgiebigen Pufferkörper;
Fig. 6 ist ein Schnitt durch einen weite ren abgeänderten nachgiebigen Pufferkörper; Fig. 7 ist ein Querschnitt durch eine weitere Abänderungsform der Erfindung in Verbindung mit einem getragenen und einem tragenden Teil; Fig. 8 zeigt die Draufsicht auf den nach giebigen Pufferkörper nach Fig. 7; Fig. 9 ist die Unteransicht dieses Puffer körpers; Fig. 10 ist ein Schnitt nach der Linie 10-10 in Fig. 8;
Fig. 11 zeigt die Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform des nachgiebigen Pufferkörpers in Verbindung mit einem ge tragenen und einem tragenden Teil; Fig. 12 ist ein Schnitt nach der Linie 12-12 in Fig. 11; Fig. 13 zeigt eine Seitenansicht des nach giebigen Pufferkörpers nach Fig. 11; Fig.14 ist die Unteransicht .dieses Puffer körpers.
In den Fig. 1 bis 3 ist der tra gende Teil mit 20 und er an meh reren Stellen von dem tragenden Teil durch nachgiebige Pufferkörper 22 getragene Teil mit 21 bezeichnet. Der getragene Teil 21 ist ein Schwingkörper. Beim dargestell ten Ausführungsbeispiel besteht er aus der Antriebsmaschine eines Kraftfahrzeuges. Der tragende Teil 20 besteht aus einer Me tallplatte, die auf den seitlichen Schienen 28 des Fahrzeugrahmens abgestützt ist. Der tragende Teil 2.0 ist mit ringförmigen er habenen Rippen 24 versehen, die Sitze für die nachgiebigen Pufferkörper 22 abgrenzen.
Die Antriebsmaschine 21 ist zweckmässig mit nach aussen gerichteten Trägern oder Füssen 25 versehen, mittelst deren die Ma schine an der nachgiebigen Lagerung und dem tragenden Teil befestigt ist.
Die Anordnung für die nachgiebige La gerung besteht aus einem federnden Puffer körper 27, der ring- und haubenförmig (also glockenförmig), sowie konkav-konvex aus gebildet ist. Als Material für diesen Körper findet Gummi Anwendung. Der Gummi körper weist eine achsiale Öffnung 28 auf; er ist ferner mit einer ringförmigen Trag platte 29 versehen, die in die konvexe obere Fläche des Gummikörpers konzentrisch zu ihr eingelassen ist. Die Umfläche des Gummi körpers 27 ist durch eine rohrförmige Me tallfassung 30 begrenzt, die auf den Gummi körper aufvulkanisiert ist. Der Gummi des Körpers 27 fasst auf dessen konkaver Seite über den Rand der Metallfassung und be deckt diesen untern Rand in der bei 31 er sichtlichen Weise.
Dieser vorspringende Teil 31 des Gummikörpers 21 ist abgerundet; er passt genau in die Hohlkehle hinein, die an der Verbindungsstelle der innern Um fläche der Rippe 24 mit der Platte 20 gebil det ist.
Der Fuss 25, der nachgiebige Puffer körper 22 und die Platte 20 werden durch eine Schraube 33 zusammengehalten, die durch eine Öffnung 34 des Fusses, eine Üff- nung 28 des nachgiebigen Körpers 27 und durch eine verhältnismässig weite Öffnung 35 der Platte 20 an der Achse der Rippe 24 hindurchgeführt ist. Zwischen der untern Fläche der Platte 20 und einer Unterleg scheibe 86, sowie einer Mutter 37 am untern Ende des Schraubenbolzens 83 ist eine starke, nachgiebige Gummischeibe 38 ein geklemmt, deren obere und untere Flächen mit metallischen Tragplatten 39 ausgerüstet sind.
Die dicke Gummischeibe 38 ist mit einem achsialen Ansatz 38a versehen, der in die Aussparung 35 der Platte 22 hineinragt. In Fig. 2 ist der nachgiebige Körper 27 mit den vollen Linien in einer unter dem Ein fluss des Gewichtes des Motors 21 etwas ver formten Lage dargestellt. Die normale Lage ist mit strichpunktierten Linien angedeutet. Die Gummischeibe 38 ist etwas nachgiebiger als der Gummikörper 27 und wird normaler weise, wie dargestellt, durch Anziehen der Mutter 37 auf dem Bolzen 83 verformt. Die Scheibe 38 dient zum Dämpfen des Rück pralles des Motors, wenn das Fahrzeug über unebene Stellen der Fahrbahn fährt.
Die Fig. 4 bis 4c einschliesslich zeigen nachgiebige Körper 40, 40a, 40b, 4013 für die nachgiebige Lagerung. Diese nachgiebigen Körper sind haubenförmig ausgebildet. Sie haben den gleichen allgemeinen Charakter wie der nachgiebige Gummikörper 27; sie besitzen jedoch verschiedene Grade der Nach giebigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen über Verformungen, da in den einzelnen Körpern verschiedene Mengen von Gummi verwendet werden. Die Körper 40 bis 40c haben die gleichen Hauptabmessungen wie der Gummikörper 27, so dass sie mit diesem und unter sich ausgewechselt werden können.
Die konkaven Stellen 41, 41a, 41b, 41e an den Unterseiten der Körper bilden verschie den grosse Hohlräume, um dadurch die ver schiedenen Gummimengen der Körper aus zugleichen. Die nachgiebigen Körper 27 und 40 bis 40c können alternativ verwendet wer den, um den für einen besonderen Zweck notwendigen Nachgiebigkeitsgrad zu er halten.
In den Fig. 5 und 6 sind nachgiebige Lagerungen dargestellt, bei denen der Ver- formungswiderstand des Gummikörpers durch Druckfedern unterstützt wird. Diese Ausfüh rungsformen der Erfindung sind besonders geeignet für schwere Anlagen, bei denen die oben beschriebenen nachgiebigen Körper nicht stark genug sind, um den erforder lichen Verformungswiderstand und gleich zeitig die gewünschte Bewegungsamplitude zu erreichen. Die in Fig. 5 dargestellte Aus führungsform besteht aus einem nachgiAbi- gen Gummikörper 43, in den eine spiral förmige Kegeldruckfeder 44 eingeformt ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist in dem Hohlraum 46 an der Unterseite des nachgiebigen Gummikörpers 47 eine spiral förmige Druckfeder 45 angeordnet.
Die nachgiebige Lagerung nach den Fig. 7 bis 10 ist so eingerichtet, dass sie in Richtung der einen Queraxe einen grösseren Widerstand gegenüber seitlicher oder ra dialer Schwingung bietet als in der andern. Sie besteht aus einem nachgiebigen Gummi teil 50, der im wesentlichen die gleiche all gemeine Haubenform besitzt, wie die vorher behandelten Ausführungsformen der Erfin dung; jedoch ist an der konkaven Unterseite dieses Körpers ein Paar länglicher. paralleler und diametral einander .gegenüberliegender Aussparungen 51 vorgesehen. Der Körper 50 ist mit der üblichen metallischen Fassung 52 und mit einem U-förmigen Metallträger 53 versehen, der in die obere konkave Fläche des Körpers 50 eingelassen und hier auf die sen Körper aufvulkanisiert ist.
Der Träger 53 ist gegenüber den Aussparungen 51 deut lich winklig versetzt. Der Träger 5.3 um fasst den Fuss 54 eines Motorträgers in der Weise, dass, wenn der Fahrzeugmotor und die nachgiebige Lagerung auf einer Trag platte angeordnet sind, die nachgiebige Lage rung den grössten Widerstand gegenüber seit lichen Schwingungen in der Richtung der Achse oder Kurbelwelle des Motors bietet, während der geringste Widerstand gegen über Schwingungen in einer Richtung quer zu der ersten Richtung ausgeübt wird.
Auf diese Weise ist durch den Träger 53 -e- sichert, dass die nachgiebige Lagerung stets in der richtigen Winkellage zum Fahrzeug motor verbleibt, wodurch die seitliche Schwin gung des Motors infolge der nachgiebigen Lagerung gedämpft und unterdrückt und die achsiale Bewegung des Motors gegenüber dem Fahrzeugrahmen, wie sie beim Starten und Bremsen des Fahrzeuges auftritt, stark gedämpft wird.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 11 bis 14 ist ein haubenförmiger, kon- kav-konvexer, nachgiebiger Lagerkörper 56 vorgesehen, in den eine achsiale Metallbuchse 57 eingelassen und einvulkanisiert ist. Diese Buchse ragt durch den ganzen Gummikörper hindurch. Am obern Ende der Metallbuchse 57 ist ein Flansch oder Ring 5.8 vorgesehen, der mit der obern Fläche des nachgiebigen Körpers 56 abschliesst. Die Buchse ist in achsialer Richtung mit Innengewinde 59 ver sehen, das zur Aufnahme einer Schraube 60 dient. Mittelst dieser Schraube kann ein Tragfuss 25 des Fahrzeugmotors 21 an dem nachgiebigen Lagerkörper befestigt werden.
Der nachgiebige Körper 56 ist mit einer Metallfassung 61 versehen, die um den Kör per 56 herumgeführt und mit einem Paar nach aussen gerichteter Ansätze 62 versehen ist. Diese Ansätze gehen auf diametral ein- ander gegenüberliegenden Stellen der Fas sung 61 von deren unterem Rand aus. Diese Ansätze dienen zur Aufnahme von Schrau ben 63, mittelst deren der Gummikörper an dem Querteil 20 des Fahrzeugrahmens be festigt wird. Der Gummi des Körpers 56 erstreckt sich bis zu der Ebene der untern Fläche der Ansätze 62 und der Fassung 61, so dass er mit der Querplatte 20 in Berüh rung steht. Infolgedessen ist die Luft in dem Hohlraum auf der Unterseite des nachgiebi gen Körpers 56 zwischen der Platte 20 und diesem Körper eingeschlossen.
Bei dieser Ausführungsform dient der einzige nach giebige Gummikörper 56 zur Aufnahme so wohl des Aufpralles und des Rückpralles, als auch der seitlichen Schwingungen. Die strichpunktierten Linien in Fig. 12 deuten die normale unverformte Lage des Gummi körpers 56 an. Die voll ausgezogenen Linien zeigen den Gummikörper in einer durch das Gewicht des Motors 21 etwas verformten Lage.
Die beschriebene Anordnung für die La gerung ist einfach und besitzt eine gedränte Bauform. Die den nachgiebigen Teil 31 der federnden Lagerung eng umschliessende Rippe 24 verhindert eine seitliche Bewe gung der nachgiebigen Lagerung auf der Platte 20, so dass alle Schwingbewegungen des Motors 21 durch die neue Lagerung auf genommen werden.
Claims (1)
- PATE2NTTANSPRUCH: Anordnung für die nachgiebige Lage rung eines getragenen Teils auf einem tra genden Teil, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem tragenden und dem getragnen Teil ein aus einem glockenförmigen nach giebigen Gummil.:#örper und einem diesen in Umfangsrichtung zusammenhaltenden Me- ta.llkörper bestehender Pufferkörper angeord net ist, der einer Bewegung des getragenen Teils gegenüber dem tragenden Teil durch teilweise radiale Komprimierung des Gummi körpers nachgiebigen Widerstand entgegen setzt, und dass mindestens an dem einen Teil Mittel vorgesehen sind, die mit dem Puffer- körper in Eingriff stehen, so dass einer seit lichen Bewegung des nachgiebigen Puffer körpers gegenüber den zueinander beweg baren tragenden und getragenen Teilen ein Widerstand entgegengesetzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gumini des glockenförmigen Pufferkörpers den einen Rand der metallenen Fassung übergreift, und dass dieser übergreifende Teil (31) des Gummis mit einem (20) der Teile (2L1, 21) in Eingriff steht, uni der seitlichen Bewegung .des Puffer körpers gegenüber diesem Teil einen nachgiebigen Widerstand entgegenzu setzen. 2. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzei,.h- net, dass der tragende Teil (20) mit einer ringförmigen Rippe (24) versehen ist, die einen Sitz für .den Pufferkörper (22, 30) abgrenzt und mit dem über die He tallfassung (30) greifenden Gummiteil (31) in Eingriff steht. 3.Anordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2., dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstands kraft des Gummis des Pufferkörpers gegenüber einer Verformung unter der Einwirkung einer Last durch eine Druckfeder (44, 45) unterstützt ist. 4. Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Druckfeder (44) in den nachgiebigen Gummikörper (43) eingelassen ist. 5. Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ;ge kennzeichnet, dass als Druckfeder eine Kegelfeder (45) verwendet wird, die konzentrisch zum Gummikörper (47) angeordnet ist. 6.Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch @ge- kennzeichnet, dass der nachgiebige Gummikörper (50) Aussparungen (51) aufweist, die so verlaufen, dass der Gummikörper seitlichenBewegungen der tragenden und der getragenen Teile (20, 21) in Richtung der einen Queraxe einen grösseren Widerstand entgegensetzt als in der Richtung quer zu der erstgenann ten Richtung. 7. Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 6, .dadurch gekennzeichnet, dass der Gummikörper (50) ein Paar Aussparungen (51) auf weist, die auf einander gegenüberliegen den Seiten der Achse des Gummikörpers liegen und von der konvexen Fläche des Gummikörpers aus nach innen verlaufen. B.Anordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeiehnet, dass an dem Gummi körper (27) Mittel vorgesehen sind, welche den Gummikörper in einer be stimmten Winkellage zu dem getragenen Teil (21) halten. 9. Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass an die konvexe Seite des Gummikörpers ein unsymmetrischer Festkörper gebunden ist, der mit dem getragenen Teil in Eingriff zu stehen kommt. 10.Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Befestigung des Gummikörpers (56) an dem getragenen Teil (21) in dem Gummikörper eine mit achsialem Innengewinde versehene Büchse (57) angeordnet, und dass der Metallkörper in Form eines rohrförmi- gen Ringes mit Mitteln (62) zur Befesti gung desselben an dem tragenden Teil (20) ausgerüstet ist. 11. Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallring (61) mit einem Paar nach aussen gerichteter Ansätze (62) versehen ist. 12.Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 10 und 11, da durch gekennzeichnet, dass der Gummi an der konkaven Seite des Gummikör pers (.56) bis zu der Ebene der untern Fläche der Ansätze (62) reicht, um den Hohlraum unterhalb des Gummikörpers abzudichten, wenn dieser seine Betriebs lage einnimmt.
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