CH179427A - Verfahren zur Herstellung von orthopädischen Schuhen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von orthopädischen Schuhen.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B7/00—Footwear with health or hygienic arrangements
- A43B7/14—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
- A43B7/22—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with fixed flat-foot insertions, metatarsal supports, ankle flaps or the like
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Description
Verfahren zur Herstellung von orthopädischen Schuhen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Herstellung von -orthopädischen Schuhen und bezweckt, die Möglichkeit zu schaffen, auf einem zur Serienfabrikation be stimmten Leisten einen Schuh zu erzeugen, dei. dem kranken Fuss individuell angepasst werden kann.
Wie wünschenswert dies ist, zeigt die Tatsache, dass zum Beispiel 80 von 100 Fusskranken eine Verwringung der Auf trittsfläche des Fusses benötigen. Verwrun- gen ist eine Auftrittsfläche dann, wenn sie an der Innenseite der Ferse erhöht und an der Aussenseite, und zwar in Höhe des fünf ten Metatarsen und Würfelbeines ebenfalls wieder erhöht ist.
Das neue Verfahren besteht nun darin, dass an einem für Serienfabrikation bestimm ten Leisten eine Auflage angebracht wird, welche in ihren Abmessungen einer Stütz einlage für einen kranken Fuss annähernd entspricht, worauf, nach Fertigstellung des Schuhes über dem so veränderten Leisten, die Stützeinlage lösbar in den Schuh einge setzt wird.
Das Verfahren kann zum Beispiel wie folgt durchgeführt werden: Der zur Serien herstellung von Schuhen bestimmte Leisten, dessen Boden zum Beispiel bereits eine Ver- wringung aufweist, wird mit einer ebenfalls mit einer Verwringung versehenen Bodenauf lage versehen, deren Stärke einer in den Schuh einzulegenden, als Fussstütze wirken den Schuheinlage mindestens annähernd ent spricht. Dadurch wird erreicht, dass für die nachträgliche Einbringung der Schuheinlage der nötige Raum im Schuh geschaffen wird. Die lösbar in den Schuh eingesetzte Einlage kann dann individuell dem kranken Fuss an gepasst werden, während der Schuh selbst in Serien hergestellt werden kann.
Besitzt der Leisten keine Verwringung, so ist diese an ihm sehr leicht zu erzeugen. Es muss zu diesem Zwecke, sowohl bei Goodyear- oder Mackay-Leisten das Leisten beschläge abgenommen werden. Dann erhält der Leistenboden eine Auflage' aus Faktis, Holzzement oder dergleichen, die je nach Form und Grösse des Schuhes, sowie der erstrebten Fussbettung verschieden dick sein wird und so zu formen ist, dass die Verwrin- gung von der Ferse bis zum fünften Meta- tarsenkopf allmählich erfolgt, und zwar längs der Längsmittellinie der Sohlenfläche.
Am Leisten sind entsprechend grosse Teile zu entfernen, und zwar an der Innenseite der Ferse und an der äussern Seite zwischen Gelenkmitte und gleinzehenballen. Die Auf lage wird so dick gewählt, dass die zur rich tigen Fussbettung nötige Einlage kräftig ge halten werden kann, damit letztere eventuell noch nachgearbeitet und dem kranken Fuss angepasst werden kann. Dabei ist es nicht nötig, über eine Auflage von 5 mm bei Herrenschuhen und 4 mm bei Damenschuhen hinauszugehen. Die Auflage wird durch Binde mittel am Leisten festgelegt. Sie kann auch, bereits mit einer Verwringung versehen, am Leisten angebracht werden.
Die als Fussstütze dienende Einlage, die nachträglich beim Schubfinish noch einge bracht wird, kann in an sich bekannter Weise und mit bekannten Mitteln hergestellt wer den. Die Fussstütze wird als Ganzes in den Schuh eingeführt und dort leicht lösbar fest gelegt. Da sie dem Schuhinnern angepasst ist, wird der orthopädische oder hygienische Charakter des Schuhes nicht wie bei den üblichen orthopädischen Schuhen auffällig in Erscheinung treten.
Von besonderem Vorteil ist es, dass die Stärke der Verwringung der Einlage, dank deren Auswechselbarkeit, veränderbar ist. Die Verwringung als solche allein ist bei Schuhleisten schon bekannt, die Grösse der Verwringung nachträglich ändern zu können, ist neu. Es konnte bisher wohl bei der Leistenfabrikation dem Leisten eine Verwrin- gung ein für allemal und von verschiedenem Mass für verschieden grosse Schuhe gegeben werden.
Soll aber die Verwringung zum Beispiel im Schuhverkaufsladen entsprechend dem kranken Fuss etwa an der Aussenseite des Mittelfusses oder an der Innenseite der Ferse erhöht oder erniedrigt werden, so kann dies bei dem nach dem Verfahren hergestell ten Schuh durch entsprechende Regulierung der in den Schuh zu legenden Einlage er reicht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von orthopädi schen Schuhen, dadurch gekennzeichnet, dass an einem für Serienfabrikation bestimmten Leisten eine Auflage angebracht wird, welche in ihren Abmessungen einer Stützeinlage für einen kranken Fuss mindestens annähernd entspricht, worauf, nach Fertigstellung des Schuhes über den so veränderten Leisten, die Stützeinlage lösbar in den Schuh einge setzt wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Auflage ver wendet, welche eine Verwringung besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH179427T | 1933-12-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH179427A true CH179427A (de) | 1935-09-15 |
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ID=4429251
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH179427D CH179427A (de) | 1933-12-01 | 1933-12-01 | Verfahren zur Herstellung von orthopädischen Schuhen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH179427A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3009269A (en) * | 1960-04-14 | 1961-11-21 | James S Folk | House boot |
| EP0338351A3 (en) * | 1988-04-16 | 1989-11-29 | Josef Birke | Method of producing custom-made orthopaedic shoes |
-
1933
- 1933-12-01 CH CH179427D patent/CH179427A/de unknown
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