CH179475A - Verfahren zum kinematographischen Vorführen farbiger oder stereoskopischer Bilder. - Google Patents

Verfahren zum kinematographischen Vorführen farbiger oder stereoskopischer Bilder.

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CH179475A
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Oskar Mikut Paul
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Oskar Mikut Paul
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    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B33/00—Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film
    • G03B33/10—Simultaneous recording or projection
    • G03B33/14—Simultaneous recording or projection using lenticular screens

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description


  Verfahren zum     kinematographischen        Vorführen        farbiger    oder     stereoskopischer    Bilder.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum kinematographischen     Vorführen    farbiger  oder stereoskopischer Bilder mittelst eines  stets nur um eine Bildhöhe     weiterzurücken-          den    Filmbandes, auf dem für jede Bewe  gungsphase eine entsprechende Anzahl gleich  zeitig aufgenommener Teilbilder     hinterein-          anderfolgen.     



  Dieses Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass jede     Teilbildergruppe    einer und  derselben Bewegungsphase nur einmal auf  den Film vorhanden ist und mehrmals als  geschlossene Gruppe projiziert wird.  



  Die     Farbwirkung    kann entweder durch  Einfärben der einzelnen auf dem Film  streifen liegenden Teilbilder oder durch im  Vorführungsapparat wandernde Farbfilter  erzeugt. werden.  



  Die Zeichnung bezieht sich auf Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1 zeigt den Verlauf der Projektion  bei einem Beispiel, bei dem vier Objektive  verwendet werden,         Fig.    2 dasselbe bei einem Beispiel mit  fünf Objektiven,       Fig.    3 den Vorgang bei einem weiteren  Beispiel für Stereo- und     Zweifarbenprojek-          tion;          Fig.    4 und 5 zeigen schematisch eine  Vorrichtung zur Durchführung des Verfah  rens, und       Fig.    6 eine     Detailvariante.     



  In     Fig.    1 ist 1 das Filmband, auf dem  die     Bilder        a',        a',        a3    und     b',        b2,        b3    angeordnet  sind. 2 ist die vor dem Bildträger 1 angeord  nete Abdeckung mit den Bildfenstern, wäh  rend mit 3 die Teilobjektive     o'-,        o2,   <I>o3,</I>     o4    be  zeichnet sind.     Fig.    ja zeigt die Vorderan  sicht des Bildstreifens.

   In     Fig.    1 werden bei  der mit I bezeichneten Darstellung zuerst  die drei gleichzeitig aufgenommenen, farbi  gen Teilbilder     a1,        a2,        a'    der Bewegungsphase  a mit den drei Teilobjektiven     01,    02, 03 des  im vorliegenden Beispiel als ortsfest an  genommenen Projektionsobjektives     .3    abgebil  det, wobei der Index 1 die blaue Teilfarbe,  der Index 2 .die grüne Teilfarbe und der In-           deg    3 die rote Teilfarbe der     'Peilbilder    der  Phasen a und b darstellt.  



  Wird das Bildband 1 um eine Bildhöhe  weitergeschaltet, so rücken die Bilder     a@,        a2,     a' ein Feld tiefer, wobei gleichzeitig die Ab  deckung 2 um das gleiche Mass nach unten  gerückt sein muss. Die Projektion erfolgt  nunmehr durch die Teilobjektive o\, o',     o4.     Es ist in diesem Augenblick die Stellung     II     gegeben.

   Wird jetzt das -Bildband 1 um eine  weitere Bildhöhe in Pfeilrichtung weiter  geschaltet und die Abdeckung 2 mit den  Bildfenstern um eine Bildhöhe zurück  geschaltet (Stellung     III),    so werden die aus  zwei Bewegungsphasen entnommenen Bilder       b=,        b3,        a'    durch die     Teilobjektive    o', o\,     o;     gleichzeitig projiziert.

   Beim nächsten Ar  beitsgang schaltet das Filmband 1 wieder  um eine Bildhöhe weiter, wobei die sämt  lichen Teilbilder     b',        bz,        b3    der Bildphase  durch die     Teilobjektive        o@,    02, o' zur Projek  tion kommen, da dabei die Abdeckung stehen  bleibt. Dieses Spiel wiederholt sich fort  gesetzt. Es wird also jeweils zweimal die  volle Bildgruppe ein und derselben Phase  und nach jeder Wiederholung einmal eine  aus zwei verschiedenen Bildphasen gebildete  Bildgruppe projiziert. Es werden dabei zwei  Teilbilder der kommenden Bildphase in ihrer  richtigen Farbe mit einem Teilbild der ab  gehenden Bildphase in einer für dasselbe  falschen Farbe projiziert.

   Verwendet man  blau für die falsche Farbe, so treten die  durch die     Doppelphasenprojektion    entstehen  den Farbsäume für das Auge nicht in Er  scheinung. Es kann ebensogut eine andere  Farbe zur Wechselwirkung kommen; man  wird aber     immer    die blaue Farbe als die  günstigste wählen.  



  Da, wie das     ginemakolaverfahren    zeigte,  sich die blaue Teilfarbe oder das blaue Teil  bild als Ergänzungsfarbe verwenden lässt,  erhält man bei der additiven Dreifarben  projektion     unter    Anwendung des Verfahrens  gemäss     Fig.    1 eine nahezu vollständige Far  benprojektion ohne störende Farbränder.

   Man  geht dabei so vor, dass man nach je zwei  Projektionen von vollen     Teilbildergruppen       <I>a', a=,</I>     a;        bezw.        bi,        b=,   <I>b'</I> (Stellung I,     1I)     stets bei der dritten Projektion (Stellung     III)     das blaue Teilbild einer benachbarten Gruppe  anderer Bewegungsphase zur Wirkung bringt.  Es werden so die bei jeder dritten Projek  tion auftretenden, von dem zur nächsten Be  wegungsphase gehörenden Blaubild herrüh  renden blauen Säume nicht störend in Er  scheinung treten.  



  Verwendet man bei ruhenden Objektiven  3 bei der additiven Zwei- oder Dreifarben  projektion eine um eine kleinere Anzahl von  Objektiven als die doppelte Anzahl von Teil  bildern jeder Gruppe, so lassen sich stets nur  Bildgruppen gleicher Phase projizieren.  



  Man erhält stets die volle Deckung aller  Teilbilder und insbesondere auch in den  Teilen, die bewegte Gegenstände wieder  geben. Dieser Vorgang ist in     Fig.    2 dar  gestellt.     Fig.    2a zeigt wieder die Vorderan  sicht des verwendeten Filmbandes 1 mit den  verschiedenen farbigen Teilbildern. Es wer  den hier zuerst die Teilbilder     a',        a=,   <I>a'</I> der  Bewegungsphase a mit dem im Beispiel orts  fest angenommenen Projektionsobjektiv 3'  mit den Teilobjektiven     o',        o2,    0' durch die       Offnung    der Abdeckung 2' abgebildet (Stel  lung I).

   Bei Weiterschaltung des Bandes 1'  um eine Bildhöhe und     Mitbewegung    der Ab  deckung 2' entstehen die gleichen Teilbilder  ein Feld tiefer, und zwar unter Vermittlung  der Teilobjektive     o',    03,<B>0'</B> (Stellung     II).    Bei  einer nochmaligen Weiterschaltung von Bild  band 1' und Abdeckung 2' um eine Bildhöhe  wird das Bild durch die Teilobjektive o',     o4,     05 projiziert     (Stellung        III).    Alle übrigen  Teilbilder und Objektive werden durch die  Bildabdeckung 2' abgedeckt.

   Bei der darauf  folgenden Rückschaltung der Abdeckung 2'  um zwei Bildhöhen werden die drei Teil  bilder     b1,        b2,    b' .der nächsten Bewegungs  phase durch die Objektive     o',    o\,     o3    projiziert  (Stellung IV). Das Spiel beginnt von neuem,  wobei der Verschluss 2' während der näch  sten Filmtransporte die Bewegungsphase b  freigibt.  



       Fig.    3 zeigt den Vorgang für die     Stereo-          und        Zweifarbenprojektion.    In     Fig.        3a    ist      wieder das verwendete Bildband 1<B>"</B> dar  gestellt.     ?"    ist die Abdeckung und o',     o',    o\  sind die Teilobjektive des Objektives 3". Es  werden zunächst die Teilbilder a',     a'    der Be  wegungsphase     a    durch .die Teilobjektive     o1,          o'    projiziert (Stellung I).

   Ist das Bildband  l<B>"</B> mit der Abdeckung 2<B>"</B> um eine Bildhöhe       -#veitergerückt,    so steht die Bildphase a mit  ihren Teilbildern     d,        a'    vor den Objektiven  o',     o'    (Stellung     II).    Nach der     zweiten    Wei  terschaltung des Bildbandes 1<B>"</B> und     entspre-          ehender    Rückschaltung der Abdeckung 2"  werden die Teilbilder     bi,        b'    der Bildphase b  durch die     Projektionsobjektive        o',        o'    proji  ziert,

   wie dies die Stellung     III    in     Fig.    3 er  kennen     lä.sst.    Die beiden gleichzeitig auf  genommenen Teilbilder     a',        a'        bezw.        b',        b'     werden einmalig auf den Filmstreifen hin  tereinander kopiert. Man hat hier schon  vorgeschlagen, bei der Stereoprojektion die  auf dem Filmstreifen     hintereinanderfolgen-          den    Teilbilder einzeln hintereinander zu  projizieren. Dadurch wird aber die Geschlos  senheit der einzelnen Phasen zerstört.

   Durch  die geschlossene Vorführung der Phase, wie  dies bei dem Beispiel nach     Fig.    3 erfolgt,  wird aber bei der Stereoprojektion der räum  liche Effekt erhöht. Es ist dabei gleichgül  tig, nach welchem Verfahren man die einzel  nen Teilbilder dem Auge sichtbar macht. Die  obigen Beispiele zeigen, dass sich das Ver  fahren zum Vorführen sowohl von kinemato  graphischen farbigen, wie auch stereosko  pischen Bildern anwenden lässt, ganz gleich  gültig, ob die Projektion in Apparaten mit  absatzweiser oder optisch ausgeglichener  Bildwanderung erfolgt.

   Die konstruktive  Ausbildung der Vorrichtung kann je nach  der Verwendung der verschiedenen Projek  tionsmethoden verschieden sein.     Fig.    4 und  5 zeigen schematisch ein Beispiel einer Vor  richtung zur Durchführung des Verfahrens,  wie sie sich beim Benutzen eines ruckweisen  Bildtransportes (zum Beispiel     Malteserkreuz)     ergibt.

   Die Teilobjektive     o',        o',        ö',    04 bilden  die Teilbilder     d,        a',        a'        bezw.        b',        b',        b3    so auf  der Projektionsleinwand ab, dass sich diese  auf der     Leinwand    zu einem einzigen Bild    vereinigen, da sich die optischen Achsen der  Objektive in einem Punkte der Projektions  leinwand schneiden. Das Feld I ist für das  grüne, das Feld     II    für das rote und das  Feld     III    für das blaue Teilbild bestimmt.

    Die Buchstaben<I>a</I> oder<I>b</I> des Filmbandes ent  sprechen je einer Bildphase. Die Teilbilder       a',        a',        a3,        b',    b\,     b3    sind in dem Beispiel der       Fig.    4 und 5 schwarz-weiss. (Es kann aber  ebenfalls jedes Teilbild entsprechend seinem  Farbwert eingefärbt sein, wobei die kreis  ringförmigen Filterscheiben     P    wegfallen).  



  Das Filmband läuft über die     Vorwickel-          kammer        Tv,    durch das Bildfenster     K    und  wird von der ruckweisen sich drehenden  Transporttrommel T jedesmal um eine Bild  höhe durch das Bildfenster gezogen. Die       Nachwickeltrommel        Tn    führt das Filmband  der Filmtrommel zu.  



  Das von der Lichtquelle L durch das  Bildfenster     K    tretende Lichtbüschel wird  während des Filmtransportes durch die ge  schlossenen     Blendenteile    I,     II,        III    abgehal  ten; so dass der Bildtransport auf der Lein  wand nicht sichtbar ist. Die Blende     B    be  wegt sich während drei Bildvorschüben ein  mal um ihre Achse.  



  Die     Filterringteile    R bestehen aus roten,  grünen und blauen Glasstreifen. Sie sind im  angeführten Beispiel, wie in der Zeichnung  dargestellt, angeordnet.  



  Diese Vorrichtung arbeitet, wie in bezug  auf     Fig.    1 beschrieben. Von der gesamten  Vorrichtung sind zur besseren Übersicht nur  die wichtigsten Teile     dargestellt.     



  Die     Fig.    6 zeigt verkleinert eine Blende  B, die zur Durchführung des Verfahrens ge  mäss     Fig.    2 dient. Die     Blendenöffnungen    R  zeigen das Nachrücken der     Blendenringe.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum kinematographischen Vorführen farbiger oder stereoskopischer Bil der mittelst eines stets nur um eine Bild höhe weiterzurückenden Filmbandes, auf dem für jede Bewegungsphase eine entspre chende Anzahl gleichzeitig aufgenommener Teilbilder hintereinander folgen, dadurch gekennzeichnet, dass jede Teilbildergruppe einer und derselben Bewegungsphase nur ein mal auf dem Film vorhanden ist und mehr mals als geschlossene Gruppe projiziert wird.
    11NTERANSPRüUHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, für Drei farbenprojek.tion, dadurch gekennzeich net, dass jede aus drei Teilbildern be stehende Bildgruppe zweimal projiziert wird und dass immer nach jeder Wieder holung einmal eine aus drei Teilbildern von zwei benachbarten, verschiedenen Be wegungsphasen gebildete Bildgruppe der art projiziert wird, dass bei der doppel- phasigen Projektion zwei Teilbilder der kommenden Bildphase in ihrer richtigen Farbe mit einem Teilbild der abgehenden Bildphase in einer für dasselbe falschen Farbe projiziert werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass stets nur die sämt lichen Teilbilder gleicher Bewegungsphase gleichzeitig projiziert werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, zum Vorführen von Stereobildern, dadurch ge kennzeichnet, dass stets nur die sämtlichen Teilbilder jedes Stereopaares gleichzeitig projiziert werden.
CH179475D 1933-12-05 1933-12-05 Verfahren zum kinematographischen Vorführen farbiger oder stereoskopischer Bilder. CH179475A (de)

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