CH179601A - Elektrizitätsselbstverkäufer mit einer einstellbaren Zahngetriebeanordnung zur Veränderung des Einheitspreises. - Google Patents

Elektrizitätsselbstverkäufer mit einer einstellbaren Zahngetriebeanordnung zur Veränderung des Einheitspreises.

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CH179601A
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CH
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electricity
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/08Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity with means for varying the tariff or changing the price

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Description


      Blektrizitätsselbstverkäufer    mit einer einstellbaren     Zahngetriebeanordnung     zur Veränderung des Einheitspreises.    In elektrischen Verbraucheranlagen steht    die Höhe des Energieverbrauches in starker  Abhängigkeit von der jeweiligen Jahres- und  Tageszeit. Um eine möglichst ausgeglichene  Belastungskurve des     mil.    elektrischem Strom  versorgten Gebietes zu     erhalt-en,    pflegen die  Stromlieferanten die gelieferte Energie zu  verschiedenen Jahres- und Tageszeiten nach  einem bestimmten Tarifsystem auch ver  schieden zu berechnen.  



  Dieses Tarifsystem hat     natürlieh    nicht  nur bei     Elektrizitätszählern,    den     sogenann-          ten    Einfach-, Doppel- und     Mehrfachtarif-          zählern,    sondern auch bei     Elektrizitätsselbst-          verkäufern    Anwendung gefunden. Bei den  Tarifzählern ist es natürlich ein leichtes, die  Gebührenhöhe zu ändern, da ja die Verrech  nung der verbrauchten elektrischen Arbeit  ohne weiteres auf dem schriftlichen     Mrege     erfolgen kann.

   Bei Selbstverkäufern ist die  ses Verrechnungsverfahren jedoch nicht mög  lich, weil in solchen Anlagen elektrische  Energie erst nach     Vorausbezahlung    bezogen       kD       werden kann. Um aber in elektrischen Ver  braucheranlagen, in denen elektrische Ener  gie nach dem System der Vorausbezahlung  verkauft wird, eine Änderung der Gebühren  höhe vornehmen zu können, wurden bereits       Selbstverk1ufer    in Vorschlag gebracht, die  sowohl eine Änderung der     Arbeits,    als auch  eine solche der Grundgebühr oder eine Än  derung beider Gebühren zulassen.  



  Bei einem bekannten     Selbstverkünfer     wird nun beispielsweise zur Einstellung der  Arbeitsgebühr zwischen Kassiermechanismus  und Vorgabewerk ein Getriebe angeordnet,  dessen eine Getriebeteil ein, nur mit einer  teilweisen Verzahnung     versehenes    Zahnrad  und dessen andere Getriebeteil ein Sternrad  ist. Durch eine von Hand aus bewirkte Ver  stellung des Zahnrades kann die gewünschte  Arbeitsgebühr eingestellt werden, wobei     je,-          doch        nur    eine Änderung der     Kilov#rattstun-          denzahl    pro Münze möglich ist.

   Für die Ver  rechnung elektrischer Energie hat es sieh<B>je-</B>  doch im allgemeinen so eingebürgert,     dass         jeweils für die     Kilowattstundeneinheit    ein  bestimmter Preis festgesetzt ist, was gerade  der reziproke Wert von jenen ist. Es ist da  her eine Umrechnung auf den reziproken  Wert des Preises für die Kilowattstunden  notwendig. Nun hat aber diese, bekannte Ge  triebeanordnung den     NaeItteil,        dass    die um  gerechneten reziproken. Werte der verschie  denen Arbeitsgebühren in den meisten     Fä.1-          len    irrationale Zahlenwerte ergeben.

   Aus  diesem Grunde kannte sieh daher diese     Ge-          triebeanordnung    bei Selbstverkäufern nicht  allgemein durchsetzen.  



  Es sind weiterhin auch noch Selbstver  käufer bekannt geworden, bei denen eine  Änderung des Preises für die     Kilowattstun-          deneinheit    durch Auswechselbarkeit des Ge  triebes zwischen Zähler und Vorgabewerk  bewirkt wird. Eine derartige Massnahme  weist wohl     denübelstand    der vorstehend er  wähnten     Selbstverkäuferart    nicht auf.

   Es  ist jedoch     bei    einer Änderung des     Kilowatt-          stundenpreises    erforderlich, die Schrauben  für- die Befestigung der Gehäusekappe zu  lösen, die Gehäusekappe     alzunehmen,    das  Getriebe auszuwechseln und ein neues Ge  triebe auf der zwischen Zähler und Vorgabe  werk     befindlielien    Welle zu befestigen. Die  ses Verfahren ist natürlich sehr umständlich  und besonders deshalb schwer durchzufüh  ren, weil häufig die     Messapparate    an Stellen  angebracht sind, die es nicht gestatten, die       notwendig-en    Montagearbeiten ordnungsge  mäss durchzuführen.

   Weiterhin besteht auch  noch durch den Ersatz eines Getriebes durch  ein anderes die Gefahr,     dass    infolge schlech  ten Eingriffes der einzelnen, Zahnräder des  neu eingebauten Getriebes oder aus andern  Gründen der Gang und damit die Eichung  des     Zälilers    gestört wird. Eine Nacheichung  solcher installierter Zähler ist aber nicht  mehr möglich, so     dass    sich die     Elektrizitiäts-          werke    gegenüber     derartigen*    Massnahmen sehr  ablehnend verhalten.  



  Man hat -wohl auch bereits bei den     soge-          nannten    Doppeltarif-     bezw.        Rabattselbstver-          häufern    vorgeschlagen, zwischen     Uliler    und  Vorgabewerk ein Wechselgetriebe anzuord-    neu, jedoch dient dieses Wechselgetriebe im  allgemeinen nur dazu, um bei     Übers-chrei-          tung    einer bestimmten festgesetzten Ver  brauchsgrenze die weitere Verrechnung des  Stromverbrauchs nach einem andern Tarif zu  bewerkstelligen. Ausserdem gestatten diese  Selbstverkäufer nur die Verrechnung der  verbrauchten elektrischen Energie nach zwei  Tarifen.  



  Die Erfindung bezieht sich auf einen       Elektrizitätsselbstverkäufer    mit einer ein  stellbaren     Zahngetriebeanordnung,    bei dem  eine Änderung des Einheitspreises, wie die  der Arbeitsgebühr, Grundgebühr oder die  beider Gebühren in mehreren Stufen erfin  dungsgemäss, dadurch erreicht wird,     dass.    die       Getriebeanordnung    wenigstens ein Stufenge  triebe enthält,

   von dem der eine Getriebeteil  aus mehreren in ihrer Grösse gegeneinander  abgestuften Zahnrädern und der andere     Ge-        -          triebeteil    wenigstens aus einem mit den     Stu-          fenrädem    abwechselnd     kuppelbaren,    Zahn  rad besteht.  



  Die     Stufengetriebeanordnung    kann nun  zwischen Münz- und Vorgabewerk, zwischen  Zähler     undVorgabewerk    oder auch zwischen       Grundgebühreinrichtung    und Vorgabewerk  eingeschaltet sein. Die Verstellung des  weiterhin wenigstens aus einem mit den Stu  fenrädern abwechselnd     kuppelbaren    Zahn  rad bestehenden, Getriebeteils der     Stufenge-          triebeanordnung    kann von einer besonderen.,  mit einer Skala versehenen Einrichtung er  folgen, die wiederum von aussen bedient  werden kann.

      Die Zeichnung, anhand deren die Erfin  dung     nocli    näher erläutert werden soll, zeigt  schematisch vier Ausführungsbeispiele.     und     zwar die       Fig.   <B>1</B> eine Anordnung, bei der das Stu  fengetriebe zwischen Münzwerk und     Vorga-          t3          bewerk,    die       Fig.    2 eine Anordnung, bei der das Stu  fengetriebe zwischen Zähler und Vorgabe  werk eingeschaltet ist, die       Fig.   <B>3</B> eine Anordnung mit zwei Stufen  getrieben, und die           Fig.    4 eine Anordnung mit einem Stu  fengetriebe, das zwei     verseliwenkbare,

      mit  den     Stufenrädern        kuppelbare    Zahnräder auf  weist.  



  Die     Getriebeanordnung    nach     Fig.   <B>1</B> ent  hält ein Stufengetriebe<B>1,</B> von dem der eine  Getriebeteil aus mehreren in ihrer Grösse ge  geneinander abgestuften, fest auf der Achse  2 sitzenden Zahnrädern<B>3 ... 9</B> und der an  dere Getriebeteil aus einem Zahnrad<B>10</B> be  steht. Das mit einer Zahntrommel<B>11</B> -im  Eingriff stehende Zahnrad<B>10</B> des Stufenge  triebes<B>1</B> ist an einer Achse 12 drehbar     gela-          (Yert,    die mit den Teilen<B>13"</B> 14 einen um die       el     Achse<B>15</B>     verschwenkbaren    Rahmen bildet.

    Die Achse<B>15,</B> auf der die Zahntrommel<B>11</B>  sitzt, trägt einerseits einen     Flandgriff   <B>16</B> der       Münzeinwurfvorrichtung    und anderseits ragt  sie in     denHohlraum    einer, eine Zeigerscheibe  <B>17</B> und einen Einstellknopf<B>18</B> tragenden       Tlohlachse   <B>19.</B>  



  Der abgestufte     Gefriebefeil   <B>3,... 9</B> des  Stufengetriebes<B>1</B> ist auf der linken Seite  mit dem Sonnenrad 20 eines     Differentialge-          friebes   <B>'21</B> verbunden, von dem das andere  Sonnenrad 212 über ein Getriebe<B>23</B> mit dem  Zähler     .94:    gekuppelt ist. Die     Planetenrad-          aelise   <B>25</B> steht mit der Vorgabewelle<B>26</B> in  Verbindung. Durch den     striehliert    einge  zeichneten Pfeil wird die durch den Dreh  knopf<B>16</B> hervorgerufene Drehrichtung und  durch den voll ausgezeichneten Pfeil die von  dem Zähler 24 hervorgerufene Drehrichtung  gekennzeichnet-.  



  Durch Drehen, des     Ilandgriffes   <B>16</B> nach  Einwurf einer Münze wird die dadurch be  wirkte Verdrehung der Zahntrommel<B>11</B>  über das Stufengetriebe<B>10, (3,</B> das Sonnen  rad 20 und das     Planeten,rad   <B>27</B> auf die Vor  gabewelle<B>2,6</B> in der     strichliert        eingezeiehne-          ten    Pfeilrichtung übertragen. Die Vorgabe  welle<B>26</B> wird also nach Einwurf einer  Münze durch Verdrehung des     Ilandgriffes     <B>16</B> um einen bestimmten Winkel verdreht.  Die Grösse dieses eingestellten Winkels  hängt von dem Übersetzungsverhältnis des  Stufengetriebes<B>1</B> ab.

   In der gezeichneten  Stellung des Stufengetriebes steht das Zahn-         rad   <B>10</B> mit dem Zahnrad<B>6,</B> im Eingriff. Es  wird dann beim Einwurf einer Münze und  nach     darauffolgender    Verdrehung des Hand  griffes<B>16</B> die Vorgabewelle<B>26</B> um einen sol  chen Winkel verstellt,     dass,    wie durch die       Zeigerselleibe   <B>17</B> an der Skala<B>28</B> angezeigt  wird, die Kilowattstunde zu<B>35</B> Rappen ver  rechnet wird.  



  Soll die Arbeitsgebühr für die Kilowatt  stunde geändert werden, so wird vorerst der  Einstellknopf<B>18</B> um einen     bestimmt-en    Win  kel verdreht. Hierdurch -wird der Rahmen  12<B>...</B> 14     verschwenkt    und damit das Zahn  rad<B>10</B> von dem     Stufenirad   <B>6</B> entkuppelt.  Nach dieser     Verschwenkung    wird die Hohl  achse<B>19</B> verschoben, und zwar in eine Stel  lung, die der gewünschten Preisstufe ent  spricht. Wird beispielsweise die Kilowatt  stunde zu 45 Rappen festgesetzt, so     muss,    die       Zeigerseheibe   <B>17</B> auf dem     Teilstrieli    45 ein  gestellt werden.

   Daraufhin wird der Ein  stellknopf<B>13</B> wieder zurückgedreht, wodurch  das Zahnrad<B>10</B> jetzt mit dem Stufenrad 4  zum Eingriff gelangt. Beim Einwurf von  Münzen wird dann die Vorgabewelle<B>26,</B> um  einen solchen Winkelbetrag vorgestellt,     dass     die Kilowattstunde zu 45 Rappen verrech  net wird. Nach Einstellung der Arbeitsge  bühr     muss    natürlich, um unbefugte Eingriffe  zu vermeiden, der Einstellknopf     i   <B>8</B> plom  biert werden.  



  Im Grunde genommen wird hier durch  Änderung des Übersetzungsverhältnisses des  Stufengetriebes die Kilowattstunde     proMün-          zeneinheit        gAndert.    Da aber für jedes     Über-          setzungsverhä,ltnis    ein besonderes     Stufenrad     vorgesehen ist, so kann man jeweils die  Zähnezahl der Stufenräder so bemessen,     dass     sich bei der Umrechnung des reziproken  Wertes der Arbeitsgebühr kein irrationaler  Zahlenwert ergibt. Die Eichung der Skala  <B>28</B> ist deshalb ohne weiteres in Geldwerten  für die     Kilowattstundeneinheit    möglich.  



  Da die Verstellung der Vorgabewelle<B>26</B>  vom Handgriff<B>16</B> aus erfolgt und demzu  folge genügend Kraft zur Verfügung sieht,  spielt die, entsprechend dem jeweiligen  Übersetzungsverhältnis sieh in ihrer Grösse      ändernde, für die Verdrehung der Getriebe  teile aufzuwendende Arbeit keine Rolle. Da  mit ist     natürliell    auch der Vorteil verbun  den,     daZ    das     Mess,system    des Zählers     unbe-          einflusst    bleibt.  



  Bei der in     Fig.    2 gezeigten Getriebean  ordnung ist das     Stufengetliebe    zwischen  Zähler 24 und Vorgabewelle<B>2.6</B> eingeschal  tet.     Die    Anordnung und Ausbildung der  übrigen Teile erfolgt in der genau glei  chen Weise, wie bei der Ausführungsform  nach     Fig.   <B>1.</B>  



  Der nach Einwurf einer Münze gedrehte  Handknopf<B>16</B> bewirkt über das Getriebe<B>23.</B>  das     Sonnenrad    22 und das     Planetenrad    2<B>1</B>  des Differentialgetriebes 21 eine Vorwärts  drehung der Vorgabewelle<B>26</B> um einen be  stimmten Winkelbetrag, der bei jeder durch  Einwurf einer Münze stattfindenden Ver  drehung des Handgriffes<B>1,6</B> immer gleich  gross ist.

   Dagegen hängt die     Gesellwindig-          keit    der Rückverdrehung der Vorgabewelle  <B>26</B> vom Zähler 24 entsprechend der Bela  stung jeweils vom eingestellten Überset  zungsverhältnis des Stufengetriebes<B>1</B> ab,  <B>und</B> zwar wird hier,<B>je</B> nachdem welches  Übersetzungsverhältnis am Stufengetriebe<B>1</B>  eingestellt ist, die Vorgabewelle<B>26</B> bei einer  bestimmten Belastung vom Zähler 24 mit  einer grösseren oder geringeren Geschwindig  keit zurückgedreht.  



  In der aus der     Fig.    2     ersielitlichen    Stel  lung befindet sieh die Zeigerscheibe<B>17</B> über  dem Teilstrich.<B>35</B> der Skala<B>9,8.</B> In einem  solchen Fall steht das Zahnrad<B>10</B> mit dem       Stufenrad   <B>6</B> im Eingriff. Die Kilowatt  stunde wird dann zu<B>35</B> Rappen verrechnet-.  Will man für die Arbeitsgebühr einen an  dern Preis festsetzen, beispielsweise<B>30</B> Rap  pen, so     muss    die Zeigerscheibe<B>17</B> in der be  reits geschilderten Weise auf dem Skalen  strich<B>-30</B> eingestellt werden. Es ist dann  das Zahnrad<B>10-</B> mit dem Stufenrad<B>5</B> ge  kuppelt.

   Da dann das     Übersetzungsverhältnis     des Stufengetriebes<B>1</B> ins Langsame verän  dert wurde, wird jetzt der Zähler 24 mehr  Umdrehungen machen müssen, um die Vor  gabewelle<B>26</B> in die Anfangsstellung zu brin-    gen, das heisst man kann demnach für eine  Münzeinheit mehr elektrische Energie be  ziehen als vorher. Somit ist es hier so,     dass     durch Änderung des     -Ubersetzungsverliä,1t-          nisses    des zwischen Zähler 2,4 und Vorgabe  welle<B>26</B> eingeschalteten     Stufenge.triebes   <B>1</B>  im Gegensatz zur     ersterwälinten    Ausfüh  rungsform direkt der Preis für die Kilowatt  stunde geändert wird.

      Durch Änderung des Übersetzungsver  hältnisses wird natürlich, wenn auch in ver  hältnismässig geringen Grenzen, die für die  Verdrehung der Getrieberäder des Stufen  getriebes aufzuwendende Arbeit geändert.  Der Zähler 24 hat demnach für die Zurück  drehung der Vorgabewelle<B>N</B> nicht immer  die gleiche Arbeit zu leisten.

   Um in dieser  Beziehung das Auftreten von     Messfehlern    zu  vermeiden, kann man die Anordnung mit  einer     ICompensationseinrichtung    versehen,  die bewirkt,     dass    der Zähler 24 ganz     glcich,     welches     tbersetzungsverhIltnis    am     Stufen-          C,          ,o-etriebe   <B>1</B> eingestellt ist, immer die gleiche       I     Arbeit     züi    leisten hat. Dies kann auf ver  schiedene Art erreicht werden.

   So ist es bei  spielsweise möglich,     dass!    mit der Änderung  des Übersetzungsverhältnisses des Stufenge  triebes<B>1</B> auch gleichzeitig in entsprechender  Weise der Vortrieb des Zählers geändert  wird.    In     Fig.3    ist eine     Getriebeanordnung    zur  Darstellung gebracht, die zwei     hintereinan-          der'geselialtete    Stufengetriebe<B>1, 1'</B>     enthä,1t,

       von denen das eine fünf mit dem Zahnrad  <B>10</B>     kuppelbare    Stufenräder     3....   <B>7</B>     und    das  andere vier mit dem Zahnrad<B>10'</B>     kuppelbare          StufenTäder   <B>37 ... 6'</B> enthält-. Von jedem  dieser beiden Stufengetriebe<B>1,</B>     111    die wie  bei der<B>"</B>     Getriebeanordnung    nach     Fig.   <B>1</B>     zwi-          sehen    Handgriff<B>16</B> und Vorgabewelle<B>9-6</B>  eingeschaltet sind, kann das Übersetzungs  verhältnis durch<B>je</B> eine besondere Einstell  vorrichtung geändert werden.

   Diese Einstell  vorrichtungen bestehen hier auch wiederum  aus einem Rahmen 12,     13-,    14     bezw.        12-.',   <B>13'.</B>  14' und einer mit diesen zusammenarbeiten  den     Hohlaehse   <B>19</B>     bezw.   <B>19',</B> die die Zeiger-           seheibe   <B>17</B>     bezw.   <B>17'</B> und den Einstellknopf  <B>18</B>     bezw.   <B>18'</B> trägt.  



  Im ganzen können, da das eine Stufenge  triebe fünf und das andere vier Stufenräder  aufweist, 20 Übersetzungsverhältnisse und  damit 20 Tarife eingestellt werden. Es     lian-          delt    sieh also hier gewissermassen um eine       Multipli        "-tiolissehaltung.    In dein dargestell  ten Beispiel sind die Übersetzungsverhält  nisse der beiden. Stufengetriebe<B>1, l'</B> so ein  gestellt,     dass    die Kilowattstunde zu 4 Rap  pen verrechnet wird. In einem solchen Falle  steht nun die Zeigerscheibe<B>18'</B> über dem  Strich, der Skala<B>1,</B> der den Bereich<B>5 ..

    3</B>  Rappen kennzeichnet und die Zeigerscheibe  <B>1. 1</B> über dem Strich der Skala     II,    unter dem  auch die Zahl 4 steht. Will man beispiels  weise die Getriebeanordnung auf die Preis  stufe     2,5    Rappen pro     Kilowatistunde    einstel  len, so     muss    die Zeigerscheibe<B>17'</B> auf den  Strich<B>25 ... 15</B> der Skala I und die Zeiger  scheibe<B>17</B> auf den ersten Strich der Skala       II    eingestellt werden. Hinsichtlich der Be  tätigung der beiden     Einstellvorrielitungen     geht man hier in der genau gleichen Weise,  wie bereits vorstehend beschrieben, vor.  



  Die Getriebeanordnung nach     Fig.   <B>3</B> ge  währt vor allem den Vorteil,     dass    man mit  verhältnismässig wenig Stufenrädern eine  Vielzahl von Preisstufen einstellen kann.  Wollte man nämlich mit einem einzigen  Stufen-     etriebe    die gleiche Anzahl Preisstu  fen erzielen, so     müsste    man im vorliegenden  Fall zwanzig Stufenräder vorsehen. Durch  die     Hintereinanderschaltung    zweier Stufen  getriebe sind dagegen aber nur neun Stufen  räder notwendig.  



  Die bisher beschriebenen Getriebeanord  nungen waren entweder zwischen Zähler und  Vorgabewerk oder zwischen Handgriff und  Vorgabewerk eingeschaltet, so     dass    durch  diese eine Änderung der Arbeitsgebühr, das  heisst eine Änderung des Preises für die Kilo  wattstunde erreicht wurde. Es ist natürlich  auch denkbar, alle diese Getriebeanordnun  gen zwischen     Grundgebühreinriclitung    und  Vorgabewerk einzuschalten. Auf diese Weise  erreicht man dann eine Änderung des Prei-         ses    für die Grundgebühr. Man kann natür  lich auch gleichzeitig sowohl eine Getriebe  anordnung für die Änderung der Arbeitsge  bühr, als auch eine solche für die     _Änderung     der Grundgebühr vorsehen.  



       Die        Fig.    4 zeigt eine weitere Getriebe  anordnung, die zwischen     Grundgebührein-          richtung    und Vorgabewerk eingeschaltet ist.  Weiterhin ist die     Getriebeanordnung    so aus  gebildet,     dass    sie eine Änderung des     Grund-          gebührpreises    in     bruchstelligen.    Zahlen er  möglicht. Eine derartige Getriebeanordnung  ist dann besonders für     Selbstverhäufer    vor  teilhaft, die beispielsweise in England Ver  wendung finden sollen.  



  Die     Getriebeanordnung    enthält ein     Stu-          fen,getriebe   <B>1,</B> das sieben, Stufenräder<B>3 ... 9</B>  und zwei Zahnräder<B>1,0, 10'</B> aufweist. Diese  zwei, weiterhin mit<B>je</B> einer Zahntrommel<B>11,</B>  <B>11'</B> im Eingriff stehenden Zahnräder<B>10,</B>     101     können von<B>je</B> einer besonderen Einstellvor  richtung     verscliwenkt    und verschoben und  somit wahlweise mit einem der Stufenräder  <B>3 ... 9</B> gekuppelt werden. Die fest auf der  Achse 2 sitzenden Stufenräder<B>-3 ... 9</B> wer  den von einer     Grundgebühreinrichtung,    bei  spielsweise einem     Synelironmotor   <B>30</B> ange  trieben.

      Die Achse<B>1,5</B> der Trommel<B>11</B> trägt ein  mit dem Zahnrad<B>31</B> gekuppeltes Zahnrad       32    und die Achse<B>15'</B> der Trommel<B>11'</B> ein  mit dem Zahnrad     33    gekuppeltes     Zalinräd-          chen    34. Die beiden Zahnräder<B>31, 33</B> sind  mit<B>je</B> einem Sonnenrad 35,<B>36</B> eines     Diff6-          rentialgetriebes   <B>37</B> verbunden, dessen     Plane-          tenradachse   <B>38</B> über Zahngetriebe<B>39,</B> 40  mit dem Sonnenrad 41 eines weiteren Diffe  rentialgetriebes 42 im Eingriff stellt.

   Von  diesem zweiten, Differentialgetriebe 42 ist  das     SonnenTad    43 mit dem Handgriff<B>16</B> und  die     Planetenradachse    44 über ein Getriebe 45  mit dem Sonnenrad 46 eines dritten Diffe  rentialgetriebes 47 gekuppelt, dessen zweites  Sonnenrad 48 über das Getriebe 49 vom Zäh  ler 24 angetrieben wird und dessen     Planeten-          radachse   <B>50</B> mit der     Vorgabe-welle   <B>26</B> ver  bunden ist.

             Pas        Übersetzungsverliältnis    des Getrie  bes<B>31, 32</B> ist so gewählt,     dass,    jede nach der  Stellung des     Zaburades   <B>10</B> von dem Motor  <B>30</B> der     Grundgebühreinrichtung    eine Bewe  gung auf die     Planetenradachse   <B>38</B> übertra  gen wird, die der an der Skala<B>1</B> durch die  Zeigerscheibe<B>17</B> markierten Grundgebühr  pro Woche entspricht.

   Weiterhin ist das  Übersetzungsverhältnis des Getriebes<B>33,</B> 34  so gewählt,     dass   <B>je</B> nach der Stellung des  Zahnrades<B>10'</B> von dem Motor der     Grundge-          bü'hreinrichtung    eine Bewegung auf die       Planetenradachse   <B>38</B> übertragen wird, die  der in der Skala     II    durch die Zeigerscheibe  <B>17</B> markierten Grundgebühr pro Woche ent  spricht. Da die beiden Sonnenräder<B>35, 36</B>  in der gleichen Richtung verdreht werden,  so wird die     Planetenradachse   <B>38</B> des Diffe  rentialgetriebes<B>37</B> die Summe der     Sonnen-          räderbewegungen    ausführen.

   In der aus der       Fig.    4 ersichtlichen Stellung des Stufenge  triebes<B>1</B> wird nun auf die     Planetenradachse     <B>38</B> des Differentialgetriebes<B>37</B> eine Bewe  gung übertragen, die unter Annahme der  englischen Währung einer Grundgebühr von  <B>81/2</B>     Penny    pro Woche entspricht.  



  Durch entsprechende Verstellung der  beiden     Einstellvorriclitungen    kann man nun  alle möglichen     Grundgebührenwerte,    wie  etwa 31/4, 41/2,     83/4,        111/4        usw.    einstellen.  Die     Getriebeanordnung,    die     selbstverstInd-          lich    auch für die Änderung der Arbeitsge  bühr Verwendung finden kann, ermöglicht  also die Änderung der Gebühr nach Viertel  bruchteilen eines     Einheitsmünzenwertes.     



  Die Bewegung der     Planetenradachse   <B>38</B>  des Differentialgetriebes<B>37</B> wird über die  Getriebe<B>39</B> und 40 auf das Sonnenrad 41  des Differentialgetriebes 42 und von dort  weiterhin über das Getriebe 45 und das Dif  ferentialgetriebe 47 auf die Vorgabewelle  26 in der Richtung des voll ausgezogenen       Pfeils    übertragen. In der gleichen Richtung  wirkt auch auf die Vorgabewelle<B>26</B> noch der  Zähler 24 ein. Eine Verdrehung des Hand  griffes<B>16</B> nach Einwurf von Münzen be  wirkt in bekannter Weise über die beiden  Differentialgetriebe 42, 47 eine Verstellung    der Vorgabewelle,     26#    in der Richtung des       striehliert        eingezeiahneten    Pfeils.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrizitätsselbstverkämfer mit einer einstellbaren Zahngetriebeanordnung zur Veränderung des Einheitspreises, dadurch Olehennzeichnet dass die Getriebeanordnung wenigstens ein Stufengetriebe enthält, von dem der eine Geiriebeteil aus mehreren in ihrer Grösse gegeneinander abgestuften Zahn rädern und der andere Getriebeteil wenig stens aus einem mit den Stufenrädern ab wechselnd kuppelbaren Zahnrad besteht.
    UNTEP.ANSPRüCHE: <B>1.</B> Elektrizitätsselbstverkäufer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufengetriebeanordnung zwei, mit den Stufenrädern kuppelbare Zahnräder enthält, die mit<B>je</B> einem Sonnenrad eines Differentialgetriebes gekuppelt sind, des sen Planetenrad mit dem Vorgabewerk verbunden ist. 2. Elektrizitätsselbstverkäufer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufengetriebeanordnung wenigstens zwei hintereinander geschaltete Stufenge triebe aufweist.
    <B>3.</B> Elektrizititsselbstverkäufer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufengetriebeanordnung zwischen Münzwerk und Vorgabewerk eingeschal tet ist. 4. Elektrizitätsselbstverkäufer nach Patent;- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufengetriebeanordnung zwischen Zähler und Vorgabewerk eingeschaltet ist.
    <B>5.</B> Elektrizitätsselbstverkäufer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufengetriebeanordnung zwischen Grundgebühreinrichtung und Vorgabe werk eingeschaltet ist.
    <B>6.</B> ElektrizitätsselbstverkKufer nach Patent- auspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung des wenigstens aus einem mit den Stufenrädern abwechselnd kup- pelbaren Zahnrad bestehenden Getriebe teils der Stufengetriebeanordnung von einer besonderen, mit einer Skala versehe- neu Einstellvorrielitung erfolgt.
    <B>7.</B> Elektrizitätsselbstverkäufer nach Patent- ansprupli und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeiehnet, dass die Einstellvorrich tung mittels eines ausserhalb des Gehäu ses befindlichen Knopfes von aussen be.- dient werden kann.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE760103C (de) * 1938-03-20 1953-02-16 Pour Tous Apparaillages Mecani Vorrichtung zum Abgeben von einstellbaren Fluessigkeitsmengen

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