CH179621A - Wegbeleuchtungseinrichtung insbesondere bei Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Wegbeleuchtungseinrichtung insbesondere bei Kraftfahrzeugen.

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CH179621A
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CH
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lighting device
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Kindhauser Max
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Kindhauser Max
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/24Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments for lighting other areas than only the way ahead

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


      Wegbeleuchtungseinrichtung    insbesondere bei Kraftfahrzeugen.    Es ist ein bekannter Nachteil der bisher  verwendeten Scheinwerfer an Autos, dass die  Autolenker durch das Licht der ihnen ent  gegenkommenden Wagen sehr stark geblen  det werden. In dieser Blendung liegt eines  der grössten     Gefahrmomente,    die dem Auto  mobilfahrer drohen.  



  Dies beruht hauptsächlich darauf,     dass     neben den durch die vordern Scheinwerfer  gebildeten Lichtkegeln ein dem menschlichen  Auge völlig undurchdringlicher     Seit^ubcfatten     besteht. Dieser Kontrast zwischen hell und  dunkel wirkt derart auf das Auge des Fahrers,  dass er während der Begegnung einen je  nach Fahrgeschwindigkeit verschieden langen  Streckenteil durchfährt, ohne die Möglichkeit.  zu haben, diesen Streckenteil genügend ein  sehen zu können. Das menschliche Auge  braucht, auch wenn das starke Licht des  entgegenkommenden Scheinwerfers abgeblen  det ist, eine gewisse Zeit, um sich den neuen  .Lichtverhältnissen anzupassen.  



       blau    hat schon vorgeschlagen, den Raum       seitlich    des Fahrzeuges durch zusätzliche    Scheinwerfer zu erhellen, die man seitlich,  oben oder unten am Fahrzeug anbrachte. Da  sich herausstellte, dass gewöhnliche Schein  werfer infolge ihres beschränkten Lichtkegels  den Raum neben dem Fahrzeug nicht ge  nügend erleuchten konnten, ordnete man sie  entweder drehbar an, oder baute komplizierte  Reflektoren und Spiegel in sie ein, ohne dass  aber der beabsichtigte Zweck voll erfüllt  worden wäre, denn bei den bekannten     Ein-          ricbtungen    dieser Art liegt zwischen dem  Lichtkegel des vordern Scheinwerfers und  jenem des seitlichen entweder eine mehr oder  weniger breite, nicht beleuchtete Zone,

   weil  die beiden Lichtkegel sich nicht berühren       bezw.    überschneiden oder aber es liegen eine  Reihe verschieden stark beleuchteter Zonen  nebeneinander, die auf das Auge des ent  gegenkommenden Fahrers ungünstig wirken.  



       yiGegenstand    der Erfindung ist eine     Wegbe-          leuchtungseinrichtung    insbesondere bei Kraft  fahrzeugen, welche dadurch     gekennzeichnet     ist, dass an dem Fahrzeug ausser den vordern,  nach vorne gerichtete Lichtkegel erzeugenden,           abblendbaren    Scheinwerfern noch mindestens  ein solcher seitlich angebrachter vorhanden  ist, dessen Lichtbündel eine Öffnung bis zu  mindestens 180   mit Grenzstrahlen parallel  zur betreffenden Wagenseite     besitzt;    zum  Zweck, dass ein lückenloser, praktisch gleich  mässiger Übergang der Lichtstrahlen von dem  seitlichen Scheinwerfer zu jenen von dem  auf der gleichen Seite des Fahrzeuges be  findlichen vordern Scheinwerfer erzielt wird.

    



  In der beigefügten Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 und 2 die     Lichtschattenwirkungen     bei sich begegnenden Wagen und deren Auf  hebung durch Seitenlicht;       Fig.    3 zeigt einen dreifachen Seitenschein  werfer mit     Lichtstreukegeln,    die zusammen  eine über 180      grosseLichtkegelöffnung    bilden.  



  In     Fig.    1 und 2 sind<B>A</B> und B die beiden  sich begegnenden Wagen, deren Lichtkegel  begrenzungslinien durch die Linien     c4,   <I>b, c</I>  und d dargestellt sind. Die     Gefahrzone    für  das durch die vorhergegangene Blendung ge  schwächte Auge liegt in den durch Striche  angedeuteten Räumen e und f, während die  dahinter liegenden Räume     g    und     h.    für das  Auge in undurchdringliches Dunkel gehüllt  sind. Ein im Raum     lt    liegendes Hindernis C,  z. B. ein Steinhaufen, kann vom Führer des  Wagens B nicht rechtzeitig bemerkt werden.  Anders dagegen in     Fig.    2.

   Durch die Seiten  lichtreflektoren<I>i</I> und     lc    werden die Gefahr  zorien e und f und die dahinter liegenden  D     unkelräumey        un    d h ebenfalls so hell erleuchtet,  dass die bei b' und c' liegenden Seitenschatten  aufgehoben werden.  



  Für die Seitenlichtanlage kann ein Schein  werfer von jeder beliebigen Konstruktion  verwendet werden, dessen Lichtzweckmässiger  weise einen Streukegel von über<B>1800</B> (aber  mindestens von<B>1800)</B> aufweisen soll.  



  In     Fig.    3 ist der dreiteilige (8, 9, 10)  Scheinwerfer schematisch dargestellt, und  zwar stellen 1, 2 und 3 die Lichtquellen dar,  denen jeder ein eigener Reflektor zugeordnet  ist, während 4, 5, 6 und 7 die Trenn-     bezw.     Seitenwände der einzelnen Reflektoren be  deuten. Die Linie     D-E    zeigt den Wirkungs-    kreis der Streukegel bei 180   an und läuft  parallel zu der     Wagenseitenwand,    wie die  Grenzstrahlen des gesamten, von den Reflek  toren geworfenen Lichtbündels. Man bezweckt  damit, einen lückenlosen Übergang der Licht  strahlen von dem seitlichen Scheinwerfer zu  jenen von dem auf der gleichen Seite des  Fahrzeuges befindlichen vordern Scheinwerfer  zu erzielen.

      Durch die Beleuchtung des seitlichen  Wegteils nach der Erfindung wird infolge  Vorhandensein einer     Streuung    von<B>1800</B> für  entgegenkommende Fahrzeuge der sonst nicht  einsehbare Raum seitlich des diesseitigen  Fahrzeuges lückenlos und praktisch gleich  mässig erhellt, so dass der Fahrer des jen  seitigen Wagens Gegenstände, die sich jeweils  seitlich des andern Wagens befinden, mit  Sicherheit erkennen kann.

   Ferner wird durch  die Beleuchtung der seitlichen Wegteile auch  die schädliche Wirkung der Blendung durch  die     vordern    Lichter des entgegenkommenden  Wagens vermindert, weil das Auge nicht  mehr bestrebt zu sein braucht, dem entgegen  kommenden Vorderlicht seitlich weit auszu  weichen, sondern in dem beleuchteten seit  lichen Wegteil einen Ruheort     findet,    wo es  Gegenstände genügend gut erkennen kann.  



  Der Reflektor kann reit Vorrichtungen,  z. B. Schutzlappen, versehen     seit),    die ver  hindern, dass das direkte Licht den Fahrer  oder die Insassen des Wagens blenden. Auch  können die     Reflektorscheiben    so geformt sein,  dass sie durch entsprechende Winkelstellung  den Zweck dieser Schutzlappen erfüllen. Dies  kann auch dadurch erreicht werden, dass der       Reflektorrand    zurückgebogen wird. Die Be  dienung des Seitenlichts kann als Einzel  schaltung oder in Kombination mit den  vordern Scheinwerfern erfolgen. Die beste  Wirkung wird erzielt, wenn das neue Licht  automatisch mit der Abblendung der vordern  Scheinwerfer eingeschaltet wird.

   Wenn auf  jeder Seite des Wagens ein Seitenlicht an  gebracht wird, so hat das den weitern Vor  teil, dass beim Nehmen einer innern Kurve  der Strassenrand hell erleuchtet wird. Nach-      fahrende     \ragen    werden durch Einschaltung  des Seitenlichts gewarnt.  



  Bei der     Anbringung    auf dem Kotflügel  kann der obere Rand des     Reflektorgehäuses     parallel zu der Kotflügellinie geführt werden,  und zwar nach beiden Wagenenden hin oder  nur nach vorne, so dass das direkte Licht  unter Augenhöhe bleibt und sich somit eine  Anordnung der oben erwähnten Schutzlappen  erübrigt.  



  Die Scheinwerfer können auf dem vordern  oder hintern     inseitigen    Kotflügel, an dem  Trittbrett oder unter demselben, an der       inseitigen    äussern Wagenwand angebracht  werden, doch stets so, dass die Lichtstrahlen  des     Seitenlichtreflektors    die Lichtstrahlen  der vordern Scheinwerfer erreichen, um eine  räumlich ununterbrochene gleichmässige Be  leuchtung der zu     durebfahrenden    Strecke zu  gewährleisten. Die Seitenlichtanlage kann  auch mit farbigem Licht ausgerüstet sein;  auch kann an Stelle der Schutzlappen das  direkte Licht durch Farbglas oder ähnliches  abgedeckt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wegbeleuchtungseinrichtung insbesondere bei Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Fahrzeug ausser den vordern, nach vorne gerichtete Lichtkegel erzeugenden ab- blendbaren Scheinwerfern noch mindestens ein solcher seitlich angebrachter angeordnet ist, dessen Lichtbündel eine Öffnung bis zu minde stens 180 mit (xrenzstrahlen parallel zur be- treffenden Wagenseite besitzt, zum Zwecke,
    dass ein lückenloser praktisch gleichmässiger Übergang derLichtstrahlen von dem seitlichen Scheinwerfer zu jenen von dem auf dergleichen Seite des Fahrzeuges befindlichen vordern Scheinwerfer erzielt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Wegbeleuchtungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausserhalb der seitlichen Begrenzungslinien des Fahrzeuges auf mindestens einer Seite des Fahrzeuges ein nach vorne, seitlich und nach hinten wirkender Dreifachscheinwerfer vorhanden ist.
    2. Wegbeleuchtungseinrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass der Seitenscheinwerfer auf einem Kotflügel des Kraftfahrzeuges angeordnet ist. 3. Wegbeleuchtungseinrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derSeitenscheinwerfer mit Vorrichtungen versehen ist, welche bewirken, dass die Strahlen des Licht bündels unter Augenhöhe verlaufen.
    4. Wegbeleuchtungseinrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dreifacbschein- werfer verwendet ist, der je eine nach vorne, seitwärts und hinten wirkende Lichtquelle enthält, wobei jeder Lichtquelle ein eigener Reflektor zugeordnet ist, derart, dass ein gesamtes Lichtbündel, das einen Streuungsbereich von mindestens 180 auf weist, entsteht.
CH179621D 1933-08-31 1933-08-31 Wegbeleuchtungseinrichtung insbesondere bei Kraftfahrzeugen. CH179621A (de)

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CH179621D CH179621A (de) 1933-08-31 1933-08-31 Wegbeleuchtungseinrichtung insbesondere bei Kraftfahrzeugen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3629007A1 (de) * 1986-08-27 1988-03-10 Protogirou Constantinos G Kraftfahrzeug mit einer fuer die wahrnehmung durch andere verkehrsteilnehmer bestimmten, an der der gegenfahrbahn zugewandten seite des kraftfahrzeugs starr befestigten beleuchtungseinrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3629007A1 (de) * 1986-08-27 1988-03-10 Protogirou Constantinos G Kraftfahrzeug mit einer fuer die wahrnehmung durch andere verkehrsteilnehmer bestimmten, an der der gegenfahrbahn zugewandten seite des kraftfahrzeugs starr befestigten beleuchtungseinrichtung

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