CH179639A - Schmiervorrichtung für die Spurkränze von Schienenfahrzeugen. - Google Patents

Schmiervorrichtung für die Spurkränze von Schienenfahrzeugen.

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CH179639A
CH179639A CH179639DA CH179639A CH 179639 A CH179639 A CH 179639A CH 179639D A CH179639D A CH 179639DA CH 179639 A CH179639 A CH 179639A
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CH
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compressed air
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nozzle
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Inventor
Co De Limon Fluhme
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Limon Fluhme & Co De
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  Schmiervorrichtung für die Spurkränze von Schienenfahrzeugen.    Die Erfindung     betrifft    eine Schmiervor  richtung für die Spurkränze von Schienen  fahrzeugen, bei denen das Schmiermittel durch  eine Pumpe zu einer Schmierdüse gefördert  und in dieser durch gleichzeitig zugeführte  Druckluft zerstäubt wird.

   Für die Schmierung  mehrerer Schmierstellen von einer Schmier  pumpe aus ist eine einfache Verzweigung der       Schmierrnittelleitung,    wie sie schon bekannt  ist, sehr unzuverlässig, weil sie eine gleich  mässige Förderung     zii    jeder Düse nicht     ge          währleistet.    Man verwendet daher schon jetzt  für mehrere Schmierstellen besser eine  Schmierpumpe mit mehreren Pumpeneinheiten,  von denen jede durch     eine    Leitung mit einer  Schmierdüse verbunden ist.  



  Um bei derartigen Schmiervorrichtungen  die Druckluft in sparsamer Weise zu ver  wenden, so dass bei jedem Förderhub eines       Pumpenelementes    ein     Druckluftstoss    zu der       ;zugehörigen    Düse erfolgt, der zweckmässig  '     nizr    eine ganz kurze Zeit vor dem     Förderhub     beginnt und noch nach Beendigung des För  derhubes eine ebenso kurze Zeit andauert,    steht erfindungsgemäss mit der Schmierpumpe  ein die Druckluft steuernder Drehschieber  in Bewegungsverbindung, der mit einer Off  nung jedesmal dann einer mit einer zu der  Düse führenden Luftleitung in     Verbindung     stehenden     Auslassöffnung    für die Druckluft  gegenüber steht,

   wenn ein Pumpenelement  Schmiermittel zu dieser Düse fördert.  



  Zweckmässig ist der Drehwinkel des Dreh  schiebers für- das Ausströmen der Druckluft  aus der     Auslassöffnung    grösser als derjenige  eines sich drehenden Antriebsorganes für die  Pumpe, der dem Hub des zugehörigen Pum  penelementes entspricht, so dass der     Druek-          luftstoss    bereits einen Augenblick vor dem       Förderhub    der Schmierpumpe einsetzt und  noch einen Augenblick nach dessen Aufhören  anhält.

   Ferner ist     ea    zweckmässig, die Druck  luft über eine     Ausnehmung    des Drehschiebers  und über Öffnungen in einem den Drehschieber  aufnehmenden Zylinder einem Zwischenbe  hälter zuzuleiten,     wobei    die Öffnungen im  Zylinder gegen die     Auslassöffnungen    versetzt  sind, so dass auch dann, wenn die     Öffnung         im Drehschieber einer     Auslassöffnung    gegen  über stehen bleibt, die Verbindung mit dem       Druckluftbehälter    unterbrochen ist und sich  nur der Zwischenbehälter entleeren kann.  



  Die Vorrichtung ist in der Zeichnung teil  weise im Schnitt als Ausführungsbeispiel  dargestellt.  



  An dem Rahmen des Fahrzeuges ist vor  jedem der zu schmierenden Räder eine Düse  1 bekannter Bauart angeordnet, der durch  eine Leitung 2 Schmierfett oder Schmieröl  und durch eine Leitung 3 Druckluft zuge  führt wird. Das Schmiermittel wird den ein  zelnen Leitungen 2 durch je ein Pumpen  element 4 einer Schmierpumpe bekannter  Bauart zugeführt. Die Druckluft wird dem       Hauptluftbehälter    5 der Luftbremse entnom  men. Die Druckluft ist so gesteuert, dass  bei jedem Druckhub eines der Pumpenele  mente 4 ein     Druckluftstoss    durch das zuge  hörige Rohr 3 geht, der kurz vor dem Be  ginn der     Förderung    des Schmiermittels ein  setzt und nach Aufhören der Förderung des  Schmiermittels noch eine kurze Zeit andauert.

    Hierzu wird die Druckluft aus dem Haupt  luftbehälter 5 durch ein Rohr 6 in einen Be  hälter 7 im Fuss der     Schmierpumpe    geleitet.  In die obere Wand des Luftbehälters 7 ist  ein Zylinder 8 eingesetzt, der einen mit der  Welle 9 der Pumpe gekuppelten Drehschie  ber 10 enthält. In der Wand des Zylinders  8 befindet sich auf der Innenseite eine ring  förmige     Ausnehmung    11, an die das Rohr 6  anschliesst, sowie eine der Anzahl der Pum  penelemente 4 entsprechende Anzahl von  Öffnungen 12. In der Wand des     Drebschie-          bers    10 ist auf der Aussenseite eine längs.

    verlaufende Rinne 13 ausgespart, die bei  jedem Vorbeigehen an einer der Öffnungen  12 diese mit der     Ausnehmung    11 verbindet  und so dem Raum 7 Druckluft zuführt.  Ferner befinden sich in der Wand des Zylin  ders 8 Öffnungen 14, von denen jede durch  eine Bohrung 15 in der obern Wand des  Luftbehälters 7 mit einem der Rohre 3 ver  bunden ist. In der Wand des Drehschiebers  10 ist eine Öffnung 16 angebracht, die nach  einander den verschiedenen Öffnungen 14 ge-         genübertritt    und dabei jedesmal einen Druck  luftstoss aus dem Raum 7 durch den unten  offenen Drehschieber 10 in die betreffende  Öffnung 14 gelangen lässt.  



  Es sind so viele Öffnungen 14 vorhanden,  als     Schmiermittelleitungen    2 und Druckluft  leitungen 3 an die Pumpe 4     bezw.    an den  Luftbehälter 7 angeschlossen sind. Die  Schmiereinrichtung kann also eine beliebige  Anzahl, zum Beispiel zwei, vier oder sechs  Düsen bedienen. Die Öffnungen 12 sind,  wenn die     Öffnung    16 und die Aussparung  13, wie gezeichnet, in derselben Ebene lie  gen, gegen die Öffnungen 14 versetzt, so dass       niemals    der Fall eintreten kann, dass der  Raum 7 durch eine der Öffnungen 12 mit  dem     Druckluftbehälter    5 in dem gleichen  Augenblick verbunden ist, in dem Druckluft  durch die Öffnung 14 ausströmt.

   Dasselbe  liesse sich erreichen, wenn die Öffnungen 12  und 14 in gleicher senkrechter Ebene lägen  und die Öffnung 16 gegen die Aussparung 13  versetzt wäre.  



  Während der Fahrt wird die Welle 9 von  einem sich drehenden Maschinenteil 17 an  getrieben. An ihrem obern Ende trägt sie  ein Triebwerk 18, das die verschiedenen  Pumpenelemente 4 derart steuert,     dass    alle       Pumpen    während einer Umdrehung der Welle  9 einen Saughub und     einen    Druckhub aus  führen. Der Drehschieber 10, der mit der  gleichen Geschwindigkeit wie das Triebwerk  18 umläuft, ist mit seiner Öffnung 16 so ge  stellt, dass jedesmal bei einem Druckhub  eines der Pumpenelemente 4 Luft durch die  zugehörige Leitung 3     hindurchtritt    und das  gleichzeitig durch die Leitung 2 geförderte  Schmiermittel in der zugehörigen Düse 1 zer  stäubt.

   Die     Öffnung    16 ist so bemessen, dass  die Druckluft bereits durch die     Öffnung    14       a(istritt,    kurz bevor der Druckbub des zuge  hörigen     Pumpenelementes    beginnt und dass sie  noch eine kurze Zeit andauert, nachdem der       Druckhub    beendigt ist. Auf diese Weise wird  bewirkt, dass in der Düse 1 bereits ein Druck  luftstrom vorhanden ist, bevor das Schmier  mittel aus ihr austritt, und dass nach dem  Aufhören des Austrittes des Schmiermittels      noch ein Druckluftstrom vorhanden ist, so  dass sich niemals Schmiermittel vor der Mün  dung der Düse 1 ansammeln kann und ohne       Zerstäubung    gegen den Spurkranz geblasen  wird.

   Der     Druckluftaustritt    wird daher auf  eine sehr kurze Zeit beschränkt, die nur um  ein geringes Mass länger ist als die Zeit des       Schmiermittelaustrittes    selbst. Unmittelbar  ' nach dem Austritt von Druckluft aus dem       Raunl    7 wird dieser über eine der     Offnun-          gen    12 mit dem     Hauptluftbehälter    5 ver  bunden, so dass nach jedem     Ausströmen    von  Luft aus dem Behälter 7 der Druck der Luft  in demselben wieder hergestellt wird.

   Bleibt  beim Halten des Fahrzeuges die Öffnung 16  vor einer der     Öffnungen    14 stehen, so kann  sich nur der     Druckluftinhalt    des Behälters 7  entleeren, die Versetzung der Öffnungen 12  und 16 zueinander     verhindert    ein     IQachströ-          men    von Druckluft aus dem     Hauptluftbe-          hälter    5.  



  Da der Zylinder 8 mit dem Drehschieber  in den Behälter 7 hineinragt, kann die Luft  aus dem Behälter unmittelbar durch den  nach unten offenen Drehschieber zur Öffnung  16 gelangen, so dass eine Rohrverbindung  zwischen dem Luftbehälter 7 und dem sich  drehenden Schieber 10 nicht nötig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmiervorrichtung für die Spurkränze von Schienenfahrzeugen, bei der das Schmier mittel von Pumpenelementen einer Schmier pumpe zu je einer Schmierdüse gefördert und durch gleichzeitig zugeführte Druck luft in der Schmierdüse zerstäubt wird, da durch gekennzeichnet, dass mit der Schmier pumpe ein die Druckluft steuernder Dreh schieber (10) in Bewegungsverbindung steht, der reit einer Öffnung (16) jedesmal dann einer mit einer zu der Düse (1) führenden Luftleitung (3) in Verbindung stehenden Aus lassbffnung (14) für die Druckluft gegenüber steht, wenn ei'] Pumpenelement (4) Schmier mittel zu dieser Düse (1) fördert,
    so dass bei jedem Förderhub eines Pumpenelementes gleichzeitig ein Druckluftstoss durch die zu gehörige Luftleitung zur Düse erfolgt. UNTERANSPRüCHE 1. Schmiervorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehwinkel, mit dem die Öffnung (16) des Drehschiebers (10) an einer Auslass- öffnung (14) für die Druckluft vorüber streicht, grösser ist als der Drehwinkel eines sich drehenden Antriebsorganes (18) für die Pumpe, der dem Druckhub des zugehörigen Pumpenelementes (4) ent spricht.
    2. Schmiervorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluft über eine Ausnehmung (13) des Drehschiebers und über Öffnungen *(12) in einem den Drehschieber (10) aufneh menden Zylinder (8) einem Zwischenbe hälter (7) zugeleitet wird, wobei die Öff nungen (12) gegen die Ausströmöffnungen (14) versetzt sind, so dass der Druckluft behälter (5) gegen die Ausströmöffnungen (14) abgesperrt ist. 3. Schmiervorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehschieber (10) und das Antriebsorgan (18) der Schmierpumpe (4) von einer Welle (9) mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben werden. 4.
    Schmiervorrichtung nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischen behälter (7) einen Fuss der Schmiervor richtung bildet. 5. Schmiervorrichtung nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (8) mit dem Drehschieber (10) in den Zwischenbehälter (7) hineinragt, so dass die Luft aus dem Behälter (7) unmittel bar in den unten offenen Drehschieber (10) eintritt.
CH179639D 1934-02-05 1935-01-16 Schmiervorrichtung für die Spurkränze von Schienenfahrzeugen. CH179639A (de)

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CH179639D CH179639A (de) 1934-02-05 1935-01-16 Schmiervorrichtung für die Spurkränze von Schienenfahrzeugen.

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