CH179645A - Bürstenlose Reinigungsmaschine für Gefässe, insbesondere für Flaschen. - Google Patents
Bürstenlose Reinigungsmaschine für Gefässe, insbesondere für Flaschen.Info
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
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Description
<B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 170735. Bürstenlose Reinigungsmaschine für Gefässe, insbesondere für Flaschen. Gegenstand des Hauptpatentes ist eine bürstenlose Reinigungsmaschine für Gefässe. insbesondere für Flaschen, bei der die zu reinigenden Gefässe in zwei hintereinander angeordneten Weichrädern nacheinander ge reinigt werden, und die Erfindung bestand darin, dass die Weichräder kontinuierlich mit gleichförmiger Geschwindigkeit rotieren.
Die Reinigungsmaschine gemäss vorlie gender Erfindung ist nun mi+ einer pendelnd bewegten Spritzvorriehtx:zig für die Gefässe versehen.
Ähnliche Anordnungen sind schon be kannt geworden. Bei einer bekannten Aus- führung dieser Art ist der Gefässträger um (,ine senkrechte Achse drehbar angeordnet. Hierbei kann die Drehachse eines drehbaren Rohres, das heisse Luft einer beweglichen Düse zuführt, horizontal angeordnet sein. Demzufolge kann im Laufe einer Drehbewe gung der Düse die Achse derselben nur in einer einzigen Lage mit der Halsachse des zu behandelnden Gefässes zusammenfallen.
Folglich kann bei kleinem Halsdurchmesser des Gefässes beispielsweise im Fall der Be handlung von Flaschen, der Düsenstrahl nur sehr kurze feit in das Innere des Ge fässes gelangen, so dass die vorliegende An ordnung für eine wirksame innere Behand lung von solchen Gefässen, wie eine solche in der Praxis nötig ist, nicht geeignet ist. Bei einer Flaschenbehandlung wird sich bei fortschreitender Drehung des Gefässträgers der Düsenstrahl von der Flaschenmitte ver schieben und das Äussere statt das Innere der Flasche treffen.
Bei einer abweichenden Ausführung ist hierbei der Halbmesser der um eine senk rechte Achse erfolgenden Drehbewegung der Düse bezw. der Düsen wesentlich kleiner als derjenige des rotierenden Gefässträgers, so dass wie bei der ersten Ausführung die Düsenachse und die Halsachse des Behälters im Laufe einer Drehbewegung der Düse nur in einer einzigen Lage zusammenfallen kön nen. Der erwähnte Nachteil der ersten Aus- Führung haftet deshalb auch der abweichen den Ausführung an. Es ist anderseits bekannt, in einer Rei nigungsmaschine für Flaschen und derglei chen Spritzdüsen in gleicher Anzahl wie die Aufnahmestellen für die zu bespritzenden Gefässe in einem von den Weichrädern ge trennten, gleichachsig zu letzteren drehbar gelagerten Spritzrad vorzusehen.
Das Vor handensein eines oder zweckmässig mehrerer getrennter Spritzräder in einer Reinigungs maschine bringt aber den Nachteil mit sich, dass die Maschine grösser, komplizierter und teurer und der Platzbedärf sowie der Kraft bedarf für den Antrieb der Maschine grösser wird. Ferner muss hierbei die Maschine mit einer Hohlwelle ausgerüstet sein und nur durch deren konzentrische Bohrung auf der einen Maschinenseite kann die Spritzflüssig keit den radial angeordneten, festen Spritz düsen zugeführt werden.
Die erwähnten Nachteile dieser bekann ten Ausführungen werden nun bei der Rei nigungsmaschine gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, dass eine pen delnde Spritzvorrichtung gleichachsig oder beinahe gleichachsig zu einem Weichrad für die Gefässe gelagert ist, derart, dass sowohl das Einweichen als das Bespritzen der Ge fässe auf diesem Weichrad erfolgt.
Dank dieser Anordnung können während der ganzen Drehbewegung der Spritzvorrich- tung in der Drehrichtung des Weichrades die Spritzdüsen genau die Gefässmitte tref fen, wodurch bei genügend grossem Hub der Spritzvorrichtung eine wirksame Behand lung des Flascheninnern möglich ist.
Durch das Wegfallen besonderer Spritz- räder werden auch die erwähnten Nachteile der zuletzt genannten bekannten Ausfüh rung beseitigt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes im Sei tenriss veranschaulicht.
1 und 2 sind zwei hintereinander ange ordnete, mit gleichförmiger Geschwindigkeit rotierende, als' Weichräder für die zu reini genden Gefässe dienende Trommeln. Die in den Flaschenhaltern 4 gehaltenen Flaschen 3 durchlaufen zuerst den obern Halbkreis des Weichrades 1, dann den untern Halb kreis und nochmals den obern Halbkreis des selben Weichrades 1, worauf die Flaschen 3 durch die Übertragungsvorrichtung 12 auf das Weichrad '? übertragen werden, in wel cher die Flaschen ebenfalls während andert- halber Umdrehung verbleiben. Der Reini gungsvorgang in jedem Weichrad ist ähn lich wie bei der im Hauptpatent erläuterten Reinigungsmasehine.
Die die Spritzflüssigkeiten bezw. -laugen zu den innern Spritzdüsen 9ä, 10i, zuführen den Rohre 20 der Spritzvorrichtung sind in jedem Weichrad um die Weichradachse 21 drehbar angeordnet. Die Zuführungsrohre (nicht dargestellt) der äussern Spritzdüsen Erz, 9rz, 10a können auch mit der beweglichen Spritzvorrichtung fest verbunden sein.
Auf der Antriebswelle 22 des Weichrades 1, welche Welle sich pro Flaschenteilung um eine halbe I\mdrehung dreht, ist ein Nocken 23 aufgekeilt, der eine Stossstange 24 betätigt, welche anderends mit einem Zu-. führungsrohr 2C) gelenkig verbunden ist. Am innern Weichradumfang sind Kerben 25 vor gesehen, in welche ein (oder mehrere) durch eine Feder 26 belasteter --k#litnehmer in Ge stalt einer Kugel<B>'27</B> eingreift. Der Mit nehmer 27, sowie die Feder 26 sind durch die bewegliche Spritzvorrichtung getragen.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Vor richtung ist folgende: Durch die Drehung des Nockens 23 wird die Stossstange 24 nach links bewegt, wo durch die Spritzvorrichtung entgegen der durch einen Pfeil angedeuteten Drehrichtung des Weichrades 1 um zwei Flaschenteilun gen gedreht wird, worauf der Mitnehmer 27 in die gegenüberliegende Kerbe 25 des Weichrades 1 eingreift. Die Stellungen der Kerben 25, sowie des Mitnehmers 27 sind derart, dass die zu reinigenden Flaschen hierbei mit ihren Flaschenhälsen sich genau konzentrisch über den Spritzdüsen 9i, 1(1i befinden und die Flüssigkeitsstrahlen die In nenfläche der Flaschen treffen.
In dieser Stellung der Spritzdüsen zum Weichrad 1 wird die drehbewegliche Spritzvorrichtung von dem Weichrad 1 mitgenommen, so dass die Flaschen eine kräftige Innenreinigung erfahren. Nach einem Weg von zwei Fla schenteilungen bewirkt der Nocken 23 unter vorherigem Zurückdrängen der federbelaste ten Mitnehmerkugel 2 7 aus der entsprechen den Kerbe ?<B>5</B> das Zurückdrehen der Spritz vorrichtung in ihre Anfangslage, worauf der Vorgang von neuem beginnt. Durch eine als Lenker wirkende Verbindungsstange 28 wird von der Spritzvorrichtung des Weichrades 1 aus die Spritzvorrichtung des Weichrades 2 angetrieben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bürstenlose Reinigungsmaschine für Ge fässe, insbesondere für Flaschen, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, mit pen delnd bewegter Spritzvorrichtung für die Ge fässe, dadurch gekennzeichnet, dass die pen delnde Spritzvorrichtung mindestens an nähernd gleichachsig mit einem Weichrad für die Gefässe gelagert ist, derart, dass so wohl das Einweichen als das Bespritzen der Gefässe auf diesem Weichrad erfolgt. UNTERANSPRüCHE: 1.Reinigungsmaschine nach Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzvorrichtung mindestens ein um die Weichradachse drehbeweglich angeord netes Rohr aufweist, das mit mindestens einer Spritzdüse versehen ist. 2. Reinigungsmaschine nach Patentanspruch, hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass das Weichrad mittelst am Weichradumfang vorgesehener gerben infolge Eingriffes mindestens eines durch die Spritzvorrich tung getragenen, federbelasteten Mitneh- mers letztere zum Bespritzen der Gefässe mitnimmt,wobei mittelst einer einerends an der Spitzvorrichtung angreifenden und anderends durch einen sich drehenden Nocken betätigten Stange die Spritzvor- richtung nach -dem 11litdrehen mit dem Weichrad über eine gewisse Wegstrecke unter vorherigem Zurückdrängen des fe derbelasteten iMitnehmers aus der entspre chenden Kerbe in ihre Anfangslage zu rückgedreht wird. 3. Reinigungsmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als 11Zit- nehmer eine Kugel dient.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH179645T | 1934-10-02 | ||
| CH170735T | 1934-10-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH179645A true CH179645A (de) | 1935-09-15 |
Family
ID=25718957
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH179645D CH179645A (de) | 1934-10-02 | 1934-10-02 | Bürstenlose Reinigungsmaschine für Gefässe, insbesondere für Flaschen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH179645A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1253086B (de) * | 1962-07-28 | 1967-10-26 | Holstein & Kappert Maschf | Spritzvorrichtung fuer Flaschenreinigungsmaschinen |
-
1934
- 1934-10-02 CH CH179645D patent/CH179645A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1253086B (de) * | 1962-07-28 | 1967-10-26 | Holstein & Kappert Maschf | Spritzvorrichtung fuer Flaschenreinigungsmaschinen |
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