CH179726A - Anfeuerungsmittel und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents
Anfeuerungsmittel und Verfahren zu seiner Herstellung.Info
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Description
Anfeuerungsmittel und Verfahren zu seiner Herstellung. Clegenstand der Erfindung ist ein An- feuerungsmittel, das sich unter anderem auch dazu eignet, selbst grossstüekigen Koks ohne Zuhilfenahme von Holz usw. in Brand zri setzen, sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung.
Das Anfeuerungsmittel nach der Erfin dung besteht aus einem porösen Träger, der reit brennbaren Stoffen von verschiedenen Entzündbarkeits graden durchsetzt ist, wobei die brennbaren Stoffe von jener Art sind, bei deren Verbrennung Rauch- und Russbildung nicht in wesentlichem Masse und Glanzruss hildun.g überhaupt nicht eintritt.
Als poröser Träger kommt vorteilhaf- terweise Material zur Verwendung, das ohne e rlreblichen Rückstand verbrennbar ist, wie zum Beispiel Torf, Maiskolben usw, in zer kleinerter oder unzerkleinerter Form. Sehr gut verwendbar ist zum Beispiel gewachse ner Weiss- oder Bunttorf, wie er durch Hand- stechung gewonnen werden kann. Solcher Torf kann natürlich oder künstlich getrock net und vor der Verarbeitung auf das An- feuermittel in Stücke gewünschter Grösse und Form, zum Beispiel Streifen, Stangen, Platten, Würfel usw. zerschnitten werden.
Um die Oberfläche zu vergrössern, kann man die Formstücke zum Beispiel .durch Stanzen in Gitterform bringen oder sie mit zum Bei spiel durchgehenden Löchern versehen.
Als brennbare Stoffe von verschiedenen Entzündbarkeits.graden sind zwe.ckmässiger- weise bei gewöhnlicher Temperatur flüssige oder feste Kohlenwa-s-serstoffe vorhanden, die verschiedene Siedepunkte besitzen.
Die bekannten Kohlenwasserstoffe, die für die Herstellung des, Anfeuerungs.mittels nach der Erfindung in Frage kommen, lassen sich einteilen in leicht-, mittel- und sschwerent- zündba.re Kohlenwasserstoffe. Obwohl die Stufenleiter der Entzündbarkeit im beson dern nicht die gleiche ist wie die Stufenleiter der Siedepunkte, so kann man doch im all gemeinen leicht-, mittel- und schwerentzünd bare Kohlenwasserstoffe mit niedrig-, mittel- und hochsiedenden gleichsetzen.
Zur näheren Kennzeichnung der Ausdrücke leieht- und schwerentzündbar sei noch gesagt, dass als leicht entzündbar im Sinne der Erfindung solche Stoffe verstanden sein sollen, die sich mit :dem Streichholz ohne weiteres und rasch entzünden lassen, als mittelentzündbar solehe, die erst entflammen, wenn sieh genügende Mengen von vergasten Produkten gebildet haben und als schwerentzündbare solche, bei denen erst ihre heissen Dämpfe Feuer .fangen. Als niedrig siedend seien Stoffe verstanden, die unter 100 C sieden, als mittelsiedend solche, :die bei 100 bis 300 sieden und als hochsiedend solche, die über<B>300'</B> C sieden.
Das Mischungsverhältnis der Stoffe ver schiedener Entzündbarkeit hängt davon ab, für welche Zwecke das Anfeuerungsmittel verwendet werden soll. Je leichter die in Frage kommenden Brennstoffe sich entzün den, um so grösser wird man den Anteil der leichtsiedenden Bestandteile wählen. So kann man zum Beispiel für die Braunkohlen briketts einen weitaus höheren Anteil an leichtsiedenden Bestandteilen wählen, als bei der Anheizung von Koks.
Als das günstigste Mischungsverhältnis hat sich herausgestellt, 10 bis 40 ,wo leicht-, 30 bis 50ö mittel- und 10 bis<B>503</B> schwersiedende Kohlenwaeser- stoffe. Die am leichtesten siedenden Bestand teile werden bereits durch ein Streichholz zur Entzündung gebracht und erbringen zu nächst eine geringe Temperatur: Durch das langsame Ansteigen der Temperatur werden dann immer etwas schwerer siedende Be standteile in Gasform überführt, in .der sie allein verbrennen können.
Erst bei einer schon grossen Steigerung der Temperatur sollen die letzten Kohlenwasserstoffe, die im Anfeuerungsmittel enthalten sind, verdamp fen. Da aus den Anfeuerungsmitteln immer Kohlenwasserstoffdämpfe austreten, kann der Träger selbst noch nicht verbrennen. solange Kohlenwasserstoffe darin enthalten sind. Der Träger selbst verbrennt also erst zum Schluss, und zwar bei der dann bereits erreichten hohen Temperatur dureh inten sives Glühen, bewirkt durch die Oberflä chenverbrennung durch den hindurehstrei- chenden Luftsauerstoff.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn .der Träger mit brennbaren Stoffen, zum Bei spiel Kohlenwasserstoffen, durchsetzt ist, deren Siedepunkte bezw. Entflammungs- punkte in stetiger Linie ohne sprunghafte Lücken aufeinander folgen, weil dadurch die sichere allmähliche Weiterentzündung am besten gewährleistet ist.
Stoffe, die wie zum Beispiel Pech, Teer oder Harz usw. viel Rauch und Russ, besonders aber den gefürch teten Glanzruss, der die weitere Verbrennung verhindert, weil er schwer entzündbar ist, bilden, sollen in dem Anfeuerungsmittel nicht enthalten sein.
Die brennbaren Stoffe verschiedener Ent- zündbarkeit sind in dem Träger vorteilhaf- terweise als homogenes Gemisch enthalten, sie können aber auch zum Beispiel schich tenweise in demselben verteilt sein. So können zum Beispiel im Innern des Trägers schwerentzündliche Stoffe vorhanden sein, nach aussen zu aber leichter entzündbare. Das Anfeuerungsmittel kann ganz oder stel-- lenweiGe mit einem an Reibflächen entzünd baren Stoff versehen, zum Beispiel überzo gen sein.
Als billiger, leicht entzündlicher Kohlen wasserstoff hat sich zum Beispiel Naphthalin bewährt, :das unter 100 schmilzt und dessen Dämpfe weit unter seinem Siedepunkt schon leicht entzündbar sind. Als mittel- und schwerentzündliche Stoffe kann man zum Beispiel ho-chsied:ende hochviskose Mineral öle, Paraffine usw. verwenden. Im allge meinen soll das Verhältnis der niedrigsieden- den bezw. -entzündlichen Iiohlenwasserstoffe zu den hochsiedenden bezw. -entzündlichen Kohlenwas:
serstoffen etwa zwischen 1:'3 und 1 :4 liegen.
Poröse pflanzliche Träger, wie zum Bei spiel Weisstorf, nehmen bis zum 15fachen ihres eigenen Gewiehtes an flüssigen oder flüssig gemachten Kohlenwaeserstoffen auf. Eine :derartige Menge wäre natürlich weit aus zu hoch. da einmal bei der Erwärmung in der Feuerung ein Teil der Kohlenwasser- stoffe abtropfen und dadurch verloren gehen würde.
Anderseits würde auch die zur Ver- fiiguiig stehende Oberfläche bei der Ver- bre nnung für die grosse Menge K .ohlenwas- serstoffe -eitaus zu gering sein. Eine zu geringe Tränkung würde ebenfalls nicht richtig sein, da dann zur Erzielung des ge wünschten Effektes eine zu grosse Menge des Anfeuerung:smittels erforderlich wäre.
Als da.günstigste hat es sich herausgestellt, den Torf so stark zu tränken, dass er das ein- bis fünffache seines eigenen Gewichtes an Koh- lenwasserstoffen aufnimmt.
Ausser zum Beispiel Kohlenwasserstoffe kann der Träger auch feste Brennstoffe in feiner Verteilung, wie zum Beispiel Stein kohle, Brannkohle oder Torf enthalten. Diese Stoffe kann man in fein verteiltem Zustande, zum Beispiel als Staub, den flüssigen Koh- lenwasserstoffen beisetzen. Man kann .dem Träger zum Beispiel auch Stoffe einverlei ben, die die Verbrennung begünstigen, wie zum Beispiel Sauerstoff abgebende Stoffe, katalytisch wirkende Stoffe, wie Schwefel oder Eisen usw.
Durch solche Stoffe kann die Verbrennungstemperatur erhöht und die Verbrennung auf einen kleinen Raum be- schrUnkt werden.
An Stelle künstlich zusammengestelltei Clemiscbe von. Kohlenwasserstoffen kann man zum Beispiel auch natürlich vorkommende C*\emisclie verwenden, die die notwendigen Eigenschaften besitzen.
Die Herstellung des Anfeuerüngsmittels nach den vorerwähnten Richtlinien kann in verschiedener Weise geschehen. Der poröse Träger kann durch Mischen mit den verschie den leieht entzündbaren Stoffen durchsetzt werden, man kann ihn aber vorteilhafter weise auch mit flüssigen Stoffen trän ken.
Hierbei kann man so vorgehen, dass man die Stoffe verschieden leichter Entzündbar- keit oder von verschiedenen Siedepunkten ,il:, Gemisch verwendet, den Träger, zum Beispiel Torf, zum Beispiel durch Tauchen finit der Fl_üs#zigkeit imprägniert, oder man kann so vorgeben, class man den Träger nach einander mit Stoffen oder Stoffgemischen verschieden hoher Entzündbarkeit oder Siede- punkten -durch Tauchen, Besprühen oder dergleichen tränkt.
Sehr zweckmässig ist, ein Gemisch zu verwenden, das bei der Im prägnierungstemperatur flüssig ist. bei ge wöhnlicher Temperatur aber erstarrt. Die Temperatur der Tränkungsflü.s:sigkeit ist zweckmässigerweise 60 bis 80 C. Bei gerin gen Temperaturen dringen .die Kohlenwasser stoffe nicht genübend ein. An .der Ober fläche des kalten Torfes erstarren die Koh- lenwasserstoffe und verhindern dadurch das weitere Eindringen.
Auch bei zu hohen Temperaturen dringen die Kohlenwaseer- stoffe nicht genügend ein, dies wird darauf zurückzuführen sein, dass entweder die Luft im Innern sich zu stark ausdehnt und da durch ein Eindringen verhindert, oder dass eine stärkere Verdampfung des noch im Torf enthaltenen Wassers eintritt und dadurch den oberflächlich eingedrungenen Kohlen- wassers.toffen ihre Wärme so weit entzogen wird, da.ss sie erstarren.
Beim Tauchverfahren kann man leicht den Gehalt des Trägers an Tränkungsmitteln regeln. Die Zeitdauer des Eintauchens be trägt je nach Art des<I>Torfes</I> 1 bis 60 Sekun den. Beiden meisten Weisstorfsorten kommt man mit etwa einer Sekunde aus, bei Bunt torf soll man datrüber hinausgehen. Zum Zwecke des Tauchens verwendet man zweck mässig Behälter, in die man die zugeschnitte nen Torfstücke legt und die dann mit einem Deckel etc. verschlossen und eingetaucht werden.
Die Wände bestehen zweckmässig aus Drahtgewebe oderi dergleichen.. Die Temperatur der Kohlenwaseerstoffe kann man selbstverständlich herabsetzen, wenn man den Torf vor der Tränkung erwärmt.
Das Feuerungsmittel nach der Erfindung ist zur unmittelbaren Entzündung von Stein kohlen und sogar von Koks in grossstöckiger Form, zum Beisspiel bei Hochöfen, usw. ver wendbar. Da die Entzündung mit grosser Geschwindigkeit erfolgt, eignet es sich be- oonders im Eisenbahnbetrieb beim Anheizen von Lokomotiven usw. Die Kosten bei Ver wendung des Anfeuerungsmittele sind weit geringer als bei Verwendung von Anfeuer- holz.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Anfeuerungsmittel, bestehend aus einem porösen Träger, der mit brennbaren Stoffen von verschiedenen Entzündbarkeitsgraden durchsetzt ist, wobei die brennbaren Stoffe von jener Art sind, bei deren Verbrennung Rauch- und Russbildung nicht in wesent lichem Masse und Glanzrussbildung überhaupt nicht eintritt. UNTERANSPRüCHE 1. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet. dass der Trä ger aus ohne erheblichen Rückstand ver brennbarem Material besteht.2. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, .dadurch gekennzeichnet, dass der Trä ger aus pflanzlichem Material besteht. 3. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Trä ger aus Maiskolben besteht. 4. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, das der Trä ger aus Torf besteht. 5. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Trä ger aus handgestochenem Torf besteht. 6. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Trä ger aus Weisstorf besteht.7. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Trä ger aus Bunttorf besteht. B. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Trä ger aus gewachsenem, auf gewünschte Form und Grösse zerschnittenem Torf besteht. 9. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch das Vorhanden sein von niedrig-, mittel- und hocUsieden- ,den Kohlenwa.sserstoffen nebeneinander.10. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass leieht- entzündbare neben mittel- und schwer entzündbaren Kohlenwasserstoffen vor handen sind. 11. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch das Vorhanden sein von Kohlenwasserstoffen mit einem Siedepunkt von unter<B>100'</B> C, solchen mit einem Siedepunkt von 100 bis <B>300,'</B> C und solchen mit einem Siede punkt von über 300 C.12. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass 10 bis 40% Kohlenwasserstoffe mit Siedepunk ten von unter<B>100'</B> C, 30 bis 50% mit Siedepunkten von 100 bis<B>300'</B> C und 10 bis<B>50%</B> mit Siedepunkten von über <B>800'</B> C vorhanden sind. 13. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es nie drig siedende und hochsiedende Kohlen- waeserstoffe enthält, wobei das Verhält nis der ersteren zu den letzteren zwi schen 1 : 3 und 1 : 4 liegt.14. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als leicht entzündbarer Kohlenwasserstoff Naph thalin vorhanden ist. 15. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als sQhwer entzündbare Kohlenwasserstoffe hochsiedende Paraffine vorhanden sind. 16. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Trä ger mit einem Gemisch imprägniert ist. das bei der Imprägnierungstemperatur flüssig ist und bei gewöhnlicher Tem peratur fest ist.17. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Kohlen- was,-erstoffe vorhanden sind, deren Ent zündungspunkte in fortlaufender Linie ohne sprunghafte Lücken aufeinander folgen. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet. dass Kohlen wasserstoffe vorhanden sind, deren Siedepunkte in fortlaufender Linie ohne sprunghafte Lücken aufeinander folgen. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er Rauch und Russ bildende Stoffe wie Teer, Harze, Pech usw. nicht enthält.20. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Trä ger mit einem Gemisch von leicht-, mit tel- und schwerentzündbaren Kohlenwas- serstoffen durchsetzt ist. 21. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, da.dureh gekennzeichnet, dass der Trä ger im Innern schwerentzündbare Stoffe und nach aussen zu leichter entzündbare Stoffe enthält. \??. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er min destens stellenweise mit einer an Reib flächen entzündbaren Masse überzogen ist.23. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Trä ger mit der ein- bis fünffachen Menge seines eigenen Gewichtes an brennbaren Kohlenwasserstoffen durchsetzt ist. 24. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es neben Kohlenwasserstoffen feste Brennstoffe in feiner Verteilung enthält. 25. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I und Unteranspruch 24, dadurch ge kennzeichnet, d.ass es Steinkohle in feiner Verteilung enthält.26. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I und Unteranspruch 24, dadurch ge kennzeichnet, dass es Torf in feiner Ver teilung enthält. 27. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I und Unteranspruch 24, dadurch ge kennzeichnet, dass es Braunkohle in fei ner Verteilung enthält. \?8. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es Sauer stoff abgebende Stoffe enthält. 29. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es Schwefel enthält.30. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es die Verbrennung katalytisch begünstigende Stoffe enthält. 31. Anfeuerungsmittel nach Patentanspracli I, dadurch gekennzeichnet, dass es Eisen in feiner Verteilung enthält. 32. Anfeuerungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es. natür liche Kohlenwasserstoffmischungen ent hält.PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung des Anfeue- rungsmittels nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein poröser Träger mit brennbaren Stoffen von verschiedenen Ent- zündbarkeitsgra.den .durchsetzt wird, wobei die brennbaren Stoffe von jener Art sind, bei deren Verbrennung Rauch- und Russbil- dung nicht in wesentlichem Masse und Glanz russbildung überhaupt nicht eintritt. UNTERANSPRüCHE: 33.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der poröse Träger mit einem flüssigen Gemisch von Kohlenwasserstoffen getränkt wird. 34. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der poröse Träger zuerst mit schwer entzündlichen Kohlenwassers,toffen in flüssiger Form getränkt und hierauf mit leicht entzünd lichen Kohlenwasserstoffen überzogen wird. 35.Verfahren nach Patentanspruch II, da- @durch gekennzeichnet, da.ss der Träger mit einer aus den brennbaren Stoffen be stehenden Flüssigkeit, deren Temperatur etwa 60 bis 80 C beträgt, getränkt wird. 36. Verfahren nach Patentanspruch II,, da .durch gekennzeichnet, dass ..der Träger durch Eintauchen in ein Bad aus Koh- lenivasserstoffen mit letzteren getränkt wird. 37.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der poröse Träger nach vorherigem Trocknen mit flüssigen brennbaren Stoffen der genann ten Art getränkt wird. \3'8. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Träger in ein flüssiges Gemisch von brennbaren Stoffen .der genannten Art getaucht wird, wobei die Tauchzeit derart bemes sen ist, dass der Träger etwa das ein- bis fünffache seines Gewichtes aufnimmt.:39. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass als Träger Weisstorf verwendet wird, der etwa. eine Sekunde lang in ein flüssiges Gemisch der genannten brennbaren Stoffe ge taucht -wird. 40. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Träger erwärmt und in erwärmtem Zustande mit flüssigen brennbaren Stoffen der genann ten Art getränkt wird.
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750352C (de) * | 1939-06-23 | 1945-01-09 | Verfahren zum Traenken von Feueranzuendern aus saugfaehigen Stoffen | |
| DE19628827A1 (de) * | 1996-07-17 | 1998-01-22 | Carl Warrlich Gmbh | Anzünder für feste Brennstoffe, insbesondere Holz-, Kohle- oder Holzkohleanzünder |
-
1934
- 1934-11-01 CH CH179726D patent/CH179726A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750352C (de) * | 1939-06-23 | 1945-01-09 | Verfahren zum Traenken von Feueranzuendern aus saugfaehigen Stoffen | |
| DE19628827A1 (de) * | 1996-07-17 | 1998-01-22 | Carl Warrlich Gmbh | Anzünder für feste Brennstoffe, insbesondere Holz-, Kohle- oder Holzkohleanzünder |
| DE19628827B4 (de) * | 1996-07-17 | 2007-05-24 | Carl Warrlich Gmbh | Anzünder für feste Brennstoffe, insbesondere Holz-, Kohle- oder Holzkohleanzünder |
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