CH179738A - Kunstseiden-Spinnmaschine. - Google Patents

Kunstseiden-Spinnmaschine.

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CH179738A
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Conraed Houck Wilhelm
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Conraed Houck Wilhelm
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Description


      Kunstseiden-Spinnmaschine.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf       Kunstseiden-Spinnmaschinen    mit Einzel  fadenführern, stetig veränderlichem Faden  führerhub, um<B>180'</B> schwenkbaren Spulen  und     Fadenförderwalzen.     



  Bei den bis jetzt bekannten Maschinen  mit um<B>180'</B> schwenkbaren     Spulen    werden  die     Aufwickelspulen    beim Schwenken der       Spulenträger    stillgesetzt, bevor der Faden  von der neuen Spule aufgenommen worden  ist. Der Faden wird also für kurze     Zeit     nicht mit der richtigen Geschwindigkeit auf  gewickelt, was zu einer starken Fadenver  dickung führt.  



       Bei    den bis     heute    bekannten Maschinen       dieser    Bauart war es daher nicht möglich,  vor die     Aufwickelspulen        Fadenförderwalzen     anzuordnen, weil .der Faden durch die För  derwalze immer gleichmässig von der Düse  abgezogen wird und beim Umwenden der  Spulen von diesen nicht rasch genug auf  genommen werden     kann.     



  Bei den heutigen Maschinen werden die       Spulenträger    maschinell gedreht, um die Be-         webg-ung    möglichst rasch auszuführen. Diese  plötzlich eintretende     Bewegung    ist allerdings  sehr     nachteilig    für die Lebensdauer der Ma  schine, da sämtliche vorerst ruhenden     :Spu-          lenantriebsräder    schlagartig mit bereits dre  henden Rädern in Eingriff     kommen,    was  sehr oft zu     Beschädigungen    der Zahnräder       führte.     



  Alle     .diese    Nachteile werden durch vor  liegende     Erfindung    derart behoben, dass das  Umschwenken der Spulen     unter    gleich  bleibendem Weiterdrehender den Faden auf  wickelnden     iSpule,    bis der Faden von der  neuen Spule aufgenommen ist, von einer  Handwelle am Antriebskopf der Maschine  erfolgt, wobei mit Vorteil mit der Hand  welle, mit der die     Spulen    nach Beendigung  einer Wicklung umgeschwenkt werden,

   auch  die im Antriebskopf befindliche     .Spulendreh-          zahl-Regelvorrichtung    und     Fadenführerhub-          Verstellvorrichtung    in .die für die neue       Wicklung    erforderliche Ausgangsstellung  gebracht werden können.

   Dabei ist zu er  wähnen, dass die Handwelle vorteilhaft über      eine     Klinkenschaltvorrichtung    von der Pum  penwelle aus angetrieben     wird,    wobei sie  einerseits durch eine     Drehkeilkupplung    mit  die Spulen umschwenkenden Welle verbun  den werden und anderseits über ein Reduk  tionsgetriebe eine     weitere    Welle antreiben  kann, auf der sich die Kurvenscheiben zur       Steuerung    der     Fadenführerhubveränderung,     des     Geschwindigkeitsreglers    für die Auf  wickelspulen und der     Drehkeilkupplung    be  finden, und dass die     Aufwickelspulen    vor  zugsweise auf Hohlwellen sitzen,

   in denen  sich mit ihnen verbundene, längsverschieb  bare Wellen befinden, die an ihren Enden  Zahnräder tragen, welche mit einem im     Zen-          trum.    des     Spulenträgers    gelagerten Rad in  'Eingriff stehen, aber durch Längsverschie  bung der sie tragenden Welle ausser Eingriff  gebracht werden können, wobei kurz vor der  Vollendung der Drehung des     Spulenträ,gers     um<B>180'</B> die Antriebswelle der ausser Betrieb  zu setzenden Spulen auf einen Nocken stösst,  der sie verschiebt, wodurch der Antrieb der  Spule erst unterbrochen wird, nachdem der  Faden bereits von der neuen Spule auf  genommen ist.  



  Auf der Zeichnung ist die Erfindung in  einem Ausführungsbeispiel wiedergegeben.  Es zeigt:       Fig.    1 ein .Schema der neuen Maschine.       Fig.    2 ein Detail der Spulen- und Faden  führer-Antriebsvorrichtung,       Fig.    3 ein Detail aus     Fig.    2,       Fig.    4 die     Anordnung    der     Spulenantriebs-          räder,          F'ig.    5 die Steuervorrichtung im Antriebs  kopf,       Fig.    6, 7, 8 und 9 Details aus     Fig.    5.

    Von einem auf der Zeichnung (Fix. 1)  nicht dargestellten Motor     wird    durch den  Treibriemen 1 und die Riemenscheibe 2,  welche fest auf der Antriebswelle 3 sitzt,  ein in der Praxis genügend bekannter stufen  loser     Geschwindigkeitsregler    4 angetrieben.  Auf der getriebenen Welle 5 dieses Getriebes       sitzt    Zahnrad 6, das mit dem Zahnrad 7 in  Eingriff steht. Zahnrad 7 ist auf dem Vor-         gelegezapfen    8 gehrt und mit dem Zahn  rad 9 fest verbunden, welches wieder in das  Zahnrad 10 eingreift. Das Zahnrad 10 sitzt  fest auf der     längs    der Maschine laufenden  Welle 11, die in regelmässigen Abständen  Kegelräder 12 trägt.

   Auf der Zeichnung ist  der Einfachheit halber nur eines dieser  Kegelräder und ebenso nur eines der von  diesen angetriebenen Aggregate wiedergege  ben. Das Kegelrad 12 steht im Eingriff mit       Kegelrad    13. Auf der das Kegelrad 13 tra  genden -Welle 14 sitzt Zahnrad 15, welches  in .das Zwischenrad 16, und dieses wieder in  das Zahnrad 17 eingreift. Das Zahnrad 17  sitzt fest auf der Welle 18, welche die Hub  scheibe 19 trägt. Zahnrad 17 ist ferner im  Eingriff mit Zahnrad 20, das mit Zahnrad  21 fest verbunden und auf der Welle 22       gelagert    ist. Das Zahnrad 21 steht im Ein  griff mit dein     Ritzel    23, das fest auf der  Welle 24 sitzt (Fix. 2 und 3). Diese Welle  24 ist in der Laufbüchse 25 in .der Längs  achse verschiebbar gelagert.

   Die Drehbewe  gung der Welle 24 wird durch den Mit  nehmerstift 26 auf die     Büchse;25    übertragen,  während die Längsbewegung durch die Nute  27 begrenzt und durch den Nocken 28 be  tätigt wird. Büchse 25 ist drehbar in dem  doppelarmigen Hebel 29 .gelagert, der an  seinem Drehpunkt mit der Welle 22 fest  verbunden     ist.    Auf der Büchse 25 ist ferner  auch der     Spulenhalter    30 befestigt, auf den  die Wickelspule 31 gesteckt wird. Die  gleiche Anordnung befindet sieh am andern  Ende des Hebels 29.  



  Auf der     Antriebswelle    3 sitzt ferner das  Zahnrad 3'2 (Fix. 1), das in das Zahnrad 33       eingreift,    welches auf der Welle 34 befestigt  ist. Auf der gleichen Welle sitzt das Kegel  rad 35, das mit Kegelrad 36 im Eingriff       steht.    Das Zahnrad 36 ist mit Welle 37 fest  verbunden, ebenso das Kegelrad 38.     Dieses     ist im Eingriff mit dem Kegelrad 39,     das     auf der längs der Maschine laufenden Welle  40 befestigt ist. Mit der Welle 40 sind die  Schraubenräder 41 fest verbunden, die im  Eingriff mit den     Schraubenrädern    42 stehen.

    Auf den die     .Schraubenräder    42 tragenden      Wellen 43 sind die     Fadenabzugswalzen    44  festgemacht. (Auf der Zeichnung ist wie  derum nur ein Aggregat gezeichnet.)  In das Zahnrad 32 greift auch Zahnrad  15, das an der Welle 46 des     Nortoagetriebes     1.7 befestigt ist. An der getriebenen Welle  8 des     Nortongetriebes    sitzt das Wechselrad  49, das im Eingriff mit dem Wechselrad 50       steht    und das auf der Antriebswelle 51 .des  zweiten     Norton.getriebes    52 sitzt. Kegelrad  <U>5</U>4 ist auf der getriebenen Welle 53 dieses       Nortongetriebes    gelagert und steht im Ein  griff mit dem Gegenrad 55 auf der Welle  56.

   Mit der Welle 56 ist auch die Schnecke  57 fest verbunden, die im Eingriff mit       Schneckenrad    58 steht, welches auf der längs  der Maschine laufenden Welle 59 gelagert  ist. Die Welle 59 trägt die Zahnräder 60,  welche in die Räder 61 der Pumpen 62 ein  greifen. Auf der Zeichnung ist wiederum  nur ein Aggregat veranschaulicht.  



  Auf der Welle 56 sitzt auch das     @Sehrau-          benrad    63, welches in     das    Gegenrad 64 ein  greift und über die Übersetzungsräder 6,5,  66, 67. 68 die Kurbelscheibe 69 antreibt.  Die Kurbelstange 70 verbindet diese mit dem  Winkelhebel 71, der an seinem einen Arm  den verstellbaren Kulissenstein 72 mit der  Spindel 7 3 und dem Handgriff 74 und am  andern den Stift 75 mit der Klinke 76 trägt.  Die Klinke 7 6 wird durch die     Torsionsfeder     77 in die Zähne des Schaltrades 78 gedrückt       (Fi:g.    5 und 6). Der Winkelhebel 77 ist dreh  bar auf der Handwelle 79 gelagert, ebenso       das        .Schaltrad    78.

   Zahnrad 80 ist fest mit  der Handwelle 79 verbunden und über die       Planetenräder    81 und 8,2 in Verbindung mit  dem Zahnrad 83, das mit dem     -Sperraal    84  fest verbunden und lose auf der Welle 79  gelagert ist     (Fig.    5 und 6). Der Sperrhebel  85 ist am     Maschinengestell    86 befestigt und       trägt    die Stiften 87 und 88 mit den Sperr  klinken 89 und 90, die durch die     Torsions-          federn    91, 92 in die Zähne des .Schaltrades  78     bezw.    des Sperrades 84 gedrückt werden.  Mit der Welle 79 starr verbunden ist ferner  das Schraubenrad 93, welches mit dem  Gegenrad 94 auf der Welle 95 im Eingriff    steht.

   Die     Schnecke    96 sitzt ebenfalls auf  der Welle 95 und greift in das Schnecken  rad 97 ein, das auf der Welle 98     befestigt     ist. Die Welle 98 trägt ferner die Kurven  scheiben 99, 100, 101 und die     .Skalaseheibe     102. Der Zeiger 103 ist am Maschinengestell  86 befestigt und greift mit der Spitze in die  Skala der Skalenscheibe 102.

   Auf der     Kur-          venscheibe    99 läuft die Rolle 104 des Hebels  105, der auf dem Bolzen 106 gelagert ist und  durch die     Torsionsfeder    107 an die Kurven  scheibe 99 gedrückt     wird.    Gleicherweise lau  fen die Rollen 108, 109 der Hebel<B>110,</B> 111  auf den Kurvenscheiben 100, 101 und wer  den durch die verstellbaren Gegengewichte  112, 113 gegen diese     Kurvenscheiben    ge  drückt. Die Hebel 110,<B>111</B> sind auf der  Welle 114 lose gelagert.

   Der Hebel 111 ist  durch den Bolzen 115 und die     .Schubstange     116 mit dem .Steuerhebel 717 des     Geschwin-          digkeitswechselgetriebes    4 verbunden, wäh  rend der Hebel 110 durch den Bolzen 118  mit der längs der Maschine laufen-den Schub  stange 119 in Verbindung steht     (Fig.    1). Auf  der. Schubstange<B>119</B> sind die Gabeln 120  festgeklemmt, in deren Nuten der Mit  nehmerstift 121 der Hebel 122 läuft,     die    mit  den Wellen 123 starr verbunden sind     (Fig.    2).  Auf den Wellen 123 sind die Bügel 124  verschiebbar gelagert und die Hebel 125,<B>126</B>  befestigt., die ihrerseits die Führungswellen  127 für die Bügel 124 tragen.

   An den Wellen  123 sind die Hebel 128 angebracht, die durch  die Bolzen 1<B>2</B>9 in einer Nute der     Hebel        130     mit diesen beweglich verbunden sind. Die  Hebel 1:30 sind an den     Fadenführerstangen     131 befestigt, die die Fadenführer 132 tra  gen und durch ;die Bügel 124 hin- und     her-          bewegt    werden. Auf der Zeichnung sind die  von der Stange 119 betätigten Teile wie  derum nur je einmal dargestellt.  



  Auf der Handwelle 79 ist auch .der Kupp  lungsteil     133    und das Handrad 134 befestigt       (Fig.5).    In der     achsialen        Fortsetzung    der  Handwelle 79 liegt die Welle 135, auf der  der     Kupplungsteil    136 und die Schnecke 148       befestigt    sind. Exzentrisch zur Bohrung ist  im Kupplungsteil 136 der Drehkeil 137      (Fix. 7, 8, 9) gelagert, dessen Kopf 138 im  eingekuppelten     Zustand    in den Kupplungs  teil 133 eingreift. Am Drehkeil 137 ist der  Anschlaghebel 139 .befestigt, der den Stift  140 trägt, an dem seinerseits wieder die Zug  feder 141 angehängt ist. Die Zugfeder 141  ist am Stift 142 mit dem Kupplungsteil<B>136</B>  verankert.

   Der Stift 143 im Kupplungsteil  136 :dient als Anschlag für den Hebel 139.  Die     Sehnecke    148 ist im Eingriff mit dem       Sebneckenrad        1-1-4.    das auf der Welle 145  befestigt ist (Fix. 1, 2, 3, 5). Die Welle 145  trägt auch das Schraubenrad 146, welches in  (las Gegenrad 147 eingreift. Das Schrauben  rad 147 ist mit der Welle 22 fest verbunden,  die auch den doppelarmigen Hebel 29 trägt.  Die Arbeitsweise ist folgende:  Die von dem nicht gezeichneten Motor  angetriebene Welle 2 überträgt die Dreh  bewegung     a,uf    :das durch den Steuerhebel 117       zwangläufig    gesteuerte, stufenlose Geschwin  digkeitswechselgetriebe 4.

   Das auf der ge  triebenen Welle 5 sitzende     Rätzel    6     wirkt;     über die Räder 7, 8, 9, 10 und Welle 11.,  Kegelräder 12, 13 und Stirnräder 15, 16, 17  auf :die Welle 18, wodurch die auf dieser  Welle sitzende Hubscheibe 19 eine zwang  läufig gesteuerte Umlaufgeschwindigkeit er  hält. Durch die Räder 20, 21, 23, Welle 24  und Buchse 25 ist der     :Spulenhalter    30 mit  der Spule 31 und der Welle 18     verbunden     und dreht sich daher mit der entsprechend  abnehmenden     @    Drehzahl wie die Hubscheibe  1.9, so     dass    die Fadengeschwindigkeit trotz  wachsendem Durchmesser der     Aufwickel-          spule    immer konstant bleibt.

    



  Über die Räder 32, 33, Welle 34, Kegel  räder 35, 36, Welle 37, Kegelräder 38. 39.  Welle 40, -Schraubenräder 41, 42 und die  Welle 43 wird ferner auch die Fadenabzugs  walze 44 von der Antriebswelle 2 aus mit  gleichbleibender Drehzahl angetrieben.  



  Von der Antriebswelle 2 aus wird auch  über das Rad 45, Welle 46,     Nortongetriebe     47, Welle 48, Wechselräder     49.,    50, Welle<B>51,</B>       Nortongetriebe    52, Welle 53,     Kegelräder    54,  55, Welle 56,     'Schneckengetriebe    57, 58,  Welle 59 und die Zahnräder 60, 61 die    Pumpe angetrieben, deren Drehzahl und  damit der     Titre    .des zu spinnenden     Fadens     durch die Wechselräder 49, 50 und die bei  den     Nortongetriebe    47, 52 reguliert werden  kann.  



  Welle 56 treibt auch über die Schrauben  räder 63, 64.     Zahnräder    65, 66,<B>67,</B> 68, die  Kurbelscheibe 69. Der Hub der Kurbel  stange 70 kann durch Verschieben seines  Kopfes in der Nute der Kurbelscheibe 69  verstellt werden, wodurch sich auch der Aus  schlag des mit dem andern Kopf der Kurbel  stange gelenkig und ebenfalls durch die  Spindel 73 verstellbar verbundenen Winkel  hebels 71, verändert. Die Schwenkbewegung  des Winkelhebels wird     durch    die     ungleich     langen Klinken 76 auf das Schaltrad 78  übertragen, das somit eine     schrittweise    Dreh  bewegung erhält. Die in diesem     exzentrisch     gelagerten Planetenräder 81, 82 kreisen um  die auf der Welle 79 konzentrisch .gelagerten  Zahnräder 80, 83.

   Das Zahnrad 80, dessen  Zähnezahl etwas grösser ist als diejenige des  Zahnrades 83, ist mit der Welle 79 fest ver  bunden, im Gegensatz zum Rad 83,<B>-</B>.das  durch das Sperrad 84 und die Klinke 89  festgehalten und lose auf der 'Welle 79 ge  lagert ist. Die Klinke 90 verhindert ein un  beabsichtigtes Zurückschnellen des      & halt-          rades    78.  



  Die .durch die Differenz der Zähnezahlen  der Räder 81 und 83     bedingte.    reduzierte  Drehzahl der Welle 79 wird durch die       Schraubenräder    93, 94, Welle 95, Schnecken  getriebe 97, 96 auf die Welle 98     und    damit  auf :die Kurvenscheiben 99, 100 und 101  übertragen. Der .durch die Rolle 108 von  der Kurvenscheibe 100 in langsame Dreh  bewegung versetzte Hebel 110 überträgt.  seine Bewegung über die Schubstange<B>119.</B>  Gabel 120, Hebel 122 auf die Welle 123 und  die darauf     befestigten    Hebel 125, 126 mit  der Führungswelle 1'27 (Fix. 2).

   Dadurch  erhält diese eine     Schwenkbewegung,    die dem  auf den Wellen 123 und 127 lose gelagerten  und durch die schon beschriebene,     rotierende     Hubscheibe in der Längsachse hin- und her  bewegten Bügel 124 mitgeteilt wird. Infolge      dieser     Schtvenkbewegung    des Bügels 124  werden seine Spitzen gegen die Achse der  Hubscheibe oder von dieser weg geführt, wo  durch die Längsbewegung des Bügels 124  und des mit ihm beweglich verbundenen  Fadenführers 132 kontinuierlich verlängert  oder verkürzt wird, wodurch Spulen mit zu  nehmender oder abnehmenden Wickellängen  erzeugt werden können.

   Die     Schvrenlz:betve-          gung    der Welle 1.23 übt aber durch die  Hebel<B>128</B> und 130 auch eine     solehe    auf die       Fadenführerstange    131 und damit auf den  Fadenführer<B>132</B> aus, womit eine stets       gleichbleibende    Entfernung des Fadenführers  von der     Wieklung    bewirkt wird.

   Mittels :des  Hebels 111, der über     rlie    Rolle 109 von der  Kurvenscheibe<B>101</B> bewegt wird, wird durch  die Schubstange<B>116</B> und den Steuerhebel  117 das stufenlose Wechselgetriebe 4 und  damit die Drehzahl :der     Aufwickelspule    so       (-yesteuert,    dass die Fadengeschwindigkeit  trotz zunehmendem Wicklungsdurchmesser  konstant bleibt     (Fig.1,    5). Der durch die  Kurvenscheibe 99 betätigte Hebel 105 gibt  den     Anschlaghebel    139     (Fig.    5, 7, 9) des  Drehkeils 137 frei, wenn die Rolle 104 den  tiefsten Punkt :der     Kurvenscheibe    erreicht  hat     (Fig.    7).

   Sobald die sich stets drehende  Kupplungshälfte     133    mit einer der Vertie  fungen :dem Kopf<B>138</B> des Drehkeils 137 den  Platz freigibt, zieht die Zugfeder 141 den  Anschlaghebel 139 bis zum Anschlag 143,  womit der Kopf 138 in die Vertiefung des  Kupplungsteils     133    hineinragt und der  Kupplungsteil 1.36 mit der Welle     135    und  der Schnecke 148 sich ebenfalls so lange  dreht, bis die Kurvenscheibe 99 den Hebel  105     -wieder    in die Ruhestellung rückt       (Fig.    8).

   Diese bestimmte Anzahl Drehungen  der Welle 135 wird über das Schnecken  getriebe 148, 144, Welle     1-15,Schrauben-          räder        1.16.    147 auf die W     elle    22 in der Weise       übertragen,    dass diese mit dem Hebel 29  genau eine halbe Umdrehung macht und  damit die voll bewickelte Spule 31 an die  Stelle der leeren Reservespule gedreht wird.

    Gegen Ende     dieser   <B>180'</B> Drehung läuft die       kugelige    Stirnseite der Welle 24 an der    schrägen Fläche des     Abstellnoekens    28 auf  und setzt die Räder 21 und 23 ausser Ein  griff, während zu     Beginn    der Drehung die  andere Welle 24 mit der leeren Spule von  dem Nocken 28 abläuft, die Räder 2-1 und  23 in Eingriff bringt und damit die leere       Spule    in Drehung versetzt     (Fig.3    und 4).

    Die     Spulen        -werden    dabei in ihrer Längsachse  nicht verschoben, da die Wellen 23 in den  gegen Längsverschiebung gesicherten Büch  sen 27 gelagert sind und diese nur in :der  Drehrichtung durch den .Stift 26 mitnehmen.  Zu     Beginn    des Wickelns wird also der  Steuerhebel<B>117</B> am stufenlosen Geschwin  digkeitswechselgetriebe 4 seine Anfangsstel  lung bei I einnehmen und .die     .grösste    einzu  stellende Drehzahl entsprechend dem klein  sten Durchmesser .der :Spule an die Welle 5  abgeben     (Fig.    1).

   Die der Dicke des aufzu  wickelnden Fadens entsprechend     eingestellten          Nortongetriebe    47, 52 und der Wechselräder  49, 50 übertragen die :der Antriebswelle 3  entnommenen, während der ganzen Arbeit  gleichbleibenden Drehzahlen     einerseits    auf  die Pumpe 62, anderseits über das ebenfalls  entsprechend der Fadenstärke     eingestellte          $urbelgetriebe    68, 70, 72 auf die Kurven  seheibenwelle 98, deren     Skalaseheibe    102 auf  0 zeig     (Fig.    1, 5). Der Bügel 124 steht mit  seinen Spitzen an der Peripherie der Hub  scheibe, und der Fadenführer nimmt seine  unterste :Stellung ein.

   Da sich nun die durch  das Schaltwerk 73 bis 97     angetriebenen     Kurvenscheiben 99, 100, 101 zu drehen be  ginnen, übt die Schubstange 119 die     beschris-          bene    Wirkung auf den Bügel 124 und den  Fadenführer 132 aus, während die Schuh  stange 116 auf das Wechselgetriebe 4     ini          Sinne    einer langsamen     Reduktion    der ab  nehmenden Drehzahlen im Verhältnis zum  zunehmenden Durchmesser der Spule ein  wirkt. Die Welle 145 bleibt während des  ganzen Prozesses in Ruhestellung.

   Die Spule  hat ihren vorgeschriebenen Durchmesser er  reicht, wenn die     Kurvenscheibenwelle    98 sich  um zirka<B>270',</B> also 3/4 Umdrehung, ,gedreht  hat, was an der Skalenscheibe abgelesen  wird. Die übrigen<B>90'</B> werden mit dem      Handrad 134 an .der Handwelle 79 von Hand  gedreht, wodurch der Drehkeil     eingerückt,     "die Welle 145 sich zu drehen     beginnt    und  der Hebel 29 mit den Spulen 31 seine     1$0     Drehung ausübt.

   Während     dieser   <B>90'</B> Dre  hung am Handrad werden die Kurvenschei  ben 99,<B>100,</B> 101 und damit auch die Dreh  keilkupplung 137, der Bügel 124, der Faden  führer 132 und der     :Steuerhebel    117 in ihre       Anfangsstellung    .gebracht     (Fig.    1, 2, 5).  



  Das Drehen des Handrades 134 auf der  Handwelle 79 kann auch maschinell dadurch  erfolgen,     dass    die Handwelle vorübergehend       mit    einer sich rascher drehenden Welle von       $and    oder maschinell gekuppelt wird, bis  die     Rückstellung    der Maschine vollendet ist.  



  Das langsame Schwenken der Faden  führer 132 kann auch direkt vom Haupt  antrieb aus über eine Stossstange, die von  einer auf der Welle 98 sitzenden Kurven  scheibe .gesteuert     wind,    erfolgen.

Claims (1)

  1. PATEN TANTSPRUCH gunstseiden-.Spinnmaschine mit Einzel fadenführer pro Spinnstelle, stetig veränder lichem Fadenführerhub, um <B>1.80'</B> schwenk baren iSpulen und Fadenförderwalzen, da durch gekennzeichnet, dass das Umschwenken der Spulen unter gleichbleibendem Weiter drehen der ,den Faden aufwickelnden Spule, bis der Faden von der neuen Spule auf genommen ist, von einer am Antriebskopf der Maschine befindlichen Handwelle aus er folgt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Kunstseiden@Spinnmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Handwelle, mit .der die Spulen nach Beendigung einer Wicklung um- geschwenkt werden,
    auch die im Antriebs- kopfbefindliche Spulendrehzahl-Regelvor- richtung und Fadenführerhub-Verstellvor- richtung in die für die neue Wicklung erforderliche Ausgangsstellung gebracht werden.
    2. Kunstseiden@Spinnmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Handwelle über .eine glinkenschalt- vorrichtung von der Pumpenwelle aus an g o etrieben wird,
    wobei sie einerseits durch eine Drehkeilkupplung mit der die Spulen umschwenkenden Welle verbunden werden kann und anderseits über ein Reduktions- getriebe eine weitere Welle antreibt, auf der sich die Kurvenscheiben zur ;Steue rung der Fadenführerhubveränderung, des Geschwindigkeitsreglers für die Auf wickelspulen und der Drehkeilkupplung befinden.
    3. Kunstseiden,Spinnmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet"dass die Aufwickelspulen auf Hohlwellen sitzen, in denen sich mit ihnen verbundene, längs verschiebbare Wellen - befinden, .die an ihren Enden Zahnräder tragen, welche mit einem im Zentrum des Spulenträgers ge lagerten Rad in Eingriff stehen, aber durch Längsverschiebung der sie tragen- den Welle ausser Eingriff gebracht wer den können.
    4. Kunstseiden-Spinnmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass kurz vor der Voll endung der Drehung des Spulenträgers um<B>180'</B> die Antriebswelle der ausser Be trieb zu setzenden Spulen. auf einen Nocken stösst, der sie verschiebt, wodurch der Antrieb der Spule erst unterbrochen wird, nachdem .der Faden bereits von der neuen .Spule aufgenommen ist. 5.
    Kunstseiden@Spinnmaschine- nach Patent anspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass das Drehen der Handwelle zum. Zwecke des Spulenwechsels und Rückstellung der verschiedenen Getriebe in die Ausgangs stellung dadurch erfolgt, dass die Hand welle vorübergehend mit einer rascher lau fenden Welle gekuppelt wird.
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