CH179828A - Schraubensicherung. - Google Patents

Schraubensicherung.

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CH179828A
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Bill Jean
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      Schraubensicherung.       Die Erfindung betrifft eine Schrauben  sicherung mit einer die Mutter übergreifen  den Kappe und einem in den Schrauben  bolzen eingreifenden Teil. Im Unterschied zu  bekannten derartigen Ausführungen ist ge  mäss der Erfindung ein Ring vorgesehen,  welcher drehbar auf einen an der Kappe vor  gesehenen Halsschaft aufgeschoben ist, der  mindestens einen Ausschnitt zur Aufnahme  des mit dem     Bolzenschaft    in Eingriff zu brin  genden und dadurch den Ring gegenüber dem  Bolzen festlegenden Teils aufweist, und wo  bei der Halsschaft den Ring übergreift,     wel-          eher    gegenüber -der Kappe durch Andrücken  des betreffenden     Halssohaftteils    an den Ring  festgelegt wird.  



  Diese Sicherung kann, im Gegensatz zu  bekannten Ausführungen, in jeder     Stellung     der     Matter        angebracht    werden, was von be  sonderen; Vorteil ist, wenn eine     bestimmte          Bolzenspannung    eingehalten werden soll, wie  dies zum Beispiel im Flugzeugbau, Kraft  wagenbau usw. von wesentlicher Bedeutung    ist. Dabei ist bei richtiger Ausführung eine  zuverlässige Wirkungsweise der Sicherung  gewährleistet, bei welcher die Kappe nicht  unmittelbar am Bolzen,     sond±Tü    erst mittel  bar über den am Hals     chat    der Kappe an  geordneten Ring     festg;iegt    wird.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt das erste Beispiel mit     Schnitt,          Fig.    2 eine Ansicht von links der     Fig.    1  her,       Fig.    3 eine Oberansicht zu     Fig.    2,       Fig.4    einen andern Zustand gegenüber  der     Fig.    1,       Fig.    5 ein Hilfswerkzeug;

         Fig.    6 zeigt das zweite Beispiel mit  Schnitt,       Fig.    7 eine Oberansicht hierzu und       Fig.    8 einen andern Zustand .gegenüber       Fig.    6, während       Fig.    9 eine Oberansicht zu     Fig.    8     darstellt.         Beim ersten Beispiel     (Fig.l    bis 4) be  zeichnet 1 einen     Bolzenschaft    mit Sechskant  mutter 4, auf welche die Kappe 2 aufgesetzt  ist, die mittelst eines sechskantigen Flansches  die     Mutter    4 übergreift und dadurch gegen  Relativdrehung an dieser gesichert ist.

   Die  Kappe 2 besitzt einen mit zwei Ausschnitten  6 versehenen Halsschaft 7, auf welchen der  Ring 3 aufgestülpt ist; vor dem Aufstülpen  des Ringes 3 ist der Halsschaft 7 gestreckt,  und es werden dessen zwei einander. gegen  überstehenden Lappen erst nachher am freien  Ende auswärts umgelegt, wodurch der Ring  eine lose Verbindung mit der Kappe erhält.  5 ist ein Splint, welcher im Bereiche der       Ausschnitte    6 der Kappe 2 durch     Aus-          nehmungen    8 des Ringes 3 und durch eine       Böhrung    des     Bolzenschaftes    1 hindurchgeht.  



  Zwecks Herstellung der Sicherung wird  die Kappe 2 in dem in     Fig.    1 gezeichneten  Zustand, das heisst mit     aufgestülptem    Ring 3  und umgelegten Lappen des Halsschaftes 7  auf die festgezogene Schraubenmutter 4 in  der erforderlichen Weise aufgebracht. Der  Ring 3 lässt sich jetzt auf der Kappe 2 noch  drehen und wird so eingestellt, dass dessen       Ausnehmungen    8 der Querbohrung des     Bol-          zenschaftes    1 gegenüber zu stehen kommen.  Alsdann wird der Splint 5     eingesteckt    und  dadurch der Ring 3 gegenüber dem Bolzen 1  festgelegt.

   Schliesslich werden mittelst eines  Stempels 9     (Fig.    5) durch Hammerschlag die  beiden Lappen des Halsschaftes der Kappe 2  am freien Ende aussenseitig an den Ring 3       angepresst,    worauf der Zustand gemäss     Fig.    4  geschaffen ist, in welchem der Ring 3 an der  Kappe 2 festgeklemmt und folglich gegen  über derselben festgelegt ist.  



  Falls man .die Schraubenmutter entsichern  und sie nach dem Nachspannen wieder  sichern will, so biegt man     mittelst    eines ge  eigneten Schlüssels oder dergleichen den  äussern Rand der beiden Lappen des Hals  schaftes 7 der Kappe aufwärts. Es ist dann  in der Folge, nach dem Herausziehen des  Splintes 5, ein Drehen des Ringes 3 auf der  Kappe 2 und somit ein     erneutes    Einstellen  dieses Ringes mit seinen     Ausnehmungen    8    auf die Querbohrung es Bolzens 1 nach wei  terem Anziehen der Schraubenmutter 4 mög  lich.

   Es ist klar,     dass    der Splint nicht genau  in der Mitte, wie gezeichnet, sondern beliebig  in den     zwischen    den beiden Lappen 7 des       Halssehaftes    der Kappe vorhandenen Aus  schnitten 6 liegen kann.  



  Die Sicherung kann in bezug auf Einzel  heiten auch anders ausgeführt werden. So  zum Beispiel könnte der an der Kappe an  geordnete Ring     innenseitig        eine    Nase zum  Zusammenwirken mit einer Längsnut .des       Bolzenschaftes    besitzen, zwecks Sicherung  ,des Ringes gegen Drehung, wodurch der  Splint überflüssig wird.  



  Das gezeichnete zweite Beispiel     (Fig.6     bis 9) betrifft eine Ausführung, bei welcher  der Ring selbst mit dem     Bolzenschaft    in Ein  griff gebracht wird, welche Ausführung sich  durch ihre besondere     Einfachheit    und Billig  keit auszeichnet.    Bei diesem Beispiel besitzt die Kappe 2  an ihrem Halsschaft 7 nur einen Ausschnitt,  welcher zur Aufnahme des im ursprünglichen  Zustand nicht geschlossen ausgeführten Rin  ges 3     (Fig.    7) dient.

   Dieses     Ringelement    3  besitzt     einerends    eine einwärts gerichtete  Nase 5, welche zum Eingriff in eine am       Bolzenschaft    1 vorhandene     Ausnehmung    8  bestimmt     ist,    zwecks Festlegung ,des Ring  elementes und damit der Kappe 2 zugleich  am     Bolzenschaft    1.  



  . Auch bei diesem Beispiel wird, zwecks  Herstellung der Sicherung, die Kappe 2 samt  dem Ringelement 3 in dem in     Fig.    6 und 7  gezeichneten Zustand in passender Weise  über die festgezogene Mutter 4 gestülpt. Das  alsdann auf der Kappe 2 noch drehbare  Ringelement 3 wird nun so eingestellt, dass  dessen Nase 5 der am     Bolzenschaft    1 vor  gesehenen     Ausnehmung    8 gegenüber zu  stehen kommt und durch ihre     Spitze    leicht  in die     Ausnehmung    8 eingreift.

   Alsdann  wird (in ähnlicher Weise wie beim ersten  Beispiel dargelegt)     mittelst    eines     Stempels     durch Hammerschlag der Halsschaft 7 der  Kappe 2 am freien Ende aussenseitig an das      federnde Ringelement 3 angedrückt, dessen       Durchmesser    hierbei verkleinert wird, so dass  es einen geschlossenen Ring bildet und der  ursprüngliche Zustand aus den     Fig.    6, 7 sich  in den Wirkungszustand nach     Fig.    8, 9  ändert, in welchem das Ringelement 3 an der  Kappe 2 festgeklemmt ist und beide Teile 3,  2 am     Bolzenschaft    1 festgelegt sind, wodurch  die     Schraubenmutter    4 gegen Lockerung ge  sichert ist.  



  Wenn der Halsschaft 7 der Kappe 2 in  erklärter Weise am freien Ende     aussenseitig     an das federnde Ringelement 3 angedrückt  wird, legt sich an die Nase 5 des Ring  elementes 3 dessen zweites Ende an. Nach       .Massgabe    des     Andrückens    des Halsschaftes 7  an die Aussenseite des     Ringelementes    3 dringt  die Nase 5 des Ringelementes 3 in die     Aus-          nehmung    8 des     Bolzenschaftes    1 ein.

   In .der  Folge verbleibt das Ringelement 3 mit sei  ner Nase 5, an welche das zweite Ende des  Ringelementes 3 anliegt, unter dem Einfluss  der durch den Halsschaft 7 am Ringelement  3 ausgeübten Druckwirkung im Eingriff mit  der     Ausnehmung    8 des     Bolzenschaftes    1.  



  Zwecks     Lösens    der Sicherung wird, wie  beim ersten Beispiel, der Halsschaft 7     mit-          telst    eines geeigneten Werkzeuges an seinem  äussern Rande aufwärts gedrückt, worauf das  Ringelement 3 sich infolge seiner Federkraft  wieder öffnet und somit neuerdings der Zu  stand nach     Fig.6,    7 entsteht, worauf das  Ringelement 3 mit seiner Spitze leicht ausser  Eingriff mit der     Ausnehmung    8 des Bolzen  schaftes 1 gesetzt werden kann zwecks Ab  nehmens der Kappe 2.  



  Das zum Zusammenwirken mit dem     Bol-          zenschaft    dienende Ende des Ringelementes  braucht nicht unbedingt     nasenförmig    zu  sein, sondern kann zum Beispiel auch eine  mehr gestreckte Form haben; wenn die     Aus-          nehmung    im Bolzen quer in dessen Umfang  eingefräst wird und dadurch eine offene Zu  gangsseite hat.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Schraubensicherung mit einer die Mutter übergreifenden Kappe und einem in den Schraubenbolzen eingreifenden Teil, gekenn zeichnet durch einen Ring, welcher drehbar auf einen an der Kappe vorgesehenen Hals- - schaft aufgeschoben ist, der mindestens einen Ausschnitt zur Aufnahme des mit dem Bol- zenschaft in Eingriff zu bringenden und da durch den Ring gegenüber dem Bolzen fest legenden Teils aufweist, wobei der Hals schaft den Ring übergreift, welcher gegen über der Kappe durch Andrücken des be treffenden Halsschaftteils an den Ring fest gelegt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schraubensicherung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fest legung des Ringes am Bolzenschaft ein durch den Ring hindurchgehender, in den Bolzenschaft eingreifender Splint dient. 2. Schraubensicherung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fest legung des Ringes am Bolzenschaft eine am Ring innenseitig vorgesehene Nase dient, und zwar im Zusammenwirkender- selben mit einer am Bolzenschaft vor gesehenen Längsnut. 3.
    Schraubensicherung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Halsschaft der Kappe als offener Ring ein nicht geschlossen ausgeführtes Ringele ment aufgestülpt ist, das ein einwärts ge richtetes Ende aufweist. welches zwecks Festlegung des Ringelementes und damit der Kappe zugleich am Bolzenschaft mit .der an diesem vorhandenen Ausnehmung in Eingriff zu bringen ist. . Schraubensicherung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass an das einwärts gerichtete Ende des Ringelementes dessen zweites Ende angelegt werden kann behufs Siche rung des ersterwähnten Endes des Ring elementes in Eingriffslage. 5.
    Schraubensicherung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein federndes Ring element vorgesehen ist, dessen Durch messer verkleinert wird, wenn der Hals- schaft an das Ringelement angedrückt wird, wobei das einwärts gerichtete Ende des Ringelementes in die am Bolzenschaft vorgesehene Ausnehmung gedrückt und .das zweite Ende des Ringelementes an dessen ersterwähntes Ende angelegt wird. 6.
    Schraubensicherung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das zum Eingriff in die Ausnehmung des Bolzenschaftes dienende ' Ende des Ringelementes eine Nase dar stellt.
CH179828D 1934-02-13 1935-01-08 Schraubensicherung. CH179828A (de)

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