CH179832A - Verfahren zur Befestigung von Schläuchen an Rohrstutzen. - Google Patents

Verfahren zur Befestigung von Schläuchen an Rohrstutzen.

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CH179832A
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Klinger Maschinen-Indus Johann
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Masch Ind A G Johann Klinger
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  Verfahren zur     Befestigung    von Schläuchen an Rohrstutzen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Befestigung von Schläuchen, insbesondere  von Kühlwasser- und Brennstoffschläuchen  von Kraftfahrzeugen, an Rohrstutzen.  



  Dieses Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass über den losen, zusammen  gedrückten Schlauch zu Ringen geschlossene  Schraubenfedern gestreift werden und dass  nach Einführen der Rohrstutzen in die  Schlauchenden die Ringe auf diese Schlauch  enden gerollt und dadurch gespannt werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist das  Verfahren und die ebenfalls Gegenstand der  Erfindung bildende Vorrichtung zur Aus  führung desselben beispielsweise veranschau  licht, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen     Federspannring    in Ansicht,       Fig.    ? die Enden desselben offen mit  einem als Verschluss dienenden Gewinde  stück,       Fig.    3 eine nach vorliegendem Verfahren  hergestellte Leitungsverbindung im Längs  schnitt.

      In diesen Figuren bezeichnet a einen       Federspannring,    der aus einer kräftigen  Schraubenfeder besteht, deren beide Enden  durch ein Gewindestück b     (Fig.l    und 2)  zusammen geschlossen sind, so dass sich die  Federenden berühren; c und     cl        (Fig.    3) be  zeichnen zwei Rohrstutzen, die durch ein  Schlauchstück d miteinander verbunden sind.  



  Das Verfahren     kann    zum Beispiel in fol  gender Weise ausgeführt werden:  Über ein     Verbindungsschlauchstück    d,  welches zu diesem Zwecke zusammengedrückt  wird, werden zunächst zwei oder mehrere zu  einem unlösbaren Ring geschlossene Schrau  benfedern a gezogen, deren Innendurchmesser  im     ungespannten    Zustand kleiner ist als der  Aussendurchmesser des Schlauches.  



  Dieser wird hierbei in der     Mitte,    wo die       Federspa.nnringe    zunächst verbleiben, stark  eingeschnürt, wie es in     Fig.    3 durch     unter-          broehene    Linien bei e angegeben ist.  



  Dann werden die zu verbindenden Rohr  stutzen c,     cl    in den     -Verbindungsschlauch    d      eingeführt     bezw.    dieser über     erstere    gezogen  und hierauf     die        Federspannringe    von der  Mitte weg auf die Schlauchenden gerollt.  Dies kann ohne Zuhilfenahme eines     Werk-          zeuges    erfolgen. Durch das Überrollen über  die die Rohrstutzen umschliessenden Schlauch  enden werden die Federringe zugleich ge  spannt und     pressen    den Schlauch mit gleich  mässig wirkendem Druck auf die Rohrenden.  



  Bei Verbindung zweier sehr nahe     anein-          anderstehender    Rohrstutzen werden die Ringe  zunächst auf das eine Schlauchende gestreift,  hierauf das andere Schlauchende über den  einen Rohrstutzen gezogen. Nun werden  beide Ringe auf das letztere, einen Rohr  stutzen umschliessende Schlauchende gerollt  und nach Einführung des zweiten Rohr  stutzens in das erste Schlauchende der eine  Ring über dieses zurückgerollt.  



  Die     Ringe    drücken sich in die Schlauch  oberfläche ein und kehren bei neuerlicher  Montage wieder an die gleiche Stelle zurück.  



  Durch     Anbringung    einer Kreisrille im  Rohrstutzen, in welche der Schlauch unter  dem Druck des Federringes eingreift, kann  eine zusätzliche Sicherheit gegen Abgleiten  bei Zugbeanspruchung geschaffen werden.  



  Das     vorbeschriebene        Verfahrenweist    gegen  über der bisher geübten     Befestigungsweise     der Schläuche     mittelst    Schlauchschellen oder  -hindern folgende     Vorteile    auf:  Die zur Verwendung gelangenden Feder  spannringe werden zum Zweck des Auf  setzens und Abnehmens, das ohne Werkzeug  erfolgt, nicht geöffnet. Es entfallen somit  alle mit dem Einziehen von Spannbändern  in eine Wickelvorrichtung, Anziehen von  Spannschrauben     und    sonstigem Hantieren  mit Werkzeugen an meist unzugänglichen  Stellen verbundenen .Schwierigkeiten.  



  Die Herstellung der Schlauchverbindung  erfordert nur mehr Bruchteile der bisher  hierzu nötigen Zeit.  



  Der erzielte     Abdichtungsdruck    ist von der  Arbeit des Monteurs unabhängig und wird    vielmehr durch Wahl des Materials und der  Abmessungen der     Federspannringe    schon bei  der Erzeugung im voraus festgelegt.  



  Die     Federspannringe    bleiben beim Ab  nehmen und     Wiederaufsetzen    unverändert,  alle mit der Verwendung von     'Werkzeugen     verbundenen Beschädigungsmöglichkeiten, wie  Überdrehen von Schrauben und Abreissen von  Spannbändern entfallen, und die Ringe blei  ben dauernd verwendbar.  



  Ein Lockern oder     Undichtwerden    ist aus  geschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Befestigung von Schläu chen, insbesondere von Kühlwasser- und Brennstoffschläuchen von Kraftfahrzeu gen, an Rohrstutzen, dadurch gekenn zeichnet, dass über den losen, zusaMmen- gedrückten Schlauch zu Ringen geschlos sene Schraubenfedern gestreift werden und dass nach Einführen der Rohrstutzen in die Schlauchenden die Ringe auf diese Schlauchenden gerollt und dadurch ge spannt werden. II. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens zwei zu Ringen geschlossene Schraubenfedern aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Enden der Federn über ein Gewindestück auf geschraubt sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Enden der Federn sich be rühren.
CH179832D 1934-01-27 1934-12-26 Verfahren zur Befestigung von Schläuchen an Rohrstutzen. CH179832A (de)

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