CH179855A - Beidseitig zu öffnende Tür, insbesondere an Kühlschränken. - Google Patents
Beidseitig zu öffnende Tür, insbesondere an Kühlschränken.Info
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Description
Beidseitig zu öffnende Tür, insbesondere an Kühlsehränken. Gegenstand der Erfindung ist eine beid seitig zu öffnende Tür, insbesondere an Kühl schränken.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe, bei einer beidseitig zu öffnenden Tür mit an bei den Seiten des Türflügels angeordneten, in den Türflügel einziehbaren Scharnierachsen, die aus je zwei unter Federdruck stehenden Scharnierbolzen gebildet sind, Einrichtungen vorzusehen, die verhindern, dass die Tür an ihren beiden Seiten gleichzeitig geöffnet ver- den kann, dadurch gelöst, dass an je zwei ein ander gegenüber stehenden Scbarnierbolzen je eine in Aussparungen zweier die Scharnier- bolzen führender Rohre einschiebbare,
längs- liewegHiche Verbindungsstange angelenkt ist, welche Verbindungsstange mittelst Zugstan gen und Kurbeln mit den Türgriffen derart verbunden sind, dass bei gleichzeitiger Be tätigung beider Türgriffe im gleichen Sinn entgegengesetzt gerichtete Kräfte auf die Verbindungsstangen ausgeübt werden, die verhindern, dass die Türe an ihren beiden Seiten gleichzeitig geöffnet werden kann, wodurch eine Selbstsperrung eintritt.
In Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt. Die Fig. 3 bis 10 zeigen Einzelheiten.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, sind auf den beiden Seiten des Türflügels 1 durchgehende Rohre 2 eingesetzt, deren En den mit einer Metallbüchse ausgelegt sein können. In den Rohren 2 lagern die Schar nierachsen, die aus je zwei Scharnierbolzen 3 gebildet sind, zwischen denen eine Druck feder 4 angeordnet ist. Von diesen Federn werden die Bolzen inöffnungen 5 der Schar nierschienen 6 gedrückt. An den innern En den der Bolzen 3 sind mittelst Zapfen und Langloch Verbindungsstangen 7 angelenkt, so dass die einander gegenüberstehenden Bol zen miteinander gekuppelt sind.
Mit den Tür griffen 8 ist je eine zweiarmige Kurbel 9 fest verbunden, die iNieder durch die Zugstangen 10 mit den Verbindungsstangen 7 gelenkig verbunden ist. In den Führungsrohren 2 sind bei den Enden der Bolzen Ausschnitte 11, 12 vorhanden. Die Verbindungsstangen treten durch die Ausschnitte 11 hindurch und kön nen sich zum Blockieren der Scharnierbolzen in die äussern Einschnitte 12 einlegen. Je eine äussere Endkante der Verbindungsstan gen ist abgeschrägt und wirkt hier mit Nok- ken 13 iFig. 1 und 10) zusammen, die durch entsprechende Gestaltung der Wand der Rohre 2 gebildet sind.
Durch Niederdrücken eines Türgriffes, zum Beispiel des rechts seitigen Türgriffes gemäss Fig. 1, werden nun die Verbindungsstangen 7 auf dieser Seite gegeneinander gezogen. wodurch die Bolzen eingezogen werden. Dabei gleitet die eine Verbindungsstange, gemäss Fig. 1 die obere Verbindungsstange, mit ihrer schrägen Kante an einem Nocken 13 entlang, -wobei sie seit wärts in eine Ausfräsung 12 des andern Füh rungsrohres verschoben wird. Durch die an dem Winkelstück 19 angebrachten Federn 20 -werden die Verbindungsstangen 7 in ihre Ur sprungslage zurückgebracht.
Die Länge der Verbindungsstangen ist so bemessen, dass ihre Stirnflächen in Ruhestellung an der Seite, wo sich die schiefe Ebene befindet, mit der Aussenseite des Rohres bündig sind, während sie beim Öffnen der Falle an die Innenseite der Rohrwandung zurückgedrückt werden. So kann also niemals die Tür auf beiden Seiten gleichzeitig geöffnet werden, da die beiden Türgriffe sich gegenseitig sperren.
Ist nun die Tür in dieser Weise auf einer Seite geöffnet und wird der Türgriff wieder losgelassen, so drückt die Feder 4 die Bolzen auf der offenen Seite wieder nach aussen. Da durch werden auch die gegenüberliegenden Scharnierbolzen wieder entriegelt, und es liesse sich jetzt auch die geschlossene Seite öffnen. Dies unmöglich zu machen, bezweckt die im untern Teil der Tür vorgesehene Ver- riegelungseinrichtung. Hier sind zwei Win kelhebel 14 angeordnet, an deren einem Arm je eine Riegelschiene 15 und an deren an derem Arm je ein in senkrechter Richtung verschiebbarer Bolzen 16 angelenkt ist.
Die beiden Riegelsehienen 15 sind weiter durch eine Zugfeder 17 verbunden. Die Bolzen 16 ragen bei offener Tür aus dem Tiirflügel heraus und liegen bei beiderseitig geschlos sener Tür auf der untern Scharnierschiene 6 auf. In dieser Lage befinden sich die Enden der Riegelschienen ausserhalb der in den Scharnierbolzen vorhandenen Nuten 18. Wird nun die Türe an einer Seite geöffnet, so zieht die Feder 17 die eine Riegelschiene, deren Bolzen jetzt nach aussen treten kann, in die Nut des Scharnierbolzens auf der geschlos senen Seite, in der sie so lange bleibt, bis die Tür wieder geschlossen wird.
Ein -weiteres Ausführungsbeispiel einer Verriegelungseinrichtung ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Hier -wird ein Winkel hebel 21, der einerseits bei geschlossener Türe auf einer Auflaufschiene 22 aufliegt und anderseits unter der Wirkung einer Feder 23 steht, zur Verriegelung des betreffenden Scharnierbolzens benützt. Beim Üffnen der Türe auf einer Seite wird der Winkelhebel 21 an der geschlossenen Seite durch die Feder 23 in eine Nut 24 des Scharnierbolzens ge zogen. Dadurch ist der Türgriff auf der ge schlossenen Seite verriegelt.
Bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten Aus führungsform der Verriegelungseinricbtung befindet sich in der Lagerschiene 6 eine Fe der 25. Der betreffende Scharnierbolzen ist in diesem Falle mit einer Längsnut 26, die vom Kopf des Bolzens bis zur eingedrehten Ringnut 27 verläuft, versehen. Im geschlos senen Zustand liegt die Feder 25 an der Kreu zungsstelle der Längs- und Ringnut. Beim Öffnen der Tür wird durch Drehung des Scharnierbolzens die Längsnut 26 zur Feder 25 versetzt, so dass sich die Feder jetzt in dem seitlich geschlossenen Teil der Ringnut befindet und dadurch eine Betätigung des betreffenden Türgriffes verhindert.
Um die Tür nur bis zu einem bestimmten Winkel öffnen zu können, --erden zweck mässig an der untern Scharnierschiene 6 An schlagbolzen 29 angebracht und an der untern Seite des Türflügels Türanschläge ?8 (Fiu. <B>7).</B> .Benn Offnen der Tür wird der Tür anschlag 28 auf der geschlossen bleibenden Seite in einem kleinen Kreisbogen bis zum :
Anschlag an dein ihm benachbarten An schlagbolzen 29 bewegt, während der Türan- sclil,iig 28 auf der sich öffnenden Seite in cinein grossen Kreisbogen an dem ihm benach- ha.rten Anschlagbolzen vorbeigeführt wird.
Fig. 8 und 9 zeigen das Türschloss. Es wird zweckmässig oben in der 141itte der Tür angebracht. Dabei kann ein Firmenschild 37 vorteilhaft als Schliessblech für das Schloss verwendet werden. Der im Schlosskasten 30 ein einem Zapfen 31 geführte Riegelbolzen 32 wird durch ein Exzenter 33, das auf einer \uss 34 läuft, nach oben gedrückt. Um nur eine Ausführung des Schlüssels verwenden zu können, befindet sich unterhalb der Nuss eine mit verschiedenen Nuten versehene Rolle 35. Die Aussparungen des Schlüssels ent sprechen diesen Nuten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Beidseitig zu öffnende Tür, insbesondere an hiililscliränken, mit auf beiden Seiten des Türflügels angeordneten, in den Türfltigel einziehbaren Scharnierachsen, die aus je zwei unter Federdruck stehenden Scharnierbolzen gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, da.ss an je zwei einander gegenüberstehenden Schar- nierbolzen je eine in Aussparungen zweier die Scharnierbolzen führender Rohre einschieb bare,längsbevegliclie Verbindungsstange an gelenkt ist, welche Verbindungsstangen mit- telst Zugstange und Kurbeln mit den Tür griffen derart verbunden sind, dass bei gleich zeitiger Betätigung beider Türgriffe im glei chen Sinne entgegengesetzt gerichtete Kräfte auf die Verbindungsstangen ausgeübt wer den, wodurch eine Selbstsperrung eintritt, die verhindert, dass die Türe an ihren beiden Sei ten gleichzeitig geöffnet werden kann. UNTERANSPRtrCHE: 1.Tür nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass je eine Aussenkante der Verbindungsstangen abgeschrägt ist, um ein Entlanggleiten der abgeschrägten Kanten an einem feststehenden Nocken zu ermöglichen und dadurch eine Verschie bung der Verbindungsstangen in ihrer Längsrichi ung bewirken zu können. .Tür nach Patentanspruch; dadurch ge kennzeichnet, dass im untern Teil der selben zwei Riegelschienen angeordnet sind, von denen je eine beim Öffnen der Tür mittelst einer Feder in eine Nut eines Scharnierbolzens auf der geschlossenen Seite der Tür geschoben wird und beim Schliessen der Tür durch einen auf einer Scharnierschiene gleitenden Bolzen mit- telst eines Winkelhebels aus der Nut des Scharnierbolzens herausgezogen wird. 3.Tür nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Seiten des Tür flügels je ein Winkelhebel angeordnet ist, dessen einer Arm an einer Auflaufschiene im Türrahmen anliegt und dessen anderer Arm unmittelbar unter der Wirkung einer Zugfeder steht, die, sobald sich der Win kelhebel von der Auflaufschiene abhebt, ihn in eine Nut eines der Scharnierbolzen zieht. 4. Tür nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in einem Lagerloch einer Scharnierschiene eine Feder angeord net ist, die sich beim Öffnen der Tür in den seitlich geschlossenen Teil einer an einer Stelle seitlich offenen .Nut eines Scharnierbolzens legt. 5.Tür nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, mit einer obern und untern Scharnierschiene, dadurch gekennzeichnet, dass in der untern Scharnierschiene auf jeder Seite ein Anschlagbolzen und am Türflügel Anschläge angebracht sind, die ein Offnen des Türflügels über einen be stimmten Winkel hinaus verhindern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE179855X | 1934-01-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH179855A true CH179855A (de) | 1935-09-30 |
Family
ID=5708955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH179855D CH179855A (de) | 1934-01-12 | 1934-12-12 | Beidseitig zu öffnende Tür, insbesondere an Kühlschränken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH179855A (de) |
-
1934
- 1934-12-12 CH CH179855D patent/CH179855A/de unknown
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