CH179860A - Druckluftantrieb, insbesondere für elektrische Schalter. - Google Patents

Druckluftantrieb, insbesondere für elektrische Schalter.

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CH179860A
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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      Druckluftantrieb,insbesondere        für    elektrische Schalter.    In elektrischen Schaltanlagen und in an  dern Anlagen, in denen durch irgendwelche  Kräfte Apparate, zum Beispiel Ventile oder  dergleichen, gesteuert werden, liegen Kom  mandostelle und Apparate in der Regel so  weit voneinander entfernt, dass der bedie  nende Mann von der Kommandostelle aus  die Ausführung des Kommandos nicht ver  folgen und überwachen kann.

   Man hat des  halb besondere Hilfsmittel für die     soge-          nannte        Rückmeldung    des     Betriebszustandes     der gesteuerten Apparate benutzt, und zwar  in der Regel mechanische     Gest        nge    oder  elektrische Hilfsleitungen. Die Verwendung  von Gestängen ist auf kürzere Entfernun  gen beschränkt. Die elektrische Rückmel  dung erfordert eine besondere und besonders  betriebssichere Kraftquelle, sowie Hilfskon  takte.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein     I)ruckluftantrieb,    bei dem weder me  chanische Gestänge noch eine besondere    Stromquelle oder Hilfskontakte für die  Rückmeldung benötigt werden.  



  Gemäss der Erfindung werden Stellungs  anzeiger durch Druckluft     gesteue-t    und diese  Stellungsanzeiger behalten ihre jeweilige  Lage auch nach der     Druckentlastung    bei.  



  Bei     c:        --r        i)urchführung    der Erfindung  kann     unan        lic-ispielsweise    neben dem Druck  zum Beispiel für das Öff  nen und     Schliessen        eines    Schalters, einen       Drucklufthüfsantrieb    vorsehen, der mit dem  Stellungsanzeiger gekuppelt ist. Dabei ist  es vielfach zweckmässig, den     Drucklufthilfs-          antrieb    nicht unmittelbar an die Leitung an  zuschliessen, welche die Druckluft dem Ar  beitsantrieb zuführt, sondern an ein Rohr  stück, das mit der Zuführungsleitung der  Druckluft zum Zylinder des Arbeitsantrie  bes in Verbindung steht.

   Man kann die An  ordnung zum Beispiel in der Weise treffen.,  dass der     Drucklufthilfsantrieb    nach Aus  führung des Schaltbefehls von der im Ar-           beitszylinder    des Arbeitsantriebes einge  schlossenen, sich entspannenden Luft in die  der neuen Stellung des Arbeitsantriebes  entsprechende Lage     be%vegt        wird.    Für die       Steuerung    des Stellungsanzeigers kann ein  Steuerorgan vorgesehen sein, das     geichzeitig     zur Abgabe der Schaltkommandos für den  Arbeitsantrieb dient.

   Einen besonders ein  fachen Aufbau erhält man, wenn man den  Stellungsanzeiger und     seinen    Antrieb mit  dem Steuerorgan des Arbeitsantriebes in  einem Apparat vereinigt: Weitere beispiels  weise     Ausführungsmöglichkeiten    seien an  hand der Figuren erläutert.  



  In den Figuren sind     Ausfübrungsbei-          spiele    der Erfindung dargestellt, und zwar  in     Verbindung    mit durch Druckluft ge  steuerten Schaltern.     Selbstverständlich    kön  nen auch andere Apparate     mit    diesen     Druck-          luf        tantriebeti    versehen werden.  



       Fig.    1 zeigt schematisch einen Druck  luftantrieb mit. Rückmeldung für einen  Schalter.  



  Der Schalter 1 wird durch den Druck  luftkolben 2 betätigt, der sich in dem Zy  linder ss bewegt und mit diesem zusammen  den Arbeitsantrieb bildet. Die Ein- und Aus  schaltung des Schalters 1 erfolgt über die       Leitungen    4 und 5 durch die Druckknöpfe  6 und 7 unter Vermittlung der     Doppelsitz-          ventile    8 und 9. Wird beispielsweise der       Einschaltdruckknopf    6 gedrückt, so wird die       Druckluftzufuhrleitung    10 mit der Leitung  4     verbunden.    und über den Kolben 2 der  Schalter 1 geschlossen.

   Die auf der linken  Seite des Zylinders 3 befindliche Druckluft  strömt dabei über     Leitung    5 und Steuerven  til 9,     sowie        Leitung    11 und     Rückmeldezylin-          der    12 ins Freie.  



  Nachdem der Schalter 1 geschlossen ist,  wird der Druckknopf 6 losgelassen. Die       Druckluftleitung    10 wird nun wieder abge  sperrt. Gleichzeitig wird der rechte Teil des       Druckluftzylinders    3 über     Leitung    4 und  Ventil 8, das sich wieder in der gezeichneten  Stellung befindet, mit der Leitung 13 ver  bunden. Die im     Zylinder    3     befindliche          Druckluft    expandiert und bewegt den im    Zylinder 14 befindlichen     Rückmeldekolben     16 nach links. Dadurch wird das Schalt  brückensymbol 17 ebenfalls nach links be  wegt; das Symbol zeigt an, dass der Schal  ter 1 geschlossen ist.

   Die Zylinder 12 und  14 und die Kolben 15 und 16 bilden den  Hilfsantrieb.  



  Der entsprechende Vorgang spielt sich  ab, wenn zum     @Öffnen    des Schalters der  Druckknopf 7 gedrückt wird. Über Leitung  5     wird    dann der Kolben 2 zunächst in die  gezeichnete Stellung gebracht und der Schal  ter 1 geöffnet. Die in dem rechten Teil des       Zylinders    3 befindliche Druckluft kann über  Leitung 13 frei ausströmen, da sich ja der  Kolben 16 in der linken Stellung befindet.  Die im linken Teil des Zylinders 3 befind  liche Druckluft expandiert nach Loslassen  des Druckknopfes 7 über     Leitung    11 in den  Zylinder 12     und    treibt dabei den Kolben  15 nach rechts.

   Damit ist das     Schaltbrük-          kensymbol    17 in die gezeichnete Stellung ge  bracht, also angezeigt, dass der Schalter 1  geöffnet ist.  



  Man könnte zunächst daran denken, die       Rückmeldeleitungen    11 und 13 an die Lei  tungen 5 und 4 anzuschliessen, also die Lei  tungen 4 und 13 einerseits und 5 und 11  anderseits gewissermassen parallel zu schal  ten., um dadurch statt der     Doppelsitzventile     mit einfachen Ventilen auszukommen. Diese  Anordnung hätte jedoch den Nachteil, dass  einmal die     Rückmeldesignale    nicht mehr zu  verlässig wären.

   Es wäre denkbar, dass in  folge Verstopfung der Leitungen 4 und 5  die     Rückmeldezeichen    ansprechen, ohne dass  der Schalter sich tatsächlich geöffnet oder  geschlossen hat.     Undichtigkeiten    in den  Leitungen 11 und 13 würden dann ferner  zur Folge haben, dass die Betätigung des  Schalters 1 nicht mehr möglich ist, da die  Druckluft über die Meldeleitungen abströmt.  Auch diese Nachteile sind beim beschriebe  nen Beispiel, bei dem die Rückmeldung  durch die expandierende Betätigungsdruck  luft erfolgt, vermieden.  



  Die Anordnung nach der     Fig.    1 ist so  wohl für Leistungsschalter, als auch für      Trennschalter in gleicher Weise brauchbar.  Bei Schaltern, die durch Druckluft nur ein  geschaltet werden, während ihre Ausschal  tung durch einen Kraftspeicher erfolgt, kann  man die Anordnung nach     Fig.    2 wählen.  



  Die Steuerung des Schalters 1 erfolgt  wieder unter Vermittlung des Steuerzylin  ders 3 und des Steuerkolbens 2 über den       Einschaltdruckknopf    6 und den     Ausschalt-          druekknopf    7. Die Druckluft wird dem  Arbeitsantrieb von der Leitung 10 über das  von dem Druckknopf 6 gesteuerte Doppel  sitzventil 8 und Leitung 4 zugeführt.  



  Bei der     .Schliessung    des Schalters 1 wird  die Feder 21 zusammengedrückt. Durch die  Klinke 22 wird der Schalter in der einge  schalteten Stellung gehalten.  



  Die Ausschaltung des Schalters 1     erfolgl     beim Drücken des Kopfes 7 über den Bow  denzug 23, der die     Klinl_;e    22     löst.    Die Fe  der 24 dient in bekannter Weise zum Span  nen des Bowdenzuges.  



  Um nun sowohl bei der Einschaltung, als  auch hei der Ausschaltung des Schalters 1  eine     Druckluftrückmeldung    zu erhalten,  trotzdem nur die     Schliessung    des Schalters  durch Druckluft herbeigeführt wird, ist zwi  schen das     Doppelsitzventil    8 und die Rück  meldezylinder 12 und 14 ein Zylinder 25  eingefügt, in dem sich der Kolben 26 frei  bewegt.  



  Es sei zunächst angenommen, dass der  Schalter geschlossen werden soll, also     dei     Druckknopf 6 gedrückt wird. Von der Lei  tung 10 aus strömt dann die Druckluft über  Leitung 4 nach dem Zylinder 3 und drückt  den Kolben 2 nach links, so dass der Schalter  1 geschlossen wird. Beim Loslassen des  Druckknopfes 6 expandiert wieder, wie nach  der Anordnung nach     Fig.    1, die im Zylin  der befindliche Druckluft über Leitung 4       Doppelsitzventil    8, Hilfsleitung 27, Zylin  der 25 und     Rückmeldeleitung    13 nach dem       Rückmeldezylinder    14.

   Der     Rückmeldekol-          ben    16 bewegt sich daher nach links und  nimmt hierbei das     Schaltbrücken.sy        mbol    17  mit. Gleichzeitig wird durch die im Zylin-    der 12 bei Bewegung des     Rückmeldekolbens     15 erzeugte Druckluft über Leitung 11 und  das mit dem Ausschaltdruckknopf 7 geöff  nete     Ventil    1.8 der Kolben 26 nach rechts  bewegt.  



  Beim Drücken des Ausschaltknopfes<B>7</B>  wird das Ventil 18 zunächst geschlossen.  Öffnet sich der Schalter durch Lösung der       Verklinkung    2:2, so     wird    in dem Arbeits  zylinder 3 Druckluft erzeugt, die über Lei  tung 4, Leitung 27, Zylinder 25 und, nach  Loslassen des Druckknopfes 7, über Leitung  11 nach dem     Rückmeldezylinder    12 strömt.  Der in diesem bewegliche     Rückmeldekolben     15 bewegt sich nach rechts und bringt das       Schaltbrückensymbol    wieder in die in der  Zeichnung dargestellte Lage. Dabei wird  auch der Kolben 26 in die gezeichnete Lage  zurückbewegt.  



  Dem Hilfsantrieb kann man auch     Ver-          riegelungsfunktionen    zuweisen. Will man  beispielsweise verhindern, dass ein bestimm  ter Trennschalter einer elektrischen Schalt  anlage geschlossen wird, wenn ein     Erdungs-          schalter    geschlossen ist, so lässt man     durch     die     Rückmeldekolben    des     Erdungsschalter-          antriebes        Verriegelungsplatten    steuern, die  die Schliessung des Trennschalters verhin  dern.

   Die     Verriegelungsfunktion    kann da  durch erfüllt werden, dass die     Verriege-          lungsplatten    beispielsweise den Steuerdruck  knopf für die Schliessung des Trennschalters  unzugänglich machen.  



  Die     Fig.    3 und 4 zeigen eine durchkon  struierte, in ähnlicher -Weise arbeitende       Trennschalter-Leistungsschalterverriegelung.          Fig.    3 zeigt ein Abzweigfeld in Ansicht,       Fig.    4 im Schnitt.  



  In dem Blindschaltbild 31 der     Fig.    3 sind  die     Rückmeldezeichen    32 und 33 der     Sa.m-          melschienentrennschalter,    das     Rückmeldezei-          chen    34 des     Abzweigleistungsschalters    und  das     Rückmeldezeichen    35 des     Abzweigtrenn-          schalters,    sowie das     Rückmeldezeichen    3,6  des     Abzweigerdungsschalters    angeordnet.

    Die Steuerung der zugehörigen Schalter er  folgt über die Einschaltdruckknöpfe 6 und  die Ausschaltdruckknöpfe 7 (vergleiche           Fig.    1), die in Reihen zu- beiden Seiten des  Blindschaltbildes angeordnet sind.  



       Fig.    4 zeigt die konstruktive Ausfüh  rung der Ventile und Steuerungseinrichtun  gen, und     zwar'für    einen einzelnen Schalter,  beispielsweise den durch das     Rückmeldezei-          chen    32 dargestellten Trennschalter.  



  In der linken Hälfte der Figur ist das  Ventilgehäuse im Schnitt, in der rechten  Hälfte in Ansicht dargestellt. Die Druck  luft strömt von der Leitung 10 aus in die  Ventilgehäuse 70 und 160, und zwar über  vorgeschaltete Kupplungsstücke 71. An die  Ventilgehäuse sind die Leitungen 5 zur Öff  nung und 6 zur     Schliessung    des Schalters an  geschlossen.  



  In dem Gehäuse 70 bewegen sich die  Ventilkörper 72     und    73, die durch die Feder  74     in    der gezeichneten Lage gehalten wer  den. Der     Ventilsitz    75     ist    hierbei geschlos  sen, der Ventilsitz 76 geöffnet. Wird der       Druckknopf    7 gedrückt, so wird der Ventil  sitz 76 durch den     Ventilkörper    73 geschlos  sen,     gleichzeitig    Ventilsitz 75 durch Abhe  ben des Ventilkörpers<B>7.9,</B> geöffnet, entspre  chend der aus     Fig.    1 hervorgehenden Wir  kungsweise des     Doppelsitzventils    9.  



  Der     Rückmeldezylinder    12, in dem sich  der     Rückmeldekolben    15 'bewegt, und das  Gehäuse 70 bestehen aus einem Stück. Die  in den Zylinder 12, führende Leitung 11  schliesst sich     unmittelbar    an den Ventilsitz  76 an.  



  Der Kolben 15 bewegt sich nun entspre  chend der Stellung des durch Druckknopf 7  gesteuerten Schalters nach links oder nach  rechts. Er nimmt hierbei über die Stange  40 den Hebel 41 mit, an dem die     Platte    42  angeordnet ist. Diese Platte trägt die Rück  meldezeichen 32, die durch das Fenster 43  im Blindschaltbild     erkennbar    sind. Je nach  dem der .Kolben 15 sich in der linken (ge  zeichneten) Stellung oder in der rechten  Endstellung befindet, erscheint das eine  oder andere     Rückmeldezeichen    im Fenster  43. Die Stange 40 ist zu dem im Zylinder  14 befindlichen Kolben durchgeführt. Der    Zylinder 14     und    das Ventilgehäuse<B>160</B> be  stehen ebenfalls aus einem Stück.  



  Die     Trennschalter-Leistungssehalterver-          riegelung    wird durch Sperrscheiben bewirkt,  die mit den Hebeln starr verbunden sind,  welche von den     Rückmeldezylindern    ge  steuert werden. Mit dem Hebel 41 ist die       Verriegelungsseheibe    52 verbunden, die dem  durch das     Rückmeldesignal    32 dargestellten  Trennschalter zugeordnet ist. In gleicher  Weise sind den andern Trennschaltern und  auch dem Leistungsschalter des Abzweiges       Verriegelungsscheiben    53, 54, 55 und 56 zu  geordnet, welche durch die     Rückmeldekol-          ben    der betreffenden Schalter verstellt wer  den.  



  In den     Verriegelungsscheiben    52 bis 56  befinden sich nun Bohrungen 60, durch die  die Druckknöpfe 7 und 6 freigegeben wer  den können. Die Figur zeigt, dass ein     Drük-          ken    des Knopfes 7 nur dann möglich ist,  wenn die     Verriegelungsscheiben    52 bis 56  eine bestimmte Lage einnehmen, in der die  Bohrungen 60 genau     übereinanderliegen.     Durch die in den     Verriegelungsscheiben    an  gebrachten     Bohrungen    kann man bestimmte  Schalthandlungen ausschliessen, andere  Schalthandlungen gestatten.

   Die Zahl der  zulässigen Schalthandlungen     kann    man je  nach den Betriebsbedingungen der Anlage  dadurch erhöhen, dass man die     Verriegelungs-          scheiben    zum Teil noch mit weiteren Boh  rungen versieht. Man darf beispielsweise den  Trennschalter des einen     Sammelschienenan-          schlusses    nicht öffnen, wenn der Trennschal  ter des andern     Sammelschienenanschlusses     geschlossen ist.  



  Das Drücken der Knöpfe 7 und 6 kann  vorteilhaft durch besondere     Steckschliissel     erfolgen, die in die in der Schalttafel ein  gelassene Fassung 67 eingesetzt werden.  Die Ventilgehäuse werden bei der Anord  nung nach     Fig.'    4 durch die Stiftschrauben  82 von der Schalttafel 83 getragen.  



  In grösseren Schaltanlagen mit Doppel  sammelschienensystemen ist es oft erwünscht,  die einzelnen Schalter, insbesondere die in  den     Sammelschienenanschlüssen    liegenden      Trennschalter, abhängig von der Stellung  des     Kuppelschalters    zu verriegeln, derart,  dass eine Leistungsschaltung durch die  Trennschalter verhindert wird. Bei der An  ordnung nach F     ig.    4 erreicht man diese Ver  riegelung auf einfache Weise durch eine  weitere     Verriegelungsscheibe    57, die abhän  gig von der Stellung des     Kuppelschalters     bewegt wird.  



  Bei einer Verriegelung der Trennschal  tersteuerung abhängig von dem Betriebszu  stand des     Kuppelschalters    wird man zweck  mässig, wie     Fig.    3 zeigt, jedem Trennschal  ter in den     Sammelschienenabzweigen    je zwei  Steuerdruckknöpfe für Einschaltung und  Ausschaltung des Trennschalters zuordnen.  Jeweils einer dieser beiden Steuerdruck  knöpfe ist dann verriegelt     bezw.    freigege  ben abhängig von dem Betriebszustand der  L     eistungs-    und Trennschalter des zugehöri  gen Abzweiges.

   Der andere dieser Steuer  druckknöpfe ist bei einem Trennschalter der       Sammelsehienenverzweigung    eines Abzwei  ges dann freigegeben, wenn die Sammel  schienen miteinander gekuppelt sind und der  andere     Sammelschienentrennschalter    des Ab  zweiges geschlossen ist.

   Dies hat zur Folge,  dass man bei einem im     Betriebe    befindlichen  Abzweig durch Umlegen der     Sammelschie-          nentrennschalter    von einem     Sammelschie-          nensy        stem    auf das andere übergehen kann,       vorausgesetzt,    dass die     Sammelschienen-          systeine    miteinander gekuppelt sind.

   Beim       Öffnen    eines der     Sammelschienentrennschal-          ter    kann dann eine Leistungsunterbrechung  nicht eintreten, vorausgesetzt, dass der an  dere     Sammelschienentrennschalter    geschlos  sen ist.

      Es hat sich gezeigt. dass bei     Dimensionie-          rung    Antriebe mit direkt an die Zuleitung  zum Arbeitszylinder angeschlossenem Hilfs  antrieb die     Rückmeldekolben    bei der     Beauf-          sclilagung    durch Druckluft vorzeitig in die  Endstellung übergehen, statt in einer mittle  ren zur Störungsanzeige dienenden Stellung  zu verbleiben, und dass die     Rastierung    ver  hältnismässig schwer ausgebildet werden         m113,    wenn die Störungsstellung zuverlässig  eingehalten werden soll.  



  Dieser Nachteil kann dadurch vermieden  werden, dass die     Rückmeldekolben,    die die  Vollendung eines Schaltbefehls anzeigen,  innerhalb des Teils ihres Hubes, der der Ab  gabe des Schaltbefehls entspricht, in ihrer  Bewegung gedämpft werden, während der  der Rückmeldung des ausgeführten ,Schalt  befehls entsprechende Kolbenhub ungedämpft  vor sich geht.  



  Hierfür zeigt     Fig.    5 eine Konstruktion  mit hintereinander liegenden Kolben,     I\ig.    6  eine Konstruktion mit     ineinandergleitenden     Kolben.  



  Man erkennt in     Fig.    5 das Einschaltven  til     1'012    und das Ausschaltventil 103, die zur       Beaufschlagung    des Arbeitszylinders 200  dienen. In diesem bewegt sich der Kolben  201, der mit einem durch den     Druckluftan-          trieb    zu bedienenden Trennschalter 202 ver  bunden ist. 151 und 152 sind Rückmelde  kolben, die die Abgabe eines Schaltbefehls  anzeigen, während die Kolben 150 und 153  zur Anzeige der Ausführung eines Schalt  befehls dienen. Die Kolben 150 und 153 sind  durch die Kolbenstange 250     miteinander    ver  bunden; die eine aus einer Kugel 301 und  einer Feder 302 bestehende     Rastierung    trägt.

    Die Kugel 3.01 greift in den beiden     End-          stellungen    und auch in der Mittelstellung  der miteinander verbundenen Kolben<B>150</B> und  153 in Vertiefungen 306.  



  Zur Schilderung der Wirkungsweise der  vorgesehenen Dämpfung der     Rückmeldekol-          ben    150 und 153, die zur Wiedergabe des  ausgeführten Schaltbefehls dienen, sei von  der Wirkungsweise der Steuerungseinrich  tung ausgegangen. Es sei angenommen, dass  die Ausschaltung des Trennschalters 202 ge  wünscht und daher das     Doppelsitzventil    103  geöffnet wird. Die Druckluft strömt dann  von Leitung 10 über die Leitung 403 nach  dem Zylinder 200, so dass sich der Trenn  schalter zu öffnen beginnt.

   Gleichzeitig mit  der     Beaufschlagung    des Zylinders 200 strömt  Druckluft nach dem     Rückmeldezylinder     162, in dem sich der Kolben 152 bis zu      einem Anschlag nach rechts bewegt und da  bei den Kolben 153, der einen in der Figur  nicht dargestellten Stellungsanzeiger über  die Stange 250 betätigt, wie auch den Kol  ben 150 mitnimmt. Der Stellungsanzeiger  geht dabei in eine     Zwischenstellung,    in der  er anzeigt, dass, ein Schaltbefehl abgegeben  worden ist. Um eine zuverlässige, Signal  abgabe zu erhalten, macht man zweckmässig  die auf den Kolben 152 wirkenden Kräfte  möglichst gross.

   Der Kolben 152 gibt dann  aber einen beträchtlichen Stoss auf den Kol  ben 153 weiter, und es besteht die Gefahr,  dass die     Rastierung    durch die Kugel 301 die  Kolbenstange 250 in der Mittelstellung  (Störungsstellung) nicht festzuhalten ver  mag. Zur Vermeidung dieser Nachteile ist  der Kolben 153 und entsprechend auch der  Kolben 150 mit einer gesteuerten Dämpfung  versehen. Bei der     Fig.    5 sind zu diesem  Zwecke die Zylinder 161, 162 und 160, 163  geschlossen ausgebildet, so     dass    der Kolben  1.53, solange er von dem Kolben 152 ge  schoben wird, komprimierend wirkt.

   In der  Kolbenstange 250 sind Nuten 251 und 252  eingefräst, die nach Erreichen der Störungs  stellung, wenn sich also der Kolben 153. von  dem Kolben 152 zu lösen beginnt, den Zy  linderraum des Kolbens 153     (bezw.    des Kol  bens 150) mit der Aussenluft verbinden und  die Dämpfung aufheben.  



  Hat der Antriebskolben 201 für den  Trennschalter 202 seinen Weg beendet und  den Trennschalter vollständig geöffnet, so       wird    durch die in der Kolbenstange 205 des  Trennschalters 202 befindliche Öffnung 211  die an den Antriebszylinder 200 angeschlos  sene Leitung 207 mit der Leitung 209 ver  bunden. Es strömt nun Druckluft von der  Leitung 403 über Leitung 207 und Leitung  209 nach dem     Rückmeldezylinder    163. Der       beaufschlagte    Kolben 153 bewegt den Stel  lungsanzeiger in die Endstellung und zeigt  den ausgeführten Schaltbefehl an. Bei die  ser Bewegung der     Rückmeldekolben    150 und  153 ist die Dämpfung im Zylinder 163 un  wirksam. Ebensowenig tritt im Zylinder       16-01    eine Dämpfung auf.

   Bei     Beaufschlagung       des     hückmeldekolbens    153 tritt eine Rück  bewegung des     Rückmeldekolbens    152 nicht  ein, da dieser durch die Leitung 210     beauf-          schlagt    bleibt.  



  In den Zylindern 161 und 162 sind ge  mäss     Fig.    5 noch Bohrungen 404 und 405  vorgesehen. Diese sollen verhindern, dass bei       Undichtigkeiten    in der Führung der Kolben  <B>151</B> und 152- Druckluft von den Zylindern       1f>1    und 162 in die Zylinder 160 und<B>163</B>  übertritt und eine Fehlsteuerung der Kol  ben 150 und 153 bewirkt. Die Wirkungs  weise der Bohrungen ergibt sieh aus der Fi  gur ohne weiteres.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    6 liess  sich durch Verwendung     ineinandergleitender     Kolben 153 und 252     bezv>>.    150 und 251 er  reichen, dass nur je ein Zylinder 160     bezw.     163 für je zwei Kolben erforderlich ist. Die  äussern Kolben 252 und 251, die in ihren  Funktionen den Kolben 152 und 151 aus       Fig.    5     entsprechen,    dienen zur Steuerung  von je drei Schlitzen in den Zylindern 160  und 163. Die Schlitze 40.1 und 405 haben  dabei die gleiche Funktion wie bei der Aus=       führung    nach     Fig.    5. Die Schlitze 406 und  407 dienen zum Anschluss der Rückmelde  leitungen.

   Die Schlitze 408 und 409 bewir  ken eine Verbindung des Zylinderinnern mit  der Aussenluft, während sich die     R.ückmelde-          kolben    153 und 150 von der Zwischenstel  lung in die äussern Endstellungen bewegen.  Man verhindert damit, dass die Kolben wäh  rend dieses Teils ihres Hubes in den Zylin  dern     luftdrucksenkend    wirken und dadurch  gedämpft werden.  



  An Stelle der in den Figuren vorgesehe  nen Dämpfung der Kolbenbewegung durch  Druckluft kann man diese Dämpfung auch  durch einen     Ölkatarakt    oder auch durch ein  Flügelrad erreichen. Wesentlich ist, dass die       Dämpfungsvorrichtungen    nur-so lange wirk  sam bleiben, bis sich die     Rückmeldeorgane     in die Zwischenstellung bewegt haben.  



  Eine Störungsmeldung bei Nichtausfüh  rung eines Schaltbefehls ist vorteilhaft, um  zu verhindern, dass der Bedienungswärter  beispielsweise durch unzureichende Beauf-      schlagurig der     Antriebsdruckluftkolben    eine  unvollständige Ausführung eines Schaltbe  fehls veranlasst und dann durch einen zwei  ten Schaltbefehl, dessen Ausführung die Vol  lendung des ersten Schaltbefehls voraussetzt,  eine Fehlschaltung herbeiführt. Eine der  artige Fehlbedienung kann dadurch vermie  den werden, dass durch besondere     Verriege-          lungsscheiben    die Bedienung der Steueror  gane gesperrt wird, solange nicht der vor  hergehende Schaltbefehl voll ausgeführt  worden ist.

   Eine Ausführungsform der  Verriegelung mit je zwei     Rückmeldekolben,     von denen der eine bei Abgabe des Schalt  befehls, der andere bei dessen Vollendung  gesteuert wird, zeigen die     Fig.    7 bis 12.  



       Fig.    7 zeigt das ähnlich wie     Fig.    4 ge  staltete Steuergerät im Grundriss,     Fig.    8 das  gleiche Gerät in Seitenansicht,     F'ig.    9 in  Vorderansicht. Die     Fig.    10 und 11 zeigen  Schnitte durch das Steuergerät, die in den  Linien     A-A    der     Fig.    9     bezw.        B-B    der       Fig.    7 geführt sind.  



  Das Steuergerät besteht aus dem Ventil  gehäuse 101, in dem sich die Ventilspindeln  102 und 103 bewegen. Die Ventilspindel  102 dient zur Einschaltung eines Schalters,  die Ventilspindel 103 zu seiner Ausschal  tung. Die Bedienung der Ventile, die durch  eine Feder 104 in der gezeichneten Lage ge  halten werden, kann von Hand oder durch  Schaltmagnete 106 erfolgen, deren Anker  105 über Rollen<B>107</B> auf die Ventilspindeln  einwirken. Bei Handbetätigung wird die  Druckkraft über die beweglichen Anker     10:.5     auf die Ventilspindeln übertragen, ohne dass  die Magnete 106 erregt werden. Die Rück  meldung erfolgt ebenfalls in Übereinstim  mung mit     Fig.    4 durch die an dem Hebel       -11    angebrachten Stellungsanzeiger 42.  



  Es besteht nun die Gefahr, dass ein  Schalter seinen Schaltbefehl nicht vollstän  dig ausführt, oder dass der ihm zugeordnete       Rückmeldekolben    in der ursprünglichen  Stellung verbleibt, während der Schalter  diese Stellung nicht mehr besitzt. Nachteile  dieser Art sind dadurch vermieden, dass als         Rückmeldeorganc    für Ein- und Ausschalt  befehl je zwei Kolben Verwendung finden.  



  Wie     Fig.    11 zeigt, sind zu diesem Zweck  bei dem Einschaltventil die     Rückmeldekol-          ben    150 und 151 vorgesehen, beim Aus  schaltventil die     Rückmeldekolben    152- und  153. Die Kolben 150 und 153 sind fest mit  einander verbunden; sie tragen den Hebel  41, an dem die     Verriegelungsscheibe    52 und  der Stellungsanzeiger 42 befestigt sind.  



  Die Wirkungsweise der doppelten Rück  meldekolben geht aus     Fig.    12 hervor. Man  erkennt hier das Einschaltventil 102 und das  Ausschaltventil 103. der     Fig.    7 (sowie die  Federn 104), die zur     Beaufschlagung    des  Arbeitszylinders 2,00 dienen. In diesem be  wegt sich der Kolben 201, der mit einem  durch den     Druckluftantrieb    zu bedienenden  Trennschalter 2:02 verbunden ist.  



       Fig.    12 zeigt ferner die     Rückmeldekol-          ben    150 bis 153,     sowie    den mit den Kolben  150 und 153 verbundenen Stellungsanzei  ger 42.  



  Es sei nun angenommen, dass die Ein  schaltung des Trennschalters 202 gewünscht  wird und daher das     Doppelsitzventil    102,  wie in der Zeichnung dargestellt, geöffnet  wird. Die Druckluft strömt dann von der Lei  tung 10 über die Leitung 203 nach dem Zy  linder     2,00,    so dass sich der Trennschalter  202 zu schliessen beginnt. Gleichzeitig     mit_     der     Beaufschlagung    des Zylinders 200  strömt jedoch Druckluft über die     Leitung     204 nach dem     Rückmeldezylinder    161, so  dass der Kolben<B>151</B> sich bis zu einem An  schlag 155 nach links bewegt und dabei den  Kolben 150 mit dem Stellungsanzeiger 42,  wie auch den Kolben 1.5.3 mitnimmt.

   Der  Stellungsanzeiger 42: geht dabei in eine Zwi  schenstellung, in der er anzeigt, dass ein  Schaltbefehl gegeben worden ist.  



  Hat nun der Antriebskolben 201 für den  Trennschalter 202 seinen Weg beendet, so  wird durch die in der Kolbenstange 2,05 be  findliche Öffnung<B>2,06</B> die an den Arbeits  zylinder 200 angeschlossene Leitung 207 mit  der Leitung 208 verbunden. Es strömt nun  Druckluft von der Leitung 203 über Lei-           tung    207 und Leitung 208 nach dem Rück  meldezylinder 160. Der     beaufschlagte    Kol  ben<B>150</B> bewegt jetzt den Stellungsanzeiger  42 in die ,     Einschaltstellung    und zeigt da  durch den ausgeführten Schaltbefehl an.  



  Entsprechend ist die Leitung 209 an den       Rückmeldezylinder    163 angeschlossen, in  dem sich der     Rückmeldekolben    153 bewegt,  ebenso wie der     Rückmeldezylinder    162 über  die Leitung 210 an das Ventil 103, ange  schlossen ist und bei dessen Betätigung     be-          aufschlagt    wird. Bei Vollendung des Aus  schaltbefehls für den Schalter 202 strömt  Druckluft vom Arbeitszylinder 200 über die  Bohrung 211 in der Kolbenstange 205 nach  der Leitung 209.  



  Wie     Fig.    10 zeigt, wurden bei dem     Äus-          führungsbeispiel    die von den     Rückmeldekol-          ben    153     bezw.    150 betätigten     Meldekontakte     gleichzeitig zur     Rastierung    verwendet. Als  Kontaktorgan dient hierbei eine Kugel 301,  die unter dem     Einfluss    einer Feder 302 steht  und durch die Hülse 303 geführt wird. Die  feststehenden, von dem Isolierstück 304 ge  tragenen Gegenkontakte 305 sind leicht ein  gewölbt.

   Der Kolben 150 bewegt sich daher  unter dem Einfluss der     Rastierung,    wenn  der Kolben 151 auf ihn einwirkt, nur bis  zur nächsten Rast.    Gleichzeitig mit den Stellungsanzeigern  42 werden auch die mit diesen gekuppelten       Verriegelungsscheiben    52 in eine Zwischen  stellung gebracht, wenn ein Schaltbefehl ab  gegeben, aber noch nicht ausgeführt worden  ist. In der Zwischenstellung einer     Verriege-          lungsscheibe    sind sämtliche Schaltbefehle  für die übrigen Schalter, mit Ausnahme des  unvollkommen gesteuerten Schalters, ge  sperrt.

   Die Zwischenstellung der     Verriege-          lungsscheiben    und Stellungsanzeiger     wirkt     danach als Störungsanzeige und Störungs  schutz. Bleibt einer der zu steuernden       Schalter        in        einer     hängen,  zum Beispiel durch Klemmen des Antriebs  gestänges oder durch einen Fehler in der       Druckluftzuführungsleitung    zum Arbeits  zylinder, so kann der     Bedienungswärter       keine Schalthandlungen vornehmen, die die  Anlage gefährden können.  



  An Stelle der bei     Fig.    121 in der Kol  benstange 205 vorgesehenen Bohrungen 206  und 211 kann man durch die     Kolbenstange     205 auch ein Schnappventil betätigen las  sen, das die Leitung 207 das eine Mai     :nit     der Leitung 208, das andere Mal     uiit    der  Leitung 209 verbindet.  



  Bei den beschriebenen Einrichtungen,  bei welchen die     Rückmeldekolben    an die       Speiseleitungen    für den Arbeitsantrieb an  geschlossen sind und Druckluft über die  Steuerventile erhalten, besteht der Vorteil,  dass ein     Druckluftverlust    während des Be  triebes nicht eintritt, da im Ruhezustand  der Anlage die Steuerventile geschlossen  sind. Es besteht jedoch der Nachteil, dass  bei Betätigung des     Schalters    unmittelbar  von Hand, zum Beispiel bei der Vornahme  von Reparaturen, beim Säubern oder Ein  fetten von     Trennschalterkontakten,    beim  Nachprüfen der     Antriebsgelenke    usw. kein,  Rückmeldung erfolgt.

   Dies ist insbesondere  dann nachteilig, wenn durch die Trenn  schalterrückmeldungen     Verriegelungseinrich-          tungen    beeinflusst werden, deren richtiges  Arbeiten von dem Vorliegen zutreffender  Rückmeldungen abhängt.  



  Zur Vermeidung dieser Nachteile können  Sperrorgane vorgesehen werden, die eine Be  wegung der Schaltorgane nur bei     beauf-          schlagten    Antriebsleitungen gestatten. Da  mit wird von selbst ein Ausbleiben der  Rückmeldung durch Handbewegung des  Schaltgestänges verhindert.  



  In der     Fig.    13 ist dafür schematisch ein  Beispiel dargestellt.  



  Der Kolben 1, der sieh in dem Zylinder  2 bewegt, dient zum Antrieb des Trenn  schalters 3. Die Antriebsdruckluft wird  dem Zylinder 2 über die     Ausschaltleitun     4 und die Einschaltleitung 5 zugeführt. Die  Kolbenstange besitzt eine Bohrung 7, durch  die der Arbeitszylinder 2 über die     Leitun-          8    mit der     Rückmeldeleitung    9 für die An  zeige der Ausschaltung verbunden wird.  während die Bohrung 10 in der Kolben-           stange    7 für die Rückmeldung der Einschal  tung des Trennschalters 3 über Leitung 11  dient.  



  Bei der dargestellten Anordnung besteht  nun die Gefahr eines Fehlens der Rückmel  dung, falls der Trennschalter 3 von Hand in  die Einschaltstellung gebracht wird. Um  eine solche Bedienung zu vermeiden, sind  Kolben 12 und 13 vorgesehen, die unter der  Einwirkung von Federn 14 und 15 Sperrol  len 16 und 17 gegen die Wandung des Zy  linders ? drücken. Wird zur Schliessung  des Trennschalters 3 Leitung 5     beaufschlagt,     so strömt Druckluft durch die Bohrung 18  gegen den Kolben 13 und löst die Sperrolle  17, so dass die Verriegelung des Trennschal  ters für die Schliessbewegung aufgehoben  ist.

   Die Sperrolle 16, die sich einer darauf  folgender_     @Öffnungsbe,#vegung    widersetzen  würde, wird gelöst, wenn gleichzeitig mit  der     Beaufschlagung    der     Druckluftleitung    4  Druckluft durch die Bohrung 19 gegen den  Kolben 12 strömt. diesen     zurückdrückt    und  die Sperrolle 16 entgegen der Feder 14 von  der Wandung des Zylinders 2 entfernt.  



  An Stelle der angegebenen Sperrollen,  die die Bewegung des Kolbens 1 von jeder       beliebigen    Stellung aus hemmen, kann man  als     y        erriegelungsorgan    auch Sperrklinken  verwenden, die in Einbuchtungen der Kol  benstange eingreifen und sich in gleichzei  tig mit dem Arbeitszylinder 2     beaufschlag-          ten    Lüftungszylindern     bewegen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckluftantrieb, insbesondere für elek trische Schalter, dadurch gekennzeichnet, dass Stellungsanzeiger durch Druckluft ge steuert werden und ihre Lage auch nach der Druckentlastung beibehalten. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Druckluftantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass der Stel lungsanzeiger mit einem Drucklufthilfs- antrieb gekuppelt ist, der an ein Rohr stück angeschlossen ist, das mit der Zu führungsleitung der Druckluft zum Zy- linder eines Arbeitsantriebes in Verbin dung steht.
    2. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stel lungsanzeiger von der im Zylinder des Arbeitsantriebes eingeschlossenen sich entspannenden Luft in die der neuen Stellung des Arbeitsantriebes entspre chende Lage bewegt wird. 3. Druckluftantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für den Stellungsanzeiger ein Steuerorgan vorge sehen ist, und dass dieses Steuerorgan mit dem Steuerorgan zur Abgabe der Schaltkommandos für einen Arbeitsan trieb zusammengebaut ist.
    4. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Steuerung des Arbeitsantriebes und des Hilfsantriebes für den Stellungsanzeiger ein Doppelsitzv entil vorgesehen ist, das den Arbeitszylinder in seiner einen End- lage mit der Druckluftzuführung, in seiner andern Endlage mit dem Hilfsan trieb des Stellungsanzeigers verbindet. 5. Druekluftantrieb nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stel lungsanzeiger und sein Antrieb mit dem Steuerorgan des Arbeitsantriebes in einem Apparat vereinigt sind.
    6. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stel lungsanzeiger erst nach vollzogener Schalthandlung des Arbeitsantriebes in die dessen Stellung entsprechende Lage gebracht wird. 7. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 3 für zwei Arbeitsrichtungen, gekenn zeichnet durch je ein Doppelsitzventil und je einen Hilfsantriebskolben für jede Arbeitsrichtung. B. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hilfsantriebskolben mit einem gemein samen Stellungsanzeiger verbunden sind.
    9. Druckluftantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer organe und die Stellungsanzeiger für eine Mehrzahl von Schaltern an einer Schalttafel mit Schaltsymbolen vereinigt sind. 10. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt symbole der Stellungsanzeiger gegenein ander versetzt, die Steuerorgane jedoch in geraden Linien angeordnet sind. 11. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 8 für zwei Arbeitsrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerventile des Arbeitsantriebes für die beiden Ar beitsrichtungen einen den Stellungsan zeiger für die beiden Arbeitsstellungen tragenden Teil bilden.
    12. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der die Steuerventile für die beiden Steuerungs richtungen des Arbeitsantriebes enthal tende Teil aucb die Bedienungsglieder für diese Ventile und die Hilfsantriebe für den Stellungsanzeiger trägt.
    13. Druckluftantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewe gung des Stellungsanzeigers in der einen Richtung durch die im Arbeitszylinder enthaltende, sich entspannende Arbeits druckluft, in der andern Richtung da gegen durch die während der Arbeits- kolbenbewegung verdichtete Luft er <B>folgt.</B> 14.
    Druckluftantrieb nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass in den Weg der Rückmeldeluft zum Stellungs anzeiger eine Leiteinrichtung eingefügt ist, die in Abhängigkeit von den End- stellungen eines gesteuerten Schalters die Luft dem einen oder dem andern Rückmeldekolben zuführt.
    15. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 14, gekennzeichnet durch einen zwischen dem Steuerventil des Antriebes und dem Rückmeldeautrieb angebrachten Zylin der mit einem freibeweglichen als Um steuerschieber dienenden Kolben. <B>16.</B> Druckluftantrieb nach Unteranspruch 14, gekennzeichnet durch ein in der Rückmeldeleitung für den ()ffnungsbe- fehl liegendes Ventil, das gleichzeitig mit der Auslösung eines Ausschaltkraft- speichers des Schalters geschlossen wird.
    17. Druckluftantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Abgabe eines Schaltbefehls die beste hende Stellungsangabe des Anzeigers unabhängig von der Ausführung des Schaltbefehls gelöscht wird. 18. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass für den Stellungsanzeiger zwei den Arbeitsstel lungen des Antriebes entsprechende Stel lungen und eine Stellung zum Anzeigen von .Störungen vorgesehen sind. 19. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 17, gekennzeichnet durch eine Arretie rung für den Stellungsanzeiger in der Störstellung.
    20. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass für die Überführung des Stellungsanzeigers von einer Endstellung in die andere zwei Impulse erforderlich sind, von denen der eine den Stellungsanzeiger in die Stör stellung, der zweite ihn in die Endstel- lung bringt. 21. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bewegung des Stellungsanzeigers zwei Organe vorgesehen sind, von denen das eine in Abhängigkeit von der Abgabe des Schaltbefehls, das zweite in Ab hängigkeit von der Ausführung des Schaltbefehls gesteuert wird.
    22. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 20, gekennzeichnet durch drei Druck luftkolben, von denen der eine beidersei tig beaufschlagbar ist und den Stellungs anzeiger in die .Störstellung führt, wäh rend die beiden andern einseitig beauf- schlagbar sind und zur Überführung des Stellungsanzeigers aus der Störstellung in eine Endstellung dienen. 23. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Be wegung der Rückmeldeorgane bis zum Erreichen der Störstellung abgedämpft wird.
    24. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückmeldezylinder selbsttätig entlüftet werden, bevor die Rückmeldekolben die Zwischenstellung erreichen. 25. Druekluftantrieb nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellungsanzeiger mit zwei Kolben ge kuppelt ist, die konachsial angeordnet sind, von denen der eine als Zylinder hülse für den andern dient und gleich zeitig die Luftzuführung zu diesem steuert.
    26. Druckluftantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Weg der Rückmeldeluft einem Rückmelde organ durch den Arbeitskolben bis zur Ausführung des Arbeitsbefehls gesperrt und erst in der Endlage freigegeben ist. ?7. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitskolben einen Luftauslass aus dem Arbeitszylinder zum Rückmeldeorgan sperrt, solange er nicht eine Endlage erreicht hat. 28. Druckluftantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Stellungsanzeiger ein Teil einer Sperr einrichtung verbunden ist.
    29. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung mit einem von Hand und aus der Ferne bedienbaren Steuer organ zusammenwirkt. 30. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 28 an einer durch Sperreinrichtungen überwachten Schaltergruppe, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere verriegel- bare gleichsinnig wirkende Steuerein richtungen für denselben Schalter vor gesehen sind.
    31. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrteile übereinanderliegende Platten sind. 32. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten. Aussparungen besitzen, hinter denen Kommandodruckknöpfe für die Steuerventile liegen, die in den Freigabe stellungen durch die Löcher hindurch betätigt werden können. 33.
    Druckluftantrieb nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass bei Abgabe eines Schaltbefehls unabhängig von der Ausführung des Schaltbefehls durch ein mit dem Stellungsanzeiger verbundenes Sperrorgan die Schaltbe fehle für weitere Schalter gesperrt wer den. 34. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die ordnungsmässigen Stellungen der Ver- riegelungsorgane durch Ausnehmungen und darin einschnappende federnde Glie der gesichert sind.
    35. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Sperrorganen Schalter zur Stellungsmel dung verbunden sind. 3,6. Druckluftantrieb nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Sperrglieder an einem Arbeitskolben, die eine Bewegung von Hand verhindern, bei Steuerung durch Druckluft aber unwirksam ge macht werden.
    37. Druckluftantrieb nach Unteranspruch 36, gekennzeichnet durch in den Arbeits kolben eingebaute, mit je einem Steuer kolben verbundene Gesperre, die sich bei Bewegung von Hand keilartig zwi schen Kolben und Zylinderwandung le gen, bei der Steuerung des Arbeitskol bens durch Druckluft aber durch den Steuerkolben aus der Sperrlage bewegt werden.
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