CH179885A - Kombinierter Licht- und Wärmestrahler. - Google Patents

Kombinierter Licht- und Wärmestrahler.

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CH179885A
CH179885A CH179885DA CH179885A CH 179885 A CH179885 A CH 179885A CH 179885D A CH179885D A CH 179885DA CH 179885 A CH179885 A CH 179885A
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heat
light
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Halpern Adolf
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Halpern Adolf
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N5/00Radiation therapy
    • A61N5/06Radiation therapy using light

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Description


      Kombinierter    Licht- und     Wärmestrahler.       Die Erfindung betrifft einen kombinier  len Licht- und Wärmestrahler, insbesondere  für medizinische Zwecke. mittelst welchem  erkrankte     Körperteile    mit Licht- und -Wärme  strahlen bestrahlt werden können.  



  Dieser Licht- und Wärmestrahler ist da  durch gekennzeichnet, dass derselbe einen       kastenförmig    ausgebildeten Fussteil mit       einem    in allen Horizontalrichtungen     einstell-          liaren    Tragarm aufweist, auf welch letzteren  die aus einem Reflektor. einem Leuchtkörper       und    einem Wärmestrahlkörper bestehende       Stra.hlereinrichtung    sitzt. Im kastenförmigen  Fussteil ist ein einstellbarer     Vorschaltwider-          stand    angeordnet.

   Der Heizdraht des     Wä,rme-          stralilkörpers    ist als     Vorschaltwiderstand     zum Leuchtkörper geschaltet. Der Wärme  strahlkörper selbst besteht aus einem feuer  festen Hohlzylinder, auf welchem der Reiz  draht aufgewickelt ist.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise       :iusfiilirungsform    des Erfindungsgegenstan  des veranschaulicht.         Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht, teilweise  im Schnitt, des kombinierten Licht- und  Wärmestrahlers;       Fig.    2 zeigt eine Draufsicht auf das  Fussgestell nach Entfernung des Schutz  deckels, während in       Fig.    3 und 4 je eine Schaltskizze zur  Umschaltung von Serie- auf Parallelschal  tung zwischen Heizdraht und Leuchtkörper  und umgekehrt veranschaulicht ist.  



  Im rohrförmigen Ständer 1 der Fussplatte  2 ist der Tragarm der eigentlichen Strahler  einrichtung drehbar und durch die Schraube  3 feststellbar gelagert. Der Tragarm setzt  sich aus einem Zapfenglied 4 und einem da  mit bei 5 gelenkig und durch eine Hand  schraube 6 feststellbar verbundenen Arm 7  zusammen. Am obern Ende des letzteren ist  ein Ring 8 ebenfalls gelenkig angeordnet  und in diesem ist der Reflektor 9 gefasst.  Innerhalb des Reflektors 9 ist eine Fassung  für den Heizkörper vorgesehen, welcher aus  einem aus feuerfestem Material bestehenden      Hohlzylinder 10 und einem auf ihm aufge  wickelten Heizdraht 11 besteht. In Nuten  12 des Hohlzylinders 10 ist eine Brücke 13  eingeschoben, die durch     Schrauben    mit einer  zweiten sich auf einen Absatz des Hohl  zylinders 10 abstützenden Brücke 14 fest  verbunden ist.

   Die Brücke 14 trägt eine in  den Reflektor eingeschraubte Fassung 15  für den Heizkörper und die Brücke 13 dient  als Unterlage für die Lampenfassung 16,     in     welche der Leuchtkörper 17 eingeschraubt  ist. Die Lampenfassung 16 ist von einem  schützenden und sich vorn in einen Ab  schirmreflektor 18 erweiternden Metall  zylinder 19 umgeben. Durch diese Anord  nung     wird    eine Abschirmung des     Leucht-          körpers    gegenüber dem Heizdraht auf dem  Hohlzylinder 10 erzielt.  



  Der Reflektor 9 hat einen hintern para  bolischen Teil für die Wärmestrahlen des  Heizdrahtes 11 und einen vordern annähernd  parabolischen, aus stets um eine Stufe vorne  nach innen gerückten ringförmigen Teil  flächen bestehenden Teil für die Lichtquelle.  Durch diese beiden     Reflektorteile    werden die  Licht- und Wärmestrahlen auf eine kleine  Kreisfläche konzentriert.  



  Zu Kühlzwecken ist der hintere     Reflek-          torteil    mit Öffnungen 20 versehen, die aussen  mit einer Schale 21 umgeben sind, in wel  cher entsprechende Öffnungen 22 ausgenom  men sind. Die Kühlung kann somit durch  Verdrehen der Schale 21 mittelst eines Hand  griffes 23 beliebig geregelt werden, indem  die Öffnungen im Reflektor und in der  Schale nach Wunsch miteinander in Deckung  oder ausser Deckung gebracht werden kön  nen.  



  Der Heizdraht 11 ist     mit    der Lampen  fassung 16 in     .Serie    geschaltet, so dass der  erstere als     Vorschaltwiderstand    für die  Lampe 17 dient. Ausserdem ist im     kasten-          förmigen,    durch einen Schutzdeckel 24 ab  gedeckten Fussgestell 25     ein.        Vorschaltwider-          stand    untergebracht, der zur Vermeidung  einer Überhitzung aus zwei Teilen 26- und  27 besteht.

   Der durch die beiden Kontakt-    stifte 28     Fig.    2) eintretende     Netzstrom     fliesst durch die Leitung 29 zu den beiden  Teilen 26, 27 des Widerstandes, von diesen  beziehungsweise durch diese über die Leitun  gen 30, 31, 32,     33    zur Steckdose 34 und von  dieser über die Leitung 35 zurück zum Netz.  Durch einen     Doppelstiftstecker    und eine Lei  tung, die nicht gezeichnet sind, wird die  Steckdose 34 mit der     Heizkörperfassung    15  in Verbindung gebracht und je nach Stel  lung des     Doppelstiftsteckers    kann irgend ein  Teil des Widerstandes 26, 27 ein- und ausge  schaltet werden, um den Strahler an die je  weils zur Verfügung stehende Netzspannung  anschliessen zu können.  



  Falls man in ein und demselben Strahler  ausser     niederspannigen    auch     hochspannige     Lampen verwenden will, wird eine Einrich  tung nach     Fig.    3 und 4 eingebaut, damit  eine Parallel- oder     Serieschaltung    des Heiz  drahtes 11 mit der Lampenfassung 16 er  reicht werden     kann..        Fig.    3 zeigt die Serie  schaltung. Der Strom geht durch die Lampe  17 zum Kontakt     K2,    von diesem über das  Leiterstück     L2    durch den Heizdraht 11 zum  Leiterstück La und von diesem letzteren über  den Kontakt     K5    in das Netz.

   Durch Ver  drehen des äussern Kontaktringes L in ent  gegengesetztem     Uhrzeigersinne        wird    die  Parallelschaltung nach     Fig.    4 erzielt, wo der  Strom einerseits zum Kontakt     Ki,    von da  über das Leiterstück     L3    durch den Heizdraht  11 und von diesem wieder zum Leiterstück       L2    und zum Kontakt     K5    fliesst, anderseits  geht der Strom durch die Lampe 1.7 zum  Kontakt     K2    und von da über die beiden,

    durch das Leiterstück     Li    -kurzgeschlossenen  Kontakte     K3    und     K4    zum Kontakt     K5    und  von dort in das Netz.  



  Durch Verwendung verschiedener Lam  pen, beispielsweise Neon-, Quecksilberdampf-,  Infrarot- oder     Ultraviolettlampen        kann    ir  gend eine gewünschte Mischung von Licht  und Wärmestrahlen zur     Bestrahlung    er  krankter Körperteile erzielt werden, wodurch  die Behandlung von Krankheitserscheinungen  verschiedener Arten erleichtert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kombinierter Licht- und 'vVärmestrahler, insbesondere für medizinische Zwecke, da durch gekennzeichnet, dass derselbe einen kastenförmig ausgebildeten Fussteil mit einem in allen Horizontalrichtungen einstellbaren Tragarm aufweist, auf welchem die aus einem Reflektor, einem Leuchtkörper und einem Wärmestrahlkörper bestehende Strah- l(-reinrichtuiig sitzt,
    und dass im kastenför migen Fussteil ein einstellbarer Vorschalt- widerstand angeordnet ist und der Heizdraht des Wärmestrahlkörpers als Vorschaltwider- stand zum Leuchtkörper geschaltet ist, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Wärme strahlkörper aus einem feuerfesten Hohl zylinder mit auf ihm aufgewickelten Heiz draht besteht. UNTERANSPRüCHE 1.
    Licht- und Wärmestrahler nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm der Strahlereinrichtung aus einem in einem rohrförmigen Ständer des Fussgestelles drehbaren und durch eine Schraube feststellbaren Zapfenglied und aus einem mit diesem einerends gelenkig verbundenen und durch eine Handschraube feststellbaren Arm besteht, dessen ande res Ende gelenkig mit einem Ring ver bunden ist, welcher den Reflektor und die innerhalb des letzteren angeordneten Licht- und Wärmestrahlkörper trägt. ?.
    Licht- und Wärmestrahler nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der feuerfeste Hohl zylinder des Wärmestrahlkörpers eine in Nuten geführte Brücke (13) trägt und eine zweite Brücke (14) sich auf einen Absatz, des Hohlzylinders abstützt, wobei. die erste Brücke (13) zum Tragen der Fassung des Leuchtkörpers und die zweite Brücke (14) als Unterlage für den Wärmestrahlkörper dient, welch letzterer an einer im Reflektor eingeschraubten Fassung (15) sitzt. 3.
    Licht- und Wärmestrahler nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflek tor aus einem hintern parabolischen Teil für die Reflektierung der Wärmestrahlen und einem vordern aus stets um eine Stufe vorn nach innen gerückten ringförmigen Teilflächen bestehenden Teil für die Re flektierung der Lichtstrahlen besteht. 4. Licht- und Wärmestrahler nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis :dadurch gekennzeichnet, dass zur Rege lung der Kühlung des Reflektors der hin tere Teil des letzteren mit Öffnungen ver sehen und durch eine Schale mit ent sprechenden Öffnungen umgeben ist, um die Öffnungen im Reflektor und in der Schale nach Wunsch miteinander in Deckung oder ausser Deckung bringen zu können.
    Licht- und Wärmestrahler nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der im kastenförmigen Fussteil unterge brachte Vorschaltwiderstand. zur Vermei dung einer Überhitzung zweiteilig ausge bildet und durch Zweigleitungen an eine Steckdose angeschlossen ist, welch letztere über einen Stecker und eine Leitung unter Ein- und Ausschaltung verschiedener Teile des Widerstandes zur wahlweisen Abstimmung der Netzspannung zur ver wendeten Lampe mit der Heizkörperfas- sung in Verbindung steht.
CH179885D 1934-07-18 1934-07-18 Kombinierter Licht- und Wärmestrahler. CH179885A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746201C (de) * 1936-03-18 1944-06-13 Osram G M B H Komm Ges Elektrische Bestrahlungseinrichtung mit einer als Ultraviolettstrahler dienenden Metalldampfhochdrucklampe und einem als Vorschaltwiderstand dienenden Gluehkoerper
DE966968C (de) * 1948-10-02 1957-09-19 Ulrich W Doering Medizinisches Geraet fuer kombinierte Ultraviolett- und Infrarotbestrahlung

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DE746201C (de) * 1936-03-18 1944-06-13 Osram G M B H Komm Ges Elektrische Bestrahlungseinrichtung mit einer als Ultraviolettstrahler dienenden Metalldampfhochdrucklampe und einem als Vorschaltwiderstand dienenden Gluehkoerper
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