CH179900A - Verfahren und Vorrichtung zum Empfangen über Drahtleitungen oder drahtlos übermittelter Bilder, bei denen mit den Bildströmen Synchronisierimpulse empfangen werden. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Empfangen über Drahtleitungen oder drahtlos übermittelter Bilder, bei denen mit den Bildströmen Synchronisierimpulse empfangen werden.

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CH179900A
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  Verfahren und Vorrichtung zum Empfangen über Drahtleitungen oder drahtlos  übermittelter Bilder, bei denen mit den Bildströmen     Synchronisierimpulse     empfangen werden.    Die Erfindung bezieht sich auf ein ver  bessertes Verfahren- und Vorrichtung zum       Empfangen    über Drahtleitungen oder draht  los übermittelter Bilder, bei denen mit den  Bildströmen     Synchronisierimpulse    empfangen  werden. Die Bilder können stillstehend oder  sich bewegend sein.  



  Bei den bekannten Systemen dieser Art,  bei denen die empfangenen Bildströme einer  Wiedergabevorrichtung zugeführt werden,  in der eine Reproduktion des zu übermitteln  den Bildes erzeugt wird, treten Schwankun  gen in der mittleren Amplitude der empfan  genen Schwingungen auf.  



  Diese Schwankungen treten zunächst in  Erscheinung, wenn der Empfänger auf einen  andern Sender abgestimmt wird, dessen  Ausgangsenergie und     (bezw.    oder) Abstand  vom Empfänger von denen des vorigen Sen  ders abweichen. Sie können jedoch auch  eine Folge atmosphärischer Störungen oder    der als Schleierwirkung bekannten Erschei  nung sein. Infolge der erwähnten Schwan  kungen ergeben sich grosse Schwankungen     in     der mittleren Helligkeit des empfangenen  Bildes und eine etwaige     Überbelastung    des  Verstärkers.  



  Die     Erfindung    hat den Zweck,     einen     Fernsehempfänger zu schaffen, bei dem die  mittlere Amplitude der empfangenen  Schwingungen selbsttätig gleichbleibend ge  halten wird.  



  Gemäss der Erfindung wird dies dadurch  erreicht, dass die     Synchronisierinipulse    für  die selbsttätige Regelung der Ausgangsener  gie des Empfängers angewendet werden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh  rungsbeispiele von zur Ausführung des Ver  fahrens gebauten     Vorrichtungen.     



       Fig.    1 ist ein Schema einer Ausführungs  form eines Fernsehempfängers nach der Er--           findung,    die anhand der     Fig.    2 näher erläu  tert     wird;          Fig.    3 zeigt die Schaltanordnung einer       Verstärkerstufe,    und       Fig.    4 ist eine verbesserte Ausführungs  form der     in        Fig.    1 angegebenen Schaltan  ordnung.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 10 eine Wieder  gabevorrichtung, die eine Kathodenstrahlen  röhre 12 aufweist, die ein     Elektrodensystem     14 zum Erzeugen eines Kathodenstrahlen  bündels 16 enthält. Dieses Bündel wird un  ter dem Einfluss der von dem Strom in den  Spulen 20 und 22 erzeugten elektromagneti  schen Felder über einen am Ende der     Katho-          denstrahlenröhre    angeordneten Fluoreszenz  schirm 18     in    zwei zueinander senkrechten  Richtungen hin und her bewegt.  



  Von den Generatoren 24 und 26 werden       die    zum Erregen der elektromagnetischen  Felder benötigten     Schwingungen    erzeugt, wo  bei die vom Generator 24 erzeugten Schwin  gungen das elektromagnetische Feld in den  Spulen 20 herbeiführen, das die Bewegung  des Kathodenstrahlenbündels in     wagrechter          Richtung    steuert, während der Generator 26  Schwingungen erzeugt, die das     elektromagne-          tische    Feld .in den Spulen 22 herbeiführen,  das die Bewegung des Kathodenstrahlen  bündels in senkrechter Richtung steuert.

   Die  von den Generatoren 24 und 26 erzeugten  Schwingungen werden von den     empfangenen          Synchronisierimpulsen    (Zeilen- und Bildim  pulse) gesteuert.  



  Zur Steuerung der     Intensität    des Katho  denstrahlenbündels in Abhängigkeit von den       empfangenen    Bildströmen, werden diese ei  nem     Steuergitter    28 des     Elektrodensystems     14 zugeführt. Die positive Spannung der  Anode 32 kann     mittelst    eines parallel zu  einer Spannungsquelle liegenden     Potentio-          meterwiderstandes    30 auf den richtigen Wert       eingestellt    werden.  



  In     Fig.    2 sind mit 34 die Bildströme  zweier aufeinanderfolgender in der Sende  station erzeugter Bildzeilen     bezeichnet.    Am    Ende des     Abtastens    jeder Zeile wird in der       Sendestation    ein     Synchronisierimpuls    (Zeilen  impuls) 38 erzeugt. Diese     Impulse    folgen  aufeinander mit     einer    Geschwindigkeit von  4320 in der Sekunde, wenn     in    der Sekunde  24 Bilder übermittelt und per Bild 180 Zei  len abgetastet werden. Sie     treten    während  der Zeit t auf,     in    der keine Bildströme er  zeugt werden.

   Am Ende des     Abtastens    jeden  Bildes werden     Synchronisierimpulse    (Bild  impulse) 40 -erzeugt, deren     Amplitude    die  gleiche wie die der Zeilenimpulse, aber deren  Zeitdauer grösser ist.  



  In der Empfangsstation werden die     Syn-          chronisierimpulse    und die Bildströme in dem  als     Superheterodynenempfangsschaltungsan-          ordnung    ausgebildeten Empfänger A emp  fangen, der einen     Hochfrequenzverstärker     42, einen ersten Detektor 44, einen     Oszilla-          tor    46, einen     Zwischenfrequenzverstärker    48  und einen zweiten Detektor 50 enthält.

   Die  in dem Ausgangskreis des Detektors 50  auftretenden     Niederfrequenzschwingungen     werden in einem     Niederfrequenzverstä-rker     52 verstärkt, worauf die Zeilen- und Bild  impulse respektive über einen Leiter 54 den  Generatoren 24 und 26 und die Bildströme  über einen Leiter 56 einem     Bildstromver-          stä.rker    58 zugeführt werden.

   Die in dem  Ausgangskreis des     Bildstromverstärkers    58  auftretenden     Schwingungen.    werden dem       Gitter    28 der     Kathodenstrahlenröhre    12 der  art zugeführt, dass die Bildströme die Span  nung des Gitters 28 in positiver     Richtung     in Abhängigkeit von der Amplitude der  Bildströme steuern, während von den     Syn-          chronisierimpulsen    38 und 40 dem Gitter 28  eine negative Spannung zugeführt     wird,    die  das Kathodenstrahlenbündel während der  Zeit unterdrückt,

   in der das Kathodenstrah  lenbündel nach dem Abtasten jeder Zeile       bezw.    jedes ganzen Bildes nach dem Anfang  der nächsten Zeile     bezw.    des nächsten Bildes  zurückkehrt.  



  Zur Erreichung einer selbsttätigen Rege  lung der Ausgangsenergie %,erden die in dem  Ausgangskreis des     Niederfrequenzverstärkers              ,5.I    auftretenden Schwingungen dem     Gitter     einer     Detektorröhre    60 zugeführt.  



  Die Amplitude x: der     Synchronisierim-          pulse    (Zeilen- und     bezw.    oder Bildimpulse)  ist ein     Mass    für die Intensität der ankom  menden Signale, oder ist derselben propor  tional. Dieser Umstand wird dazu benutzt,  den Anodenstrom der Röhre 60 selbsttätig  in Abhängigkeit von den Änderungen in der  Intensität des empfangenen Signals zu re  geln. Über den Widerstand 59 in dem Ano  denkreis der Röhre 60 treten infolgedessen       Spannungsschwankungen    auf, die den     Ande-          rungen    der Amplitude x der     Synchronisier-          impulse    proportional sind.

   Das mit der  Anode verbundene Ende des Widerstandes  5.9 wird höher negativ bei einer Zunahme  von x und weniger negativ, wenn x ab  nimmt. Die in dem Widerstand 59 auf  tretenden Spannungen werden dem Gitter  einer oder mehrerer     Zwischenfrequenzver-          st <         rherröhren    zugeführt, wie dies mit den  Verbindungen 64 bezeichnet und in     Fig.    3  ausführlicher dargestellt ist.  



  Wird die zugeführte     Spannung    stärker  negativ, so nimmt die Verstärkung ab und       umgekehrt.    Auf diese Weise wird die  Amplitude der der Wiedergabevorrichtung  10 zugeführten Signale gleichbleibend gehal  ten. Auch kann, wie dies mit den ge  strichelten Verbindungen 66 bezeichnet ist.  die Spannung in dem Widerstand 59 zum  Regeln der Verstärkung einer oder mehrerer  der     Hochfrequenzverstärkerröhren    angewendet  werden. Die     Gittervorspannung    für die ge  regelten Röhren     wird    von einer Spannungs  quelle 67 geliefert, deren positiver Pol ge  erdet und deren negativer Pol mit dem mit  der Kathode verbundenen Ende des Wider  standes 59 verbunden ist.

      Bei der in     Fig.    4 dargestellten Ausfüh  rungsform werden die Bildströme und     Syn-          ehronisierimpulse,    ähnlich wie in     Fig.    1,  unmittelbar hinter dem     Niederfrequenzver-          stärker    52 dem     Bildstromverstärker    58 zu  geführt. Für die selbsttätige Regelung wer  den jedoch die in dem Ausgangskreis des         Niederfrequenzverstärkers    52 auftretenden  Signale einem Verstärker 70 zugeführt, der  nur die     Synchronisierimpulse    durchlässt.

   Im  Trennstromkreis 72 werden die Bild- und  Zeilenimpulse getrennt, wodurch in dem  Leiter 79: nur die Zeilenimpulse und in dem  Leiter 76 nur die Bildimpulse auftreten.  Diese werden respektive den Generatoren 24       und    26 zugeführt. Die dem Eingangskreis  der Röhre zuzuführenden Signale können dem  Leiter 78 oder 80 oder den Leitern 74 und  76 entnommen werden. Hierbei ist jedoch  auf die richtige Polarität der Steuerspan  nungen zu achten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Empfangen über Draht leitungen oder drahtlos übermittelter Bilder, wobei mit den Bildströmen Syn- chronisierimpulse empfangen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Syn- chronisierimpulse für die selbsttätige Regelung der Ausgangsenergie des Empfängers benutzt werden. Il.
    Vorrichtung zum Ausüben des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Synchronisierim- pulse gleichgerichtet werden und die gleichgerichteten Impulse die Gittervor- spannung mindestens einer der Verstär- kerröhren des Empfängers bestimmen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, bei der eine Superheterodynenempfangs- scha.ltanordnung angewendet wird, da durch gekennzeichnet, dass die gleichge richteten Impulse die Gittervorspannung mindestens einer der Zwischenfrequenz- verstärkerröhren bestimmen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, bei der eine Superheterody nenempfangs- schaltanordnung angewendet wird, da durch gekennzeichnet, dass die gleich berichteten Impulse die Gittervorspan- nung mindestens einer der Hochfre- quenzverstärkerröhren bestimmen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, bei der eine Superheterodynenempfangs- schaltanordnung angewendet wird, da durch gekennzeichnet, dass die gleich gerichteten Impulse die Gittervorspan- nung mindestens einer der Zwischenfre- quenz- und der Hochfrequenzverstärker- röhren bestimmen.
CH179900D 1933-12-01 1934-11-26 Verfahren und Vorrichtung zum Empfangen über Drahtleitungen oder drahtlos übermittelter Bilder, bei denen mit den Bildströmen Synchronisierimpulse empfangen werden. CH179900A (de)

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