CH179904A - Signallaterne. - Google Patents

Signallaterne.

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CH179904A
CH179904A CH179904DA CH179904A CH 179904 A CH179904 A CH 179904A CH 179904D A CH179904D A CH 179904DA CH 179904 A CH179904 A CH 179904A
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CH
Switzerland
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signal lantern
lantern according
optics
scatter
signal
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Application number
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English (en)
Inventor
Naamlooze Vennootsch Fabrieken
Original Assignee
Meaf Mach En Apparaten Fab Nv
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S43/00Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights
    • F21S43/20Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights characterised by refractors, transparent cover plates, light guides or filters
    • F21S43/26Refractors, transparent cover plates, light guides or filters not provided in groups F21S43/235 - F21S43/255
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2111/00Use or application of lighting devices or systems for signalling, marking or indicating, not provided for in codes F21W2102/00 – F21W2107/00
    • F21W2111/02Use or application of lighting devices or systems for signalling, marking or indicating, not provided for in codes F21W2102/00 – F21W2107/00 for roads, paths or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


  Signallaterne.    Bei Signallaternen ergibt sich häufig die  Aufgabe, die Intensität des Lichtes auf der  auszuleuelitenden Fläche verschieden zu ver   teilen. In einer bestimmten Richtung soll  ein Maximum von Intensität herrschen und  in dieser Richtung das Signal schon aus gro  sser Entfernung deutlich erkannt werden.  In andern Richtungen ist gleichfalls eine  Lichtwirkung des Signals erforderlich, ohne  dass jedoch eine so grosse Intensität erforder  lich wäre. Die Intensitätskurve soll demnach       uine    Form annehmen, wie sie zum Beispiel  in Fig. 1 gezeigt ist, wobei als Ordinate die  Lichtintensität aufgetragen ist, als Abzisse  der Winkel zwischen der optischen Achse  und der Beobachtungsrichtung, beginnend  mit etwa minus 90 über 0' entsprechend,  dem Maximum der Kurve bis etwa plus  180'.

   Dabei ist es von wesentlicher Bedeu  tung, dass eine, geselilossene Form der leuch  tenden Fläche zustande kommt. Um eine  derartige Liehtverteilung zu erzielen, hat  man versehiedene Mittel angewendet, bei-    spielsweise Reflektoren, welche die rück  wärts gerichteten Strahlen der Lichtquelle  in bestimmter Weise nach vorne werfen. Da  mit liess sieh zwar eine Lichtverteilung er  zielen, wie sie in der Kurve dargestellt ist,  aber man erhielt Doppellichter. Das Licht  zeigte kein geschlossenes Bild, sondern war  durch Übergänge oder Dunkelfelder     unter-          broelien.     



  Gegenstand der Erfindung ist eine Si  gnallaterne, bei welcher sich vor einer Licht  quelle, die im Brennpunkt eines die Form  einer Rotationsfläche     auf#veisenden    Hohl  spiegels angeordnet ist, eine Glasoptik be  findet, welche aus einer halben, einen  Brennpunkt aufweisenden Sammellinse und  einem sieh an deren Schnittfläche unmittel  bar anschliessenden     Sammellinsenteil    mit  einer geraden Brennlinie zusammenge  setzt ist.  



  <B>.</B> In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des     Erfindungsgegenstan(leg    schema  tisch dargestellt.  



  <B>C</B>      Fig. 1 der Zeichnung stellt die Licht  verteilungskurve dar, die mit der dargestell  ten Signallaterne erreicht wird, ohne dass dic  eingangs erwähnten Nachteile bekannt ge  wordener Ausführungsformen in     Ersehei-          nung    treten würden;  Fig. 2 stellt schematisch und im Schnitt  eine beispielsweise Ausführungsform der  Erfindung dar, Fig. 3 bis 7 zwei Detail  varianten bildende andere Ausführungen der  Glasoptik;  Fig. 3 stellt einen Längsschnitt durch  eine Glasoptik nach der Linie C-D der  Fig. 4 dar;  Fig. 4 ist eine Draufsicht auf dieselbe  Glasoptik;  Fig. 5 ist ein Schnitt der andern Glas  optik nach Linie X-X der Fig. 7;  Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie  A-B der Fig. 7 ;  Fig. 7 stellt eine Draufsielit auf die  Glasoptik nach Fig. 5 dar.  



  In Fig. 2 ist mit 5 die Lichtquelle be  zeichnet, welche in den Brennpunkt des die  Form einer Rotationsfläche aufweisenden  Hohlspiegels 3 eingesetzt ist. Vor der Licht  quelle ist eine Glasoptik angeordnet, die aus  einer halben Sammellinse 1 mit einem  Brennpunkt und einem unmittelbar an deren  Schnittfläche anschliessenden Sammellinsen  teil 2, mit einer geraden Brennlinie zusam  mengesetzt ist. Die Teile 1 und 2 sind  nahezu halbkreisförmig. Von Ferne macht  dieses Signal den Eindruck einer gleichmä  ssig erleuchteten Fläche. Erst wenn man  näher kommt, erkennt man, dass die leuch  tende Fläche aus einem Kreisring, einer hell  erleuchteten halben Kreisfläche, die darin  eingeschlossen ist, und einer schwächer er  leuchteten andern Hälfte der Kreisfläche be  stellt.

   Da der Teil 2 das Licht seitwärts  streut, ist eine     weitreieliende    Wirkung über  einen grossen Winkel erzielt.  



  Es ist zweckmässig, die Übergänge zwi  schen den Lichtflächen einerseits zu verwi  schen und ihnen die Schärfe zu nehmen,  anderseits die Lichtwirkung über die ganze    Fläche zu verteilen. Aus diesem Grunde ist  vor die Optik eine Streuscheibe 4 geschaltet,  welche sowohl seitlich als auch vertikal  streut. Die Höhenstreuung braucht nur sehr  gering zu sein, die Seitenstreuung kann grö  sser gewählt werden. Auf diese Weise wird  ein sanfter Übergang der verschiedenen     In-          tensitäten    ineinander erreicht, genau wie es  die Kurve in Fig. 1 vorschreibt.  



  Bei den bisher vorgeschlagenen Einrich  tungen, welche eine verschiedene Verteilung  der Intensität des Signallichtes über den  vorn liegenden Raum gestatten, ergibt sieh  häufig der Nachteil,     dass    das Licht von  Scheinwerfern, die auf Fahrzeugen ange  bracht sind, in unerwünschter Weise reflek  tiert wird und dadurch zu Täuschungen     An-          lass    gibt.

       Uin    diesen Nachteil zu beseitigen,  wird die     vorbesehriebene    Anordnung vorteil  haft derart ausgeführt,     dass    man den     Pa-          rabelspiegel   <B>3</B> nur bis zu einer senkrecht zur  optischen Achse stehenden, durch den Brenn  punkt gehenden Ebene ausbildet und den  rückwärtigen, daran anschliessenden- Teil  entweder wegschneidet     (Fig.   <B>92)</B> oder durch       Schwärzung    oder ähnliche Mittel unwirksam  macht.

      Es hat sich fernerhin gezeigt,     dass    man  die Optik, welche vor die Lichtquelle ge  schaltet wird, zweckmässig aus einem     Stüel,-          herstellen    kann. Der linke Teil<B>1</B> der Optik  in     Fig.   <B>3</B> ist die halbe Sammellinse mit  einem Brennpunkt, während die rechte  Hälfte 2 den     Sammellinsenteil    mit einer ge  raden Brennlinie darstellt.

   In     Fig.    4 ist  diese Optik in der Draufsicht von oben     dar-          ,olestellt.    Man sieht infolgedessen auf die  Fläche, welche durch die obere Begrenzungs  linie in     Fig.   <B>3</B> dargestellt ist und deren     Tin-          fang    sieh bei der     Draufsicht    als Oval dar  stellt.  



  Die linke Hälfte<B>1</B> der in     Fig.   <B>5</B> bis<B>7</B> in  einem Horizontalschnitt dargestellten Optik  gibt die halbe Sammellinse mit einem     Brenu-          punkt    wieder, während die     reellte    Hälfte 2  aus einem     Sammellinsenteil    mit einer gera  den Brennlinie besteht.     Fig.   <B>7</B> zeigt diese      Optik in der Draufsieht. Dabei stellt sieh  die Fläche, welche in Fig. 5 durch die ober  ste Begrenzungslinie bezeichnet wird. stu  fenförmig dar, wie aus Fig. 7 ersichtlich  ist. In Fig. 6 ist die gleiche Optik im Ver  tikalschnitt veranschaulicht, geschnitten  nach der Linie A-B, während Fig. 5 dem  Horizontalschnitt nach der Linie X-X ent  spricht.  



  Die Optik kann aus einem Stück sein  und entweder     gepresst    und geschliffen oder  gegossen und geschliffen sein.  



  Die Wirkung einer solchen Optik lässt  sieh noch dadurch verbessern,     dass    man sie,  wie in den Fig. 3 bis 7 dargestellt mit  Streuriefen versieht.  



  Die Streuriefen<B>6</B> können sowohl in Teil  1, als auch im Teil 2 oder in beiden vorhan  den sein. Ihre Anbringung kann sowohl auf  der Vorder- als auf der Rückseite erfolgen.  Der Teil 2 braucht im allgemeinen keine  Seitenstreuung, denn der Teil 1 an sieh be  wirkt die erforderliche Verteilung des     Lieh-          tes.    Dagegen ist es mitunter zweckmässig,  dem Teil 2 eine Höhenstreuung oder allge  mein eine Vertikalstreuung zu geben. In  diesem Fall können verschiedenartig ge  formte Streuriefen, die sieh rechtwinklig  schneiden oder unter andern Winkeln gegen  einander geneigt sind, kombiniert werden,  wie es durch horizontale und vertikale  Linien in den Fig. 4 und 7 angedeutet ist.

    In diesen Ausführungsformen ist eine hori  zontale und eine vertikale Streuung nur im  <B>Z,</B>  Teil 1 vorgesehen, während in dem Teil 2  der Optik nur eine Vertikalstreuung be  zweckt ist. Für besondere Zwecke, wenn es  sieh beispielsweise um die gleichmässige     Aus-          leuchtung    bestimmter Flächen handelt kann  auch eine Seitenstreuung im Teil 2 von Vor  teil sein. Selbstverständlich erreicht man  gleiebe oder ähnlieheWirkungen, wenn man  eine entsprechende Strenscheibe vor der     Op-          fik    anordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Signallaterne, dadurch gekennzeichnet, dass sich vor einer Lichtquelle, die im Brenn- punkt eines die Form einer Rotationsfläclie aufweisenden Hohlspiegels angeordnet ist, eine Glasoptik befindet, welche aus einer halben, einen Brennpunkt aufweisenden Sammellinse und einem sich an deren Schnittfläche unmittelbar anschliessenden Sammellinsenteil mit einer geraden Brenn- linie zusammengesetzt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Signallaterne nach Patentanspruehi, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Schnittfläche senkrecht angeordnet ist. Signallaterne nach Patentansprucli, da durch gekennzeichnet, dass vor die Optik eine Streuscheibe geschaltet ist.
    <B>3.</B> Signallaterne nach Patentanspruell, da durch gekennzeichnet, dass vor die Optik eine Streuscheibe geschaltet ist, die so wohl horizontal als vertikal streut, wo bei die Vertikalstreuung geringer ist als die Ilorizontalstreuung. 4. Signallaterne nacli Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hohl spiegel als Parabolspiegel ausgebildet ist und nur in demjenigen Teil reflek tierend wirkt, der vor der durch den Brennpunkt gehenden, senkrecht zur optischen Achse stehenden Ebene liegt. <B>5.</B> Signallaterne nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Optik aus einem einzigen Stück hergestellt ist.
    <B>6.</B> Signallaterne nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Optik ge- presst und geschliffen ist. <B>7.</B> Signallaterne nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Optik ge gossen und geschliffen ist. <B>8.</B> Signallaterne nach Patentanspruell, da- durcli gekennzeichnet, dass der Linsen teil mit dem Brennpunkt kontinuierlich in den Linsenteil mit der Brennlinie übergeht. <B>9.</B> Signallaterne nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Optik mit Streuriefen versehen ist.
    <B>10.</B> Signallaterne nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Linsen- teil mit dem Brennpunkt Streuriefen für die Seiten- und die Vertikalstreuung trägt, während im Linsenteil mit der Brennlinie bloss, Streuriefen für die Ver tikalstreuung vorgeseten siud. 11. Signallaterne nach PatentanspruA, da durch gekennzeichnet, dass vor der Op tik eine gewölbte Streuscheibe angeord net ist. 12. Signallaterne nach Patentanspruchi, da durch gnehennzeichnet, dass die Sireurie- fen für die Vertikalstreuung nur nach unten, nicht aber nach oben streuen.
CH179904D 1934-03-29 1934-03-29 Signallaterne. CH179904A (de)

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