CH179913A - Einrichtung zum Plombieren von durch Textil-, Papier-, Zellulose- und Zellstoffe hindurchgezogenen Fäden. - Google Patents

Einrichtung zum Plombieren von durch Textil-, Papier-, Zellulose- und Zellstoffe hindurchgezogenen Fäden.

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CH179913A
CH179913A CH179913DA CH179913A CH 179913 A CH179913 A CH 179913A CH 179913D A CH179913D A CH 179913DA CH 179913 A CH179913 A CH 179913A
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die
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cellulose
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L Stoffel Franz
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L Stoffel Franz
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Description


  Einrichtung zum Plombieren von durch Textil-, Papier-, Zellulose. und       Zellstoffe    hindurchgezogenen Fäden.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Einrichtung zum Plombieren von durch  Textil-, Papier-, Zellulose- und Zellstoffe  durchgezogenen Fäden, welche sich durch  eine Matrize auszeichnet, in welcher das eine  Ende. des Fadens in unlösbarer Weise befe  stigt ist, während die durch eine das andere  Fadenende     festhaltende    Nadel gebildete     Pa-          trize    bestimmt ist, in das Innere der     Matrize     geführt zu werden, und zwar soweit, bis sie  von     dortselbst    befindlichen Sperrungen gegen  unbefugtes Herausziehen gesichert ist.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist auf beilie  gender Zeichnung beispielsweise dargestellt.  Es zeigt:       Fig.    1 die     Patrize    in Seitenansicht,       F'ig.    2 in Rückansicht, und       Fig.    3 vor der Verbringung in die Ma  trize,       Fig.    -t Draufsicht auf die offene Matrize  mit der hineingebrachten     Patrize,          Fig.        :5    die gebrauchsbereite Matrize in  Ansieht von vorne, und         Fig.    6 die Matrize in Verbindung mit  einem Ziergegenstand.  



  In den Figuren zeigt a den längeren.,  stumpfen,     a'    den kürzeren, mit einer Spitze       versehenen    Schenkel einer Nadel in der ur  sprünglichen Stellung, in der die Schenkel  gemäss     F'ig.    1 zusammen einen stumpfen  Winkel bilden. Die Nadel ist aus einem ein  zigen Stück Federdraht gebildet und be  sitzt zwei gabelförmig unmittelbar nebenein  ander verlaufende Teile, deren Enden zopf  artig ineinander     gewunden    sind. Der zwi  schen den gabelförmigen Teilen befindliche  schmale Schlitz ist als Nadelöhr zum Hin  durchziehen eines Fadens f bestimmt.

   Damit  das Fadenende nicht aus dem Nadelöhr aus  treten kann, wird dasselbe nach dem Ein  fädeln in die obere Windung g des Zopfes  derart eingeklemmt, dass ein Herausziehen  des Fadenendes nicht mehr möglich ist.  



  Die Matrize besteht aus einer flachen  Kapsel mit heruntergeklapptem Deckel d.      Die Teile b und d sind durch     Umbördelung     des Deckelrandes d miteinander umlösbar  verbunden. (Fug. 5). Die gebrauchsfertige  Matrize besitzt eine     Öffnung        1a.    Ein Ende  des     Fadens    f, an dem eine Etikette e hängt,  ist mit der Matrize in     unlösbarer    Weise ver  bunden.

   Beispielsweise kann dieses Faden  ende einen Knoten i besitzen und der Faden  kann durch ein Loch in die Matrize gehen,  durch welches der Knoten i nicht hindurch  treten kann.     Es    kann aber dieses     Fadenende     auch zugleich mit der     Umbördelung    des     Dek-          kels    d mit der Matrize so verbunden worden  sein, das ein Herausziehen des Fadens aus  der Matrize nicht möglich ist.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Die eingefädelte Nadel gemäss     Fig.    1.  wird mit der Spitze des Teils     a'    zuerst durch  den mit einer Etikette e zu versehenden  Stoff s gestossen. Alsdann werden die beiden  Nadelschenkel<I>a,</I>     a'        mittels    zweier Finger  entsprechend     Fig.    3 soweit zusammenge  drückt, dass, .die Nadel mit dem Scheitel, so  wie dem Fadenende bei g voran in     die,Öff-          nung        h    der Matrize eingeführt     werden    kann.

    Bei dieser Einführung gelangt zuerst der  kürzere     Schenkel    a' in die Matrize, wogegen  der längere Teil a noch etwas vorsteht und  mit     dein        Daumennagel        hereingedrückt    wer  den muss, bis auch dieser Teil zufolge der     un-          gleichsehenkligen    Nadelform, sowie mit  Hilfe der Federkraft in den Hohlraum der  Matrize gelangt, wobei die Nadel zufolge  ihrer     Spreizwirkung    alsdann die in     Fig.    4  dargestellte einnimmt.

   Die Nadel kann nun  mehr ohne Zerstörung der Matrize     nicht-          mehr    aus derselben befreit werden, da -sie  durch die Sperrungen k,     k"    gegen Heraus  ziehen gesichert ist. Will man die Etikette e  nebst der Matrize vom Stoff s befreien, so  geschieht dies durch Abreissen oder Zer  schneiden des     Fadens    f. Wie     Fig.    G zeigt,  kann die Matrize auch mit einem Ziergegen  stand, beispielsweise einer Plakette verbun  den sein. Ferner können auf der Matrize  selbst,     bezw.    deren Deckel noch beliebige  Zeichen,     Inschriften    oder dergleichen ange  bracht sein.

           Ui'    Verletzungen des Fingers beim Her  einbringen der Nadel in die Matrize zu ver  hüten., können die Enden derselben auch mit  aufgeschweissten Punkten versehen sein.  



  Die Nadel kann zum Beispiel auch aus  einem Stück Draht oder schmalem Feder  blech     hergestellt    sein, dessen Enden durch  Punktschweissen oder     Lötzinn    miteinander  verbunden sind, unter Wegfall der zopfarti  gen Windungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Plombieren von durch Textil, Papier-, Zellulose- und Zellstoffe durchgezogenen Fäden, gekennzeichnet durch eine Matrize, in welcher ein Ende des Fa dens in unlösbarer Weise befestigt ist, wäh rend die durch eine das andere Fadenende festhaltende Nadel gebildete Patrize be stimmt ist, in das Innere der Matrize ge führt zu werden, und zwar soweit, bis sie von dort befindlichen Sperrungen gegen Un befugtes Herausziehen gesichert ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Patrize aus einer im stumpfen Winkel gebogenen Na del mit ungleichlangen Schenkeln be steht, die aus einem einzigen Stück Fe derdraht gebildet ist, und zwei gabel förmig unmittelbar nebeneinander verlau fende Teile besitzt, wobei der zwischen den gabelförmigen Teilen befindliche Schlitz bestimmt ist, zum Hindurchziehen des Fadens zu dienen.
    ?. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Drahtes zopfförmig ineinander gewunden sind, wobei die ober ste Windung des zopfartigen Teils zum Einklemmen des Fadens dient. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, der kürzere Schenkel der Nadel eine Spitze zum Durchstechen von Stoffen aufweist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Matrize durch Umbördelung des Deckelrandes eine geschlossene flache Kapsel bildet, welch letztere eine Öffnung zum Durch stecken der zusammengeknickten Nadel aufweist, wobei neben der Öffnung be findliche Kapselteile als Sperrungen für die auseinander gespreizten Nadelschenkel dienen. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Matrize mit einem Ziergegenstand verbunden ist.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Nadel mit aufge schweissten Punkten versehen sind, um Verletzungen zu verhüten. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel aus schmalem Federblech hergestellt ist.
CH179913D 1935-02-19 1935-02-19 Einrichtung zum Plombieren von durch Textil-, Papier-, Zellulose- und Zellstoffe hindurchgezogenen Fäden. CH179913A (de)

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