CH179920A - Einrichtung an raumbegrenzenden Scheiben zur Verhinderung des Beschlagens derselben mit Luftfeuchtigkeit und Frost. - Google Patents

Einrichtung an raumbegrenzenden Scheiben zur Verhinderung des Beschlagens derselben mit Luftfeuchtigkeit und Frost.

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CH179920A
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Knecht Albert
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Knecht Albert
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      Einrichtaug    an raumbegrenzenden     Scheiben    zur Verhinderung des     Beschlagens     derselben mit     Luftfeuchtigkeit    und Frost.    Gegenstand der Erfindung bildet eine  Einrichtung an     raumbegrenzenden    Seheiben  zur Verhinderung des     Beschlagens    derselben       rnit    Luftfeuchtigkeit und Frost, welche Ein  richtung zu dem angegebenen Zwecke vor  zugsweise für     Windschutzscheiben    von Kraft  fahrzeugen geeignet ist und diese bei kaltem  und frostigem     Wetter    von der "sonst die In  nenseite der Scheiben beschlagenden Feuch  tigkeit der Wagenluft freihält.  



  Bei der vorliegenden Einrichtung wird  erfindungsgemäss mittelst eines Luftstromes  das Beschlagen der Scheibe dadurch verhin  dert, dass auf der Innenseite der Scheibe ein       Verteiler    angeordnet ist, der eine in Richtung  der Scheibenfläche liegende     Mündungsöffnung     aufweist, aus welcher der Luftstrom als  Sperrschicht parallel zur     Sebeibenfläche    über  diese     hinwegstreicht.     



  Man erreicht mit dieser Massnahme die       Auftrocknung    der die Scheibeninnenseite be-    schlagenden Luftfeuchtigkeit durch Verdun  stung des Kondensationsniederschlages, wo  bei - und hierin liegt der Sehritt vom Be  kannten zum Neuen - die der Scheibe als  Beschlag anhaftende Feuchtigkeit ohne be  trächtliche Erwärmung der Scheibe von dem  an ihr     vorbeistreichenden    Luftstrom aufge  nommen und die Scheibe dadurch klar er  halten wird. Der Effekt ist namentlich dann  ein besonders ausgiebiger, wenn zum Be  streichen der Scheibe Frischluft verwendet  wird. Die relative Trockenheit der Frischluft,       bezw.    ihre Wasseraufnahmefähigkeit Bann  gesteigert werden, wenn sie vorgewärmt wird.

    Ausser der     Auftrocknung    des Feuchtigkeits  beschlages verhindert man mit dieser Ein  richtung aber auch den Zutritt der warmen,  feuchtigkeitsreichen Innenluft des Wagen  verschlages oder sonstigen Aufenthaltsraumes  zur kalten     Scheibe,    und in der Folge eine  weitere     Beschlagsbildung    auf letzterer.

        Die beigefügten Zeichnungen zeigen ver  schiedene Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes, und zwar ist       Fig.1    eine Längsansicht der in einen  Kraftwagen eingebauten Einrichtung nach  einer ersten Ausführungsform,       Fig.    2 eine Ansicht des hinter der Wind  schutzscheibe angeordneten Luftverteilers der  Einrichtung nach     Fig.    1 von aussen gesehen,  und       Fig.    3 eine Seitenansicht des Luftver  teilers von oben in grösserem     Massstabe,          Fig.    4 ein Aufriss des Luftverteilers ge  mäss einer Variante der ersten Ausführungs  form,       Fig.    5 ein Schnittbild nach der Linie       A-,

   &     in     Fig.    4,       Fig.    6 eine     Ansicht    des innenseitig an  der Windschutzscheibe angebrachten Luft  verteilers nach einer andern     Ausführungsform,          Fig.    7 ein Schnittbild nach der Linie       B-B    in     Fig.    6,       Fig.    8 und 9 die Ansicht je eines hinter  der Windschutzscheibe angeordneten Luft  verteilers gemäss weiterer Varianten der  ersten Ausführungsform,

   und       Fig.    10 ein für beide letztgenannten Aus  führungsformen     zutreffendes    Schnittbild nach  der Linie     C-C    in     Fig.    9, in grösserem Mass  stabe.  



  Bei der Einrichtung nach der ersten Aus  führungsform ist hinter dem Kühler 1 ein  an denselben anschliessender     Luftfangtrichter     2 angeordnet, in dem sich der die Kühlluft       ansaugende    Ventilator 3 befindet. Dieser  wird in an sich bekannter Weise vom Fahr  zeugmotor 4 angetrieben. Ein an den Luft  fangtrichter 2 anschliessendes biegsames Lei  tungsrohr 5 führt nach einem hinter der  Windschutzscheibe 6 angeordneten Luftver  teiler 7. Dieser bildet ein flaches Gehäuse  aus Blech mit einer in Richtung der Scheibe  6 gestellten, langen, schmalen Schlitzöffnung  8, aus welcher die Luft als flacher, verhält  nismässig dünner Strahl austreten und sodann  über die Innenseite der Scheibe 6 hinweg  streichen kann.

   Der Luftzug bewirkt ver  möge der Wasseraufnahmefähigkeit der Luft    die     Auftrocknung    des innenseitig an der  kalten Scheibe 6 haftenden     Kondensations-          niederscblages,    welcher aus der warmen,  feuchtigkeitsreichen     Wageninnenluft    gebildet  wurde. Die den Schlitz 8 verlassende Frisch  luft, welche je nach Temperatur des Kühl  wassers durch die Kühlerlamellen hindurch  geschickt mehr oder weniger erwärmt wird;  prallt infolge ihrer Expansion leicht auf die       Windschutzscheibe    auf, gibt an dieselbe  etwas Wärme ab und verhütet dadurch einen  Aussenbeschlag der     Windschutzscheibe    mit  Frost.  



  An seiner     Schmalseitenwand    hat der  Verteiler 7 oben einen kurzen schmalen  Schlitz 7', durch den ein kleiner Teil der  Luft     zur    Trockenhaltung der oberhalb des  Verteilers befindlichen Scheibenecke abblasen  kann.  



  Der an der Scheibe 5     vorbeistreichende     flache Luftstrahl bildet aber ausserdem eine  Sperrschicht, welche die Bildung weiterer  Kondensationsniederschläge auf der Scheibe  verhindert, indem sie der feuchten Wagen  luft den Zutritt zu dieser verwehrt.  



  Gemäss     Fig.    4 und 5 bildet der Luftver  teiler ein mit der Schlitzöffnung 9 versehenes  Rohrstück 10, das wie der Verteiler 7 an  das Leitungsrohr 5 angeschlossen wird. Eine  längs der Schlitzöffnung angeordnete Füh  rungsplatte 11 leitet die austretende Luft  als flachen Strahl über die Windschutzscheibe  hinweg, während eine durch den engen  Schlitz 12 abblasende, geringe Luftmenge  das dem Fahrzeugführer     zunächstliegende     Seitenfenster des Wagens bestreicht, wenn  der Verteiler 10 an der entsprechenden Seite  der Windschutzscheibe angeordnet ist.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    6 und 7  hat ein innenseitig an der Windschutzscheibe  13 angeordnetes     Vorfenster    14, welches mit  seinem     Umfassungsrahmen    14' an der Scheibe  13 anliegt und au dieser in geeigneter Weise  befestigt ist, z. B. an die Scheibe gekittet  oder durch Saugnäpfe an dieser festgehalten  ist. In den Verteiler 16 mündet ein Leitungs  rohr 15, wogegen eine den     Umfassungsrah-          men    14' durchbrechende     Schlitzöffnung    die      abziehende Luft über die Scheibe<B>13</B> streichen  lässt.

   Diese Ausführungsform hat den Vorteil,  dass sie die Sichtfläche der Windschutzscheibe  nicht beeinträchtigt, indem das     Vorfenster    14  dein Fahrzeugführer ungehemmten Überblick  gewährt.  



  Nach     Fig.    8 und 9 ist der Verteiler am  untern Rande der Windschutzscheibe un  mittelbar hinter dieser angeordnet und mit  einer drei Seiten     bezw.    die Halbrundung des  Verteilergehäuses durchbrechenden     Schlitz-          öffnung    versehen, durch welche die austre  tende Luft auf der Scheibe, über die sie       hinwegstreicht,    gleichmässig verteilt wird.  Die Luftverteiler 7     bezw.    10, 17, 18, die  aus Blech bestehen, können statt dessen auch  aus einem andern, z. B. transparenten Mate  rial angefertigt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an raumbegrenzenden Schei ben zur Verhinderung des Beschlagens der selben mit Luftfeuchtigkeit und Frost mit- telst eines Luftstromes, dadurch gekennzeich net, dass auf der Innenseite der Scheibe ein Verteiler angeordnet ist, der eine in Rich tung der Scheibenfläche liegende Mündungs- öffnung aufweist, aus welcher der Luftstrom als Sperrschicht parallel zur Scheibenfläche über diese hinwegstreicht. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentansprueb, an einer Windschutzscheibe angebracht, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftverteiler aus einem an ein Luftleitungsrohr anschliessen den, flachen Gehäuse (7) mit schmaler Luftaustrittsöffnung besteht, welches Ge häuse an einem Rande der Windschutz scheibe angeordnet ist. 2. Einrichtung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftverteiler ein mit Längsschlitz (9) versehenes Rohrstück (10) bildet, das eine längs des Schlitzes (9) angeordnete Führungsplatte (11) aufweist, welche die austretende Luft als flachen Strahl über die Scheibe hinwegstreichen lässt. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (7) einen zweiten, enge ren Schlitz (7') aufweist, durch den ein kleinerer Teil der Luft nach obern abblasen kann. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, an der Windschutzscheibe eines Fahrzeuges angebracht, dadurch ge kennzeichnet, dass das Rohrstück (10) einen zweiten, engeren Schlitz aufweist, durch den ein kleinerer Teil der Luft auf das dem Fahrzeugführer zunächstliegende Sei tenfenster des Wagens abblasen kann. b.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftverteiler durch ein hinter der Scheibe in geringem Ab stand von dieser angeordnetes Vorfenster gebildet ist, das mit seinem Umfassungs- rahmen an der Scheibe anliegt, welcher Rahmen zwischen Scheibe und Vorfenster eine Schlitzöffnung aufweist, aus der durch ein Leitungsrohr in den Zwischenraum einströmende Luft über die Scheibe hin wegstreichen kann.
CH179920D 1934-01-17 1935-01-17 Einrichtung an raumbegrenzenden Scheiben zur Verhinderung des Beschlagens derselben mit Luftfeuchtigkeit und Frost. CH179920A (de)

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CH179920D CH179920A (de) 1934-01-17 1935-01-17 Einrichtung an raumbegrenzenden Scheiben zur Verhinderung des Beschlagens derselben mit Luftfeuchtigkeit und Frost.

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