CH180043A - Opanken-Schuh. - Google Patents
Opanken-Schuh.Info
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- CH180043A CH180043A CH180043DA CH180043A CH 180043 A CH180043 A CH 180043A CH 180043D A CH180043D A CH 180043DA CH 180043 A CH180043 A CH 180043A
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Opanken-Sehuh. Die Erfindung betrifft einen Opanken- schuh, dessen Neuheit gegenüber den be kannten Opanken darin besteht, dass seine umlaufende Sohlenzarge ein von der Sohle getrenntes Stück bildet, wobei an dem einen Rand derselben die Sohle befestigt und an den andern Rand die äussere Schicht und das Futter des Schuhoberteils genäht sind.
Die Abb. 1 und 2 der Zeichnung zeigen den schematischen Querschnitt zweierA.usfüh- rungsbeispiele der Opanke gemäss der Erfin dung, wobei die Schichtenstärken zwecks besserer Verständlichkeit übertrieben ge zeichnet sind.
t. ist der Oberteil,<I>b</I> dessen Aussenschicht und c die Futterschicht, während .die Sohle mit d und die Brandsohle mit e bezeichnet ist.
f ist die aus Sohlenleder hergestellte um laufende seitliche Zarge, welche bei den be kannten Opanken aus der Sohle aufwärts gebogen ist, während dieselbe bei den ge zeichneten Beispielen ein von der Sohle ge- trennt hergestelltes Stück bildet. Diese Sohlenlederzarge, welche den Opankenschuh gegen Deformation versteift, ist mit dem einen Rand an der Sohle d befestigt; ihr an derer Rand ist bei g an beide Schichten des Oberteils a genäht.
Die an die Sohlenleder zarge<I>f</I> genähte äussere Schicht<I>b</I> des Ober teils a endet bei der Naht<I>g,</I> während die die äussere Schicht überragende Futterschicht c zwischen die Sohle d und die Brandsohle e geführt und dort in beliebiger Weise an der Sohle befestigt ist (Abb. 1).
Die Ausführungsform der Opanke gemäss Abb. 2 besitzt zudem einen umlaufenden, schmückenden Saum h, welcher über den obern Rand der Zarge f greift oder aber, wenn derselbe in einer Wulst endet, fest an diesen Rand anliegt, nach unten zwischen die Zarge f und die äussere Schicht b des Ober teils a ragt und dort mit der Naht g be festigt ist.
Die Opanke gemäss der Erfindung weist gegenüber den bekannten Opänken bedeu- tende Vorteile auf. Infolge der Anwendung einer von der Sohle getrennten Sohlenleder zarge kann der Schuh gesohlt werden, was bei den bisherigen Opanken infolge des auf wärts gebogenen Seitenrandes nicht möglich war. Bei der Fabrikation muss die Sohle nicht gepresst werden, wie bei den bisherigen Opanken, wodurch die Herstellung bedeu tend leichter und billiger wird.
Die erfin dungsgemässe Opanke ist zudem viel dauer hafter als die bisherigen, da bei den letzteren der aufgebogene Rand der nass gepressten Sohle seine Form nur so lange beibehält, bis er feucht wird, während bei der Opanke ge mäss der Erfindung die getrennte Sohlen lederzarge dem Schuh eine dauernde Form verleiht. Schliesslich hat diese Opanke eine schönere äussere Form als die bisherigen Opanken, da bei demselben der aufgebogene Seitenrand einen hässlichen Eindruck macht, während die getrennte Sohlenlederzarge bei der neuen Opanke den Schuh schmückt.
Die Sohlenlederzarge, die äussere Schicht des Oberteils und der umlaufende Schmück saum können verschieden gefärbt sein, so dass bezüglich der Farben grosse Abweichung erreicht werden kann.
Die - äussere Schicht des Oberteils kann innerhalb des Rahmens der Erfindung auch mit beliebigen Durchbrechungen versehen sein, was wieder zahlreiche Variationen er möglicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Opankenschuh, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende, seitliche Sohlenzarge (f) ein von der Sohle .getrenntes Stück. bildet und der eine Rand derselben an der Sohle (d) befestigt ist, während an den andern Rand derselben die äussere Schicht (b) und die Futterschicht (c) des Oberteils (a) ge näht sind.UNTERANSPRÜCHE: 1. Opankenschuh nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Sohlenzarge genähte äussere Schicht (b) des Oberteils<I>(a)</I> bei der Naht<I>(g)</I> endet, während die die äussere Schicht über ragende Futterschicht (c) zwischen die Sohle (d) und die Brandsohle (e) geführt ist. 2. Opankenschuh nach dem Patentanspruch und dem. Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen zwischen die Sohlenzarge <I>(f)</I> und die Aussenschicht (b) des Ober teils (a) ragenden, durch eine diese zu sammenhaltende Naht (y) befestigten, umlaufenden Schmücksaum (h).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU180043X | 1934-10-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH180043A true CH180043A (de) | 1935-10-15 |
Family
ID=10977896
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH180043D CH180043A (de) | 1934-10-01 | 1935-03-07 | Opanken-Schuh. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH180043A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2815589A (en) * | 1955-01-20 | 1957-12-10 | Bates Shoe Company | Skeleton-lined shoe, with attaching strip for its upper |
| US5421050A (en) * | 1993-10-27 | 1995-06-06 | Laganas; Arthur | Shoe construction method |
-
1935
- 1935-03-07 CH CH180043D patent/CH180043A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2815589A (en) * | 1955-01-20 | 1957-12-10 | Bates Shoe Company | Skeleton-lined shoe, with attaching strip for its upper |
| US5421050A (en) * | 1993-10-27 | 1995-06-06 | Laganas; Arthur | Shoe construction method |
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