CH180071A - Flaschenähnlicher Behälter aus Papier oder einem ähnlichen Stoff. - Google Patents

Flaschenähnlicher Behälter aus Papier oder einem ähnlichen Stoff.

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CH180071A
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Kasdorf Otto
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  Flaschenähnlicher Behälter ans Papier oder einem ähnlichen Stoff.         Die    Erfindung bezieht sich auf einen  mittelst:     Verfaltung    seines obern Teils ver  schliessbaren Behälter von kreisrundem oder  elliptischem Querschnitt aus. zum Beispiel       paraffiniertem    Papier oder ähnlichem Stoff  mit vorgebildeten, zurr Beispiel     eingepress-          ten        Faltrillen.     



  Bei einer bekannten Ausführung von zy  lindrischen oder konischen Behältern sind  für den Verschluss geradlinig verlaufende       Faltkniffe    vorgesehen, die zu einem Vier  eck zusammengeschlossen sind. Wird ein sol  cher Behälter durch Falten seines     obern     Teils geschlossen, so verliert er     oben    seine  ursprüngliche runde Gestalt und erhält einen  im      -esentliehen    viereckigen Querschnitt.  Dabei treten infolge dieser Verformung       Spannungen    im obern Teil des Behälters  auf,      -elche    insbesondere beim Transport zu  einem Reissen desselben führen können.  



  Diese unerwünschte Erscheinung wird  gemäss der     Erfindung    dadurch     behoben,        daG     die querverlaufenden untern Begrenzungs-         Linien    der Faltung vorgebildet sind, und dass  der obere Behälterteil an der Übergangs  stelle durch ein von der Querfaltung gebil  detes Vieleck begrenzt ist, an dessen Seite  sich dachförmige und     harmonikaartig    ein  gefaltete Flächen des     Verschlussteils    an  seliliessen.

   Hierdurch wird erreicht, dass die  aus Festigkeitsgründen zweckmässige zylin  drische oder schwach konische Form des Be  hälters weitgehend erhalten bleibt, während  die schädlichen     Spannungen    vermindert und  unbeabsichtigte Verformungen vermieden  werden. Auch wird der durch die Faltung  gebildete Flaschenmund weniger breit, was  es     wiederum    ermöglicht, kleinere Verschluss  klammern zu verwenden.  



  In den     Zeichnungen    sind Ausführungs  beispiele des Gegenstandes der Erfindung  dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 den Zuschnitt einer Ausführungs  form des Behältermantels,       Fig.    2 das Schaubild des Behälters beim  Beginn des     Verschliessens,              Fig.    3, ebenfalls im Schaubild den ferti  gen geschlossenen Behälter mit einem durch  Verformen befestigten, als     Endabschluss    die  nenden Metallstreifen,       Fig.    4 den Mantelzuschnitt einer weiteren  Ausführungsform,       Fig.    5 den zugehörigen fertigen Behälter  im Schaubild geschlossen,

   und       Fig.    6 den Mantelzuschnitt einer dritten  Ausführungsform,       Fig.    7 den obern Teil des daraus gefer  tigten Behälters mit dem zur Vorbereitung  des Schliessens sternförmig eingefalteten  Flächen, welche gemäss       Fig.    8 bei der weiteren Faltung     harmo-          nikaartig    zusammengelegt werden,       Fig.    9 und 10 den fertigen geschlosse  nen Behälter in schaubildlicher Darstellung  und in einem senkrechten Schnitt,       Fig.    11 den fertigen Behälter gemäss  einer vierten Ausführungsform.  



  Gemäss     Fig.    1 wird für die durch Auf  rollen erfolgende Herstellung des Be  hältermantels ein rechteckiges     Papierblatt     1-2-3-4 benutzt, in dessen     obern    Teil die  Faltrillen in beliebiger, zum Beispiel an sich  bekannter Weise     eingepresst    werden. Dabei  sind von den einander gegenüberliegenden  Faltlinien 7-10,     11-6,    6-7, 10-11 die  Faltrillen 6-7 und 10-11 nach Teilen von  Ellipsen geformt, die in dachförmig ange  ordneten Schnittebenen des zylindrischen  oder schwach konischen Mantels liegen.

   Der  Behälter wird in bekannter Weise verschlos  sen, indem der oberste Randteil des Behäl  ters umgebogen und     mittelst    einer nach dem  Aufsetzen zu     verformenden,    in     Fig.    3 dar  gestellten     U-förmigen    Metallkappe 13 fest  gelegt wird.

   Bei dieser Ausführung werden  insbesondere an den     einzufaltenden        Flächen.          5-6--7-8    und 9-10-11-12 des Behäl  teroberteils, welche mit den angedeuteten  weiteren Faltrillen versehen sein können,  grössere Spannungen vermieden, während an  den geradlinigen Faltrillen 7-10, 11-6,  insbesondere     wenn.    der     Verschlussteil    des Be  hälters genügend lang     bemessen    ist, schäd-    liehe Spannungen weniger zu befürchten  sind.  



  Bei der Ausführung nach den     Abb.    4  und 5 sind sämtliche untern Begrenzungs  linien der Faltung bogenförmig nach Teilen  von Ellipsen     verlaufend        vorgepresst    oder     vor-          gerillt,    so dass die sich an die Rillen 14-15,  15-16, 16-17 und 17-14     anschliessenden     Flächen Schnittebenen in bezug auf den un  tern zylindrischen Teil des Behälters bilden.  



  Dabei können zusätzlich die     einzufalten-          den    Flächen mit von den Ecken zunächst  flach nach der Mitte zu verlaufenden  (14-18, 15-19; 16-20, 17-21) und so  dann steiler nach der Mitte (22, 23) des  obern Randes aufsteigenden     Faltrillen     18-22,<B>19-22,</B> 20-23, 21-23 versehen  sein. Durch diese zusätzlichen     Faltrillen     wird insbesondere ein richtiges Einlegen der       einzufaltenden,    unten bogenförmig begrenz  ten Flächen erreicht, und es werden auch  solche Spannungen vermieden, die sonst in  den Faltkurven 14-15, 16-17 durch un  zweckmässige Verformung der     einzufalten-          den    Flächen entstehen können.  



  Bei dem Behälter gemäss     Fig.    6-10 wird  von den für die Faltung des     Verschlussteils     erforderlichen vor oder nach dem Aufrollen       eingepressten'Faltrillen   <I>i</I>     i.1    bis<I>q</I>     q1    das obere  Ende des Behältermantels in die Felder 31  bis 3,8 eingeteilt, welche mit Ausnahme des  Feldes 31 und der einander überlappenden  Felder 35, 35' durch weitere kurze Längs  rillen     r    bis     ac,    unterteilt sind. Die Felder 31  und 35 weisen keine Faltrillen auf, da sie  die beiden dachförmig einander gegenüber  liegenden ebenen Flächen des zu     faltenden     Verschlusses bilden.

   Dagegen sind zweck  mässig die Felder     3@2    bis 34 und 36 bis 38  ausserdem mit schrägverlaufenden Rillen x  und y versehen, welche das     harmonikaartige     Einlegen dieser Felder ermöglichen.  



  Der gemäss     Fig.    10 mit einem eingesetz  ten und durch Ankleben     befestigten    Boden  40 vervollständigte zylindrische Behälter  wird nach erfolgter Füllung in der Weise  verschlossen, dass man die Felder 32 bis 34  und 36 bis 38 des     Verschlussteils    sternför-           mig    und durch weiteres Zusammendrücken  der Flächen 37. und 35     harmonika.a.rtig    fal  tet.

   Auf das von den ebenen Flächen 31 und  35 und den dazwischen liegenden     Faltflä-          chen    gebildete schmale Ende in,     n    des     Ver-          schlussteils    kann eventuell nach einer Quer  faltung, welche einen sicheren und flüssig  keitsdichten Abschluss bewirkt, eine aus  einem Blechstreifen bestehende Klammer 39  aufgeschoben werden, die zweckmässig durch  längs- und querverlaufende eingeprägte Ril  len gegen Verschieben gesichert wird.  



  Das in     Fig.    11 dargestellte     Ausführungs-          beispiel    unterscheidet sich von demjenigen  der     Fig.    6 bis 10 lediglich dadurch, dass ins  besondere die Felder 32 bis 34 und 3,6 bis  38 unten nicht durch geradlinig verlaufende  Rillen, sondern durch bogenförmige Rillen  begrenzt sind, welche im wesentlichen den  von den Faltflächen und dem Behälterman  tel gebildeten     Durchdringungskurven    ent  sprechen.  



       Urird    für die Anfertigung der verschie  denen Behälterausführungen gewöhnliches  Papier verwendet, so kann der Behälter auch  nach seiner Fertigstellung     mittelst    Paraffin  oder andern Stoffen flüssigkeitsundurchläs  sig gemacht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mittelst Verfaltung seines obern Teils verschliessbarer flaschenähnlicher Behälter vori kreisrundem oder elliptischem Quer schnitt aus Papier oder ähnlichem Stoff, da- durch gekennzeichnet, dass die quer verlau fenden untern Begrenzungslinien (zum Bei spiel 6-7, 14--15) der Faltung vorgebildet sind, und dass der obere Behälterteil an der Übergangsstelle durch ein von der Querfal tung gebildetes Vieleck begrenzt ist, an des sen Seiten (zum Beispiel e-il-k <I>1-</I> usw.
    bis f) sich dachförmige (zum Beispiel 3_1, 35) und harmonikaartig eingefaltete (zum Beispiel 3,2-34, '316-3,8) Flächen des Ver- schlussteils anschliessen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei der Faltung sich bildenden Seiten des Vieleckes (zum Beispiel 6-7, 10-11, 14-15 bis 17-14 usps>.) nach bogenförmigen Falt- rillen vorgepresst sind und nach den von den Faltflächen und dem Behältermantel gebildeten Durchdringungskurven verlau fen. z.
    Behälter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch einen derartigen Verlauf der in den harmonika- artig gefalteten Flächen gebildeten Falt rillen, dass sie zunächst flach nach. der Mitte zu verlaufen (14-18, 15-19, <B>16-20,</B> 17-21) und sodann steiler nach der Mitte (22, 23) des obern Randes der gefalteten Flächen aufsteigen.
CH180071D 1933-12-30 1934-12-07 Flaschenähnlicher Behälter aus Papier oder einem ähnlichen Stoff. CH180071A (de)

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