CH180104A - Einrichtung zur Verstärkung von Photozellenströmen. - Google Patents

Einrichtung zur Verstärkung von Photozellenströmen.

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CH180104A
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Bauer G M B H Eugen
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Bauer Eugen Gmbh
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  Einrichtung zur Verstärkung von     Photozellenströmen.       Zur Vorführung von Lichttonfilmen wer  den die in einer Photozelle erzeugten Strom  schwankungen einem Verstärker zugeführt  und die in einer oder mehreren Stufen ver  stärkten Ströme einem Lautsprecher zuge  leitet. Der hierbei verwendete Verstärker  unterscheidet sich von einem Radioverstärker  im wesentlichen nur durch den Eingangs  kreis, da dieser der Photozelle angepasst sein  muss.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,  normale Verstärker oder     normale    Radio  apparate zur Verstärkung der Photozellen zu  verwenden. Zu diesem Zweck sind die An  passungswiderstände für den Photozellen  kreis in einem Zusatzgerät angeordnet und  die     Vorspannung    für die Photozelle ist mit  Hilfe eines Sockelsteckers über einen Röh  rensockel eines     Verstärkergerätes    von dessen  Anodenspannung abgenommen,

   wobei über  einen hierzu verwendeten     Sockelsteckerkon-          takt    auch die zu     verstärkenden    oder     vorver-          stärkten        Photozellenströme    zu dem Verstär-         kergerät    geführt werden. Bei     Verwendung     eines solchen Zusatzgerätes braucht aus  einem vorhandenen     normalen    Verstärker  oder Radioapparat nur die erste Röhre her  ausgenommen und in den Sockel dieser Röhre  der     Sockelstecker    des Zusatzgerätes einge  steckt zu werden.

   Eine solche Anordnung  hat den Vorteil, dass jeder     Tonfilmamateur     seinen Radioapparat zum Anschluss an die  Photozelle verwenden kann.  



  In den Abbildungen sind Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt das Schaltbild einer An  ordnung mit einer gewöhnlichen     Dreielek-          trodenröhre,    und       Fig.    2 die entsprechende Anordnung mit       einei        Schirmgitterröhre;          Fig.    3 zeigt das Zusatzgerät in äusserer  Ansicht, und       Fig.    4     ohne    Schutzdeckel;

         Fig.    5 zeigt die Anordnung der Einzel  teile im     innern    des Zusatzgerätes in Ansicht  von unten nach     Wegnahme    der     Bodenplatte.         In den     Fig.    1 und 2 ist mit a das Zusatz  gerät und mit b ein     gewöhnlicher    Radio  empfänger     bezeichnet.    Die Schaltung des  Radioempfängers ist nur so weit wiederge  geben als es für das Verständnis erforderlich  ist.  



  Das Zusatzgerät a erhält seine Betriebs  spannung über das mehradrige Kabel c. Das  Kabel c endigt in einem Mehrfachstecker d       (Fig.    3), der so ausgebildet ist, dass die ein  zelnen     Steckerstifte    in die Buchsen des Röh  rensockels     f        (Fig.    1 und 2) des Radioappa  rates b hineinpassen.

   Dieser Röhrensockel  dient normalerweise für das     Einstecken    einer  Röhre des     Verstärkergerätes.    Hierbei werden  in     ;f,.    der Stift für das Gitter der Röhren, in       f   <I>2</I> und<I>f 3</I> die Stifte für die Heizung und in       f,.    und<I>f</I>     i    die     Stifte    für die Kathode und  Anode der Röhre eingesteckt. Bei der Ver  wendung des     Verstärkergerätes        mit    dem Zu  satzgerät     wird    diese Röhre herausgenommen  und an ihrer Stelle der genannte Stecker d  in den Sockel     f    eingesteckt.

   Der Stift des  Steckers, der in die     Steckbuchse        f,    hinein  passt, ist blind, das heisst er besitzt keinen  Anschluss. Auf diese Weise wird der Ein  gangskreis des Radioempfängers von der     Ver-          stärkerschaltung    abgetrennt. Über die Buch  sen     f        z    und     f        "    erhält das Zusatzgerät die Heiz  spannung für eine in dem Zusatzgerät unter  gebrachte erste     Verstärkerröhre    g.

   An den  Buchsen     f   <I>4</I> und<I>f</I>     ,,    an denen die Kathode und  die Anode der in feingesteckten Röhren  lagern, wird die     Anodenspannung    für die  Röhre     y        abgenommen.    Diese Spannung dient       gleichzeitig    als Spannung für die Photozelle  h.

   Zu diesem Zweck sind die Widerstände  i     und    k als     Spannungsteilerwiderstände    in  Reihe an diese     Spannung    angeschlossen.     Die          Photozellenspannung    ist zwischen diesen bei  den Widerständen abgenommen. m ist ein       Schutzwiderstand    für die Photozelle.     n    ist  ein Widerstand, der je nach den     Erdungs-          verhältnissen    des Netzes, an das der Radio  apparat b angeschlossen ist, vorgesehen     sein     muss oder wegbleiben kann.  



  Die Leitung o des Kabels c dient zur Er  dung. Sie ist nicht an den Mehrfachstecker,    sondern als Einzelleitung gesondert heraus  geführt und     wird    irgendwo an das Gehäuse  oder eine sonstige     Erdungsstelle    des Radio  apparates b angeschlossen. Bei der Anord  nung nach     Fig.    3 ist die     Erdleitung    o zu  einem Einzelstecker p geführt, der in die       Erdungssteckbuchse    des Radioapparates ein  gesteckt werden kann.  



  Die Photozelle     h    wird im allgemeinen  nicht, wie in den Schaltbildern nach den       Fig.    1 und 2 angegeben,     unmittelbar        mit    dem  Zusatzgerät zusammengebaut, sondern sie be  findet sich in dem Kinoapparat und ist durch  ein Kabel mit dem Zusatzgerät verbunden.  Zu diesem Zweck besitzt das Zusatzgerät eine       Anschlussbuchse    q, wie sie aus den     Fig.    4  und 5 zu ersehen ist, und in die das     Photo-          zellenanschlusskabel    r eingesteckt     wird.     



  In dem Zusatzgerät ist auch der Laut  stärkeregler s untergebracht, dessen Dreh  knopf in den     Fig.    3 bis 5 mit t bezeichnet  ist.     u    bedeutet in     Fig.    5 den Sockel der     Ver-          stärkerröhre    g, und     v    sind die     einzelnen    Wi  derstände und Kondensatoren des Zusatz  gerätes, die in     Stabform    nebeneinander an  geordnet sind.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    2 handelt  es sich um einen Radioempfänger b, bei dem  als erste     Verstärkerröhre    eine Schirmgitter  röhre benutzt wurde. In diesem Fall erhält  auch das Zusatzgerät eine     .Schirmgitterröhre          w.    Da bei einer     Schirmgitterröhre    der     Ano-          denanschluss        nicht    über den Röhrensockel ge  führt ist, ist für diesen Fall die Anoden  spannungsleitung x des Kabels c nicht an die  Steckkontakte d, sondern zu einem besonderen  Anschluss, beispielsweise zu der in     Fig.    3  dargestellten Klemmschraube y geführt.

   Mit  dieser Klemmschraube wird der     Anodenan-          schluss    z des Radioempfängers verbunden.  



  Die Verwendung des beschriebenen Zu  satzgerätes hat noch den Vorteil, dass es  wegen seiner kleinen Abmessungen     unmittel-          bar    an oder neben dem Kinoapparat unterge  bracht werden kann. Befindet sich dann in  dem Gerät noch der     Lautstärkeregler    und die  erste     Verstärkerröhre,    so kann der eigent  liche Verstärker oder der Radioempfänger an      einer beliebig entfernten Stelle stehen, denn  der Vorführer kann     bequem    den     Lautstärke-          regler        bedienen    und ausserdem ist durch die  kurze Entfernung zwischen Photozelle und  erster     Verstärkerröhre    vermieden,

   dass Stö  rungen in das     Photozellenkabel    eindringen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung zum Verstärker von Photo- zellenstörungen, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Anpassungswiderstände für den Photozellenkreis in einem Zusatzgerät be finden und dass die Vorspannung für die Photozelle mit Hilfe eines Sockelsteckers über einen Röhrensockel eines Verstärkergerätes von dessen Anodenspannung abgenommen wird und dass über einen hierzu verwendeten Sockelsteckerkontakt auch die zu verstärken den oder vorverstärkten Photozellenströme zu dem Verstärkergerät geführt werden.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch das zu dem Sockelstecker führende Kabel eine Erd- leitung des Zusatzgerätes geführt ist und dass diese Erdleitung ausserhalb des Be reiches der Sockelsteckerstifte endigt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockelstecker einen blinden Stek- kerstift besitzt.
CH180104D 1933-09-11 1934-09-10 Einrichtung zur Verstärkung von Photozellenströmen. CH180104A (de)

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DE180104X 1933-09-11

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