CH180105A - Einrichtung zur lichtelektrischen diaskopischen Abtastung von bandförmigen Tonaufzeichnungen. - Google Patents

Einrichtung zur lichtelektrischen diaskopischen Abtastung von bandförmigen Tonaufzeichnungen.

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CH180105A
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  Einrichtung zur lichtelektrischen     diaskopischen        Abtastung    von  bandförmigen Tonaufzeichnungen.    Für die lichtelektrische     diaskopische    Ab  tastung von bandförmigen Tonaufzeichnun  gen, die insbesondere bei der Wiedergabe  und beim Umspielen von Tonfilmen benutzt  wird, hat man bereits vorgeschlagen, eine  Linse     zwischen    der     Tonsteuerstelle    und der  lichtempfindlichen Zelle anzuordnen.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Einrichtung zur lichtelektrischen       diaskopischen        Abtastung    von bandförmigen  Tonaufzeichnungen unter Verwendung von       Lichtführungsmitteln    zwischen der Ton  abtaststelle und der lichtempfindlichen Zelle,  gekennzeichnet durch einen geraden Glasstab,  der zwischen den beiden das     Tonaufzeieh-          nungsband    tragenden Trommelhälften liegt.  



  Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfin  dung werden im folgenden beschrieben und  anhand der schematischen Zeichnung er  läutert.    In der     Fig.    1 ist im     Grund-    und Aufriss  eine Einrichtung dargestellt, bei der das Ton  aufzeichnungsband 10 über zwei unabhängig  voneinander gelagerte und einzeln lose dreh  bare Trommelhälften 11, 12 läuft. Die Trom  melhälfte 11 ist in der Wand 13 gelagert,  die     Trommelhälfte    12 in einem ebenfalls an  dieser Wand     befestigten    gebogenen Arm 14.

    Der gerade Glasstab 15 teilt den kreisför  migen     Querschnitt    der Trommel in zwei  gleich grosse Teile, wie     insbesondere    aus dem  Aufriss in     Fig.    1 ersichtlich ist. Der Einfall  des abtastenden     Lichtstrahlenbüsohels    ist  durch einen Pfeil 16 angedeutet, die Photo  zelle ist mit 17 bezeichnet. Im Aufriss in       Fig.    1 ist der Übersichtlichkeit halber der  gekrümmte Arm 14, sowie die Haltevorrich  tung 18 für den Glasstab 15 fortgelassen.  



  Bei einer andern     Ausführungsform,    die in       Fig.    2, und zwar nur im Aufriss dargestellt  ist, wird eine Ausführung der Trommel vor-      ausgesetzt, bei der die beiden Trommelhälf  ten auf     einer    gemeinsamen Achse 19     befestigt     sind. Der Glasstab 15 ist derart angeordnet,  dass der kreisförmige     Querschnitt    der Trom  mel in zwei ungleich grosse Teile zerlegt  wird. Der Lichteinfall liegt ebenfalls     wie    in       Fig.    1 in der     Richtung    des Radius der Trom  mel.  



       Bei    einer Einrichtung, wie sie in     Fig.    2  dargestellt ist, hat es sich als zweckmässig       erwiesen,    die Schlifffläche 20 des Glasstabes  nicht parallel mit der     Tangentialebene    T an  der     Tonbelichtungsstelle    der Trommel anzu  ordnen, sondern     vielmehr    diese     Schlifffläche     20 mit der     Tangentialebene    T einen end  lichen Winkel einschliessen zu lassen. Dies  soll anhand der     Fig.    3 noch näher erläutert  werden.

   Wenn man zunächst annimmt, dass  die     ,Schlifffläche    20 sich doch parallel zu der       Tangentialebene    befinden möge, so würde ein  Lichtstrahl, der an der     Tonbelichtungsstelle     in Richtung des Pfeils 21, das heisst senk  recht zur     Tangentialebene    einfällt, diese ge  dachte, parallel zur     Tangentialebene    liegende       Schlifffläche    ohne Richtungsänderung durch  setzen und innerhalb     des    Glasstabes den  durch die     punktierte    Linie 22 angedeuteten  Verlauf nehmen.

   Sofern der Winkel     alpha     kleiner als 42' wäre (das heisst kleiner als  der Winkel der     Totalreflexion    zwischen Luft  und Glas), würde der Lichtstrahl an der  Stelle x den Glasstab wieder verlassen. Aber  auch, falls der Winkel     alpha    gerade noch  42  oder grösser sein würde, würden mög  licherweise Lichtstrahlen     etwas    anderer Rich  tung, als derjenigen des Pfeils 21, die immer       vorkommen,    da Lichtbüschel mit sehr grossem       Öffnungswinkel    zur     Abtastung    verwendet  werden müssen, möglicherweise nicht im  Glasstab verbleiben.

   Wenn man dagegen, wie  es vorgeschlagen     wird,    die     Schlifffläche    20  gegen die     Tangentialebene    T in der in     Fig.    3  angegebenen Weise neigt, so wird ein Licht  strahl, der in     Richtung    des Pfeils 21 auf  die Schlifffläche 20 auftrifft,     zum    Lot auf  dieser     Schlifffläche,    das durch die Linie L  angedeutet ist, hin gebrochen und erreicht  daher die     untere,    in     Fig.    3 horizontale Be-         grenzungsfläche    an einer Stelle, die rechts  vom Punkte<I>x,</I> beispielsweise an der Stelle     J     liegt.

   Der Winkel, den dieser Lichtstrahl  im Glase mit der im     Punkt        y    errichteten  Senkrechten einschliesst, ist aber grösser als  der Winkel     alpha,    so dass also die Licht  strahlen im Punkte     y    alle auch weiterhin im       Glasstabe    verlaufen.

   Der Winkel, der zwi  schen der     Tangentialebene    T und der     Schliff-          fläche    20 im einzelnen Falle zu wählen ist,  hängt, wie aus     Fig.    2 und 3 leicht erkannt  werden kann, mit dem kürzesten Abstand  zwischen Längsachse des Glasstabes und der  Mittellinie der Achse 19, sowie mit der Dicke  des Glasstabes und der Öffnung des ver  wendeten     Lichtstrahlenbüschels    zusammen.  



  Die folgenden Ausführungsformen be  ziehen sich auf die     Ausbildung    und Anord  nung der Glasstäbe für den Fall der     Ab-          ta.stung    von     Lichttonaufzeichnungen,    bei  denen die positiven und die negativen Halb  wellen in zwei getrennten Tonspuren auf  gezeichnet sind. Allen folgenden Ausfüh  rungsformen ist gemeinsam, dass für jede der  beiden getrennten Tonspuren ein besonderer  gerader Glasstab vorgesehen ist.  



  In der     Fig.    4     bedeutet    10 einen Tonfilm  streifen, welcher mit Hilfe einer in der  Figur nicht mit dargestellten     Zackenrolle     über eine aus den beiden Teilen     11    und 12,  .die auf einer gemeinsamen Achse 13 fest       montiert    sind, bestehende Trommel gezogen  wird. Diese Trommel, welche durch den  Filmstreifen in Umlauf versetzt     wird,    möge  mit einer in der Figur ebenfalls fortgelas  senen Schwungmasse starr     verbunden    sein.

    Die zweiteilige Tonspur     923,_    24, die in der  Figur als Intensitätsschrift dargestellt ist,  aber auch ebensogut     Amplitudenschrift    sein  kann, wird in der bei gewöhnlichen Wieder  gabeapparaturen üblichen Weise beleuchtet.  Zwischen den beiden Trommelhälften 11, 12  befinden .sich zwei gerade Glasstäbe 25, 26  von     rechteckigem        Querschnitt,    die     unter    Ver  wendung einer spiegelnden Zwischenschicht  27     zusammengekittet    sind. Die beiden Glas  stäbe 26, 25 laufen, wie aus dem Grundriss  in     Fig.4    ersichtlich ist, nach der Seite der      Photozellen 28, 29 hin in zwei keilförmige  Stücke 30, 31 aus.

   Diese selbst werden  durch von den Photozellen aus gesehen kon  vexe, oder gegebenenfalls auch ebene Flächen  32,     33    abgeschlossen. Das durch die beiden  Tonspuren 23, 24 hindurchfallende Licht  wird an der     Innenseite    der an Luft angren  zenden Glasflächen total reflektiert, so dass  die beiden     Glasstäbe    das einmal in sie ein  getretene Licht verlustlos weiter leiten. Nur  durch die Absorption im Glase tritt ein ge  ringer, zahlenmässig jedoch ganz     unbeträcht-          iicher    Lichtverlust auf. Die spiegelnde Zwi  schenlage 27 zwischen den beiden Glasstäben  verhindert ebenfalls einen Lichtübertritt von  ,jedem der beiden Glasstäbe in den andern.

    Vom Beginn der keilförmigen Glasteile 30,  31 an findet lediglich an der spiegelnden  Zwischenlage 27 noch eine Reflexion im  Glasstab statt, dagegen nicht mehr an den  Glaswänden 34, 35. Somit treten, in der  Ebene des Grundrisses in     Fig.    4 gesehen, die  Lichtstrahlen derart aus den keilförmigen  Stücken 30, 31 aus, dass sie auf die beiden  Photozellen, die den beiden Tonspuren 23,  24 zugeordnet sind, auftreffen, dagegen nicht  etwa die Lichtstrahlen aus dem einen Glas  stab zum Teil auch     mit    auf die andere Photo  zelle fallen und umgekehrt, wie es der Fall  sein würde, wenn man die beiden Glasstäbe  ohne die keilförmige Verbreiterung enden  lassen würde.  



  Die     Fig.    5 zeigt eine andere Ausführungs  form, gemäss welcher die beiden Glasstäbe  25, 26 in einem geringen Abstand d an  gebracht werden, derart,     da.ss    sie durch eine  Luftschicht, die beliebig dünn sein darf, aber  eine endliche Dicke behalten     muss,    getrennt  sind. Bei dieser Bauweise wird die spiegelnde  Zwischenlage 27 aus     Fig.4    entbehrlich.  



  In     Fig.6    ist eine andere Ausführungs  form dargestellt, bei welcher insofern eine  Vereinfachung gemäss der Einrichtung nach       Fig.4    erreicht werden kann, als die keil  förmigen Endstücke 30, 31, die anhand der       Fig.    4 beschrieben wurden, entbehrlich wer  den. Die Stäbe 25, 26 werden derart an  geordnet, dass ihre Achsen nach der Seite    der Photozellen hin in geringem     Masse,diver-          PJeren.    Die Glasstäbe können dann nach der       Photozellenseite    hin durch ebene Flächen ab  geschlossen werden.

   Bei dieser     Anordnung     treten die Lichtstrahlen aus den beiden Glas  stäben jeweils als ein verhältnismässig stark       clivergierendes    Bündel aus; vermöge des  grossen Abstandes der     beiden        Glasstabenden     findet jedoch trotzdem in der Photozelle 35,  die ebenso wie übrigens bei     Fig.    4 und 5 an  Stelle von zwei getrennten Photozellen ver  wendet werden kann, keine Belichtung der  dem     andern    Stab zugeordneten Kathode     statt.     



  Die     Fig.7    stellt     eine        Einrichtung    dar,  bei welcher im Gegensatz zu den Einrich  tungen nach     Fig.    4 bis 6 die beiden Glasstäbe  an verschiedenen Seiten der     Tontrommelachse     13 angeordnet sind. Bei dieser     Einrichtung     können nach Wunsch die beiden Stäbe 25, 26  auf der Fläche a, b, c im Sinne der     Fig.    4  unter Einfügung einer spiegelnden Zwischen  lage verkittet oder im Sinne der     Fig.    5 mit  einem gewissen endlichen Abstand angeord  net     werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur lichtelektrischen diasko- pischen Abtastung von bandförmigen Tonauf zeichnungen, unter Verwendung von Licht führungsmitteln zwischen der Tonabtaststelle und der lichtempfindlichen Zelle, gekenn zeichnet durch einen geraden Glasstab, der zwischen den beiden das Tonaufzeichnungs- band tragenden Trommelhälften liegt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, mit zwei auf einer gemeinsamen Achse be festigten Trommelhälften, gekennzeich net durch einen Glasstab derartiger An ordnung, dass der kreisförmige Quer- schnitt der Trommel in zwei ungleich grosse Teile zerlegt wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schlifffläche des - Glasstabes, deren Ebene mit der an die Trommel an der Abtaststelle angelegten Tangentialebene einen endlichen Winkel bildet, derart, dass die die Tonspur durchleuchtenden Lichtstrahlen an den Seitenwänden des Glasstabes total reflektiert werden. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, zur Wiedergabe von Lichttonaufzeichnungen, bei denen die positiven und die negativen Halbwellen in zwei getrennten Tonspuren aufgezeichnet sind, dadurch gekennzeich net, dass für die beiden Tonspuren je ein gerader Glasstab vorgesehen ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die durch ebene Flächen be grenzten. Glasstäbe über ihre ganze Länge zusammengekittet sind und zwi schen den aneinander gekitteten Flächen eine beiderseitig spiegelnde Zwischen srhicht angeordnet ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, -dadurch gekennzeich net, dass die durch ebene Flächen be grenzten Glasstäbe über einen Teil ihrer Länge zusammengekittet sind und zwi schen den aneinander gekitteten Flächen eine beiderseitig spiegelnde Zwischen- schicht angeordnet ist.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die durch ebene Flächen be grenzten Glasstäbe in einem gewissen Abstand quer zur .Längsrichtung der Stäbe angeordnet sind. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Glasstäbe nach der Photo- zellenseitehin in keilförmige Stücke aus laufen, die durch von den Photozellen aus gesehen konvexe Flächen abgeschlos sen sind. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Glasstäbe nach cer Photo- zellenseite hin in keilförmige Stücke aus laufen, die durch ebene Flächen ab geschlossen sind. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die zwei auf derselben Seite der Trommelachse liegenden Glas stäbe nach der Photozellenseite hin leicht divergierende Achsen besitzen.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 8, dadurch ge- kennzeichnet, dass die zwei Glasstäbe auf beiden Seiten der Tontrommelachse an geordnet sind.
CH180105D 1934-01-30 1935-01-28 Einrichtung zur lichtelektrischen diaskopischen Abtastung von bandförmigen Tonaufzeichnungen. CH180105A (de)

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