CH180128A - Vorrichtung mit beweglichem Messer zum Trockenrasieren. - Google Patents
Vorrichtung mit beweglichem Messer zum Trockenrasieren.Info
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Description
Vorrichtung mit beweglichem Messer zum Trochenrasiereu. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum, Trockenrasieren rnit hinter einer mit parallelen Querschlitzen versehenen Sehneid- platte hin- und herbeweglichem, ebenfalls mit parallelen Querschlitzen versehenem. mechanisch bewegten Messer.
Bei den bekannten Trockenrasiervorrich- tungen dieser Art sind die Schneiden sowohl der Schneidplatte, als auch des Messers im rechten Winkel zu ihrer Arbeitsrichtung gestellt. Die Trockenrasiervorrichtung ge mäss der Erfindung weicht nun von dieser Bauart ab, indem die Schneidkanten von Schneidplatte und Messer im schiefen Win- Izel zueinander gestellt sind, wodurch beim Rasieren ein ziehender Schnitt erzeugt wird.
Die hierdurch erzielten Vorteile gegenüber den bekannten Trockenrasiervorrichtungen bestehen in einem raschen, sicheren und vollkommen schmerzlosen Abtrennen der Haare, in einem bedeutend höheren Wir kungsgrad und in einer ungleich höheren Lebensdauer der Schneiden. Diese letztere Eigenschaft ist bei Trockenrasiervorrichtun- gen von besonderer Wichtigkeit, da, die Schneiden das Herz der Vorrichtung bilden und zugleich ihre kostspieligsten Bestand teile darstellen.
Bei der Trockenrasiervorrichtung ge mäss der Erfindung ist es zweckmässig, das Messer unter Zwischenschaltung einer Fe der, welche es gegen die Schneidplatte an drückt, im Schneidplattenträger zu lagern, wodurch auch bei längerem Gebrauch der Vorrichtung die spielfreie Führung des Mes sers erhalten bleibt. Hierbei kann zwischen dem Messer und der dieses gegen die Schneidplatte andrückenden Feder eine Platte gelagert sein, welche als Gleitauflage für das Messer dient.
Ferner ist die Vor richtung zweckmässig derart gestaltet, dass das Messer an beiden Stirnseiten mit nach unten offenen Aussparungen versehen ist, durch die das Gewicht des Messers verrin gert wird und beim Trockenrasieren die ab geschnittenen Haare aus den Querschlitzen des Messers nach unten herausfallen können.
In der Zeichnung ist eine Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes beispiels weise dargestellt. Fig. 1 ist ein Querschnitt durch die Längsaxe der Vorrichtung; Fig. ? bis 1 zeigen in grösserem Massstabe die eigentliche Schneidvorriehtung, und zwar Fig. 2 in Seitenansicht, Fig. 3 in Draufsicht, und Fig. ?- in Stirnansicht; Fig. 5 bis 7 zeigen ebenfalls in grösserem Massstabe das Messer der Vorrichtung, und zwar .
Fig. 5 in Seitenansicht, Fig. 6 in Draufsicht, und Fig. 7 von unten gesehen; Fig. 8 veranschaulicht die Stellung der Schneiden des Messers gegenüber den Schnei den -der Schneidplatte; Fig. 9 ist eine Seitenansicht einer Aus führungsform der Vorrichtung nach Fig.1 mit schräg angesetztem Griff.
Die festangeordnete Schneidplatte 1 ist mit Querschlitzen 2 versehen, deren untere Ränder Schneiden 7 bilden. Der gegensei tige Abstand dieser Schlitze 7 beträgt un gefähr<B>0,7</B> mm. Die Seitenränder der Schneidplatte 1 sind abgerundet, so dass letz tere gut über die Haut gleiten kann, ohne diese zu verletzen. Die Schneidplatte 1 und deren Träger 3 sind aus einem Stück her gestellt. Der Träger 3 weist einen durch gehenden Kanal 4 zur Führung des Messers 5 auf. Dieses Messer 5 ist durch Schlitze 6 ebenfalls mit einer entsprechenden Anzahl Schneiden versehen.
Die Schlitze 6 verlau fen jedoch etwas schräg zu den Schlitzen der Schneidplatte 1, so dass sie sieh mit letzteren im schiefen Winkel schneiden, wo durch, wie bereits eingangs erwähnt. beim Rasieren ein ziehender Schnitt entsteht. Das Messer weist an beiden Stirnseiten nach un ten offene Aussparungen 8 auf. Durch diese wird das Gewicht des Messers wesentlich verringert und die zu seinem Antriebe nö tige Umlaufzahl kann mit geringem Auf- wande an Energie erzielt werden. Ausser dem können infolge der Anordnung dieser Aussparungen die abgeschnittenen Haare aus den Schlitzen 6 des Messers 5 nach un ten herausfallen.
Dieses Messer weist seit- lieh je eine Längsnute 9 zur Aufnahme von Blattfedern <B>10</B> auf, die mit ihren umgeboge nen Enden in Öffnungen 11 des Messerkör pers eingeklemmt sind. Diese Federn sprin gen in nichtbeanspruchtem Zustande ein wenig über die Seitenflächen des Messers vor (Fig. <B>7).</B> Durch diese Federn wird daher das bei längerem Gebrauch der Vorrichtung durch Abnützung oder dergleichen sich er gebende seitliche Spiel des Messers 5 im Kanal 4 seines Trägers 3 ausgeglichen.
Als Gleitauflage für dieses Messer dient eine Platte 12, die in dem Führungskanal .1 des Trägers 3 unter Zwischenschaltung einer Blattfeder 13: angeordnet ist und mit recht winklig nach unten gerichteten Enden 1.1 diesen Träger zwischen sich fasst, so dass sie in ihrer Längsrichtung nicht verschoben werden kann. Durch diese Blattfeder 13 wird die Platte. 12 ständig gegen das 2#Tesser und dieses Messer gegen die Schneidplatte 1 ge drückt. Der Schneidpla.ttenträger 3 (Fig. 1.) ist auf einem Griffkopf 15 aufgesetzt und mit diesem durch Schrauben 16 lösbar ver bunden.
Der Griffkopf 15 ist in einem hoh len Griff 1.7 herausnehmbar eingesetzt und enthält zwei Büchsen 18 zur Aufnahme zweier Kugellager 1.9, in denen die Antriebs welle 20 des Messers 5 gelagert ist. Diese Antriebswelle 20 greift mittelst eines exzen trisch angeordneten Zapfens 21 in eine in der Mitte des Messerkörpers vorgesehene querliegende längliehe Aussparung ' 22 ein, so dass beim Umlaufen der Welle " 20 das Messer 5 in seinem Träger 3 hin- und her bewegt wird.
Diese Welle 20 ist durch ein Kupplungsstück 23 mit einer biegsamen Welle 24 verbunden, die beispielsweise von einem Elektromotor angetrieben wird. Die Kugellager 19 sind durch Hanfdichtungs- scheiben 25 nach aussen abgeschlossen, um ein Austreten des Schmiermittels aus diesen Lagern zu verhindern.
Durch die im Schnitt bereich überaus dünne (zirka'/io bis'/zo mm dicke) Schneidplatte 1 werden, bei deren An drücken an die Haut die in die Schlitze 2 eintretenden Haare abgeschnitten, so dass mit der Vorrichtung nach der Erfindung ohne Haatverletzung sehr glatt trocken rasiert erden kann.
Die Vorrichtung (Fig. 1) ist nach Entfernung der Schrauben 16 voll- lcommen zerlegbar und kann daher leicht @-ründlich gereinibt werden.
D -#Virlziinosweise der Vorrielituno# er- ie n Olibt sich aus dem Gesagten ohne weiteres. Die Vorrichtung ist auch derart ausbildbar, dass der Griff 17 schräg zur Gehäuseaxe der Vorrichtung angesetzt ist (Fig. 9), wie aus dein Bezugszeichen 17a dieser Figur hervor geht. Hierdurch ergibt sich eine leichtere Handhabung der Vorrichtung beim Trocken- rasieren ohne Gefahr der Ermüdung der Hand des Rasierenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Trockenrasieren mit. Hinter einer mit parallelen Querschlitzen < @r@c hene n Schneidplatte hin- und herbeweg- licbem, ebenfalls mit parallelen Querschlit- zeit versehenem, mechanisch bewegtem Mes- s(#r, dadurch gekennzeichnet,dass die Schneid- hanten von Schneidplatte und Messer im schiefen Winkel zueinander gestellt sind, -odureh beim Rasieren ein ziehender Schnitt erzeugt wird. UNTERANSPRüCHE l . Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (>) unter Zwischenschaltung von Federn (l0) in dem Träger (3) der Schneidplatte (1) seitlich geführt ist, wodurch auch bei längerem Gebrauch der Vorrichtung eine spielfreie Seitenführung dieses Messers erhalten bleibt.?.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder (13) auf das Messer (5) einwirkt, welches dadurch mit seiner Schnittfläche gegen die Schneidplatte (1) gedrückt wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen die Feder (13) und das Messer (5) eine Platte (12) eingeschoben ist, welche als Gleitauflage für das Messer (5) dient.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass. das Messer (5) an bei den Stirnseiten mit nach unten offenen Aussparungen (8) versehen ist, durch die das Gewicht des Messers (5) .verringert wird und beim Trockenrasieren die abge schnittenen Haare aus den Schlitzen (6) dieses Messers (5) nach unten herausfal len können. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Griff (17a) der Vorrichtung schräg zur Gehäuseaue der Vorrichtung angesetzt ist, so, dass das Trockenrasieren erleichtert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH180128T | 1934-07-24 |
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| CH180128A true CH180128A (de) | 1935-10-15 |
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|---|---|---|---|
| CH180128D CH180128A (de) | 1934-07-24 | 1934-07-24 | Vorrichtung mit beweglichem Messer zum Trockenrasieren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH180128A (de) |
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1934
- 1934-07-24 CH CH180128D patent/CH180128A/de unknown
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