CH180169A - Elektro-dynamische Maschine mit Trommelanker. - Google Patents

Elektro-dynamische Maschine mit Trommelanker.

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CH180169A
CH180169A CH180169DA CH180169A CH 180169 A CH180169 A CH 180169A CH 180169D A CH180169D A CH 180169DA CH 180169 A CH180169 A CH 180169A
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Ltd Supra Electra Motors
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Ltd Supra Electra Motors
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Description


  Elektrodynamische     Maschine    mit Trommelanker.    Gegenstand dieser Erfindung ist eine  elektrodynamische Maschine mit Trommel  anker.  



  Es ist schon früher vorgeschlagen wor  den, sowohl die Feldmagnete, wie auch den  Anker geschlossen auszuführen, so dass sie  gegen den Luftspalt zu, je einen     gesehlosse-          nen    Eisenring bilden, wobei am Anker die  einzelnen für sich gewickelten Spulen unter  gebracht sind. Diese Bauart weist verschie  dene Vorteile auf, die bei elektrodynami  schen Maschinen gewöhnlicher Bauart nicht  erzielt werden können. Mit Maschinen dieser  Art ausgeführte Versuche zeitigten jedoch  auch unbefriedigende Ergebnisse, insbeson  dere was     hommutierung    und Wirkungsgrad  anbelangt.  



  Bekannt sind auch Maschinen in welchen  entweder nur der Anker oder nur die Feld  magnete geschlossen ausgeführt sind, so dass  der geschlossene Ring die eine Seite des  Luftspaltes begrenzt. Auch diese Bauart  schliesst gewisse Vorteile in sich.    Um den Hauptpolen nicht einen allzu  grossen Einfluss auf die     Isommutierung    ein  zuräumen, hat man bisher darauf gehalten,  dass die Zahl der Ankernuten zwischen den  Polkanten nicht einen gewissen Wert unter  schreitet. Die diesbezügliche Formel lautete  bisher:  
EMI0001.0005     
    (bis jetzt 0,65 bis 0,7 für zweipolige und  0;65 bis 0,75 für mehrpolige Maschinen), Z  die Anzahl der Ankernuten und p die An  zahl der Polpaare bedeutet.  



  Unter "virtuellem Polbogen"     b;    ist der  Bogen zu verstehen, welcher parallel zum  Anker verlaufend im Luftspalt zwischen  den radial von den     Polschuhkanten    zur An  kerachse gezogenen Linien liegt, wie aus       Fig.    1 ersichtlich ist.      Es hat sich gezeigt, dass in Maschinen, in  welchen mindestens der Anker geschlossen  ausgeführt ist, eine vollkommen funkenfreie  Kommutierung erreicht wird, wenn, wie dies  bei der Maschine gemäss der vorliegenden Er  findung der Fall ist, das Verhältnis der An  kernutenzahl zur Anzahl der Polpaare und  das Verhältnis des virtuellen Polbogens zur  Polteilung die Beziehung:  
EMI0002.0000     
    erfüllen.  Bei den nachstehend als Ausführungsbei  spiele angegebenen Maschinen sind die ge  nannten Grössen wie folgt gewählt:  <I>A.

   Motoren mit</I>     geschlossenem   <I>Anker</I>  1. Anlassmotor für die Dieselmaschinen,  4 Pole, 26 Nuten, 1000 Umdrehungen pro  Minute, 24 Volt Gleichstrom  ai=0,7 Z=26 2p =4  
EMI0002.0002     
    2. Anlassmotor für Dieselmaschinen, 4  Pole, 22 Nuten, 1000 Umdrehungen pro Mi  nute, 24 Volt Gleichstrom  ai=0,7 Z=22 2p=4  
EMI0002.0003     
    3. Universalmotor für Bohrzwecke, 4  Pole, 13 Nuten, '2220 Volt, 5380 Umdrehun  gen pro Minute (mit Untersetzungsverhält  nis 1 : 14,5 = 237 Umdrehungen pro Mi  nute)  ai = 0,8 Z = 13 2p = 4  
EMI0002.0004     
    4. Universalbohrmotor, 2 Pole, 13 Nu  ten, 5380 Umdrehungen pro     Minute,    220 Volt  (mit Untersetzungsverhältnis 1 : 13 = 413  Umdrehungen pro Minute)  ai = 0,67 Z - 13 2p = 2  
EMI0002.0006     
    5.

   Universalbohrmotor, 2 Pole, 11 Nuten,  9500 Umdrehungen pro Minute, 220 Volt  (mit Untersetzungsverhältnis 1 : 11,3 =       8.10    Umdrehungen pro Minute)       a;=0,74    Z=11 2p=2  
EMI0002.0009     
    6. 3/4 PS Motor, 220 Volt Gleichstrom,  500 Umdrehungen pro Minute, 27 Nuten  ai = 0,74 Z = 27 2p = 4  
EMI0002.0010     
    B. Motore mit geschlossenem Anker und mit       geschlossenem        Feldmagneten     7. Motor für Signalzwecke, 14polig, 1.7       Ankernuten,    34 Umdrehungen pro Minute,  10 Volt Gleichstrom.  



  ai=0,9 Z-17 2p=14  
EMI0002.0014     
    B. 5 PS Motor, 1000 Umdrehungen pro  Minute, 220 Volt Gleichstrom.  



  9. 2,5 PS Motor, 640 Umdrehungen pro  Minute, 220 Volt Gleichstrom.  



  1.0. 1 PS Motor, 280 Umdrehungen pro  Minute,     ?20    Volt Gleichstrom.  



  Alle drei mit: 10 Polen, 53 Ankernuten  ai = 0;8 Z = 53 2p = 10  
EMI0002.0016     
    11.7 PS Kompressormotor, 600 Volt Gleich  strom, 250 Umdrehungen pro Minute,     8-          polig,    57 Ankernuten.  



       ai    = 0,9 Z     =    57 2p = 8  
EMI0002.0021     
    In den     Fig.    2 bis 6 sind beispielsweise  schematisch verschiedene praktische Ausfüh  rungsformen des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



  Je eine vierpolige Maschine zeigen die       Fig.    2 und 3, in welchen vergleichsweise      links eine bekannte Maschine, rechts da  gegen eine solche nach der Erfindung dar  gestellt ist. In I ig. ? ist auf der linken       ,Seite    eine Maschine üblicher Bauart mit  Wendepolen und mit neununddreissig offe  nen Nuten im Anker dargestellt. Die rechte       Seite    der Figur zeigt dagegen eine Maschine       finit    gleichen äussern Abmessungen, aber ohne  Wendepole, in welcher die Pole kürzer und  breiter, aber offen sind, der Ankerdurch  messer grösser ist und die Ankernuten ge  schlossen sind. Die Nutenzahl beträgt bloss  dreizehn, so dass bedeutend grössere Spulen  im Anker Platz finden.

   Die Maschine rechts  kann entweder eine grössere Leistung be  sitzen, als die links oder aber langsamer  laufen. Durch den Wegfall der Wendepole  wird für die Feldmagnetspulen Raum frei;  diese sind grösser, obschon sie kürzer aus  fallen. Der Ohmsche Widerstand kann somit  bedeutend verkleinert werden.  



  Wie ersichtlich, sind sowohl die     Pol-          scbulie    wie auch die     Ankernuten    und die  dazwischenliegenden Stege breiter, so dass  auch das Verhältnis ai entsprechend grösser  wird. Für die rechte Seite wird dieser  Wert ai = 0,8 statt 0,63 wie für die linke  Seite. In der links dargestellten Maschine  nach gebräuchlicher Bauart haben wir  Z = :39 2p = 4 ai = 0;63  
EMI0003.0006     
         während    sich für die auf der rechten Hälfte  der Figur dargestellte Maschine ergibt:  Z - 13 2p = 4 ai = 0,8  
EMI0003.0008     
    Die in Fig. 3 rechts gezeigte Ausführung  weicht von der links dargestellten, gleiche  Aussenabmessungen besitzenden Maschine  bekannten Bauart bezüglich der Anzahl von.  Polen ab.

   Die Maschine rechts ist gleich  falls ohne Hilfspole, aber dafür mit zehn  Polen ausgerüstet und sowohl Anker als       Magnetgestell    sind geschlossen ausgeführt.  Bekanntlich nimmt das aktive Kupfer- und    Eisengewicht bei zunehmender Polzahl ab.  Ausserdem bedingt der Wegfall der Hilfs  pole eine Herabsetzung der Herstellungs  kosten bei gleichzeitiger Erhöhung der Ma  schinenleistung. Durch Versuche ist fest  gestellt worden, dass die dargestellte     zehn-          polige    Maschine ohne Hilfspole unter allen  Belastungen gute Kommutierung zwischen  Leerlauf und hundert Prozent Überlast be  sitzt.  



  Aus der Formel von Arnold-La-Cour  
EMI0003.0012     
    in welcher bedeuten:       z    = Polteilung  bi = virtueller Polbogen  
EMI0003.0014     
    ergibt sich, dass die     Ankerrückwirkung    den  Werten von     (,c-bi)    und von A     S    propor  tional ist. Da der virtuelle Polbogen der be  schriebenen Maschine grösser ist als in Ma  schinen der üblichen Bauart, so ist der Wert       (,c-bi)    bei jener Maschine kleiner.

   Die  Formel  
EMI0003.0019     
    in welcher bedeuten:       ha    = gesamter Ankerstrom  N = Zahl der wirksamen Leiter im  Anker  a = die halbe     Ankernutenzahl     D = Durchmesser des Ankers  zeigt für die vorstehend beschriebene Ma  schine, dass der Durchmesser des Ankers bei  gleichbleibenden     Aussenabmessungen    grösser  ist als bei bekannten.  



  Es ist üblich, die Teilung der Ankerspu  len gleich oder nahezu gleich der Polteilung  zu wählen. Hieraus folgt, dass die Anzahl  der wirksamen Leiter nahezu mit der Ge  samtzahl der Leiter übereinstimmt. Anhand  praktischer     Ausführungen,    ist     bewiesen    wor-      den, dass ohne Wendepole gute     Kotnmutie-          rung    bei jeder Belastung gewährleistet ist,  wenn die Wicklungsteilung annähernd gleich  dem virtuellen Polbogen gewählt wird. So  geht zum Beispiel bei den weiter oben unter  B8, B9 und B10     angeführten        zehnpoligen     Motoren die Wicklungsteilung von der er  sten zur vierten Ankernute.

   Wie aus Fig. 3  rechte Hälfte ersichtlich ist, entspricht dies  ungefähr einem Zentriwinkel von \?.5  , wäh  rend der virtuelle Polbogen einem Winkel  von 28' entspricht. Aus dem Ankerwick  lungsschema ist ersichtlich, dass die .Zahl der  in Opposition befindlichen Leiter zusam  men mit der Zahl der in der neutralen Zone  liegenden ungefähr dreiundvierzig Prozent  ausmacht, so dass nur ungefähr siebenund  fünfzig Prozent der Leiter tatsächlich wirk  sam sind.  



  Diese stark verminderte Zahl der wirk  samen Leiter im Verein mit dem, wie er  wähnt, vergrösserten Ankerdurchmesser re  duziert den Wert von (A     S)    um die Hälfte  oder sogar mehr, im Vergleich zu den Ver  hältnissen wie sie sich für eine Maschine  üblicher Bauart ergeben. Die aus der Formel  
EMI0004.0005     
    sich ergebende Ankerrückwirkung beträgt  infolgedessen weniger als die Hälfte des  Wertes, der sich für eine Maschine üblicher  Bauart ergeben würde, weil sowohl (c-bi),  als auch (A     S)    kleiner sind als bei dieser.

    Wird die Teilung der Ankerspulen wie be  schrieben so gewählt, dass sie gleich oder  kleiner als der virtuelle Polbogen ist, so  können die Maschinen als nach dem Trans  formatorprinzip wirkend betrachtet werden,  In Maschinen mit normaler Teilung der An  kerspulen wird die Zahl der nicht     wirksamen     Leiter klein im Verhältnis zu den wirk  samen. Die elektrodynamische Kraft des die  Leiter umgebenden Feldes erzeugt das Dreh  moment.

   Ist aber die Ankerspulenteilung  gleich oder kleiner als der virtuelle Pol  bogen, so wird durch diese Wahl der Tei-    lung die Zahl der unwirksamen Leiter er  höht und erreicht ein Maximum, wenn die  Spulenteilung der Ankernutenteilung ent  spricht, in solchen Fällen ist die elektro  dynamische Kraft mehr oder weniger aus  geglichen     bezw.    neutralisiert und das Dreh  moment ist nur von den Spulen abhängig,  die als     Amperewindungen    wirken und den  umflossenen Ankerzahn magnetisieren, sowie  von den Kraftlinien, die in denjenigen Ei  senteilen erzeugt werden, die im     Feldfluss     stehen.

   Die rückwirkende elektromotorische  Kraft in den Leitern wird nicht durch deren  seitliches Schneiden der Kraftlinien hervor  gerufen, sondern wie in einem Transforma  tor durch den Fluss im Innern der Anker  spulen. _  Bei einem Motor oder einer Dynamo  maschine mit radial angeordneten Polen und  einer Umfangsgeschwindigkeit von weniger  als dreissig Meter pro     Sekunde    ist die Länge  des Ankereisens durch die folgende Formel  bestimmt:

    
EMI0004.0012     
    in welcher         l    = Länge des Ankereisens       b;        =    virtueller Polbogen    Die angeführten praktischen Beispiele be  ziehen sich mit Ausnahme der     Motore    AG,  B8, B9 und B10 auf umgebaute Maschinen  üblicher Bauart, bei welchen die Abmessun  gen durch die vorhandenen Gehäuse bedingt       \waren.    In den Fällen dagegen, wo keine Be  schränkung der Verfügungsfreiheit vorlag.

    wurden die Ankerlängen stark vergrössert und  es ergab sich für den Motor A6 zum Beispiel  Ankerlänge 12 cm  Ankerdurchmesser 1.2 cm  Virtueller Polbogen<I>b; =</I>     a;   <I>,</I>     z          a;    = 0,74  
EMI0004.0021     
      und hieraus       1)i    = 0,74     #    9,42     =    9,97 cm  
EMI0005.0003     
    und ferner für die Beispiele  Motore ss8, B9, ss1(1:

    Ankerlänge = 15 cm  Ankerdurchmesser = 19,6 cm  ai = 0,8  virtueller Polbogen
EMI0005.0004  
    
EMI0005.0005  
    
EMI0005.0006     
    Dieses vergrösserte Verhältnis der Anker  länge zum viertuellen Polbogen ermöglicht  eine starke Vergrösserung der Eisenlänge im  Anker und Feldmagneten mit dem     Ergeh-          nis,    dass bei gleichen Aussenabmessungen der  Fluss vergrössert wird. Damit wird im Ver  gleich zu Maschinen üblicher Bauart die  Leistung noch weiter vergrössert. Bekannt  lich nimmt ferner auch das wirksame       Kupfergewicht    im umgekehrten Verhältnis  zur Zunahme des Verhältnisses l :     bi    ab.

   Bei  Verwendung der oben angegebenen Werte  aus der Gleichung  
EMI0005.0011     
    zur Herstellung von Maschinen, hat es sich  herausgestellt, dass im Vergleich mit Ma  schinen bekannter Bauart sich für dieselbe  Leistung kleinere Abmessungen ergeben, und  zwar konnte festgestellt. werden, dass die Vo  lumen dieser Maschinen zu     denen    von Ma  schinen üblicher Konstruktion sich ungefähr  verhalten wie eins zu drei.  



  Ausserdem besitzen die Geschwindigkeits  und die Leistungskurven dieser Maschinen  einen flachen Verlauf. Sie unterscheiden sich  darin auch von den     bekannten,    mit geschlos  senen Eisenringen ausgeführten Maschinen.  



  Ihre Leerlaufgeschwindigkeit ist gering,    Um den für diesen Zweck günstigsten  Verlauf des Kraftlinienflusses zu gewähr  leisten, sind die Feldmagnetpole unter sich  durch Stege verbunden, deren Querschnitt  ungleichmässig ist und sich den Magnet  spulenformen anpasst, wie aus Fig. 3 bei a  ersichtlich ist. Gleichmässiger Querschnitt  dieser Stege     zwischen    den Polen würde eine  starke Streuung zur Folge haben. Dank dem  allmählich von den Polen aus abnehmenden  Eisenquerschnitt wird dagegen eine hohe,  mit zunehmender Belastung rasch wachsende  Sättigung erzielt und die Streuung redu  ziert. Dadurch ist auch eine gute Kommu  tierung sichergestellt.

   Gleichzeitig bewirkt  der von den Polen aus abnehmende Eisen  querschnitt eine gleichmässige Verteilung des  Flusses über den Luftspalt zwischen Polring  und Anker; die Verteilung passt sich selbst  tätig den verschiedenen Belastungen an.  



  Bei Gleichstrommaschinen liegt der  kleinste Querschnitt des Eisenringes mitten  zwischen zwei Polen. Bei Maschinen, die ent  weder nur als Motor oder nur als Generator  laufen, wird der dünnste     Eisenquerschnitt     sich vorzugsweise etwas näher am einen oder  am andern anliegenden Pol befinden, wie es  die verschiedenen Ankerrückwirkungen er  fordern.  



  Bei den     beschriebenen    Maschinen nimmt  die bei plötzlichem Einschalten ohne     Anlass-          widerstand    auftretende Anlaufstromstärke  bedeutend kleinere Werte an als bei Maschi  nen üblicher Bauart. Überdies kommen diese  Maschinen in überraschend kurzer Zeit auf  volle Tourenzahl auch wenn sie bei voller  Last angelassen werden. Es ist daher mög  lich, sie bei Vollast oder bis zu hundertpro  zentiger Überlast ohne Anlassvorrichtung in  Gang zu setzen, weil unter allen Belastungs  verhältnissen die     Kommutierung    unverän  dert gut bleibt.  



  Für die Ausführung von Polring und  Anker mit geschlossenem Eisenring sind bis  her die verschiedensten Lösungen vorge  schlagen worden.     F'ig.    4 zeigt eine Konstruk  tion, bei welcher die Polschuhe und der ge  schlossene     Eisenring    aus     Stanzblechen    c zu-      summengesetzt sind, die im vorliegenden  Beispiel je vier Polschuhteile d und vier  Zwischenstege e aufweisen. Die Stanzbleche  werden durch Vernietung zusammengehalten  und die vorbereiteten, in der Zeichnung  nicht dargestellten Feldmagnetspulen werden  in bekannter Weise über die Polschuhe ge  schoben, worauf das gestrichelt gezeichnete  Joch f über die Feldmagnete aufgepresst und  mit letzterer in bekannter Weise verbunden  wird.  



  In Fig. 5 ist ein anderes Beispiel teil  weise dargestellt. Das Beispiel zeigt eine       zehnpolige    Maschine, bei welcher, wie im  vorhergehenden, vorbereitete fertige Mag  netspulen zur Verwendung gelangen. Die  Jochteile f und die Polschuhteile d werden  aus einem Blechstück ausgestanzt. Am     Luft-          spaltseitigen    Ende sind die Pole mit schwal  benschwanzförmigen Einschnitten g ver  sehen, die zur Aufnahme der Abschlussteile  /?.bestimmt sind. Die Abschlussteile h, können  nach Belieben aus Stanzblechen zusammen  gesetzt oder bei kleineren Abmessungen der  Maschine auch aus einem Stück: hergestellt  sein.

   Nachdem die Stanzbleche zusammen  genietet sind können auch hier die Feldmag  netspulen i über die Polschuhe d geschoben  werden worauf die Abschlussteile h einge  presst werden und den Feldmagnetring  schliessen.     j    ist der zylindrische Stahlmantel  des Gehäuses.     -"     Für den geschlossenen Anker lässt sich  Stabwicklung anwenden, besonders bei gro  ssen Maschinen bei denen eine geringe Zahl  von Kupferstableitern unterzubringen ist.  Ein Stanzblech für eine derartige Maschine  ist in der rechten Hälfte der- Fig. ss darge  stellt.  



  Es ist selbstverständlich auch möglich,  die Ankerbleche so auszubilden, dass fertig  gewickelte Ankerspulen eingelegt werden  können. Ein Beispiel dafür ist in Fig. 6 dar  gestellt. Diese Ankerbleche bestehen aus  einem geschlossenen Ring k mit nach der  Mitte zu offenen Nuten. Sie sind insbeson  dere für Einzahnwicklung geeignet und ge  statten das Einlegen der vorgewickelten Spu-    len von der Innenseite her. Nach vollendeter  Wicklung wird der so gebildete Ankerkäfig  über einen zweckmässig als Rad ausgebil  deten     Kern    gepresst, der möglichst leicht aus  geführt sein kann.  



  Die Verwendung eines geschlossenen An  kers hat ferner noch den Vorteil, dass keine  Vorrichtungen für die Fliehkraftsicherung  der Spulen vorgesehen werden müssen. Die  hierdurch erzielte Raumersparnis kommt  vollständig der Ankerwicklung zugut, wel  ehe mehr Windungen oder grössere Quer  schnitte aufweisen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrodynamische Maschine mit Trom melanker und Kommutator, in welcher zu mindest der Anker gegen den Luftspalt zu einen geschlossenen Eisenring bildet, da durch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Anzahl der Ankernuten (Z) zur Anzahl der Polpaare (p) und das Verhältnis (ai) des virtuellen Polbogens zur Polteilung die Be ziehung EMI0006.0006 erfüllen. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrodynamische Maschine mit Trom melanker und Kommutator nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Ankerlänge (l) zum viertuellen Polbogen (bi) durch die Formel EMI0006.0008 bestimmt ist. 9. Elektrodynamische Maschine mit.
    Trom melanker und Kommutator nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Ankerlänge zum virtuellen Polbogen ungefähr die Zahl drei ergibt. Elektrodynamische Maschine mit Trom melanker und Kommutator nach dem Pa, tentanspruch und den Unteransprüchen 1 und ?, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen den Polen befindliche Teile eines ge schlossenen Eisenringes von den Polen aus abnehmende (Querschnitte haben. d.
    Elektrodynamische Maschine mit Trom melanker und Kommutator nach dem Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Feldmagnetgestell einen geschlossenen Ei senring aufweist, der aus einteiligen Stanzblechen zusammengesetzt ist. Elektrodynamische Maschine mit Trom nielanker und Kommutator nach dem Pa- tentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Feldmagnetgestell einen Eisenring bildet, der durch Stege zwischen den Polschuhen geschlossen ist. 6. Elektrodynamische Maschine mit Trom melanker und Iiommutator nach dem Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker aus einem lamellierten geschlosse nen Eisenring besteht.
CH180169D 1933-12-22 1934-12-21 Elektro-dynamische Maschine mit Trommelanker. CH180169A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19927718B4 (de) * 1998-06-29 2016-06-02 Mitsubishi Denki K.K. Motor für eine elektrische Servolenkungs-Anordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19927718B4 (de) * 1998-06-29 2016-06-02 Mitsubishi Denki K.K. Motor für eine elektrische Servolenkungs-Anordnung

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