CH180180A - Entladungsröhre enthaltender Apparat, insbesondere Röntgenapparat. - Google Patents

Entladungsröhre enthaltender Apparat, insbesondere Röntgenapparat.

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CH180180A
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Inventor
Aktiengesellschaft Koc Sterzel
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Koch & Sterzel Ag
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  Entladungsröhre enthaltender Apparat, insbesondere     Röntgenapparat.       Bei Röntgenaufnahmen ist es     erstrebens-           vert,    dass die Röntgenröhre stets mit der  höchstzulässigen Leistung und damit voll  ausgenutzt wird, um optimale Aufnahme  bedingungen zu erhalten. Ähnlich liegen die  Verhältnisse, wenn man mit Kathodenstrahl  röhren Aufnahmen oder kurzzeitig Bestrah  lung vornimmt. Es besteht jedoch beim Ar  beiten nahe der Belastungsgrenze eine er  höhte Gefahr, dass die Röhre infolge falscher  Einstellung der Reguliereinrichtungen des  sie speisenden Apparates überlastet und un  ter Umständen zerstört wird.  



  Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil  dadurch     vermieden,    dass der die Entladungs  röhre enthaltende Apparat mit einer An  zeigevorrichtung ausgestattet ist, welche die       voreingestellte    und somit der Entladungs  röhre nach dem Einschalten aufgedrückte  Leistung bereits vor dem Einschalten der  Röhre anzeigt. Als     Anzeigev        orriahtung    kann  man eine     voranzeigende,        mittelst    eines Ab  bildes der Entladungsröhre arbeitende Ano-         denstrommesseinrichtung    verwenden, deren  Anzeige durch die Reguliervorrichtung für  veränderliche Anodenspannungen der Ent  ladungsröhre beeinflusst wird.

   Es ist auch  möglich, ein     1Messgerät    mit zwei Spulen     zli     verwenden, dessen eine Spule von einem  Strom durchflossen wird, der dem Röhren  strom proportional ist, während die andere  Spule an einer Spannung liegt, die der Span  nung proportional ist, an welche die Röhre  angeschlossen wird. Das Leistungsanzeige  gerät kann auch aus einem     1Vlilliampere-          meter    und einem Kilovoltmeter bestehen,  welche beide logarithmische Skalen besitzen,  die derart nebeneinander angeordnet sind,  dass die Entfernung zwischen den beiden  Zeigern, welche ein     lllass    für die Leistung ist,  messbar ist.

   Die Anordnung kann auch so  getroffen werden, dass das     Leistungsmess-          oder    Anzeigegerät derart durch die zur Be  grenzung der Aufnahmedauer vorgesehene       Zeitschal_tuhr        beeinflusstwird,    dass es das Ver  hältnis der eingestellten Leistung zu der bei      der eingestellten Zeit höchstzulässigen Röh  renleistung angibt. Zweckmässig wird hier  bei das Anzeige- oder     Messgerät    in Prozen  ten geeicht, wobei<B>1<I>00</I></B> % der höchstzulässigen       Leistung    bei jeder Zeiteinstellung entspre  chen. Mit andern     VTorten:    Zu jeder Ein  schaltzeit gehört eine andere höchstzulässige  Röhrenleistung.

   Wird der Apparat auf  diese eingestellt, so steht der     Prozentlei-          stungsmesser    stets auf     100%.    Auch kann  das     Leistungsmess-    oder Anzeigegerät derart  durch die     Zeitschaltuhr    beeinflusst werden,  dass es das Produkt aus Leistung und Zeit,  also Wattsekunden oder     Kilowattsekunden     anzeigt.  



  Die Erfindung ermöglicht es insbeson  dere, Röntgenapparate nach ganz neuen Ge  sichtspunkten aufzubauen. Wenn man ein       Leistungsmess-    oder Anzeigegerät, einen       Spannungsanzeiger    und eine     Wattsekunden-          messeinrichtung        bezw.    eine     Milliamp6re-          sekundenmesseinrichtuug    an ein und demsel  ben Apparat vorsieht, die sämtlich     voranzei-          gend    ausgebildet sind, so hat der Bedie  nende die Möglichkeit, den Apparat nach  folgenden     Gesichtspunkten    einzustellen:

    Für jede Röntgenaufnahme sind zur Be  schreibung der Bedingungen, unter denen sie  hergestellt wird, zwei Grössen von Bedeu  tung, erstens die Strahlenhärte, welche durch  die Höhe der an die Röhre angelegten Ano  denspannung bestimmt ist, zweitens     die:          Kiloivattsekundenzahl        bezw.    auch die     Milli-          ampAresekundenzahl,    da bei Gleichhalten  dieser beiden Grössen bei einem gleichen Ob  jekt und bei gleicher Röhrenspannung immer  der gleiche photographische Effekt erzielt  wird.

   Es genügt also zum Vergleich von  verschiedenen Aufnahmen die Angabe der  Kilovolt- und der     Kilowattsekunden        bezw.          Milliamperesekunden.    Es ist also belanglos,  welche Grössenordnung die     Milliamperezahl          bezw.    die Zeit hat, von Bedeutung ist nur,  dass das Produkt Röhrenstrom mal Zeit bei  einer     bestimmten    Anodenspannung das glei  che ist, das heisst also, dass die     Wattsekun-          denzahl    ebenfalls gleich sein muss.

   Ausser die  sen beiden     Grössen,    die     bedingt    sind durch    das jeweils aufzunehmende Objekt und die  sonstigen Aufnahmebedingungen,     wie    Ab  stand, Filmmaterial usw., ist endlich noch  eine dritte Grösse von ausschlaggebender Be  deutung, nämlich die Leistung,     -welche    die  Röntgenröhre im Höchstfälle vertragen kann.  Diese drei     Vierte    können vor dem Einschal  ten der Röhre eingestellt werden, wobei  zweckmässig die Reihenfolge so gewählt  wird, dass zuerst die Röhrenspannung ein  geregelt und abgelesen wird.

   Dann     wird    der  Röhrenstrom eingestellt, wobei das zugehö  rige Instrument nicht den Röhrenstrom, son  dern das Produkt aus Röhrenspannung und  Röhrenstrom, also die Röhrenleistung, an  zeigt. Als dritte Grösse wird nun die     Zeit;     eingestellt; abgelesen wird auch hier wieder  das Produkt aus Röhrenstrom oder Röhren  leistung mal der eingestellten Zeit, das heisst       Milliamperesekunden    oder Wattsekunden.  Das jedem Apparat beigegebene Belichtungs  schema gibt also für jedes aufzunehmende  Objekt die Röhrenspannung und die Watt  sekunden-     bezw.        Milliamperesekundenzabl     an.

   Eine zulässige Wattleistung ist dem  Bedienenden durch die jeweils gewählte       Röntgenröhrentype    bekannt.  



  Zur Vereinfachung der ganzen Auf  nahmetechnik kann ausserdem die Kilovolt  skala und die Wattsekunden-     bezw.        Milli-          amperesekundenskala    nach den aufzuneh  menden Objekten, wie beispielsweise Herz,  Lunge, Magen usw. geeicht sein, so dass die  Einstellung des Röntgenapparates einfach  hiernach und nach dem     Leistungsanzeige-          oder    Messgerät erfolgt. Werden Röntgen  röhren verwendet, bei denen die zulässige  Leistung abhängig von der Aufnahmezeit ist,  so wird zweckmässig noch ein Anzeigegerät  verwendet, welches das Verhältnis der ein  gestellten Leistung zu der bei der eingestell  ten Zeit höchstzulässigen Leistung angibt  und zweckmässig in Prozenten geeicht ist.

    Dieses Gerät gestattet, jede Aufnahme  bedingung so einzustellen, dass die Röhre  mit     einem    ganz bestimmten Prozentsatz der  zulässigen Leistung arbeiten wird. Soll die  alleegünstigste Aufnahmebedingung geschaf-           fen    werden, so muss der Apparat so einge  stellt sein, dass das Gerät     100%    anzeigt. Erst  wenn der Apparat in dieser Weise einge  stellt ist, wird die Röhre an Spannung ge  legt, so dass die     Aufnahme    bei den jeweils       giinstigsten    Werten und mit einer nicht über  der Höchstgrenze liegenden Leistung ge  macht wird.  



  Einige     Ausführungsbeispiele    des Gegen  standes der Erfindung sind in der Zeichnung  dargestellt.  



  In der     Fig.    1 ist eine Röntgenröhre 2 an  die Sekundärwicklung eines Transformators  3 angeschlossen, dessen Primärwicklung mit       Anzapfungen    versehen ist, die an die Kon  takte eines Stufenschalters 4 geführt sind:  der Einfachheit halber sind nur drei Stufen  vorgesehen. In dem Stromkreis der     Primär-          wiclzlu.ng    des Transformators liegt eine Zeit  schaltuhr 5, durch welche die für die einzel  nen Aufnahmen jeweils benötigten Zeiten  eingestellt werden.

   Wenn es sich um einen  Apparat handelt, mit dem auch Durchleuch  tungen oder Bestrahlungen vorgenommen        -erden        können,    wird die Uhr zweckmässig  nur dann in den Primärstromkreis gelegt,  wenn Aufnahmen gemacht werden sollen.  Der Heizstrom wird der Röhre von dem Netz       über    einen     Heiztransformator    6 zugeführt  und an einem verstellbaren Widerstand 7  geregelt. Ein Schalter 8 dient dazu, die Röh  renheizung unabhängig von der Anodenspan  nung einzuschalten. Der Hochspannungs  transformator 3 wird durch Einschalten des  Schalters 9 an die Netzspannung gelegt.

   Mit  10 ist eine Hilfsröhre bezeichnet, die als Ab  bild der     Röntgenröhre    2 dient und die glei  chen charakteristischen Eigenschaften wie  die Röntgenröhre hat. Der Heizstrom der  Hilfsröhre 10 wird von dem veränderlichen  Widerstand 7 in derselben Weise wie der  Heizstrom der Röntgenröhre 2 geregelt. In  dem Anodenstromkreis der Hilfsröhre     10     liegt ein.     Strommessgerät    11, das den in der  Hilfsröhre 10 fliessenden Strom misst und in  der im folgenden beschriebenen Art und  Weise von der Regulierungsvorrichtung für  veränderliche Anodenspannungen der Rönt-         genröhre    derart beeinflusst wird, dass es als       voranzeigender    Leistungsmesser arbeitet.

    Durch einen mit dem Umschalter 4     gekup-          pelten    Umschalter 12 wird je nach der Stel  lung der Umschalter auf den Stufen I,     Il     und     III    jeweils einer von den drei Wider  ständen 13, 14, 15 parallel zu dem Messgerät  11 geschaltet. Die Anodenspannung für die       Hilfsröhre    10 wird dem Netz über einen  Transformator, beispielsweise über einen  Spartransformator 16, entnommen, dessen       Anzapfungen    über Widerstände 17, 18     bezw.     19 an die Kontakte eines Stufenschalters 20  geführt sind, der ebenso wie der Umschalter  7.2 mit dem Umschalter 4 gekuppelt ist.  



  Die Arbeitsweise der in     Fig.    1 darge  stellten Einrichtung ist am besten anhand  des in der     Fig.    2 dargestellten     Diagrammes     verständlich. Auf der Abszisse wird der  Strom der Röntgenröhre 2, dem ja der Ano  denstrom der     Hilfsröhre    10 proportional ist,  aufgetragen. Auf der Ordinate ist die von  dem Messgerät 11 angezeigte     Leistung    auf  getragen. Wenn die Umschalter 12 und 20       Init    ihren zugehörigen Einrichtungen nicht  vorgesehen sind, so zeigt das Messgerät 11  einen dem Röhrenstrom proportionalen  Strom an, so wie dies in der schweizerischen  Patentschrift Nr. 169838 erläutert ist.

   Der  Strommesser 11 soll aber vor dem Einschal  ten der Röntgenröhre die von ihr nach dem  Einschalten aufgenommene Leistung anzei  gen. Das Messgerät 11 wird daher beispiels  weise so geeicht, dass 100     Milliampere    10  Kilowatt entsprechen. Es arbeitet     dann     gemäss der in     Fig.    2 mit     a    bezeichneten  Kurve.

   Würde der Transformator keinen       Spannungsabfall    unter Last erleiden, so  wäre die Leistung bei<B>100</B>     Milliampere     Stromentnahme auf den drei Stufen I,     1I,          III    in     Fig.    1 beispielsweise 100     Milliampere     mal 40     kV        eff.    = 4     kW        bezw.    100     mA    mal  55     kV        eff.        =    5,

  5     kW        bezw.    100     mA    mal  70     kV        eff.    = 7     kW.    Um die     Angaben    des       Messgerätes    11 mit den Belastungen der Ent  ladungsröhre in     Übereinstimmung    zu brin  gen, werden zwei Massnahmen angewendet.  In der Stufe     III    wird durch den Umschalter      12 parallel zum Messgerät 11 der Widerstand  13 gelegt, so dass aus der Kurve     a    die Kurve  b in     Fig.    2 entsteht.

   Mit     andern    Worten,  wenn in der Hilfsröhre ein dem Röhrenstrom  von 100     mA    entsprechender Strom fliesst,  geht durch das Messgerät 11 nur ein Strom,  der 70 mA, also 7     kW    entspricht. Der Rest  geht durch den Widerstand 13. Durch den  Umschalter 20 wird die     Anodenspannung    für  die Hilfsröhre 10 so unterhalb der Sätti  gungsspannung gewählt, dass das Messgerät  11 nicht nach der Kurve b; sondern nach der  kurve c seine Anzeigen macht. Stellt man  die Entladungsröhre 2 auf einen Strom von  100     mA    ein, so würde auch die Hilfsröhre  10 von einem Strom durchflossen werden.

    der 100     mA    proportional ist,     wenn    ihre Ano  denspannung über der     Sättigungsspannung     läge. Infolge der Parallelschaltung des Wi  derstandes 13 fliesst durch das Instrument 11  aber nur ein Strom, der einem Röhrenstrom  von 7 0     mA    proportional ist. Da die Hilf s  röhre 10 nun unterhalb der Sättigung arbei  tet, sinkt die Anzeige weiter auf einen  Strom, der 60     mA    entspricht.

   Das Messgerät  11 zeigt also     eine        Leistung    von 6     kW    an,  wie sie von der Röntgenröhre tatsächlich  nach Einschalten auf Stufe     III    aufgenom  men     wird.    Die den Kurven b und c entspre  chenden Kurven für die Stufen     II    und I  sind in dem Diagramm mit<I>d,</I> e,     bezw.   <I>f,</I>     g     bezeichnet. Es ist also der beim Anlegen der  Anodenspannung an die Entladungsröhre  auftretende Spannungsabfall berücksichtigt  worden, so wie dies in der deutschen Patent  schrift Nr. 615896 ausführlicher erläutert ist.  



  Die     Fig.    3 zeigt     ein    Ausführungsbeispiel  gemäss der Erfindung, bei dem als     voranzei-          gendes        Leistungsmessgerät    ein     Instrument          mit    zwei Spulen verwendet ist. Die Röntgen  röhre ist wieder mit 2, der Hochspannungs  transformator mit 3, der Heiztransformator  mit 6 und der Regelwiderstand für den Heiz  strom mit 7 bezeichnet.

   Zur Einstellung ver  schiedener Anodenspannungen für die Rönt  genröhre 2 dient ein Stufentransformator 21  mit einem     Stufenschalter    22, an welchen die       Primärwicklung    des Transformators 3 durch    einen Schalter 23 angeschlossen werden kann.  Die     Hilfsröhre    ist wieder mit 10 bezeichnet.

    Das Messgerät 24 liegt im Anodenstromkreis  der Hilfsröhre 10 und arbeitet als     voranzei-          gendes        Milliamperemeter.    Das Messgerät 25  ist     ein.        Spannungsmesser,    der an den Stufen  transformator 21 angeschlossen ist und die       Spannung        voranzeigt,    an welche die Rönt  genröhre 2 nachher gelegt wird; es     ist    zu die  sem Zweck in     kV    geeicht.

   Als     Leistungs-          messgerät    dient ein Instrument 26 mit zwei  Spulen, von denen die eine in Reihe mit dem  Messgerät 24 in dem Anodenstromkreis der  Hilfsröhre 10 liegt, während die andere  Spule parallel zu dem Spannungsmesser 25  an den     Stufentransformator    21 angeschlos  sen ist.  



  In der     Fig.    4 ist eine etwas abgeänderte  Schaltung für den Anschluss der     Messgeräte     gezeichnet. Die Spannungsspule des     Mess-          gerätes    26 liegt hier zusammen mit dem vor  anzeigenden Spannungsmesser 25 über  Gleichrichter 33 an einem     Spannungsteiler     34, der an die der     Röntgenröhrenspannung     proportionale, von dem Stufentransformator  21 gelieferte     Spannung    angeschlossen ist. Die  Spannungsspule wird also von einem Gleich  strom durchflossen. Parallel zu der Span  nungsspule ist     ein    Kondensator 35 geschaltet.

    Auf diese Weise wird der sich sonst auf  die     Messeinrichtung    auswirkende Einfluss et  waiger Phasenverschiebungen zwischen der  Spannung an den Klemmen 27, 28 und dem  in der Hilfsröhre 10 fliessenden Strom, des  sen Phase durch die an der Hilfsröhre lie  gende     Anodenspannung    (Klemmen 30, 31)       bestimmt    ist, beseitigt; denn in der Span  nungsspule des     Messgerätes    26 fliesst infolge  der durch den     Glättungskondensator    35 über  brückten Gleichrichter 33 ein Gleichstrom,  der naturgemäss keine Phasenverschiebung  aufweisen kann.  



  Zur Berücksichtigung des mit der     Ent-          ladestromstärkewachsenden    Spannungsabfal  les     kann    der die Spannungsspule des     Mess-          gerätes    26 und das     Messgerät    25     speisenden     Spannung eine entgegengesetzte     Spannung         aufgedrückt. werden, die sich entsprechend  dem zu erwartenden Anodenstrom der     P%,öhie     ändert.

   Zu diesem Zweck ist in     Fig.    4 in  den     .Stromkreis    des Spannungsteilers 34 die  eine Wicklung eines Hilfstransformators     3V     eingeschaltet, dessen andere Wicklung in  dem primären Heizkreis der Röntgenröhre  liegt. Die Brücke zwischen den Klemmen  29 und 30 in     Fig.    3 kommt. bei der Schal  tung nach     Fig.    4 in Fortfall. Zur Berück  sichtigung des Netzspannungsabfalles kann  man in dem Stromkreis der Spannungsspule  auch eine gittergesteuerte Röhre anordnen.,  deren Gitter vom Anoden- oder Heizstrom  der Hilfsröhre 10 entsprechend beeinflusst  wird.

   Es kann zum gleichen Zwecke auch  eine Einrichtung dienen, die eine Phasen  verschiebung zwischen den Strömen in den  beiden Spulen in beliebigem Grad herstellen  kann.  



  In der     Fig.    5 ist ein Ausführungsbeispiel  dargestellt, bei dem die Stromspule des     Lei-          stungsmessgerätes    46, ebenso wie bei dem       Ausführungsbeispiel    der     Fig.    3, in Reihe mit  der als Abbild der Röntgenröhre dienenden  Hilfsröhre 10 liegt, und die Spannungsspule  an ein Abbild des Hochspannungstransfor  mators 3 angeschlossen ist. Als solches  wird beispielsweise ein als     Spannungstei-          ler    geschalteter veränderlicher Widerstand  38     verwendet,    dessen Regelvorrichtung 39  mit dem Umschalter 4 gekuppelt ist.

   Ein  Umschalter 40 dient dazu, die Anlage  wahlweise auf     Durchleuchtungs-    oder     Auf-          nalimebetrieb    umzuschalten. Mit diesem  Umschalter ist ein Umschalter 41 gekuppelt.  der, je nachdem, ob es sich um     Durchleuch-          tungs-    oder Aufnahmebetrieb handelt, den  regelbaren Widerstand 42 allein oder in Ver  bindung mit dem regelbaren Widerstand 43  in den Primärstromkreis des Heizwandlers 6  einschaltet.

   Damit die erforderlichen Ein  stellungen und     Ablesungen    gemacht werden  können, bevor die Röntgenröhre 2 an     Spaii-          nung    gelegt wird, ist. die Anordnung so ge  troffen, dass in der in der     Fig.    5 gezeichneten  Stellung des     Umschalters    40 die Verbindung  der Röntgenröhre 2 mit der Sekundärwick-         lung    des Hochspannungstransformators  durch einen elektromagnetisch gesteuerten  Schalter 44 unterbrochen ist. Dieser Schal  ter 44 wird beim Umlegen des Schalters 40  geschlossen oder geöffnet, wenn die Verbin  dung des Transformators mit dem Netz  durch den Umschalter 40 unterbrochen ist.

    Mit 45 ist das von der nicht dargestellten       Zeitschaltuhr    betätigte Schütz bezeichnet.  das bei Aufnahmen nach der eingestellten  Zeit den Transformator vom Netz abschaltet  und damit die Aufnahme beendet. Ausser  der Spannungsspule des Leistungsanzeige  gerätes 46 kann auch ein in     kV    geeichter  Spannungsmesser 25 zur Voranzeige der  Röhrenspannung an das Abbild 38, 39 an  geschlossen werden. In Reihe mit der Strom  spule des Leistungszeigers 46 kann im Ano  denstromkreis der Hilfsröhre wieder ein  Strommesser 24 vorgesehen sein.  



  Bei dem in der     Fig.    5 dargestellten Aus  führungsbeispiel wird das     Leistungsmessgerät     46 auch durch die     Zeitsehaltuhr    beeinflusst,  und zwar ist die Spannungsspule des     Mess-          gerätes    46 über einen     Spannungsteiler    47, der  entsprechend der     Zeitschaltuhr    verstellbar ist.  an die Spannung angeschlossen. Der Wider  stand des Spannungsteilers wird so bemessen  und geregelt, dass das Messgerät 46 das Ver  hältnis der eingestellten Leistung zu der bei  der eingestellten Zeit höchstzulässigen Lei  stung angibt.

   Zweckmässig wird in einem  solchen Falle das Messgerät 46 in Prozenten  geeicht, wobei     100%    der höchstzulässigen  Leistung bei jeder Zeiteinstellung entspre  chen. -Man kann statt eines     Spannungsteilers     47 auch geeignete veränderliche Widerstände  in Reihe oder parallel zu der Spannungs  spule des Leistungsanzeigers legen. Auch ist  es möglich, parallel zur Stromspule des     Mess-          gerätes    einen von der Uhr einstellbaren Wi  derstand anzuordnen.

   Schliesslich kann man  auch ein Messgerät mit drei Spulen verwen  den, dessen dritte Spule an einer entspre  chend der Uhreinstellung veränderlichen  Spannung liegt, oder man verwendet ein  Messgerät, wie es in     Fig.    1 dargestellt ist,  und versieht es mit einer zweiten Spule, die      dann an     eine    entsprechend der Uhreinstel  lung veränderliche Spannung gelegt wird.  Man kann auch bei Verwendung eines In  strumentes mit zwei Spulen der Spannungs  spule eine     Zusatzspannung    aufdrücken, die  entsprechend der     Uhreinstellung    veränder  lich ist und dem Netz über Gleichrichter  und einen     Glimmspannungsteiler    mit paral  lel geschaltetem Kondensator entnommen  werden kann.

   Der     Glimmspannungsteiler    hat  den Zweck, dem an ihm angeschlossenen  Stromkreis eine konstante Spannungsquelle  zu geben und auf diese Weise Fehler durch       Spannungsschwankungen,    zu vermeiden.  



  In der     Fig.    6 ist ein Ausführungsbeispiel  für eine der oben erwähnten Schaltungen  dargestellt, bei der ein Strommesser in der  in     Fig.    1. dargestellten Schaltung zur Lei  stungsanzeige benutzt wird, und bei der pa  rallel zur Stromspule ein von der Uhr ein  stellbarer Widerstand liegt. Das     blessgerät     4.9 ist genau so geschaltet, wie in     Fig.    1 das  Messgerät 11. Der     Einfachheit    halber ist  diese Schaltung in     Fig.    6 fortgelassen.

   Hier  ist lediglich der an Stelle der Widerstände  13, 14 und 15 nach     Fig.    1 tretende verän  derliche Parallelwiderstand 50 gezeichnet,  der entsprechend der an die Röntgenröhre  zu legenden     Anordenspannung    veränderlich  ist. Ausserdem liegt parallel zu diesem Wi  derstand und damit zu dem     Messgerät    49  eine aus fünf Teilen bestehende Wider  standskombination 51, die entsprechend der  Einstellung der Zeitschalter veränderlich ist.

    Damit die Stromverteilung auf die drei pa  rallelliegenden Widerstände, nämlich den  Widerstand des     Messgerätes    49, den verän  derlichen Widerstand 50 und der veränder  lichen Widerstandskombination 51, immer in  der richtigen Weise erfolgt, muss dafür ge  sorgt werden,     dass    bei einer Änderung des  Widerstandes 50 auch die Widerstandskom  bination 51     in    entsprechendem Masse geän  dert     wird.    Die     Regelvorrichtung    des Wi  derstandes 50 ist zu diesem Zweck mit einer  Schiene 52 gekuppelt, die die     Kontaktbrüh-          ken    53, 54 und 55 trägt.

   Diese Kontakt  brücken werden beim Verstellen des Wider-         standes    50 in vertikaler Richtung (bei der  in dem Ausführungsbeispiel gezeichneten  Lage der     VTiderstandskombination    51)     ver=     stellt und schliessen, je nach ihrer Stellung,  einen mehr oder weniger grossen Teil der  Widerstandskombination 51 kurz. Die ein  zelnen Teile der letzteren besitzen, wie in  der Figur angedeutet ist, abgestufte Wider  standswerte. Die Regelvorrichtung, welche  in Abhängigkeit von der     Zeitschaltuhr    ver  stellt wird, ist mit 56 bezeichnet.

   In der  Figur sind nur drei Widerstandsstufen für  diese Regelvorrichtung gezeichnet, jedoch  wird es sich in der Praxis empfehlen, die  Zahl der Stufen zu vergrössern, um einer  kontinuierlichen Regelung möglichst nahe zu  kommen. Die Bemessung der Widerstände  und der Beträge, um welche die Wider  standskombination 51 bei einer Verstellung  des Widerstandes 50 geändert werden muss,  ergibt sich aus den     Kirchhof'schen    Gesetzen  über die Stromverteilung. Ein Schalter 57  dient dazu, das     Messgerät    umschaltbar zu  machen, in der Weise, dass es     entweder    als  reiner Leistungsanzeiger (bei geöffnetem  Schalter 57) oder als in Prozent geeichter  Leistungsanzeiger verwendet werden kann.  



  Die     Fig.    7 zeigt ein Ausführungsbeispiel,  bei dem als Leistungsanzeigegerät ein vor  anzeigendes     1lilliamperemeter    60 und ein       voranzeigendes    Kilovoltmeter 61 benutzt  werden, welche logarithmische Skalen besit  zen. Diese sind derart     nebeneinander    an  geordnet, dass die Entfernung     zwischen    den  beiden Zeigern 62 und 63, welche ein Mass  für die Leistung ist, messbar ist. Zu diesem  Zweck ist neben den beiden Skalen ein ver  stellbarer Schieber 64 angeordnet, dessen  Länge zweckmässig der höchstzulässigen Lei  stung,     beispielsweise    1,5     kW,    entspricht.

    Gegebenenfalls kann dieser verstellbare  Schieber 64 mit einer     Leistungs-    oder Pro  zentskala versehen sein. An einer solchen in  Prozent geeichten Skala ist zum Unterschied  von dem vorher erwähnten und in     Fig.    5  erläuterten Anzeigegerät nur ablesbar das  Verhältnis der höchstzulässigen Leistung zu  der Leistung, die die Röntgenröhre auf      Grund der Anzeigen der beiden Zeiger 6  und 63 hat     bezw.    haben wird.

   Das in     Fig.    5  erläuterte, in Prozent geeichte     Leistungsmess-          gerät    gibt im Gegensatz dazu das Verhält  nis der eingestellten Leistung zu der bei der       eingestellten    Zeit     liöehstzulässigen    Leistung  an. In dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7  ist der Einfachheit halber als Ausgangs  punkt für die beiden Zeiger der Wert     1()     gezeichnet. Es ist ohne weiteres möglich, als  gemeinsamen Ausgangspunkt für beide Zei  ger den Nullpunkt zu wählen. Die Länge  des verstellbaren Schiebers muss dann ent  sprechend vergrössert werden. Auch brau  chen die Nullpunkte der beiden Messgeräte  nicht zusammenzufallen.

   In einem solchen  Falle muss der Schieber um die Entfernung  der beiden Nullpunkte     voneinander    noch wei  ter verlängert werden. Die     Messgenanigkeit     wird durch diese Massnahmen nicht beein  flusst. Die Anordnung kann auch so getrof  fen werden, dass der verstellbare     Schieber    64  mit einem der beiden Zeiger, z. B. dein Zei  ger 63, gekuppelt wird. Er kann dann ähn  lich, wie das Fenster bei einem Rechenschie  ber, ausgebildet und über den beiden Skalen  verschiebbar sein.    Die Zeiger 62 und 63 können ebenso wie  von elektrischen Messgeräten auch von me  chanischen Abbildern, beispielsweise den  Reguliervorrichtungen, für die von ihnen  anzuzeigenden     Messgrössen    gesteuert werden.

    Die Verstellung der Zeiger im Sinne einer  logarithmischen Skala kann dadurch erreicht  werden, dass die Kontakte der Reguliervor  richtungen entsprechend räumlich angeord  net sind oder durch Einfügen einer     entspre-          ehenden    Übersetzung     bezw.    Kurve zwischen  die Kupplung der Zeiger und der Regulier  vorrichtung. Es ist nicht erforderlich, dass  die Skalen, so wie in der     Fig.    7 gezeichnet,  gerade verlaufen, sie können auch dieselbe  Form erhalten, -wie sie die verschiedenen be  kannten Messgeräte haben.  



  In der     Fig.    8 ist ein     Leistungsmessgerät     ähnlich dem in     Fig.    7 dargestellten gezeich  net. Es unterscheidet sich jedoch von die-.         sein    dadurch, dass als     Milliamperemeter    und  als Kilovoltmeter je ein     Lichtzeigerinstru-          ment    verwendet wird. Ein Spiegel 66 wird  von dem     Messsystem    eines     Milliamperemeters     verstellt, während ein Spiegel 67 von dem       Messsystem    eines Kilovoltmeters gesteuert  wird. Jedem der beiden Spiegel ist eine  Lichtquelle 68     bezw.    69 zugeordnet.

   Je nach  der Stellung des Spiegels 66, das heisst je  nach der Grösse des Stromes; wirft der Spie  gel 66 eine Lichtmarke 70 auf die     Milli-          a.mpereskala    71, während der Spiegel 67 eine       Lichtmarke    7 2 auf der     Kilovoltskala    erschei  nen lässt. Der Charakter der beiden     Skalen     71 und 73 ist wieder logarithmisch. Die Ent  fernung zwischen den beiden Lichtmarken  70 und 72 kann wieder, wie in     Fig.    7, ge  messen werden und gestattet, die Leistung  abzulesen.

   Wenn eine dritte Lichtquelle 7 4  derart     feststehend    angeordnet wird, dass ihr  Lichtstrahl über den Spiegel 66 auf die  Skala geworfen werden kann, so kann die  Einstellung derart getroffen werden, dass die  Entfernung von der Lichtmarke 70 bis zu  der von der . Lichtquelle 74 stammenden  Lichtmarke 75- die höchstzulässige Leistung  angibt.

   Denn der Winkel     ss    ist immer gleich  gross wie der Winkel a, weil     Einfallwinkel     und     Ausfallwinkel    bekanntlich immer gleich  gross sind und weil der Winkel     ss    die Diffe  renz zwischen     Einfallwinkel    des von der  Lichtquelle 68 herrührenden Lichtstrahls und       Einfallwinkei    des von der Lichtquelle 74  herrührenden Lichtstrahls ist und weil der  Winkel a die Differenz aus den beiden ent  sprechenden     Ausfallwinkeln    ist. Wenn die  Lichtquellen 74 und 68 feststehen, so ist der  Winkel     ss    und damit auch der gleich grosse  Winkel a konstant; seine Grösse entspricht  also der höchstzulässigen Leistung.

   In der  Figur sind der besonderen Übersicht halber  die Mittel nicht angegeben, durch welche er  reicht werden kann, dass bei konstantem       Winkel    a auch die Entfernung zwischen den  beiden Lichtmarken 70 und 75 stets gleich  gross ist. Dies kann beispielsweise dadurch  erreicht werden, dass die Skala kreisförmig  angeordnet wird und die Spiegel in den Mit-           telpunkt    dieses Kreises gesetzt werden. An  nähernd zufriedenstellend wird auch das Er  gebnis, wenn man die Spiegel von der Skala  möglichst weit entfernt     unterbringt.    Es emp  fiehlt sich, die Lichtmarke 75 andersfarbig  zu machen, als die beiden Lichtmarken 70  und 72.

   Auch kann die Anordnung so ge  troffen werden, dass die ganze Strecke zwi  schen den Punkten 70 und 75 in einer beson  deren Farbe beleuchtet wird, so dass man so  zusagen ein farbiges     Leistungsband,    ähnlich  dem Schieber 64 in     Fig.    7, erhält. Solange  die Lichtmarke 7 2 sich innerhalb dieses  Lichtbandes befindet, ist die höchstzulässige  Leistung nicht überschritten. Umgekehrt  kann man auch den Bereich, der rechts von  dem     Lichtpunkte    75 liegt, farbig beleuchten,  so dass in dem Augenblick, wo die Licht  marke 72 in dieses Lichtband hineingeht,  deutlich erkennbar wird, dass die höchstzuläs  sige Leistung überschritten wird.  



  in der     Fig.    8 ist noch weiter angedeutet,  dass die Lichtquelle 74 verstellt werden kann,  und zwar soll die     Verstellung    entsprechend  der durch die     Zeitschaltuhr    eingestellten Zeit  erfolgen.- Je nach der eingestellten Zeit än  dert sich also die Grösse der Winkel a und     ss,     so dass die Entfernung zwischen den Licht  marken 70 und 75 die der jeweilig eingestell  ten Zeit entsprechende höchstzulässige Lei  stung anzeigt.

   Bei kürzeren Zeiten wird die  zulässige Leistung grösser; die Lichtquelle 74       mu.ss    dann also derart verstellt werden, dass  der Winkel     ss    grösser wird; dann wird auch  der Winkel a und damit die Entfernung zwi  schen den Lichtmarken 70 und 75 grösser.  Bei längeren Zeiten muss die Lichtquelle so  verstellt werden, dass der Winkel     ss    kleiner  wird; dann     wird    auch der Winkel a und die  Entfernung     zwischen    den Punkten 70 und 75  kleiner, das heisst bei längeren Zeiten ist die  höchstzulässige Leistung     kleiner.     



  In der     Fig.    9 ist eine besonders vorteil  hafte Anordnung der     Messgeräte    einschliess  lich des     Kilowattanzeigers    dargestellt. Der  Zeitskala sind hier noch zwei weitere Ska  len, die in Kilowatt geeicht sind, zugeordnet.    Die eine     Skala    gibt beispielsweise diejenigen       Leistungs-,verte    an, die für eine 6     kW-Röhre     bei den verschiedenen Zeiten zulässig sind.  Die andere Skala gibt die entsprechenden  Werte für eine 10     kW-Röhre    an.

   Der Be  dienende kann also an der Zeitskala stets ab  lesen, wie hoch die betreffende Röhre, mit  welcher er arbeiten will, belastet werden  darf und kann durch entsprechende Regu  lierung dafür sorgen, dass der Zeiger des       Kilowattmeters    auf den betreffenden, durch  den Zeitzeiger angezeigten Wert geht. Statt  des neben dem     Kilowattanzeiger    liegenden       Kilowattsel.:undenmessgerätes    kann man auch  ein     Milliamperesekundenmessgerät    einbauen.  



  Bei der in der     Fig.    10 dargestellten An  ordnung der Messgeräte ist der entsprechend  der Zeit eingestellte Zeiger mitsamt seinen  drei Skalen fortgelassen. Statt dessen er  scheint über der Skala des     Kilowattanzei-          gers    eine Marke, die entsprechend der je  weils eingestellten Zeit den höchstzulässigen  Leistungswert angibt, also beispielsweise  14     kW.    Wenn die Zeit geändert wird, so  erscheint über der     Kilowattskala    eine andere  Zahl, auf welche der Bedienende dann das       Leistungsmessgerät    durch entsprechende Re  gulierung des Apparates einstellt.

   Statt die  Marke oberhalb der     Kilowattsli:ala    erscheinen  zu lassen, kann man die Anordnung auch so  treffen, dass eine von der Zeiteinstellung ge  steuerte Marke oder Zeiger auf der Kilo  wattskala unmittelbar wandert. Der Zeiger  des     Leistungsmessgerätes    darf dann niemals  über den entsprechend der     Zeitschaltuhr    ein  gestellten Zeiger hinausgehen. Die Einstel  lung der auf der     Kilowattskala    wandernden  Marke entsprechend der     Zeitschaltuhr        mul3     nach einem Diagramm erfolgen, welches die  bei jeder eingestellten Zeit höchstzulässige  Leistung angibt.

   Dieses Diagramm ist durch  die Charakteristik der jeweils verwendeten  Röhre und ihre Wärmeaufnahme- und Ab  kühlverhältnisse gegeben. In der     Kupphin     zwischen der     Zeitschaltuhr    und der auf der       Kilowattskala    wandernden Marke muss also  eine entsprechende Übersetzung oder eine ge  eignete Kurvenführung vorgesehen sein. Es      ist aber auch möglich, ein elektrisches Ab  bild vorzusehen, das dafür sorgt, dass der  Zeiger in der gewünschten Weise     verstelli.     wird.  



  In der     Fig.    11 ist eine Anordnung der  Messgeräte gezeichnet, bei der neben den ein  zelnen Skalen Signale aufleuchten, welche  die Art der betreffenden Aufnahme, z. B.  Lungenaufnahme     (L),    Herzaufnahme, Ma  genaufnahme oder dergleichen, angeben. Die  Anordnung kann beispielsweise so getroffen       sein,        da.ss    der Bedienende einen Wahlschal  ter auf die     gewiinschte    Aufnahme einstellt,  worauf die betreffenden     Marken    an der ge  wünschten Stelle der einzelnen     Skalen,    z. B.       durch    Aufleuchten, erscheinen.

   Der Bedie  nende braucht jetzt nur die Regelvorrich  tungen so zu betätigen, dass die Zeiger     bezw.     bei Verwendung von     Lichtzeigerinstrumen-          ten    die Lichtmarken auf die neben den Ska  len befindlichen Marken eingestellt     werden;     sobald dies geschehen ist, kann die Auf  nahme gemacht     wverden.    Dabei kann an der       Kilowattprozentskala    stets abgelesen werden.  ob die höchstzulässige Leistung auch nicht  überschritten ist     bezw.    mit wieviel Prozent  der höchstzulässigen Leistung die Aufnahme  gemacht wird. Die     Milliampereskala    kann  auch in Fortfall kommen, da sie nicht un  bedingt erforderlich ist.

   Statt der in der       Fig.    1.1 gezeichneten     Kilowattsekundenskala     kann auch eine     Milliamperesekundenskala     verwendet werden. Wenn man sich die neben  den     Skalen    erscheinenden     Marken    für die  einzelnen Aufnahmearten ersparen will, kann  man von vornherein die Messgeräte, mit Aus  nahme des     Kilowattprozentanzeigers        bezw.     des an seiner Stelle auch verwendbaren       Kilowattanzeigers,    mit einer Skalenbezeich  nung     entsprechend    den aufzunehmenden Ob  jekten     bezw.    Organen versehen und die Zah  leneinteilung vollständig fortlassen.

       -Um     diese Skalen übersichtlich zu gestalten, kann  man sie auch als eine mit mehreren Reihen  versehene Mehrfachskala ausbilden, wobei  zweckmässig jeder Organ- oder Objektgruppe,  z. B. Lunge und Herz, Magen, Extremitäten  usw., eine derartige Reihe zugeordnet ist.         Zweckmässig    werden sämtliche Instrumente  als     Lichtzeigerinstrumente    ausgebildet. Dies  hat den Vorteil, dass die Instrumente im  Dunkeln gut abgelesen werden können, ohne  dass dabei der Aufnahmeraum beleuchtet ist.  Ausserdem ergibt sich eine ganz besonders  übersichtliche Anordnung.  



  In der     Fig.    12 ist ein Schalttisch für eine  Röntgenanlage dargestellt, in welchem  zweckmässig der Hochspannungserzeuger       bezw.        -transformator,    sämtliche Reguliervor  richtungen und die Messgeräte untergebracht  sind. Der Transformator und die Regulier  vorrichtungen sitzen im Innern des Schalt  tisches, während die Antriebsvorrichtungen  für die Reguliervorrichtungen, sowie die  Messgeräte auf dem Schalttisch angebracht  sind. Die Einstellung erfolgt zweckmässig in  folgender Weise. Mit dem Reguliergriff 80  wird die     Spannung    eingestellt und an dem  Kilovoltmeter 81 abgelesen.

   Dann wird mit  dem     Heizstromregler    82 der Röhrenstrom  eingestellt und das Produkt Röhrenspannung  mal Röhrenstrom, also die Röhrenleistung.  an dem     Kilowattmeter    83 abgelesen. Als  dritte Grösse wird die Zeit mit Hilfe des  Handgriffes 84 eingestellt und das Produkt  Kilowatt mal Zeit gleich     Kilowattsekunden     an dem Instrument 85 abgelesen. Das In  strument 85 kann auch ein     Milliampere-          sekundenmessgerät    sein. Das Verhältnis der  eingestellten Leistung zu der bei der jeweils  eingestellten Zeit höchstzulässigen Leistung  wird an dem     Prozentleistungsmesser    ange  zeigt.

   Auf dieses Instrument kann dann ver  zichtet werden, wenn das     Kilowattmeter    83  in der Weise ausgebildet wird, wie dies an  hand" der     Fig.    10 erläutert worden ist. Sind  alle Bedingungen voreingestellt, so wird mit  dem Schalter 87 die Röntgenröhre einge  schaltet.  



  Die verschiedenen Instrumente können  auch mit Schleppzeigern ausgerüstet werden,  welche eine Überschreitung der zulässigen  Werte anzeigen. Auch     Registriervorrichtun-          gen    können für diesen Zweck vorgesehen  sein. Die Anordnung kann auch so getrof-           fen    werden, dass besondere Alarmsignale ein  geschaltet werden, wenn die zulässigen  Werte überschritten werden. Auch kann das  Einschalten der Röntgenröhre gesperrt wer  den, wenn eine Überschreitung der zulässigen  Leistung eintreten sollte. Auf diese Weise  kann mit Sicherheit eine Überbelastung und  damit eine     Beschädigung    oder Zerstörung  der Röntgenröhre     bezw.    des Apparates ver  hindert werden.  



  Werden verschiedene Röntgenröhren ver  wendet, so können die für- die Zeitbeeinflus  sung vorgesehenen Einrichtungen entspre  chend umschaltbar gemacht werden. Dies  kommt in Frage für die Messung der Pro  zentleistung oder der höchstzulässigen Lei  stung. Werden Röntgenröhren mit verschie  dener Heizcharakteristik verwendet, so kön  nen ebenfalls Umschalter vorgesehen werden,  welche die     Milliamperebeeinflussung    bei der  Leistungsanzeige, der     Prozentleistungsan-          zeige    und der     Kilowattsekundenanzeige    ent  sprechend ändern.

   Der Umschalter für die  Zeitbeeinflussung, sowie der Umschalter für  die     Änderung    der     illilliamperezahl    können  dann miteinander gekuppelt werden. Weiter  ist es vorteilhaft, diesen Umschalter mit dem  Wahlschalter für die einzelnen Arbeitsplätze  zu kuppeln, so dass eine automatische Um  schaltung     bezw.    Anpassung der einzelnen  Anzeigegeräte an die jeweils gewählte Röhre  stattfindet.  



  In den     Fig.    13 und 14 ist ein Ausfüh  rungsbeispiel dargestellt, welches sich von  den vorhergehenden Ausführungsbeispielen  dadurch     vorteilhafterweise    unterscheidet,  dass ein zusätzliches     Messinstrument    zur Vor  anzeige der Leistung erspart wird, indem  mit dem zur Spannungseinstellung für die  Röhre dienenden Reguliergriff eine beweg  liche Skala     verbunden    ist, auf welcher die  der jeweiligen Spannungseinstellung entspre  chenden Werte der Röhrenleistung für ver  schiedene Röhrenstromstärken eingetragen  sind. Zur Voranzeige der Röhrenstrom  stärke kann eine Einrichtung benutzt wer  den,     wie    sie in der schweizerischen Patent  schrift Nr. 169838 behandelt ist.

   Mit 111    ist der Reguliergriff bezeichnet, der zur Ein  stellung der Anodenspannung für die Rönt  genröhre dient. .Die von ihm betätigte Regel  vorrichtung 112 kann beispielsweise aus  einem Umschalter bestehen, der auf Kontak  ten schleift, welche an     Anzapfungen    des  Hochspannungstransformators der Röntgen  anlage angeschlossen sind. Mit dem Regu  liergriff 111 ist eine Skalenscheibe<B>113</B> ver  bunden, auf der die der jeweiligen Span  nungseinstellung entsprechenden Werte der  Röhrenleistung in     kW    für verschiedene Röh  renstromstärken     eingetragen    sind. So gilt die  Kolonne, welche mit 5,0 beginnt, für die  eine Spannungsstufe, die unter dem Skalen  fenster 114 befindliche Kolonne, welche mit  5,7 beginnt, für eine andere Spannungsstufe.

    Neben den Leistungswerten sind die entspre  chenden     Spannungswerte,    die sich aus der  Einstellung des Reguliergriffes 111 und da  mit der Reguliervorrichtung 112 unter Be  rücksichtigung des bei den verschiedenen  Röhrenstromstärken     auftretenden    Spannungs  abfalles ergeben, eingetragen. So befindet  sieh unter dem Skalenfenster 114 eine mit  80     kVs    beginnende Kolonne von Spannungs  werten. Neben der mit 5,0 beginnenden       Kilowattreihe    ist eine mit 70     beginnende          Spannungswertreihe    auf der Skala 113 ein  getragen. Die weiteren Werte sind der Ein  fachheit halber in der     Fig.    14 nicht angege  ben.

   Neben dem unbeweglichen Skalenfenster  114 sind auf der Deckplatte 115 die ver  schiedenen Röhrenstromstärken in     mA    ein  getragen, für welche die auf der Skala 113  angegebenen Werte gelten. Man kann diese  verschiedenen Röhrenstromstärken natürlich  auch unmittelbar auf dem unbeweglichen  Skalenfenster 114 eintragen.  



  Auf der beweglichen Skala können für  jede Stellung des Reguliergriffes 111 wei  tere Leistungswerte oder     Spannungswerte     oder     Leistungs-    und     Spannungswerte    einge  tragen sein, welche sich von den in der       Fig.    14 eingezeichneten Werten dadurch     un-          terscbeiden,    dass sie für von der Nennspan  nung des speisenden Netzes abweichende  Netzspannungen berechnet sind.

   Die beweg-      liehe Skala 113 wird dann derart mit dem  Reguliergriff     bezw.    mit der Reguliervorrich  tung 1.1.2 gekuppelt, dass auf der gleichen  durch die Einstellung des Reguliergriffes  bestimmten Spannungsstufe von den auf der  Skala für diese Spannungsstufe eingetrage  nen Werten nur diejenigen unter das Skalen  fenster gebracht werden können, welche der  herrschenden Netzspannung entsprechen.  



  Die in den     Fig.    13 und 14 dargestellte  Einrichtung kann noch wesentlich dadurch  verbessert werden, dass neben oder in der  Nähe der mit     dein        Spannungsreguliergriff     gekuppelten Skala eine     Zeitschalteinrichtung     angeordnet wird, deren Zeitskala eine oder  mehrere Skalen zugeordnet sind, aus der     bezw.     aus denen die Belastbarkeit der Röhre in  Abhängigkeit von der Einschaltdauer er  sichtlich ist. Der den Apparat Bedienende  kann anhand der dieser     Aufnahmezeitschalt-          uhr    zugeordneten Leistungsskala feststellen.  ob die von ihm eingestellte Leistung zulässig  ist oder nicht und seine Reguliereinrichtun  gen dementsprechend einstellen.

   Ein Aus  führungsbeispiel für eine derartige Zeit  sehalteinrichtung ist in der     Fig.    15 gezeich  net. 118 ist das Skalenfenster der     Zeitschalt-          uhr,    während mit 119 ihr Zeiger bezeichnet  ist. Dieser ist in bekannter Weise über eine  Zeitskala 120 einstellbar. In dem Fenster  118 ist ausserdem eine zusätzliche Skala 121  zu sehen, die in Kilowatt geeicht ist und  deren Skalenwerte die Belastbarkeit bei  spielsweise einer 10     kW-Röhre    bei den ver  schiedenen, auf der Skala 120 aufgetragenen  Einschaltzeiten angibt. Es lässt sich also auf  denkbar bequemste Art und Weise die Be  lastbarkeit der Röntgenröhre in Abhängig  keit von der Einschaltdauer ermitteln.  



  Damit die     Zeitschalteinrichtung    auch dann  brauchbar ist, wenn statt einer 10     kW-Röhre,     für welche die in dem Fenster befindliche       Kilowattskala    geeicht ist, eine 6     kW-Röhre     oder eine Röhre mit einer andern     Brennfleck-          grösse    verwendet werden soll, werden der  Zeitskala mehre     Kilowattskalen    zugeordnet.  1 n der     Fig.    15 ist ausserhalb des Fensters  118 noch eine zweite     Kilowattskala    122 ge-    strichelt dargestellt, welche die Belastbarkeit  einer 6     kW-Röhre    in Abhängigkeit von der  Einschaltdauer zeigt.

   Die     Kilowattskalen     werden zweckmässig auf einer Walze oder  Trommel derart angeordnet, dass wahlweise  die eine oder andere Skala je nach der ver  wendeten Röhre durch Verstellung der     Trom-\          mel    oder Walze in das Skalenfenster ge  bracht werden kann.  



  Da die Belastbarkeit einer Röntgenröhre  nicht nur von der     Brennfleckgrösse,    sondern  auch von der Betriebsweise und der Schal  tung der Röhre abhängt, empfiehlt es sich,  die Skalen     bezw.    die verstellbaren Trommeln  oder Walzen auswechselbar zu machen. Je  nachdem, ob es sich beispielsweise um     einen          Halbwellenapparat    oder um     einen    Gleich  richterapparat handelt, wird die eine oder  andere Skala     bezw.    Skalentrommel in die       Zeitschaltuhr    eingesetzt.

   Statt der in der       Fig.    15 dargestellten     Zeitschaltuhr    mit grad  liniger Verstellung des Zeigers kann man  die Skala auch kreisförmig anordnen, wobei  der Zeiger wie bei einer Uhr .drehbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Entladungsröhre enthaltender Apparat, insbesondere Röntgenapparat, dadurch ge kennzeichnet, dass er mit einer Anzeigevor richtung ausgestattet ist, welche die der Ent ladungsröhre nach dem Einschalten aufge drückte Leistung bereits vor dem Einschal ten der Entladungsröhre anzeigt. UNTERANSPRÜUCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Anzeige vorrichtung eine voranzeigende, mittelst eines Abbildes der Entladungsröhre arbeitende Anodenstrommesseinrichtung dient, deren Anzeige durch die Regu liervorrichtung für veränderliche Ano denspannungen der Entladungsröhre be einflusst wird. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine als Ab bild der Entladungsröhre dienende Hilfs röhre in der Anodenstrommesseinrich- tung mit einer unterhalb der Sätti gungsspannung liegenden Anodenspan nung arbeitet. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfsröhre mit einer vom Anodenstrom abhängigen Anodenspannung arbeitet. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anzeige vorrichtung aus einem Messgerät mit zwei Spulen besteht, dessen eine Spule von einem Strom durchflossen wird, der dem Röhrenstrom proportional ist, wäh rend die andere Spule an einer Span nung liegt, die der Spannung proportio nal ist, an welche die Entladungsröhre angeschlossen wird. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Span nungsspule des Messgerätes über Gleich richter an die der Entladungsröhren spannung proportionale Spannung ange schlossen ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Span nungspule des Messgerätes über durch Kondensatoren überbrückte Gleichrichter an die der Entladungsröhrenspannung proportionale Spannung angeschlossen ist. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4. da durch gekennzeichnet, dass zur Berück sichtigung des mit der Entladestrom- stä.rke wachsenden Spannungsabfalles der die Spannungsspule speisenden Spannung eine entgegengesetzte Spannung aufge drückt wird, die sich entsprechend dem zu erwartenden Anodenstrom der Röhre ändert. B. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass in dem Strom kreis der Spannungsspule eine gitter gesteuerte Röhre liegt, deren Gitter von einem der durch die zu der Anoden- strommesseinriOhtung gehörenden Hilfs röhre fliessenden Ströme beeinflusst wird.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Leistungs- anzeigegerät derart durch die Zeitschalt- uhr beeinflusst wird, dass das Anzeige gerät das Verhältnis der eingestellten Leistung zu der bei der eingestellten Zeit höchstzulässigen Leistung angibt. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass das Anzeige gerät in Prozenten geeicht ist, wobei 100 Prozent der höchstzulässigen Lei stung bei jeder Zeiteinstellung entspre chen. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Leistungs anzeigegerät derart durch die Zeitschalt uhr beeinflusst wird, dass es das Produkt aus Leistung und Zeit anzeigt. 13.
    Einrichtung nach Unteranspruch 9. da durch gekennzeichnet, dass die Span nungsspule des Leistungsmessgerätes an einem von der Zeitschaltuhr verstellbaren Spannungsteiler liegt. 18. Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass parallel zur Stromspule des Messgerätes ein von der Uhr einstellbarer Widerstand liegt. 14. Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Anzeige vorrichtung aus einem Messgerät mit drei Spulen besteht, dessen dritte Spule an einer entsprechend der Einstellung der Zeitschaltuhr veränderlichen Spannung liegt. 15.
    Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass das Anzeige gerät eine zweite Spule besitzt, die an einer entsprechend der Einstellung der Zeitschaltuhr veränderlichen Spannung liegt. 16. Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass das Anzeige gerät aus einem Messgerät mit zwei Spu len besteht, deren Spannungsspule au eine Zusatzspannung gelegt ist, die ent sprechend der Einstellung der Zeitschalt- uhr veränderlich ist. 17. Einrichtung nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass die Zusatz- spannung dein Netz über Gleichrichter entnommen wird. 18.
    Einrichtung nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass die Zusatz spannung dem Netz über einen Glimm spannungsteiler mit parallel geschalte ten Kondensatoren entnommen wird. 19. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Leistungs- --egerät aus einem Milliamperemeter <B>i</B> -inzei,' und einem Kilovoltmeter besteht, welche logarithmische Skalen besitzen, die der art nebeneinander angeordnet sind, dass die Entfernung zwischen den beiden Zei gern, welche ein Mass für die Leistung ist, messbar ist.
    =?0. Einrichtung nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet. dass neben den beiden Skalen ein verstellbarer Schieber liegt, dessen Länge der höchstzulässigen Leistung entspricht. 21. Einrichtung nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass der verstell bare Schieber mit einer Prozentskala ver sehen ist. 22. Einrichtung nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass der Schieber mit einer Leistungsskala versehen ist. 23. Einrichtung nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass der Schieber mit einem der beiden Zeiger gekuppelt. ist.
    1-. Einrichtung nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass von den bei den Messsy stemen Spiegel verstellt wer den, welche einen Lichtstrahl auf die beiden ihnen zugeordneten logarithmi schen Skalen werfen, so dass die Entfer nung zwischen den beiden Lichtmarken ein -Mass für die Leistung ist.
    2.5. Einrichtung nach Unteranspruch 24, da durch gekennzeichnet, da.ss eine dritte Lichtquelle vorgesehen ist, deren Licht strahl von einem der beiden Spiegel so auf die Skalen geworfen wird, dass die Entfernung zwischen den von demselben Spiegel stammenden Lichtmarken der Höchstzulässigen Leistung entspricht. 26. Einrichtung nach Unteranspruch 25, da durch gekennzeichnet, dass die dritte Lichtquelle entsprechend der Einstellung der Zeitschaltuhr so verstellbar ist, dass der Einfallwinkel zwischen den auf den selben Spiegel fallenden Lichtstrahlen veränderlich ist.
    27. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss ausser einem Leistungsanzeigegerät ein Spannungsan zeiger und eine Stromzeitmessvorrichtung vorgesehen sind, die sämtlich derart aus gebildet sind, da.ss sie die nach dem Ein schalten der Entladungsröhre sich er gebenden Messwerte bereits vor dem Ein schalten anzeigen.
    28. Einrichtung nach Unteranspruch 27, da durch gekennzeichnet, dass ausser diesen drei Messgeräten noch ein Messgerät an geordnet ist, welches die höchstzulässige Leistung entsprechend der eingestellten Zeit angibt. 29. Einrichtung nach Unteranspruch 28, da durch gekennzeichnet, dass zur Anzeige der Leistung, der Milliamperesekunden, der Kilowattsekunden und der höchst zulässigen Leistung entsprechend der ein gestellten Zeit nur ein Messgerät vorge sehen ist, welches zu diesem Zweck um schaltbar gemacht ist. 30.
    Einrichtung nach Unteranspruch 27, da durch gekennzeichnet, dass ausser dem Leistungsmessgerät, dem Spannungsan zeiger und der Stromzeitmesseinrichtung mindestens eine weitere Skala vorgesehen ist, auf welcher den einzelnen Röhren entsprechende Leistungen eingetragen sind, und über welcher ein entsprechend der Einstellung der Zeitschaltuhr ver stellbarer Zeiger spielt. 31. Einrichtung nach Unteranspruch 30, da durch gekennzeichnet, dass von diesem Zeiger auch noch eine Zeitskala bestri chen wird. 32.
    Einrichtung nach Unteranspruch 27, da durch gekennzeichnet, dass die Skala der Leistungsanzeigevorrichtung von einem zweiten Zeiger bestrichen wird. dessen Einstellung der Einstellung der Zeit schaltuhr entspricht. <B>33.</B> -Einrichtung nach Unteranspruch 27, da durch gekennzeichnet, dass unter einer Schauöffnung ein entsprechend der Ein- Stellung der Zeitschaltuhr bewegtes Ska lenband angeordnet ist, auf dem die den Zeiteinstellungen entsprechenden höchst zulässigen Leistungen eingetragen sind. 34.
    Einrichtung nach Unteranspruch 27, da durch gekennzeichnet, dass jedem der drei Messgeräte eine Reguliervorrichtung zugeordnet ist, und zwar dem Span nungsanzeiger der Spannungsregler, dem Leistungsanzeiger der Stromregler und der Stromzeitmesseinrichtung der Zeit regler. 35. Einrichtung nach Unteranspruch 27, da durch gekennzeichnet, dass die 141essgeräte als Lichtzeigermessgeräte ausgebildet sind. 36. Einrichtung nach Unteranspruch 27, da durch gekennzeichnet, dass die Zeiger der Messgeräte über Skalen streichen, auf denen Marken für die verschiedenen Ar ten von Aufnahmen eingetragen sind.
    37. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit dem zur Spannungseinstellung dienenden Regu liergriff eine bewegliche Skala verbun den ist, auf welcher die der jeweiligen Spannungseinstellung entsprechenden Werte der Röhrenleistung für verschie dene Röhrenstromstärken eingetragen sind.
    38. Einrichtung nach Unteranspruch 37, da durch gekennzeichnet; dass auf der be weglichen Skala neben den Leistungs werten die entsprechenden Spannungs werte, die sich aus der Einstellung des Reguliergriffes unter Berücksichtigung des bei den verschiedenen Röhrenstrom stärken auftretenden Spannungsabfalles ergeben, eingetragen sind. 39. Einrichtung nach Unteranspruch 38, da durch gekennzeichnet, dass auf dem un beweglichen Skalenfenster die verschie- denen Röhrenstromstärken, für welche die auf der Skala angegebenen Werte gelten, eingetragen sind. 40.
    Einrichtung nach Unteranspruch 38, da durch gekennzeichnet, dass neben dem unbeweglichen Skalenfenster die ver schiedenen Röhrenstromstärken, für wel che die auf der Skala angegebenen Werte gelten, eingetragen sind. 41. Einrichtung nach Unteranspruch 38, da durch gekennzeichnet, dass auf der be weglichen Skala für jede Stellung des Reguliergriffes weitere Leistungswerte und Spannungswerte eingetragen sind, welche sich von den erstgenannten da durch unterscheiden, dass sie für von der Nennspannung des speisenden Netzes ab weichende Netzspannungen berechnet sind. 42.
    Einrichtung nach Unteranspruch 37, da durch gekennzeichnet, da.ss die beweg liche Skala derart mit dem Regulier griff gekuppelt ist, dass auf der gleichen, durch die Einstellung des Reguliergrif fes bestimmten Spannungsstufe von den auf der Skala für diese Spannungsstufe eingetragenen verschiedenen Werten nur diejenigen unter das Skalenfenster ge bracht werden, welche der herrschenden Netzspannung entsprechen. 43.
    Einrichtung nach Unteranspruch 37, da durch gekennzeichnet, dass in der Nähe der mit dem Spannungsreguliergriff ge- kuppelten Skala eine Zeitschalteinrich- tung angeordnet ist, deren Zeitskala min destens eine Skala zugeordnet ist, aus der die Belastbarkeit der Röntgenröhre in Abhängigkeit von der Einschaltdauer ersichtlich ist. 44. Einrichtung nach Unteranspruch 37, da durch gekennzeichnet, dass sie eine Ein richtung zur Voranzeige der Röhren stromstärke aufweist.
CH180180D 1933-10-30 1934-10-27 Entladungsröhre enthaltender Apparat, insbesondere Röntgenapparat. CH180180A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764414C (de) * 1938-12-24 1952-09-15 Koch & Sterzel A G Roentgenanlage mit einer Regelvorrichtung zur Einstellung einer elektrischen Groesse
DE767691C (de) * 1936-07-31 1953-03-30 Electricitaets Ges Sanitas M B Roentgeneinrichtung mit Einstellreglern fuer Roehrenspannung, Roehrenstromstaerke und Milliamperesekundenzahl
DE763509C (de) * 1937-08-31 1954-05-17 Koch & Sterzel A G Roentgenapparat
DE916837C (de) * 1938-03-16 1954-08-19 Electricitaets Ges Iasanitasia Einrichtung zur Voranzeige der bei Belastung an einer Roentgenroehre liegenden Spannung
DE922785C (de) * 1937-02-26 1955-01-24 Siemens Reiniger Werke Ag Anordnung zur Voranzeige der regelbaren Sekundaerspannung eines Hochspannungstransformators, insbesondere in Roentgenanlagen

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