CH180181A - Einrichtung zur Speisung eines Quecksilberdampfgleichrichters mit p.n Anoden durch einen Haupttransformator mit einer n-phasigen Sekundärwicklung und mit p parallel arbeitenden Anoden pro Phase. - Google Patents
Einrichtung zur Speisung eines Quecksilberdampfgleichrichters mit p.n Anoden durch einen Haupttransformator mit einer n-phasigen Sekundärwicklung und mit p parallel arbeitenden Anoden pro Phase.Info
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Description
Einrichtung zur Speisung eines Quecksilberdampfgleichrichters mit p.n Anoden durch einen Haupttransformator mit einer n-phasigen Sekundärwicklung und mit p parallel arbeitenden Anoden pro Phase. Bei Speisung eines Quecksilberdampf- Gleichrichters von einer n-phasen-Transfor- matorwicklung, wobei p 2 Anoden pro Phase parallel arbeiten sollen, ist es bekannt, Verteiler- oder Anodendrosselspulen in den Anodenleitungen vorzusehen.
Diese Anord nung ergibt einerseits eine einfache Wick lungsanordnung des Haupttransformators, indem für die Speisung von<I>p -</I> n Anoden nur eine n-phasige Wicklung benötigt wird, weist anderseits die Nachteile erhöhten Spannungsabfalles, erhöhter Verluste und er heblicher Mehrkosten auf.
In vielen Fällen kann durch die Anordnung von p - n separa ten Wicklungsteilen im Haupttransformator die Anwendung von Verteilerdrosseln um gangen werden, jedoch auf Kosten der Ein fachheit der Transformatorkonstruktion und unter Inkaufnahme teilweiser ungleicher Stromverteilung auf die parallel arbeitenden Anoden infolge Ungleichheit in den Streu spannungen der einzelnen parallel arbeiten- den Wicklungsteile.
Insbesondere bei Trans formatoren mit Arizapfungen zwecks Ände rung des Übersetzungsverhältnisses, treten diese Schwierigkeiten in verstärktem Masse auf, begleitet von zusätzlicher Beanspru chung der Wicklungen durch die im Kurz schlussfalle auftretenden Stromkräfte, welche zur weiteren Verteuerung der Konstruktion führen.
Es ist hieraus ersichtlich, dass die Ver wendung von Verteilern für den Haupttrans formator wesentliche Vorteile mit sich bringt, und falls die Nachteile der Verteileranord nungen in bezug auf Preis, Verluste und Spannungsabfall vermindert werden könnten, würden diese Anordnungen den Vorzug er halten.
Erfindungsgemäss werden ZusatztrIns- formatoren mit getrennten Wicklungen für ,jede Anodenleitung in den Verbindungslei- tungen zwischen Haupttransformator und Gleichxiehter angewendet,
wobei die Streu- reaktanzen jeder Wicklung eine gezwungene Stromverteilung auf den verschiedenen Ano denleitungen bewirken und wobei diese Zu satztransformatoren gleichzeitig auch für andere Aufgaben als für die der Stromver teilung dienen. Somit lassen sich infolge Wegfalles oder Vereinfachungen anderer An lageteile Ersparnisse und Verminderung der Verluste erzielen und damit die Mehrkosten der Anordnung der Stromverteiler wieder mehr als aufwiegen.
Zwecks Erreichens gezwungener Strom verteilung kann zum Beispiel jede Anoden leitung im betreffenden Zusatztransforma tor eine separate Wicklung mit zugehöriger Primärwicklung erhalten, wobei je zwei um <B>180'</B> elektrisch verschobene Verteilerwick lungen einer Primärwicklung zugeordnet und sämtliche Primärwicklungen einer Phase in Reihe- geschaltet sind. Die Schaltung der PrimärWicklungen untereinander kann je nach Bedarf in- Stern oder Dreieck oder als offene Wicklung erfolgen.
In erster Linie kann der bezw. können die Zusatztransformatoren durch Variation der zugeführten Primärspannung zur Spannungs regelung oder -änderung herangezogen wer den. Hierbei fallen die Anzapfungen-an der Primärseite des Haupttransformators und die damit verbundenen, früher erwähnten Nachteile weg.
Die Erregung des Zusatz- transformators kann erfolgen entweder über einen Erregertransformator mit Anzapfun- gen oder direkt von der Sekundärseite des Haupttransformators aus, wobei die Sechs pliasen-Sternwicklung mit herausgeführtem Nullpunkt mehrere Kombinationen von Spannungen in bezug auf Grösse und Rich tung erlaubt, so *dass ohne Anordnung von besonderen Anzapfungen eine Reihe ver schiedener Zusatzspannungen erzielt werden kann.
Durch Sternschaltung der Primärwick lungen des Zusatztransformators und Ver sehen desselben - mit freiem magnetischen Rückschlüss jeder Phase müssen infolge der gezwungenen 1U' agnetisierung zwei Phasen gleichzeitig durch die in der Sternwicklung fliessenden Ströme auch in der Sekundär wicklung gleichzeitig zwei benachbarte Pha senströme führen.
Die hierzu nötige Zusatz spannung von der Grösse von etwa 0,2 E <B>(E=</B> Anodenspannung gegen Nullpunkt) und von Frequenz
EMI0002.0032
(7z - sekundäre Phasenzahl) wird von der gezwungenen Magnetisierung erzeugt und erlaubt, die sonst nötigen Saugdrosselspulen wegzulas sen.
Eine weitere Verwendung des Zusatz transformators, \welcher für eine Gleichrich- teranlage sehr wichtig ist, bildet zum Bei spiel seine Anwendung als Formationstrans formator zwecks Entgasung des Gleichrich ters mit niederer Spannung und hohem Strom. Durch Anordnung eines n-poligen Umschalters zwischen Haupt- und Zusatz transformator können dieselben getrennt und der Formationsnullpunkt gebildet werden.
Durch ein einziges Schaltmanöver kann des halb von Betriebsschaltung auf Formations schaltung umgestellt werden, und es fallen die sonst nötigen Formieranzapfungen am Haupttransformator oder die sonst oft vor gesehenen, getrennten Formationstransfor matoren mit Zubehör weg.
Schliesslich kann die neue Einrichtung in gewissen Fällen auch sonst allenfalls nötige Begrenzungsdrosselspulen ersetzen, um bei sehr grossen Netzleistungen die Kurzschluss ströme im Falle eines Versagers der Ventil wirkung des Gleichrichters zu begrenzen.
In der beiliegenden schematischen Figur ist die Einrichtung bei einem 18-anodigen Gleichrichter, welcher von einem Haupt transformator mit einer 6-Phasen-Sekundär- wicklung gespeist wird, gezeigt (p = 3). Der Stromverteiler arbeitet als Zusatztransfor mator zur Änderung der Anodenspannung, als Erzeuger der nötigen Zusatzspannung von dreifacher Frequenz zur Erzielung des gleichzeitigen Arbeitens von zwei um
EMI0002.0050
verschobenen Anodensätzen, als Formations transformator und als Strombegrenzungs- drosselspule im Falle eines Versagers der Ventilwirkung.
I bezeichnet den Haupttransformator mit den Primäranschlüssen<I>A, B, C,</I> den sechs Sekundäranschlüssen 1 bis 6 und dem Null punkt 0.
II ist der sechspolige Formationsum schalter mit dem Formationsnullpunkt 0'. III ist der Zusatztransformator, welcher als Fünfschenkeltransformator ausgebildet ist. Jede der drei bewickelten Säulen trägt je sechs Sekundärwicklungsteile (entspre chend je einer ,Anode) und je drei Primär wicklungsteile. Letztere sind pro Säule in Reihe und untereinander in Stern geschaltet: .-1', B',<B><I>C</I></B> sind deren Anschlüsse. Die An schlüsse der drei parallel arbeitenden Ano den pro Phase sind mit 1', 1", 1"' usw. be zeichnet. Der Gleichrichter mit den achtzehn Anoden ist nicht gezeigt.
Für die Wirkungsweise der Anordnung ist es gleich, ob die Wicklungen zum Bei spiel auf neun oder drei oder allgemein auf
EMI0003.0008
Einphasentransformatoren oder auf drei oder allgemein auf p Dreiphasen transformatoren angeordnet werden, gleiche Schaltung der Wicklungsteile vorausgesetzt.
Bei der gezeigten Anordnung empfiehlt es sich, die einzelnen Wicklungsgruppen axial etwas voneinander zu distanzieren (wie in der Zeichnung angedeutet), um gemein same Streuung der einzelnen Wicklungsteile und zu grosse Kräftewirkungen im Kurz schlussfalle zu vermeiden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCII Einrichtung zur 'Speisung eines Queck- silberdampf-Gleichrichters mit p - 7a Anoden durch einen Haupttransformator mit einer n-phasigen Sekundärwicklung und mit p parallel arbeitenden Anoden pro Phase, ge kennzeichnet durch Zusatztransformatoren mit getrennten Wicklungen für jede Anoden leitung in den Verbindungsleitungen zwi schen Haupttransformator und Gleichrichter, wobei die Streureaktanzen jeder Wicklung eine gezwungene Stromverteilung auf den verschiedenen Anodenleitungen bewirken und wobei diese Zusatztransformatoren gleich zeitig auch für andere Aufgaben als für die der Stromverteilung dienen.UNTERANSPRTICHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Verteilerwick- - lung pro Anode, wobei je zwei um 180 elektrisch verschobene Verteilerwicklun gen einer Primärwicklung der Zusatz transformatoren zugeordnet und sämt liche Primärwicklungen einer Phase in Reihe geschaltet sind. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung der Wicklungsgruppen auf EMI0003.0022 Einphasentransformatoren. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung der Wicklungsgruppen auf EMI0003.0026 Einphasentransformatoren. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung der Wicklungsgruppen auf p Mehrphasentransformatoren. 5.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung der Wicklungsgruppen auf einem Mehrphasentransformator. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch axiales Distanzieren der zur gleichen Phase gehörenden, auf demselben Schen kel eines Zusatztransformators angeord neten Wicklungsgruppen zwecks Ver meidung gemeinsamer .Streuflüsse und allzugrosser Kräftewirkungen im Kurz schlussfalle. 7.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die als Stromverteiler wirken den Zusatztransformatoren durch Spei sung mit verschiedenen Spannungen zur Änderung der Anodenspannungen und damit der Gleichstromspannung dienen. B.Einrichtung nach Patentanspruch. und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die als Stromverteiler wirken den Zusatztransformatoren durch Stern schaltung der Primärwicklungen und Versehen mit freiem magnetischen Rück schluss jeder Phase zur Erzeugung der für das gleichzeitige Arbeiten von zwei um elektrisch verschobenen Anoden sätzen EMI0004.0005 notwendigen Zusatzspannung die nen.9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die als Stromverteiler wirken den Zusatztransformatoren als Forma- tionstiiansformator zwecks Entgasung des Gleichrichters mit hohem Strom und niederer Spannung dienen, wobei zwi schen Haupt- und Zusatztransformator ein n-poliger Umschalter vorgesehen ist, welcher die Verbindung unterbricht und gleichzeitig den für die Formation mit dem Zusatztransformator nötigen Null punkt herstellt. 10.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die als Stromverteiler dienenden Zusatztransformatoren im Falle eines Versagens der Ventilwirkung des Gleich richters den gurzschlussstrom so weit begrenzen, dass die bei sehr .starken Netzen sonst notwendigen Begrenzungs drosseln überflüssig werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH180181T | 1934-11-27 |
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| CH180181A true CH180181A (de) | 1935-10-15 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH180181D CH180181A (de) | 1934-11-27 | 1934-11-27 | Einrichtung zur Speisung eines Quecksilberdampfgleichrichters mit p.n Anoden durch einen Haupttransformator mit einer n-phasigen Sekundärwicklung und mit p parallel arbeitenden Anoden pro Phase. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH180181A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0411171A1 (de) * | 1989-07-31 | 1991-02-06 | Siemens Aktiengesellschaft | Eigenbedarfsversorgung für eine Mittelspannungsschaltanlage |
-
1934
- 1934-11-27 CH CH180181D patent/CH180181A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0411171A1 (de) * | 1989-07-31 | 1991-02-06 | Siemens Aktiengesellschaft | Eigenbedarfsversorgung für eine Mittelspannungsschaltanlage |
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