CH180301A - Verfahren zur Herstellung von plastisch-elastischen Massen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von plastisch-elastischen Massen.

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CH180301A
CH180301A CH180301DA CH180301A CH 180301 A CH180301 A CH 180301A CH 180301D A CH180301D A CH 180301DA CH 180301 A CH180301 A CH 180301A
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CH
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rubber
vulcanized rubber
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plastic
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De Bouille Du Chariol Bouille
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Bouille Du Chariol Louis Amour
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  Verfahren zur Herstellung von plastisch-elastischen Massen.    Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Herstellung von     plastisch-elastischen    Massen  zur Verwendung im Hoch-, Tief- und Appa  ratebau beschrieben, welches darauf beruht,  dass wenigstens zum Teil vulkanisierter  Kautschuk mit festen harzartigen Konden  sationsprodukten bei Temperaturen von min  destens 140' C miteinander verarbeitet wer  den.  



  Es wurde nun gefunden,     da.ss    man zu  einem besonders befriedigenden Ergebnis ge  langt, wenn man den vulkanisierten Kaut  schuk den festen harzartigen Kondensations  produkten, zum Beispiel von     Kumaronharzen     oder     Indenharzen        bezw.    deren Mischungen,  bei Temperaturen von mindestens 120   C in  wenigstens zwei zeitlich getrennten Abschnit  ten (Phasen) zufügt. Die Masse kann mit  Füllmitteln gestreckt werden.  



  Dieses Verfahren bildet nun den Gegen  stand vorliegender Erfindung. Es ermöglicht  es,     plastisch-elastische    Massen zu erhalten,    welche sich als ganz besonders haltbar und  widerstandsfähig gegen     Atmosphärilien    und  chemische Einflüsse erwiesen haben und sich  daher vorzüglich zur Herstellung von Dach  belägen für Gebäude, Eisenbahnwagen, Auto  busse und dergleichen eignen.  



  Das Verfahren kann beispielsweise in  folgender Weise ausgeführt werden:  <I>Beispiel 1:</I>       \?    Teile gemahlener Altkautschuk (alte  Autoreifen) werden mit 6 Teilen zerkleiner  tem     Kumaronharz    und einem Teil eingedick  tem     Leinöl    bei 140   C in einer Knetmaschine  verarbeitet, bis die Masse plastisch und  homogen ist.

   Sodann werden in der zweiten  Phase vier Teile dieser Masse mit 4,3 Teilen  Kreide und 2,3     Teilen    gemahlenem Alt  gummi (alte Dichtungsplatten) von neuem in  einer geheizten Mischmaschine, Zweiwalzen  werk, Wurstmacher oder dergleichen durch  gearbeitet, dann     durch    einen     Wurstmacher         geschickt, in kleinere Würfel     zerschnitten     und diese in einem geheizten     Kalander    (eine  Walze 120  , die andere 180  ) zu einer Bahn  . ausgewalzt, und zwar nach Bedarf ohne Ge  webe oder mit einem Gewebe als Unterlage  oder Zwischenschicht.  



  <I>Beispiel 2:</I>  In Beispiel 1 werden die G Teile     Ku-          maronharz    durch 6 Teile eines festen Kon  densationsproduktes aus Irden ersetzt.  



  <I>. Beispiel 3:</I>  In Beispiel 1 wird eine gewisse Menge  des     Kumaronharzes    durch andere Harze, zum  Beispiel Kolophonium, ersetzt. Man darf  nicht zuviel nehmen, da sonst die Fertig  produkte bald oder nach einiger Zeit rissig  und brüchig werden.     Weichmachungsmittel     darf man in beschränkter Menge zusetzen.  



  Man kann eine grosse Zahl anderer Öle,  Harze,     Faktis,    Ölprodukte,     Linoxyn    usw.  an Stelle von Leinöl und Kolophonium ein  führen, muss aber deren Menge beschränken,  da sonst erstens eine gewisse Empfindlich  keit des     Fertigproduktes    auftritt, zweitens  dessen Konsistenz in oft unerwünschter  Weise verändert wird und     drittens,    weil alle  diese Dinge meistens teurer sind als     Ku-          maron    und     Indenharz.    Arbeitet man wie in  Beispiel 1 angegeben,

   so erzielt man als erste  Phase zuerst eine feste Lösung von vulkani  siertem Kautschuk im Harz     bezw.    umgekehrt  und der nachträglich zugesetzte weitere  Kautschuk ist nunmehr     Füllmittel.    Setzt man  im Gegensatz dazu gleich von Anfang an  oder in zu kurzen Abständen den ganzen  Kautschuk bei, so gelingt es     keineswegs,    eine  Masse mit denselben Eigenschaften zu er  zielen. Es zeigt sich auch, dass die Erzeu  gung der ersten Phase im allgemeinen län  ger dauerndes Mischen beansprucht, während  bei     richtigem    Arbeiten die Verarbeitung des  zweiten Anteils Kautschuk weniger Zeit be  ansprucht.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, Mi  schungen aus Naturkautschuk mit     Kumaron-          harz    zu Belägen zu verwenden, jedoch ent-    sprechen ihre Eigenschaften nicht denen der  hier in Frage stehenden Massen, deren Kenn  zeichen in erster Linie ihre Zusammensetzung  aus     vulkanisiertem    Kautschuk und festen  harzartigen Kondensationsprodukten, zum  Beispiel     Kumaronharz,    ist; nur diese ver  bürgt die jahrelange Unveränderlichkeit.  



  Auch die     Wirtschaftlichkeit    des neuen  Verfahrens ist wesentlich .durch die. Verwen  dung von vulkanisiertem Kautschuk be  gründet, es steht jedoch nichts im Wege.  einen Teil desselben durch     urvulkanisierten     Kautschuk,     bezw.    dessen Gemische mit     Vul-          kanisationsmitteln    zu ersetzen. In allen Fäl  len kann auch solcher Kautschuk verwandt  werden, der schwefelfrei, zum     Beispiel    mit       Trinitrobenzol,        vulkanisiert    ist.  



  Ein weiterer Vorzug des neuen Verfah  rens liegt darin, dass wegen der     praktisch     vollkommenen Unveränderlichkeit des neuen  Materials gegenüber den     Atmosphärilien    und  vielen chemischen     Einflüssen    dieses auch  nach langjähriger Benutzung ohne weiteres  wieder aufgearbeitet werden     kann,    zum Bei  spiel, indem man es der zweiten Verarbei  tungsphase zusetzt. Dieses Altmaterial er  weicht in der Wärme gut und lässt sich also  bequem     mitverarbeiten.     



  Ersetzt man in der zweiten Arbeitsphase  den Kautschuk in zu grosser Menge durch  irgendwelche andere     Füllmittel,    zum Bei  spiel Holzmehl oder dergleichen, so erhält  man leicht Produkte, die mit der Zeit hart  und rissig werden.  



  Bei der     Zubereitung    des neuen     Materials,     insbesondere während der ersten Arbeits  phase, geht man zwar mit der Temperatur  so hoch, dass man eine gute Homogenisierung  der Masse erzielt, vermeidet jedoch zweck  mässig eine zu starke Erwärmung oder zu  lange dauerndes Erwärmen, weil sonst die  Eigenschaften des Endproduktes gegebenen  falls in unerwünschter Weise verändert wer  den können. Immerhin muss bei der Zu  bereitung mindestens mit Temperaturen von  120 bis<B>130'</B> gearbeitet werden, welche ge  gebenenfalls bis 175   und für nicht zu      lange     Zeit    noch höher gesteigert werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von plastisch elastischen Massen zur Verwendung in Hoch-, Tief- und Apparatebau, durch Verarbeiten von vulkanisiertem Kautschuk und festen harzartigen Kondensationsprodukten, da durch gekennzeichnet, dass der vulkanisierte Kautschuk bei Temperaturen von mindestens 120 in wenigstens zwei zeitlich getrennten Abschnitten dem festen harzartigen Konden sationsprodukt zugefügt wird. U'.'#TTERAN SPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man beim Verarbeiten der Masse wenigstens einen Füllstoff bei gibt.
    \?. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des vulkanisierten - Kaut schuks dem harzartigen Kondensations produkt in der ersten Phase und der an dere Teile der erhaltenen Mischung in der zweiten Phase als Füllstoff hinzugefügt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teransprüehen 1 und 2, in welchem eine Mischung von vulkanisiertem Kautschuk mit unvulkanisiertem Kautschuk verwen det wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, in welchem dem unvulkanisierten Kautschuk ein Vulkani- sationsmittel beigegeben wird.
CH180301D 1933-05-09 1934-05-09 Verfahren zur Herstellung von plastisch-elastischen Massen. CH180301A (de)

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DE180301X 1933-05-09
CH175686T 1934-02-01

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CH180301A true CH180301A (de) 1935-10-15

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CH180301D CH180301A (de) 1933-05-09 1934-05-09 Verfahren zur Herstellung von plastisch-elastischen Massen.

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CH (1) CH180301A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4886347A (en) * 1988-02-22 1989-12-12 Monroe John N Range-finding binocular

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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